Dr. ^o^anncg Öcnni^ ber brei ^afurreidpe. §mUn^ fnr l)0i)ece |et)ran|talten unb für Wit, meiere fic^ tr)iffenfd)aftli(^ mit 9Zaturgej(^i(^te be]$öfttgen unb \\ä) jugleic^ auf bie ^trecfmä^igfte SSeije ba§ © e I b ft b e fl i m m e n ber Dlaturförper erletd^tem tnoEen. 9}ltt boräüglid^er S3erürfftd^ttgung allcc iiü^fifficn unrf ftfiarfCifiieii EafutRöcpet Dcutf^difancCs, fo miß ifec raiditigPeii oorraettCidien f fiicre uiiif Pjlaii^eii. ®tftet ^^etL Zoologie* :r»rittc, 9ttn3lt«$ umitatiiitttt, mit üielen ^unöert ^otjfri^mtten berme^rtc Äuftoflc Dr. j^ubert fttbtuig, Crb. iProfeffor ber 3ooIcgie unb üerglei^enben Stnatomie an ber Uniöerfität ®ie§en. ^annotjcr. 1886. Dr. ^o^anncS Öeuni^ ber ^ i e r R u n b e ein gantibud) för t)0l)er( |(t)ran|talten unb für Wit, toelcJ^e fid) iDiffenjdiaftlid) mit ber 5^aturgef(^i(i)tc ber ^t^ierc befd^öftigen moHen. QäniUäi tttngtarbeitete, mit bielen ^unbert ^oljfii^nitten berme^rte «[uf(age Dr. i^ubcrt Cubwig, Orb. 5ßrofeffor ber Biologie unb öergleic^enben Slnatcmie an ber Uniüerfttät ®ic§en. $annolier. ^al^n'fd^e 33iici^l^anblung. 188 6. ff>f9y('J S2V^' ^of6u(^brurferei ber @e6r. 3äne(fe in §annotoer. Vorwort .^nbem id) ben stüeiten 33anb unb bamit jugleid) ben ©dilu^ meiner D^eubearbeitung ber Seuniö'fdien Si^nopfi^ ber S^^ologie ber OeffentHd)!eit übergebe, l^abe xä) nur menige 53emer!ungen t)orau§= guf(iicfen. ^ie 3}let^obe be§ alten ,,2euni§" fud)te id^ aud) in biefem 33anbe überall feftju^alten, ber 3n^alt aber i[t ein burc^auS neuer getDorben. S5on ber früheren 5luflage finb nur wenige Seilen in biefe neue ^Bearbeitung 1^ erübergenommen, ]o ba^ biejelbe in §infid)t auf i^ren Sn^alt ein neue§ Sud) barfteKt; nur ^arm unb gorm be§ alten 33ud)e§ finb geblieben. 3d) l^ebe ba§ ^eröor, nid)t um mid) ju rü^^men, jonbern um mein 2Ber! al§ ba§ ^u be^eicftnen, maS e§ ift. Um Sftaum ju fparen, ift in biefem ^meiten iöanbe überall barauf gead)tet morben, ha^ in ben @attungö=®iagnofen momöglid^ ni^ts mieber^olt merbe, toa^ bereits in üorauSgefi^idten //Ueberfici^ten" (= Seftimmung§= (Sd)lüffeln) angegeben ift. ^arau§ fotgt, bag bei ber 33eftimmung einer ©attung immer guerft bie betreffenbe f,'Ueberfid)t" gu benu^en ift unb bann 'erft bie hinter bem 5^amen ber ©attung folgenben eingaben; (e|tere finb atfo nur at» (Srgönjungen äu ben Angaben ber betreffenben „Ueberfid)t" an^ufe^en. Sei ben 5J?eere§tl^ieren finb nic^t nur bie häufigeren 5lrten unferer 5^orb= unb Cftfee aufgenommen, fonbern e» ift au4 bie gauna be» 5!JlitteImeere§, inSbefonbere be§ 5lbriatif(^en 5}Zeere» unb be§ ©olfeS oon 5^eapel, möglid)ft berüdfid)tigt. ^aburt^ mirb ha^ 33u(^, mie \ä) ^offe, \\ä) aud) für ben ©ebraud) an ben oon beutfd)en Qoolog^n mit Vorliebe befud)ten tauften eignen. VI SBoriüort. 3n bem bteiem 33anbe angepngtert @(^riftftener=35er5eicE)m§, beffen jal^Iretdie Süden \\ä) au§ Iei(^t gu finbenben ©rünben erflären, finb im @egenja|e jur alten 5IujTage bie 2iteratur = eingaben tt)eg= gelaffen, einmal um aud) l^ier Ütaum gu fparen, bann aber au(^, meil bereits einem jeben größeren 5Ib](^nitte be§ StejteS Literatur = Angaben öorauSgel^en. iBejüglii^ ber 5lbbilbungen gilt mörtlicf) ba§felbe, tt)Q§ i$ barüber j$on in bem 33ormort gum er[ten ^anbe geäußert l^abe. dUd^i un^ ermäl^nt foll aber bleiben, ta^ bie gro^e Qai)! ber 5lbbilbungen nur bur(^ bie €)|)fertt)illig!eit ber S3erlagöbu(^§anblung ermöglid)t mürbe, toeld^e allen meinen Sötinfd^en in ber bereitmiüigften SBeife ent= gegen!am. @$Iiepd) mieber^ole i(f) meine frühere 33itte, mid^ auf aöe etma bemerken 9JlängeI unb gel^Ier aufmerffam madfien gu moflen. ©ie^en, im ^lobember 1885. ^rärärung bcr in biefem ^anU borfornmettben ^txäitn unb ^IBfurjitttgeti. 3)ie hinter ben tateinifc^en S^^ientamen fte^enben obgefürjtcn (gtgennamett bcsetdinen bie Autoritäten (öergl. erfter 53onb, «Seite 81) unb ftnben in bem biefem ^Sonbe angefügten ^Serjeic^niffe ber @d)riftftet[er if)re (Srflärung. (^ (bag ^ndjm für ä)?ar§ iinb ©fen) = männlic^eg S^ier. Q (bag Bi^c^en für S5enu« nnb .^u^fer) = ttJciblic^eS 3:^ier. ^ (\ia9 3^^en für äJJercur nnb Onecffttber) = 3^ttter. t = fc^öblid^. * = jiir gauna 2)eutf(^Ianb6 gcl^örtg. 3iil)altö-l[)er^cid)ni0. Seite SBorirort V S3end)tigiingen XVI \)\ttkt firtis. Hlolluseoldea, ^etr^t^terä^itlic^e 1 Ueberfic^t bei* Betben ttoffen 1 I. Älaffe. Brachiopöda, 5(rmftt|;ct 1 Ucberftd^t ber Orbnungen 5 1. Orbn. Testicardtnes, Stngelfc^aüge 5 2. Orbn. Ecardtnes, 3lnget(ofe 11 IL tUffe. Bryozöa, SWooSt^iert^cit 13 Uebcrftcfit ber Unterf(a[fen 16 I. Unterfloffe. Pterobranchia 16 II. UnterÜQffe. Ectopröcta 16 Ueberftc^t ber Orbnungen 17 1. Orbn. Phylactolaemäta, ^trminirbter 17 2. Orbn. Gymnolaemäta, Ärei^irirbler 20 IIL Untcrflaffe. Entopröcta 31 fünfter fireis. Aftliropöfla, @Hebetfü#et 32 Ueberfic^t ber fünf klaffen 40 I. klaffe. HexapÖda, Sttff^tcii 41 Ucberjtc^t ber Orbnungen 56 1. Orbn. Coleoptgra, Ääfer 56 1. Unterorbn. PentamSra 58 2. Unterorbn. Heteromßra 142 3. Unterorbn. Cryptopentamöra 156 4. Unterorbn. CryptotetramÖra 203 2. Orbn. HymenoptSra, ^antflügler 207 1. Unterorbn. Aculeäta 211 2. Unterorbn. Terebrantia 244 3. Orbn. Lepidoptgra, (Schmetterlinge 279 A. Macrolepidoptßra 285 B. Microlepidoptßra 349 X 3n]^aIt§-9Ser5eic^nt€. ©eite 4. Orbit. DiptSra, Btüeipgter 365 1. Unterorbn. Nematocera 369 2. Unterorbn. BrachycSra 387 3. Unterorbn. Pupipära 437 4. Unterorbn. Aphaniptera 440 5. Orbn. Hemiptöra, §albpgler 441 1. Unterorbn. Heteroptera 443 2. Unterorbn. Homoptgra 462 3. Unterorbn. Phytophthires 467 4. Unterorbn. Aptgra 479 6. Orbn. Neuroptgra, 9^e^flügter 482 1. Unterorbn. Planipennia 484 2. Unterorbn. Trichoptgra 491 7. Orbn. Strepsiptera, ^olbenftügler 496 8. Orbn. OrthoptSra, ©erabpgler 498 1. Unterorbn. OrthoptSra genuina 499 2. Unterorbn. PseudoneuroptSra 518 3. Unterorbn. PhysopÖda 535 9. Orbn. Thysanüra 537 Ueberftd)t ber tuid^tigften fd)äbltd)en 3n|eften 540 Ueberftd^t ber njirfitigften nü^Iid^en 3nfe!ten 547 IL klaffe. MyriapÖda, Xattjcntifüfecr 548 Ueberftd^t ber Orbnungen 550 1. Orbn. Chilopöda 550 2. Orbn. Symphyla 555 3. Orbn. Pauropöda 555 4. Orbn. Diplopöda 556 III. Ätaffe. Onychophöra 562 ly. tlaffe. Arachnoidea, ®|itnttcnt|icrc 563 Ueberftc^t ber Orbnungen. 566 1. Orbn. Solifiigae, SSaljenf^innen 567 2. Orbn. Pseudoscorpionina, Stfterfcor^toue 568 3. Orbn. Scorpionina, ©cor^ione 570 4. Orbn. Pedipälpi, ©ei^elfcor^tone 573 5. Orbn. Phalangina, 2lfterf^innen 575 6. Orbn. Araneina, @)3tnnen 579 7. Orbn. Acarina, 2J?if6en 602 8. Orbn. Tardigräda, SSQfferbärd)en 618 9. Orbn. Linguatulina, ^ungenn^ürmer 620 Slni^ann JU bcn Arachnoidea. I. Myzostomidae 621 II. Pantopöda 622 3n^altg = 3?cr5eic^ni8. XI ©eite V. ÄUffe. Crustacea, treb8t§tcre 626 Uebcrfid^t ber Unterftaffen unb Crbuungcn 633 I. UnterÜQffe. Gigantosträca 634 1. Orbit. Xiphosüra, ©c^trertfc^tüänse 634 2. Orbn. Merostomäta 636 Sln^ang. Orbn. Trilobitae 637 II. UnterHaffe. Malacosträca. ^ö^cre ^rebfe 640 IIa. (Srfte Unterobtl^eUimg. Thoracosträca, @d^aIenfreBfe 641 3. Orbn. Podophthalmäta, ftieläugtgc @d)atenfrebfe 641 1. Unterorbn. Decapöda, 3cf)nfü§ige 643 2. Unterorbn. Schizopöda, @)3a(tfü6cr 666 4. Orbn. StomatopÖda, SD^autfüBer 667 5. Orbn. Ciimacga 669 IIb. 3^ette Unterabt^cilung. Arthrosträca, 9iingctfrebfc 670 6. Orbn. Isopöda, Stffetn 671 7. Orbn. Amphipöda, f^Iofifrcbfe 685 II c. Stritte llnterabt^eilnng. Leptosträca 693 8. Orbn. NebalTae 693 III. UnterHaffe. Entomosträca. gfJiebere ^rebfe 694 9. Orbn. Cirripedia, 9?anfenfü^er 694 10. Orbn. Copepöda, ^JnberfüBer 701 11. Orbn. Ostracöda, mü\ä^dtxth\t 713 12. Orbn. Phyllopöda, «Blattfüßer 717 Scd)Pn: ßrcis. Vernies, 3GBütmer 727 Ueberftd^t ber fünf klaffen 731 I. klaffe. Annellda, ^inöclhiürmcr 732 Ueberftd^t ber Unterflaffen unb Orbnungen 734 I. Untertlaffe. ChaetopÖda, 33orftenn?ünner 734 1. Orb. Polychaeta 735 1. Unterorbn. Errantia 738 2. Unterorbn. Sedentaria 752 Archiannelida 767 2. Orbn. Oligochaeta 767 1. Unterorbn. LimicÖlae 768 2. Unterorbn. Terricölae 774 II. UnterHaffe. Hirudinga 777 II. klaffe. Gephyrea, (©tcrnttiürmcr 783 Ueberftd^t ber Orbnungen , 783 1. Orbn. Chaetifgra 784 2. Orbn. Achaeta 786 XII 3nf)Qlt8'35er5eic^m§. Seite IIL Älaffe. Nemathelmmthes, Slutibttiürinet 789 Üeberftc^t ber Crbnungen 789 1. Crbn. Nematodes, f^obeninürmer 790 2. Orbn. Acanthocephäli, träger 809 Chaetognätha 811 IV. tta[fc. Rotatoria, fläbcrtllicrc 813 GastrotrTcha 820 Echinoderidae 822 V. klaffe. Plathelminthes, ^(ottmürmer 822 Ucberftd^t ber Crbnungen 823 1. Crbn. Nemertini, ©d^nurmürmcr 823 1. Unterorbn. Hoplonemertini 825 2. Unterorbn. Schizonemertini 827 3. Unterorbn. Palaeonemertini 828 4. Unterorbn. Malacobdellini 828 2. Orbn. Turbellaria, (^trubeüüürmer 829 1 . Unterorbn. DendrocoelTdae 831 2. Unterorbn. RhabdocoelTdae 837 3. Orbn. Trematödes, ©augtrürmer 844 1. Unterorbn. Monogenga 847 2. Unterorbn. Digenea 850 Mesozöa 855 4. Orbn. Cestödes, 53anbtt)ürmer 856 Sln^ang jum Greife ber SBürmer (Balanoglössus) 869 Siebenter £reis. £eliinoderniäta, ^ta^tli)äiitet 870 Ueberftc^t ber fteben klaffen 878 I. tlajfe. Holothurioidea, 3ccttia(gcn 879 Ueberjic^t ber Crbnungen 883 1. Crbn. Pedäta, pßige ^olot^urien 883 2. Orbn. Elasipöda, ^ieffee - §oIot§urien 889 3. Crbn. ApÖda, fußlofe ^olot^urien 892 IL tloffe. Echinoidöa, Seeigel 894 Ueberfit^t ber Unterflaffen unb Crbnnngen 900 I. Unterflaffe. Euechinoidöa 901 1. Crbn. Regularia 901 1. Unterorbn. Entobranchiäta 901 2. Unterorbn. Ectobranchiäta 903 3n^aIt8=3Serjeidf)mg. XIII (Seite 2. Orbn. Clypeastroidga 910 3. Crbn. Spatangoidga 913 IL UnterRaffe. Palaeechinoidßa 918 III. klaffe. Ophiuroidea, Sc^kngcnftcrttc 919 neberjt(f)t ber Orbnungen 922 1. Orbn. Ophiürae 922 2. Orbn. Euryälae 927 IV. tiaffe. AsteroidSa, Scejlcrne 928 Ueberftd^t ber Orbnungen 938 1. Orbn. Forcipuläta 933 2. Orbn. Spinulosa 935 3. Orbn. Valvuläta 938 4. Orbn. Paxillösa 94I V. Ätaffc. Crinoidea, gaarftetttc 943 1. Orbn. Neocrinoidea , 946 2. Orbn. PalaeocrinoidSa 951 VI. tlaffe. Cystidea, ^ceäUfcl 955 1. Orbn. Aporitidae 956 2. Orbn. Diploporitidae 956 3. Orbn. Rhombifgri 956 VII. tlQffe. Blastoidea, Änof|jenftrtt^tcr 957 ^d)ter firtis. Coelenteräta, ^yianient^iexe 959 Ueberfx^t ber betben Unter!reife unb ber öicr klaffen 961 @rfter UnterfreiS. Cnidaria, ^effett^iexe 961 I. ÄUffe. Ctenophöra, 8li|i|)enquattctt 962 Ueberftd^t ber Orbnungen 965 1. Orbn. Tentaculäta 965 2. Orbn. Nuda 968 II. ttaffe. Polypomedüsae, 9ÄeiJtt|en unti ^ol^lien 969 lleberficl)t ber Orbnungen 971 1. Orbn. Acalephae, ^^o^^enquotten 971 1. Unterorbn. Discomedüsae 975 2. Unterorbn. Cubomedüsae 981 3. Unterorbn. Stauromedüsae 981 XIV Sn^altg-SSerjeic^mg. Seite 2. Crbn. SiphonophÖra, 9?ö^renqiiatten 983 1. Unterorbn. Discoideae 985 2. Unterorbn. PhysalTae 985 3. Unterorbn. Physophörae 986 4. Unterorbn. Calycophörae 988 3. Crbn. HydroidSa, §t)broib^oli)pen nnb ©aumquatten 990 1. Unterorbn. Haplomörpha 993 2. Unterorbn. Diplomörpha 999 3. Unterorbn. HydrocoraUiae 1020 4. Unterorbn. EleutheroblastSa 1022 Sln^ang. Graptolithidae 1023 III. klaffe. Anthozöa, torafflioll^lictt 1024 Ueberftd)t ber Orbnungen 1028 1. Orbn. Zoantharia 1028 1. Unterorbn. Madreporaria 1028 2. Unterorbn. Antipatharia 1043 3. Unterorbn. Actiniaria 1044 2. Orbn. Alcyonaria 1049 3ft)etter Unterfreis. Spongiaria, ^(^wämme 1060 Ueberftci^t ber Orbnungen 1063 1. Orbn. CalcispongTae, talffdjmämme 1063 2. Orbn. Hexactinellidae, ®ta§fd^roämme 1068 3. Orbn. Lithistidae, ©teinfd^mämme 1071 4. Orbn. Tetractinellidae, ÜJinbenfd^niämme 1073 5. Orbn. Monactinellidae 1075 6. Orbn. Ceraospongiae, ^orn[c^tt)ömme 1080 7. Orbn. Myxospongiae, ©attertfc^mämme 1083 neunter ßrcis. Protozöa, Urtftiere 1084 Ueberftd^t ber öier klaffen 1087 I. Ätaffe. Infüsorfa, 5(ufött^t^ierd|ctt 1087 Ueberfic^t ber Unterflaffen nnb Orbnungen 1090 I. Unterffaffe. Ciliäta, Söim^ er -3nfuf orten 1091 1. Orbn. PeritrTcha 1091 2. Orbn. Hypotricha 1096 3. Orbn. Heterotricha 1102 4. Orbn. Holotricha 1105 IL Unterffaffe. Suctoria, @oug»3nfuforien 1111 ©eitc II. tiaffe. Mastigophöra, @ci^c(t|icr(^en 1113 Ueberftc^t ber Crbnimgen 1114 1. Crbn. Flagelläta 1114 1. Unterorbn. Monadina 11 17 2. Unterorbn. Euglenoidina 1120 3. Unterorbn. Heteromastigöda 1123 4. Unterorbn. Isomastigöda 1124 2. Orbn. Choanoflagelläta 1126 3. Orbn. Dinofiagelläta 1128 4. Crbn. Cystoflagelläta 1132 III. klaffe. Sporozöa, «Ijorcnt^icrj^ett 1133 IV. tlaffe. Sarcodina, Sarfotict^icrj^cn 1139 Ueberftc^t ber Orbnungen 1140 1. Orbn. Radiolaria, @tra^(entf)tercf)en 1141 1. Unterorbn. CoUodarTa 1144 2. Unterorbn. Peripylaria 1145 3. Unterorbn. Acantharia 1149 4. Unterorbn. Monopylaria 1150 5. Unterorbn. Phaeodaria 1152 6. Unterorbn. Symbelaria 1153 7. Unterorbn. Syncollaria 1153 2. Drbn. Heliozöa, @onnent^ierd^en 1 154 3. Orbn. Rhizopöda, Surselfüüer 1159 1. Unterorbn. Thalamophöra 1162 2. Unterorbn. Amoebaeformia 1171 Stnfiang. Ueberftc^t über bie 3a^I ber befannten 2;^ter * Slrten 1173 @^riftfteller=3?erjetcf)ni8 1174 5U^^abetifc^e6 9?egifter 1201 permiguttgen. (Seite 36, 3eile 11 toon o6en, hinter Unterli:^:pe ift einjuf ehalten: in ber Dtegel. Seite 48, ^dU 3 öcn unten, hinter 3u"ge ift einpfc^ieben: (Hypophärynx). Seite 50, S^iU 24 bon unten, ftatt eine fürjere ober längere 9lö^re lieg: ein fürjereg ober längereg fRö^renpaar. Seite 208, 3eite 23 toon unten, ftatt Spi^e lie« : SSurjet biefeS ^6i'd^nitte§. Seite 211, STeytjeile 8 bon unten, ftatt mit einem SBiber^afen lieö: mit Sßiber^afen. Seite 264, Seytjeile 20 toon unten, ftatt Aphllötrix lieg: Aphilöthrix. Seite 266, 3eile 2 öon unten, ftatt OJvsYpo? lieg: o'jvcpyo;. Seite 309, ^dle. 9 toon oben, ftatt gamilie lieg: Unterfamitie. Seite 309, 3eite 15 Don oben, ftatt Steige lieg: SÄu^e. Seite 326, ^eile 27 toon oben, ftatt Simpler lieg: 2lm)jfer. Seite 621, ^ziU 3 toon oben, bei Peiitastömum taenioides fef;tt bag S^xAzn -f. Seite 671, 3eite 10 toon oben, hinter 6 ift einjufc^ieben: ^aar. Seite 796, 2;eftäeile 10 toon unten, bei Rhabditis stercorälis fe^It bag 3ei<^en -f. Seite 798, STeftjeile 6 toon unten, ftatt immites lieg: immitis. Seite 799, 3eile 5 toon oben, bei Filaria loa feMt bag 3ei«^en T- -g^^;;^' LIBRARY ^^•^ 3Sierter ffret^. Molluscoidea \ Söeid)tf|ierftl)ttlid)c. iCie itJtc^tigften 9)?erfmale ber 2)?ottu§coibeen ftnb : 1' tlcr öiloterttl)qinmctrif(^f §. 814. 93ou i)c§ mißCöUetJertcw, faft nnäna^m8lo8 fcftft^culicn ttbrpcrö; 2) ijer Scft^ cincä öeU)tm|icrtcnXcntn!cltt|)|Jorntcö in tifrUinflcöuuöticö9ÄuulJcö; 3) Her SOinnöcl üon ^ur Sottbrttjeßuuo liicncnticu C^Uctimnöctt; 4) Uie Hm^üüung bcö Äör))cr8 imrd) cht cinfat^eö öc^äujc olicr Uurt^ eine ouö einer üortiercn (9iü(!en=) unö Hinteren (öan(^<) Äto|)|if bcftclicntic «j^ole. 2)er ÄTei§ bev ä)?oIIugcotbeen hjurbe anfänglich bon üJühte = (Sbiüarb« auf= §. 815. gefteßt für bie «rljojoen (§. 836.) unb Suntfaten (§. 602.): bicfen bciben klaffen fügte bann^u^Iel) noc^ bie S3rac^iopoben ^inju. Sf^ac^bem man aber neuerbings bie Xunifaten aU einen befonberen ^reis betrautet, umfaßt ber Srei« ber SWoßnsi« coibeen nur nod^ bie beiben klaffen ber 33rad^iopoben ober Armfüßer unb ber S3vtiojoen ober 9[>Zoo§t§ier(^en. 2)ie 35ertt)anbtf(^aft«bejie^ungen biefer beiben ^^laffen unb bie barauf fu^enbe SSereinigung berfelben ^u einem befonberen Greife ftnb dor;iug6tx)eife in entraicfelungSgefc^ic^tüc^en Sll^atfac^en begrünbet, roeld^e fic^ jebod) in ^ürje !aum öerftänblirf) au^einonberfe^en laffen, in augfü^rlid^er 2)or= (egung aber ben 9?a^men biefeö 53utf)eg überfc^reiten würben. 2Bir muffen be8« ijaib |ier auf eine ißcfpred^ung ber 5Bertt)onbtfd^aft§be5ie^ungen üerjic^ten unb un8 mit einer Ueberfic^t ber beiben klaffen begnügen. Uckrficftt iier kiben tiaffcn ber WoM^toihttn. §. sie. reinjelt^iere mit ]Wt'ttiapp'tQtt SfJönle; ter 2;entafeta)>jjarat befte^t au« 3ttiet armartigen, xtäft9 unt linf^ »cm üTiunte ftc^enben, meift f^jiral aufgerollten Crganen, ten fegen. 9Runtiarnten I. BrachiopÖda, g^aft au^na^mölct^ ju Kolonien bereinigt; törper toon einem einfad^en ÄnnfüRcr. ©e^öufe umgeben; ber 2;entafcIatJparat befte^t au§ me^r ober toenigcr lattlvtxätttt Ztntattln, totlifyt auf bem 9ianbc einer Irei«* ober l^uf» eifenfermigen Sdjeibe ben SJiunb umgeben II. Bryozoa, L ,^Iaffe. Braclliopöda^^ (Palliobranchiäta^^). 5ltmfu^et (§. 816, 1.). <§att)itmerfmalc: 3)ie S3rac^iopoben ober 2trmfü§er fmb augfc^Iießlid^ im §. 817. i0?eer£ lebenbe SDioUuScoibeen, ttielc^e niemals Kolonien bilticn unb fic^ burc^ ben 33eftt5 einer gleic^feitigen, 2tIa|}|)iQen, meift falfigen, fettener dornigen ^j^ale augjeic^nen; bie beiben floppen fmb ungleich unb bebeden ben breiten Äör^jer oon ber 9?üden= (SSorber-) feite unb ber 33auc^' (hinter«) feite; bie Sonr^f(o|i)JC ifl ftär!er gemölbt unb überragt am Hinteren @nbe bie flad^ere StnrfcntlQpiic; ent» tneber ift bie 53auc^f(a^pe unmittelbar aufgett)ad)fen ober bie 2:öiere fmb burd^ einen mustulöfen ®tiel befeftigt; ber ännenflädbe ber Etappen liegt ein SD^antella^pen bic^t an; recf)tg unb linf« öom 3J?unbe befinbet fic^ je ein meift fpirol aufgerollter, bewimperter äRnntarm; ein ^erj ift öor^anben unb an ber 9iücfenfeite be« 2)armc8 gelegen; bie i^ortjjflonsung ift auefd^tießlic^ eine gefc^lc(f|tlt(^e; bie meiften fmb getrenntgefd^Ied^tlic^, bie übrigen 3 bitter. 1) Molluscum 2Bei(^t^ier, toon moUis ttjeic^, eI5oc ©tftalt, Stu^fe^en; olfo SGJeic^t^iers ar^nlic^e. 2) richtiger Brachionopöda »cn ßpa^^wv 2lrm unb 7io6s gfu§. 3) paUIum SDlantel, branchlae Giemen. Scunig'8 S^no^fiö. Ir Zfft. 3. 2(uff. 2r Sb. 1 ßoologie ober 9kturgefcl^ic^te beg 2f)terretc^§. Literatur über Srad^io^Job en: 2!abibfon, jI^., Älaffififation ber Srad^ic^ofcen, am bem (Sngttfd^en beutfc^ bearbeitet bon (5b. (gue§. 2Bien 1856. — §ancc(f, 91 Ib., On the Organisation of the Brachiopoda. Philosoph. Transact. 1858, p. 791. — Saca^e^ 2;utHerei, £». be, Histoire naturelle des Bracliiopodes vivants de la Mediterranee. Annal. scienc". nat. 4. Ser. T. 15. p. 259. >:pariö 1861. — Sali, 2ß. §., Catalogue of the recent speeies of the class Brachiopoda. Proced. Acad. Kat. Scienc. Phila- delphia 1873, p. 177. — äßoobwarb, S. ^., A Manual of the Mollusca. 4. Ed. «cnbcn ISSO. §. 818. Sau. 3)ie 33rac^topoben ^aben eine ®rö^e, trelc^e ftc^ meift strifc^en 0,7 big 4,5 cm beiregt, fettener beträd^tlic^er, bi§ ju 9 cm^ trirb. 3^r Körper füttt nur bie {)intere §ätfte ber ®d^a(e au§, n^ä^renb bie üorbere Hälfte bie 9J?ontellQp)3en unb bie ä^unbarme umfdilieBt. 3)ie fatfige, nur bei ben S)igciniben unb ?ingu= üben ^ornige, meift bünne unb burd^fd^einenbe Schale befte^t au§ einer oberen unb unteren floppe, t)on benen bie leljtere bie 33au(^* (§inter=) feite, bie erftere bie ülüden* (35orber^) feite be« S^iereg bebecft; beibe Etappen werben begJialb aud) qI8 Ueberft(^t über bie ätnatomie einer "Waldheimia; baä Z^iex ift üon ber linfen (Seite ^er geöffnet; etrt»a bo:p^jelte natürl. ©röße. 1 bie Heinere 9tü(f enflap:pe ; 2 bie größere unb ftärfer geh^öIbteSauc^üa^^e; 3 ber Itnfe 2(rm; 4 bie S)5eiferö:^re; 5 ber äßagen, bie beiben Oeffnungen in bemfelben finb bie 3Jlünbungen ber ?eberfd^Iäu(^e; 6 bie lOeber; 7 bie innere, trichterförmige Ceffnung eine« e^cretionsorgane«; 8 tflu§Mn] 9 (Stiel; 10 bie borbere ?eibe§tt»anb. SSauc^ftoppe unb 9?üdenflappe unterfc^ieben. 3ebe ber beiben klappen ift g(eid^= feitig entraicfelt, fo ta^ fte burd^ bie §auptebene be§ 2:^iereg in jttiei f^mmetrifc^e |)älften jerlegt njirb. Unter ftd^ ftnb beibe Etappen ftets me§r ober ttieniger un= gleicf), inbem bie 33au(^f(appe in ber 9?egel ftärfer gett)ölbt ift als bie flackere, nte^r becielartigc 9?ücfenf(appe unb an i^rem I)interen (Snbe bie (elftere fd^nabel* artig überragt; beibe Etappen taffen ftd^ be^batb aud) einfad^ al6 gro^e unb fleine v^lappe unterfdjeiben. ^l^rem feineren 53aue nac^ befte^t bie (gerate au§ einer einzigen ober (feltener) mehreren über einanber gelagerten interranbc genähert. 2)ie äußere Cberp(f)c §. 818. ber (Schale ift gtott ober mit concentrifcf)en (Streifen ober mit 00m Sirbel aii^« ftra^lenben (Streifen, galten ober dlippcn auggeftattet ober mit ^o()Ien, röt)ren- förmigen ©tackeln bcfejt; ber 35orbcr= nnb ©eitenranb ift nicf)t feiten meßenförmig gebogen. 2)er (Srf)nabel ber großen mapp^ ift ^änfig üon einem ?orf)e burd^bo^vt, burd) metc^es ein mugfulöfer Stiel anctritt, ber bo-ö J^ier befeftigt; ber Stiel fann aber aud^ jmifc^en ben beiben ^lapiien austreten (LingulTdae), ober ber Stiel fet)It ganj unb bie große t(ap))e ift unmittelbar (j. SB. Crania, ThecidTum) auf ber Unterlage aufgemac^fen. «eibe .^(a^pen fmb entmeber nur burc^ Ü)?u«teln mit einanber üerbnnben ober e6 greifen überbie« gortfä^e ber klappen fc^(o§= ober angelartig ineinanber. 3)a6 Schloß ober bie finget (cardo) ^at feine ?age na^e am Hinteren (gnbe ber Scfiale, am fogen. Scfitoßranbe bcrfelben unb befte^t ge« mö^nlici) au§ ^mei ftarfen, gemölbten, paraüel nad) einroörts unb oormärt« ge* rid)teten Bäf)nen ber 53aud)flappe, jmifd)en meldte i^mei, oft mit einanber oer- fc^moljene ^ortfä^e ber ^ücfenflappe eingreifen, dlaä) bem Sortommen ober gef)len beS Sd)IoffeS, momit aber auc^ anbere Unterfd^iebe ^anb in i^anb ge^en, merben bie 33rad)iopoben in bie beiben Orbnungen ber 5lngelfd^aügen ober Testi- cardines (§. 821.) unb ber SlngeUofen ober Ecardines (§. ^'60.) einget^eilt. Senn bie S3anc^feite ber unteren §^iappt an beren fd)nobelförmigem Apinterenbe nic^t aömä^Iid), fonbcrn burc^ 33ilbung einer ^antc (S(^loßfante) in bie ©c^loß» feite (9tüdfenfeite) be« Schnabel« umbiegt, fo ^renjt ftd^ bie le^tere fc^ärfcr ab unb mirb bann als Sc^Ioßfetb ober Ar6a beseidinet; ein ä^nlic^eö ^^elb fann f«^ aud) an ber Üindenflap^e jmifc^en SBirbel unb Sc^Ioßranb entmicfeln. 5^ie ÜJJittc ber Area trögt meifteng bie Oeffnung für ben S)urd)tritt beö Stiele« unb bcfi^t fe^r pufig ^trei ftjmmetrifc^e, fleine ^alfptöttd^en, mcld)e bie Ceffnung üon i^rem oorberen &fanbe ^er oerengen unb megen i^rer breiecfigen f^orm jufammen als ba€ DeltidTum bejeid)nct merben. (Sin fettener am Hinteren 9ionbc ber Ceffnung tior!ommenbeg, unget^eilte« Äa(f))(ätt(^en ^eißt PseudodeltidTum. 3)ie Sd)alen* Happen merben aU eine cuticulare Silbung bon je einem fappenförmigen gortfa^e ber ^örpermanb abgefonbert, meld^er ber 3nnenfeite ber Etappe bid)t angelagert bleibt unb entfprec^enb feiner ?age al§ oberer (öorberer, ^ücfen-) unb unterer (tjinterer, 53aud^«) SOJantedappen be^eid^net mirb. 33eibe2)^antellappen fmb cnt» meber öoöftänbig üon einanber getrennt ober noc^ hinten mit einanber Dermat^fen. S)er 9?aum jmifd^en beiben SJfantcnoppen nmfc^Iießt bie n)hinbarme unb wirb 5D?anteI^ö^(e genannt. 5lm 9?anbe tragen bie ä)^antenappen l^öufig ftcife, glängenbe, mit bunflen Ouerlinien ge^eidinete S3orften; nidjt feiten fommen in ben a)?antel» läppen aud^ öerfcfjiebenartig geformte Äalfförperd^en unb ^alfne^e in mannigfadjer ^norbnung bor. 33emerfen§mert^ ift, baß bie ?eibe§l^ölöle in bie 3}c'antcIIappen hinein tjeröftelte Stnöfacfungen abgiebt, an beren SBanb fic^ bei ben Testicardlnes bie ®efd)Ied^t§organe entmidetn. S)a8 ^oar ber SJhmbarme liegt redete unb linfg bon ber 9)hmbbffnung in ber 2RanteI^öt)Ie unb bient t^cils ber ^al^rung§5ufu^r, t^eil§ ber 2It^mung; inbeffen fc^eint bie letztere X^ätig» feit gum %i)i\i auc^ öon bem 9J?antel DoUjogen ju merben. Sebr läufig, racnn auc^ ni(^t immer, ift jeber 2lrm fpiratig oufgeroHt; an feiner gemölbten (Seite trägt berfelbe eine ^albtnorpelige, rinnenfbrmig au4ige|öl)lte Äante unb eine boppette 9?ei^e fabenförmiger, I)o^Ier ^^ranfen, beren Oberfläche bemimpert ift. (5s fd^eint, ta^ bie 5trme au6) bann, menn fte fein faltige« Slrmgerüft umfd)Iießen, nur in febr geringem ü)?aße auSeinanbergeroHt merben fönnen. 3)aö eben ertüäfjute, häufig borfommenbe SIrmgerüft befte'^t au8 einem nerfalften, inneren Stü^apparat ber Strme, meldier ftd^ ftet« an bie 9iüdfenflappe unb jmar an beren Sd)Ioßranb ober an eine bor bem Sd^Ioßranbe gelegene, mittlere Reifte befeftigt; für bie St)fte^ matif, namentlich ber foffilen formen, ift ba8 SIrmgerüft bon großer Siditig» feit; feine ^auptformen finb bie fc^Ieifenförmige (gig. 2, 4—6.) unb bie fpiralige (gig. 13.). 2^ie SKugfuIatur befielet in brei ober me^r 2)?u8felpaaren, n>cld)e bie Oeffnung unb ben ^erfd^Iuß, bei ben Ecardines auc^ eine geringe, feitlidie Scr* fd^iebung ber Schalen bemerfftelligen; meiftenS imterfd)eibet man em ^acir Oeffner unb jmei ^aar Sd^Iießer ber Schale, fomie bie StielmuSfcIn; äljulid) mie bei ben SDtuf^eln erzeugen bie ä>fu8felanfä^e an ber 3nnenfeite ber Sc^alenflappen ^äufig 1* 4 3ootogte ober D^aturgefd^tc^te be8 S^terrelc^g. ©nbrücfe, trelc^e für bic ®t)ftematif öerirert^bar ftnb. 3)a§ 9^eröenft)ftem wirb au€ einem (Sd)lunbringe mit einem fd^roörfieren, oberen unb einem ftärfercn, unteren ©angüenpaare gebilbet, bon meieren bie 9^eröen ju bem Wlantti, ben Firmen, ben 9[)?u6feln unb gingeraeiben in ft)mmetrif(^er 2Inorbnung abgeben. einneSorgane fehlen ben auSgebUbeten Silieren, tt)ä{)renb bie ^arüen 2lugenftecfe unb "^um X^eil an6) ©e^örblä^c^en beft^en. 2)ie SSerbauungöorgane be> ginnen mit bem fleinen, nnbeme^rten, queren, ^mifd^en ber SBurjel ber Slrme ge* legenen 3)?unbe, melc^er in eine noc^ oben auffteigenbe ©^eiferö^re fü^rt. 3nbem ]id} biefe noc^ rücfmärtg biegt, erweitert fte f\ä) inm 99?agen, welcher bie 5lu§= fü^rungöfanäle ber anft^enbett ?eberblinb]cf)läud)e aufnimmt. 3)er bann fotgenbe 5)arm frümmt ftc^ in ber Siegel nac^ ber Sanc^feite unb enbigt bei ben Testi- cardines blinbgef^Ioffen (mitunter mit einer jmiebelförmigen (Snbauftreibungi, bei ben Ecardines aber münbet er nac^ einigen SSinbungen burcf) einen öorn an ber redeten @eite befinbüd^en Stftev narf) au^en. 9)Zagen unb 2)arm merben burd) befonbere iBänber in it)rer ?age feftge^alten. 3)a§ 33tutgefä^f^ftem befte^t ou8 einem einfachen, an ber üiürffeite be€ 3)kgen6 gelegenen, birnförmigen ^er^en, einer öon üorn ^er in ba§felbe fü^renben §auptüene unb jmei ^aar feitlic^ au§ bemfelben entfpringenben Sirterien; bie ©efäße fteljen weiterhin in offenem ^w fammen^ang mit (acunenartigen Qrmeiterungen ber I?eibe8^öf)(e. — Sllg @^« cretiong Organe, jugleic^ aber auc^ alg 2lu«fü^rung§fanäle für bie ®efd^Ied)tö- ^robufte, bient ein red^ts unb Iinf§ üom 3)arme befinbüd^eg ^aar öon (gc^Iäud^en, meiere mit weiter, trichterförmiger 9)?ünbung in bie ?eibe§^ö^(e geöffnet ftnb unb mit einer äußeren, feineren Ceffnung jeberfeit§ öom 9Wunbe in bie 3}?anteI^b|Ie führen. 3)ie ©attung Rhynchonella (§. 826.)/ ift baburd^ befonber§ ouSgejei^net, iia^ fie nod) ein ^weites, etwag weiter naö) üorn üegenbe§ ^aar berartiger Orgaue beft^t. ^aö) S3au unb ^^unttion loffen ftc^ biefetben mit ben @egmentaIorganen ber geglieberten Söürmer öergleid^en (§. 31.). S)ie ®efrf)(ed^t§organe liegen alg ^wei ^aare öon S)rüfen bei ben Testicardines größtent^eit§ in ben 5(u8= buc^tungen, welche bie $!eibeg^ö^te in bie HJ^antellap^en entfenbet, bei ben Ecar- dines aber beiberfeit§ neben unb jwifd^en ber ®armfd^Iinge; bie Testicardines fmb getrenntgeid)(e(^ttid), bie Ecardines ftnb ^^^^tt^i^- 819. gort|if(atr,nnö; Scbcnölticifc; Sorfominctt. S)ie ©er werben entweber na(^ oußen abgelegt ober entwideln ftc^ in ben 2(ugfü§rung§gängen ober gelangen (bei Thecidiura) in einen befonberen öom iOkutet gebilbeten ^rutraum; aug i^nen entfte^t eine bewimperte, frei nm^erfd^wimmenbe farüe, welche in brei hinter ein» anber liegenbe, fegmentartige tör^erabfd^nitte ^5erfät[t, öon benen ber öorbere 5IugenfIcdEe in paariger Slnorbnung trägt, fpäter ahtx big auf einen bie Oberlippe barfteöenben 9?eft jurücfgebilbet wirb; ber mittlere Slbfc^nitt ber ?aröe liefert ben eigentlid^en ?eib be6 2;^iere§ unb erzeugt burd) ^^attenbilbung bie beiben 9}?antel= läppen, xr)tl6)t anfänglid^ nac^ hinten gerid^tet unb mit öier ^orftenbüf^eln befe^t ftnb, fjjäter aber nad^ öorne umgefc^Iagen werben; mit bem Hinteren, ^um «Stiele werbenben Äörperabfd^nitt fe^t fic^ bie ?aröe feft unb beginnt meiftenS erft nad^ biefem ä^itpunfte mit ber 33ilbung ber S^iunbarme; bei manchen 2lrten (^. 33. bei Lingula) beft^en bie ?aröen au^er ben Slugenfleden aud^ nod^ jwei fpöter öer= fc^winbenbe ®e^örblä§(^en. — S)ie D^al^rnng ber lebenben Testicardines fd^eint au§fdE)lie§Iid^ aii^ Diatomeen ju befte^en, wäf)renb bie Lingulidae außerbem and) fleine ^reb§t^iere, @d^lamm unb @onb öerfc^Iuden. Stile o^ne SfuSna^me ftnb S3ewo^ner beg iD?eereS, wofelbft fte fid^, bäufig in größeren ©efeüfd^aften, an .toraüen, auf ©c^neden* unb 9JJnfd^eIf(^aIen, an Reifen u. bgl. befeftigen. 2)ic ^ornfc^oügen (namentlid^ bie LingulTdae) leben in geringeren liefen öon big ^erab jn 18 — 20 gaben; bie !al!fc^aügen aber gehören meifteng beträchtlicheren Siefen on unb felbft in einer 2;iefc öon 2600 gaben ift neuerbing§ eine Wald- heimia*?trt angetroffen worben. Obfc^on bie meiften 2(rten einen fe^r aus* gebetjnten Sßo^nbejirt baben, fo fc^einen fic^ bod) bie in geringeren liefen öor= tommenben, ^ornfd^aligen gormen (DiscinTdae unb LingulTdae) auf bie Reißen unb warmen 3)?eere ju befc^ränfen, wä^renb bie in größeren 2;iefen lebenben, falffc^oligen 2(rten ftc^ öorjuggweife in ben gemäßigten unb falten 9J?eeren finben. — 3n ben öfteren ^erioben ber (Srbe waren bie 33rac^iopoben ungemein ja^treicf). I. Testicarclines. Slngclfd^Qtige. 5 Sie beginnen anfönglid) faft nur mit Ecardines (ju bencn ftrf) aber balb and) Testicardines gefetten) fc^on in cambri[(^en (gcf)id^ten, werben im (Silur äußerft artenreich (fo fennt man attcin au§ bem bö^mifrf)en «Silur 640 Strien) unb er= Ratten ftc^ im 3)eüon auf annä^ernb gteic^er §ö^e. 3n ber Steinfo^Ienformation nimmt ber 2trtenreid)t^um beträc^ttic^ ah unb fin!t bann gan^ bebeutenb in ber Xt)a8. 3" öen ütteften formen biefer ^atäojoiidien 53rac^io^obenfauna gehören bie (Gattungen Lingula, Discina, Obolus unb Orthis. 3m mefojoif^en 3eit= alter mirb in ber Juraformation ein neuer §ö^e^unft im ^Jfeid^tt)um an Strien unb 3nbiüibuen erreicht, ber aber gegen (Snbe ber .treibeformation mieber fmti unb frf)on im tertiär faft ganj auf bie geringe 3a^I ber aud) je^i noc^ lebenben J^ormen befc^ränft ift. — 3m ganzen fennt man ungefähr 125 Gattungen mit 2600 Strien, barunter fommen 17 ©attungen mit etwa 110 Strien tcbenb öor, ttjä^renb bie übrigen foffit fmb. Uekrfi^t ber kiben Orbnungen ber Braeliiopöila. §. 820. :c^Io§ üor^anben; Schale immer talfig; 9JtanteIIa^^jen i^intcn mit ein= anber t»erwa(^jen ; Xarm enbigt blinbgefc^Ioffen 1) Testicardines, :(^Io§ fe^rt; Schale fällig ober ^crnig; afiantella^j^en tocttftänbig tjcn anfleljj^otiflc. einanber getrennt; Xarm mit rec^tö gelegener Slfterijffnung 2) Ecardines, 9(ngel(oje. I. 45» Testicardines^^ (Apygia^\ Articulata-^ Arthropomäta*^). ^n<)elfdbalt^e (§. 820, i.). ®c^toB ftet« üor^anben; ©d^ate immer faltig; ber ®arm enbigt btinbgejc^toffen ; 9)?antetto^pen binten mit einanber öermad^fen; Strmgerüfi oor^anben ober fef)tenb. e ^laä) ober lonfato, mit 2 eigent^ümlic^en, nierenförmigen Sinbrücfen an ber Onnenfeite 7) Productidae. 1) Testa Schale, cardo Singet. 4) apdpov ©elenf, riüu.a (gc^ale. 2) ^^ c^ne, TUYTj Sifter. 3) mit ©elenl (articülus). 6 3ooIogte ober 9?aturgefd^td^te be§ X^kxxt\d)9. 823. 1. 5^. Terebratulldae '\ @cf)a(e IängOc^= ober queretförmtg, glatt, geftretft ober gefaltet, ^unftirt: bie große ^(a|3|5e mit burd^bo^rtem ©d^tiabel, barunter einem 3)eltibtum unb mit 2 ©c^loßjä^nen ; Slrmgerüft am @d)Ioßranb ber Äeinen Äla^j^e befeftigt unb eine in ber 2J^itte jurücfgebogene ed)Icife bitbenb. 2)ie ungefäfir 350 2lrten tiefer etira 25 Gattungen umfaffencen'jyamine beginnen bereite im (Silur unb finb befonber« ^äupg in ben meiosoif^en gc^id^ten. -ön bcrSeßtjeit ift bie gamiüe toertreten burd> et»a 60 Strien, rcelt^e ju 9 toerf^iebenen @attungen geboren. Uekrfirf)t ber toidjügften (Gattungen ber Terebratulidae. :(^Ieife bee rSdyleife be§ HrmgerüfteS niit ringförmig; 2(^a(e glatt, l) Terebratula. Slrmgerüfte^ -j Schleife bc§ SlrmgerüfteS bitr* eine quere Srücte ju einem 1"*^$? '^ einfachen lÄinge umgetüanbelt; Schale ftra^tig geftreift. Sd^Ieife be^ airmgerüfte'? lang, über bieSÖatteber-^ ©c^alen^ lange reii^enb ; ( (äc^tofjranb in ber Siegel gebogen; bie rücfläufigen Sc^enfel bee Strmgerüfteö finb mit ben abtcärtö gerichteten ni(^t öer= fcbmoljen; Schale glatt ober am ©tirnranbe fc^wac^ gefaltet; «Scbleife be§ Strmgerüfteö mit ber DJJitteÜ'eifte nicbt oerbunben Sdbale glatt unb ftra^Iig gefaltet; Sd^Ieife be8 2trmgerüfte>3 burd) eine quere Srürfe mit ber a)iitte(= leifte toerbunben gc^lo§ranb gerabe; ©d^ale ftra^Iig geftreift ober gefaltet; bie rücfläufigen ©(^entel ber (S^Ieife be8 5frmgerüftee< finb faft in ber ganjen ?änge mit ben abh)ärt§ gerichteten toerwac^f en 2) TerebratuUna. 3) Waldheiirua. 4) Terehro.mia. 5) JlegerUa. 1. Terebratiila'-^ Müll, ©c^ale längfid^» ober freisrunb, gtatt; S^nabel mit großer, runber Oeffnung unb barunter mit einem tro^Ientmidelten S)eltibtnm ; ©(^loßlinie gebogen; ©d^nobelfanten gerunbet; ©c^toßfortfa^ ber fleinen Etappe öorragenb. 130 2Irten, babon einjelne fi^on im 3)etoon unb in ber Äo^Ie, bie übrigen be^ fonberö ^äufig in ber 3ura- unb Äreibeformation. 6 lebcnbe 9trten. T. vitreaV (Born) Sow. (^ig. 2.). ®c^a(e mtlc^meiß, burd^fc^einenb , längüd^runb, etiraS jufommengebrücft; ber große Cuerbur(f)meffer liegt etroa« hinter ber 93?itte; ?änge ber ©d^ale 2,5— 3,5 cm. goiittelmeer. Ä. Terebpatnliiia'^ D'Orb. ®(^ale Iängftd)-oöaI, auf ber Oberflädje fein bic^otomifc^ [tra^üg-geftretft; ©c^nabel abgeftu^t, mit großer, runber DefT= nung; S)eltibium Kein; bie fleine Älap|)e jeberfeitö öom SBirbel ot)rförmig au«= gebreitet. gt»a 30 a[rten, toet^e in ber Juraformation Beginnen ; 8 tebenbe. gig. 2. Terebratula vitrea ; bie tietne Äla^pe toon innen gefe^en mit bem 2(rm= gerüfte. ms- 3. Terebratulina caput ser- pentis; toon ber Üiürfenfeite gefe^en. Terebratulina caput ser- pentis; bie fleine (Olü(fen=) Äla^j^Je von innen ^efe^en mit bem 2lrmgerüfte. * T. caput') serpentis') (L.) D'Orb. (gtg. 3 unb 4.). @c^ate treiß ober (ei^t gelblich, län^üd^; Schnabel !urg, faum gefrümmt; ^önge 2— 2,5 cm. gjjittei. meer unb norbeuro^jciifd^e SfJeere. 1) Terebratula = ä^nli(i^e. 2) terebratus burd^boBrt. toort toon Terebratula. 5) Äo^f. 6) serpens @c!^Iange. 3) glasartig. 4) S5ertteinerungö= I I. Testicardines. Stngelfc^aftgc. 3.1¥al D'Orb. @d^ate länglic!^ ober quer; Heine klappe meift mit mittlerem (Sinbrncfe; ©d^tofe* ronb gerabe ober fci^mad^ gebogen; (B(i)nahtUoä) groß, runb; S)eltibinm unbottftänbig; (g^Ioßjä^ne fräftig; Keine Hoppe innen mit mittlerer Reifte. 30 ^rten, namenttid^ im 3ura unb in ber treibe; 12 tebenbe; eine ber befannteften ifl T. spitzhei-glnsis^^ Davids. Slrftifc^e Weere. 5. Jflegerlia King. @(^ale rnnblic^ ober quer ücriängert; ©c^nabeUoc!^ groß; 2)eUibinm mo^tentiüicfelt; fleine floppe innen mit mittlerer :?eifte, metd^e ftd^ ä^nüc^ mie bei ber üorigen ©Qttung mit ben abmärts gerirfjteten @ci^enfe(n ber @§(eife be§ Slrmgerüfte« burc^ eine quere SBrücfe üerbinbet. lO SIrten, Jcelc^e im 3ura beginnen: 3 lebenbe. M, truncataV (L.) King (^ig. 6.). ©c^ale jtemlicl^ frei^runb, gufammengebrücft, tjintcn abgeftu^t, jort, ftra^üg geftreift; ?Qngc 1,6—1,8 cm, gjjittelmeer nnb Sltlantifd^er Ccean. innere 3lnfi*t ber fleinen (5Hü(fcn=) ^la^j^c einer Waldheimla mit bem ?lrmgcrüfle. gig. 6. iJIeine Äla^jje ben Megerlia truncata; toon innen gefeiten mit bem 2lrmgerü|tc. 2. %. TlieCldlltlae \ <^i)(i\t Hein, punttirt, feftgemarf|fen ober §. 824. frei; ©djloßranb gerabe, barüber eine 5trea mit ober o^ne Ceffnung; (Schloß» fortfo^ ber fleinen klappe uic^t vergrößert; bie «Schleife be§ Slrmgerüfte« fotgt bem ^anbe ber fleinen Etappe, auf meirfjer fie ^äufig befeftigt ift nnb trägt na^ innen gerid)tete ^^ortfä^e. 2 Gattungen mit etnja 70 foffiren unb 9 lebenbcn 3lrten. 1. Thecidiiiiti"-^ Defr. @d^ate bicf, brei« ober oierecfig, quer= ober iängtic^'OHal; große klappe mit 3ecfiaer, flacher 5lrea, ^feubobeltibium imb fräftigcn ®d)toßjäf)nen; bie @c^(eife beS mmgcrüfte« bilbet ^äufig ja^Ireic^e (Sin* buc^tungen unb mirb oft öon einem falfigen ^J?e^e getragen; im Innern umgiebt ein breiter, üerbidter, geförnelter, fc^räger 9ianb beibe klappen; Slrme be€ J^iereS » . äurücfgebogen unb gefaltet, aber of)ne @piraltf)eil, unb mit langen ©rren befe^t. Ungefähr 40 5lrten, tüe'lc^e meiften^ bem Jura unb ber treibe angel^ören; bie ältcften fic^er fceftimmten finben fid^ in ber 2;riaö; 2 tebenbe ^rten. Th. mediterranea'') Risso. @d)ale obgerunbet breiedig, mit ber großen, gc* töölbten klappe feftgemad^fen; fleiue Hoppe flod^; gelblic^meiß; :?änge 6—8'"™. iDiittelmeer. 1) e^äbet. 2) 5ßerfteinerung«ttJort üon Terebratüla. 3) an ber tüfte »on i^bcrgen borlommenb. 4) abgcftu^t. 5) Tbecidlum^ä^nlic^e. 6) i)Tjx{§iov üeine S3ü(^fc. 7) im SHittelmeerc tebenb. Bootogic ober 9'iaturgef(]^t(^te be« S^ierreic^g. 825. Argiöpe decollata; toon fcer 8iücfenfeite gefe^en. 9. Ar|^IÖpe'> Deslgch. ^MegathyrisV D'Orb.). @c^a(e ^atbfreigfömtig, queroöal ober öterjeitig, glatt ober mit §urci)en; beibetlap^en mitStrea; @(|nabet* Öffnung fe^r gro§; 2)eitibium üertümmert; im 3nnem ber großen Mappt eine mittlere ?äng§Ieifte unb oft jeberfeitg noc^ eine fditüäc^ere, fc^räg »erlauf enbe Reifte; im 3nnern ber fleinen Bappt nur eine ^Oüttelleifte ober 3 ober 5 ftra^Iig an= georbnete Reiften; 2lrme ju einer ben 9JJunb umgebenben, f)äutigen ©c^eibe Der* einigt, bereu 9?anb mit langen Sirren befeljt ift. xit ©attung umfaßt außer 7 lebenfcen Strten etoa 30 foffile, welche im 3ura beginnen, aber erft in ber oberen breite unb im tertiär häufiger »erben. A. decollata '> (Chemn.) Deslgch. (gig. 7 unb 8.). S^ate ^albfreisförmig, mit 12 big 15 ^iemlici^ breiten, üom SSirbel ougftra^Ienben ^^urd^en unb bemeutfprec^enb meHigem ^anht; l'änge 12 — 15 m«». gfTtittelmeer. 3. g. StringOCeillialldae"-^. ©d^ale groß, freieförmig, punftirt; @c^Io§ranb gebogen; große Mappi mit borragenbem, jugefpi^tem Sd^nabel, barunter einer ^ofen, Sedigen Slrea mit Oeffnuug unb ®ettibium unb ^feubobeltibium; «gc^Iopjä^ne groß; im 3nnern ber großen Mappe eine ^o^e, mittlere $?änggleifte; Keine Mappt flac^ gemölbt, mit auffaßenb großem, etraag gefrümmtem, an [einem (Sube gefpaltenem ®c^toßfortfa^e; bie Schleife be« 5rrm= gerüfteS läuft aU i'c^roac^eg 53anb bem dlantt ber fleinen Mappe entlang unb ift an i^rem 3nnenranbe mit ja^Ireic^en ^^ortfä^en befe^t (^ig. 9.). 2)ie einzige Gattung ift: Stringocephalus'-) Defr. W\t ben 3)ZcrfmaIen ber i^omilie. mux 2 srrten; bie befanntefte berfelben ift: Str. Burtini Defr. (^ig. 9 U. 10.). 3m mittleren Sieben, befonbcr« pufig ju ^affrat^ (bei 33en#bcrg) unb in ber eifcl. 5ig. 8. Argiöpe decollata; bie fleine Ha)):pe toon innen gefef;en mit bem ?lrm= gerüfte. Strlngocephälus Burtini. Seitli^e 3ln= ftt^t ber burc^fic^tig gebaci^ten Schale. 1 bie ^o^e, mittlere ?änggleifte ber großen v^IaV^c; 2 ber an ber Spi^e gegabelte St^loßfortfa^ ber fleinen Äla^^e; 3 ba8 armgerüft; 4 gortfä^e beS Slrmgerüfte«. m- 10. Stringocephälus Burtmi. Slnfic^t Von ber iÄücfenfeite. Unter ber Ceffnung bee Sc^nabelö be= mcrft man bie beiben Stücfe be^ Delti^ bium§; barüber baö ^^^feubobeltibium. 1) 5Rame einer Si^m^^e. 2) u-^Y*« 3to§, 0'Jp(c genfter, genfteröffnung. 3) gefö^ft, ent= ^au^tet. 4) Stringocephälus = ä^nlic^e. 5) ozpii^ (gute, r.t^riKr^ ,^o)>f. I. Testicardines. 2(nge(f(^Qfige. 9 4. g. Uliynclionellidae '^. ©diale faierig, gemölbt, gefcfinäbelt: §. 826. Schnabel fpi^; 3)ettibtum meiftens bie Ceffnung umfc^Iießenb; Sc^Ioßranb mcift gebogen; bag Slrmgerüft be[tet)t enttüeber nur am ^md turnen, einfad)en, |inb= förmigen gortfä^en ober e6 bilbet (bei ber ©attung Atrvpa) jroci fegel* förmige Spiralen, meiere ftcf) mit i^ren Spieen nac^ ber SD^itte ber (Schale ritzten. Ungefähr 25 Gattungen mit me^r aU älfte öergrößcrt. «. PenfaiBierus'^ Sow. Schale oüat, mit gebogenem @(^Ioferanbc; große Etappe ftärfer gemölbt; Schnabel ftar! ^erabgefrümmt unb oft ben ©(Reitet ber ficinen klappe berü^renb; 5lrea unb 2)eltibium fehlen, etwa ' Sow. (^^tg. 13.). ©d^afe faferig, queroöot ober bcrlängcrt, «lel^r ober lüeniger 3e(fig, geraölbt, gerip|3t, geftretft ober gtatt, am ©tirnranbe meift gebuchtet: ©c^ttabel fpi^, gerabe ober gefrümmt; Oeffnung unter ber ©c^na^elfpt^c ; ©d^IoBranb gerabe; gro^e unb Üeine Ätappe mit Slreo. 3m Süur mit etwa 100, im Eetjcn unb Sarbcn mit 200 ^rten t^ertreten; bie jüngften Slrten im i-ia§. Äleinc (müdm'y ^iappt eineg Spirifer, mit bem Slrmgerüfte. «. Spirig^raV D'Orb. ©c^ale faferig, runbüd}, oöa( ober queröerlängert, gtntt ober concentrifd) geftreift; ©d^Ioferanb gebogen; feine Slrea; @cf)nabel menig üorragenb; Ceffnuug an ber @(^nabelfpi^e; S)eltibium öerüimmert. etn?a loogirten, ^^cn betten faft aße bem ^aläcjcifc^en 3eitaltet angeptren, nur u?enige h\§ jum unteren öura reid^en. 3. Ketzia Kin^. @(^a(e punftirt, löngtic^ oöal, geftreift ober gerippt, fe§r feiten glatt; Ceffnung an ber (Sc^nabelfpi^e; ©eltibium öor^anben. 3m Silur, 2)e»cn unb Sarben; einzelne Slrten reid^en bi^ in bie Striae. 41. Ilneites'-^ Defr. ©djate faferig, eiförmig üerlöngert, geftreift; ©c^nabet lang öorfte^cnb, am @nbe eingefrümmt; unter ber @($nabeiöffnung ein fe^r großes, au§gepl]tte8 ®eltibium; @d)eitef ber {(einen tiappe ftar! einroärts ge= trümmt, öom ©eltibinm ber anberen Etappe t^eitmeife üerbedt. @e^ört am:= fd()Iie§ti(^ bem Steten an. 828. 6. g. StrOllllOnieilillae'-^. @d)ale runbüd) ober quer 4feirig, mcift sufammengebrüdt, in ber Siegel punftirt; ®d^Io|ranb lang unb gerabe; Sßirbel menig üorragenb; jebe Etappe mit Strea; gro^e tloppe mit 2 ftarten (g^toßjäbnen; Heine klappe mit einem ^a^nförmigen ©diloBfortfal^e; SIrmgerüft nid)t entmidelt; WtuQhU unb ©efäpeinbrüde an ber 3nnenfeite ber Etappen fröftig. 15 Gattungen mit über 500 Slrten; mit Slu^naßme einiger ttjenigen, im unteren 3ura i»cr= tommenben ^rten gehören alte bem ^aläcjcifc^en 3eitalter an. 1. Ortliis'^ Davids, (gig. 14.). ®d)ale ftra^üg gerippt ober geftreift, feiten glatt; gro^e floppe gemölbt, fleine jumeilen eben; ®d)Io^' raub gebogen, meift fürjer a(g bie (Schale breit ift; ©d^Io^fortfa^ ber f (einen klappe einfac^. Seginnt fc^on in cambrifc^en S^id^ten unb reid^t bcn ba mit fe^r jablreid^en Slrten big in bie Äo^Ien^ fcrmaticn; bie meiften 3Irten ge^ijren beut (Silur an. «. Sitropltoiiiena'-^ Bl. @c^a(e f(ad)- gebrücft, !onocy-fon!aü, ftra§(ig geftreift, g(att ober concentrifd) gerunjelt; gro^e Älappe ge* tt)öl^nlic^ fdiuja^ geinölbt, fleine meift fonfaü; ©c^Io^ranb gerabe, fel^r lang; ©d)Iof3fortfal3 ber fleinen Ä(appe in 2 3Qpfen gefpa(ten. 3a^l* reiche ^rten im Silur, Xetoon ttnb in ber ^o^Ien* fcrmation. ®ro6e (S8aud^=) Etappe einer Orthis, mit ben beiben ftarfen S(^Io§jä^nen. 1) SBittbungen tragenb; spira SBinbung, fero id^ trage. 2) spira SBinbung, gero id) trage. 3) toon uncus ^afen. 4) Strophomerta = a^nIi(^e. 5) (ipD6; gerabe fte^enb. 6) arpo- ^o; gebogen, [aVivit] gjionb. IL EcardTnes. 5(ngenofc. 11 7. %. Protluctltlae ^. @(^ale punftirt, frei ober mit bcr großen, §. geraölbteii mappt fcftgemadjicn; Reine trappe flacf) ober autsge^ö^lt; @d)Io§ranb gerobe; Cberftcic^e bcr (Bd)ak ganj ober nur an bcn ®d)uabelfanten mit rö^rigen @tarf)eln befel^t; Strmgerüft fe^It; qu ber Snnenfeite ber fleiuen Ilappc 2 eigen^ tl)üm(i(^e, nierenförmige ©nbrücfe. ö Gattungen mit faft 200 au^fc^Iict'Ii* >)a(äc;ciid)en ?trten. 1. Prodüetiis'-^ Sow. @c^ale quer ober öerlängert, glatt, ftvat)(ig unb concentrifc^ gerippt ober gefaltet, mit jerftreuten, röhrenförmigen @tad)cln befe^t; grofse klappe t)od}geit)öIbt ober freisförmig umgebogen, 2Öirbe( grof^, gehrümmt, 5kea oft unbeutüd^; fleine Ä(appe mefjr ober meniger fonfaö; feine ©d^IoBjä^ne. ^ai}U vcid^e 3Irten, ttjelc^e im 3)eiJon beginnen, befon= tcv9 aber im i?cblenfall unb ber SD^aS toer= breitet finb. «. Clionetes'^ Fisch, (gig. 15.). @d^ale querüerläugert, jufammengebrürft, [tra^Iig gerippt, an ben Hußenfanten ber bentli^en, boppelten 2lrea mit rö^renför= migen ®tad)eln befe^t; ©c^loßjä^ne öor» banben. 2;ie meiften ber etroa 00 Strien ge= pören bem Situr unb 3^evcn, bie übrigen ber SteinIo^Icn= unb bcr iJ^a^formation an. 829. Jig. 15. Oroße (Sau^s) Etappe einer Chonetes- t[rt, »on ber ^lußenfeite gefe^en. II. ©^ Ecardiliei§^^^ (Pleuropygia'^ Inarticulata'\ Lyopomata'^). 3InC|eUofe (§.820,2.). O^ne ®d)(o§; bte bciben f läppen ber fatfigen ober dornigen (Schale merben nur burd) 3)?u«fcln sufammcn» ge{)alten; ber 2)arm münbet an ber redeten (Seite bur^ eine Slftcröffnnng in bie aj?antelt)ö^(e; SJänber ber 3)f?antel(appcn t)oÜftänbig öon cinanber getrennt; fein 2lrmgerüft. Ungefäf^r 25 Gattungen mit annä^ernb 400 «Irten, barunter 30 lebenbe. Xie meiften ©attungen finb auf bie fförmig ; Schale runbtid^ 1) Cranildae. . • , V,. < ©tiet bur^ eine Oeffnung ber unteren Älappe I ",!'»." -^^ i ^.'""'i " -""'3' au«tretenb ; Schale runb 2) Diicinldae. I flapptg, I burcß einen {^^. ^ .,' Z ^^ .. . ^ ' ^T or 1 ^x| j7t f fx- X, \ Stiel sttJifAen ben Etappen au«tretenb; \ ( ^tiei öcreitigt, ^ ^t^afe runb ober quer=cüal 3) Obolldae. j ©d^ale faft gteic^üappig , länglich 4e(fig ober runblie^, bornig, burc^ einen l jwifc^en ben beiben tiappen auötretenben Stiel befeftigt 4) Lingulldae. 1. g. Crailiiclae "^ kf;rja^I bem mefojoifc^en 3eitaltcr angehört; einige irenige tebcnbe. 1. Crania'> Retz. @d)a{c gtatt ober ftra^Iig gerippt, oufgen)ad)fen; Etappen» raub itmen ^öcferig ober marjig, im übrigen mit ben 2J?erfmafcn ber ^^amilie. 5)ie Slrten beginnen im 3^etjon unb finben fic^ öon ba an tuxH) aüe (2(^i(t»ten, 4 lebenbe. * Cr.anomala'V (Müll.) Sow. @d)ate faft freiSrunb, in ber 9?egcl bunfelbronn ober foftonienbrann; untere tiappe flad), feft aufgcwat^fen ; obere Älappc napf» 1) Prodüctus = äf;nli{^e. 2) gebebnt, toertängert. 3) »on xcuvr^ Jric^ter, Sc^mcljtieget. 4) ol^ne Stnger (cardo). 5) Tz'K^'jp'i Seite, f^o^'h 9Ifter. 6) o^ne ©clenl (articülus). 7) >^'J«> loSmat^en, TüifAa Schale. 8) CranKa-äbnti(^e. 9) toon cranlum Schabet; weit bie 3nnen= feite ber Schale eine genjiffe Ste^nlic^teit mit einem lobtcnfopfc ^at. 10) ungleich. 12 ßootogie ober 9Zoturgcf(^td^te beö 2;i^terretd^g. förmig, leicht concentrifrf) geftreift, mit fpi^em, etwas hinter ber ÜJJitte gelegenem Sirbel; ?änge 10 ™"\ a^ittelmeer unb ncrteuvo^aift^e 5!Jieere. 833. 2,%. Diseiiliflae '^. Schale ung(eid)flap^ig, fein punftirt, runb, ^ornig«faIfig, burc^ einen @tie{ Befeftigt, ineld^er burd) eine Oeffnung ber nnteren Ähp^e anStritt; 2lrme erft rücfraärt«, bann üorraärt« gefrümmt unb jule^t f^iral aufgeroflt mit nad^ unten gerid)teter ^pii^t; iD^antel fefjr gefäBreicf) unb am ^ianbe mit longen SBorften befeljt. ungefähr lOO Sitten, »on benen bie meiften bem ^^aläojoifc^en Zeitalter, nur wenige ber Se^tjeit angeficren. 1. Diseina'^ Lara. ®rf)ale glatt ober concentrifd^ blätterig, gewöl^nlic^ bünn unb gtänjenb; Oeffnung ber unteren klappt hinter bem faft in ber 3)Zitte gejegenen Wirbel; obere tla^^e gewölbt, mit hinter ber 9Kitte gelegenem SBirbef; äfiantel fef)r gefä§reid^ imb mit langen S3orften befe^t. 3a^trei(^e foffile Slrten öom Silur biö 3ur ^e^tjeit; 8 lebenbe. D. striata'^ (Schum.) Dali. 33eibe ÄIa))^en geroölbt, faft gleic^; bie untere befi^t in ber Wüit einen Keinen, breiedigen S5ori^rung mit runber Ceffnung für ben '2lu§tritt be§ @tie(ee. aiorbwefttüfte ijon Stfrila. 831. 3. %. OllOlldae"-^. Sct)a(e etwag ungteic^fiap^ig , runb ober quer« oöal, ^ornig=fatfig ; @d)to^ranb öerbicft, mit einer gurc^e für ben jroifc^en ben Etappen auStretenben @tiel; Slrme fpiral; 9)JanteI fe|^r gefä^reic^ unb am 9^anbe mit dornigen SSorften. 10—12 Gattungen mit ettca 60 5lrten, toelc^e nur in camferifc^en unb filurifc^en, einige wenige au(^ in beücnif(^en Sc^id^ten fii!^ finben. 1. Obolus "^ Eichw. ©c^ale faft frei^runb, niebergebrüdt, glatt; ©nbrücfe ber öorberen Sd)Ue§mu§!e(n nad) üorn ft^ einanber nä^ernb. Sie strten be)(^rän!cn fid^ auf bie eilurformaticn. 835. 4.5. liill^ulidae '\ Sdiale faft gleic^flap|3ig , länglich = üierfeitig ober runbüd^, l^ornig = falfig, burc^ einen gmifcfien beiben Äla^^en auStretenben @tiel befeftigt; 5trme fpiralgemnnben; iDZantet fe^r gefäßreid^ unb am iRanbe mit langen, ^orniaen 33orften. 6 Gattungen mit über 150 fcffilen 2trten, iceld^e fc^on in camferifd^en 2(^i(^ten beginnen, im Silur i^ren §ö^e:^unft erreichen, ton ba an aber bi^ in bie 3e§ti»elt rei(f)en, in welcher man IT 2(rten fennt, bie ju 2 terf^iebenen Gattungen gehören. 1. liln^üla'^ Brug. (gig. 16.). gerate bünn, ^ornig, ^ufammengebrüdt, glatt ober concentrifd) geftreift, an beiben @nben etinaS flaffenb, IängIid)=oüaI ober (önglic^'-oierfeitig, an ber @tirn breit, gegen ben Sirbel öerengt unb j^ngefpi^t; ®tie( (ang, üon bider (Suticula umfleibet, meldte üon ben 5lu§füörungggängen öon 2)rüfen burt^bo^rt mirb, bereu @ecret jum 2luf^ bau eine§ (Sanbro^reS bient (gig. 16.). lieber 100 fofftte, 11 Icbenbe arten; bie befann= tefte ift: L. anatlna^' Lara. ®d)alc grünüd^; l'än^e 3 — 5 cm oj,ne ben Stiel. 3ln ben '$^iItV^inen unb äRoluffen. Sine um bie öälfte ijerfleinerte Lingüla, mit bem unteren Snbe beö Stielet in einer Sanbri>^re ftecfenb; bie beiben Äla)j^>en finb gegen einanber »erfc^oben. 1) Discina^ä^nlie^e. 2) »cn discus Scheibe. 3) geftreift. 4) Obölus=ä^nIi(^e. 5) obölus, 6ßoX.6; eine fleine, gric(^if(^e SOJünje. 6) Lingüla =ä^nli(^e. 7) fleine 3""ge. 8) ücn anas (Snte; wegen ber ?(efjnli(^feit mit einem (Sntenfi^nabel. IL tlQffe. Bryozöa. 2}?oo8t^ierc^cu. i:j Il.maffe. Bryozöa'^ (Polyz5a"^^). S^^po^tl^tetdien §. ^^ö. (§. 816,11.). ^aiHitmerfmalc: S)ie Srljojoen ober 9)?oo8t^ierc^en fmb t^eil« im il'^ecre, tf)ei(§ im ©üßwaffer lebenbe 3y?ottu«coibeen, meiere faft Qu«nat)m«Io8 fcftfi^cnbc toloilien bilben; i§r Körper mirb oon einem einfa(f)en, (jäuttgeu ober taffiqeu ©eptlfc, ber fogen. S^Ut, umgeben; fie befi^en me^r ober meniger jof|lreidif, iMmimptvit XtniaUl, meiere auf bem 9tanbe einer frei«- ober ^uf- eifenförmigen @rf)eibe ben 9J?unb umgeben; 5lfteröffnung ftetä oor^anbcn; SWantcIbilbungen unb ^erj festen; fte fmb B^^^'tter, pflanjen fid) aber quc^ auf ungefc^Ied)tüc^em Sege burd^ Änofpenbilbung unb jum 3:^eil au(^ burc^ Äeimc fort. Literatur Ü6er S3rtj03oen: S^umcrtier, iB. S., & is 3. ^üan 5Beneben, Histoire naturelle des poljpes composes d'eau douce. Mem. Ac. roy. Bruxelles XVI. 1S43 bi« 1848. — 3Jan Seneben, ^'. Ö., Recherches sur les Bryozoaires fluviatiles de Belgiqne. Mem. Ac. roy. 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SD^it aßeiniger 5lugna^me ber ©attnug Loxosöma (§. 864,2.) bilben §. 837. otle ^r^ojoen Kolonien (®töc!e, ©töcfd^en), meldte batb eine bäumc^en» ober ftraudjförmige ©eftalt ^aben unb nur mit i^rem (Stiele auf fremben ©egcnftönben aufgeinad)fen finb (5. 33. ^^ig. 29, 26, 27, 31.) balb rinben« ober moo«förmig (ba^er aiiä:} bie 53eneuuuug Bryozöa b. f). 9)?oo§t^ierrf)en) anbere Äörper über» 5iet)en (5. 33. gig. 39.^. 2)ie ®rö§e ber ©njctt^iere ift meifteu§ eine fc{)r geringe, inbem bie ?änge öon 1 — 5™™ nur feiten üb erf (^ritten , oft aber nitf)t einmal erreicht mirb; bie Kolonien aber erreid)en bei mannen ^2Irten eine @röße oon 30 cm xinb borüber. 3>on ber Siegel, ba^ atte auf fremben ©egenftänben feft» fi^en, mac^t nur bie ©attung Cristatella (§. 843, 1.) eine bemertensmertfje 'am-- noEime, inbem i^re Kolonien friecf)enbe S3eroegungen machen. 2)ie Äonftftcn', ber Kolonien mirb bebingt burc^ eine Suticufarfubflanj , njeld^e t)on ber Äörper^aut ber ©injettbiere nat^ an^en abgefc^ieben mirb unb batb mcic^ unb gallertig (3. ^. Cristatella [§. 843, 1.], AlcyonidTum [§. 858, 1.]), häufiger aber Pergament« ober kornartig (j. i8. bei ben meiften PlumatellTdae [§. 844.]) ober enblic^ faltig (mic bei ben meiften 3)?eere«brl}o^,oen) ift. S)iefe (Suticularfubftanj mirb auc^ als (Sctoc^fte'' bejeid^net unb bilbet um jebe§ ©injett^ier ber Kolonie ein me^r ober minber gefc^Ioffene« ©ebäufe, roelc^eS ZooecTum"^ ober einf ad^ r, 3 eile" ge« nannt mirb. 2)urcf) eine Oeffnung, bie fogen. äRünbung, ber 3eQe fonn i>aä Sljier feine S^entafeltrone au§ftre(fcn unb mieber jurücf^ie^en. 2)ie §aut felbft, n)el(^e an i^rer £)berflä(i)e bie (Subftanj ber @ctoc^fte abgefonbert bot, mirb (Snboc^fte'^ genannt. 2tn ober na\)z an bem 3?orberenbe liegt bie tleine, runbe äl'iunböffnnng, rael(^e uon einem Äran;^e non 8 — 80Xentateln umgeben nürb. derjenige Sejirt ber ^aut, melc^er ben Xentatelfran^, iunäd)ft umgiebt, f (Reibet feine Sctoctjfte au8, bleibt infolge beffen biegfam unb faun bur(^ befonbere SfJüdsie^muSfeln fomeit eingeftülpt ttierben, baß ber ganje jleutafelfranj in ba^ Snnere ber ©nftülpung ju liegen fommt unb non bem eingeftülpten ^autbejirfe, ber_be6f)alb oud) Jentaf elfd^eibe ^eipt, ring« umpllt mirb. 33ei ben Ento- procta (§. 864.) fe^lt bie 2:entafelfd)cibe unb bamit aut^ bie 3unicfjie^barfcit ber Sentafel, »eld^e ftatt beffen eingcroüt werben föunen. S)ie Xentafcl fi^en auf 1) Bpüov ov Zbicv. 8) ^xtÖ; au^en, x-JUTTj SBIafe; äußere (g^ic^t ber §aut. 4) Cuiov 2;^ier, o{x{ov ^au§. 5) Svoov innen, xüar/j SBtafe; innere Scbic^t ber .§aut. 14 Bootogie ober Sf^aturgefc^it^te be« X^'mvddjQ. §. 837. bem 9?anbe einer ben iDhmb umgeBenben ^(!^eibe, bem 3:;en tafelträger ober Lophophor '>', raelc^c eutireber freiSförntig ift (Gymnolaeraäta §.845.) ober eine ^ufetfenförmige @eftatt ^at (Phylactolaemäta ^§. 842.); in le^terem gaffe ift haQ ^ufeifen ftets fo geftefft, ba§ bie beiben Slrme be§ieI6en ber rechten unb linfen ^ör|)erf)Qttte be8 Stieres entfprec^en, bie ^ontieyität beSfetben nac^ ber 53aucf)feite unb bie ^onfaöität xiadj ber burd) bie ?oge beS 5lfter§ bejei(f)neten 9Jücfenfeite gend)tet ift. Sine etroag abh^eic^enbe 2tnorbnung ber Stentafel ^at bie eine befonbere Untcrftaffe bilbenbe Gattung Rhabdopleura (öergl. §. 840.). S)ie 2:entafet ftnb an iljrer Oberpd^e bemimpert, im 3nnern ^ol)t unb mit ber ?eibe§t)öf)Ie in offenem 3ufammen^ange. S)ie 2lnfgabe ber Jentafel ift eine bo^^ette, einmal 9^af)rung an bie äJiunbi)ffnung l^eranjumirbeln, bann aber ai\6) bie 2lt^* mung ju beforgen. 3)er äJfunb befi^t feine befonberen B^i^f^fine^unggorgane für bie Dla^rung, ift aber bei ben Phylactolaemäta öon einem betneglic^en, weichen, ^ungenförmigen 3)ecfef, bem fogen. Epistom'^ überrogt; er fü^rt in ia§ 2) arm* ro^r, melc^eS ftet§ brei^Qu^tabfc^nitte: ®^eiferöbre, SO^agen, Snbbarm, erfennen läßt unb ftd^ in folc^er Söeife fcfjüngenförmig biegt, boß ber (gnbbarm an bie 9?ü(fenfeite ber (gpeiferö^re ^u tiegen fommt unb ber ftets bor^anbenc Alfter na^e bem SJovberenbe in ber äl^itteHinie be§ Südens narf) außen münbet. S3et ben Ectopröcta liegt bie 5Ifteröffnung nac^ außen üon bem S^entafelträger, bei ben Entopröcta aber im Innern be§ Sentafettranjeg. Bi^if'i)^" S)arm unb ^örperwanb befinbet fic^ bie mit farblofer gtüfftgfeit unb barin fc^irimmenben, jeffenartigen Jlörpern erfüffte ?eibe§l^ö^Ie. S5on ben 3 Slbfc^nitten be§ ®arm* ro^re§ ift ber mittlere SJfagenabfc^nitt immer ber geräumigfte unb nimmt ftetö ba8 Wintere (Snbe ber 2)armfd^Iinge ein; nad) leinten bertängert er ftd^ oft blinb= fadförmig; an fein §interenbe fe^t ftc^ ein nac^ hinten jur för^permaub ^injiefjenber ©trang, ber fogen. Funiculus'-^ feft, niel^er auslaugen, f|)inbelförmigen Reffen be* fte^t. ©ieSD'^ngfuIatur ift fo angeorb;iet, ta^ mir jimöc^ft in ber ^autfe^r puftg beutü(^e ?ängg= unb ^ingmuSfelfafem erfennen; ferner treten jmei große, einonber red)t§ unb Itnfs gegenüberliegenbe 9?üdjie^mu§feln öon §inten ^cr burc!^ bie ?eibe§= böf)(e ^inburc^ an ben ©d^tunb; mieber anbere 2RugfeIn, bie ^arietoöaginal« mugfetn, gelten quer öon ber S^entofelfc^eibe jur Äör^ermanb. 2)ag 9^eröenfQftem befte^t in einem Iängli(^en ober runbüc^en ^erüenfnoten, ber in ber 3)?ebianebene, jmifc^en 9}?unb unb Alfter feine ®teöe ^at unb in ber 9^egel fxd} ber 9?üdn)anb ber (g^eiferöl^re bic^t anlagert; öon i^m entfpringen 9?eröen ju bem 2:entafelträger, ben 2^entofe(n unb bem 2) arme, iöefonbere ©innegorgane fc^einen allgemein ju fef)Ien. — §er5 unb S3Iutgefäße fehlen öoffftäubig. — 5Iuci^ 2Ibfonberung§organc mürben bis in bie neuefte ^nt öermißt; neuerbings aber ^at man bei mehreren Wirten jeberfeits einen feinen, flimmernben Äanat beobad)tet, ber mit einer inneren Oeffnung tu bie ^eibeS^ö^Ie münbet unb mit einer äußeren neben ben S^entafefn nad) au^en fü^rt. — (gier unb (Samenfäben fc^etnen mit fe^r menigen 3lug« nahmen bei bemfetben Spiere gebitbet ju merben unb jmar bie (gier an ber 3nnen= fläd^e ber öorberen ^örpcrmanb, bie ®amenfäben meift auf ber Oberfläche beö oben erroä^nten i^nniculus. — S3et ber Unterorbnung ber S^iloftomen (§. 846.) tommt e§ in ben Kolonien ju einem ^od^entmidelten $oIl)morp^i§mu§, inbem außer ben mo^Iauggebilbeten 3nbiöibuen auc^ noc^ eigent^ümUc^ umgebilbete, barm(ofe Spiere öor^anben fmb. ^e^tere ^aben in öielen gaffen einen bemeglid^en @tte( unb ein Äö^fc^en, beffen (Seftalt an einen ißogelfo^f erinnert (j. iB. gig. 30, c.) unb 5u ber ^Benennung Avicularia"'' S5eranlaffung gegeben ):)at äRit §ütfe einer fräftig entmidettm 3J?u8fu(atur fann ta§ bem Unterfc^nabel be§ 35ogel8 entfpred^enbe ®tüd auf= unb nieberberaegt unb baburd^ ba« ganje ©ebitbe 5um (^»reifen benu^t merben. (Seltener ift eine anbere gorm öon umgebitbeten 3nbiöibuen, bereu öerfümmerter Äör^er eine tauge, bemegüc^e S3orfte trögt; fte merben at8 Vibracüla'^ ober VibracularTa bejetc^net (3. S3. gig. 33, b.). 2lud^ für bie Stufnal^me be§ fic^ entroideinben @te« fmb bei ben (Sl^itoftomen, feltcner bei ben Stjctoftomen (Gattung Crisia, §. 863, 1.), oft befonbere, fapfelförmige 1) Aöcpo? tamm, ^eberbuf*, cpopeoj i^ trage. 2) iv:\ auf, oxofJLOC gjZunb. 3) SSerfIeine= runggwort »on funis Xau, Stridf. 4) »cn avicüla ein Heiner SJogel (avis). 5) ton vibrare ft^iringen. II. Älaffe. Bryozoa. üJ?ooSt^ier(^en. 15 3nbbibuen üor^anbcu, lüelt^e Ooccien'^ ober Ovicellen'> Reißen, (5. 33. f^ig. 30, b.)* fte ft^eit ineiften§ oberl)aIb ber ä^ünbung ber n)o^Iau8gebiIbcteii J^icte unb nehmen ba§ befrud)tcte © qu§ ber ?eibe«bö^(e ber (enteren auf. 3rOrt|)flttiuuttß; Öcbcnötticifc; S^orfommeu. 3)ie ^ortpflanjung gcf(^ie^t t^eilS auf gefd)led)tlid)em Sßege burd) bie (Sier unb 3amenfäbeu, t^eilö auf un« gefd)ted)tad)em 5«ege burd) Äiiofpuug unb S3itbung öon Äeimcu. Sßei ber ge- fd)Iec^tüc^en gort^flanjung getaugen bie ft% öon i{)ren Silbungöftätten abtbfenben (Sier unb ©amenfäben ber ^njittrigen Xfjiere in bereu Veibeei^ö{)lc, wofetbft bie 53efrud)tung ber ©ier ftattfinbet. tMI^bann irerben bie (gier öon ben oben erraä^ntcn Oöicetlen (bei ben Sbiloftomen) ober öon ä^nlidjen a(8 58rut« räume biencnben 33tlbungen aufgenommen unb entwicfelu fid) ju bewimperten ^aröen, iuelcf)e augidjUipfen unb eine Zeitlang frei nm^erfc^raimmcn, fc^ließlic^ ober ftd) feflfefeen imb in \ia§ junge 53rl)Oüoen = 3nbiöibuum öcrjuanbctn. 2)ie uugefc^Ied)tlic^e 35erme^rung burd) öußerc Änofpen ift öon befonberer SSid)tigfeit für bie S3i(bung ber Kolonien ober 8ti3dfc^en, benn in ber Üfegel bleiben bie burd) Änofpung au§ einanber entftanbenen X^iere mit einanber inBufammcn» ^ang unb bauen fo bie öerfc^iebenartig geftalteten Kolonien auf; nur feiten, bei Loxosoraa, löfen fid) bie ^nofpen öottftänbig ab, fo ha^ c& in feiner Kolonie« bilbung fommt. 33ei ben @ü|^töaffer'53r]:)05oen finbet ftd) nod^ eine jitjeite Slrt öon ungefcl^Ied)tUd^er iBermel)rung. (gg bilben ftc^ nämUd) bei i^nen gegen Snbe ber warmen 3a^re«?eit befonbere 3fßpn^oufen an bem guniculu«, wet^e fic^ mit einer garten, meift linfenförmigen @^ale umgeben unb öon i^rer Si(bung«ftätte ablöfen. 5)iefe Äeime merben al8 @tatobIaften bejeic^net; fie überwintern unb entwideln ftci^ im grü^linge ju iungen X^ieren, meiere beim ?(u§fc^tüpfen nid)t erft ba§ ?arüenftabium burd)mac^en, fonbern ftd^ fofort feftfe^en unb bireft jum fertigen jt^iere au§bi(ben, !J)er Sifanb ber StatoMaften trägt oft einen luftbaltigc ^o^Iräume umfc^Iießenben ^ing, ben fogen. ©d^mimmring, burd) wcli^en bie ©tatoblaften an ber SBafferoberftäd^e ftottirenb gehalten werben; bei Cristatella ift ber Schwimmring auc^ noc^ mit ü^aubbornen befe^t (gig. 20.). — 5ltte ^r^ojoen leben im SSaffer; bie gro^e S^Je^rja^t berfelben gehört bem 9)?eere on; im @ü§waffer finben ftc^ nur bie ganj auf baefelbe befd^ränften Phylactolaemäta (§. 842.\ bann unter ben Gymnolaeraäta (§. 845.) bie eine ©ottung Paliidicella (§. 856.) unb enblici^ unter ben Entopröcta (§. 864.) bie nur in 9lorbamerifa öor* fommenbe Gattung Urnatella; alle biefe ©üf^wafferformen befi^en niemal« ein falftgeS, fonbern ein weid)e« oberpergamentartige8®e^äufe, wö^renb bei ben 3J?ecreö* brt)ojoen bie (Sctoct)fte in ben attermeiften gätten öcrtalft. — 2)ie DZa^rnug ber 33r9« ojoen befte^t in atterfet tieinen J^icren (3nfuforien, Sürmer, Äreb^c^en unb in 3)iatomeen), voddjc burd) bie Xf)ätigfeit ber Wimperuben üentafel an bie üJiunb* Öffnung ^erangewirbelt werben. — 2)ie ©ü^wafferformen fc^einen ftorc« unb feid)teS Söaffer befonber« öorjnjie^en; bie meiften unter i^nen (eine ?lu§na^me mad^t Cristatella [§. 843, 1.]) lieben babei ben ®d)atten, weö^alb man fte in ber Sieget an ber Unterfeite ber ä^afferpftanjen, Steine u. f. w. angeheftet finbet. 3lud) bie im 9iJ?eere tebenben fommen öorjug«weife in ftarem Säffer öor, bie einen in geringer 2:iefe an ber Äüfte, bie anberen in beträd)tti(^en Jiefen, nament« tid) fc^einen bie (gt)cIoftomcn meifteng in gri3§eren liefen jn wohnen; jur 5ln« ^eftung ber @töde bienen bie oerfc^iebenften 2)inge: Steine, Äoratfen, 3)hifc^et= unb Sc^necfenfc^aten, ^ftanjen; and) feunt man eine Stnja^t 5trten, wetc^e in 3J?ottu6fenfd)aten unb 2Burmri3^ren bohren.— Unfere Äenntniffe über bie geogra« p^ifd)e ^Verbreitung fmb nod) fc^r unjulängtic^e, ta manche grofje ©cbicte ber (Srbe ^infid)t(id) it)rer53rl)03oen=^auna noc^ ju wenig burd)forfd)t fmb. 5)od) t)at ftd^ fd)on je^t gejeigt, baß öiete Slrten eine auffattenb weite ^Verbreitung ^aben unb boB nic^t nur bie warmen, fonbern au^ bie falten 3)?eere reic^ an ©attungen unb Slrten fmb. — ^offite 9?efte ftnb bis jc^t nur au8 ben beiben Unterorb- nungen ber Chilostomäta (§. 846.) unb ber Cyclostomäta (§. 859), f)ier ober in fo beträd)ttid)er ^a^i befonnt geworben, ba% bie @efammtjaf)l ber foffilen Wirten me^r a(§ boppett fo groß ift wie bie 3af)l ber tebenben. 3n bejug auf 1) ß6v ei, o{x{ov §aii^. 2) Ovum di, cella 3eae. 16 Bootogte ober ^^oturgcfd^tc^te beS 2:^terret(^8. bic ^dt i^reS 2(uftreten8 öerl^atten jtd^ bie beiben genannten Unterorbnungen fo, ha% bte (5t)cIoftomen ireitaug öfter jxnb aU bie ^§i(oftomen. 2)ie SSr^o^oen be§ paläolit^ifd^en B^ttafterS fxnb faft o^ne 2Iugnal)mc formen, lüeld^e mit ben ed)ten d^cloftomen näfjer a(8 mit irgenb einer anberen S3r^o5oen^®ruppe üer= manbt fmb. Unjmeifct^afte, ed)te Sijdoftomen treten inbeffen erft im 3ura mit etiüo 70 — 80 2lrten auf imb bitben aucf) no(^ in ber unteren treibe (^ufammen mit einigen ttienigen (£f)ilo[tomen) faft bie ganje i8r\)ojoen = gauna. 3n ben mittleren unb oberen Äreibeablagerungen nehmen bie te^teren ^raar fd^on merftid^ lü, inbeffen bleiben bie S^cloftomen auc^ ^ier noc^ in großer Ueberja^t, fo baf? man in ber oberften .%eibe noc^ immer faft boppelt fo niel (S^doftomenarten al€ ßtjiloftomenarten fennt. SRit ber Stertiär^eit aber änbert fid^ ba§ SSeri^öttnig : bie (S^doftomen nel^men aßmäl^Iic^ ah, mä^renb bie (5[)iIoftomen june^men unb fc^Iiet3= lief) in ber 3e^tjeit baö Uebergemi(f)t über bie S^i)doftomen erlangen. — 3m gan',en mögen big je^t 300 iörtjo^oen* Gattungen befannt fein, rcerc^e etroa 2560 5li*ten umfaffen, öon benen ungeföl^r 1850 fofjtt unb 710 lebenb finb. 839. Uekrfi(^t ber 3 Unterflaffen Her Bryozöa. .Ztntdtd in ifirer 3Inertnung bef(^rän!t auf fcie ütänfcer 5Weier, feitüc^ öom 9)Zunte fte^enfcer, langer ^rme I. Pterobranchia. } XtntaUl in ununterbrc^ener rStfteröffnung au^er^alb be? jurü(f= IOtei^e auf einem freiefcrmigen I jie^baren 2;entafelträgerg II. Ectoprocta. ober ^ufeifenfcimigen 2:entalel= ] Slfteröffnung innerhalb eine« S!ran= träger: Holobranchia : { jeö einroUbarer äentafel III. Entoprocta. I. Unterflaffe. Pterobraiicliia '^. 840. 2ßei(^t öon ben eckten 33rt)03oen, \vd(i)t im Ö5egenfa| ju bte]er Unter= flafje neuerbingg aud^ al§ Holobranchia '^ ^ufammengefa^t merben, t>ornel)mIicl) baburc^ ab, ha^ an (Stelle eine§ 2:'enta!elträger§ mit un= unterbrod)ener Sentafelrei^e ieberfeitS am SSorberenbe be§ .^örperS ein langer, armartiger, nad^ rütfmärt§ gerichteter i^ortfat entfpringt, ber auf feinem ^anht eine ®DppeIreif)e üon ^entafeln trägt (gtg. 17 u. 18.); ferner befinbet fic§ jmifrfien ben beiben armartigen t^ortfä^en eine ben Staum jmifd^en DJ^unb unb ^fter auSfüEenbe, fd)tlbförmtge .eüpd Seite. 4) »unberbar. 5) ixxo; außen, ou§er^atb, TrpuiXTo; %\izx. I. Phylactolaemäta. ^trmtuirbler, (Sünroaffcrbnjoiocn. 17 Tlxt STuSna^me ber tüemgen 2trten, qu8 tt)clrf)en btc betbcn otibcrcn Untcrnoffcn befielen, gel^ören aUt (ebenben unb fofftlen 53r^ojoen ^ier^er. mg. 1". Rhapdopleura mirabllis. 2 3nbiütbuen fcer Felonie, etwa ad^tmal öer= grö§ert. a ein Stüdt teö fried^jenten Stammet; b ein toorgeftrerfteg Snbibibuum mit au8= gebreiteten Jtentaf ein; c ein in feine 9tö^re jurücfgejcgeneg 3nbiöibuum. m- 18. Sin au8 feiner D^tcfirc ^erauSgencmmeneg Snbitoibuum öon Rhapdopleura mirabtlis bon ber tinfen €ette gefe^en; öergrcpert. a ber linfe 2:entafelträger; b ba« 3Jiunb= fc^itb; cber9)iagen; d, d ber Jiarm; eta9 ©anglion; f ber contractite Stiel. UeBcrfi(5t ber Beiben Drbmmoen ber JEctoprocta. rUeber ber ÜJiunböffnun^ ein benjeglid^er, jungenförmiger Xcdtd; Xzn= < tafelträger ftufeifenförmig 1) Phylactolaemäta. lUeber ber a)2unbcfnntng fem 2)e(fel; 2;entafelträger freiöförmig 2) Gymnolaemäta. 1.4!^, Phylactolaemäta '^(Lophopoda-^. Sltm- §. 842. toivhlev, ®Ü^tllöffetbrt)OJPett» Wü ^ufeifenförmigcm Xentüfelträger (Lopliophor ''^) (gig. 23.) unb mit einem jungenförmigen, bemeglic^en S)ec!el (Epistom "^j über ber ^Runböffnung. Wit ftnb folontenbilbenbe @üßtt)a[ferbetro^ner; bie ©njc(tf)iere, au8 iüclc^en fic^ bic botb öeräftciten, balb me^r mafjtgen, it)eirf)en bt« pergament^arten, aber nie* maU öerfaltten @ti3(fc^en sufammenfe^cn, fmb unter fi^ ujefentlic^ gteic^artig. Sie beiben 2(rme beö ^ufeifenförmigen Xeutafelträger^ fmb bei Fredericella üerfürjt, fo boß berfelbe beinahe freigförmig trirb. 3)ie 3a^^ ^^^ Slentafel ift meiften« eine bcträc^tlid^e (20—80). — gofftt ift tiefe Orbnung big je^t nit^t befannt. 1. g. Cristatellldae '\ greibett)egli^c ©töcfe öon facfförmigcr §• 843. ober langgeftrecfter (Seftolt, an bereu getröfbter Sffücfenfeite bie ßiujelttiiere in con- ceutrifd^en 9?ei^eu augeorbnet fmb, h;ä^reub bie obgefloc^te Unterfeite aU Äriec^^ jo^le bient. 2)ie einjige ©attung ift: I. Crlstatella '-^ Cuv. ®toc! burc^fc^einenb , meid); ©tatobloften frei«* förmig, mit ©c^raimmring unb ÜJanbbornen (^ig. 20.). 5«ur eine sirt: 1) OuXacffco iify Utoaäft, Xaifxa Äe^Ie, ©(^lunb. 2) X690C Stamm, gebcrbuft^, T^oiti gfuß. 3) X6cpo? Äamm, geberbuf*, cpop^to iäf trage. 4) ^^i auf, OTÖfxa «Wunb. 5) Crista- tella = ä^nlic^e. 6) ein fteiner geterbufc^, Äamm (crista). «euttig'g @i?nc)>rt«. Ir Zbl 3. 3tufl. 2r S3b. 2 18 3ooIogtc ober D^Jaturgefd^tt^te bc8 2;^tcrret^8. * CristateUa mucedo'' Cuv. (gig, 19 u. 20.)- ^Stocf getblit^, mit 3 concentrifc^en ^öngSrei^en üon ©injelt^teren, auf bcr fRücfentnitte o^ne (Sin^ettl^terc; Keltere mit gig. 19. 5i9- 20. CristateUa mucedo; bie jid^ um einen Sin @tato6Iaft toon CristateUa mucedo; ^ffanjenftenger toinbenfce Felonie; toon fcer glä(^e gefeßen in natürl. @rö§e. 25 mal üergröfjert. ettöa 80 2;entafeln; bie ©tatobloften finb ouf einer @eite [tarier getuölbt alö auf ber anberen unb i§re 9Jaubbornen enbigen in 2 — 4 fleine §ä!(^en. ?änge ge* ttjö^nlic^ 3 — 5cra^ feiten bebeutenb größer bis 30 "u. Surd^meffer ber @tato= blaften ettna 1 m™. euro^a; in Haren Seen unb Seid^en; Iriec^t langfam an Steinen unb ^flanjen ""*> liebt bag birelte Sonnenlicht. 844. 2. tJ. IPlllinatelllflae *^ geftftl^enbe (Stöde, öon mafftger ober öeräfielter ©eftalt unb gallertiger ober ^ergamentartiger Äonftftenj. UeBcr{i(^t bcr toii^tigften Gattungen bcr Plumatellidae. /©tod fadförmig, gaßerttg, burc^fc^einenb 1) LopKöpus. ^?-^^*c'^^??r'^3r" *'-"*M rfcie röhrenförmigen (ginäelt^iere beg IiA ^ufetfenformtg; Stocfe« mit ben Seiten aneinanber StatoMaflen eüxp= I Stocf ^er= I gejegt 2) Alcyonllla. tifd^, mit Sd^iBimmA gament= ^^ . .'' „^ .... ^^ r^t- s. « ^ ring, aber o6ne artig: bie ro^renformtgen emjelt^iere be« toer= IRanbbornen; l^'^JSten Stode« »on emanber »ic I ^ 2(efte abfte^enb %) Plumatdla. 2;enta!elträger Beinahe trei^förmig; Stod toerstueigt, ^jergamentartig; Ginjelt^iere röhrenförmig unb öon einanber iuie 2[efte abfte^enb ; State* blaften bol^nenförmig, o^ne Sc^njimmring unb 9ianbbornen 4) FredericUla. 1. liopliöpus'^ Dumort. Unterfcite bc8 ©tocfcg abgeftad^t, meift breit. 2)ie einjige 5trt ift: * L. crystallinus"^ (Pall.) Dumort. @to(f farblog; (Sin^ett^iere bröunüd^= gelbüd); le^tere mit ungefähr 60 Sentafetn; 2)ur(^meffer ber ©tatoblaften faft imm. ©rö^e beö ©tocfeg 0,5 — 1cm; ii^änge ber auggeftrecften ©injelt^iere etraa 0,5 cm. gitgianb, öoßanb, ^Belgien, Xeutfc^Ianb; in 2;ei(^en unb Kraben, an SBaff erpflanjen ; nic^t häufig. «. AleyonellaV Lam. 3 eurc^jäifc^e 2lrten. * A. fungosa") (Pall.) (stagnorum '> Lam.) (^ig. 21.). (gtod braun, ou6 ga^Ireic^en, bi(!^t juf ammengebrängten , mit ber !?ängga?:e öortriegenb fenfrecfjt ge= ftettten (Sinjett^ieren gebitbet unb mei[ten§ öon unregelmöBig frf)tt)ammiger ©eftalt; bie 9^ö^ren ber ©njelt^iere ol^ne eine burc^ftc^tige ^urc^e; ^oAji ber S^entafel 50-60; @tatob(aften breiteüi^Jtifc^ , 0,4™"" lang; bie @töcfe erreichen oft eine $?änge üon 10— 15 cm unb ein ©eiric^t öon mehreren §unbert ©ramm, euro^a; ^äufig ; in fte^enben unb langfam f[ie§enben ©eicäffern an Steinen, Scijftämmen unb 2lefien. A. flablUumV Van Ben. Unterfc^eibet fic^ öon ber öörigen 2lrt burc^ bie lappenförmige ©eftalt be8 braunen ©tocfeS, beffen (ginjeltf)iere |)arattet ber Unter* läge angeorbnet ftnb; aut^ befi^en bie Sjögren ber le^teren eine burc^ftcfitige 1) S^leim. 2) Plumatella=ä^nli(!^e. 3) X690C Äamm, geberbuf(]^, rou? gug. 4) au8 i^r^fialt. 5) SJerüeinerungSwort öon Alcyonlfum. 6) f(^tt?ammig ; fungas Schwamm. 7) stagnum Sei^, >:pfü^e. 8) ^äc^er, SSebet. I. Phylactolaemäta. 2(rinft)irbler, @üBtt)affcrbrt)ojoen. 19 ^urc^e. Nötige bc8 @tO(feg 1-1,5 «"'. 3n engtanb unb »elgien; nic^t ^äuftg; in g oaA ftchenfcen unb langfam fliepenben ©etuäffern, an ben Stengeln »on Sßafferpflanien. ^- ^***' ». Plniliatella'^ Lam. 12 Strten, 10 euro^äifc^c. * PI. repens^) (L.) Blainv. (campanuläta V Gm.) (gig. 22 u. 23.). ?^cbcr» bufc^poIt)p. @toc! unregelmäßig öeräftert, meift auf ber Unterlage fid| ou8^ ^ ^ Sig. 21. Alcyonella fungosa. Sin turc^ fenlred^te <£4nitte ^erau8gef(!^nittener %i)Z\i einer auf einem ^cljftücfe fi^enben Äotonie, »on einer «Sc^nittpäc^e gefe^en; et»a 5 mal ßergrö§ert. 9)Zan erblidtt bie Otöf;ren ber dinjelt^iere unb in beren ®runbe eine 5flnsa^I «Statoblaften. 5i9. 22. Plumatella repens. Sin Stütf einer frie^enben .Kolonie, in natürlicher ®rö§c. 3 3nbij?ibuen ^aben i^re Jentafel ^ert)or= geftredt unb ausgebreitet. m- 23. Plumatella repens. (Sin ©türfe^en einer Kolonie öon ber Seite gcfe^en unb vergrößert 2)ie beiben ünbiüibuen 1 unb 2 :^aben if're Jentafel toorgeftrecft unb ausgebreitet; Onbiöibuum 2 läßt bie ^ufeifenförmigc ©eftalt be« 2;cnta!elträger« beutlid^ erfennen; 3 unb 4 5trei jurücfgejogene, 5 ein ^\\ih bert'^crgeftrecfteS 3nbit^ibuum; a bie Jentafel; b bie (gpciferö^re; c ber 3Äagen; d ber jarm; e ber Slfter; f ein am guniculu« be« Snbibibuumö 1 enttoidfelter «Statobtafl. 1) 5ßon pluma ^ttzx, wegen ber ©eftalt ber Jentafelfrone. 2) friec^enb. 3) öon campa- nüla ©locte. 2* 20 ^ootogie ober D^aturgefc^ic^te beg S^ierretd^S. breitenb, feltener mit frei fic^ er^ebenben B^^e^S^nr gelbüd^ ober bräunüd^; bie 9?ö^ren ber Ginjelt^ierc leidet feulenf örmig , o^ne ^ur(^e ober Äiel; 3^^^ i>er 2:entQfeI ungefähr 60; (gtatobtaften breiteüiptifc^ , 0,35™™ lang; $?änge ber aug^ geftredten (Sinjett^iere etwa 5™™; bie @töcfe erreichen oft eine StuSbe^nung Don 30 — 40 cm. (5uro))a; ^äufigfte 2trt unter aüen ©üßwafferbr^ojoen; in @een, Seit^en, 5Bä(^en unb glüffen, an ber Unterfeite toon Steinen, an Stengeln unfc blättern toon 2öaffer= ^flansen. PlumaUlla fruticösa') Allm. @to(f unregelmäßig öeräftelt, ft(^ frei er^ebenb; bie 5Rö^ren ber (Stn^eltl^iere cljlinbrifc^, o^ne ^^urc^e, aber unbeutlic^ geüelt; @tato= blaften fc^möter ali bei ber öorigen 3trt. englant, Sf^irei^; nic^t häufig; ?eben«n?eife trie Bei ber »origen ^rt. PL emarginataV Allm. @tocf unregelmäßig öeräftelt, Wed^enb, bun!elgefärbt, mit allerlei ©anbfömd^en in ber (gftocljfte; bie 9fi3^ren ber ©injelt^iere c^ünbrifc^, mit einer fe^r beutlid^ burc^ftd^tigen ^urc^e, tt)eld)e an ber Ceffnung mie mit einem ^ugfd^nitte beginnt, unb mit einem beutlic^en Äiel; 3^^! t)er 2;entafel etraa 40; ©tatoblaften länglich, fd^mal. Sngtanb; Somerfce; in tangfam unb in rafc^ ffte§en= ben ©etüäffern, an ber Unterfeite ton Steinen. 4L. Fredericella ^>^ Gerv. S)ie einzige 2lrt ift: * Fr. sultäna'*) (Blumenb.) Gerv. @tocf unregelmäßig üeräftett, t^eilg fried^enb, t^eitS frei, gelbüc^ bis braun; 9?ö^ren ber (Sinjelt^iere ctjlinbrif d^ ; 2:enta!eI!rone glorfenförmig , au§ 20 — 26 S^eutafeln gebilbet; !?änge ber auSgeftredEten ©n^el= t^iere 5 ™™ : 5lugbe^nung beg ©tocfeS oft 10—15 c™. Seutfc^lanb, engianb, Sd^njeij, Stauen, §ran'frei(^, Setgien; in fte^enben unb mä§ig ft^neü fließenben ©ercäffern, an Steinen unb ^flanjen. §.845. II. ©♦ Cryiniiolaeinäta^^ (stelmatopoda ^)). .^tet^lOttblet« DJlit !ret§förmigem 2:enta!elträger; 9)lunb ol^ne ^cdel. ^olonienbilbenbe, mit alleiniger 5lu§na^me ber ©attung Paludicella im 9}?eere lebenbe 53rt)ojoen, bereu ^ödjft öerfc^ieben artig geformte ©töcEd^en fel^r oft bon faffiger S3efd^affeu^eit fmb. 2)ie ©injett^iere ftnb ^äufig unter fic^ uugleid^, inbem man Surjeljellen, ©tammjeßen, 5(oicuIarien , S5ibracula unb Oöicelten unter= fc^eibet. Sie ^o^\ ber jtentofel ift in ber ^eget gering. — Me bi§ je^t be« fannten fofftten 33r^o5oen gehören in biefe £)rbnung unb ivoax entmeber ya ben Chilostomäta ober ju ben Cyclostomäta. Ueberft^t ber B Unterorbnungen ber Gyiniiolaeiiiäta. ["anünbungen ber häutigen, dornigen ober falfigen ^tiizv. niemals enb= J ftänbig, nteift bur(^ einen beweglichen Werfet toerfe^üe§Bar 1) Chilostomäta. \ aJJünbungen f burd^ Ieiften= ober Borftenartige S3orfprünge ber ^cntafel^ I ber 3eßp { fc^eibe toerfd^Iießbar; 3eßen nie berfalft 2) Ctenostomäta. l enbftänbig ; l^unb, nic^t t)er)c^rieij6ar ; Seüen nteiftenS falfig 3) Cyclostomäta. o 846 1. Uttterotbttttttg. CllilOlStOllläla \ Betten falfig, ^omig ober ' l^äutig, meift oöat, in ber 9fJegeI feitlic^ aneinanber gereift; SJZünbuug ntemat§ enbftänbig, fonbern me^r ober'meniger oor bem (Sube ber 3ette gelegen, enger al§ ber ©urc^meffer ber le^teren, ^äuftg bur^ einen beireglid^en S)edfel, 1) SBujc^ig. 2) auggeranbet. 3) ju e^ren üon Jriebrid^ guöier fo genannt. 4) Sultan. 5) Y'JfAvo; nacft, Xotifxa Sc^Iunb, ^el^te. 6) atiXfxa @ürtet, -o6c gu§; hjegen ber im Äreifc fiebenben 2;entafe(. 7) richtiger Cheilostomäta, tocn xelXo? ?ippe unb o-6fj.a SWunb, ^Künbung. II. Gymnolaemäta. ÄreiSrairbler. 21 tüie hvLvd) eine ?ippe öerfc^ließbar (l^tg. 24.). 2)ie jungen Snbiöibuen ber Kolonie fnof^en entoeber am toorberen @nbe ober an ben ©eitenwänben ber älteren 3eüen. S)aä a?or!ommen ber eben (§. 837 unb §. 845.} erttjä^nten S^ibracnta unb 2tt»icutarten ift auf btefe Untercrb= nung befc^ränft. Üüt finb 23eft)c^ner beö gOtJeere«. Obf^on einige Slrten f^on im Silur auftreten, iverben fie erft im 3ura häufiger, erreid^en aber i^re §au^tent= wicfelung ni(^t früf;er alö im tertiär unb in ber ae^t^eit, ü)?an lennt etina 125 ©attungen mit annäf^ernb 1500 Slrten, tocn benen ungefähr 950 foffit finb. Sine ^tüt einer ifüc ftcmen 33r»jojoe, »on »orn gefe^en unb tocr= grijßert, mit ber ÜRün= bung unb bem betoeg* liefen I)e(fel. Ueberftc^t ber tt)i$ttgften (Familien ber Cliilostomäta. Fabr. 'HJlxt ben 9}?erfma(en ber ^amilie; an einer ober on beiben leiten ber äRünbung beft^en bie ^tUm oft einen @d)nabeIfortfa^, metc^er ein 2Iöicu(arium trägt, (gef^r jaf;lrei(^e (über 150) t^eilS fofftte, t^eit« lebenbe Slrten, erftere finb befonber§ häufig im tertiär, le^tere im Otot^en SOfeere unb im 9JIittel= meere. * L. pumicösaV L. ®tod me^r ober weniger fugelig; ^tUzn ge^uft, ei- ober birnförmig; 3)?ünbungen freigförmig, auf einer ober auf beiben ®eiten mit einem öorflpringenben, breiten, fpi^en Bl. @to(f breit, eine 9^inbe bilbenb; ^cUtn l^ornig= f artig, me^rjeiüg in einer ©d^ic^t l^orijontal aneinonber gelagert, borbere SBonb ber gellen ^äutig. ^a^Utiäft Slrten in ber treibe unb im tertiär; über 30 lebenbe, barunter 20 euro^äift^e. * M. membranaceaV (L.) Bl. (^ig. 25.); Bitten länglid), born jeberfeit« mit einem [tumpfen ^öcferja^n, ber ober eigentlich bem §interenbe ber folgenben ^tUt onge^ört; ^änge ber B^Utn 0,5—1™™. ©emein in ben euro)?äii(^en 9)ieeren; fcilbet bünne, ^autartige, oft 30cm lange Ueberjüge auf üerfd^iebenen Seepflanjen, befcnberS an §ami= narien. * M. pilösa"^ (Pall.) Johnst. ^tätn xiaä) leinten ber» längert, 3cßci^^i^ö^^ ^^ ^^^ binteren §älfte ftebförmig burd^löd^ert; SJiünbungen am ^interranbe mit einem größeren, bemeglic^en ©tac^el (Vibraculum) , feitlid^ mit einigen fleinen ©toc^eln ober Bahnen; ?änge ber ^tUm 0,75™™. ge^r gemein in ben euro^äifi^en 9>?eeren; an Sami= narien unb anberen See^flanjen. * M. lineata"> (L.) Busk. ^zVitu eiförmig, beutlid^ bon einanber abgegrenzt, i^r 9?anb mit ja^lreid^en, bünnen, aufredeten ober einmärtg gefrümmten ©tad^eln befe^t. ®emein in ben euro^äifc^en SOteeren; bilbet lleberjüge auf fO^uft^eln, Steinen unb «Seegewäc^fen. * M. Flemingii Busk. ^t\itn eiförmig , hinten breiter, mit berbicftem, ^unftirtem ober gefömtem ^anbe; S^orber* feite ber ^tVitn t^eilmeife falfig; hinter ber äJJünbung entraeber jeberfeits ober nur in ber Wxxit ein 9lbicu= larium; SSorberranb ber 2)^ünbung o^ne ober mit 1 bi« 7 ©tad^eln; Obicellen ^elmförmig. §äufig in ben euro* ^äifc^en SÖleeren. Ä. liepralla'-^ Johnst. ®tod£ ä^nlid^ mie bei ber borigen ©attung; bie 3ellenreil)en [trollen oft bon einem 9)?ittelpun!te auS; Bellen falfig; borbere 2Banb ber Bellen falfig. 3a^rreic^e foffile Slrten au« ber treibe unb bem tertiär, ettt?a 60 lebenbe, barunter über 30 euro^)äif(^e. ^SStit 9lt)icularten. * L. Brongniartii (Aud.) Busk. B^öen eiförmig, glatt ober mit fein längg» geftreiftenÖuerbtnben; äJJünbnngen runblic^ breiecEig, mit ^albfrei^förmiger Ober» unb geraber Unterli^^e, beibe unben)e^rt; jebe Beß^ "lit einem 2lbicularium om S5orberenbe bor ber 3)^ünbung; Obicellen ^ijramibenförmig , born gefielt, gefrönt bon einem Wbicularium; lOänge ber B^öen 0,75™™. Suro^äift^e tüften; i^äufig; auf SSRyx\6)z\n unb Steinen. * L. spiniferay Johnst. ^cUzn eiförmig, me^r ober meniger borgebjölbt, mit ^unftirter ober förniger Oberfläd^e; 2)^unböffnung runblic^, mit einer mittleren SluSbu^tung ber Unterlippe, mit meift 3 — 7 ©tackeln an ber Oberlippe; l^inter ber SD^ünbung gemö^nlic^ ein longer ©tac^el; beiberfeitg ober nur an einer ®eite ber SJZünbnng ein borfpringenbeS 5tbicularium ; Obicellen flein, fugelig, mit mehreren ftraflenartig berlaufenben gurc^en. (Surc^>äif(^e tüften; häufig. * L. coccinea^> Johnst. B^ß^n eiförmig ober furj ct}linbrifde , mit geförnter Oberfläd^e; SKünbungen mit einem SJ^ittel^öcfer unb 2 feitlirfjen Bahnen an ber Unterlippe, mit mehreren Bö^"en ober ©tad^eln an ber Oberlippe; jeberfetts bon ber aJiünbung ein Slbicularium ; Obicellen fugelig, mit förniger Oberfläd^e. (5urc))äif(^e tüften; häufig. m- 25. gtüd einer tolonie toon Membranipöra mem- branacea, ztxoa. 20 mal ttergrö§ert. 1) Membranipöra sä^nlid^c. 2) membräna ^äutd^cn, porus Surc^gang», ?od^. 3) ^äutig. 4) behaart. 5) tiniirt, linienförmig gefircrft. 6) X^Tipa a[u«fa§, aXto; 5um SKeere gcprig. 7) Stad^eln tragenb. 8) fc^artad^rotb. IL Gymnolaemäta. ÄreiSirirblcr. 23 Cl^ne 9(t>icularten. * L. ciliäta'> Johnst. fetten eiförmig, mit geförnter rberftäc^c, mit je einem üevtängerten, jugefpi^ten, gelblichen SSibrocuIum an ber rerf)tcn ober linfcn (Seite; Unterlipl^e ber ai^nbungen gerabe, bo^inter ein üorfpringenber, mittlerer, an ber @pi^e oft offner §öcfer; Oberlippe ^albfrei§förmig, oft mit 5 — 7 Stad^eln; Cüicetten fugelig, mit förniger Oberfläche. (guro»?äif(^c lüften; ^äufi^. * L. hyalina'^ (L.) W. Thomps. fetten faft ctjlinbrifc^ , geftrecft, nacf} üorn öorfpringenb, mit bünner, burc^ic{)einenber, glatter SSanbung; 2)?ünbungen frei«» förmig, unbett)ef)rt, ba^inter ein Keine« ^öclercj^en; feine SSibracuIa. eurcbäiftbc Äüften; häufig. 3. g- Esfliaridae '^ @toc! ftorr, faltig, aufrecht, blätterig, gc« §. 849. Ia|3pt ober ne^förmig; Betten liegenb, njeci^felftänbig, auf einer ober auf beiben (Seiten be§ @t0c!e8. 3a:^trcid^e ©attungen unb arten, toon bencn einjelne fc^on im mitt» leren Öura auftreten. 1. Esdiära"'' Lam. (Stocf blätterig ober öeräftctt; ^t^zn on beiben Seiten beS Stocfe^ unb burd^ eine Äalffcfjic^t 9?üden an 9Jücfen be)eftigt. ^:qo\\ »erf^iebcncn 3ocIogen ift tiefe grcfje, ungefä&r 170 fofftle unb 30 lebenbe Strien umfaffenbe ©attung, ä^nlt^ n>ie aud^ anfcere umfangreiche S3rl?o^oengattungen, in eine 3JJenge fleinerer (Mattungen serlegt h)orten, bo(^ nnirbe beren Serüctfic^tigung über bie ®renjen tiefet Söucfieö »reit $inauöfür;ren. * E. foliacea^> (Ell. & Sol.) Lam. Stoc! au« breiten, mannigfach gefrümmten unb mit einanber öerfc^moljenen ^Blättern befte^enb; Bitten ei= ober rautenförmig; S)?ünbungen runblic^, o^ne üorfpringenbe 9Jönber, an ber Unterlippe meift kirf)t eingebuchtet, l^intcr berfetben mit einem ^öcfer, ber bei älteren ßyemptaren oft gan^ öerfümmert; $^änge 0,9 mm. guropäifc^e Mften; häufig; befonber« auf steinen. * E. cervicörnis'J (Ell. & Sol.) Lam. (gig. 26.) ©tocf üeräftett, Steftc ab- geplattet, ^irfd^gemei^förmig; ^tUtn länglic^eiförmfg; SWünbungen runblic^, mit Porfpringenbem 9?anbe, an ber Untertippe gebuci)tet; garbe beö StocfeS im frifc^en 3uftanbe rot^, im trocfenen me!^r getblicf) ober bräunüd^. (Suropäift^e a^ecre. Ä. RetepdraV Lam. Stodf blätterig, ne^förmig burc^brod^en ; ^tUtn nur an einer (Seite be8 Stode«. ungefähr 15 fofftlc 2lrten unb 5 lebenbc, barunter 2 europäif(^e._ R. cellulosa^' (Cav.) Lamour. (gig. 27.). (Stocf aufredet, bed^erförmig ober frausblätterig, ne^f örmig, mit jufammenftieBenben, fc^malen tieften : 3etten nur auf m- 20. Eschära cervicornis, in natürlicher ©röße, toon ber Seite gefe^en. \m- 27. Retepöra cellulösa, in natürli(^er ®ro§e, toon ber Seite gefc^cn. einer Seite, faft cljünbrifd), mit einem öorfpringenben Sc^nabetfortfa^e öor ber 3)Mnbung unb einem f leinen Slüicutarium an beffen SBur^el; jeberfeit« neben ben ÜJcünbungen je ein 9ianbftad)el; ^änge ber ^t^tn 0,6™"^. aJiittelmeer; häufig. 1) Scujimpcrt. 2) burc^fc^einenb. 3) Eschära = ä^nti(^c. 4) i^X^pa ®rinb, (S(^erf. 5) btattartig ; follum Slatt. 6) cervus ^irfd^, comu §orn, ®ett?ci^. 7) rete 5Re§, poras «o(^. 8) toott Bellen, jeüig ; cellüla Bette. 24 Boologte ober 9^aturgefc^tc^te be« St^icrrctd^g. 850. 4. g. Oemellariidae '■^. @to(f me^r ober tnemger Biegfam, aufredet, frfjmal, öeräftett; Bitten in paaren einanber gegenüberfte^enb. s ©attungen mit 10 teBenben unfc einigen tertiären SIrten. t. €iemellariaV Sav. ^tUm ju je 2 unb 2 mit il^rer ÖJürftranb öerbunben, mit feitlic^en, oöaten, etmaS fd^iefen 3)?ünbungen; jebe« ^^tlenpaar entfpringt unmittelbar aus bem üor^ergef)enben; on jeber ©obelung bilbet jebe ber beiben leisten fetten je eine neue für ta^ unterfte ^aar eines jeben (Sabelofieö. 3)ie einjige euro= päi\^t 5lrt ift: * G. loricätaV L. (Bl.) (gig. 28.). 9JJit ben ^txh malen ber ©attung; ^ö^e ber @tö(fe 10 — 15 cm. (guro^äifd^e 9)ieere. Ä. Bfotamia Flem. ^tUm jn je 2 feittic^ mit' einanber öerbunben; jebes 3cßenpaar entfpringt au8 bem jweittior^ergel^enben öermittelft eine« röhrenförmigen, bem öor^erge^enben ^aarc angeirac^fenen @tiet(^en§; äRün« bungen nac^ einer @eite geri(f)tet; über jeber ^tUt ein 3töicutorium, meld^cS bom ©tietc^en beS barüber fte^en-- ben 3etten^aore8 entfpringt. S)ie einzige 2lrt ift: * N. hursaria") (L.) Flem. Wii ben 3}?erfmalen ber (Gattung, euro^äifc^e aJicere. 851. 5. ?r- Bicellariidae '\ @to(f biegfom, aufredet, in fd^male tiefte üersmeigt; fetten l^ornartig, med^feiftänbig , in einer @bene nebeneinanber, jmei* ober mel^rjeilig; !eine S5ibracula, mitunter 3lüicutarien. 3 lefienbe Gattungen mit ungefähr 20 Strien; foffil nic^t 6e= lannt. 1. Bicellaria "> Bl. ^t^tn stueijeilig, entfernt fte^enb, !reif elf örmig ; äRünbungen mel)r ober meniger aufmärtö geri(i)tet; SKünbung, 9?anb unb 5Rüc!en mit ©tackeln bewaffnet. 4 mten, nur 2 europäifc^e. * B. ciliäta') (L.) Bl. %m Stu^enranb ber WM' bungen 5 — 7 fe^r lange ©tackeln; bic^t unter bem Unterronbe ber TCnbungen ein fe§r langer ©tadlet; ferner 1 — 2 9^ü(fenftad^el; ;?önge ber B^ßen 5 mm. i,er ©tad^etn 1 m™. europäifc^e a«eere. «. Bui^üla (Ok.) Gray. 3eßen jmei* ober me^rjeitig, ftd^ bid^t berü^renb, eöi|}tif(f), mit fel^r großen 9J?ünbungen; n^enn Slöicularien üor^anben finb, fo jtnb fte gefticit unb gcgtiebert. lo srrten, i euro^äift^e. * B. avicularia') (Fall.) Ok. (gig. 29 u. 30.). Betten 25eiUg, längüd^, nad^ hinten etmag öerfd^mälert, mit 2 @tacfieln an ber öuperen unb einem (Stachel an ber inneren SSorberecfe; 51öicularien leicht geförnt, feitlic^ an ben Bitten [te^enb; Oüiceffen faft !ugetig, mit fleiner Oeffnung; ^änge ber Bellen 0,75 m™. eurc^äifc^e gjieere. * B. neritina'^ (L.) Ok. Betten 23eilig, längüd^ = 4ecf ig, öorn unb 'hinten faft gteid^ breit, üorn abgefiu^t unb mit mä^ig üorfpringenben S5orberedfen ; Obicetten higelig; garbe beS ©todfeS braun, ^aft in aßen ü«ceren; pufig. 1) Gemellaria:=ä^nrid^e. 2) toon gemellus bo^^^elt. 3) ge= ^anjcrt. 4) tafc^enförmig. 5) Bicellar5fa=ä^nlid^e. 6) bis jtoeimal, cella Sette. 7) 6etüim)5ert. 8) avicüla Heiner Siegel (avis). 9) VTQpkT]? eine gebetfeite a«eere8f(^ne(fe ber Sllten.': ^ig._28. Gemellaria loricata, ein Stücfd^en ber Kolonie; üergrij^ert. gig. 29. Bugüla avicu- laria, in natürl. ®rö§e, bon ber Seite gefeiten. ^ig. 30. @tücf eines ?left(^en§ bon Bugüla avicularla; a bie B^lltn; h bie ObiccIIen; c bie Slöicularien. IL Gymnolaemäta. .^reistnirbler. 25 * B. plumosa '> (Fall.) Busk. 3eüen 23etlig, löngtic^, nac^ tjtnteu öerfc^mälcrt, mit einem furjen, fegdförmigen ^tac^el an bcr äußeren i^orbcrecfe; SlDiciiIaricn Dorn unb feitlic^ ftetjenb; Cöicetlen fugetig; ?änge ber Beüeu 0,6 mm. guropäifc^c 9!}Zeere. * B. ßabeUätaV Busk. ^^^en mel^rjeiUg, tänglic^ *4ccfig, Dorn mit 1 bi« ■ 2 Stacheln an iebcr @cfe; @eitenranb bcr fetten unbcwe^rt; 3lüicularien fcitlit^ an ben ^tUm fte^enb; mit glatter Oberflöcfie; Ooiceüen higelig mit fe§r weiter Ceffnung; ?änge ber fetten 0,91"'». gurp^äifc^e 3Jteere. 6. ?f. FlUStridac'^ @tocf biegfam, aufrerf)t, ausgebreitet, breit« blätterig, gonjronbig ober getappt; Betten f)ornartig, me^rjeilig, wed^felftänbig ober unregelmäßig angeorbnet. mm lebenb fcefannt in 5 ©attunaen mit über 30 5lrten. i. Fliistra'^ L. Betten in jwei @c!^icf)ten mit bem 9iü(fen aneinanber liegenb; bie nebenein« onber liegenben ^tUm berühren ftd) mit i^ren 9?änbern. 5 2ivteu, 4 euro^äifc^e. * Fl.foliacea'^(%\Q.31.). fetten nad) tiorn etmas verbreitert unb abgerunbet, jeberfeitS mit 2 9?anb= ftad^etn, nad^ hinten öerfcftmätert unb abgeftu^t; ^öl^e ber ©töcfe 12 — löcJ". (Sutc^äif(^e 9[Reere; gemein. * FL papyracea') Ell. & Sol. Betten fängltd^, faft rcc^tecfig; mit nur einem furjen 9?anb[ta^el an jeber 5Sorberedfe; §ö^e ber ©töde 3 — 4 cm. 5ltlantif(^er Ocean. * FL truncata'-) L. ^tlkn läng« (id), fd^mal, foft red^tecfig, o^ne ®tad)el; §Öbe ber (StÖcEe 10 — 12 cm. guro^äifd^e a«eere. 852. Flustra foliac6a, ton ber Seite gcfe^en, berlleinert. 7. 5. Scrupariidae*^. nur einreihig angeorbnet. ungefäf^r 10 @to(f nur leicht ongeinac^fcn; bie Bitten §. Gattungen mit über 30 lebenben unb etroa 20 fojftlen 2lrten, legiere tfjeitö in ber treibe, t^eilö in tertiären Ablagerungen. 1. I§eriii»aria'>' (Gray) Busk (Eucratea'°^ Lamour.). ®to(f äftig; Betten üegenb; oorn gefc^Ioffen, mit faft eubftänbiger, fc^iefer 3)Uinbung ; bie (Bcitenjttjeigc entfpringen bid^t unter ber SJZünbung ber Betten be« ^auptjweige«. S)ic einjige 5trt ift: * Scr. cheläta''^ (L.) Busk. Betten Don ber (Seftalt eine« ptt^orn«; 3)^ünbung fc{)ief fte^enb; oft fte^t üorn unter einer 9}2ünbung eine öerfümmerte ^tUc, ?önge ber Betten 0,0 mm. 5t„ ^en lüften (Surc^a^ unb 2Uiftraüen^. Ä. Hippotlioa'V Lamour. (Stod friec^enb, au6 einer 9?ci^e liegenber, burc^ feitlidje ^ortfä^^e öerbunbener Betten gebilbet; le^tere gett)ö^ntic^ etwa« ent- fernt öon einanber fte^enb. gjje^rcre Arten in ber treibe unb im lertiär, ct«a 10 lebenbe, barunter 2 euro)>äij(^c. * H.catenularta"^J Rines.) Flem. Betten eiförmig, nac^ öorn etma« erweitert, bidwanbig, an ber Cberflädje leidjt gerunjelt, einanber j^iemlid) na^e gerüdt; 33?ünbnngen fd^ief, oüal; SSeräftelung bc8 @todc8 unregelmöfeig; ?ängc bcr Betten 0,5 mm. @urc^_äifc^e 9[)Jeere; f)äuftg. * H. divaricata"*^ Lamour. Betten längüd^ = eiförmig , nad^ dorn erweitert, ^iemlid^ entfernt Don einanber unb burd) red^twinttig abgefjenbc, bünue «Seiten» 1) ©eftebert. 2) fächerförmig. 3) Flustra » ä^nlit^c. 4) flustra 3Kcere«fiiac. 5) blätterig. 6) »ja^>ier = är)nlic^. 7) abgeftu^t. 8) Scruparlta = ä;^nli<^c. 9) »on scrupus f^i^er Stein. 10) SRame einer 9kreibe. 11) gef^alten ober geferbt; XV^'h Spalte, .^erbe. 12) l:r;rod6ifj 9^ame einer 9^ereibc. 13) fettenförmig, catena v' Lamour. ^tUm rö^ren= förmig, aufre(l)tfte^enb, entfernt öon ein* onber, qu§ einem oufgett)QcI)fenen, rö^ren= förmigen SSurjelftrange entfpringenb. SJ^el^rere Strien, 3 europäif(^e. * A. anguinaV (L.) Lamour. (^ig. 32.). Beßen am @nbe f^atelförmig erweitert, an ber Oberflöd^e geringelt; ilRünbungen feitUd^. ^aft in aüen aJieeren; nid^t l^äufig. 854. 8.5. Cellularildae '-^. etod ftrauc^arti^, aufred)t, bnrc^ bieg- fame ©elenfe in beutüd^e ©üeber getl^eilt; 3^^^" ^^ ^^^^^ @bene angeorbnet. 7 Gattungen mit etwa 40 lefeenben unb einigen jur ©attung Scrupocellarla gehörigen tertiären Strien. gtg. 32. Aetea anguina, bergrc^eri; a S^üt eine« 3nbibibunm«; b ber SBur^elftrang ber Slolonie. UcBerfi(^t ber tötijtigftcn ©attungen ber Cellulariidae. ISSiBracuIa unb Slüicularien fe'^ten; 3eüen in ber 9tegel stoeiseilig, jit>if(!^en je 2 ©elenlen beren me^^r alö 4 1) Cellularla. (jebe 3eüe mit einem fi^enben Slöicutarium an oi4<;^..,.r^ w«v»i.«*s»« . J fcei^ äußeren S3orbere(fe 2) Scrupocellarla. SitBracuta toor^anben; \^^^^^ ^^ne Slüicularium an ber äußeren lßor= \ berecfe 3) Canda. 1. CelliilariaV Busk. Bellen länglic^ ober rauten= förmig, einanber berü^renb, an ber ^üdfeite burd^bol^rt. 10 Strien; bie Befanntefie eurc^äifc^e ift: C. Peachti Busk. ^tUm jtemürf) verlängert, nad^ leinten öerfd^mölert, öorn furj abgc* runbet, mit einem Keinen, oft fe^tenben (2tacf)el an ber äußeren SSorberede, mit 3 — 4 ^oren auf ber 9iücf feite; a)?ünbungen eiförmig, mit etwa« öerbidtem, fefir fein geförntem Ü^anb; Oöicelten faft fugeüg. sin ber englif(!^en 5?üfte. 9. üeriipoeellariaV Van Ben. Bitten rautenförmig, jebe mit einer (Sinbnd^tung nac| au§en unb hinten, in meld^er ein SSibracuIum ft^t; gmifdien je 2 ©etenfen fielen ja^(rei(^e Betten in 2 9?eif)en; Tiün^ bungen ber Bitten oöal ober runblid^, mit ober o^ne 2)e(fel, 3Rünbung8ranb nac^ born l^in gemö^nti^ mit @tacf)etn befe^t. 8 lebenbe ^rien, 5 eurcpäifc^e. m- 33. Scrupocellarta scru- posa; Stücf einer £oIo= nie, ettoa 20 mal öergrö§eri. a bie S^ütxi] h bie SSibracuIaj c bie 9ianb= ftad^el ber 3eßen. 5tg. 34. Canda reptans; i^er Siein, scru- pösus raub. II. Gymnolaemäta. Ärci8h)irblcr. 27 * Scr. scruposa'J (L.) Van Ben. (gig. 33.). 3cttcn längric^, ft^mal; SDiün* bungen ettiptifc^, o^nc 2)e(fel, mit 3—4 einfachen, ^öufig obgeftu^ten ^Honbfiadieln om öorberen Umfang; ®tocf jart, fc^tanf, iüeißlic^ ober gelbücf); Coiceüen rrnib^ lic^, mit gtatter Oberftäc^e; Sänge ber äetten O,*;«™. (9„ropäif(6e aiJeere; ^äuftg. * Scr. scriqjea'^ Busk. 2)ie ^tUm unterfc^ciben ftc^ oon bcr Hörigen 31rt bc= fonberS bur^ ben S3efi^ eines 2)e(fel§, welcher mit einem (Stiel am 3nnenranbc ber oüalen SRünbung feftfi^t unb ftc^ nac^ an|cn in gorm einer ganjranbigen ober nierenförmigen ^^latte ouSbreitet; ®tocf fräftiger aU bei bcr öorigen 2(rt, gelblic^njciB ; Sänge ber Bellen 0,4-, »«m. euro^äift^e ü)kere; häufig. 3. Canda Lamour. ^tUm rautenförmig, außen üertieft jur Stufna^me beS 35ibraculumg. 2 2trten, nur eine euro»>äif(^e. * C. reptansV (L.) (gig. 34.). Betten nad^ leinten öerfd^mätert; äJiünbuugen eiförmig, mit 3—4 jicmtic^ taugen 9fanbfta(I}etn unb einem gcftielten, am 9?anbe ntxliä) geta^|)ten 2)ccfet; Sänge ber Bitten 0,45 ^m. gurcpäift^c 5»kere; häufig. 2. llttterotimung. CteilOStOlliata"''. Betten ^omig, §äutig ober §. 855. fleifd)ig, niemals berfattt, mit enbftänbiger SDKinbung, bie feinen 2)ecfel beftjt, oft aber burc^ leiften* ober borftenartige S3orfprünge ber 2:cnta!elf treibe üerfc^loffen tnerben !ann. gkuereUnterfu^ungen 6aben e§ je^^r »ai^rfc^einlic^ gemacht, baß tiefe Unter= orbnung in i^rer einftoeilen i^ier no(6 feftge^altenen 5lbgrenjung fic^ vrc^I !aum »irb aufrecht erhalten laffen. 2)ie ^^alubiceüiben finb ÄÜfjwaffer^, bie beiben anberen 5'intitien 9Keeree= bewo^ner. goffite Vertreter biefer Untercrbnung finb bi8 je^t ni*t befannt. Uckrfic&t bcr 3 gamiltcn ber Ctenostomata. 1) Paludicellldae. /'2cnta!elfc^eibe nic^t ijoüftänbig auöftül))bar unb mit 4 teiftenartigen j (Streifen; @ü6»afferbett>o^ner I /Stöcfe »eräftelt, fried^enb ober aufreci^t, ^ornig \ r^ . . vr^ .. « ohtx Bäutig, mit fi* frei er^ebenben, fc^Iauc^* Jentafelfc^eibe toott^ J förmigen 3eßen 2) VesioulariWae. rÄeÄfmerri^t^*^ ffe»i*'9e (-^^^^ Putige) unregelmäßige V ^ceeregoewponer, yRa^^en bilbenb, in Welche bie Seüen eingefenft V finb 3) Alcyonidildae. 1.%. Paludieellidae^ jtentatelfc^eibe nic^t öottftänbig auSftülp* bar, mit oier teiftenartigen Streifen; ®to(f ^ornig, Ijäutig, öeräftelt; Bitten röhrenförmig, ouSeinanber entfpringcnb, burc^ ©d^eibemänbe oon einanber getrennt, o^nc gemeinfamen @tamm. ®ie einjige ©ü§ft»a)ferfamilie unter atten Gymnolaemäta; fie umfaßt nur bie einjige ©attung; i. Paludicella'^ Gerv. ^Zit ben 2)?ertmaten ber i^amilie. gjie^rere 9lrten, in euro^a nur bie folgenbe: * P. Ehrenher fii Van Ben. (^ig. 35.). (gtoc! t^eilö aufliegenb, t^eils frei, bräun= ti(^; Betten nad) Dorn etraaS üerbirft; 3)^ünbungen röhrenförmig, nabe bem 35orberenbe ber Betten; ^cÄji ber 2^entafet 16; Sönge ber Betten 4 mm ©uro^a, in ruhigen unb tangfam fließenben ©ewäffern an (Steinen. ?tig. 35. Paludicella Ehrenbergli; ein (Stücft^en ber ifolonie, etwa 2i,2mal vergrößert. Die 3eüen 1, 2, 5, 6, 1, 8 fte^t man öon ber (Seite, 3 unb 4 »on »om; 1 pt ben Jentafelfranj au«gcftre(ft unb entfaltet. 1) ' Lamour.). @tocf au8 einem fried^enben, rö^rigen Stamme unb aufrerf)ten, fabenförmigen Steften befte^enb, treidle ftd^ bid^otomifd^ üerjtüeigen; bie (anggeftrecften 3eßen ii^# ii^ gefonberte, bop^el« reinige ©ru^pen angeorbnet. S.lendigera''^ Lam. (gtocf^panjenartig; @tämm* d^en bünn, fabenortig, rö^rig, bidjotomifd^ öersroeigt; bie in ?äng«rei^en angcorbneten ^t^tn rö^rig, bie einzelnen ®ru^pen burd) gröpere 3i^tfd)enroume öon einanber getrennt unb an einer Seite beg ®todEe§; Ba^I ber 2;cntaM 8. 9[«ittelmeer, 2ttlantif(^er Ocean; häufig. S.semiconvoluta^) (L2i,moviV.) M.Edw. (gig.36.). Stocf ^flanjenartig, friedE)enb; ©tämmd^en bi(f)o= tomifd^ üer^roeigt; ^z\im rö^rig, in einer S)op^eI« reif)e f^iralig um bie 2lje ber B^^fige öerlaufenb, bie ®rupi)en ^^iemlid^ lang unb burd^ hirje B^if^en» räume getrennt, gjiittelmeer. «. TesieulariaV Thomps. «StodE aufredet ober !riecf)enb, ^jflanjenf örmig ; (Sinjeft^iere eiförmig, entfernt fte^enb, regelmäßig an einer @eite bes @tengel§ angeorbnet, mit geringer S^entafelja^I unb mit Äaumagen (Äro^f). * V. spinösa'') ih.) Thomps. (Sinjelt^iere burcf)» f(^einenb, mit 8 2^entafetn; an ben ©abelungen be§ ©tocfeg fta(^eläenttci)e SSorf^rünge; §ö^e be§ ©todeg 10—30 ein. (9urc^äif0e tüften. 3. Valkeria Flem. @todE aufredet ober friec^enb; (Sinjelt^iere eiförmig ober öerlängert, nic^t geftielt, büfd^elförmig jufammengerüdft, mit 8 — 14 2:enta!etn unb ol^ne ^aumagen (^ropf). * V. uva'') (L.) Flem. @toc! fried^enb ober aufred)t; (Sinjett^iere eiförmig« c^Iinbrifd^, fc^ief anfi^enb, mit 8 2^enta!eln; bie aufredete ^orm ^at man früher afg befonbere 2lrt (V. cuscüta L.) betrachtet. 5«crfceuro)jäifd^e Speere. §. 858. 3. 5. Alcyonidiidae'^ @töcfe fiei* fd^ige (ober t)äutige) unb unregelmäßige 9}?affen bil* benb, in meiere bie ^z^tn eingefenft ftnb. 2(ug= fd^Iie§Ii(^ ÜJJeereöbetücl^ner; tie feau^t.qattung ift: 1. Aleyoiiitliiiiii '°^ Lamour. (Halodacty- lus"> Farre). 9?iit ben 9??er!malen ber gamitie; bie Ceffnungen ber 3eüen ftnb einfach; bie Cberfläd^e beg gattertigen ober fteifc^igen, aufredeten ober rinben= bilbenben «gtodfeS glatt ober ujarjig. 9 eurc^äift^e 3(rten. * A. gelatinösum 'V (L.) Jolmst. (diaphänus '^^ Farre). ^gig. 37.). @tocE aufredet, mit jiemlic^ runbem ®tamm unb mit ober o^ne runbe tiefte, Serialarla semiconvoluta ; ein Stürfc^en eineS 3Ji'eige§ ber Kolonie mit einer fpiral barumgebre^ten ®ruv^e ben 23eitig gefteütenSinjelt^ieren; toergrc§ert. 1) Ve8icularia=äl^nli(^e. 2) öcn serles Steige. 3) 9?ame einer S^Jereibe. 4) lens (Si einer ?au8, Sfüffe, gero iä) trage. 5) f)aU jufammengerottt. 6) vesica SBtafe, vesicüla fleine 33Iafe. 7) ftac^elig. 8) Sraufee. 9) AlcyonidIum=ä^nIid^e. 10) tcegen einer get»iffen ^le^nü^Ieit mit ber 5U ben *ßoIt))>en gehörigen ©attung Alcyonium. 11) aX« Mux, ödtxt'jXo; Singer. 12) gaüertig. LS) burd^f^einenb. Alcyonidium gelatinösum; bie ganje Kolonie, in 1/3 ber natürlichen @rc§e. IL Gymnolaemäta. Ärcisnjirbter. 29 StodC o^ne biegjame ©elenic, Söurjelfäben geibüd^ ober grünlichgelb gefärbt; bei jurücfgejogenen (äinäclt^iercn ift bic Ober» fläcf)e be§ (Stodeg ganj glatt; ^o^t ber Jentatel 15—17; §öbc be« @to(fe« mitunter bi§ 60 cm. gtcrbfee, nörHit^er Sltlantifc^er Occan; gemein. 3. llntetOttinUttg. CyclOStomäta '^. Betten meiften« !alfig, §. 859. röhrenförmig, entmeber ooüftänbig eingefenft unb feitUrf) jufammengenjac^fen ober t'^eitweife frei unb entfernt fte^enb; äRünbung cnbftänbig, o^nt 2)ecfel, runb, meif^ öon gleichem ober annä^emb gteid^em 2)urc^meffer mie bie Bette. 3iüe fmt 3)leere«= tetpo^ner. £te jungen 3nbibibucn ber Kolonie Inofpen in ber 9tegel tief unten ober in ber a}?itte ber 9?üctroanb ber älteren Beüen ^erucr. Sie finb älter al«i bie ß^iloftcmen, ba faft aüe ^aläclitifc^en Slrten ju i^nen ge^ijren unb [ic i^re ftärffte Gntwidelung bereite im 3ura unb ber Äreibe erreichen; üom 2;ertiär an treten fie aümä^lic^ an ^rtenja^I gegen bie G^itcs ftcmen jurücf. Wlan fennt minbeftenö 900 foffilc unb ettt?a 100 lebenbe 2lrten, vod^i fxdj» auf über 160 ©attungen i^ert^eilen. Uekrfi(^t ber toif^tigften gamiUen ber Cyelostoiiiala« /'Stotf friec^enb, einfach ober toeräftelt, toon einem ejcentris fc^en ^l^un!te auäge^enb; ä^^en am oberen Snbe me^r ober weniger frei; a}Jünbungen fo ttseit njie ber 1)nxi)= meffer ber S^üen unb mit einfa^cm, fc^arfem 9tanbe .. 1) Tubuliporldae. (£tod aufrecht, meift baumförmig ojter ne^förmig, mit cl^linbrifd^en ober et»a§ abge^jlatteten Sleften, an beren S3orberfeite bie ^tütn münben unb beren ^Rücfenfeite IpoxoS ift 2) Idmoneldae. Stotf rinbenbilbenb ober aufregt, la^^jig^ blätterig ober äftig, frei§= ober fäii^erförmig ; SüJünbungen etwa« verengt 3) Diastoporldae. €to(f burd^ biegfame @elenfe gegliebert unb mit l^ornigcn SSurjelfäben befeftigt 4) Crisildae. 1. g. TtlbulillOridae'^* ®tocf fried^enb, einfacf) ober öeröftelt, §. 860. Don einem ej:ccntrifd)en 'inmftc ausge^enb; ^tUtv. rö^rig, im unteren 2:^ei(e der« mac^fen, am oberen (Snbe me^r ober weniger frei; 3)^ünbungen fo meit roie ber 2)ur(^meffer ber Bitten, mit einfad)em, fc^arfem S^ionbe. 5 Gattungen. 1. Tubulipöra'^ Lam. @tocf größtent^eilg angemac^fen, einfach ober ttJenig get^eilt. ^a^Ireic^e Slrten in ber treibe, bem tertiär unb ber 3e^tnjctt; 3 europäifd^e. * T. verrucosa"*) M. Edw. (flabelläris*^ Fabr.). (gig. 38). @tocf öerfc^ieben gc= ftattet, runbü^, getappt ober üeräftelt; bie nur auf einer @eite befinbü(f)en, röhrenförmigen Betten meift unregefmäBig, in ^orm fc^iefer ober fentred^ter Sünbel, fetten ftra^Ienförmig; Oberpd^e ber BeHen gemö^nlic^ punftirt. (guro^äifci^e 50Jeere. 9. ütomatopöra'^ Bonn (Alecto '^ Lamour.). @tod friec^enb, mit ber Unter» feite angemac^fen, baumförmig öeröftelt; bie ^efte befte!^en meift nur au8 einer einfachen l^änggrei^e röhrenförmiger Baffen, öon benen jebc jüngere hinten am oberen (änbe ber öorigen cntfpringt. Tie Strten fommen jum 2^eit fc^on im Silur unb 3)eDon, anbere im 3ura, bie übrigen in jüngeren S^irfjten unb lebeub toor; ungefähr 12 euro^aifc^e. _ St. parasitaV Heller. @to(f fried^enb, auS einjetnen, röhrenförmigen, ^mter einanber üegenben ^cUtn gebilbet; jebe Bette auS ber Unterfeite ber Dor^crgebcn- ben entfpringenb unb am @nbe ftar! nact) oben imb rücfmärt« getrümmt; B^Uqu- ttjanbungen bicf unb etma« abgeplattet; am @nbe be« @todEe8 erfc^cinen mehrere Betten neben einanber. Slbriatifc^eS 3Jleer; auf Eschära cerAÜcörals. 1) KuxXo? ^ei«, 0T6fjLa gwünbung. 2) Tubulipöra^ä^ntic^e. 3) tubülus «eine 9lö^re (tubus), porus ?0(^. 4) n>arjig, verrüca SSarje. 5) fächerförmig. 6) oTo.aa ajiunb, porus Oeffnung. 7) 'AX-tjxtü) eine ber brei gurien. 8) St^maro^er. 30 Zoologie ober D^aturgefd^ic^tc be« X^kxvtxä^^. §. 861. 2. ^. IdinOIieidae '\ ©tocf me^r ober n)emger aufrecht, meift baiimförmtg ober nel^förmig, mit c^Iinbrtfdien ober etrooS abgeplatteten Sleften; Betten rö^rig, auf ber SSorberfette münbenb; ^trifi^en benfelben unb auf ber 3Jü(fenfeite befinben fic^ 9^ebenporen. 5 ©attungen. 1. Iditionea'^ Lamour. 3)ie tiefte bee @tocfe§ in ber 9?egel frei, feiten derbunben; bie S5orberfeite ber SIefte niirb burc^ eine ?äng§fante ober $^äng§furc^e in jirei @eitenf(ä(f)en get^eilt, ouf benen bie B^ttenmünbungen in nteift irec^fet* ftänbigen Ouerrei^en fteben; ^oren ber Stücfenfeite oft uubeutüc^. Xh ©attung erftredt ftc^ mit ja^Iveic^en 2lrten toon ber treibe biö in bie Se^tjeit. /. tubulipöraV Menegh. 25er @to(f be^nt fxd) ^orijontol au8 unb bie jo^treid^en Slefte, in trelc^e er ftc^ big jur Söur^et t^ei(t, fc^einen öon einem gemeinfamen äRitteIpun!te auSjuftra^len; bie Cuerrei^en ber B^ttenrö^rc^en mec^feln regelmäßig ob, »erlaufen etmaS fc^ief unb befte^en felbft mieber au8 2—3 ÜJeil^en öon 9lö|r= (f)en, bie innig mit einanber jufammen^ängen. stbriatifc^e« go^eer. L transversa") (Lam.) M. Edw. (serpens'> L.). ®ic ä^ttenrei^en be§ ber* äftetten ©tocfeg gel)en in ber 9[)^itte unmittelbar ineinanber über; bie röhren* förmigen Bitten ftnb ifoürt unb an i^rer Cberftäc^e lüeiß punttirt. a^ittelmeer; feitbet Uefeerjüge auf 5(tgen unb auf anbeten Sr^ojoen. «. Hornera'^ Lamour. 2)ie Slefte be8 @to(fe§ oft burc^ quere SSer* binbungöäfte ne^förmig; B^ttenmünbungen unregelmäßig über bie SSorberfeite öer« t^eilt; (elftere meift geftreift ober geri|))3t; $oren ber 9?ü(fenfeite gemö^nlic^ beuttic^. Sritt erft in ben oBerften Äreibef^id^ten feiten auf, ift aber im tertiär unb ber Se^tjeit burc^ ja^treid^e 2[rtcn toertreten. H. frondiculäta''^ Lamour. @toc! baumförmig beröftett; Bitten in ^ängS* jügen angeorbnet, nur auf ber einen Seite geöffnet; 9[)?ünbungen ifolirt, me^r ober meniger borragenb; DJücfenfeite Ieici)t gefurzt; gorbe meißücf). gj^ittelmeer. §. 862. 3- % Diastoporidae '^« @tocf rinbenbilbenb ober aufredet, lappig * blätterig ober äftig, !rei§= ober fächerförmig; 3etten röbrig, im unteren Steile (iegenb unb berraad^fen, im oberen me^r ober meniger frei; äJiünbungen etma§ enger als ber 2)urc^me[fer ber Bitten, ettra 8 Gattungen. f. Diastopöra'^ Lamour. SiRxi ben äRerfmaten ber gamitie. (ge^r ga^Ireit^ in ber 3ura= unb v^reibeformation, feltener im tertiär unb lebenb; 4 europäif(^e ^rten. * D. obdia Johnst. (gig. 39 u. 40.). ®todf duftig, berfc^ieben geftaltet, bie an ber oberen (Seite ftd^tbaren, röhrenförmigen Bitten f^ief aufgerid^tet, in Ouer« 5ig. 39. Diastopöra obelia; gtücf einer auf einem Steine ausgebreiteten ^^olonie; öon eben gefe^en. ^ig. 40. Diastopöra obelia; ein (Stüdd^en ber Felonie, t>ergrö§ert. 1) Idmonea = ä^nlic^e. 2) "BfÄiiV (go^n bc« Sl^joüc, ein 2lrgonaut unb SSa^rfager. 3) tubülus üeine 9toöre (tubus), porus Sod^. 4) quer. 5) (2d)Iange. 6) nac^ einem ge* toiffen ^orner^benannt ton ?amourouj. 7) jierlid^ belaubt (frondösus). 8) Diastopöra- ä^nlid^c. 9) Stdaxr^uct 3n?ifc^enraum, porus Oeffnung. III. Untcrflaffe. Entopröcta. 5i8. 41. afi toon CrisKa eburnöa; jjergrcßert. §. 863. reifien ober unregelmäßig ongeorbnet; SJZünbungen runblic^, ganjranbig; bic oer* binbenbe, faltige ^i^ifoepmaffe mit ein» ;^elnen, fleineu ^ö^rc^en öerfe^en. guro»jäi< f(^e aJJeere. 4. g. Crlsiidae '^. @töc!e aufrecht, öeräftett, gegliebert, tolfig, mit dornigen SBurselfäben. 5 Gattungen. 1. Crlsia'^ Lamour. S)ie ein« feinen ©lieber beS @tocfeg befielen au8 mehreren Bitten, meiere meiftenö 2 reinig, feltener 1 reinig ongeorbnet ftnb. 4 euro= Ipäif^e Slrten. * Cr. ebumea'> (L.) Lamour. (^^ig. 41.). (gtocf öeräftelt; 5Iefte jiemlic^ breit, an ber SBurjel gcnpö^nlic^ brei ^tUtn miti einanber in SSerbinbung, inbem bie näd^ft» folgenbe fid^ balb jirif^en bie beiben bor» i)erge^enben einfd^iebt; bie ^tUtn c^Iin= brifc^, tt)ec^felftänbig, mit bem freien, röhrenförmigen (Snbe etmaS nad^ außen gefrümmt, f)äufig mit einem langen @taä|el on ber 2(ußenfeite; Oberpc^e graulid^* meiß, ^unftirt; Oöiceüenbirnförmig; ^ö^e be§ @tOCfe8 5—25 ^^. euro^äif(^e m^exe. m. Unterüaffe. Entopröcta*'. ' ®ie ^Ifteröffnung liegt innerhalb eine§ oranges einroÖbarer, aber nic^t §• 864. jurürfjiefibarer ZmiaM; eine kentafelfd^eibe tft nic^t öor^anben. 2)ie einjige gamiüe, Pedicellini- dae, umfaßt nur brei Gattungen, bon benen jiüei (Pedicellina unb Loxo- söma) in ben euro^äifc^en 3J?eeren, bie britte aber (ürnatella) in @üß== mäffern D^orbamerifciö lebt; man !ennt im ganzen bis je^t 14 Strten. f.PetlieellinaVSars. DHttelmeer, D^orbfee; ^äuftg; auf SOhtfd^eln unb Sc^necfenic^alen, Äoraüen, §^broib^)otp^en, 9Ugen «. f. vo. «. IiOx.osöniaV Kef. (Sinjetn lebenb; (anggeftiett ; o^ne ©c^eibeiranb ptfd^en Md) unb «Stiel ; befeftigen ftd) mit bem gu^enbe beg Stieteg, njeld^eg in ber 3ugenb unb meiftenS ouc^ im erroad^fenen 2;^iere eine befonbere Mebbrüfe (^U^brüfe) umfc^Iie^t. 9 eurc^äifc^e Strten, L. Kefersteinii Clap. Wit 14 SentaWn; gu^brüfe fel^tt beim ertüad^fenen Siliere; bitbtt jeberfeits 4 — 6 tnofpen. ?änge be§ Stielet 1 ^m^ be« M^t^ 0,35—0,4™™. @oIf i^on 5ReapeI; auf Bugüla- unb Serialaria = Slrten. L. cochUar') Schmidt. W\X nur 8 Sentafeln; ^u^brüfe be« erroadifenen X^iereS tt)o^I entinicfelt; treibt jeberfeit« nur eine ^nofpe. ^änge 0,7 — 0,s ™™. ©elf toon 5Reapel; auf §ornfd^tr>ämmen. fünfter trei^. Arthropoda', ©Ucberfit^er. 865. 2)ie mic^tigften ä)?er!mate ber ©lieberfü^er fmb: 1) ticr bi(atcra(=l9mmctri|(^e S3tttt ticä incift öcftrcrftctt tör|jcr8; 2) iiic ©HeiJcntttö tJcäjclöen in un* ttlcid^artiöc ^ietomcrcn (^eßmcntc), meldte ftd^ meiftcuä gru^j^cimicifc 511 tör^crreflionett p^ercr Crtinnng (^o^f, Stuft -^intcrteiö) mit cinanter öcreinißcn; 3) tiic ÜBciierfunö bc§ töt|icrö burri^ cm onSCJ^Iittn öcbUbetc^ ^autjfelct; 4) tJcr Seft^ je eincS ^aorcS ßcgUcticrtcr 5(n^änöc (©Ueli' ittttfecn) aw 'UM Sepicttten bc8 tör|icr§; 5) i»ie ^wfammcnic^unö i)c8 ccttttttlctt 9lcnjcuft)|tcm8 au8 ©c^ini, 8(^luntitina wnt> Soui^morf; 6) titc rürfcnftäntiigc Saßc tic8 ^crjeng; 7) tJtt§ 5(nftrctcn eine§ baui^' ftöntiöctt tcimftrcifcttg in iicr dntttJtrfluttft tic8 embrgo8. Siteratur über ©Ueberfüüer (öergt. auc^ bie Siteraturangaben 'bd ben einjetnen Ätaffen): Steaumur, 81. 9t. be, Memoires ^ur servir ä l'histoire des Insectes. * Vol. ^ari§ 1734—1742. — 9tcefel, 21. 3., 3)er monattit!^ herausgegebenen 3nfe!ten*S3eIufttgung erfter bi§ bierter 2;f;eit. 4 Vol. 9fiürnberg 1746—1761. — ©»ammerbam, 3., S3ibel ber ?iatur. 2lu§ bem §oI(äub. überfe^t. Sei)5jtg 1758. — @eer, be, Memoires pour servir ä, l'histoire des Insectes. Storf^otm. 7 Vol. 1752 — 1778. 2)eutf(^e Ueberfe^ung bon 3. 21. (ä. @ce§e. Mrnberg 1778 — 1783. — ^^^i^iciuS, 3. S^r., Entomologia systematica emendata et aucta. 4 Vol. Hafniae 1792—1794. Supplementum Entomologiae syste- maticae. Halniae 1798. — , Suites k Buffon et Nouvelles suites ä Buffon. $ari§ 1798—1807; 1834— 18ti4. — ^atreilte, ^. 21., Histoire naturelle generale et particuliere des Crustaees et des Insectes. 14 Vol. ^^ariS 1802—1805, — Xerfelbe, Genei-a Cru- staceorum et Insectorum secundum ordinem naturalem etc. explicata. 4 Vol. 5pariö 18U6— 1809. — ?amar(f, 3. be, Histoire naturelle des animaux sans vertebres. 7 Vol. ^ariö 1815— 1822. Ed. nouv. 11 Vol. ^^ari« 1835— 1845. — @aü ig n 5, 3. ©., Memoires sur les animaux sans vertebres. I. Partie. 1. Fascic. ^ari§ 1816. — ®trauö = 3)ürl^eim, ^erc, Consideration generale sur l'anatomie comparee des animaux articules. t^ariö 1828. — ^anjer, @. g. 2B., Faunae Insectorum Germaniae initia ober 2)eutfc^Ianbö 3nfe!ten. ^Rürnberg 1793 — 1813. g^ortgefe^t »cn $erri(i^ = @(^äff er. 9iegen§burg 182.9—1844. 190,§efte. — (Sutoier, ®., Le regne animal disüibue d'apres son Organisation. Nouv. Ed. ^ari« 1849. Insectes, Arachnides, Crustaees »on 2t u = bcuin, Slanc^arb :c. 4 Vol. Ztict et 4 Vol. %tla§. — Serid^te über bie njiffenf(^aft= liefen Seiftungen im Gebiete ber (äntcmologie im 2(rd^it) für ^liaturgefc^i^te feit 1840. (2ln= fänglid^ toerfaßt »cn Sric^fon, bann fortgefe^t toon Schaum, ©erftäcfer, Sertfau). — (äntomologi)d^e Beitung, f;erauSgegeben bom entomologifc^en SSerein ju Stettin. 1840—*). (Sntomclogifci^e 3eitfc^rift, f^erauSgegeben bom entomctogif(!^en 95erein in Berlin. 1857-1880. berliner entomologifc^e 3eitfd^rift. 39erlin 1881—*). 3:;eutf^c entcmologifc^e B^itfc^'^ift. ^Berlin 1881—*). 3eitfd^rift für (Sntcmi>Iogie, :^erau§gegeben bcm fi^Iefifd^en entomot. 5ßerein. SBreglau. 1847—*). Sntomologifd^e 9Za(!^ri(^ten, herausgegeben toon g-^atte'^- Oueblinburg 1) Ao^o« fd^ief, oüifAa ^ör^jer. 2) Söffet. 3) ap^pov @iieb, iro6? 5u§. Sie 5«atur= gefd^id^te ber @tieberfü§er tüirb aud^ (Sntomctog.ie genannt, öcn Ivrofxov 3nfe!t unb ^oyo; Se^re; boc^ gebrandet man biefen yiavatn neuerbingö oft in engerem Sinne unb »erfte^t bar= unter nur bie 5«aturgefd^id^te ber eigcntli^cn 3nfettcn (§. 874.). *) 9iod^ im ©rfd^einen begriffen. fünfter Ärei^. ArthropÖda, ©fiebcrfüßcr. 33 1875- *) äöienev entomologift^e a)fcnatöf(^rift. SBicn 1857-1864. Söiener entomcloaifÄe Bettung. 1882— *X — DJhtt^eiUmgen ber ic^n?ei;eri|(^eii entcmefegifdjen ©efeUfcbaft. 24aff= Raufen 1865—*). Tijdschrift voor Entomologie. Seiben 1858—*). Annales de la societe entomologique de Belgique. 1860—*). Annales de la societe entomologlque de lYant-e. 1832—*). Transactions of the Entomological Society of London. 183«—*). Ento- mologist's Monthly Magazine. Scnbcn 1S04— *). Bulletino della societA entomologica italiana. Jylevenj 1869—*). Horae societatis fiitoniologicae rossicae. €t. ^etcr«5urg 1861 — *). ÄbriJerform mit) ^Scticrfuno; Sciocöunö8orßattc. 3)ev mciften« gefhrcdtc, §• 86G. feltener fiiv^=eiförmigc bi§ fugclige Mxptv ift burc^ quere (Sinfc^nitte in hinter einanber gelegene 5lb[c^nitte gett)eUt, miä)t man 2J?etameren ober ©egmentc ober ^inge nennt. S)tcfelben ftnb nid^t nur ber 3üi8brucf einer @Iieberung ber §aut; benn auc^ bie 3)?u§fulatur, ba§ 9hröenft)ftem unb bie 3(tf)inung«ovgane ftnb in entfpred)enber SBeife gegüebcrt. gerner orbnen fid} bie ^ewegunggorgane (bie ©UebmoBen unb bie nur bei ben 3nfeften öorfommenben i^(ügel) fo an, baß fie ^aartüeife ju je einem Segmente ge{)ören. SSergteic^t man bie einzelnen Segmente be8 ^örperg unter einanber, fo ergicbt firf) ftetS eine Ungleic^ortigfeit (.'öeteronomie) berfetben, \vM)t bei ben ^öd^ft fte^enben formen (3nfetten, ^p'mnm, {jö^eren ^ebfen) am jtärfften au^ge^rägt ift, mäfirenb fie bei niebriger fte^enbcn i^ormen (^anfenbfüßen, nieberen ^rebfen, Ont)(^op^oren) ftd) meni^er meit üon einer ®Iei(^ artigfeit (^omonomie) entfernt. 2)ie Ungteic^artigfeit ber ©egmente beruht t^eils auf SSerfc^ieben^eiten in ^^orm unb ®rö§e, befonbcr« aber auc^ barin, ba^ eine StnjabI auf einanber folgenber ©egmentc mit einanber fo innig öern.iad^fen fönnen, ba^ i^re ©rengen me^r ober weniger oerfd^winben unb fie nun in i^rer (Sefammt^eit eine ©egmentgru^pe barftetten, meiere al8 ein befonberer tör^erabfc^nitt erfc^eint. ®o g. 53. ift ber Äo^f ber ^fetten eine berattige ®ru|3^e üon «Segmenten, beren ©renken öerroifd)t ftnb. 3n äl^ntirf)er Seife ift ber jmeite größere Ä'ör|3erabfd)nitt be§ 3nfette8, meld^er bie SBeine unb §IügeI trägt unb53ru[t (thorax) ober 3)'?itteIIeib genannt mirb, burd) eine engere ^Bereinigung me{)rerer «Segmente entfianben unb ebenfo öer^ölt eS fid^ mit bem britten al§ Hinterleib (abdömen) bezeichneten Slbfc^nitte be« 3nfeften!örper«. Sinb bei anberen (Süeberfüßern (j. 33. ben Spinnen unb ^ö^eren Ärebfen) bie bem topfe unb ber ^ruft be« 3nfe!te§ entfprec^enben Segmente aße i;u einem eiuäigen großen törperabfc^nitte üerbunben, fo nennt man benfetben bie ^opfbruft (cepnalothörax). 2)ie ^al)\. ber Segmente, ineld^e in bie genannten Segment* gruppen eintreten, ift bei ben einjetnen ®rup))en ber 5(rt^ropoben eine ganj be= ftimmte unb fonftante. S)ie ^a\)l fämmttic^er törperfegmente ift bei ben ^ö^crcn formen, namentlich bei ben 3nfeften unb Spinnen, eine siemlic^ fleine (12—19), mirb aber bei ben übrigen Stoffen eine oft fe^r beträd^tlid^e (über 100 bei monc^cn 2:aufenbfüßen). ^efonber« d)arafteriftifcf| finb für bie @Ucberfüf?er bie paarigen (§» liebmaßen, meiere fo angeorbnet ftnb, ha^ \t ein ^^aar an ber 33auc^feite eine« Segmente« bemegüd^ eingclenft ift; jebe (Stiebmaße beftefjt felbft miebcr au« einer In^ci^I bc= tt)egtic^ mit einanber nerbunbener ©lieber, bie biefelbe gefd^icft machen, bie oer* f^i'ebenartigften S3ett)egungen au«jufü^ren. ^nbeffen tragen bei ben ^ö^cren formen nid)t aüe Segmente je ein ©liebmaßenpaar, fonbern e« ftnb bie Segmente be§ Hinterleibe« (^nfeften, Spinnen; ber ©liebmaßen gauj ober faft ganj ücr« luftig gegangen. ?lnbererfeit« finb bie ©liebmaßen burd)au« nid)t au«fc^Ueßüc^ Organe ber ^^ortbemegung, fonbern fönnen aud) anbere ?eiftungen übernehmen; in«befonbere irerben bie ©liebmaßen ber Äopffegmente unb oft aud) bie nöcf)ft» folgenben ber 33ruftregion ju Organen ber 9'?a^rung«aufnal)me unb - 3erf (eincrung, Su'fogen. SDIunbmerfseugen, umgebilbet. 2)ie ben Körper bebedenbe (Spitfietlage, bie fogcn. H^pobermi«, fonbert auf t^rcr äußeren Cberf(äd)e eine au« S^irtn beftefienbe (Suticutarfubftanj ab (üergl. §§. 14 unb 21.), meiere bei ben öerfc^iebenen 9(rten, fomie aud^ an öerfd)iebenen Körper« ftetten be«fetben J^iere« bicfer ober bünner, ftarrer ober biegfamer ift unb bei Dielen trebfen auc^ nod) burc^ eingelagerte tatffalje einen f)of)en ©rab üon ^ävtt erreidjt. 3tn ber ©renje je smcier beutlid) gefonberter Äörpcrfegmente ift bie *) "iflfXf) im erfc^einen begriffen. ?euni«'« Sk^noVfi^. Ir 2^1. 3. 3tuf{. 2r 33b. 34 Zoologie ober 9?Qturgcf(^ic^te beS J^ierreid^S. (5{)ittnlage ftetS bünn imb Biegfam, fo ba§ baburc^ eine SBeroeglidjfeit ber Segmente innerhalb getütffer (Srenjen ermögüc^t wirb. 3n feiner ©efammt^eit irirb ber (S^itin^onjer aU ba§ ^autftelet bejeicfinet. ^on bemfelben getjen ^äufig nad) innen gortfä^e au8, rvttdjt jum X^eite bie 2tnfQt5f{ä(i)en für bie 3J^u«!uIatur bcr^ mehren, jnm Steile aber aiid) innere Crgane, namentlid^ ben ^Sanc^ftrang beö ^leroenfQftemeg, fc^üljenb umgeben. 2(uf feiner äußeren Oberf(örf)e trägt bog §autffelet ungemein ^öufig fef)r mannigfad^ geftottete ttn^änge luie ^aare, gäben, dürften, 2)onten, ©tackeln, @rf)üp)Dc^en, n)eld)e fämmttirf) gteic^fattö (^itinige Suticulorbilbungen fmb. W\t bem SBa(i)gtl^um ber Siliere tnirb ber ju eng ge» lüorbene S^itinpanjer öon ^dt T^n 3eit abgemorfen (Häutung) unb burd) einen neugebitbeten erfe^t. — 2)ie SD^uStuIatur ber ^trt^ropoben befte^t faft au«- na^mSlo« au« quergeftreiften ä)lu«felfaferu (§. 18.), meiere ifire @treifung oft fel^r öiet beutlid)er erfennen laffen aU biejenigeu ber SBirbett^iere. 2)ie SDlugfetn fetten ftd) an bie 3nnenf(ä(^e be« ^autponjer« an unb ben)irfen burd) itjre Xt)ätigfett bie SSemegungen ber einzelnen 5tbfd)nitte j^erfelben; ^u gleichem ^mede bringen fie in bie im 3nnern ^otjten ©liebmaßen ein. 867. ^crüCttl^ftcm unb ^itnic8oröanc. 2)a« centrale 9?eröenft)ftem befte^t au8 jtnei mit einanber öerbunbeneu ^au^tt^eilen, bem ©e^irn unb bem S3auc^' marf. 2)a6 erftere ift au« ber SBeiterentmidelung eine« jum erften ©egmente be« Äör^er« gehörigen, über bem @c^Iunbe gelegenen ©anglien^aare« entftanben unb mirb be«^alb aud^ al« obere« ©d^Inubgongtion bejeidjnet. S3on i§m ge^en befonber« bie Sterben ju ben ^ugen unb bem oorberften, oft ju gü^tern umgeiüanbelten ©liebmaßenpaare ab. S)a« 53aud^mar! (^auc^ftrang, ißaud)» gangüenfette, §. 23.) liegt feinem 9?amen entf^ret^enb ftet« an ber 53au^feite be« !X;^iere« unb ift an feinem öorberften, unter bem ©c^Iunbe befinbüd)en ^bfc^nitte burc^ einen red^t« unb lin!« oom @d)Iunbe auffteigenben 9?eröenftrang (®d^tunb» commiffur) mit bem ©el^irn jur S3ilbung eine« @d)tunbringe« öerbunben. 3m ganzen ^at ba« ißaud^marf eine «Stridtciterform ; e« befte^t au« hinter einanber liegenben ©anglienpoaren/ meiere bur^ bo^^elte ^äng«ftränge (?äng«commiffuren) unter einanber öerbunben ftnb. SD^eiften« rüden bie beiben ©anglien eine« jeben ^aare« fo eng jufammen, baß fte bei äußerer S3etrac^tung nur ein einzige« ©ongüon bar^uftetten fd)einen. 5lucl^ bie bo))petten ?äng«commiffuren fmb nic^t feiten burc^ eine gemeinfc^aftüc^eSinbegemeböpIIe mit einanber öerbunben. 3)o« oorbere ®angüon be« Sauc^marfe«, öon meld^em bie ©d^tunbcommiffuren au«* ^e^en, ^eißt megen feiner iOage untere« ©d^Iunbgangtion. '>Rnx bei ben» jenigen ©üeberfüßern, bei meldjen bie ©üeberung be« Äör|3er« eine annä^ernb glei^artige ift (5. 53. bei ben 2:aufenbfüßen unb ben ?aroen ber 3nfcften) fmb and) bie einjelnen ©angtien be« 53auc^marfe« einigermaßen gteid^ groß unb g(eid) n3eit öon einanber entfernt. So aber, mie bei aßen ^ö^er entmidelten ©lieberfüßern (j. 33. ben au«gebi(beten 3nfe!ten, @|)inncn, ^ö^eren ^rebfen), bie ^örperfegmente feE)r ungleidjartig fmb unb ftd^ jn größeren ^ör^erregionen öerbinben, ba nimmt aud^ bie 53aud)gangüenfette an biefer beteronomen ©egmentirung jl^eil, einmal bQbur(^, ta^ bie einjelnen ©angüen ungteid^ groß merben, bann aber oud) baburd), ta^ einzelne ober mel^rere burc^ Sßerfürjung ber !Bäng«commiffuren enger iiu fommenrüden unb ftc^ ju größeren ®ang(ien mit einanber öereinigen. ^ei ben 3nfe!ten namentüd^ fann man biefe attmä^Ud^e 5Iu«bitbung einer immer größeren Ungleid^^eit unb gru|)^enmeifen äufö^^nienfc^iebung ber 53auc^gangtien öon ber !^aröe an burd^ bie ^up))e bi« in ha^^ au«gebi(bete '2;^ier (Schritt für Schritt öer= folgen (gig. 43 u. 44.). SSon ben einjelnen ©anglien be« ^auc^morfe« ent» f^ringen rec^t« unb linf« in f^mmetrifc^er Stnorbnung bie 9Zeröen, meiere an bie 9)Zu«fu{atur, bie ®efd^ted^t«organe unb ben Hinteren t;i^ei( ber 3Serbouung«organe herantreten. 2)er SRagen aber unb bie ®^eiferö^re merben öon einem befonberen fqm^at{)ifd^en ober (Singemcibeneröenf^ftem öerforgt, metdie« ^auptföd^üd^ au« jrcei paarigen unb einem unpaaren 9^erüen beftebt, bie au« bem (§>e{)irn entfprtngen unb in i^rem SSerlaufe befonbere ffeine (Sangüen (©tirnganglion, 9J?agengongtion, !£d)(unbganglion) beft^en. 53on @inne«organen finben ftd^ aügemein öer= breitet unb meiften« in fe^r öoüfommener ©ntmidelung Stugen, meiere au«« na^m«Io« am .^opfe i^re :(?age ^aben (bei ber Sruftaceengattung EuphausTa aber (fünfter trcis. ArthropÖda, ©lieberfüBer. 35 5i9. 43. öentrale« ^R erteuft) ftem ter_?aröe »on Cocci- nella; toergrö§ert, I ba« ®e^irn; 1—12 bie ©anglien (@anglien= paaxt) beö Saucfemarfee ; 1 bas untere ed^Iuub* gauglton; 2, 3, 4 bie brei ©angüen ber 33ruft; 5 bi^ 12 bie aö^t ©anglien beö Hinterleiber; a ta§ Stirnganglion; h bie Ceffnung be« gc^tunb^ ringe« für ben Xurc^tritt ber Speiferö^re. 5iS- 44. ßentrale« SRertjenf^flem be« au^gebilbeten Ääfer« ton Coccinella; »>er= grö^crt. I ba«i @ef)irn, mit feinen bie «gc^nerücn ab^ gebenben 2eitenla^>pen; 1—12 bie ©anglien be« 83au(^marfe«, »cn bencn fic^» 4—« unb S— 12 }u ie einer größeren @rxH)^c vereinigt ^aben. fomnten aud) noc^ an ber iBruft unb bem ^tnterleibc S^ebenaugcn oor) unb nur bei einigen parajtttfc^en ^^ornten gang fehlen. Tlan unterfc^eibet als ^auptformcn ba« einfache ^un!touge (ocellus'-^, stemma'^) unb ba8 juiommengefc^te 2tuge (ocülus'^j oculus'-^ composTtus"''), roelc^e« ki^tere meiftenö eine facettirtc ^orn» baut beft^t unb bonu al8 ^acettenauge begeii^net ntirb. Sntroebcr liegen bie 3tugen unter ber bur(^ftd)tigen ^örpcrnjanb, rt)ie bei manchen nicberen Äreb«t^ieren, ober fte ftnb fo mit ber ^aut üerbunben, t^a^ eine burd)ftc^tige, meift öerbidte unb gewölbte «Stelle ber Suticula alö l'infe fun!tionirt, bie bann beim i^ufammcu« gefegten gacettenauge in fo biel gacetten jerföDt atS @inje(gruppen oon S^tctina* geßen oor^anben ftnb. S3ei oielen (Sruftaceen bleiben bie Saugen nicfjt unmittelbar an ber Oberfläd^e be8Äopfe§ liegen, fonbem ergeben fi^ auf bemcglic^ eingelentten (Stielen oft ^od^ über biefelbe. 35on anbercn Sinnesorganen ftnb am ^äufigften ^ ü ^ t e r bilbungen (antennae) öor^anben (ein^aar bei ben 3nfeften unb Xaufenb« fü§cn, jrnei ^aare bei ben Sruflacecn). 2)iefetben ^aben it)re l'age am ^opfe bor ben klugen unb ftnb ebenfo mie bie 53eine ed^te (S»Iiebma§en, b. b- paarige, je einem urfprüngüc^en Segmente ent[pred)enbe, geglieberte Segmentanbönge; fie ftnb aber nid)t etwa nur Xaftorgane, fonbern ^ngteid^ 2;räger ber ®eruci^«organe (§. 24c.) unb mand)mal (^ö^ere ^rebfe) auc^ ber (Gehörorgane. Sine eigen- tümliche 2(rt öon ©e^örorganen, bie fogen. tt)mpanalen Sinnesorgane (§. 24 d.:», ftnb auf eiiii^elne (Gruppen ber 3nfeften befcfträntt (öergt. §. 876.). SluRer ben üor{)in erwähnten ^ütjlern !önnen auc^ 3ln^änge ber ju SÖZunbmerfjeugcn um* geftatteten (Güebmoßen jum jlaften biencn unb »erben bann im ©cgenfa^ ju ben ^übtern a(« Xafter (palpi) bejcid^net. JBcrtiauunflSorflttttc; ©ycrctionöorßttttc. 2)ie ^Kimböffnung liegt nur feiten §. 868. genau an ber Spille beS üorberen ÄörperenbeS, in ber ^egel ift fte an bie löauc^feite etma« nac^ hinten gerüdt; üon oben mirb fte gemö^uUc^ öon einem al« Cberüppe (labrum) bejeic^neten SSorfprung beS ^autftelete« beberft; rechts unb 1) Sin fleineg 3luge. 4) jufammcngefe^t. 2) ardaaa eigentlich eine franjförmige Sterbe be«^aiH5te«. 3) «uge. 3* 3ooIogie ober DZaturgefc^ic^te be8 2;^ierretcl^8. 868. lin!« an i^r befinbcn fic^ bie 511 3)?unbtt)erfjeugcn umgetraitbetten oorbeven ©ttebmafsen, meldte a(6 Oberüefer (mandibulae) unb Unterüefer (maxillae) unterf(i)teben werben, tro^n bann bei ben ^ebfen aud^ noc^ fogen. ^ieferfü^e (pedes maxilläresi fommen fönnen. ^aijl unb gorm ber iD^unbwerfjeuge ftnb fo großen 35erfc^teben^citen nntermorfen, baß biefelben erft bei ben einzelnen klaffen unb Orbnungen nä^er gefdjilbert werben fönnen. 9^ur bejügtid^ ber jterminologie ift ^ier noc^ ^u bemerfen, ba^ bie Unterüefer in ber SD^ittcIIinie mit einanber »er- warfen fönnen unb bonn a(8 Unterli^^e (labium) bejeic^net werben. Säl^renb alfo bie Oberlippe ber ©üeberfüBer eine un)3aare unb ungegüeberte gortfa^bilbung be§ ^autffeleteS ift unb fxd} nic^t auf umgewanbelte (Sliebma^en jurücffü^ren lä^t, ift bie Unterü^jpe ba€ 9?efuttat ber Untbilbuug eineg ©liebmafeenpaareS. S)er 2)ormfonaI (gig. 45 u. 46.) öerläuft balb gerabe geftrecft, balb inSSinbungen ju Ueberjtd^t über bie 33er= fcauung^organc eine^ Dtaubläfer^. a Äo^ft^eit; b iTrcpf; c Äaumagen; d S^Dlu^barm mit jottenförmigen 3)rüf en ; e ®ünnfcarm; f ajjaftbarm; g ainalbriifen ; h aJlaipigfii'fc^e @e= fä§e. gig. 46. UeBerfic^t über bie S5er= bauung§organe eine« ©ci^metterlingg. (Speiferö^re; geftietter (Saug= mageii ; S^l^Iu^magen; , 2)ünnbarm; Xidbarm; aSIinbbarm; igpeid^elbrüfen; g«al^ji3f}i'f(^e ®e= fäße. beut am l^tnteren Äörperenbc gelegenen Hfter. S3ejüglidö feiner ?änge mieber^oft fi(^ ^ier bie aud^ bei ben SSirbelt^ieren beobachtete ^rfd)einun_g, baß biefelbe bei ^flanjenfreffern beträc^tlid^er ift als bei ^leifc^freffern. 3n einfarfieren ^^ätten er» w eitert er fic^ in feinem mittleren Slbfd^nitte ju einem einfoc^ geformten SD^ogen. i8ei fjöberer (Sntmidelung aber unterfc^eiben mir an ber @))eiferö^re oor i§rer ©nmünbimg eine oft mit einem ftielförmigen banale anfi^enbe Slnftreibnng, metdje Äropf ober @au gmagen genonnt wirb (gig. 46, b.); an bem üJiagen fonbert ftd^ oft ein öorbercr, tugeliger, ftarf musfutöfer 5lbfd^nitt, welcher an feiner inneren Oberfiäd^e d)itinige §artt^eile trägt unb SSormagen ober ^anmagen (pro- ventricülus) (gig. 45,c.) ^ei^t, unb ein Hinterer, brüfenreic^er 5lbf(^nitt, ber eigent» Ii(^_c (S^^Inömagen (ventricülus) (gig. 45, d.): ber S) arm läfet manchmal brei auf einanber folgenbe, öerfc^ieben weite 53ejirfe (S)ünnbarm, 5)i(!barm, 9}?aftbarm) unterfrf)eiben. Stnbere äRobififationen ber 35erbannng§organe fommen bei öieien Slrad^noibeen boburc^ ^nftanbe, ba§ ber ä)Jagen feitlirfie 5lu§facfungen entwidtelt. äRit bem ©d^tunbe fte^en ^änfig ein ober mehrere ^aare oon @peicf)elbrüfen ("fehlen ben Srufiaceen) in S5erbinbung. 3n ben 9J?agen ergießen batb jal^Ireid^e, in ber Ü)ffogenwanb liegenbe 3)rüfen i§r ©ecret, balb aber ragen bie (enteren nac^ außen jottenförmig über bie 2)?agcnoberftäd)e ^erüor (gig. 45, d.) ober fte entwideln ftd) ju ben großen ot8 $?eben8fd^Iäud^e unb ?eber bejeid^neten Organen ber p^eren Slrad^noibeen unb druf^taceen. '^ihid) am Snbborme fönnen S)rüfenan^änge anf= treten (gig. 45, g. u. 46, f). — 3»n engftem onatomifd^en 3ufß"^"^f"^^"9^ "^^t fünfter Äretg. Arthropöda, ©UeberfüBer. 37 ben S3crbauung«organen fte^en bei ben hiftat^mcnben ©Uebcrt^icren (3lnfe!ten, XoufenbfüBe, @))innen) bie al§ (gycretiongorgane funftionircnben aj^alptq^i. fcfien ©efäfee'^' (§.31.). @« fmb ba^ in ber Sieget langgeftredte 2)rüfcnfc^(äu(^e, meiere üerf(l)icben an 3a{)(, ?änge unb 5tnorbnung balb an bcr ©rcnjc De« WxttcU unb (gnbbarme§, Balb aber aurf) roeiter tjinten in ben 2) arm einmünben (§ig.45, h u. 46; h.). Sei ben (Srnftaceen fehlen biefe mit bem 2)arme üevbunbcncn Stbfonberungö« Organe; bafür befi^en biefelben jeberfeitS am Körper, außer Bufammen^ang mit bem Xarm, birett nac^ außen münbenbc S(b[onberung8organe in ©eftalt ber eci)atenbrüfe unb ber 3tntennenbrüfe. — 3m Stnfc^Iuffe an bie 3Scrbauung8» unb e?:cretiongorgane ift auc^ noc^ be§ oorjuggroeife bei ben 3nfetten entiüicfelten, aber aud) ben anberen ttaffen nic^t ganj fe^lenben ^ett!örpcr8 (Sriüä^nung ju t^un. Ttan öer[tet)t barunter SinbegcnjebSgüge, tt)eld)e oft in je^r reicher StuSbilbung bie 5ig. 47. ^orberleife eineg Jlufifrebfe« 'oon ber linlen Seite gefe^en; ber i^iementecfenft afcs gefd^nitten, fo baf? man bie Äiemetiböfele mit ben batin bcfinblic^cn .Giemen a, a überblidt. !?eibe8^ö^Ie burc^i'e^en unb ä^nüc^ mie ©efröfe (3J?efentericn) bie barin befinbU(]^en Crgane in i^rer ?age feft^alten, gugleic^ aber baju beftimmt fmb, gercij|e au8 bcr 9Ja{)rung belogene ©toffe, namentli(^ gett, öorüber* ge^enb aufju[peid)ern, bi« biefelben im (Srnä^rung§= projeffe be§ S^iereö anberireitige ^ermcnbung finben. Ätimuttflgs tttit) (^irculatiottöorGatic. 2Bä^« reub bei ben niebrigftfte^enben formen befonbere 2ttt)mnng§organe gar nid)t jur 3lu§bitbung gelangt jinb, fonbem bie Äörper^aut allein ben ®a8« auStaufd^ ber Slt^mnng uerntittett, ^aben mir bei aüen bö^er fte^enben formen je nac^bem fte bor« jugsmeife im SBaffer unb an ber ?uft leben, ent* ttjeber Giemen ober Srac^een (§. 29.). 3)iit dlild^ ft(i)t t)ierauf (äffen ftc^ bie ©üeberfüßer in jmei große Slbt^eilungen jerlegen: A. Branchiata (bpö fmb bie Sruftaceen), B. Tracheata (ba8 ftnb bie ^Irac^noibeen, On^d^op^oren, 2J?tjriapoben unb ^ejapoben). 2)ie Giemen ftnb entmeber um« gcbilbete ©üebmaßen ober 3tn^änge Don foic^en; jte fönnen frei ju S^age liegen ober in eine befonbere Äiemenf)ö]^Ie (§ig. 47.) aufgenommen hjcrben. 3)ie Xrad^een (gig. 48.) fmb, )t3ie fcf)on früfier (§. 29.) 5ig. 4a @tü(f einer »eräfleltcn Irac^ce an9 einem Onfeft; in ber 2öanb ber Xxaü^n fie^t man ben (gpiralfaben ; tjergrc§ert. 869. 1) €o genannt nac^ üJJarceUo W.alp\Qf)i, »elc^er biefelben 5uevft, an ber {Raupe be« 5cibenf^>tnuere, 1669 auffanb. 38 3oologie ober S^aturgefc^ic^te be8 2:^terreic^§. 870. Befc^rieben, luftfü^renbe 9?i3§ren, \vtl6)t an ber Äör|)eroberf(äd^e mit befonberen, paarig angeorbneten Ceffnungen, ben fogen. Stigmen, beginnen unb ftd) in immer feineren SSeröftelungen an oüen inneren Crganen üer= breiten; eigent^ümlic^e Slbarten biefer t^pifc^en Srad^een, nämtid) bie fogen. 2;rad)eenfiemen unb bie 2)armfiemen geraiffer 3nfeftenlarüen unb bie fogen. $^ungen ber @))innen unb ®forpione, merben mir bei ben betreffenben klaffen nä^er fennen lernen. — 2IIg Sentralorgan ber S3(utdrcuIation liegt in ber ÜJiittellinie be§ jRücfen«, über bem 2)arme, einher 5, me(c^e§ entmeber eine einfache, me^r ober meniger runblid^e, facfförmige ©eftatt ^Qt ober aber (befonberS bei ben ^nfeften) in gorm eine§ langgeftrecften @c^(aucl)e8 auftritt unb bann aud^ al« 9? liefen* gefä^ bejeid^net mirb (^ig. 49.). S)o§ 9Jücfen= geföß fe^t ftc!^ ben .^ör^erfegmenten entfprec^enb oug mehreren, hinter einanber gelegenen Kammern 3u= fammen, meiere jebod^ burci) Ä(ap|Deni3ffnungen mit einanber in 3u[atttmen^ang fielen; burc^ flügelartig oon ben einjelnen Kammern au§ge{)enbe ^n§klpaaxt (%iQ. 49, d.) ift bog 9?ücfengefäf? an bie 9?ü{fenmanb be§ Körper« befeftigt. _gür bie ©rculation be§ StuteS im ^öxptx fmb im etnfac^ften gaße gar feine ©efö^e öor^anben; ber Eintritt unb austritt be§fe(ben am ^er^en erfolgt burc^ Oeffnungen in ber Söanb beg festeren i'üenöfe unb arteriette Oftien), meldte burd^ ^ta|3penüentile in ber 5(rt öerfc^liepar fmb, ba^ ber ©n- unb 5Iu§tritt be§ S3Iuteg immer in berfelben 9?ic^tung, nämtirf) üon hinten nad^ born, erfolgt. S3et ^ö^er entmicfelten SSerl^öItniffen, j. 53. bei ben 3nfeften, ift für bie 5fu§fu^r be§ 53Iuteg au§ bem ^erijen an beffen SSorberenbe ein nad^ öorn öer= (aufenbe§, arterielies @efö§, bie Aorta (^ig. 49, c), öor^anben, mö^renb ba§ jum ^er^en jurücffe^renbe ^(ut auc^ §ier nid^t in befonberen ©efä^en fliegt, fonbem au8 ber ?eibeg^ö^te bireft burd^ bie üenöfen Oftien be§ $ergen§ (=9?üdengefäße§) aufgenommen mirb, meldte in fo üiel paaren oor^anben jtnb al§ baf ^erj .#ommern jä^tt (^ig. 49, a, b.). iJ^ur bei ben ^öd^ftfte^enben Ärebfen fmb ' auc^ für ben ^^üdfln^ be8 S3(ute« be* fonbere ©eföße (35enen) jur 2Iu8bi(bung gelangt. 3m allgemeinen ^aben mir bemnac^ bei ben ^rtl^ropoben fein gef(^ioffene§, fonbem ein mit ber ?eibe«^i3^Ie in offenem 3ufawtmen^ange ftel^enbeS S3Iutgefä§ft)ftem. ®a§ 33Iut fetbft ift ibenttfc^ mit ber ?eibeg^ö^Ienpfftgfeit; in ben meiften gätten ift e§ farblo«, feltener burc^ einen an bie ^(üfftgfeit unb nic^t an bie iBIutseßen gebunbenen ^arbftoff gelbtic^, grünlicf), bräunü^, riit^Iic^, rot^ ober felbft biolett; bie S3Iut» förperd^en ftnb fugelige ober fc^eibenförmige ober fternförmige ^tUtn. ©cft^lcr^tgoröaite. 9?^it 2lugna^me ber ^u ben 2Ira(^noibeen gehörigen Starbt« graben unb ber gu ben (Sruftaceen gehörigen (Sirri^ebien fmb bie ©üeberfüßer getrennten ®efrf) teerte §. ^ unb 9 unterf (Reiben ftc^ meiften§ fc^on äu^er^ lic^ burc^ ba§ 3}orfommen befonberer ^egattunggorgane bei ben (^ ober bun^ ba§ aUerbings feltenere SCuftreten öon ^egerö^ren bei ben 9, femer burc^ öer« fc^iebenartige fefunbäre ® efrf){ec^tgd^araftere, bie befonberg bei ben 3n- feften in größter SDIannigfaltigfeit jur 2lu6bilbung gelangen, jebod^ aud^ in ben übrigen Stoffen nid)t f etilen; fo g. ^. untcrfd)eiben fid^ cJ unb Q oft burd^ eine groBe Sßerft^ieben^eit in ber ^ijrpergröfje, bie fo meit gelten fann, ia^ bie minjigen dr f/3ii5erg- ober ^^gmöenmönnc^en" genannt, an ben öielmal größeren 9 mic ^araftten anft^en fmand^e @c^maro^erfrebfe): ferner fmb einzelne Äör^jert^eile, j. 53. güfiter, Oberfiefer, S3eine, Oberfföd^e be§ to^fe§ unb ber 53ruft, glügel u. f. w., fomie bie Färbungen bei beiben ©efc^Iec^tem oft fe^r öerfd^ieben. ©oju 9iücfengefä§ eineö 9!Jcaifäferg ; bergröfert. a bie Kammern beö 9türfcn= gefäßeg; b bie paarigen, »enöfen Cftien am Hinteren Snbe ber Äammern; c bie Slcrta ; d bie gfügelmuöfeln. Pnftcr ÄrciS. ArthropÖda, (Slicbcrfüncr. 39 fommt bann in manchen gätten au(^ nod^ eine 95crfc^tcbcn^cit unter bcii 3nbiöibucn besfelben ®cfd)ted)te« : namentüc^ ifl e§ baS tüeiblic^c ®eirf)Iccf)t, in ttjcl^cm ein berartiger 2)intorpf)i§miiö auftreten fanu, fo 5. 33. fmb bic fogen. Slrbeiter bei beu S3ieneu, SSefpeu unb Slmeifen lüeibürfjc Siliere mit öerfümmertcn @ef(^Ied)t«i= orgaueu unb aiidj äuBereu 2)inercn^en, meiere fte üou ben tno^Ieutroideltcn Si'eibc^en uuterf treiben; bei ben 2tmeifen tritt fogar eine britte ^orm üon ineiblic^eu X{)\txtn auf, bie fogen. ©otbaten; int männUd)en @efd)Ie(^te ift bo« S3orfommcn eine« S)imor^f)iönm8 bis ie^t nur bei einigen Ärebfen feftgeftellt. — Söa« nun bic (§»efd)te(^t§organe fetbft anbetrifft, fo fmb bie ©erftöcfe unb §oben in ben meiften fällen |3aarig, in anberen Ratten unpaar unb befte^en oft niieberum au« einer fleinercu ober größereu ^Inj^o^t fc^tauc^förmiger Organe ((girö^ren, ^oben* fc^löuc^e). 3n ber O^egel liegen fte in bem ^iitteren Äörperabfc^nitte unb münbeu burc^ paarig angeorbnete 5tu§fü^rung8!auäte ((Sileiter, (Samenleiter) nad) außen: bleiben bie beiberfeitigen 5lu?füi)ruuggfanä(e int ganjen Sßerlaufe t}on einanber ge- trettnt, fo ift bem entfpre^eitb ein ^aar äußerer (Sefc^lec^tsöffnungen üor^onben (j. 33. bei ben Ärebfen); t)ereinigen fic^ bie beiberfeitigen 2lu«füf)rung§gänge beoor fte nad) außen münbeu, fo ift bie äußere @ef(^(ed)t«öffnung eine unpaarc (5. S. bei ben 3nfeften); in beiben i^ätlen aber liegt bie (paarige ober unpaare) ®e» fd){ed)t§öffnung an ber S3aud^feite be8 StJ^iere« üor bem 5lfter, oft (5. 33. bei ben 3nfefteit) fc^einbar mit bem 5tfter bereinigt, in anberen gäüen aber (5. SB. bei ben ^tebfen unb 9Ira(^noibeeit) in meitem Slbftanbe üon bemfelben. Stußer ben Sier* ftöcfen unb (Silciteru beft^en bie 9 in Suf^n^tnen^ong n^it le^tcren oft bcfonberc ?[n^ang§brüfen (Äittbrüfen), bereu @ecret jum Stnfteben ber Sier benü^t trirb, ferner an bem äußerften al§ ©c^eibe bejeid)neten Steile ber öereinigten Eileiter eine 33egattung«taf(|e (bursa copulätrix) jur STufna^me be§ mänitli(|en ®Uebc«, joiDie an ber ©treibe ober an ben (gileitern eine ober and) mefjrere @amentafd)en (receptacula seminis); mit ber äußeren ®efd)(ed)t« Öffnung öerbinbet fid^ bei 3nfe!ten unb 5trad)noibeen ^äufig eine befonbere ?egeröt)re (?egefd)eibe). 2tn ben männlid^en (S»efd){ec^t§organen entiricfelt ftc^ ber (Snbabfd^nitt be« «Samenleiter« meiften« ju einem Ductus ejaculatorius, ferner treten am Samenleiter itic^t feiten 2(u^ang«trüfen auf, burd^ bereu Secret bie Samenjetten ju Spermatop^orcn (§. 35.) t^erbunben merben; auc^ eine Samenblafe (vesica seminälis) ifi ^äufig t)or^anben; an ber äußeren ®ef(^ted)t«öffnung entmid elt flc^ fe^r oft ein 33egattung«- organ (penis), metd)e« fxd) auf Umbilbungcn üon ©liebmaßen ober Äörperfegmenten jurüdfübren läßt; fehtnbäre ®efd)(ed^t«organe, metc^e bem c? ba« (Srgreifen unb ^eftt)atteu be« 9 erleid)tern, ftnb attgemein ü erbreitet. ^ortjjflattjuitn. 2)ie flbertt)iegeu'bc äJlel^rja^I ber Slrten ift eierlegenb: bo^ §. 871. fommen in faf^t allen größeren 5lbtbeilungen aud) tebcnbig gcbäreube ober ooooioi« pare formen üor. Stilgemein üerbreitet ift bie innere ^efrud)tung, wobei bie Samenförperd^en ober bie Spemtatop^oren 5unäd)fl öon ber Samentafc^c auf» genommen merben, fatt« eine folc^e tjortjouben ift. 3n üielen gätten eittu)irfeln ftd) bie gier o^ne t^or^ergegangene 33efrud^tuttg, ein SSorgang, iüetd)er al« ^^3ar« tt)enogenefi« bejeidinet mirb (§. 40.); in«befonbere ftnb e« bie beiben klaffen ber (Sruftaceen (3)ap^niben, ©ranc^iopoben) unb 3nfefteu (geroiffe Schmetterlinge, 33ieneu, Sefpen, 33lattläufe), mcldje burd) ba« SSorfommen biefer eigent^ümlid)en fortpflan5ung«U)eife auggejeic^net ftnb. 3n ben ©nteitungen ju ben einjetnen laffen njirb Gelegenheit fein aud) auf üerfc^iebene formen ber ^Brutpflege {jin* jutüeifeu. — ®ie (Sntmidelung be« @mbrl)oö ift befonber« boburd) d)aratteriftrt unb in fdjarfen ©egenfat? jn berjenigen be« SSirbelt^ierembrtjo« gefegt, baß af« erfte Stntage be«fclben ein ^eimftreifen auftritt, lueldjer nid)t ber ^JJüdeitfcite, fonbern ber 33aud)feite be« auögebilbeten Sljiere« entfprid)t; bie Seiten unb ber Ütüden be« J^iere« bilbeu ftc^ erft fpäter baburd) au«, baß bie 9?änber be« ^eimftrcifcn« fic^ nad) rüdraärt« umbiegen unb fd)ließlic^ in ber ^üdeumitte mit einanber Der- mac^fen. Ser Äeimftreifeu ber ©lieberfüßer ift alfo im ©cgenfa^c ju beut ber SBirbelt^iere nid)t rüdenftäubig, fonbern bauc^ftäubig. — 2)a« ait« bem Gi augfc^tüpfeube 3unge ift in fef)r öieten fällen fo iierfd)ieben üon bem au«gebilbetcn 3:l)iere, baß e« eine 9?ei^e oft fe^r üenuidelter Umbilbungcn, b. ^. eine Wtta- morp^ofe, bitrd)laufen muß, bereu einsetnc, al« ?arüeu be5eid)uete Stabien 40 3oo(ogte ober ^Zoturgefd^td^te be§ 2:^teiTeic^^. ftetg in SSerBtnbung mit einer öäntung auSeinanber ^erücrgel^en. 5lm fc^ärfften anggeprägt ift bie S9?etamorp^ofe bann, wenn an^er ben ber[d^iebenen ^aröenftabien and) no(^ ein ^Sn^l^enftabinm (§. 37.) auftritt. 5lber auc^ in benjenigen gäßen, in rtield)en bie jungen 2;^iere nur geringe Unterfd}iebe öon ben Srmadjfenen jeigen, finb bie einzelnen 2Ba(^€tf]unt§[tabien burc^ Häutungen bejeid^net. (Sine trirfüc^ f(^arfe ©renje jirifdien biefen (enteren gäöen mit fogen. birefter (Sntnjidhmg nnb ben jnerft erinä^nten mit inbirefter (ä)?etamorpt)ote=) (Sntwidlung ift nid)t üor- {jonben. 9tuc^ %'äUt öon rüctfd^reitenber iDZetamorp^ofe, in welcher bie 2;^iere in ben fpätereu (gtabien auf eine tiefere Orgonifation^ftufe al§ in ben jüngeren ®tabien ^urücffmfen, gehören unter ben ©tieberfüpern nic^t jn ben ©eltenl^eiten ; mir merben folc^e gäüe bei ben 3nfeften, 5(rac^noibeen nnb Srufta* ceen fennen lernen. }. 872. ßc6en§tticije; ^a^l; SJorfoinmcu. SSä^renb bie (Sruftaceen ftc^ im SBaffer aufhalten, leben bie übrigen ©üeberfü^er auf bem ?anbe nnb bie ^i3d^fte Maffe berfelben, bie Cvnfeften, eri^ebt ftc^ mit befonberen ^tugorganen in bie ?uft. 3n= beffen giebt e§ öon biefer 9?egel jo^treidje Stu^na^men, meld)e bartf)un, baß trebfe auf bem ^anbe nnb umgefe^rt ©pinnent^iere nnb 3nfe!ten im Söaffer (eben fönnen (üergl. bie eingaben bei ben einzelnen Älaffen). Stiele (^lieberfüger leben bauernb ober in gemiffen ^erioben i^reg :?eben§ in ber @rbe ober in bnnflen §ö^Ien. Unter ben SBafferbemo^nern fmb bie 20^eere§t^iere meitaug ja^Ireic^er aU bie beg @üBmaffer§; au§fc^tie§ti(^ bef(|ränft auf ta^ 9}?eer finb aber unter ben größeren ©rupfen nur bie (Sirri|3ebien nnb -Eipl^ofuren unter ben (Sruftaceen nnb bie ^t)cno» goniben unb 3Jit)5oftomen unter ben Slrac^noibeen. — ^infid^tüc^ ber D^a^rung, ber ^eben§bauer, ber SBanbernngen, ber ja^Ireic^en gäöe üon 'igarafitigmu«, ber iBebentung, meiere öiele in nü^Iic^er unb fc^äblid^er Seife für ben iD?enfd)en l^aben, muß, um Sieb erb olungen ju öermeiben, auf bie fpecießeren Slbfd^nitte der* miefen merben. — '$in ^a^i überragen bie ©lieberfüßer atte anberen Greife be6 2;^ierrei(^8 fo fe^r, ta^ naä) einer ungefähren ©c^ä^ung über 2/3 alter befannteu St)iere ju ben ©üeberfüßern gehören unb unter ben le^teren ftnb e§ mieberum bie Snfeften, meldte für fic^ allein über bie Hälfte aller befannteu 2:;^ierarten au6= mad^en. ^JJä^ere Stugaben über bie 3^^^ ber lebenben unb foffilen ©liebert^iere finben ftd) in ben Anleitungen ^u ben einzelnen Kaffen; ebenbort mirb aud^ bie geograp^ifc^e Verbreitung ber lebenben Strteu, fomie bag 35orfommen fofftler 5trten in ben Stblagernngen früherer ©rbperioben furj befprod^en merben. ^ier fei in bejug auf bie foffilen formen nur nod^ ermähnt, ta^ in ben älteften @c^id)ten augf^Iießiic^ (Sruf^aceen gefunben njurben, mä^renb 3nfe!ten erft in ber @tein« fo^Ienformation auftreten. 873. Uekrft^t ber fünf klaffen ber Artliropoda. 2lt6men buvc^ Xrac^een (gelten nur tuxä^ bie $aut) unb leben ^ ror3ug^tt?eife an ber Suff. A. TracheätaV: ÄO))f gefonbert unb mit einem • beutlic^en gü^Ier= :^jaare ; Sruft unb Hinterleib gefonbert; crftere mit 3 33einVaaren unb in ber Otegel auc^ mit 2 glügelpaaren; §interlei6 o^ne beuttic^e ©liebma^en I /©liebmaßen auä 6—7 beutlid^en ©liebern 5ufammengefe^t unb mit einer trade enbi= genb (Sliebma§en ftummet= förmig, aus Ujenigen ©liebern gebitbet unb mit 2 flauen enbi= genb ^o^i nid^t gefonbert; raeift ein Ceplialothörax mit 2 Äieferi?aaren unb 4Sein^aaren; ßinter= leib gtiebma^tntog .' IV Slt^men burd^ Giemen (ober nur burt^ bie §aut) unb leben faft au^= f(!^Iie§ti(!^ im äöaffer: B. BranchiataV; mit 2 gü^ler^aaren unb metft taftertragenben Oberfiefern; alle ober bie 9Ke^rja^I ber Segmente tragen ®tiebma§en V 1) Trachea ?uftröf)ve. 2) branchia .fieme. »ruft unb Hinterleib nid^t gefon= bert unb mit" jal^Ireicißen ©liebma^en; feine glügel; II. III. Hexapoda. Snjcfttn. Myriapoda, ittufeniifü^c. Onychophora, Arachnoidea, ., Introduction to the modern Classification of Insects. 2Vol. ?onbon 1S39 — 1840. — ^irb^ u. ®pence, Introduction to Entomology. 7.Ed. ?cnbon 1858, 2)eutfc^e Ueberfe^ung öcn Ofen in 4 »bn. Stuttgart 1823—1833. — dia^e = bürg, 3.2:^.(5., Xie (ycrftinfeften. 3 Steile mit 9^a(^trägen. »erlin 1839-1842. — iRörb = linger, §., 3)ie fleinen geinte ber ?anbiinrt^f(^aft. Stuttgart 1855. — aJiüUcr, 3uHu«, Terminologia entomologica. 33rünn 1860. 2. Stufl. 1872. — §agen, 2t. &., Bibliotheca entomologica. 2 33be. ?ei?>jig 1862 — 1863. — 2;af (!^ enb erg, cn= feiring, Trochanter ; c S(^cn= fei, Femur; d S(bicne,TibIa; e guf!, Tarsus. A 25orber= flügel, bier al« ivlügelbede, Elytrum, entwidett; B ^in* terflügel. 1) 'K^ctTTOU? fecb^füßig. 2) insectum ba« (Singefc^nittcne, ©ererbte, t>cn iUiniuö ein* geführter 9tame für bie ba«felbe bebeutenbe »ejei(ftming be« ?lriftctele« Ivtofxov. 42 3oo(ogie ober D^aturgefd^id^tc beS X^kxvtxä)^. glieber einanber jiemlt0 unb gleic^= förmig : ©lieber fämmttic^ faft öcn gleichem Xurc^meifer, mit ober o$ne (Erweiterung; lieber o^ne er= tDeite= rung; ©lieber mit feit= li^en tx)eite= rungen; 175. (Segmente beg (Smbri)o§, bie S3ruft fe^t ftc^ aug bret, aU 33orber*, 9)iittel= iinb ^interbruftrtug (Pro-, Meso- unb Metathörax) bejetd^neten Segmenten ^^ufamnien unb ber Hinterleib fommt burd^ bie ^Bereinigung ber legten 10 Segmente beö (Smbr^oS juftanbe; fonarf) befte^t bog ganje 3nfeft au§ 17 «Segmenten. — ®cr ^o|)f umfc^iie^t ba§ ©e^irn unb bog untere Sd^tunbgangüon, trägt ein ^aar g^üf)Ier unb in ber 9?eget ein ^aar gacettenaugen, ferner bie ä)?unböffnung unb in beren Umgebung bie 9}?unbt^ei(e, treidle erft bei ben 5Serbauung§organen (§. 877.) etit)ä§ näf)cr ^u befpred^en fmb. ®en einzelnen 53ejirfen ber Oberftäd^e be§ ^o^feg ^at man befonbere 9^amen gegeben; fo ^ei^t ber 53ejirf jwifc^en ben Slugen bie Stirn, baüor liegt boS fogen. Äo^ffd)i(b (clypeus), beibe jufammen bilben ha§ ©eftd^t; hinter ber Stirn liegt ber (Sdieitel, ba^inter bag Hinterhaupt: bie Settent^eile be8 lopfeS ^ei^en Sangen, bie Unterfeite tef)Ie. 2)ie gü^Ur fmb in i^rer ©eftattung fe^r großen 93erfc^teben^eiten untermorfen, ^äufig auc^ bei (^ unb 9 berfelben 2trt anber« geformt. 2)ie folgenbe Tabelle unb gig. 51 geben eine Ueberftd)t über bie §auptformen, in treld)er bie gü^Ier auftreten, ©lieber gegen bie S^ji^e ^in immer bünner trerbenb (seta- ceae gig. 51, i.) Borftenförttiig. ©lieber fc^r bünn unb burd^au^ öon gleicher 2)ide (filiformes gig. 51,3.) fatienförtttig. ©lieber fugelrunb, ben Äugeln eine^ D^ofenfranje« ä^nli(^ (monili- I formes) iiitvi\tifnüt- ober ©lieber öerle^rt^Iegelförmig, jebeö in rofenfronjfönnifl. ber ausgehöhlten (S^i^e beö öür= \ ^erge^enben i'tecfenb., .(imbricatae gig. 51, 6.) Qt\ämppt. /©lieber breitgebrütft, breiecfig, öon gorm ber ^ä^nt eine« ©ägebtattS (serratae gig. 51,5.) gei'ögt. gortfä^e fe^r lang unb fic^ fäd^erförmig an einanber legenb (tia- bellatae 5. 51, lo, ii.) gebtöttert'cber ^ortjä^e me^r ober fö^erförmig. weniger lang unb ni(^t an einanber Ieg= I f>ax (pectinatae ' 5ig. 51,'.) gefäntmt. allmäi^Iid^ nad^ ber S^i^e ;^u bicfer (incrassatae ^iq. 51, 9.) folbig ober feulens ^tö^Iie^ am Snbe _in einen förmig. Änopf enbenbjclavatae ober capitatae ^ig. 51,13.) gtfnojift. <^3)fiittelglieber bidEer; nac!^ bem ©runbe unb na6} ber iS^i^e P aUmä^Iic^ bünner werbenb (fusiförmes) )>inbelföntttg. ein ober mehrere SBurjelglieber befonberS üergrö§ert (irreguläres) unregtlmö^ig. gü^Ier in ber SD^itte in einen 2Bin!eI gebogen unb baei ©lieb 1 ober 2 fe^r lang . . . (fractae ober geniculätae l^ig. 51,12.) gefniet, gcfnirft ober gebrod^en. Sei gcfnojiftett gü^Iern ift ber gü^lerfno^if (clava) entweber bici^t ober b uri^blättert, toenn bie bünne ^ü^Ierac^fe burd^ bie üJJitte ber runbum ausgebreiteten, blattartigen gü^ler^ glieber ge^t, ober gef)>alten ober gela^j^jt, geblättert, wenn bie ©lieber na^ einer Seite p in lange iyoxti'ät}t auslaufen unb auö einanber gefaltet »erben lönnen. Sei ge= Broi^en(n gü^lern ^ei§t ber bem Äo^fe .^unäd^ft fte^enbe 2:^eil, wenn er wie bei ben 9tüffe(= läfern auS einem größeren ©liebe befte^t, ber Schaft (scapus) unb ber über bem kniete be= finbli(^e 2;^eil bie @ei|et ober ^eitfil^e (funicülus). @tet8 ftnb bie gü^Ier gegtiebert unb entfpringen in ber 9?eget ouf ber Stirn, öor ober gmifd^en ben fingen; bie §ü^tergüeber trerben öon ber SBurjel nac^ ber Spi^e gejä^Ü. — 2tn jebem ber brei Dringe ber S3ruft ober beS SJütteUcibeg unterfd^eibet man mehrere burd^ 9?ä{)te getrennte Stüde be§ S^itinffeteteS, nämüdö ein ^tüdenftüd (Notum), ein iBruftftüd (Sternum) unb jeberfeit« bie SBeic^e (Pleura) ; tel^tere jer» fättt mteber in ein oberes ober ^intercS Stüd (Epimörum) unb ein unteres ober ©lieber nac^ einer «Seite ^in mit • langen ^oxU fä^en; aBuräel= ober ©nbglieber ober beibe äugleid^ in 5orm bon ben übrigen' »erfc^ieben: utt(|Iei*= tndfetge P^Itr; ^ü^lerinber 'mim nid^t in einen SBinfel gebogen; enb= glieber bicfer; I. Ätaffe. HexapÖda. 3ufcftcn. 43 mg. 51. SSerf(i^iebene \^üf}Ux^oxmtn Ihmi 3nfeften. 1 33crftenförmig (Locüsta); 2 fci^njertförmicj (Tiyxälis); 3 fafcenförmig (Caräbus); 4 gejä^nt (Stenochörus) ; 5 gefägt (Eläter); k gefd^up^t (Prionus); 7 gefämmt (Cteno- cerus); 8 jweifac^ gefiebert (Ctenophöra) ; !) feulenförmtg (Silpha); 10 fächerförmig (Phoenicocerus); 11 geblättert (Polyphylla)-. 12 gefniet (gebrochen) unb fnotig (Cur- cullo); 13 gefnö^ft (Letlirus); 14 borftentragenb (Sargus). §. 875. öorbereS — 16 bie Sftücfenic^ienen ber ftinterleib^ringe; 17 — 23 bie tinfen Stigmen ber 7 erften §interleiböringe. tfig. 53. Xie beiben Hinteren S3ruftringe unb ber Hinterleib t»on Procrustes coriaceus, uon unten gefe^en, Vergrößert. 1 bie ü)(ittelbruft, Mesostenium ; 3 Epi- sternum ber 9)JitteIbruft; 4 Epimerum ber aSittelbruft ; 5 ©etenfgruben für bie ein= lenfung ber SlJiittetbeine; 6 Sinterbruft, Metastemum; 7 Episternum ber §inter= bruft; 8 EpimSrum ber $int erbruft; 9§üft= glieber; 10 Sc^enfelringe ber £)interbeine; 11—16 bie 6 33auc^fd^ienen be« §inter= leibet. (mit breiten, gejä^nten ©d^ienen) ober gu ^aubb einen (beren (Schienen gegen bie ®d^en!el, tt)ie bie klinge eine§ Safd^enntefferS in [eine «Scheibe, eingefd^lagen ttjerben !i3nnen). — 2)ie ?^(ügel gehören ber ^ücfenfeite ber S3ruft an unb unter* fc!^eiben f\ä) auä) baburc^ fe^r ttjefentlid^ bon ben iBeinen, ba§ fte niemals gegliebert finb ; fte |tnb feine eigentlid^en ©üebmafeen, fonbern galtenbilbungen ber ^aut. 2)er üorbere 33ruftring trägt niemals glügel, iräirenö ber mittlere unb l^tntere 53ruftring je ein ^aar beft^t. 2)te bem mittleren S3ruftringe anftl^enben ^lügel ftnb bie ^orberflügel (alae anticae), bie am Hinteren S3ruftringe bie §interpge( (alae posticae). ^Hd^t immer jtnb bie ^lügel entmidelt; fte fehlen 5. 33. ganj bei ben 5:^t)fanuren, ferner bei ben AphaniptSra unter ben Sinteren, bei ben ParasitTca unter ben ^emipteren; bei onberen ®ru|3|3en festen fte nur ben 9, mä^renb fte bei ben (^ öor^anben ftnb, j. 53. bei ben @trepft^teren, manchen täfem unb Sd^metterlingen. 3n anberen gätten ift ha^ eine ^lügel^aar luo^I entiDidett, ba6 anbere aber oertümmert; fo ftnb bei benS)ipteren nur'bieSSorberpget auggebilbet, bie ^interflüget aber ju fteinen ©d^raingfötbd^en umgeftaltet, umgefel^rt ftnb bei ben d* ber Strepfi^teren bie SSorberftügel öerfümmert, bagegen bie §interflüget auggebilbet. ginb bie 33orber= unb §interf(üget öon gleicher ober bod^ faft gteid^er S3efdE)affen* ^eit, fo nennt man bie beiben ^Iügel|3aare gteid^artig, j. iB. bei ben :5?epibopteren unb ^fieuropteren; finb bie S3orberftüge( aber burc^ ^ärte, 3)icfe, Unburd^fic^tigfeit u. f. tu. merfüd) t)erfdf)ieben öon ben §interpgeln, fo t)ei§en bie ^lügel ungteid^= artig, j. 33. bei ben (ioteopteren. 3n bet 9?egel beft^en bie gfügel feftere, weniger burrf)fiä)tigere «Stränge, treidle ftd^ oft uel^artig mit einanber öerbinben unb an bie fogen. 9?crüen eines üBIatteS erinnern; fie führen ben iRomen 9^eröen, ober aud^ Slbem ober 9?i^pen (Nervi, Venae, Costae». 3)ie öon i^nen umfc^riebenen 9['?afc^en merben fetten genannt. 2lbern unb 9D^afrf)en ^ufammen bilben bag fogen. I. klaffe. Hexapoda. 3nfcften. 45 pigelgeäber. 2)ie 5tnorbnung ber mcrn imb Scßcn ift fc^r häufig öon großer ft)ftematifcf)er 53ebeutimg unb bcs^alb bei ben betrcffenbcn Crbnimgen befonbere 3u erläutern. 3u i^rem Innern umfcfjüeßeu bie fogen. Slbern ^o{)Iräiime, mid)t 5ur Stufna^me ber in ben glügel eintretenben Jrat^een unb 9?criicn, foroic au^ ber S3(utfHifftgfeit bleuen. — 3)cr C)iuterlctb ber 3nfeften beftetjt in feiner ur* 1>rüngüd)en gorm au§ 10 (Segmenten, bie aber bei bem auSgebilbeten 3nfeft nur fetten aße beutUc^ geblieben ftnb. 3n ber 9?egel fiub bie beiben legten Segmente umgebilbet unb in bag oor^erge^eube ©egmcnt jurücfgejogen. '2)q8 öorberfte ^interleibSfegment tritt ^äufig Durd) 33erf(f)mel5ung in eine enge SBerbinbung mit bem l^interen 53ruftringe. 3)ie ^ü(fen= unb 53auc^feite ber ^interleib«fegmente ift öon [tärferen (S^itin^)tatten, nämlic^ je einer Stücfenfc^iene unb einer Sßaudjfc^ienc bebedt, raä^reub an ben Seiten bie §aut meid^er bleibt. Stm ^interlcibSenbe fommen bäufig aKertei 2tn^änge, fogen. Stnalan^änge unb ©enitalon^ängc, in ©eftolt öon ©riffeln, ^^ngcnr 53orften, @tad)etn, ^egcröl^ren u. f. m., oor. 9lcrticn|gftcm nnl) ^tnttCSorgttllC. 2)a8 ©e^trn ber 3nfetten ift im all* §. 876. gemeinen um fo complicirter gebaut, je ^ö§er bie geiftigen 5Ä()igfeiten be« be« treffenben 3nfefte§ ftnb unb erlangt bei ben gefeüig (ebenben ^autfl'ügfern (Sienen, SÖefpen, Stmeifen) bie böcf)[te Stufe feiner dntroirfhing. 3)ie üon i^m auötreten-- ben 9?erüen üerforgen öorjuggroeife bie Slugen unb bie ^ü^Ier. 5)a« 33au(^mart befte^t f)ö(^ften8 au8 jmötf ©angtien, nämtid^ bem unteren Sc^Inubganglion, brei 53ruftgauglien unb ad^t §interleibggangüen. 3nbeffen tuirb bie ^al^i berfelben bei ben au^gebitbeten Snfeften meiftenS eine geringere, inbem einjelne ober mehrere ober felbft alle ©anglien jufammenrücfen unb ju einer fc^einbar einheitlichen ©onglienmaffe mit einanber tjerft^meljen. 3)a8 untere Scl)lunbganglion cnt* f^ric^t eigentlich brei ©anglien, ba Don i^m bie brei ^aare öon 20?unbtt)erf= jeugen inueröirt merben. SSon ben brei ©anglien ber 33ruft öerfd^meljen om ^öufigften bie beiben Hinteren, mel^e getüö^nlicf) auc^ ftärfer entiüicfclt ftnb aU baS öorbere; e8 fönnen aber auc^ alle brei S3ruftganglien ^ufammentretcn. 2)ic öon ben 33ruftganglien abge^enben 9^eröen treten an bie 9J?u6fulatur ber ©eine unb glügel. 3)ie 3abl ber öinterleibgganglien beträgt nur feiten arf)t unb au^ bann ift ba§ leiste, meld^eö gemö^nlid) an ®rö§e bie übrigen übertrifft, auf bie S3ereinigung öon jraei ober brei urf^irünglid^en ©anglien ^,urücf3ufü^rcn. ü)?eiften« aber ift bie 3a^l ber ^interleib^ganglien 6 ober 5 ober eS öerfc^meli^en bie fämmtlid)en §interleib§ganglien mit emanber. 3)ie ^öcfifte ^ufammenbrängung aber !ommt bei einigen 3meiflüglern baburc^ juftanbc, baf? alle ^ruft* unb hinter» leibggonglien eine einjige, in ber 33ruft gelegene Sauci)marfmaffc bilben. 3)ic öon ben ^interleibgganglien au«tretenben gfJeröen öerforgen bie 3)ht8feln be« hinter» leibeS; außerbem gef)en öom legten ©anglion 9^eröen jum 3J?aftbarm unb ju ben 21ugfüf)rung8gängen ber @efd)Ierf)t«organe. Stußer ben njo^lauögebitbeten, au« bem ®ct)irn entfpringenben Sc^lunb» unb SRagenneröen (§. 867.) ftnb auc^ noc^ befonbere 9?cröen für bie Xrad^een öor* banben, weld)c öom SSaud^marfe eut« fpringen, in i^rem SSerlaufe fteine ©anglien« anfd^roettungen beft^en unb al8 unmitt« !ürlid)e 2lt^mung§neröen gebeutet merben. — Sie 2t u gen ftnb entroeber ^unft* äugen ober ^acettenaugen (§. 867.) ; erftere finb befonberS ben l'aröen, letztere ben auögebilbeten 3nfeften eigentl)ümlic^; in« beffen befi^en i^a^lreid^e 3nfeften anä) im au^gcbilbeten ^uftanbe außer ben ftets in einem ^aare auftretenben ^acettenaugen noc^ einige (^öufig 3) ^unftaugen auf bem Scheitel. 2)ie ^unftaugen be» fi^en im attgemeinen ftet« einen 33au, mie i^n ^ig. 54 im fenfrec!^ten 2)urc^« fc^nitte jeigt. S)ie Suticula be« Körper« 5i8. 54. 2enfre*tcr Schnitt titr* ein isunftauge einer jungen Dytlcus-Üarije, vergrößert. a ?tnfe; b ©laSför^erjeaen; c Pigment» jeüen; d StetinajeHen; e <£e^fiäb(^en ber te^teren; f Se^nerü; g ßitticuta be« Äcr= ^er«; h ^^pcfccrmiöjeüen. 46 ßoologie ober D^Jaturgefd^icfitc be8 Xf^kxxtxd}^. Derbicft firf) ünfenförmtg unb roirb burrfiftd^tig, um 10 ben ;^id^tftral^ten ben (Stntritt in bQ§ Singe ju geftotten unb biefelben ^u%Uiäj fo i^u brechen, baß ta^ 33ttb beg gefe^encn ©egenftanbeg auf bte (ge^jetten föttt. hinter ber ?infe liegt ber Sßeir^- förper be« 5(uge«, weirfier qu« Betten bev ^tjpobermis befte^t, bie in i^rer ?age unb i^rem S3au be= ftimmte Umbitbungen erfaijten ^aben. @in X§eit berfelben, ber unmittelbor hinter ber ?infe liegt, ift burd^ficf)tig geraorben unb funftionirt ä^nlic^ mt ber ®Ia8förper be« SBirbett^ierauge« ; er ift um- geben öon einer ba8 ganje Singe umfreifenben B6)id}t öon Pgmentjetten, meldte bie Stufgabe ^aben, bie 9?anb'ftraf)Ien be8 eintretenben ?id^te§ ju abforbiren. hinter ben ©lagför^erjetten liegen bie eigentlid^en ©e^jetten, tt)el(^e in i^rer ©efammt^eit bie 9?etina ober Dle^^aut barftetten; an i^ren äußeren (Snben tragen |te ein ftäbd^enförmige«, Järtere« Ö^ebilbe, ba8 fogen. ®e^ftöb(^en, mä^renb t^ve inneren (Snben ftd^ mit bem ®e^neröen oer» binben. Stn ben gacettenaugen (^ig. 55.) ift fomobt bie @>efammtgröpe, mie aud^ bie ®efammt= form (runb, länglid), nierenförmig, get^eilt), femer bie ^üijl unb ©röße ber einzelnen ied)8e(figen ^a^ cetten einer großen iOknnigfaltigteit unterm orfen. 2)ie gocetten felbft ftnb ebenfo mie bie ?infe be§ ^unftange« burc^ftc^tig geworbene 53e;^irfe ber Su* ticula. 2)er 5Beirf)förper beg ^acettenaugeg fe^t ftc^ aug fo üiel gleichartig gebauten ^ettengruppen ju= fommen mie Facetten öor^anben finb. gtg. 55. ftettt an^ einem fenfrec^ten (Schnitte burc^ ein gocettenauge ein ®tücf öor, melc{)e§ 3 Facetten unb bie baju ge« porigen 3 Bettengruppen ber inneren ^ugent^eile um* faßt. Unter jeber ^acette liegt ein mit ber @pi^e na^ innen gerid)teteS, fegelförmigeg, burd^fic^tigeö ©ebilbe, meiere« bie iBebeutung eineg ®Iagförper6 beft^t unb Ärtjftattfeget genannt mirb ; e§ entfte^t alg Slbfonberung öon au§naf)m§Io§ 4 Betten, bereu D^Jefte f\ä) aud) am fertigen Stuge noc^ nac^meifen (äffen. S)a^inter folgen bie Üietinajetten, bie ftetS fo an* georbnet fmb, baß je einer gocette eine Gruppe öon 7 9?etinajetten entfpri(f)t; man nennt jebe foIci)e ®ruppe eine Ütetinula. 2)ie 7 Betten ber ^letinula fonbcrn je ein ©e^ftöbc^en ah; le^tere öerbinben fid^ ober in ber $RegeI ju einem ein^eitli^en @e^* ftabe (bem fogen. 9?f|abbom), ber ^äufig auc^ in feiner fertigen ^orm feine (Sntfte^ung au8 7 ein* ',elnen (gebftäben anbeutet. 2)ie ^ijftattfegel unb bie juge^örigen ©ruppen öon SJetinajetten werben öon ^igmentjetten um^üttt. 3ebe gacette eines gacettenauge« mit i^rem Är^ftatt« tegel, t^rer 9ietmula unb ben ^igmentgetten mieberl^olt bemnac^ im mefentlid^en btc «eftanbtfieile be« ^uu!tauge«, fo baß mau ein gacettenauge al« eine enge SSercmtgung öon fo oiel ^unftaugen anfef)en fann, al§ gacetten öor^anben fmb. — @el)ororgane fennen mir bei auggebilbeten 3nfeften big jeljt nur au§ ber ^rbnung ber Orthoptgra. ©iefetben liegen entmeber feitttt^ am erften hinter* (eibgfegment (bei ben gelb^eufc^recfen, gig. 56.) ober an ben @(^ienen ber SBorber* beme (bei ben ?aub^eufc^re(fen unb ©ritten, gig. 57). 2)a§ ©e^örorgan befte^t auö einem in einen fefteren 9fa^men trommelfettartig gefpannten ^äutdien, on Senlrec^ter Schnitt burc^ brei Facetten unb bie baju ge* porigen inneren Stugent^eile bes i^acettenauge§ beö "SRaU fäferä, vergrößert. a, a' bie 3 gacetten ber (5u= ticula; b ber unter jeber Facette liegenbevtr^ftaüfegel; c ^igmentseüen, in ber Um= gebung ber beiben mit b 6e* seic^neten Är^ftaKfegel fünft= lidi) aufge^etit; d öorberer ^bfc^nitt ber jur gacette a gehörigen Ö^ru^pe t»on 9?etina= setten; e bie Hinteren 216= fc!^nitte ber ©ru^^en ber 9ietinajet(en mit ben 5u je einem 9i^abbom t»ereinigten (Se^ftäfid^en. I. Äloffe. HexapÖda. 3nfeften. 47 Seitenanftd^t »on Acridlum tartarlcum. a fcaö ©e^örorgan; b tai Stigma ber 2RitteI6ruft; c baö (Stigma ber ^interbruft; d bie Stigmen be« Hinterleiber. Äniegegenb bc« 3?orber6eine« öon Äleconema varlum. 1 Oberf(ftenfel; 2 S(^ienc; 3 JrcmmelfeU bc* @e^6r* Organa. beffen 3nnenfeite bie (Snben beö ^örneröen ^erontreten; \iCi\M fommt bann norf) ein gIeid)fQtIg nac^ innen öon bem änßerlicl^ ft(^tbaren Xrommetfettc gelegener, blafenförmiger Öiefonan^^apporot. a^crbttttuiißgotönnc; ©jcrctiouöorgane. (gig. 58 — 67 fte^e nmfte^enb.) §. 877. Xer ü)hinb ift umfteüt öon ben SD^nnbmcrfjcugen, njelc^e tro^ aß ber großen 55erfci^ieben^eiten, bie fie in gorm nnb ?eiftnng bei ben einzelnen Orbnungcn ^,eigen, fic^ ganj allgemein auf eine unpoare CberU^pe unb bvei umgett)anbdtc ®Iiebmaßen^)aare ^urücffü^ren laffen. 2)ie Oberlippe (labrum) ift ein mcift be* tüegürf)er gortfa^ am üorberen 9?anbe beö Äopffd^ilbe«, welcher bie ^unböffnung tion üom unb oben f)er begrenjt unb balb fe^r tun; (roie j.53. bei ben Schmetterlingen, ?^ig. 63, B.) ober taug geftrerft ift (roic j. 33. bei ben 2)ipteren unb ^emipteren, ^ig. 67, B, 66, B.). 35on ben brei ®üebma§enpaaren ber ä)^unbt^ei(e ^ei|t ba« erfte Cberfiefer ober 9}?anbibeln; e8 ift ftet« ungegtiebert unb tragt feine Softer (gig. 58, A, 59, A, 60, A.). 2)a« jrtjeite ^aar liefert bie Untertiefer ober ÜJ?a^aen, 'mt{6)t au8 mehreren @tücfen befte^en; man unterfc^eibet (gig. 58 u. 59, l— V.) ba« Slngelftücf (Cardo, I). ba« (gtammftücf (Stipes, 11), bie innere Äaulabc (Mala interna ober Lobus internus, III), bie äußere Äautabc (Mala externa ober Lobus externus, IV) nnb tizw me^rglieberigen Jafter (Äiefertafter, Palpus maxilläris, V). 2)a8 britte ^aar (^,nieite« Unterficferpaar; ift bei ben Orthopteren (i^ig. 59, 1—5.) ä^nlid^ gebaut irie ba§ Untertieferpaar, bereinigt fic^ aber auc^ t)ier fc^on mit feinen erften ®(iebern in ber 3[)?itteninie jur Öilbung einer Unter- lippe (labium), tueld)e bie 2}?unböffnung öon hinten unb unten bebecft; bei ben übrigen Orbnungen ge^t bie SSereinigung ber beiben ©UebmaBen be« britten ^^aare« ju einer anfcl)einenb unpoaren Unterlippe immer weiter unb erflredt fid^ nid^t nur auf \iC[^ 3ingel- unb (gtammftücf, fonbern aud) auf bie ii^aben, fo ba§ bann nur nod) bie paarig bleibenben ^tafter be§ britten ©liebmaßenpaare^, bie fogen. :^ippentafter (Palpi labiales), an bie (äntfte^ung ber Unterlippe au« einem ®liebma|enpaare erinnern. 3« i>cn auf brei @Uebma§enpaare jurüctfü^rbaren SKunbt^eilen tommen bann nid)t fetten nod) jrt)ei unpaare S3i(bungen, oon benen bie eine, ber fogen. Epiphärynx, öon ber inneren Oberf(äd)e ber Oberlippe, bie anbere, ber fogen. Hypophärynx, öon ber inneren Oberfläd)e ber Unterlippe q.\\9'* ge^t. 3)ie eben gegebene Ucberfid^t über bie 3[^hinbt^ei(e bejie^t fid) nun aber ^unäc^ft nur auf bie3nfeften, xozi^z i^reS^a^rung bei^enb aufnehmen (Coleoptßra, Orthoptßra, ein jt^eit ber NeuroptSra*. S3ei ben übrigen ift bie ^^atjrunge* aufnähme meiften« eine anbere unb bementfpred)enb ^aben aud^ bie 2)?unbtl)cilc öerfd^iebenartige, oft fe^r meitgef)enbe Umbilbungen erfahren. 2lm näd)ften fd)UeBcn fic^ an bie beißenben SDInubtl^eile bie lecfenben 2)hmbt^eile ber ^ijmenopteren an (gig. 60—62.), bei tueldien bie Untertiefer unb bie Unterlippe ftd) ftart öertängert fiaben. 53eträd)t(ic^ größer finb bie Umbilbungen bei ben Sdjmetterlingen '5^g. 63 bi« 65.), bereu faugenbc 9^at)rung«aufna^me burd) einen langen Saugrüffel öcr* mittelt mirb, meld)er aug einer Strecfung unb Bufammenlegung ber Untertiefer feine (Sntftebung nimmt, lüätirenb Oberlippe nnb Obertiefer öertümmern. 53ei ben Xipteren (^ig. 67.) unb ben ^cmipteren (gig. 66.) cntmicfeln fi(^ fted)enbe unb 48 3ootogie ober Sf^aturgefc^tc^te beS Zi^hndd)^. 5ig. 58 3uv örtäuterung ber gjJunfctverfseuge bev 3nfe!teit (nad} Mui) r ): Sie einanber entfpred^euben tbülz ftnb in aüen 10 J^iguren in gtei^er^eife bejeic^net. 9tuc^ ift i^evfuc^t, bur(!^ Ü6erein= ftimmenbe ic^raffirung bie gleic^roert^igen 9}Junbft»erfjeuge jn unterfctieiben; einfach fc^ief fc^raffirt ift baö erfte ^aar (Ober= fiefer) ber ajfunbt^eile, gefreu^t fc^raffirt ba§ jweite $aax (Unter= fiefer), einfach »agerec^t fc^raffirt baö britte ^aax (UnterIiJ^^3e). gig. 58. S3ei§enbe ÜOfinnbi^eite eine§ ?auftäfer^ (Caräbus) toon ber Unterfeite. 5i8-_59. 33ei§enbe 9Jlunbt^eite einer jyelbgriüe (Grj'llus campestris) t>on ber Unterfeite, i^ig. 60. ?e(f enbe SOtunbt^eile ber §cnig6iene (Apis mellifica, Slrbeiter) ton ber Oberfeite, gig. 6l'. 3)iefelben bon ber Unterfeite unb weniger »ergröfert. 5ig. <)2. S?ergrö§erter Cuerf(^nitt bur(^ bie verlängerte Unterli^Jpe, fogen. B^M^> be^felben 3nfelte«. 5ig.63. ©augenbe 5[liunbt^eile be? ^c^toeifUing« (Pigris brassicae) toon ber Oberfeite. %xq. (i4. 2)iefelben bon unten, nad^bem ber ütoürüffel abgef^nittcn »orben. lyig. 65. Stärfer Vergrößerter Cuerfd^nitt tnxäf ben 9ioü= rüffet be^felben 3nfefte«. ^ig. <)6. Stec^enbe unb faugenbe aJiunbt^eile ber ^enerrcanje (Pyrrhocöris) t>cn ber Ober= feite, au§ einanber geflaut, »yig. 67. Sted^enbe unb fau= genbe 9)2unbtf)eile ber Sted^mücfe (Culex pipiens) öcn ber O&erfeite, aug einanber geffa^pt. 2;ie Sebeutung ber 3iffcrn unb Suc^ftaben in ben Figuren 58 — ht ift fcigenbe: 1 Äe^le; 2 .Sinn; 3 Stamm be« jttjeiten Unterüef ere ; 4 ?i^^^entafter; 5 Sabe bee «ceiten Unterfiefer^g. I Singet be^ (erften) Unterliefer«: II «Stamm besfelben; III innere, IV äußere ?_abe beefelben; V Unterfiefertaftcr (^efertafter). A Oberfiefer; B Oberlippe; C 3unge; D Epipharynx; E ^opffd^ilb. a gü^Ier; b 2lugen; c Unterfeite be§ Äopfe«; d quer getroffene Srat^een; e Saugrö6re beö S^metterling«!= rüffel«; f 9iinne ber fogen. Sienen^unge ; g £)obtraum in ber ^cftfe ber fogen. SBienenjunge. 5ig. 67. I. Ätaffc. Hexapöda. 3nfe!tcn. 49 jugleid^ faugcnbc ^DZunbt^cile tu ber Söeife, boß fic^ bic UntcrlHj^e ju einer rüffel. förmigen ^ö^re augjie^t, in irelc^er bie ^u ©tec^borften (@tiletc) umgemanbeltcn Ober» iinb Unterfiefer i^re ?age fjoben. S)a irir bei ben einselncn Crbnungen anf bie Bufammenfc^img ber 9J?unbt^eiIe jurücffornmen muffen, fo roirb baö @e- fagte, foraie eine S^nrc^ftcfjt ber gig. 58— G7. jur allgemeinen Oricntirung über bie ^ier in S3etra(^t fommenben S^er^altniffe genügen. 2luf ben mmt folgt jnnäclift bie fur^e @^eiferö^re, ttjeldje in gerober 9ei(I)tung nad) hinten bie S3ruft burd)5ie^t nnb an i^rem Hinteren Gnbe ^äufig (j. 53. bei ben §t)meno^teren) ftd} ^n einem Äropf (ingluvies) erweitert ober ftatt beffcn eine oft langgeftielte, unpaare, feitlid)e 5(n«facfung, ben fogen.® an gmo gen, trägt (j. 53. bei ben ©d^metterlingen nnb fliegen). 33et ben 9?anbinfeften «namentlich öielen täfern unb ©erabflüglern; bitbet bog §interenbe ber ©peiferb^re einen hirgen, biden SSor= ober Äaumagen, beffen ftar! muSfutöfe SBonbung an i^rer inneren Oberftäd^e bon einer öerbidten, garten, oft mit gcjä^nten i?eiften befe^ten (Suticuta befletbet ift. dMttU imb (gnbbarm liegen im ^interteibe, luofelbft fte halt gerobe, bolb in SSinbungen jnm Stfter öerlaufen. 33ei ben pflanjenfreffenben 5lrten ift ber gan^e S)arm in ber ^'egel tänger aber meniger bentlid^ in befonbere 5lbid^nitte getl)ci(t mie bei ben ^teifc^freffem. 2)er älZittelbarm jeic^net fi^ in ber bieget burc^ feine Sßeite unb 2)ünmranbigteit auS unb fe^t fic^ al8 fogen. e^^tu8= magen üon ben üor^ergel^enben unb folgenben 2)armabf(^nitten ob. ©eine andere £)berftö(^e ift nid^t feiten (5. 53. bei ben '^aubfäfern) mit jo^lreic^en, fleinen 53(inb« fädd)en, mie mit 3otten, befe^t ober trägt (mie bei uielen ©erobflüglem) eine geringere ^Inja^I größerer 53Iinbfc^täud^e. 2)er ©nbborm obei> 3)arm im engeren (Sinne lä^t meiftenö jiüei 5Ibfd^nitte ol« 2)ünnbarm unb ©idbarm unb an le^terem oft auc^ nod) einen befonberen 9)kftbarm unterfc^eibcn. 53emerfen«it)ert^ ift, bo^ bei mand^en ^orüen (5. ^. ber 53ienen, SBef^en, einigen fliegen) ber Ü)üttelbarm blinbgefc^Ioffen ift unb erft im auögebitbeteu 3nfe!t mit bem (Snbborm in 25erbinbung tritt. — 3$on S)rüfen beS S)armtanal8 fmb @peid)etbrüfen fel)r oßgemein nerbreitet; nur fetten festen fte gonj; meift finb ein, ^irei ober brei^oore ober felbft (j. 53. bei üielen ©erobpgleni) eine große Stnjo^I oor^onben; fte fmb entraeber fdjlaud^förmig ober getappt unb troubenförmig; i^r @ccret er» giefjen fte in bie 9i)iunbt)ö^te; nad^ hinten erftreden fte fid) oft bis in ben hinter* leib. 2)ie ©pinnbrüfen (sericteria), ouS beren beeret bie ^oroen ja^treid^er 3nfeften i^re (Sefpiunfte oerfertigen, fmb umgebilbete ©peid^etbrüfen unb in i^rem SSorfommen ouf ba§ $;oroenteben befd^ränft. 2(m Uebergonge beö 2)?ittetbarmc8 in ben (gnbborm, mond^mot ober ouc^ weiter nac^ hinten, münben in ben ®arm bic fd^taud^förmigen §arn= ober 9}?oIptg^i'fd)en ©eföBe, bie botb nur in ge- ringer 3at}t (4—6), botb aber out^ (befonberö bei ben ^autftügtern unb ©erob» ftügtern) in großer 9)?enge (20—100) auftreten; ouc^ i^re ?änge ift eine fe^r öer» fc^iebene; gemötjntic^ fmb fte gelbtic^ ober bräunlich ober mcißtic^ gefärbt; i^r ©ecret beftet)t üorj^ugsmeife au8 ^omföure. — 2)er gettförper (§. 868.) ift befonberg bei ben Partien ftor! entwidett; bei ben auögebitbeten 3nfeften befc^räntt er ftc^ 5iemtid) auf ben ^interteib unb mirb anc^ §ier jur 3eit ber Üieifc ber ®c* fd)ted)toprobufte immer unbcbeutenber. Sttömunftg' «ttb 6irculotion8oröttnc. 3)ie burd^ i^re pttung mit ^uft §. 878. meift fitbergtänjenben 2;rad)een ober i?uftrö^ren begießen bie ?uft burd) bie ?uft« töd)er ober ©tigmcn (§. 29.). ^e^tere fmb fo an ber rechten unb linfen Seite be§ Äörpcrg ongeorbnet, bo§ auf je ein ©egment beg Äörpcrg nie mctjr atg ein ^oar fommt. 2)em topfe fet)ten fte öottftönbig; an ber 53ruft ift bei bem aug- gebitbeten Snfeft ber erfte 9Jing in ber bieget o^ne ©tigmenpoar, mä^rcnb ber gmeite unb britte meifteng je ein ^^oor beft^en; am ^intertcibe beg auggcbitbctcn Snfetteg fmb t)öd)fteug ad)t ^oare, ben ad)t erften 9?ingen entfpred)enb, üor^anben. 3m gongen beträgt atio bie ^ai}{ ber @tigmenpoore beim ouggebttbeten 3nfeft niemotg met)r otg 10 (wog ober auc^ für bie ^oröen gilt). 2)a aber fottjo^t ber britte 53ruftring, otg aud) bie fämmttidien ober ein Xtjeit ber 53au(^ringe ber ©tigmen ermangetn tonnen, fo ergicbt ftd| ein beträd)ttic^eg @(^tt)an!en in ber ®efommt5at)t ber Stigmenpaorc. 9Jodf) größer werben biefe Sd)uianfungen, wenn man außer ben ouggebitbeten 3nfeften oud^ i^re i?oröen in 53etrac^t jte^t, bei meieren 8cuni8'8 SJjno^ri«. Iv 26t. 3. Stufl. 2r 33t. ^ 50 3oo(ogie ober ^laturgefc^ic^te beg X'i)mxtid^^. &~. 2:ra^eenft)ftem einer lyliegenmabe, bon ber rechten Seite gefeiert. a rechter Jtraci^een= Iäng§ftammmitfei= nen SSeräftetimgen; b borbere^, c fiintereg Stigma; d gKunbt^eile. 878. f)äufig ber erfte iBruftring ein ©tigmen^aar beflißt (^ig. 68.), bafür aber bie Stigmen am ^weiten unb britten33ruftringe mangeln, unb bei benen ferner and) am Hinterleib e (Stigmen an benjenigen 9?ingen fehlen fönnen, an ttjel^en fte beim auSgebitbeten 3nfett oor^onben ftnb unb um* gefe^rt. 2(m geringften ift bie Stigmenja^l bei ben im SSaffer lebenben ?aroen gemiffer Ääfer unb B^ei- flügler; {)ier ift nur ein Sttgmen^aar am achten ^inge be§ Hinterleibes öor^anben, tt3el(f)e8 mit* unter na^e ^nfammenrüeft unb auf bie efä6ft)ftcmc, foubern erfüllt bie ^eibeö^ö^Ie unb alle bamit jufammen^ängenben Oiäume; für feine gortbeniegung ift aber ftct§ ein ^tv^ öor^anben. 3^a8fe(be wirb wegen feiner geftrecften gorm unb feiner ^age in ber SDättelUnie beS ÜifüdtenS be8 .^pintcr* leibet gemb^nüd) üiücfengefö^ genannt. @8 befte{)t aus mehreren (^örf)ftcn« ac^t) hinter einanber gelegenen, burd) (Sim'ci^nürungen öon einanber abgefegten Kammern, beren jebe burd) ein ^oar feittic^e ©palten Slut au8 ber ?eibe«^öt)Ie aufnimmt unb burd) eine üon hinten nac^ üorn fortfc^rcitenbe ^ufanimenjie^ung in bie oor^erge^enbe Kammer treibt; bie öorberfte Kammer fe^t fid) na^ oorn in ein burd^ bie ^ruft bi« in ben Äopf berlaufenbe§ @efä^ (Aorta) fort, meiere« fc^üeBIic^ bag S3Iut in bie 9?äume ber ?eibeS^ö^(e austreten läßt, iie burd)= fdjnittlic^e 3^^^ i>er (Sontrottionen beS 9^ücfengefä§e8 fd^manft nic^t nur bei ben einzelnen Slrten, foubern auc^ bei bemfelben 3nbiöibuum je nad) bem entmidlung«« ftabium unb ber $?eb^aftigfeit ber Äörpert|ätigfeit; fo 5. 53. f)at man bei Sphinx ligüstri in ber 9fu^e 60—70, bei mö^iger 33emegung 100 unb bei fdjneUftcm i^Iuge 140—150 Sontraftiouen in ber ÜJiinute gejä|tt; bei Bombyx mori con» trat)irt fic^ ba§ derj burd)fc^nittlid^ bei ber cRaupe 30mat, bei ber ^uppc 18 mal unb bei bem ©c^metterling 50— 60 mal in ber 93Zinute. 2)a§ ^üdengefäß ift burd) 9Hu8fe(n, meiere flügelartig unb in einer ben Äörpcrringen entfpred^enben SInorbnung oon il}m abgeben, an bie Dlüdenmanb ber Jpiuterlcib§ringe befeftigt (^ig. 49, d.). ©cfi^tet^t^orj^anc. 2)ie 3nfeften ftnb getrenntgefd)te(^tli(^. äw'itter tommen §. 879. nur au^na^msmeife alö pat^ologifd^e (jrfc!^ einungen oor. 3n bciben ©efc^Icc^tern liegen bie ©efc^lec^tSorgane im .6inter= leibe unb münben mit einer unpaaren ®efc^Ied)tgöffnung an ber iBaud)feite beg ^interleibSenbe« , bi^t t)or bem 21fter, na^ au§en; nur bie (Sp^emeri^ ben befitjen eine paarige ©efd^led^t«* Öffnung. 5)ie inneren @efc^lec^t§organe aber ftnb ganj atl^emein paarig an* georbnet, fo bap bte redete unb linfc Äörper^älfte je eine ®efd)lec^t§brüfc unb einen 21u8fül)rung^gang befi^t. 2)er (gierftocf ift fein einfa^eö Organ, foubern befielt au§ einer 21njat)l öon @d)löu« ^en, ben fogen. Cöarial= ober ©irö^ren (%iQ. 70.), in meldjen bie Sier il)re dnU fte^ung net)men; fämmtlidje ©c^löuc^e eine« ©ierftodeS münben in baö obere (Snbe beg ©leiter«; i^re ^ai}\ ift balb eine fet)r geringe (j. 55. bei ber ^um* mel 3, bei ben @(|metterlingen in ber 9?egel4) ober eine beträd)tlic^ere (3. 53. bei ber 53ieneuföniqin 80—90, bei ben 2;ermitenn.ieibd)cn "1000-1500). 2)ie beiben Eileiter öerbinben ftc^ mit i{)rcn unteren (guben ]u einem gemeinfc^aft» lid)en Äanal, bem ©ergange, melc^er mit feinem unteren 5lbf^nitte, ber @d)eibe, burd) bie ®efc^le(^t8öffnung nad) aufeen fü^rt. Xer unpaare (Sier= 4* m- '0. 2Bc'tbU(!^c ®cf<^le(^t*crganc eine« Jl«'^«*» »ergröfecrt. a (5irö6ren (jetcrfeit^ 4} mit fic^ fcarin entwicfelnfcen Siern; b Silcitcr; c «H^ng«» fcrüfe; d Samcntafe^c; e Scheite. 52 Boologte ober 9'iQturgefc^i(^te bc8 S^terretc^S. gong trägt l^äufig 2(n^ng§brüfen (tittbrüfen, (Sdjmierbrüfcn), bercn @ccrct ent- roeber boju bient, bie abgelegten (Sier anjufleben ober mit einer fd^ü^enben §üfle gu umgeben. 2tn ber <2cfieibe finbet fid^ fe^r l^äufig eine ober ^trei (5. ^. bei Blatta, Libellüla) ober felbft brei (bei ütelen 2)it)teren) @amentaf(|en unb unter^ ijali baüon nid^t feiten aud^ nod^ eine befonbere SluSfodfung, n3etd)e jur 2tufna{)me be§ männlichen ®üebe6 bei ber ^Begattung beftimmt ift unb beg^alb ^egattung§= tafele (bursa copulätrix) genannt rcirb. 5(n bie äußere @efc^lec^t§ Öffnung fc()lief3en ftd^ oft befonbere (S^itint^eile an, meldte eine ^egerö^re (^egefd[)eibe, ?ege= bo^rer) bitben. 2)ie §oben beftetjen meiftens ä^nüd^ mte bie (Sierftöcfe au8 me^r ober minber ja^Irei^en, röhrenförmigen @d^Iänd^en, njeld^e aber burd^ Sluffnäuetnng ober 3iifön^^cn^^ängung ju einem fc^einbar einfachen, runblid^en Organ bereinigt fein fönnen. 2)er Samenleiter ertt^eitert fid^ an feinem unteren (Snbe oft 5U einer ©amenblafe unb üerbinbet ftc^ bann mit bem Samenleiter ber anberen Körper* l^älfte ju einem gemeinfd^aftlirf)en @amengange mit ftart-muSfuIöfer SBanbung, bem ductus ejaculatorius. 2Iud^ an bem männ(i(f)en ®efd)ted^t§apparat finb nid^t feiten 1 — 3 'il>aore t>on 5ln^anggbrüfen (Sd^Ieimbrüfen) öor^anben, burc^ bereu Secret bie Samenfäben bünbelroeife i^u Spermoto^I)oren bereinigt nierben. S)ag äußere (Snbe be§ gemeinfd)aftlic^en @amengange§ [te^t mit einem röhren« ober rinnenförmigen iBegattung^organe in SBerbinbung, — ®e^r l^äufig finb ^5' unb $ aud) noc^ burd^ fecunbäre ©efd^ted^t^merfmale üon einanber unterfc^ieben, 3. 33. burd^ üerfdl)iebene ©eftalt ber ^üljler, Oberfiefer, 33eine, ber Oberfläd^e üon ^o^f unb Sruft, burc^ ^erfd^ieb enteilen in ber Körpergröße, in ber gärbung, burdl ^el^Ien (bei ben 9) ober ^Bor^anbenfein (bei ben §) ber ?^tügel. 33ei ben 53ienen, Stmeifen unb Termiten finb jraei ober felbft brei öerfc^iebene formen üon tüeibli^en 2;;^ieren üor^anben, inbem bie einen irol^Ienttnidlelte (S»efdI)ted^tgorgane beft^en (eigentlid^e Seibd^en), bie anberen aber (bie fogen. Slrbeiter; burd^ Ser« fümmerung i^rer ©efd^Ie^t^organe in ber Siegel unfähig j^ur i^ortpflanjung ge« tüorben ftnb unb fid^ aud^ burd^ anbere (Sigent|ümlid^feiten i^re§ ^aue§ üon ben eckten SScib^en uuterfd^eiben (öergt. bie S3emerfuugen bei ben 33ef(^reibungen ber S3ienen, Söefpen^ 5tmeifen, Termiten). 880. Sfort^iftttllSttttg unti etlttoirflttnö. ^ei alten Snfeften finbet eine ^Begattung unb innere ^efrud^tung ftatt. S)ie ©er erl^alten jmar fdI)on in bem (Sierftocfe eine fefte Um^üßung burd^ eine gen^b^nlid^ d^orion genannte edjale, le^tere ift aber nid^t üollftänbig unburd^bringlid^ , fonbern beft^t an i^rem oberen (Snbe eine l^öd()ft mannigfaltig geftaltete ©ruppe öon ^orenöffnungen, ben fogen. 9JJicro:pt)I* op^jarat (§. 34.), burc^ mel(f)en bie Samenförpcrd^en einbringen fönnen. 2)ie attermeiften Snfcften ftnb eierlegenb; bo^ fe^It eg aud^ nid^t an lebenbiggebärenben formen (3. 33. mand^e 9Jiu§ciben unb bie ^u^iporen unter ben Dipteren, einige Ääfer, bie Strepsiptera, gemtffe S31attläufe). S3efonberg bemerfensraertl^ ift ba§ S3orfommen ber ^i^art^enogeneftS (§. 40.), enttüeber nur als gelegentlid^e (grfd^ei* nung (wie 3. 33. bei Bombyx) ober als regelmä|3ig auftretenbe §orm ber ^ort= Pflanzung, fo bei ben ^f^d^iben (Psyche helix) unb 2;ineiben (Solenobia) unter ben Schmetterlingen, bei ben 331attläufen unb Sc^ilbläufen unter ben Sc^nabet^ ferfen, bei ben dienen, SSefpcn, ©aütuefpen unb 33Iattmefpen unter ben §aut» pglem. 2)a§ au§ bem @ie au§friec^enbe junge 3:^ier mufe, abgefe^en öon ber ©rö^enjuna^me unb ber Sntroicfetuug ber @efrf)Iec^t§probufte, meiften§ eine große Steige öon Umbilbungen burd^mod^en, bi§ e§ bie elterlid^e ©eftalt erreid^t. 3)iefe Umbtibungen ftnb um fo bebeutenbere, je iueiter fidl) bie Drganifation be8 jungen 2:§iere§ tjon berjenigen feiner SItern entfernt. 2)ie einzelnen Stabien ber 2)?eta* morp^ofe (ober SSermanblung) finb burd^ Häutungen tjon einanber getrennt, ^üljren fte oltmä^Iid^ jur ©eftalt be^ auSgebilbeten 3nfefte§, o^ne ha^ fiel) ein puppen» ftabium (§. 37.1 einfd^iebt, fo nennt man bie 9Jietamorp^ofe eine iinoottfommene unb bie betveffenben 3nfeften ametaboIeV ober ^emimetaboIeV; tritt aber ein l)'AfxeT4ßoXocun»erättbcrIi{f), fetner 58ertt>anblung untertiegent. 2) 'Of^-t Bat6, fAetaßoXo; teränberli(!^. I. klaffe. Hexapöda. 3nfe!tcn. 53 1>up|3enftabuim auf, fo bejeid^net man bie 2Retamorp^ofe qI« eine öDÜfornmcnc unb bie betreffenben 3nfe!ten aU metnboIe'A «Bon ben in §. 883. aufgcfübrten 9 Orbnungeu ber Snfeften befi^en bie Ääfer, öautflütjler, Schmetterlinge, ^m\- pgrer, g^e^pgler unb gärf)erflügler eine üottfommene, bie ^albflügler, (Scrab« fittgler unb Sb^fanuren eine unüotlfomniene 9>crtt)anblung. i8ei ben 2)?eIoiben folgen mehrere ^uppenartige 9fut)eftabien oufeinanber, ira§ al6 ^ijperraetamorpbofc bejeirfinet n^irb. 3ur (Srläuterung ber 9?omenf(atur fei nod^ bemerü, boö man bie puppen wo!)! ouc^ (S^rtjfnliben ober 9^t)m))^en nennt, roobei man bie iPejeid)- nung Chrysälis f-/p'j3aXX(;), mctc^eg eigentlich nur bie Sd^metterling^puppe bc» beutet, ottgemein in gleid^em @inne mie ^^uppt rpupa) gebrQU(f)t, roä^renb man unter 5Jt)mp^e (nympha, \'), bei tt»elcf)er bie ®{iebma§en bem Rumpfe ivic^t anliegen unb mit i^m jufammen öon einer garten ^hippen^out umgeben werben, wie bei ben ®cf)metterüngen; 3) bie Sönnc^enpuppe (pupa coarctätat"), njeld^e flatt oon einem (Socou oon ber 5ufammengefcf)rumpften unb erhärteten §aut be8 legten ^aroenftabium« mie oon einem 2:önn§en um^üKt irirb, me bei ben meiften S^ei« ftügtern. — ^ad} S3eenbigung be§ oft monatelang bauernbcn ^i>uppenftabiumg fprengt ta§ fertige 3nfe!t bie ^uppen^aut entroeber auf bem ^Hücfen ober om Sßorbereube unb frtecf)t au« berfelben ^erau§, bie ^^lügel mcrben entfaltet unb ba« noc^ wei^e ^autffelet oer^ärtct. 3)a8 nunmehr erreichte 3magoftabium mäbrt bei mand^en 3nfeften (5. 33. ben (Sp^emeriben unb ben (gtrepfipteren t nur einige Sage, felbft nur wenige Stunben, nimmt feine 9^?a^rung ouf unb ^at au^fdjlie^- lief) bie Stufgabe, für bie ^ortpflanjung ju forgen; bei ben übrigen bauert eö längere 3eit, inbem e« nicf)t nur für bie ^ortpflanjung beftimmt ift, fonbem oucf) auf ^^iofirunggerwerb ausgebt. ßcftettStticiK. ®ie 3nfeften finb ed)te ?uft' unb ?anbtf)icrc 3)ic meiften §. 881. fönnen f\^ mit §ülfe i^rer ^fügel ju fürjercm ober längerem gluge in bie ?uft erbeben; oiele aber entbehren ber gtüget ober beuu^en fie nur fetten, fo ba§ ibrc gortbettjeguug ganj ober faft ganj auf baö kaufen, Ätettem unb Springen be= fc^ränft ift. ÜJiancfie Ääfer (Sc^trimm* unb laumetfäferi unb ^atbftügter (Saffermanjen) teben im SBaffer, ^aben aber bennoc^ baö ^lugoermögcn nicJ)t eingebüßt; anbere, 5. 33. bie ^ibetten, bie SintaaSftiegen , bie ^^bvt)ganiben, leben nur aU ^aroen im Saffer, im ou^gebilbeten Buftanbc aber in ber l'uft. Sine untertrbifi)e ^ebensroeife ift fef)r ^äuftg bei ttn ^oroen, aber aud) mand)e au«^ gebitbeten 3nfeften oerftecfen fic^ in (Srbtöc^em; wieber anberc leben an bunften Crten, in §öf)ten unb ©rotten unb entbefircn bann oft ber Äugen. 3(u(^ bie 1) MeTctßoXo; üeränberlie^. 2) eigentlich SBraut, ©elicble, aber au* imw^ cuut' x^mjcttctf. 3) ^ertoorftejent, offenbar, ftc^tbar, »cn exsergre ^erauSfügen. 4) betedt. 5) jufammcn* gebrängt, eingeengt. 54 Bootogtc ober 9^aturgefc!^i(^te beg 2;^terreic^§. 881. ä)?eereefQuiia ermangelt ber 3nfeften nicf)t öoUftänbig, tnbem 5. 33. bie Slrten ber §albf(ügler=®attuiig Halobätes in ä^nftc^er SBeife mif ber 9}Zeere§oberfIäd)e um^er laufen rote bie Hydromgtra-Slrten auf unferen ©üferoäffern. 3m ganjeu jeigen bie 3nfe!ten eine ungemein gro^e S^erfd^ieben^eit in ^e^ug auf i^ren 2luf^ ent^altsort unb ifire ^eroegungsweife, fo ba^ fic^ etroaS allgemein ©üttigeä faum angeben läßt. 2)a0felbe gilt für bie Ijöc^ft öerfd^iebenartig entmidetten tunft- triebe, mit tt)e(rf)en niete 3nfe!ten t^eilg ^um B^^ecfe ilfireg 9^a^rung§erroerbeg, t^eiis jum @d)u^e ber Srut imb jum S3aue gemeinfc^aftlicf)er SBo^nungen begabt ftnb. 2tn^ wegen ber @taatenbilbungen ber ißienen, 2Sefpen, Slmeifen unb Xtx- miten mu^ ^ier auf bie betreffenben fpecieHen Stbfd^nitte üerroiefen werben. — S)ie meiften ftnb ^flaujenfreffer ober ^^ijtolJ^agen; bie übrigen leben aU 3oo= pf)agen üon tl)ierifc^er 9^a^rung. Unter ben te^teren ernähren ftd^ bie einen öon tobten t^ierifc^en 2:^eilen, üon t^ierifd^en Slbfäffen unb (gycrementen , bie anbevcn ftnb ec^te iRaubtl^iere, meiere lebenbe SSürmer, 9[)?oIIu§fen, ®(iebert§iere, fteine Äirbeltf)iere (namentüc^ junge gifc^e unb 5tm|)^ibien) bewältigen unb felbft i^reS ®leici)en nid)t fc^onen. eigentliche 9Jaubinfeften [inb befonber§ bie Sarabiben, S)t)ticiben, (Sta^ljtjliniben, ?ampt)riben, 3:elc^^oriben, 9^^i)3i^l)oriben itnb er= fc^iebenen Einrichtungen, burc^ n^eld&e Crd^ibeen öon Snfeften 6efrud^tet njerben. 2)eutfcfie siuägabe. Stuttgart 1877.). %nv beu Ttm\dfm Werben außer ben bei i^m unb bei ben ^augtl^ieren borfommenben ^arafiten befonberS biele ^flan^enfreffenben 3n= feften baburd^ fel^r fc^äblid^, i>a^ fte 9'?ut5^flan.5en befd)äbigen ober felbft gan^ jerftören; anberfeit« giebt eä aber aud^ einige 3nfe!ten, wie bie iSienen, @eiben« f^inner, (s:oc^enitte«Scf)ilblau§ unb anbere, welche bem S^enfd^en nü^lic^ finb. I. Stoffe. Hexapöda. 3nfe!ten. 55 tinc Ueberftd)t über bie inic^ttgften f(ftäbHd)en unb nütjütfien Strtcn folat am ed)tuffe beS ben 3nfeften getütbmcten 5lbf(^uitte« biefcö 2Ber!c8. — Unicrc ein^eimti"d)en 3nfeften überrointern entroebcr qI« ßicr ober ot« Farcen ober im aitggebirbeten ^uftanbe, in ber 9tegcl an me^r ober mentger oerftecften Orten. — ^criobifc^e 2Banberungen, ä^nürf) benjenigcn ber Sugoögel, fmb jroar bis je^t ni(^t befannt; wo^I aber fommen burd) ?Raf)rung§mangcI ober anberc, meijl nod) unaufgeflärte Urfadjen Veranlaßt, gelegenttid) weitaut^gcbc{)nte SBanbcrungen in großen ©diroärmcn bei ein^jclnen 3Irten öor. 2)ie befanntcftcn ^^eifpietc foldier SBanberungen bieten bie 3öanber^eufd)recfen, ferner getüiffe Sd^metterlingSraupen (Äo^Imeiöüng, ©rageule, ©ammaeule), ber ^eerwurm, bie ApeffenfCiege, bie Libel- lula quadrimaculata u. a. 1. ®COgrtt)J^t|r^C S^crbrcitnnö. 3m aügemeinen sägten bie Snfctten foroobi in ^orijontaler alg in oertifater ^^ic^tung ]u ben am roeiteften verbreiteten X^iercn. yi\d)t tt)enige unter i^nen, namentüd) unter ben Ääfem, @erabf(üg(ern unb @d)metterlingen fmb (jum S^eil burd) Sßerfc^Ieppung) über bie ganjc (ärbe oer- breitet. 3n ben §auptregionen fmb bie ^eröorragenbften formen, foroeit fidö baS bi§ je^t überfe^en lä^t, bie folgenben: in ber paläarftifc^cn 9fegion bie $?aufföfer, in ber ät^iopifc^en bie (Setontiben, in ber orientalifdjcn bie prächtigen, grof^cn (gdjmetterlinge, namentüd^ ou« ber ^amilic ber ^apilionibcn, fomic bie ^Öfer« familien ber 58upre[tiben unb fongicornien, in ber auftratifdjen bie bier am reic^ften entwidetten S3uprefttben, in ber neotropifd^en ja^treic^e eigenartige Schmetterlinge unb ^äfev, te^4ere befonbers au^ ber ^amitie ber Longicornia, in ber nearttifd)cn üiele mit palaarfti[cf)en ^^ormen übereinftimmenbe @d)metterlingc unb ^äfer. Xer ©runb, n)e§batb ftd^ bis je^t für bie geograp^ifd^e SSerbreitung ber 3nfc!ten taum irgenb meIdE)e attgemeine 9?efu(tate ergeben ^aben, liegt mcfentlid^ barin, bafj ani ber an|ereuropäif(^en ^auna meiften« nur bie großen unb auffallenben Strien unb audj ^ier mieber öorjug^loeife nur Ääfer unb (Scfjmcttertinge befannt fmb, bie ^a^Ireic^en, ffeinen unb unfd)cinbaren Slrten aber nod) feine genügcnbe SScoc^tung gefunben l^aben. 2. ÄU§öcftorbettC ^«jeftcu. S)ic älteften foffden 3nfe!ten maren bi« nor Äurjem eine Sinjo^i Slrten au§ ber Steinfo^tenformation ; neuerbing« fmb aber noc^ ältere au§ amcrifanifd)en 2)ebonf^ic^tcn befannt gemorben. 3n rein marinen 2lbtagerungen fehlen naturgemäß bie Snfeftcn in ber Dfcgef; häufig aber finben fte ftd^ in ©üßmafferablagcrungen, fo befonbers in ben tertiören halfen Don Öeningen in 33aben, ^tabo'boj in Kroatien, Stij- in ber ^roüence; ferner fommen ftc ^äufig nor in bem 33ernfteine ber Oftfeelänber. !Dic älteften i^ormcn fd)cinen norraiegenb ju ben Orthopteren (^eufd^recfen unb ©droben) unb ^u ben ^emiptercn ^u gehören, baju fommen in 3ura eine bcträd^tlicf|c Slnjabt .täfer, 9?etjflüglcr, simcifen, einige 3)ipteren unb @d)mettertinge. Sluffaöenb ift bie große 5le^nUd)» feit aud^ ber älteften foffden formen mit ben je^t lebcnben. 3m großen unb ganzen aber finb unfere ^enntniffe ber foffden Snfeftcn nod) fo unsulänglid) , baß fte einen einigermaßen faltbaren ®d)tuß auf bie jHei^cnfolgc, in melc^er bie ein- zelnen ©ruppen auftraten, nic^t geftatten. 3. 3ttl^(. 2)ie3nfeften übertreffen an Srrtenja^I bei weitem aüe anbercn klaffen bct^ Sbiencicfie^, öon benen fid) feine mit if)ucu auc^ nur annäf)cmb meffen fann. 2)a fortiDä^renb neue Slrten befd)rieben merben, fo ift eine genaue «ngobc afler bi« jefet befanntcn 5lrteu uic^t möglic^. 3m 3Q^re 1868 mürbe bereit« bie 3a^l aßer bamals befonnten SIrten auf minbeften« 180000 gefd)äteile bei§enb - - ^ - ,1 unb ledenb 2) Hymenoptera, '$interpgel »»rpnben; 9«it »ctr= Icmraener SSer»anb= lung; fc^molsen: beibe ^glügel öäutig, fein Befc^u^j^t; 5IügeH?aare | Munbt^eile einen meift auf- 0autfliifltcr. 3Rituntooa= fcmmencr SSerhjanb= tung; glefc^artig; l gerollten Saugrüffel bilbenb. 3) Lepidoptgra, ^interpügel ^u ©c^tüinglölbc^en >?erfümmert ; SScrberpgel St^mettcrtingc. »cröanben, putig; aüe 3 Sruftringe öerfd^moljen ober getrennt (bann flügeHoö); SRunbt^eite faugenb unb ftei^enb, einen nic^t geglieberten ?MffeI bilbenb 4) Diptera, ^lügel in ber (ajfiunbt^ eile faugenb unb ftei^enb, einen geglie= ^Wf'PsIcr« ?RegeI 1 berten @(^nabel bilbenb; in ber Sieget smei öorpnben; ) gleid^artige ober unglei^artige Jlügelpaare 5) Hemiptera, erjter \ gjiunbt^eile bei§enb ; S5orberfIüget bünnputig ^otbftüßler. -öruttring I ober vergament= biö leberartig; §interf[ügel meiit frei; V ftetg bünnputig S) Orthoptera, glügel fehlen; 9[«unbtpite tocrfümmert, bei§enb; tör^jer be= ©eroöffüßler. part ober bef(^u^:>>t, am §interenbe mit gro§en SBorften ober einem @^jringa^>^arat 9) Thysanura. 884. I. ©. Coleoptera'^ (Eleutherata^^). ^äfet^ 5J^unbtf)eiie Beigenb; erfter Sruflring frei bett)eglt(^; SSorberflügel ju dornigen ober leberigen Werfen umgebilbet; §interflügel größer, puttg, gett)ö!)nli(f) in ber ^]ü)t quer unb Iäng§ gefaltet; 33ertt)aub(uug üollfommen. Siteratur über Ääfer: Äugelann, SSerjeiiniS ber Ääfer ^reu§eng, aufgearbeitet toott 3. t. Sß. 3niger. öaße 1798. — 35eiean, Soiöbuöal & 2lube, Iconographie et histoire naturelle des Coleopteres d'Europe. 5 "Vol. ^axi§ 1829 — 40. — «Sturm, 3, 2:eutfcl^tanb« täfer, in Slbbilbungen nad^ ber 9^atur. 23 33be. iRürnberg 1805 — 57. 9?eu abgebrudt, ^Berlin 1>>77. — 9JiuIfant, CS., Histoire naturelle des Coleopteres de France. ?t?on u. ^ISarig 1839 — 81. — gric^fon, SB. ^., 9?aturgef(^i(^te ber 3nfeften S)eutf(^Iaub?. I.5lbtpilung Coleoptera; fortgefe^t t^on @(^aum, Sraa^, tiefenwetter u. 21. 1848—*). — S3at^, W., täfertauna toon ^orb= unb SO^iittelbeutf erlaub, befonbers ber ^reu§. Stpinlanbe. 4 SBbe. Soblens 1851 — 67. — ?acorbaire, Xi)., Genera des Coleopteres. 12 Vol. ^ari« 1854 — 76. — Catalogus Coleopterorum Europae, prau^geg. t>. Sntomol. 5Berein ju Stettin. 7. ^ufl. Stettin 1858, — 9iebtenba(ber, Subro., Fauna austriaca. £ie Ääfer. 2. Slufl. Söien 1858. 3. 9lufl. 2öien 1874. — ©utfleifc^, Sßal., u. gr. Sp. Sofe, 3^ic täfer 3)eutf(^Ianb§. I^armftabt 1859. — ©emminger & §aroIb, Catalogus Coleoptero- rum. 12 Vol. gfJJüne^en 1868-1876. — traa§, @., ißerieic^nig ber täfer 3)eutfc^Ianb?. Scriin 18G9; Slad^trag 1876. — griden, 2B. »., Siaturgefc^id^te ber in ©eutfc^Ianb ein= beimifc^en täfer. 3. Slu^. SSerl 1880. — Oieitter, S., Seftimmung^tabeüen ber euro^äif^en Soleo^teren (bi« je§t 7 Jpite). SBien unb Srünn 1880—82*). — Si^pff, 2B., £ie euro= ^äif^en Sorfenfäfer. Serrin 1881. — (Salnjer, S. @., täferbud^; ^iaturgefe^it^te ber täfer europa^. 4. 2luft. Stuttgart 1883. — §e^ben, ?. t>., d. Oieitter, 3. SBeife, Catalogus coleopterorum Europae et Caucasi. 3 Ed. 33erlin 1883. — S^a^juiö, 3^., &Sanbeje, e., Catalogue des larves des Coleopteres. Süttid^ 1853. 1) KoXsorxepo« mit ^tügelfc^eibe »erfepn, t>on xoXeo; Sd^eibe unb Trxepov glügel; SRamebertäferbeiSlriftoteleg; baprSoleo^teroIogie, 9^aturgef(^ic!^te ber täfer. 2) ^Xeudepoi; frei; »egen ber freien, nic^t öern>a(^fenen SQfJunbtpile. *) 2öirb fortgefe^t. I. Coleoptßra. Ääfcr. 57 3)te dornigen ober leberigeu, mnncfimal fogor faji ftein^ortcn 35orbcrflügcI biencn §. 884. kiW md)t at§ glugorgone, fonbern bebeden in ber 9?uf)e bie q(« ec^te §(üget funftionirenben ^interflüget, [otute aiid} meiftenS otte auf ben crftcn S3niftring folgenben tör^erringe; fie werben al« f^Iü gelbe den (ober and} „Xccfcu" f(f)Iec^tf)in) ober ElytraV bejeid^nct. 5ln jeber gtügelbecfc iinterfcf)eibct man ben SSorbcrranb (S3afic^ Sursel), ben ©eitenranb ober ^ufeenranb, ben ^intcrranb unb ben 3nnenranb. l'eljterer tft, a6ge[ef)en üon einigen 2lu§na^men (j. 33. MelÖe), gerobe unb [tögt mit bem g(eid)en ÜJanbe ber anberen glügctbcde in ber WxtttU linie begtörper« jufammen jur 53ilbung ber f genannten 9kl)t; mitunter (naments lic^ bei fe:^(enben ober üerfümmerten §tügeln) tritt felbft eine fcfte SSerioa^fung beiber ^^lügelbecfen in ber 9?a^t ein. ^li c, b i^uppe toon Cocci- nella tredecimpunctäta, crfiere öon oben, Untere öon unten; 2/,. tonn. — 2)ie earocn (gig. 71 a) leben meiften« »erborgen unb fmb in ber $RegeI farblo«; faft ftet« bcft^en fie betfeenbe ÜJtunbt^cile; meiften« auii G iöniftbeine, fcitcner (j. ^. bei ben ^eiiffel* unb 33or!cn!äfern) fmb fte fufeloS (3)?aben). 2)ie puppen (gig. 71 b) boben freiltegenbe @tieb» maßen (pupae libßraei unb ru^en mciftenS in einer oon ber ?an)e bereiteten $öf)Iung (puppen- wiege), in onberen gäüen t)ängen fie frei unb qe^ürjt, b. ^. mit bemÄopfenbe noc^ unten. 2)ie 2)auer ber entroicfelung ift bei ben einzelnen (J^ru^pen eine fe^r öerfdjicbene unb fdiroontt öon wenigen 2Borf)cn bis ju mehreren 3at)rcn. — Ääfer unb ?orüen ernähren ftc^ bon ben oer= fc^iebenften , lebenben unb tobten ^4>ftan5en= unb S^ierftoffen; üiele fmb bem 3)?enfc^en, nomenttic^ bem gorftinanne, l'anbmirt^e unb ©örtner, f(^QbUc^. — S)ie 3^^^ ^^^ befannten Icbeuöen Wirten betrögt jctjt etwa SOCXH), ba fc^on im 3a^re 1876 ^arolb imb ©emminger in i^rem Kataloge über 77000 Slrten anfübren: baoon fommcn ouf ©uropa runb 120(J(), auf S)euti(^Ionb runb 6000 STrtcn. ^offile Wirten fmb über 1000 befannt; bic älteftcn finben fid^ in ber @tein!o^Ienformation; befonber« ^äufig tommen foifUe Ääfer in tertiören 31blagerungen unb im Söernftein öor. 885. Ueberfi^t ber 4 Unterorbnungen ber Coleoptcra. !$)interfü§e 5 glicberig, »ic in ber Siegel auc^ bie übrigen 1) Pentamera. ^interfü^e 4 glieberig ; Sßorber* unb ÜJiitteIfü§e 5 gliebcrig 2) Heteromera. 5ü§e f(^cinbat 4 gliebcrig, in Söirfficbfeit 5 glieberig mit fe^r Fteinem, »erftedten, »erlebten Wliebe;^S?crberfÜEe juteeilen nur 3 glieberig. 3) Cryptopentamera. ^interfü§e f(^einbar 3 glieberig, in SBirflit^feit 4 glieberig tnit fe^r neinem, »erfterften, »Orienten ©liebe 4) Cryptotetramgra. 886. 1. Unterorbnung. Pentamera '^. ^ünf^e^i^e fiafer. (§.885,1.). ■Hinterfüße 5 glieberig, wie in ber9iege( oud) bie übrigen, «usnabmen öon ber SHegel, bap bie .»DinterfüBe 5 glieberig finb, fommen ^äufig üor; fo finb bei ben Psela- phldae unb Tricho^iterygldae bie ^ü§e nur ober bcc^ften« 3aUeberig; bie Colydildae 5aben 4gHeberige jyÜBe; bei einjelncn ©attungen ber Staphylinldae fommen 4= ober 3glic- berigc Jüpc toor; ju ben Histerldae, Nitiduudae, Cucujidae unb Cryptophagldae gc= ^ören »crf(^icbene Gattungen mit nur 4gliebcrigen öinterfü§cn; bei ben Gattungen Hydro- pörus unb Hyphj^drus unter ben Dyticidae fmb bic SSorberfüße nur 4 glieberig. UeberfK^t ber toit^tigften gamilien ber Pentamera. A. Tilvmeltetten orrFür^t, ben aui .5 — 7 Winflcn bcftefjcnbcn Jginterlfib qrö^trntljfir« freilafTenb; ^lüflcr unter bie Vttttn oourommen jurücfjierjbar; 9labt ber i^Iüflelbccfen flcrabc; {Hinterleib mit « — 7 fingen ; pge meift 5 glieberig 5) Staphylinldte. «$>interteib mit 5 »iingen; 5ü§e ^St^ften« 3 glieberig <>) Pselaphldae. B. ^lüflribfcfen entroebrr nittyt t>erfur^t ober bloft abfleftu$r ober orrPurif, im le^teren ^aüe lafTen fie Pic Älüflel un» Deberfr ober befiQen audeinanbertoeidjenbe 9fabtränbcr; 1) ?(üge( tu fem Seiten mit langen paaren ßefronfl; Pfte Salie« ■"'9 9) Trichopleryglda«. *^ ESÜL •l'! Bf»5|inrt*er »ilbung ober öerffimmert oHer gonj ftlinik; ^laterfufef metjt ."iglieherifl. a. gfl&lcr gefniet, erftc« ®lieb lang; (bie brei Ic^jten JüMcrglieber bilben eine berbe Äcule 7) Hiaterldae. hit 3 (ober me^r) legten iyablcrglieber bilben eine geblätterte Acute 19) LamelUcornta. 1) IlevTt fünf, |*4oo; eutt, a^cil; «vTapiepT,; fünft^cilig. I. Coleoptßia. ^äfer. 59 b Rüster niäft ober nuv feiten gelniet, ' leulenförmig toerfcidtten Gnbgnebcrn; in Unterem gälte aber nie mit Äiefertafter fo lang ober länger aU bie gü^Ier 5u§!tauen auffaüenb gro§; le^te« JJfußgticb fe^t gro§; »auc^ au« 5 SHinaen ;u= fammengefefct, toon benen bie 4 erften öerhjaii^fcn tafter bc^eu^ tent riirjer jI^ tie Uu^Icr; 5"^ Hauen nid^t . üon auf= fattenber ©röße; S3au(^ auö ober ' Otingen jufam- meu= gefegt, fetten finb nur; 5 9iinge' tjor^an- ben unb bann finb bie 3 ober 4 erften öer= warfen; S3orber= lüften higelig ober quer, mef)r ober jreniger ■ in bie ®etenf= gruben einge» fc^Ioffen; iBorber= ftüften feget- ober 5a^fen= Törmig, aus! fcen " @eten!= gruben feraug» ragenb; ioenigftenö bie §inter= beine S4tt>imm= beine; ^lyvibler fabenförmig; ©au(^ mit ö ober ralle söemc 7 9tingen, »on benen bie 3 crflen 4?aut= ober ) toernjad^fen ©c^reit^ j gübler gefeult ober gernö>>ft; »auc^ mit beine ; 5 Siingen, toon benen bie 3 ober 4 erften l »erteac^fen ; 5ü§e 4 gtiebcrig gü^ter lang, fabenförmig; Sauc^ mit " dringen, toon benen bie 3 erften »er» loac^fen Jübler fe^r htrj; Saud^ mit •> Otinacn, toon benen bie 3 enten üenoad>fen; Slugen burt^ ben Seitenranb be^ Äopfeö in je ein obere« unb untere« getbeilt SBorberf^üften fegelförmig; ßinter^üften i^ufammcn* fto§cnb ober toon einanber entfernt; glügclberfcn ben öinterteib meift ganj bebedtenb; le^terer mit 6 freien Sauc^ringen §interbüften toeittoon einanber entfernt; (ytügelbecfen abgeftu^t; gtügel ftarf entnncf ett 5Borber* /§inter^üften mit legelför« Ruften \ I migem 4a 9300 Strien, »eld^e man in 2 Untere familien unb mehrere ®rup:pen i>ert^eilt ^at. Uckrfi(5t ber Unterfamilien nnb ©ru^^en ber Carabidae. A. OberFtefer am ^nnenranbe mit 3 Damnen; innere ^abe bei Itnterf ieferd mit beroefllid>em6nbl^aFen; Unterlippe mit furger, oerborqcncr 3ungc A. Cicindell^dae. B. ObcrFicfcr nur am ®runbe mit einem '8a^ne; innere Sobe bc§ Unterkiefers oljne bcn»cglirf)en Gnbijafen; Unterlippe mit entroicf elter 3unge B. CarablTdae. rS5crberf^ienen mit einem 35orn äJcrberfc^ienen am 3!nnenranbe nic^t an ber ©^)i§e nnb einem ober= au^gefc^nitten ; Spimeren ber SKtttew ^aI6 berfelben I. Elaphnni. bruft in ber Siegel unbeutlic^; | g^orberfdiienen mit 2 Sternen an t ber S^i§e II. Carabini. glügelbetfen an ber a; in Äiefern»al= bungen nic!^t feiten. * C. hybridaV L. 33aftorb = @anbfäfer. Oberfeite bunfelgrün, mit Tupfer* röt^e, glanjlos; glügelbecfen t)orn unb hinten mit einem meinen, monbförmigen, in berTOtemit einem jicfjacfförmigen gtecf; Oberlippe weiß; !?ängcl5 — 17™'". ©uropa; fiäufig; meift in äBälbern; bilbet ja^Ireid^e SJarietäten, B. Unterfamtlie Carabiclae ''^. 2anffäfet. Cberfiefer nur am ®runbe mit einem 3a^ne; innere !^abe beS Untertiefer§ o^ne beweglichen (Snb* ^a!en; Unterlippe mit entwicf elter Bunge- ueber goo Gattungen mit etwa S500 3lrten, njeld^e über bie ganje Srbe »ertbeilt finb, jcboc^ bcrjug^meife ben gemäßigteren (Megenben an^e&ören. I:ie 5)Jeiflen ge^en nur be« 9^a(^t§ auf if;re auö allerlei Meinem ©etbier (harten, SBürmer, Sc^necfen) befte^enbe 33eute au? unb balten fic^ am !Jage i^erftedft unter Steinen, Tloo^, Saumrinben u. f. ».; fie i^ermeiben gan^ trocfene Orte. Seim (Srgreifen laffen fic au« jjeberfeitö neben bem Slfter gelegenen 3)rüfen eine ä^enbe, übelried^enbc iVIüffigfeit austreten ober fpri^en biefelbe i^rem Jeiube entgegen. F, EMagfhrini"), 5Borberfd)ienen am 3nnenranbe nic^t anSgefc^nitten, mit einem 2)orn an ber @pit5e unb einem oberhalb berfetben. Uckrfid)t ber toit^tigften ©attungen ber Klaiilirini. gDtittelbruft ni^t fit^tbar, toon einem i^ortfa^ ber SBorberbruft ganj bebecft 2) OmHpJiron. h)}tittelbrnft frei, fic^tbar, fnac^ toorn nic^t i>erlängert; iBorberbruft nac^ binten faum bie i^orber^^üften überragenb; Äopf mit ben Stugcn eben fo breit ober breiter I aie bag §al?f(!^ilb, biefe« nur fein geranbet. 3) ElSphrus. xiaA toorn in einen teilförmigen Äiel toerlängcrt; aSorberbrnft nac^ binten ftarf toerlängert, bie 3)2ittelbruft ptm 3:i>eil überragenb; 3lugen febr grcf;, aber faum toorragenb 4) KotiophXlus. «. Oniöphroii'^ Latr. .Körper faft freiSrnnb, ^oc^geinölbt; Äopf tief in 'üa^ §al^fd)ilb eingefenft; 5(ugen groß; 2tu§ranbung be« tinnö mit einem ein- fad^en 3Q§nc; ^alöfd^ilb furj', noc^ hinten öerbreitert; an ben S^orbcrfüßen be§ 1) 5)eutf(^. 2) auf offnen §Iä(^cn (campus) lebenb. 3) im SBalbe (silva) rebenb. 4) toon jttoeierlei 2tb!unft, Saflarb. 5) Caräbus*är?nTi(^e. 6) Eläphrus-ä^ntii^e. 7) (i>a6cppa>v graufam. 62 Zoologie ober 9^aturgcfd^ic^te beg 2:§ierrcid^?. mg. "4. Eläphrus riparius; 3/i. 887. c? jtnb i»ie Reiben crften ©lieber erireiterl. 22 2irten in aüen söeltt^eilen, mit 5lug= nannte 2tufttalien^, 2 euro^äift^e. * Omophrov. limhatum '-^ Fabr. ©elbbroun ; @c^eite(, ein glecf auf bem ^alßfc^tlbe, brci treüenförmtge ^tnben auf ben ^^lügelbeden unb bte ^a{)t ber leisteten grün metattglänjenb ; ?älige 5— 6™"^ (Suro^ja; feiten; an See= unb ^lußufern unter Steinen unb S3tättern. * 3. Kläplirus'^' Fabr. tlfctlttufcr, ^afr^fäfcr. .^ör^jer läitgüd^; Stugen gro§, !ugeüg, üorgeqiiotlen; ^luSronbung beS ^tnng mit einem bo^3^eIten 3o^i^e; Jal^fd^ilb öorn unb ^inten üerengt; ^lügelbecfen mit großen, meift in 4 9?eif)en [te^enben, öiotetten ^ocfen= gruben, sin feuchten, fanbigen unb fd^Iammigen Stellen, an (|lu§ufern, ^fügen u. f. n?.; fönnen burd^ 9teiben jtoeier ge= Jakuten Seiften beS »Orienten $interleib§ringeö gegen eine Slber ber ^^ü^elberfen einen jir^enben %on erjeugen. 26 3Irten in ben gemäßigten B'^nen^ ^ euro:päifc^e, barunter 5 beutfc^e. * E. riparivs ^) L. ©emeiner Ufertöufer (gig. 74.). iBronjegrün; pße grün; 'Schienen roft» rotl^; ®ruben ber glügelbecfen getrennt, mit erhobenem äRittel^unfte; ^Önge 7°^^ ^„^0^0; gemeinfte 2lrt. * £". awrews'MIüll. (litorälisV Dej.). iBronjefarben; p§e grün; (gj^ienen gelb; ©ruben ber glügelbeden menig öertieft, fcfieinbar juf ammenfließenb ; ?änge G™™, Suro^a; feiten. * E. uligindsus^^ Fabr. Oben bröunlid^grün, unten glänjenb metaögrün; güße unb ©c^ienen ftQi)(bIau; §Q(«f(^i{b breiter alö ber ^opf; glügelbecfen fein unb bit^t ^un!tirt; ^änge 9 mm. gu^p^^a- Reiten. * E. cupreus'') Duftschm. Oben bräunlid^ fu|3fer= färben, unten bunfel bronjegrün; güße fta^Ibtau; (Schienen rötbüd^ = gelb ; §Ql«f(f)i(b fo breit wie ber topf; ^lügelbecfen fe^r fein unb fpärlid^ punftirt; ?änge 8— 9 mm. ^„^0^3. ^^^^ Reiten. A. iVotlophilus V Dum. i©trttniJlttufcr. Körper länglich; 5lugranbung beg tinng mit einem unbeutli^en, bo^pelten ^oAjXiv^ §algfrf)i(b fo breit ftiie ber topf, bop))eIt fo breit tt)ie lang, hinten fc^möler als öorn; glügelbeden mit 8 ^unftftreifen. sin feuchten, fonnigen ^lä^en, befcnberg in 2öälbern. 9 eurc^jäifci^e Strten, barunter 6 beutfc^e. * N. aquaticusV L. ©emeincr ©tranbläufer (gig. 75.). (grjfarbig, glän^enb; Xafter unb «eine fc^irarj; glügelbeden mit mößtg ftarfen, nac^ {jinten berfcbroinbenben 5Junftftreifen; $^änqe 5™™. eurotoa- gemein. 70 t » * N. palustris '"-^ Duft, ©rjfarbig, glän^enb; bie beiben erften 2:aftergtieber unb bie Schienen gelb; glügetberfen mit ftarfen, nad^ hinten erlöfc^enben ^un!tftreifen; i^ange 4 — 5 mm. gu^^ja; häufig. *^N. higuttätus'') Fabr. (grjfarbig, glönsenb; Surjel ber Softer unb p^Ier, jplJitje ber gtügelbecfen unb bie ©djienen gelb; ^ügelbeden mit ftarfen, narf» hinten mc^t erlöfc^enben ^unftftreifen; $^änge 4— 5™". ^uro^a; häufig. ^^* !P«f «*»*•' "-^. SSorberfd^ienen am ^nnenronbe nic^t auggefcfinitten , mit 2 2)ornen an ber @pi^e. i^tg. 75. Kotiophilus aqua- ticus; 3/j. 1) Limbus IRanbftreifcn, Saum. 2) iXacppo; lei^t, rafc^. 3) am Ufer (ripa) lebcnb. 4) golben. 5) am Ufer (litus) leBenb. 6) fum|)ftg. 7) fu^fern. 8^ vorto? na§, JiAo; ^rcunb. 9) in ober am Baffer leöenb. 10) fum^fig (palus) Sum^f. ir mit 5»ei Xrc^fen (gutta Jro^jfen). 12) Caräbus = ä^nli(^e. I. Coleoptgra. töfer. 63 Ueberfttftt bcr teii^^ttgften ©attunoen ber Carabiiii. §• 887. 3^orber6ruft hinter ten S5orter= fiüften »er* längert, in < eine 3lu^= ()c[)(ung ter gjJittelbruft cingreifenb; Unterftefer am 2lu§enranbc fingerförmig gejäbnt; 3{ujiranfcung fceöjSinnS mit einem furjen, bop;>clten3af)nc; erfte« $üf;Ier= glieb baö längfte Sluöranbung beS ÄinnS mit einem bot>^?erten 3a^ne 5) LcUtus. Unter= liefer nic^t gesahnt; britte« gü^Ierglieb fo lang ober länger aU tai erfte 6) Nebrfa. Slu^ranbung be? Äinn§ mit einem einfa^en äa^nc; 35crbetfü§e beS Ö« mit 3—4 ■ erweiterten ©liebem; I^innja 0&erli^)pe ä»ei= la^j^ig i^n ''Je' _. briti ^ elf britteg gü^tergtieb an ber3Q3urjeIäufammcn= gcbrüdt; Sinterleib längtic^ öierecfig 7) CcUosöma. britte« 5ü^tcr0lieb toaU jenförmig; Jpinterleib eiförmig S) Caräbua. ^linnjal^n breit, »orn abgeftu^t ober fc^ioac^ au^geranbet; Oberlippe breila:p^ig 9) Procrüttes. SScrberbruft hinter beniBorberpftennid^t toertängert; Oberli^^e gabelförmig in 2 fci^male ?a^^en gef^jalten 10) Cycimis. 5. Iie?8fiis'-^ Frölich. Sartlttttfcr. Geflügelt; CberlilJpe obgerunbct; 3iinge bie Sfiebenjimgen treit überragenb ; SSorberfü^e beS (^ mit 3 etroaS erweiterten ©liebern. 3n ©ebirg^^gegenben, an feut^ten, fi^attigen Orten, unter Steinen, 2)?oc« unb abgefallenem ?aub; 23 eurc)3äif*e Strten, barnnter (i beutfc^e. * L. sjpinibärhis^^ Fabr. Oben glön Jen b fd^hjavjblau, unten bunfelbraun; ^ü^Ier unb S3eine rot^braun; glügetbecfen längtic^, jiemlic^ gleic^breit, grob ^unftirt= geftreift; !i?änge 8—9™™. ßuro^a; jiemlit^ fetten. * L. ferrugimus^-) L. fetter ober buuRer rot^; §at«[d)i{b breit ^ersförmig, mit rerf)ttt)inf(igen§intere{fen; gtügelbeden länglich-eiförmig, ftarf punttirt*geftreift; ^ange 6™™. guro^Ja; nic^t fetten. 6. XebriaV Latr. ^amittlöttfcr. ©epgelt; Cberlippe abgeftu^t; 3unge bie S^ebenjungen nicf)t überragenb; S3orberfüBe beS c5' mit 3 fc^mol erweiterten ©liebem, unter steinen an Säcken unb »ylüffen, befonberg in @ebirg«gegenben; fe^t 30:^!= reiche, ber nörblic^en §albfuget unb jwar befonberö ben Sll^engegenben ange^örige '" 52 euro^äifd^e, barunter 11 beutf(i^e. * N. livida"^ L. ©d^worj; gü^Ier, 2:after, §at8f(^i(bmitte, 2tu§enranb ®pi^e ber ^lügetbeden bleid^gelb; £^änge 15 m™. SRörbiit^eg a«itteteurc^a. * N. picicömis"^ Fabr. ©c^marj; Äopf unb Alfter braunrot^; ^^ü^Ier 53eine bräunlid^^gelb; ^tügelbeden punftftreifig ; ^önge U™™. sübeuro^ja; fc^tt in 92orbbcutf(^Ianb. * N. brevicollis''^ Fabr. (cursorV Müll.), ©c^morj; ^übler, Xafter, ^c^ienen u. §ü|erotf)braun; ^lügetbecfen punftftreifig, ber britte Streik fen mit 4 größeren fünften ; ?änge 10 ™m. euro»>a; puftg. 9. CalosöiiiaV Web 3d^ött(ttufer, Älettctlttttf» föfcr. SorberfüBe beg <^ mit 4 erweiterten ©liebern. (^ern inäBaltungen; machen be§ 3tbenb9 3agb auf ^IBu^pen unb iHaupen; Ticttern gefd^irft auf Säumen. 8 eurc^äifc^e, barunter 5 beutft^e 5lrten. ■ C. sycophänta'V L. ^ u p rten, unb unb ^cnräubcr (t^g.76u.77.). 5ig. 7K. Calosöma sycophanta. gig. TT. ?artoe »on Calosöma sycophanta. 1) Ar/io-Vic »tauber. 2) spina S^crn, barba 93art; wegen be8 S^^^^^ «»" ^^i""- 3) rcft= färben. 4) veßpf; ta9 geü eine« ^irfc^falbeö (veßp6;), aI8 UmWurf ber 33ac*antinnen. 5) bleifarben. 6) ton pix «ßec^ unb cornu §orn, gü^ter. 7) turjpiftg. 8) Säufer. 9) %aX6; f(^ön, ctüfAa ,^ör^>er. 10) ouxo^dvTT]; Jeigenanjeiger (einer ber bie gegen ba« JBcrbot au8 atttifa geigen ^[uefür^rcnben anjeigt); ba^er SlnTtäger, »etrügcr. 64 3oo(ogte ober 9'Jaturgef(^td^te be§ 2;^ierretd}§. 887. @cf)tt)äqüc^b{au; ^tügctbedcn golbgrün, an bett ©eiten rot^golben, jebe mit 16 ^unftirten Streifen unb 3 SfJei^en eingeftoc^ener fünfte; $?änge 24 — 30»»™. (Suro^a, im ©üben unb Often häufiger aU im S'iorben unb Söeften; 6efönber§ in ^Jlatd- tüalbungen; nü^t burd^ SSertilgung ber dlanpt ber D^onne (Ocneria monächa) unb beö ^ro= ceffiong|pinncr§ (Cnethocämpa processionea) ; auä) bie c6en fc^irar'je, unten iDeiße ?aröe be« Ääferö nü^t, inbem fie bie (äier an^ bem^intevleibe be§ ttjeibtic^en S^jinuerg (lerauSfri^t. * Calosöma inquisitor '^ L. ^^aupenjöger. 2)unfel fupf erbraun mit grünem 9fanbe be§ §al§fc^i(be8 unb ber glügelbecfcn, feltener fd^njärjlici) ober bläuli^; Unter= feite metallgrün; gü^ter nnb iöeine'fdjwars; glügelbecfen bic^t ^punüirt^geftreift unb quer gerunzelt, yt'tit mit 3 9?ei§en golbgrüner ©rübd^en; ?änge 15 — 18™™. 9icrb= unb 9)iitteIeuro^>a; befcnberö in jungen ?aubn?älbern, aber auc^ in ®ävten; bertiigt namentlid^ bie fteinen Spannerrau^en. * C. senceumV Fabr. !?ongge[tre(ft, oben bnnfel bronjefarben, unten fd^marj; güigelbecfen feingeftreift, bie Swifd^enräume flad^, mit fleinen, bogenförmigen, fc^arfen S^unjetn belegt, unb jebe mit 3 9?eiben golbener, flacher ©ruben; ?änge Ib — 23™™. dino^a. 8. Caräbtis'^ L. ßauffttfcr. gtüget festen ober ftnb öerfümmert; ^lüget* becfen eiförmig; OberIi)3|3e an^geranbet. unter ©teinen, ?auB, alten §cljftämmen u. f. »., befonber« in SBälbern; meift große Jläfer, n?eld^e ben Sropen ganj fef;Ien; befonberS (^arafte= riftifc^ für Suropa unb DJorbafien; auf ber füblid^en §at6!ugel leben nur wenige Slrten in S^ile unb 5ßatagonien; eö ftnb im ganjen etiüa 300 Slrten begannt, über 120 europäifc^e, barunter ettca 30 beutf^e. 3)ur^ SJertilgung fd^äblic^er 3nfeften nü^en ik in ©arten, gelb unb Söalb. a. Slügclberfen mit ic 3 — 4 Sattflörippen unb fein gerunzelten ober geförnten 3n)tfcf)enräutnen. * C. aurätus') L. ®otbf(^mibt (§ig. 78). (§»rün ober golbgrün, ebenfo auc^ bie ftumpfen l^önggrip^en ber ^^lügelbeden; SSurjel ber ^ü^Ier unö iBeme rotö ; ^atsfc^ilb faftöierecfig; 3tt^iit^fn= räume ber ^(ügelbecfen fe^r fein gerunjett, faft glatt; ?Önge 22 — 24™™. iSefteurcpa; in ©arten unb gelbern, befonberö auf ?e!^mboben; gef}t im @egen= fa^e ju feinen meiften SSer»t>anbten am 2;age auf IRaub aus. * C.nüens^J L. ^ot^golben; gtügelbeden grün, mit rotl^gotbenem 9?anbe, i§re ^abt unb bie ftarfen, öftere unterbrochenen ?äng§ri|)^en fc^mar^ unb glatt, bie ^tt^ifc^enräume grob quer'rnnjeftg; ^algfc^ilb breiter al§ lang; ^änge 13—15™™. Dicrblid^eö 9JJitteIeuropa; auf §eiben, befonberS gern in äBagengeleifen. * C. auronitens'') Fabr. ©olbgrün; erfteg ®Iieb ber gü^Ier unb bie Seine rot^; 9Ja!^t unb bie ftarf erhabenen ?ängSri^^)en ber ^lügeibecfen fdjroarj, bie 3»y^1t^enr'äume run^etig ^unftirt; ^atgfd^ilb faft berjförmig; ?önge 22 — 26 ™™. SRitteleuropa ; nic^t pufig; öorsüglit^ im Söalbe unb ®ebirge. b. ^Itiflclberfen mit je 3 Sängdrippen unb 3 bamit abn>erl)felnben 9teif)en glSnjenber @ruben. * C. clathrätus'O L. ÜDunfelbronjefarben bi6 fd^warj; §o(«fdf)i(b etrt)a§ breiter als lang, üor bcu red^tmiuMigen ^interecfen leidet gebud^tet; ©ruben ber glügel« bcden runb , fu^fei'gtänjenb ; ?änge 24 — 28™™. Europa; auf Torfmooren unb an fumpfigen Orten. c. ^lugclbecfen mit je 3 SöngSrippen unb 3 tamxt abme^fclnben Weifjen größerer Corner. * C. canceüätus'J Illig. Oben fu^ferröt^Iid) ober bronjcgrün, mitunter fc^wärs« lic^; p^Iermurjel rot§; «eine fc^marj; ©c^enM mitunter rot^braun; Sänge 20—25™™. (Suropa; gemein. 1) erforfc^cr, ^äf^er. 2) feibenartig behaart. 3) xapaßo; täfer, eigentlit^ 3n?icfer ober Äneifer, bon xefpw abfc^neiben. 4) golbig. 5) glänjeub. 6) golbglänjenb. 7) gegittert. 8) gegittert. I. Coleoptgra täfer. 65 * C. gramdätus'J L. Oben bunfel, oft fc^ttjärjüc^ bronjefarben; gü^Ier unb §. 887. iBeine \d}tüaxy, ?änge 18— 21 mm. g^ropa; gemein. d. Slüflclbccfeti mit meljr ober loeniger etl)'6t)ten Sönfldlinicn unb 39ieifftn flrö^erer Körner (Kettenitnien) ba^ntifdien. * C. monilis*) Fabr. 33ronjefarbcn, grün, blau, fupfcrrot^, biolctt big fc^njorj; §a(«f(^irb bicfjt punftirt; glügelbecfen fc^mal eiförmig, jebe mit 3 tettenlinicn unb bajitiifrfjen 3 ^ängglinien; ?änge 16 — 24'"'». Jeutfc^lanb, jyranfreic^. * C. arvensis^^ Herbst, ^ronjegrün ober fupferrotf), mitunter öiolett ober fdjtrarj; ^atöfc^ilb beiberfeits am ©runbe mit einem !?äng#eiubru(fe; ^-lügelbecTen bid)t punftftreifig, bie 3tt)i|c^enräume fc^roac^ ergaben, ber oierte, ad^te unb jmölfte burd^ cingeftocfiene ^un!te in tettenftrcifen umgemanbelt; ?änge 13 — 17 m»'. 9iöibli(^eö giKitteleuro^a; in 3)eittf(^lanb überaü, j|ebo{^ f^änfiäer in ber Sbenc unb aufreiben aU im @ebirge unb in SSälbern. * C. catenulätus'*) Scop. 33(äulid) [c^lüarj; ^fanb be« ^al6fc^ilbe« unb ber ^tttgelbeden öiolett, le^tere mit üielen, feinen, erhabenen, geferbten ^änggftreifcn, öon benen ber öierte, ac^te unb gmölfte burd^ tiefe fünfte fettenförmig unter- bro(i)en ift; ?änge 20 -23'»'». gjJitteteuro^ja ; in 3)eutf(^Ianb nic^t ^äufig, in SBälbcrn, befonber^ im ©ebirge. * C. intricatus"' L. 2)unfelb(au; glügetbeden tang = eiförmig , täng8*runjelig, mit je 3 9?eif)en tänglid^er §ödEer; ?änge 28»"». a«ittlere8 @übeurot>a; in 2)eutft^= lanb in SBälbern nic^t feiten. e. $(üoeIbecfen feingcftrctff, o^ne flippen ober Letten ftreifen * C. yurpuräsceTis") Fabr. ^ang geftredft, fd^warj mit blauem ober üiotettem 9?anbe; glügelbecfen ge!erbt=Qeftreift, mit ^u frf)malen ^üngölinien crl^ö^ten 3raif(^enräumen, öon benen eimge burd^ ^un!te unterbrochen fmb; i^änge 23 bi6 28 »'»'. 9!)?ittelbeutf erlaub, meift einjeln, a6er pufig in OBer^effen. f. (flügelbecfen fein qeförnt ober faft qlatt. * C. violaceusV L. ^anggeftredft, fdiraarg mit blauem ober öiolettem, gtänjenbem 9?anbe; ^lügelbecfen me^r ober weniger rnnjetartig gefömt punftirt; ^äuge 23 bi« 28 mm. 2BeJteurc^a; nic^t fetten; namentlid^ an SBalbränbcrn unb in lichten SBälbern. * C. glabratusV Payk. @d()irar3, glönjenb, ftar! gemölbt; ^alöfc^ilb breiter al§ lang; glügelbecfen Iängüc| * eiförmig , in ber 9)?itte mie gufammengebrüdt, fe^r fein unb bic^t gerunzelt, mit mattbläulic^em 9?anbe; $?änge 23—25™™. (Surc^a; €üb= unb 9Jorboft = 3)eutf(^lanb; siemli^ i^äufig. g. ^lügelberTen mit oielen, mehr ober toentger regelmäßigen Sängdlinien unb 3 'Jfeil^en fjoufig metaUifcher @rübd)en. * C. convexusV Fabr. (gc^irarj mit blauem 9i'anbe; gtügelbecfcn tur^ eiförmig, m.it fe^r bid)tftel^enben, feinen, erhabenen, geferbten ?äng«Iinien unb je 3 ^eitjen Reiner, unbeutliAer ®rübd)en; ?änge 14—16'»»^. europa; ni(^t bäupg. * C. hortensis'') L. SSronjefc^mär^jtic^; ^^tügetbeden mit hipfrigcm 9tanbe, mit dielen, fd)arf punftirten (gtreifcn, fd^malcn, fietförmigen 3tt)ifc^enräumen unb je 3 9iei§en beßgniner ober golbiger, ^erjförmiger @rübd)en; l^änge 21—25'»™. euro^a; in ©eutfd^Ianb befcnber^ im Cften, fe(ilt im »cftlic^en yforbbcutfc^Ianb. * C, nemorälis'') Müll, ©c^marj; §a(öfd^ilb mit ^urpur-öiolettem 9?anbe; i^Iügelbeden bronjefarbig, oermorren fein gerunjett, mit üiolettem 5Ranbe unb ebenfo geförbten ©rubelen; ?änge 21 — 23""». eurc^a; gemein. * C. süvestris'V Panz. ©rünlicfi erdfarben bi8 fi^marj; §al6fc^Ub faft ^erj- förmig, bic^t punftirt unb gerunjelt; ^lügelbcden mit bid^ten, feinen, er^ö^ten, meift geferbten !Bäng§Iinien; i?änge 18 — 21™'". s^cutfc^lanb, 5ranfret(^, atalien; befpnberö in fieberen ®ebirg§gegenben. * C. irreguläris"^ Fabr. ?ang- eiförmig, fupferbröunlid^ ; 3BurjeI ber i^ü^ter rot^; (Seiten beö ^at«fd)ilbe8 unb üorbere ^ätfte ber ^lügelbedcn biSroeilen grün- glänjenb; topf gro^ unb bicf; C>öt«fc^iti> q»er mit bogenförmig au^gefc^nittenem 1) ®e!örnert. 2) monile §al«banb; monilla Äleincbien. 3) auf bem 5l(f er (arvum) lebcnb. 4) !ettenfcrmig. 5) toerujirrt (fein gerunjelt). 6) ^>urpur=gtänjenb. 7) öiolett. 8) unbehaart, geglättet. 9) gewölbt. 10) in ©arten (hortus) lebenb. 11) in Rainen (nemus) Icbenb. 12) in SBätbern (silva) lebenb. 13) unregelmäßig. ?euni«'« Sl^ncpftS. Ir Zi)L 3. 5fi[uf(. 2r S3b. 5 66 3ootogte ober 9?oturgefd^td^tc beg Xlimxdä)^. 887. ^interronbe: ^tügelberfen hinten pV6^ü6) jugerunbet; ?änge 21 — 23 mm. .jum^i, eurc^a; 6efonber§ in ben Strien. O. Procriistes '^^ Bon. SSorbcrfü^e beö c? mit 3 j^arl errocitcrtcn ©liebem, iß Strten, S eurc^äifd^c, in S^eutf^tanb nur bie fcigcnbc: * Pi\ coriaceus'^ L. 5i?eber=?auftöfer. SD^att^fc^raarj; ^opf unb §Q(§fd^i(b fc^r fein gerunjelt; ^^lügelbecfen Iängüd^ = eiförmig, geroblbt, beriüorren punftirt unb gerunjelt; ^ängc 33 — 40™™. (gurc)>a; größter ein^eimif^erSauffäfer; an feud^ten, ft^attigen Orten, in Söätbern, nic^t feiten; bie ?arüe toerjef^rt Befonberö ©(i^necfen. lO. Cyclirus'^ Fabr. (©d^att* fclsÄttfcr. 2lugranbuug beö tinneS o^nc Ba^n; ^^u^glieber be8 (^ mcf)t erlüeitert. 3n @ebirg§gegenben unter vsteinen unb morfc^en Saumftämmen. 33 3trten, 13 euro^jäifc^e, barunter 4 beutf^e. * a rosträtusV L. (^ig. 79.). (Bäixoaxi, mattglön^enb ; glügelbecfen fürs eiförmig, hinten jugefpi^t, [lorf getrölbt, fe^r bic^t geförnt unb mancfimQl mit 3 imbeutüc^en, er= ^abenen i?öiig«Iinien ; ?änge 12 bi§ 16 mm. Europa; nic^t feiten in ?aub= ttjälbem; ber jir^'enbe ?aut, ben ber ^äfer ^örenläft, entfte^t baburt^, ba§ bie garten (geitenränber be§ Hinterleiber in einer fein quer = gerieften Ütinne, »eld^e bem 2lu§enranbe ber glügelbeden entlang tjer* läuft, reiBenbe 33etr»egungen ma^en. * C. attenuätus'^ Fabr. ^c^trorj; @(^ienen rotl^gelb ; glügelbecf en !u))fer= braun, breit, fur^, getrölbt, mit feit* ü(^em Äiele, am ®ruube tief ^unftirt* geftreift, naä) hinten geförnt, mit 3 ^ei^cn Iöngtid)er ^öcfer; ?önge 12 Sl^itteleuroVa; in gebirgigen ©egenben. £!¥• BracMniwVU 35orberf(^ienen c^m 3nnenranbeouggefc^nitten (^ig.80.), Qu^en einfach; glügetbecfen an ber @^i^e abgeftu^t. Uekrft^t ber toit^ttgften Gattungen ber Bracliinini. Hinterleib beim Q au§ 7, beim c5' ctuö 8 8iingen jufammengefe^t; le^teS ®Ueb ber Si^j^entafter bünn, länglid^ eiförmig, abgeftu^t 11) Brachimis. Bunge me^r ober ipeniger frei; erfteS ^ü^Ierglieb toon mäßiger ?änge ; bierteS gufjglieb unb flauen einfad^ 12) OdacUntha. Sungc mit ben ?teben= jungen tter= Ujat^fen; flauen ge: fägt ober gejä^nt; gig. 79. Cychrus rosträtus ; 3/2. gig. so. ?inle SSorberfd^iene unb 5Borberfu§ bon Odacantha mela- nura, üergrößert. 15 ™™. Hinter* leib bei CjunbQ au^ 63iingen , sef«$t; Halgf(:^ilb faft bo^^elt fo breit Wie lang; üierteg gußglieb jtDeila:p^ig ; Äinn o^nc 3a$n 13) LebTa. Halöfc^ilb meifi fo breit toie <{ lang ober länger; (änbalicb feierte« gußglieb einfach ; tinn ber f afterJ "^"^ ''*'" ""** ^'^^" ^*^ Dromhis. jugef^ji§t;|öierteg fyußglieb stoeilato^ig; '- Äinn mit einfad^em B^pne.- 1^) DemeMas. enbglieb ber 2;after faft ttjaljenförmig, mit abgeftu^terS)?i§e; bierteS ^ußglieb ein= fad^ ; Ätnn mit einfa^em 3^^"^ 16) Cymindis. 11. Bracliiiiiis'^ Web. Sombtttbitfttfct. Äinn o^ne Ba^n; §al§« fc^ilb frfimal, tänglic^; gtügetbecfeu an ber @pi^e gerabe abgeftuljt; guBglieber bei beiben ©efrfilcc^tern unb flauen eilffac^. 3m g-rüMing unter Steinen unb an 33aumtt>urjeltt, oft m großen ©efcüft^aften; toerfolgt f^ri^en fie mit einem hörbaren ÄnaK etne bunftartigc, a^enbe ^lufngfeit au«. 25 euro^äif(^e Slrten, barunter 2 beutf^e. 1) npoxpo'joTTf); ?iamc eineS Otäuber« in ber 2Rj^t^otogie. 2) leberartig. 3) Ku^pelJC €o^n fce« ^ofcibon unb ber Salami?. 4) gefc^näbelt. 5)öerbünnt. 6) ßp^X"« f«^j; »egen ber abgefiu^ten glügelbedfen. I. Coleoptßra. ,^äfer. 67 tem punftirt» Suro^a ; in * Br. crepitans') L. (?^ig. 81.). 9?oftrot^; SBurjel beo britten unb üierten gü^tevgltebe« unb ber §tnter« leib fc^raarg; glügelbecfen fd^trarjblau, bünn behaart, fein punftirt, mit etoaS erhabenen :?äng8ftreifen; Vänge 6 — 8™™. arJittereuro)?a ; f^äufig. * Br. explodensV Duft. S^foftrot^; britteg unb oierteS p^Ierglteb, 53ni[t unb Hinterleib frfjraärjlid^; glügelbecfeu bunfetblan, bünn bel^nart, runjelartig punftirt, faum geftreift; !?änge 5-6 ™™. üKittel= eurcpa; f;äuftg. 1«. Oclaeänflia'^ Payk. gnbgüeb ber .^iefertafter raal^eniörmig jugefpi^t; ^innjaf)n ein» fad^; HalSfdbilb lang, ttjahenförmig. 3)ie eimiqe %xt ift: * 0. melanüraV L. (^ig. 80.). 9?ot^geIb; Äopf, Hal«fcf)tlb, @pi^e ber gü^Ier unb ber ^lügelberfen, fott)ie bie Äniee blau; ^änge 6™"!. (Suro^^a; fetten; im dio^x, an langfam flie§enten ©ewäffern. 13. liebia Latr. (Snbglteb ber Softer eiförmig, abgeftu^t; flauen famm- förmig gejä^nt. unter ©tcinen unb auf ®efträuc^en. 12 euro^>äif(^e Strten, fcaruntcr T t-eut)(^e. * L. cyanocephalaV L. ©länjenb blau; erfteö ^^ü ^ (erglieb , §ol8fc^iIb unb ^einc rotl^; äif(^c «rten, tarunter l(i beutfc^c. a. ^inn ohne 3abn. * Dr. linearis*) Oliv, ^anggeftrecft; ^opf unb ^alsfc^ttb bun!el gefbrot^, erfterer öfter fci^wärjlic^; ^lügelbecfen gelb; ^eine b(a^=gelb; ^al«fc^ilb fo lang njie breit; ^Önge 4,5 mm. Suro^a ; ni(^t fetten. * Dr. quadrimaculatus^) L. ißraun; §at8fcf)i(b rot^, etrcaö breiter al§ long, mit obgerunbeten §interec!en; jebe gtügelbecfe mit einem groi&en, gelben ^^lecf ouf ber W\\Xt ber SSorber^älfte unb einem sraeiten, roelt^cr bie gonje ®pi^e ein« nimmt; ?änge 5™'". gurc^a; unter Jic^tenrinte. * Dr. quadrinotati(s'°J Panz. ißraun; §al§fcl^ilb etmoS länger oIS breit, mit rec^tttjinfligen ^interecfen; jebe ^lügelbecfe ä()nlid) luie bei ber öorigen ?trt mit 2 gelben §Ie(fen, üon benen ber Wintere bic^t öor ber ®pi^e an ber 9lot)t liegt; l^önge 4 mm. gu^o^a ; nic^t feiten. * Dr. agilis''> Fabr. 9^ott)braun; i^ü^Ier unb SBeine bloßgetb; glügclbecfen fci)tt)är jUd), leicht geftreift, im britten unb fec^ften ©treifcn mit größeren fünften; ?Önge 6 mm, guro^a ; nic^t feiten. b. Äiiiit mit einem einfad)en ober aiidgeranbeten ;S(iI)ne (WelabletusSchmidt-Göb.). * Dr. punctatelhis'V Duft, (foveöla"-^ Gyll.). ©epgelt; fc^marj, oben mit bräunlid^em2)?etaafcf)immer; gtügetberfen fein geftreift, jebe mit 2 «einen ©rubelen im britten ^^ifc^E"!^'!"!"^; ^änge 3 -4 mm. guroija; häufig. 887. 1) (Sine laute 33Iäf;ung (crepitum ventris) ^ören laffenb. 2) ef<>Iobirenb. 3) a; häufig. 15. Demetrias'^ Bon. Äinnsofin flein; ^algfd^Ub länger at§ breit, nac^ hinten öerengt; flauen fammarti^ gcsö^nt. gm ben Ufern »on glüffen unb Seen, im <2c^tlfe. 3 eurcpäifd^e Strien, barunter jnjei beutfc^e. * D. af.ricapiUfis'^ L. SSIaßgetb; to|)f fc^marj; §alsf(f)i{b rbtl^üd^, mit öorf^Dringenben ^interecfen; §lügelbecfen einfarbig, fein geftreift, mit fein pmh tirten ^raifc^enräumen; ?änge 4—5,5 mm. (Europa; nid^t feiten. _ , ^ * D. unipunctatusy Germ. S)er oongen 5Irt ä^n= lic^, aber bie Ska^t ber glügetbecfen unb ein gemein=^ f(^aftüc^er glecf öor ber@pi|e berfelben finb f^marj; :?änge 4™™. g^itteleuro^a; nic^t fetten. 16. Cyniiiiilis'^ Latr. Äinnja^n ftarf; ^al8fci)ilb ^er^förmig; flauen fammartig gejä^nt. 21n fonnigen äöalbränbern, unter Steinen. 30 euro)jäifd^e Slrten, barunter^9 beutfc^e. * C. humerälis'^ Fourcr. (gig. 82.). ©c^marj, ))unftirt; §al«fc^ilb fc^ttiarj; ^lügetbecfen ftarf ge* ftreift, i^r ©eitenranb unb ein ©c^ulterfled, ferner i^ü^Ier unb ^eine roftrot^ ; ?änge 8 — 10 m™. g)iitteIeuro:pa; ni(^t feiten. MV, Scariimi'), 33orberf(^ienen om 3nneu* ranbe unb am 5lu^euranbe auSgefd^nitten, an ber @pi^e fingerfi3rmig gejä^nt (j^ig. 83.); le^teS ®(ieb ber Äiefertafter ftumjjf ; jröeiteg gü^Iergüeb fo lang ober länger als \ia^ britte; |)atgf(f)ilb geftiett; ^ü§ebeibeiben®efc^tec^ternmei[t einfach. * 17. Cli^ina'-^ Latr. Oberli^^e gerabe ah' geftu^t; ^inn mit einem fpi^en, ben ©eitenlappen gtei(^ langen 3a^ne; SD^ittelfä)ienen üor ber ©pi^e mit einem ^ai)nt. 3n feuchter (Srbe. 5 euro^äif(^e3(rten; in 2)eutfc^Ianb bie Reiben folgenben: * Gl. fossorV L. (^ig. 84.). ©c^trärslid) pec^» braun; güt)ter unb 33eine rot^; glügelbecfen punftirt-- geftreift, mit 4 größeren fünften am brüten (Streif en ; i'änge 6"™. ^„^0^^; gemein. * Cl. coUaris'"^ Herbst ift eine fteinere SIrt mit rotten ^lügelbecfcn. IS. DysehirViis "-^ Bon. Oberlippe tief au§= gebuchtet; Äinn mit einem fetjr «einen Ba^ne; iWittel» fc^ienen einfac^. ^m Uferfanbe an 33äc6en unb ^fü^en. """-- barunter 22 beutfd^e. 5ig- 83. ^ßorberbein üon Clivlna fossor, vergrößert. gafl 50 eurc^äifd^e Slrten, Clivina fossor; a. »orbcrrottb bc« Äopff*iIbcd mit brei fleincn 3at)nd)en. * D. thoracicus'') Rossi, ©länjenb bronjefarben; ^ü^lerujurjel unb «eine röt^lid^; ^algfd^ilb foft fugeiförmig, mit befonber« hinten tiefer SRittelfuriie ; glügelbecfen fein punWrt = geftreift, mit 3 gröberen fünften im br itten Streifen. 5«örblic^eg a«itteIeuropa; ni(^t feiten. 1) 5ein abgeftu^t. 2) Ar){XT|T7jp, Ceres, bie ©öttin ber gelbfrüii^te. 3) fc^tcarj^aarig. 4) mit einem «}?unfte. 5) xuaiv.t; gjame eine« SSogel« Bei ben Sllten. 6) an ber ©t^utter (humgrus) au^gejeic^net. 7) Scarites = ä^nli(^e. 8) bon clivus hügelig, fteil. 9) ©räber. 10) bon Collum §al^. 11) Sucyetpo; f(^n,er ju überiüältigen. 12) öon thorax 33ruft. I. Coleoptßra. töfcr. r,9 b. Sorberranb fccS Äopffdjilfce« mit 2 Meinen 3öf>nd)en. * Z). nitidus') Dej. ©lönjenb bronjcforben; gü^lerrourjet iinb Seine braun- rot^; $algfd)ttb faft !rei§runb, mit ftarf üertiefter 3)üttelrinne : Streifen bor glügetbecfeu bi« in bie 3J?itte beutüc^ punftirt; !?änge 4— 5"™. europa; häufig; auf feuchten 5Iecfern unb an ®eirä)fern. * D. politus') Dej. S)er öorigen Slrt ä^nlitf), aber ba8 §al8fc^ilb ift längtirf)» eiförmig mit feiner 3)?ittelrinne; Streifen ber ^lügelbecfen bi8 über bie 9)üttc fein ^unttirt; l?änge i^"\ mxtü6)c§ 9!«itteIeuro;)a; nic^t feiten. * D. aeneiis^^ Dej. 3)unfel erjfarbig^grün; gü^tertüurscl unb bie 4 Hinteren S3eine bunfelrot^; ^alefc^itb jiemlic^ frei«runb; ^(ügelbecfen punftirt=geftreift, mit attmä^Iid) fc^ttjöc^eren fünften; ?änge 2,5—3"»™. guropa; nii^t feiten. * D. globdsus') Herbst. f na(^ »orn nid^t breiter, c^ne §al#; Äo^f nad^ toorn breiter, mit §a(«; Äör^jer immer glatt; Äinn o^ne icLi)v.\ (Snbglieb ber 2;after I beilförmig 23) Licinus. iGnbgtieb ber Xafter 1^ eiförmig 24) Badlster. 19. liOplceraV Latr. ©nbglieb ber Safter eiförmig; Äinn mit einem ftumpfen3af)ne; 35orberfüßc be§ d" mit 3 [tarf ern)eiterten ©liebern. ÜDie einjige europäifcf)e 2trt ift: * L. püicdmisV Fabr. ®rün erjfarbig; Schienen unb pfec braungelb; glügel- becfen pun!tirt-geftreift, jebe mit 3 ®rüb(f)en im öterten Streifen; ?önge G"»"'. g^crbli^esi gOiitteleuro^a; in Xeutfc^tanb nid^t feiten am 9fianbe toon i^fü^en- «O. Paiias^aeiis '^ Latr. (gnbgüeb ber 2;after beilförmig; Äinn mit einem au«geranbeten 3o^ne; ^^^^^ fd)ilb runb; glügelbecfen punftirt geftreift; SSorberfüße beg (5* mit 2 erJüeiterten ©liebem, unter steinen unb iaub. 2 europäif^e, juglei(^ beutfc^e 2trten. * P. crux major V L. ©roßfreug (^ig. 85.). Sc^iüarj; §al«fd)itb oüat, breiter al« taug; ^tügclbecfen mit 2 gelbtic^rot^en, burc^ bie fc^raarje Silo^i unter= broc!)enen 33inben, fo baß auf bem 9iü(fen ein fd)n)arjc8 Äveuj juftanbe fommt; l'änge 7 ""». europa; pufig. 1) ©länjenb. 2) geglättet. 3) e^ern. 4) fugelig_. 5) patella Schale, ^platte; manus §anb, 5Borberfu§. 6) Xtöpov, lorum ^Kicmen; xepac §orn; wegen ber behaarten gü^Ier. 7) an benjü^lern be(;iaart. 8) TravaYfJ? ganj f;eilig, wegen ber.treui= äeidjnung. 9) crux Äreuj; major größer. 5ig. 85. Panagaeus crux major; 3 ,. 70 3ooIogte ober D^aturgejc^tcfjte be§ Sfiierretc^g. 887.* Panagaeus'^ g^iiadripustulätns^^ Sturm (bipustulätus'> Fabr.). (Sc^trar^; ^algfc^tlb faft freiSrunb, fo lang tpie breit; auf jeber gtügelbecfe ftatt ber Hinteren S3inbe ein großer, runber, fc^raarj eingefaßter glecf ; ?änge 6mm. (9nxopa; ztms feltener. AI. ChlaeniusV Bon. ©nbgüeb ber J^after tratjenförmig; gü^Ier faben= förmig; britteg ®Iieb länger al8 bie fotgenben; SSorberfü^e beg d" mit 3 er* meiterten ©üebern. ?[m ^tanfce t>cn Säcken unb ^:ßfü^en unter Steinen unb faulenben 5^flanjen. 27 euro^äif(^e Strien, barunter 12 beutfc^e. * Chi. vestitus^> Payk. (viridipunctatusV Goeze). Oben metattifd^grün, bünn behaart; i^Iügelbecfen mit an ber@pi^e erweitertem, gelbem @aume, geftreift, mit fein geförnelten 3*^Hf^ei^^äumen ; gü^ter unb iBeine gelb; ?änge 9 — 10 ™m, (Surc^a; nid^t fmupg. * Chi. nigricömis''' Fabr. Oben grün, go(b= ober fupferglän^enb ; ^lügelbecfen einfarbig; erfteg f^ü^terglieb unb bie S3eine roftrot^ ober :^ec^braun; ^interecfen beg ^algfc^ilbe« ftum^frainfeftg; !Bänge 10— 11 mai. gjjitteieuro^ja; pufig. * Chi. Schranhii Duft. (nitidülusV Schrank). 3)cr öorigen 2lrt äl^ntic^, aber bie 3 erften güf)lerglieber fmb roftrot^ unb bie §interec!en be§ ^alsfd^ilbeg fc^arf rec^tminfelig; !i?änge 9— 10™^ g^itteieurcpa ; häufig. Ä». Oödes'-^ Bon. (Snbgüeber ber 2;a[ter mat3enfi3rmig, abgeftu^t; |)atg= fdiilb nad^ öom öerengt; 33orberfüBe be§ c^ mit 3 erweiterten ©liebern. 2 euro= ipäifc^e Strten, baüon eine aud^ in 2)eutf^Ianb. * 0. helopioides^'J Fabr. ®(^mac^ geiri3(bt, fc^marj; §otgfc^iIb gtatt; %\ÜQtU beden fein ^unftirt*geftreift; $?önge 8 ™™. Qnxopa ; nic^t feiten ; an trocfenen, fanbigen Orten. «3. JLlcinus">' Latr. ^öxpzx jiemlid^ flad^; ^a(§fc^ilb l^er^förmig ober üierecfig, öorn tief auggefc^nitten ; SSorberfüße beg ^ mit 2 ermeiterten ©liebern. Unter Steinen unb SauB. 8 eurc^äif^e Sorten, barunter 4 beutfd^e, * L. depressus'^^ Payk. Ungeflügelt; fc^roarj; ^opf unb §algfrf)itb bic^t punftirt, glänjenb; ^lügelbecfen mott, anwerft fein ^unftirt* geftreift; ?änge 9—10™™. ajiitteleuro^a; an SSalbränbern nid^t feiten. «A. Badister"^ Clairv. ^algfd^ilb ^erj- förmig; SSorberfüße beg (^ mit 3 ftor! erweiterten ©liebern. unter steinen unb 2aüi. 4 euro^äifd^e, jugleic^ beutfc^e Slrten. * B. hipustulätus'> Fabr. (gig. 86.). ©d^marg; ^algfd^ilbj 53ruftfeiten, iBeine unb §lügelbc(fen rot^getb, le^tere mit je einem monbförmigen, fc^warjen glecfe; ?änge 7™™. _europa; pufig. * B. humeralis'"^ Bon. @d^warj mit [ta^lblauem ©d^immer; ©eitenranb beg ^algfc^ilbeg unb ber ^lügelbecfen, ein oft fxdj weit augbreitenber ®c^ulter* ^ecE unb bie 53eine gelbbraun; !?änge 4™™. «mittel» euro^a; in 3)eutf(!^Ianb nic^t feiten. VM, AncHa§nentni'V, SSorberfd^iene innen auggefc^nitten, aujjen ein« fac^, gegen bie @pi^e nid^t erweitert; le^teg ©lieb ber ^iefertafter ftum^f; SBorberfüBe mit 2—3 breicdig ober l^eräförmig erweiterten ©liebem. Ueberfti^t ber toi(!^ttgften Gattungen ber Anclionienliii. |2)ritteö güblerglieb fo lang ttjie bie Reiben folgenben sufammen: Äinn mit einem geipaltenen 3a^ne ; Alanen einfad^ 25) Sphodrus. 25ritte§ ^üölerglieb eben (^^5"^" flCää^nt; tinn mit einem äweifpi^igen fo lang ober nur etttjaö \ q..^,^?"^ ;• T* ' ' ä- r- •• V -J. ' ' ^^^ Ocd'^hus. länger al8 ba8 toierte; F^^"!" emfat^; Ämn mit einem einfachen l äat>ne 27) AncTiomenus. 1) üavaYioc ganj heilig, »egcn ber Äreujjci(^nung. 2) mit 4 runben gfletfen (pustüla). 3) mit 2 runben ^lecfen. 4) ylana »Jantel; toegen ber gärfiung ber Ääfer. 5) Selleibet. 6) mit grünen fünften. 7) mit fc^ttjarsen Römern, b. f). ^ü^Iern. 8) glänjenb. 9) üxoSt]? eiförmig. 10) Helops^ä^nlii^. 11) liclnus auftoärt« gelrümmt, gebogen. 12) niebergebrücft. 13) pahiaziii Fußgänger, Säufer. 14) mit au8gejei(^neter Si^utter. 15) Ancliom6nus=ä^nIic^e. I. Coleoptöra. Ääfcr. 71 95. iSpliodrtis ') Clairv. (gnbgüeb ber ?i^^enta[ter iratjen« förmig abgeftu^t; Dberüp^e gerobe abgeftu^t. S)te einstge ^rt i[t: * Sph.leucopJithälmus'^L. (g.87.). %laä}; fcf)tt)ar5, matt; ^algfc^Ub fc^ma^ ^er^förmig ; glügelbecfen fein punftirt=ge[treift; l^änge 18 bis 20 mm. guro^a ; nic^t feiten in teüern. !36.ealätliu8'^Bon. (Snb« gtieb ber Xafter iDaljenförmig ah' geftu^t; Oberlippe abgeftu^t; §tn< terfüße mit einer ^urdde anf ber Oberfeitc, unter Steinen. Ueber 20 euvo^äifc^e 2(rten, barunter 9 teutfc^e. * C. risteloides"^ Panz. (fuscT- pes'^ Goeze). ©d^marj; gü^Ier unb 53eine braun ; britter uub fünfter ^unftftreifen ber ^lügelbecfen mit Surc^a; häufig. t C. fulvipes'^ Gyll. (errätus'>' m- ST. Sphodrus leucophthalmus, ettraö vergrößert. §. 887. einer 9?ei^e größerer fünfte; ^öugc 10™™. Sahlb.). Ungeftügett; fc^marj; gü^ter unb iBeine gelbrot^; glügetbeden einfad^ geftreift, meift mit grünlichem ©d^immcr, nur ber britte ^unftftreifen berfelben mit einer 9?ei§e größerer fünfte; ?änge 8 mm. Qüxopa; häufig. * C. fuscus^^ Fabr. (ambigüus'^ Payk.). ©eflügett; bunfelbraun; i^ü^Ier, 2;a[ter unb S3eine röt^Iid^gelb; glügelbecfen ö^nlid^ raie bei ber öorigen 5trt, o^ne grünen «Schimmer; ![^änge 8— 9 mm. gu^e^a; pufig. * C. melanocephalus'°> L. UngePgelt; fättJarj; ^ü^ter unb 33eine röt^lic^* braungelb; ^a{gfrf)i(b rot^, beutlic^ nad) hinten öerengt, mit gerabem§interranbc; nur ber britte ^unftftreifen ber glügetbeden mit einer W^t größerer ^un!te; ?änge 6— 7 mm. guro^a; pufig. ÄV. Anehoiiieiiii8"> Bon. (Agönum '*^ Bon.). (gnbgtieb ber Xofter maljenförmig; Obertippe abgeftu^t. Unter Steinen, ?aub, in faulem öclje. Ungefähr 38 enro^äif^e Slrten, barnntcr 33 fceut)d^e. a. ipalSfchilb na* leinten itatt oercnflt. * A. angusticöllis'^^ Fabr. (assimilis'V Payk.). @d)tüar5, glänjenb; jumeileu pec^braun; ^ü^Ier unb SBeine pedjbraun; §interecfen beg §al8fd)i(beg fci^arf re^tiüinfelig; glügelbecfen geftreift, mit 3 eingebrücften fünften auf bem britten 3^^ift^enroume ; Sänge 10™™. (Surc^a; nic^t feiten. * A. prasinus'V Fabr. (gig. 88.). Untcrfcitc fc^roarj; ^opf unb §a(gfcf)ilb grün; Surjel ber güfjler unb53eine Iid[)t gelbbraun; glügelbecfen geftreift, roftpelb, hinten mit einem gemeinfd)aftlid^en, großen, blaugrüncn gtede; l^öngc 6— 7™™. euro^a; fe^r ^ufig. * 4. aZöijoes "^ Fabr. (ruficörnis 'V Goeze). ©c^marj ober pec^braun, gtänjenb; ^üf)Ier uub S3eine blaf3gelb; glügelbecfen fein unb gtatt geftreift, oft mit braunen 9?änbern; l^änge 7™™. Diörblic^e« 3HitteIeuro^a; gemein. 1) ScpoSpo; heftig, ungeftüm. 2) Xeuxo« njei§, liä)t, glänjenb; 6'f 8aX[x6i Stuge. 3) xaXa- ^o; geflochtener ^anbforb. 4) einer Cistela ä^nli^. 5) mit braunen iöeinen. 6) mit rctfi* gelben Seinen, 7) erräre irren. 8) bunlelbraun. 9) fc^reanfenb, j»eifelpft. 10) f(^»arj=^ lö^fig. 11) aYX«> bie te^te sufc^nüren; n^egen be? verengten §al8ft^ilbc8. 12) d-{io\ia o^ne erfe; h^egen be« runben §al«f(^ilbe«t. 13) angüstus eng, collum §al^. 14) ä^nli(^. 15) Tipdoivo; laud^grün. 16) h>ei§beinig. 17) mit retten gü^tern. 72 3ootogie ober D'Jaturgefd^td^tc be8 Sl^terrctd^ö. 887 *>• Jpol§fd)iIb »Bcnig na* hinten oercngt, faft immer breiter ol§ lana, mit ab» flcrunbctcn J^intcnoinfeln: llntcrgattuiifl Agonum. * Anchomenus.marginätus'^ L. Oben lebhaft grün, oft mit röt^Iid^ent (Schimmer; (gcitenranb ber i^fügelbecfen, bie @d)tenen unb güBe gelb, bte ©dientet braun; i^änge 8™"^. (guropa; an^ben Ufern bon ^lüffen unb Seen; häufig. * A. sexpunctätus'^ L. ©länjenb fc^roarj; topf unb ^atgfc^ilb grün; ^^lüge^ becfen ^ett glän^enb fu|)ferrotl^, punftirt-geftreift, mit einer 9?ei^e bon 5—6 fünften im brüten 3raifrf)enraume; ?änge 7 mm. Quxopa; pufig. * A.vidüus'^ Panz. Oben bunfel erjgrün, glönjenb; i^ü^Ier unb 33eine fd^mcr^; glügelbecfen fein punftirt^geftreift, mit etmaö geiüölbten 3tt5^fcf)enräumen ; ^änge 7 mm. euro^a; pupg. * A. parumpunciatiisV Herbst. Sronjefd^roarj; to))f unb ^algfc^ilb hipfer» grün; ^ü^Iermurjet unb «Schienen gelbbraun; §lügelbecfen ^ettfupferig, einfat^ geftreift, mit 3—4 feinen fünften im britten ^^ifc^enraume; ?änge 7 mm. 9icrb= Ii(ieg SJJitteleurcpa; gemein. VMM, JFeroniniV, SSorberfd^icnen innen ouggefd^nitten , au^en einfac^, gegen bie®pi^e aßmä^üc!^ erweitert; (e^teS ®üeb ber tiefertafter ftumpf; 25orberfü§e be§ d^ mit 2 — 3 breiecfig ober berjförmig ermeiterten ©liebern. Uekrfic^t ber toit^tigften ©attungcn bcr Feronlni. rSnbglieb ber Äiefertafter n)aljen= .^aWilbnac^ hinten Klefb«.!'"^!:.^.'."."!^.".^^ 28) ^.on.o. !fbe?IS "^'^^^^»^Itormxg; ]g„,gneb ber tiefertafter eiförmig; nurmU ^ '^ Dberfiefer mä§ig »orragenb 2Q) AmUra. einem SDom; j paU)ä)\lh na(fy /£>6erfiefer mä§ig öorragenb 30) Broscus. y hinten ftielförmig; lofeerfiefer lang, üorf^ringenb 31) Stomis. Sßorberfd^ienen an ber ©^ji^e mit 2 dornen; Äör^er ^lum^ unb birf 32) Zdbrus. Ä8. FeroniaV Latr. tinn mit einem au§geranbcten 3^^"^; §o(«f(l)i(b fc^arf geranbet. geben unter «Steinen, ?aub u.f. ». an feuchten, fc^attigen Crten; »iele ge= pren ben 5ll^en an. Ungemein ja^treic^e euro^äifi^e Strien, barunter öO beutfc^e; bie ©attung ift in eine äJZenge üon Untergattungen jerlegt tüorben. a. (StUti ^ufilerglieb fcitUd) ju einer oben fdiorfcn ßante iufammengebrücft: Untergattung PoeciIiisV. * F. cwprta*) L. (_^ig. 89.). Cben einfarbig, meift metaÜifq grün, fu^ferig ober bläuüd^; gü^Iermurget rot^braun; 53eine fd^marj ober rol^braun; ^lügelbecfen geftrctft; ?änge 10-12 mm. guro^a- |e^r häufig. * F. lepidaV Fabr. UngeflügeCt; oben fe^r üeränber» lid), fupferrot^, grün bis f^raarj; gü^Ier ganj fc^marj; ^lügetbeden geftreift, mit 3 eingebrücften fünften; ?änge 10— 14 mm. euro^a ; fe^r pufig. * F. punctulata'") Ydthv. ©an^ fc^raarj, faft glanjlog; i^Iügelbeden äußcrft fein punftirt- geftreift, britter ^lüifc^en* räum mit 3 eingebrücften fünften; ^öngc 8 — 12mm. 9JiitteIeuro^a ; ni^t feiten. b. Grfte« ^üfjlerglieb DoUFornmen obgcrunbet; J^interccfen be»ÄalSfditlbe§ rertit» ober ftumpfroinf elifl ; i^interronb bc§ öol«ifdiiIbe§ fdjmäler a\i bcr aSorberranb; Ääfcr flein, 4— 6mm: Untergattung Argütor. * F.crenäta"J Duft. @c^iüar^ ober braun; gü^Iermurjet unb 33eine röt^Iic^; ^alsfc^ilb etroa« breiter aU lang, nad^ hinten !aum üerengt; ^lügetbecfen tief ge» fhrcift; ?änge 5,5 mm. (guro^)a; ßäufig; tea^rfti^ einlief nur eine «arietät ber fotgenben 2trt. 1) ©eronbet. 2) mit 6 fünften. 3) toertoittwct, einfam. 4) mit tuenigen ^l^unften. 5) Feronia*ä^nIic^e. 6) Feronla ®öttin ber SBälbcr. 7) -oix(Xo? mannigfaltig, ijer= fc^icbenartig. 8) fu^ferfarben. 9) jierli(^. 10) ^>unnirt. 11) geferbt. I. Coleoptgra. Ääfer. 73 * F. vernälis'^ Panz. (gd^tvarj; ^^ütjIertDurset unb Seine rötf)(irf); glügelbecfen §. 887. feiert geftreift, im britten 3irifd)enraume 3 ^unftftic^e; ?änge 6™'". Gurcpa; gemein. c. ^aI«fd)iI^ »Die bei b.; erfte« ^tifilertdteb ooUfommrtt abflerunbet unb ba« länc^fte; Äofer mittelgroß, 8— 14 mm: Unterqattunfi Oiiia»4^u8. * F. melanaria^) Illig. (vulgaris '>> L.). Sdiirar^; i^lügelbecfeu ftar! unb ein= fa(^ geftreift, mit 2 fünften auf bem britten Bw^ift^enraumc ; i?änge 14— 16»am. (Surc^Ja; fe^r puftg. * F. nigrita'*^ Fabr. ©länjenb fc^irarj; gtügelbecfen gefurcht, mit 3 ein» gefto(i)enen fünften im brüten B^^ifc^en^onme unb o^ne 3^^" a» t'et 92Q^t; Sänge 10 m™. (guro^a; häufig. * F. anthracina"^ Illig. ©(änjeub fd)iüar^,; ^lügetbedenfpi^e mit einem Keinen 3ä^nc{)en an ber 9^a^t; ?änge lü '""i. Suro^^a; bäufig. d. ^aBfd)iIb rote bei h.; erfte^ unb britted ?fül)Urnlitb nleith lanq, ttftei t>oU: fommen abgerunbet; ^äfer mitttlQto^, 10 — 18 mm: Itntergattnnf) l'tero- stichusV. * F. nigraV Fabr. UngePgelt; fc^morj, wenig glänjenb; glügelbecfen glatt gefurzt, mit ftar! gewölbten 3tt)if(^enräumen, le^tere o^nc fünfte; ?ängc 14 bi« 18 mm. guropa; pufig. * F. metallica^' Fabr. llngeflügelt; jd^irarj; oben glänjenb, fu^jferiggrün ; ^lügelbeden fc^raac^ geftreift, nad) i)inten mit 2 i^unften im britten 3wifcf)enraume; ^änge 10— 12 mm, gjjitteleuropa; ^äufig in ©ebirg^gegenben. e. Jpaldfcbilb roie bei h.; erfted $übler$ilieb rote bei c; ^lügelbrrfen ohne fünfte im britten ;3rotfd)enraume: Untergattung Molops. * F. terricola" Fabr. (Slänjenb fc^roarj ober pec^braun, unten Ijeller; ^ü^lcr unb33eine rot^braun; ^lügelbecfen glatt gefurcht; !5?ängelO— 13 mm. g«itteicuro»ja ; häufig. «O. Aiiiära"''^ Bon. Oberli^jpe leicht auSgeranbet; Äinn mit einem ein* fachen ober dorn auSgeranbeten ^a^m; ^tügelbeden geftreift, o^ne 9?ü(fenpunfte; §interfcf)ienen be§ cf i^t i>er Sieget immer bi^t behaart, unter Steinen unb i'aub an feu^ten Orten; ja^Ireic^e euro^äift^e 3lrten, barunter ttwa 45 beutf^e. a. -^aldfchilb nad) feinten oerengt. * A. fulva'') De Geer. Üioftgetb mit fc^wacfiem aD^etattglr.u'^e; C>ot^fc^i(b mit fpi^en ^interecfen ; gUigetbecfen fnrj eiförmig ; i'öngc 7—8 mm. gjötbtic^eö a«ittel= europa; nic^t feiten. * A. apricaria") Fabr. Cben broun, mit fc^mod^em iKetattglanje; unten f)et(er; gü^Ier unb S3eine rot§; ^algfd^ilb mit rec^trointeligen ^interecfen; ?^Iüge(«= becf en töngtic^ eiförmig ; $?änge 5—7 'n™. euro^a ; f^äufig. h. ^aHfd)iIb hinten rocnigftend eben fo breit roie in ber iStitte. * A. pleheja'V Gyll. §et( erjfarbeu; gü^ter bräunlid), bie 3 erften ©lieber unb bie ®c^ienen gelbrot^; äußerer (gnbborn an ben Sorberfc^ienen breit unb 3fpi^ig; SSorberecfen beS ^a(§fc^ilbe§ öorragenb; Sönge 6 mm. gj^tteteuro^ja ; häufig. * A. acuminäta'"> Payk. iBreit eiförmig; oben erjfarbeu; bie 3 erften gü^Ier* glieber rotl^; 33eine ganj fdjmar^; (Snbborn ber SSorberfd^ienen einfad); Sänge 10— 12mm^ guro^Ja; gemein. * A. triüialis'^^ Gyll. Sönglid^ eiförmig; oben ersfarben; bie 3 erften 5ü§(cr= glicber rot^; (Schienen getbrot^; güße braun; ©nbborn ber 35orberfd)ienen ein« fac^; Sänge 6 mm. (§^xi,xQ)fa', gemein. * A. communis'"^ Illig. ^urj eiförmig; oben erjfarbig; bie 3 erften gül)Ier- gücber, bie 3Burjet be§ öierten unb bie (Sd^iencu rot^; Subborn ber SSorberfd^ieucn einfach; Sänge 6— 8mm. (gurc^a; gemein. 1) 3um g-rü^ting ge^ijrig. 2) Wvax^. 3) gemein. 4) f(^tt?arv ») ivHpdxtvo« fohlen» fc^warj. 6) rxcpöv glügel, axtyo? 9{etf)e; n?egen ber Otei(ien eingcfto(^encr ^Punfte auf ben i^lügelberfen. 7) fci^njarj. 8) metaüifc^. 9) auf berSrbe lebenb. 10) i^on -iiAaipw i(^ gtänjc nic^t ([Aaipa ber §unb«ftern, ircgen feinet ®Ianje^). 11) rot^gclb. 12) apricus fonnig. 13) genjijf;nli(!^. 14) jugefpi^t. 15) gcifcbuUc^. 16) gemein. 74 3ootogie ober 9laturgeid}id^te beg X^kxvdö)^. 887.* Amärafamiliäris'J Buh. ?änglic^ eiförmig; oben grünüc^ erjfarben; bie 3 erften gü^Ier* glieber, bie Sßurjel beg üierten unb bie S3eine rot^braun; ?änge 5—7,5™™. Gurc^sa; gemein. 30. BroseiisV Panz. (gnbgüeb ber 2:after motjenförmig abgeftu^t; Äinn mit einem einfachen Bo^n^- * euro^äif^e Strten, baruntet eine beutfi^e. * Br. cephalötes''' L. @(f)trarj, matt glän- jenb; @tirn pnnftirt; §Qtgf{i)i(b quer gerunzelt; glügelbecfen mit !Qum ftd^tboren ^unftftreifen ; ^änge 16— 18™™. gTJitteteuro^?a ; pufig; lebt unter (Steinen im Sanbe in felbftgegrabenen ©ruben. 31. SfoniisV Clairv. gnbglieb ber Xafter fpinbelförmig obgeftul^t; ^inn mit einem einfad^en 3abne in ber iW'itte unb mit obgerunbeten (Seiten* läppen. 3 euro^äifd^e 2lrten, barunter eine beutfc^e. * St.pumicäfusVPainz. ©lönsenb ped)f^tt)ar5; gü^Ier unb S3eine rott) ; lOänge 6 ™™. gjjittel= eurcpa; nid^t feiten; an feuchten Crten unter (Steinen. 3«. Zabrus'^ Clairv. (gnbgtieb ber Safter faft tnaljenförmig abgeftul^t; Oberfiefer mä^ig öorragenb; Äinn mit einem einfachen ^a^nt. lieber 40 enro:päifd)e Slrten, befonber^ in Spanien unb ©riec^enlanb, in 2)eut)c!^Ianb nur bie folgenbe: f* Z. gibbusV Fabr. ® etreibelauf f öf er (^ig. 90.). ?änglid) » maljenförmig ; fd^marj; ^iüjitx unb iBeine pec^braun; ^lügetbecfen punftirt= gefurzt, nid^t t)ermad)fen; ?änge 12 — 14™™. (Suropa; ^äufig; unter (Steinen aiif Slecfern; fciuo^I ber Ääjer al§ bie ?ari)e fc^aben ben ©etreibefelbern, jener frißt bie Körner, biefe jerfaut bie S3Iätter. VMMJT, Hartf€tMit%V>, SSorberfc^ienen innen auggefdjuitten , oußen einfoc^; le^teS Safterglieb ftumpf; 3}orberfü^e be8 (5* mit 4 erweiterten ©liebern (gig. 91.). Zabrus gibbus; 2/^. f^ig. 91. SSorberbein öon Harpälus aengus (J, toergröfert. Uekrfi^t ber toicfitigftcn Gattungen ber Harpalini. 2)ie erweiterten ©lieber (erfteg ©Heb ber erweiterten güße fo groß wie ber 5Borb£rfü§e beS c^* J bie folgenben 33) Diachrömus. ^^\^1 Unterfeite \zx\it^ ©lieb ber erweiterten p§e «einer alg f (^wammxg ; l ^-^^ folgenben 34) Anisodieler. 5) mit S3im§ftein (pumex) geglättet. 6) Caßpo; gefräßig. 7) gewölbt, buöeltg. 8) Harpälus = ä^ntic^e. 9) 5ta über unb 7.pü>[J-a garbe; alfo fo öiel wie bemalt. 10) beutfd^. I. Coleoptßra. ^äfer. 75 (Snbglieb ber Xa^itx fpinbelf örmig ; Oberlippe steinen, dttoa 60 europäi)(^c Slrten, barimter ungefähr 34. Aiilsodaetylus V Dej. Stint mit 2 rotten fünften: ^iibglieb ber §. 887. S:after [pinbelf örmig; Oberlippe faum auögeranbct; ^inn o^ne Bofin; 3$orber» fd^ienen an ber @pi^e nur mit einem 2)ont. unter steinen. 7 euro)>äif*c ?(rtcn, fcarunter 5 beutfc^e. * A. binotätus'^ Fabr. «gc^ttjarj; bie beiben crften ^ü^lcrglieber roftrot§; S3eine fcfjmars ober roftrot^; glügelbecfen geftreift, t}or ber Spi^e (eid)t gebud^tet; §interecfen beö ^atg[cf)ilbe§ rec^tminf eüg ; l^änge 10— 12 mm. (jm^^ja; gemein. 35. HarpälUS^^ Latr. C!?nhnfiph hpr 'J'nftpr fhmhpftrtrmtrt • nfievfJv !aum Quegeranbet. unter 40 fceutfd^e. a. 9iae 3nitfcf)enröume ber Wlügelbecfcn bid>t punttitt, * H. griseusV Panz. Oben ped^fc^marj; ^tügel« be(fen b[ Fabr. 3)er üorigen in ber %q.x» bung gteici^; §oI§fcf)iIb an aüen ^Räubern punftirt mit genau red)tiinnfligen §interedEen; lOänge 14 biö 15 mm. Suro^ja; fe^r pufig. b. 9lur bic 2 äußeren 3ioifcf)enrSume ber^Iugelbecfen btd)t punftirt. * H. aeneicsy Fabr. (gig. 92.). ®rün, Man, tupferrot^ ober f(i)ti>ärgtid^ ; ^ü^Ier unb iBeinc rot^; ^alsfc^ilb mit punftirtem §interranbe unb etwa« ftumpfen ^interecfen; glügelbecfen bor ber @pi^e tief auggefd^nitten; ?änge 9— 10 mm. gu^o^a. gemein. c. Äein 3n>ifd)enrdutn ber ^^lufjelbecfen bid>t punttitt. * H. rubripesV Duft. ?ängüd^ eiförmig, imten fd^mar^, oben blauglänjcnb ober (beim 9) "^ott fc^marj; §ü^(er unb Seine rot^; ^^lügelbedfen einfad) geftreift, im britten unb ftebenten ^^iff^^n^Qui^ic 9^9^" ^^ß @pi^e ^in mit eingeftoi^eneu fünften; ?änge 8— 10«^™. gu^o^ja; ni<^t feiten. * H. laevicoUis*) Duft. @d^roarj ober pc(f)braun; ^üblernjurjel unb 53eine gelbbraun; gmeite« unb britteS ^ü^Ierglieb an ber SBurjef fc^wärjlid^; ^^lügel« beden geftreift, hinter ber 2J?itte mit einem fünfte auf bem jnjeiten Streifen; ?änge 8 mm. «ojitteCeuropa; nit^t feiten; in ?aubtt?älbern. * H. discoideus''^ Fabr. ©d^marj; ^^ü^lcr unb S3eine rot^; glügelbeden bc8 ^ grün, be8 $ fc^rtJorj ober pec^braun; Streifen ber ^^Wgelbeden feid^t; §alö* fc^ilb hinten fo breit trie bie glügelberfen; $?änge 10— 11mm. gn^opa; bäufig. * H. calceätus'°) Duft. S^marj ober braun; ^^ü^Ier, Safter unb ^u^glieber rot^braun, aber bie 33eine fdimarj; glügelbeden tief geftreift mit gemötbten 3tt)ifc^enräumen ; ?änge 12— 13 mm, Europa; jiemiii^ häufig. * H. tardus"^ Panz. ©länjenb fc^marg; gü^Ier gelbrot^, Sd^ienenn)urjel unb güße rot^gelb ; ^atsfc^ifb um bie §ä(fte breiter al« lang, fo breit roic bie ^ügel« beden; ?Önge 8— 9 mm. gjjitteleuropa ; ftäufig. * H. anxius"^ Duft. Sc^marj; gü^leu bräunlich, i^r crfte«, juraeilen aucfi jmeiteS unb britteä ®Iieb, foraie bie Safter röt^Iid^gdb, Sc^ienenwnrsel juroeilen braun; $!änge 7 mm. g„ropa; nic^t feiten. 3G. ütenolöplius 'V Latr. (gnbglieb ber Stafler fpinbelförmig, mit etroa« abgeftu^ter Spi^e; Oberlippe abgeftu^t. unter steinen. 25 europäifc^e «rten, tar= unter itwa 12 fceutf(^e. l)''Avioo<; unsUid), SaxtuXo; ginger; tt?egen ber nngleie^en SJilbung ber güge. 2) mit 2 3ei«i^en (notae); »egen ber 2 rotten ^^3unfte auf ber Stirn. 3) äpnakzoi gierig. 4) grau. 5) mit rotfeen gülJIern. 6) ersfarbcn. 7) rot^fü§ig. 8) mit glattem (laevis) §alfe (coUum). 9) ft^eibenförmig. 10) befcbufit. 11) träge. 12) ängftlic^. 13) orevo; eng, Xöcpo; gfjacfen (§al§fc^ilb). 76 ' 3oo^o9ie ober Dlaturgefc^ic^te be§ S;{)terreic^§. * Stenolöphis vaporariörum'> Fabr. ©d^roorj; gü^Ierrturjel unb S3etnc l^ett« gelb; §al8f(^itb rott)geIb; ^lügetbedcn buttfetgelb mit einem großen, f^mar^blou glänjenben glecfe auf i^rer Hinteren ^älfte; öalSfc^ilb jeberfeits am ©runbe mit einem nic^t punftirten (Sinbrucfe; ?änge 6— 7 mi". Suro^a; gemein. #-¥• Vrecht'ni'^» S5orberf(f)ienen innen auggefd^nitten; (e^teg ®tieb ber tiefertafter flein unb fpi^. 39. TrecliiiS'^ Clairv. ©nbgüeb ber Xafter fegeiförmig, f|)i^, üorle^teö ®üeb nur menig bicfer; ^inn mit einem einfa(i)en ^Ci\)m\ gü^Ier lang; Stugen groß; Stirn mit 2 ftarfen ?äng6furd)en. unter Steinen an feuchten, füf^Ien Orten. (^tvoa. 150 euro^äifd^e Strien, barunter 30 beutf^e. * Tr. minütus^^ Fabr. (quadristriätus'*^ Schrank). ®epge(t; braun; gü^Ier unb S3eine gelbrot^; §a(6fc^ilb öiel breiter al§ lang, mit ftum^fen, in eine fleine 8pi^e üorgejogenen §interecfen; glügelbecfen mit je 4 tieferen Streifen; $?änge 3—3,5™™. Qmo^a] )d}v ^äufig. 38. Beniblcliuiii'^ Latr. (gnbglieb ber Softer flein, fpi^, oorle^te« groß, bid; Äinn mit einem einfarf)en ober frfjmad) auggeranbetenBä^nd^en; ^uc^n mäßig groß; Stirn gefurcfit. sin fanbigen unb f(^Iammigen Ufern. gt»a 125 euro^äifc^e 3lrten, baruntej Ü6er 70 beutfd^e. * B. paludösum"^ Farnz. Oben metallifc^grün; jebe ^lügetbede mit 8 beutlid^en, ganzen ^unttftreifen ; britter ^mifc^enraum ber glügelbeden nnb außerbem einige §Ieden fn^ferrotb; ^ü^ter« unb Sc^enfetrourjel gelb; ?änge 6™™. a)Htteleuro^a. * B. assimileV Gyll. 2)unMbIau ober blaugrün; ^ü^terwurjet, S3eine, ein glecf auf jeber glügelbecfe, meift auc^ beren S^i^e röt^tic^gelbbraun; glügelbeden mit je 7 beutlirf)en ^unftftreif en ; ?änge 3™™. euro:pa; häufig. * B. qiiadrimaculätum^' L. ScJ^marj, glänjenb; ^opf unb §al§f(!^itb erjgrün; ^ü^Ierraur^el unb 53eine gelbbraun; ^^lügelbecfen mit je 7 feinen ^unftrei^en, einem großen, rtjeißgelben §(e(fe an ber Sci^utter unb einem üeinen, runben hinter ber 3)Zitte; ?änge 3™™. euro^a; häufig. * B. articulatum^> Panz. ®rün; §ü^tern)urjel unb S3cinc gelb; glügetberfen glänjenb, |3unftirt^geftreift, hinten glatt, dorn gelbbraun, hinten braun mit einem gelben ^^lede; ?änge 3 m™. guropa; häufig. * B. lampros'"^ Herbst. Cben glänjenb erdfarben, unten fc^n^ar^; ^^ü^terrtjur^et unb ^eine rot^; ^lügelbecfen mit 6 grob punftirten, nad^ "^fnten üerfditninbenben Streifen; ?änge 3™™. euro^a; häufig. * B. rupestre"^ L. ®rün; bie 3 erften ©lieber ber braunen ^^ü^ter unb bie 53eine riJt^tidjgelb ; ^lügelbeden fd^raärslic^braun, mit einem länglichen, rotf)en Sc!^ulterfle(fe, unb einem fdjiefen, me^r gelben ^^lede, ber an ber yiai^t mit bem entgegengefe^ten jufammenftößt; ?änge 5™™. gfjörblic^es SRitteicuro^a; fef^r f^äufig. * B. quadriguttatum'^' Fabr. Sd^lrarj, gtänjenb; gü^Iermurjel unb S3eine röt^üd^ gelbbraun; glügelbecfen mit je 2 btaßgelben ^tedfen, einem größeren- an ber S(f)ulter unbeinem runben Ijinter ber 9J?itte; ?änge 4'"™. Suro^a; häufig. * B.fasciolatum'VTixjiii, Cben bunfelglän;\enbgrün; erfteS gü^terglieb, Sd^ienen unb güße röt^Iic^geibbraun ; glügelbeden mit einem burc^fd^einenben, rot^braunen Streifen läng? bem Seitenranbe; ?änge 5,5—7™™. ardtteieuro^a ; häufig. §.888. 2. g. Ilyticidae'^ <2 Atpimmfcif er (§. 886,2.). gü^ier unb ny^unbt^eile mie bei ben Carabidae (§. 887.); tör)3er üerbreitert, ooal; Hinterbeine flac^gebrüctt unb mit SÖim^erbaaren befe^t (Sc^inimmbcine); an ben SSorberbeinen öerfümmert ;iuft)eilen ^a^ üierte f^ußgüeb; §üften meift fe^r groß unb quer; ißauc^ mit 7 anfingen, bon benen bie 3 erften üerwad^fen. ißeim ^ fxnb bie 3 erften ©lieber ber 95orberfüße unb jumeileu aud^ bie iOJittelfüße er« 1) Vaporarium eine t«ö^re jur Ableitung öon Stampfen. 2) tpeytu ic^ laufe. 3) «ein. 4) mit 4 (Streifen. 5) ^^f^ßi^, bombus ©etöfe, auc^ 9^ame eine^ fe^njirrenben 3nfefteö 6ei ben arten. 6) fumjjfig. 7; jiemlid^ ä^nlic^. 8) mit 4 gledfen. 9) gegliebert. 10) Xocix-po? Ieu(^tenb, glänjenb. 11) auf Reifen lebenb. 12) mit 4 Jrc^fenfledcn. 13) mit fteinen Sinben (fasciölae) »erfe^en. 14) Dytlcus = ä^nli(^e. I. Coleoptßra. Ääfer. 77 lücitert. Xic lang geftrcrften, on bciben (Snben toerjüngten ?artocn beulen an bem grc^en topfe 4c|Iiefceri9e gü^Ier, jeberfeit^ 6 ^unftaugen unb große, ^oljtc, für? üor ber Spi^e burd)= betörte, nc^elförmige Oberfiefer, mit wcicfcen fie i^re iöeute auSfaugen (tie OJhtnböffnung fehlt;; am leijten iiörperringe befinben ftc^ 2 bercimperte SltbemröJ^ren ; bie S3eine ftnb lang mit beutlic^ ögüeberig. itafer unb harten tcben im äSaffer, bcfonbere in ftebenbem ober träge fliecenbem, unb ernäf;ren iiö) von anberen 3:hieren, namentlich SUJoünsiren unb 3nfeften, aber auc^ jungen jyifc^en unb 5lmp6ibien. 3«r 2ltl)mung fommen fie üon 3eit ju 3eit an bie Cbcr= ^i'dd)c be§ aSafferö, toerlaffen baöfelbe aber aud) mitunter unb fliegen umher. SBenn man fie anfafjt, fonbern )U amSöorber^ unb >6interranbe be« §al^f(t»ilbe5 eine mile^n?ei§e, übelriec^ente ^lüffigfeit ah. Xk Sarte ge^t jur '4er^en ^te Hinterbeine (^leicbjeitig beroegt; «^uf^Ier llglieberig. 5U&C 5 gtiebe= "^ rig; S(^ilb= c^en beutliC^ : S3orberfü§e beö o' gu einerSc^eibc erweitert, mit ungleich' großen (gaug= näpfc^en; /le^ter 33au(^ring am Alfter beutlic^ au«* geranbet; aüe iyüüe mit 2 gleichen, be= wegliefen Allauen ^interfüjje mit nur einer unb jnjar unbeiDegti4»en Älaue,. glügelberfen be« <^ mit 4 bes l^aarten ^nx' 6)tn ob7r7unbe= 1 Stügelbe^Een be« weglief: I 9 ."^^^t - lebter Sau'c^ring nic^t an!?= geranbet; Hinterfüße mit 2 un= gleichen lauen, bie \ ^. S5orberfü§e beSrj'einfad^ erweitert, mit gleich großen Saug= näpf(!^en ; fur(^t tmmen toerbe» bie Hinterbeine abn>ed)felnb bewegt; (Hinter^üften aud^ nac^ hinten einfach, fc^mal; ^ü^ler Uglieberig; • r ^ n bebecfenb; gü^ter lOglieberig; lc^iIbJenV«^t.c« ®Vl^. i^sl ^xefertafter nic^t fijtbar; anger al§ ba8 vorlebte, fegel* ^ ' ^ ' l formig 14) Cnemidötua. t. Dytieiis'^ L. Si^ttiiminfäfcr, Xanr^fäfcr. ?änglic^ eiförmig, flac^ gewölbt; C>.aftlc^eiBe be« ^ runb; ^interfüBe beim (S jcberfeit«, beim Q nur oben mitSötmper^aaren befe^t; gtflgelbecfen be« rf glatt, be8 9 geraö^nlit^ üom ftorf gefurci^t. eeben in ftebenben ©ewäffern. Ääfer unb harten nnb ber Jvifc^ju^t fcbäb= lic!^, weil fie bie jungen ^ifd^e freffen; fie verje^ren aber auc^ SSafferinfeften. Xie Ääfer fud^en in warmen Siä^ten oft fliegenb ein anbere« ©ewäffer auf. Xiie Gier werben im 5ru^:= ling auf ben ®runb be» 2Baffct8 gelegt. 26 arten; 8 europäifd^e, baruntcr 7 beutfc^e. 1) Dijtcus. 2) CyhUter. 3) AeiHus. 4) Hydatlcus. 5) Cohjmbetes. 6) nybtus. 7) Agabus. 8) Laccophllus 9) Noterus. 10) Hyphydriis. 11) Hydroptiriis 1) AuTTj? Sauerer; 5'JTtx6? jum Jauchen gefc^icft. 78 Zoologie ober D'^aturgefd^ic^te be§ 2^terreid)g. \^. f'^ Dyttcus latissimus'^ L. 33rett = raub (§ig. 93.). 3lu«gejet(^net öon ben übrigen ein^einiifd)en Strien burc^ bie ftarte (Srroeiterung be6 SeitenranbeS ber §lügelbecfen ; oben fc^iüär^üc^; SSorber= topi ^änber beS §al6fc^ilbe§, ein ?äng8- ftreifen am ©eitenranbe ber ^(ügelbedEen, Unterfeite gelb ; ^änge 36 - 40 m™ ; 33reite 24-27 mm. 2«itteIcuro))a ; feiten; in größeren J^ifd^tei^en. * D. circumflexus*) Fabr. Cben olioengrün; ^änber beö §al8fd^ilbe§ unb ©eitenranb ber ^tügelbecfen gelb; @(^ilbd^en gelb ober roftrot^; Unterfeite gelb; bie einzelnen ^interleibSringe an ber SSurjet frfjraarj; glügelbeden beim 9 glott; ;?önge 24 - 27 ™ra. (äurc^a; nic^t feiten. * D. circumcinctus^^ Ahr. Oben bunfet'Oliöengrün; 9?änber be§ §al§= fc^i(be§, 8eitenranb ber glügelbecfen unb bie Unterfeite blaßgctb; S&(bc^en fc^raarj; gortfäl^e ber $)interbruft lang, fc^mal, f^i^; $?änge 30— 33™™. (guro^a; feiten. _ -f* D. marginaHs") L. ©clbranb. Oben bunfel otioengrün; 9?änber be§ ^olgfcbiibeg, ©eitenranb ber gltigelbecfen gelb; @(i)ilb(^en ft^marj; Unterfeite bräuntid^getb ; f^ortfälje ber ^interbruft [tum^ffpi^ig; :Oänge 28— 31™™. euro^ja; gemein; in Seichen unb fte^enben ©etuäffern. * D. dimidiätus") Bergstr. Oben bun!e( oliöengrün; ©eitcnranb be« ^ot§* fd^itbe§ unb ber ^^Wgelbecfen, fowie bie Unterfeite gelbbroun; ^ortfä^e ber hinter« bruft ftum^f; ?änge 32—36™™. Europa; jiemtie^ häufig. * D. punctulatus") Fabr. Oben ft^raarj mit olioengrünem (g(f)immer; @eiten* raub beS §at§f(^ilbe§ unb ber ^(ügelbecfen gelb; Unterfeite fc^rtjor^,; gortfö^e ber ^intcrbruft abgerunbet; $?ängc 24—27™™. euro^a; häufig. ^ ». CybisterV Curtis. S3reit, berfe^rt=eiförmig ; ^aftfc^eibe be§ ^ läng* lic^. 5 euro^äif(^e 2Irten, barunter 1 beutf(^e. * C. Roeseln Füssly (lateriraargiüälis ^-^ De Geer). Oben oüüengrün; 3JJunb, ©citenranb be« §at§]ci)itbe§, ein ©treifen am ©eitenranbe ber ^lügelbecfen, Unterfeitc, %ixliUx unb 33eine bla^gelbbraun ; beim d ftnb §al§fci^ilb unb gtüget* becfen nabetrifftg; ?ängc 30—32™™. eurcpa; meift nm fe^r häufig; in fte^enben @e»äffcrn. 3. AciliusV Leach. (giförmig, flac^ getrölbt; am ©runbe ber ©aug* fc^eiben be« cj' fielen gtö^ere @augnöpfc^cn. On fte^enben ©ehjäffem. 3 euro^äifc^e Slrten, barunter 2 beutfc^e. * A.sulcätus"'^ L. Oben fd^mörjlid^braun; iD'Junb, 9Jänbcr bc8 §at8f(i^t{bc8 unb eine Ouerbtnbc in feiner 9«ittc getb; Unterfeite fd^morj, ^auä) unb oft auc^ bie ^interfc^enW gelb geflecft; ^änge 15—16™™. öuro^ja; fefir häufig. 4. Hydatieus 'V Leach. «Stumpf-eiförmi^, flac^ gemölbt; ©augfc^eiben bc« (^ mit giemlic^ gleic^ großen @augnäi)f(^en; ^mterfü^e bei c? unb 9 au^en unb innen gcroimpcrt. e euro^äifc^e, pglcic^ beutfc^e Wirten. 1) 35er breitcfte. 2) ringöunigebcgen. 3) ring^umfc^Ioffen (öon bem gelten 9tanbe). 4) ge= ranbet. 5) ^albirt. 6) fein ^unttirt. 7) eigentlid^ xußtoTTjcjTyip einer ber ft«^ to^füber f(^Iägt, ©aufler. 8) an ber Seite geranbct. 9) ein römif(^er ®ef(^Iei^tename. 10) gefurcht. 11) •jöaTtxo? im SSaffer lebenb. I. Col^optßra. Äöfcv. 79 ■* H. transversälis') Pontopp. ©c^ttjorj; 95orbcr* unb (Scitenvonb be« §qI«» §. 888. fd)ilbeg roftforben; ^tügetbeden mit breiten, getb gcfäumten eeitcnrönbern unb einer fc^tüarf)en, gelben Cuerbinbe hinter ber SBurjcl; ^^orberbeine roftgelb; fange 12 mm. guro^a; fiäufig. * H. Hühneri Ysärm. (seminTger'> De Geer). (gc^n^ar^,; SSorber- unb @eitcn* ronb beS öalefc^ilbc« breit gelb gefäumt; glügelbecfen mit einem breiten, gelben ®eitenranbe^ fange 12 m^. gutcpa; m(^t feaen. * H. stagnalisV Fabr. ©c^raar^; ^opf unb §a(«fc^ilb dorn gelb; gtiigelbeden mit gelben ©eitenränbern unb mehreren, feinen, gctben Linien, fange 12™™. aTtitteieuro^ja; feiten. 5. Coiynibetes*^ Clairv. 2^ttUt^f(^ttiimmföfcr. 2)ie obere, unberoeg« üc^e Älaue ber Hinterfüße ift faft breimal fo lang wie bie untere beroegtic^e; Hinterfüße be§ ^ jeberfeit«, bie beö 9 nur oben bemimpert. ig eurc^äif(^e «rten, barunter II beutfc^e. a. ^lugclbccfen mit fcbr feinen, bidjten fincrriffcn. * C. fiisciis'J L. eben braun; ©eitenranb bcS Hal^fd^ilbeS unb ber i^lügel« becfen gelbbraun; Unterfeite frf)marj; ber umgefd)tagene 9tanb ber ^(ügelberfen bräunüc^gelb ; 53eine braun; fange 15— 16 mm, euro^a; fe^r häufig. b. jVIügclberfcn fcfjr fein mit ocrtoorren gerunzelt, mit fd)n>ar}en '^^unften. * C. pulce7-5sus'> Sturm. Oben gelb; 2 monbförmige gtecfen .^roifd^en ben fingen, ein querer auf ber 2)?ittc beö Hatöfc^ilbeö, foroie bie Unterfeite fc^marj; 53eine roftrct^; fange 11 mm. Qnxopa; febr f^äufig. * C.notatus'^ Fabr. Cben braungctb; ber größte %\)i\{ be8 Äopfe«, ein großer CuerflecE unb meift noc^ 2 @eitenf(ecfen in ber 2)ätte beS Hö^^fc^itbeS fc^marj; Unterfeite fd^warj; Sorberbruft unb SSeine gelb; fange 10mm. gurc^a; häufig. * C. coUäris^) Payk. ©eibbraun, nur ber ©c^citel fc^märjtic^; fange 10""™. Suropa; ^äuftg. * C. adspirsusV Fabr. Oben gelbbraun; @c^eitel fc^mar^: Unterfeite mit StuSna^me be§ ^opfeä unb ber ÜSorberbruft, melrfje röt^ürfigetb fmb, fcfiroars; S3eine röt^tic^gclb ; HinterleibSringe ^ettgefäumt; fange 9 mm, Europa; f;äufig. 6. Ilybiiis'°^ Er. 2)ic obere, unbemeglic^e Älaue ber Hinterfüße ift nur etma« länger atä bie untere, bemeglic^e. 3n fte^enfcen unb pießenben ©ewäffem. 12 eurcpäifc^e 9trten, barunter 8 beutfc^e. * /. a' De Geer. fän^üc^^eiförmig, ftar! gemölbt; oben fdjmarj, mitäWetatt^ glanj, fe^r fein geftric^elt; lebe glügelbecfe mit 2 burd^fc^einenben, fetten glecfen; unten bun!et rot^braun; ^ü^Ier unb SSorberbeine ^eß braunrot^; fange 16 bis 14™™. europa; ^äuftg; ^efonberö in reinem Dueüwaffer. * I. fuliginösus'*^ Fahr, fängüd) eüi^tifc^, mößig gcraölbt; oben erjforben; Ha(«fcl^i(b unb ^tügelbecfen mit breitem, gelbbraunem «Saume; unten braunrot^; fange 9— 10 cm. gijövblit^es 9)2itteIeuro)ja ; bäupg. * /. fenestrütus''^ Pabr. ©förmig, jiemlicf) f^arf gemötbt; oben erjfarben; ©eitenraub beS HalSfc^itbcS unb ber glügelbecfen, fomie bie ganjc Unterfeite rot^« braun; fange 10™™. europa; häufig. '?. Agabus"^ Leach. 3n fte^enben unb fließenben ®en?äffern. 51 euro))äif(^c 9lrten, barunter 22 beutfrfje. * A. abbreviätus''^ Fabr. @d)njar5, metadifc^ glänjenb: Äopf, (Reiten beS Ha(«fd^ilbe8 unb ber ^lügelbecfen, SSorberbruft, güfjter unb 33eine bräuntic^rotö ; jebc plgelbecfc mit einer gefc^längelten, gelblic^weißen 33inbc t)inter ber SBurjel unb bal^inter 2 meißgetbe ^lecfc^en; fange 7™™. europa; nic^t feiten. * A. bipusfulätus'V L. (gt^warj; 2 ^un!te auf ber etirn, fippc, Xafter unb p^ter roftrot^; S3cine fc^märjüc^; Cberfeite fein Iäng§geftri(^ert ; Hinterfüße be8 dl on aßen 5 ©liebem bemim^ert; fange 9—10™™. euro^a; gemein. 1) euer. 2) ^nx §älfte fc^njarj. 3) in Sümpfen lebcnb. 4) xoXufAßTjTTjc Jauc^cr, Scönjimmer. 5) braun. 6) beftaubt. 7) mit etnem Seichen (nota) toerfe^cn. 8) t>cn Collum §ai^. 9) befpri^t. 10) O^di Schlamm, ßtoiu ic^ lebe. 11) f(^warj. 12) rußfarbig. 13) ge= fenftert. 14) 2lbleitung biefeö Flamen« unbctannt. 15) abgetürjt. 16) mit 2 grccfen. 80 3ooIo9ie ober 9fJaturgefc^tc^te be§ S^terreid)«. 888.* Agabus chalcondtus'^ Panz. Oben f(^tt)är5lid^«erjglönjenb; unten fc^hjar^; ber umgefc^Iagene 9tanb ber ^lügelbecfen unb bie iöeine braunrot^; 2 ©tirn^unfte, 3)?unb unb gü^Ier rotf); ^änge 8"^™. SD^itteleuropa ; pufig. * A. femoralis'' Payk. Oben braun^er^farbig, an ben @eiten be§ §Ql«fc^iIbeg unb ber glügelbecfen ^eüer; unten fc^roär^Iid^; 35orberbruft unb ^etne braunrot^; SSorberfd^enfel am 2(u§enranbe mit einer 9?ei§e ^eügelber §aare; ?änge 6— 7»»™. ©urc^a; nic^t Jetten. * A. maculätus^-' L. S31apraun; §at§fd^i(b am §interranbe unb meift aud) am SSorberranbe bunüer; ^(ügelbcden mit bunfeln, jufammenftie^enben g(ec!d^en unb (Streifen; $?änge 7 mm guro^^a; nit^t feiten. 8. liaceopliiliis'^ Leach. ©förmig, ftad^ gen)i3t6t. 3n flaren, fte^enben ©ercäffern; fc^tüimmen nnruf^ig bi(^t am Scfcen. 3 euro^äifc^e, iua,Uiä) beutfc^e 2lrten. * L. hyalinus'J De Geer. ©rünlid^gelb ; glügelbeden burd)fd)einenb bräunlich, mit unbeut(id)cn, bta^grünen ®trid^en, bla^grünem ©eitenranbe unb 4 bamit gu« fammen^ängenben, blaBgrünen glecfen, bereu le^ter bie ®pi^e einnimmt; ?änge 4 mm, (gurcpa; fe^r f;äuftg. * L. miniitus"' Sturm (obscurus'-' Panz.). (Selb; glügetbecfen bunfelbraun, faum bur^fct)einenb, mit bta^gelbem ©eitenranbe unb größeren unb fleineren, hioL^^,-- gelben glecfen; ?änge 4 mm. guro^ja; häufig. 9. ]Voterus'> Clairv. ?ängti(^=eiförmig, hinten jugef^i^t, oben ftarf ge« n^Ölbt. 3n fte^_enbem Söaffer. 3 eurc^äifd^e 5trten, fcarunter 2 beutfd^e. * N. crassicorvisV Müll. Ü?oftfarben; gtügelbeden braun, mit groben fünften, meiere in 3 me^r ober meniger regelmäßigen 9?ei§en fte^en; ?änge 3,5— 4 mm. (Suroisa; fef)r häufig. 10. Hypliydnis "'^ Illig. ^ugelig»eiförmig, oben unb unten ftarf gemölbt. 3n fte^enbem äBaffer. 2 curopäifc^e, jugteid^ beutfc^e Strien. * H. ovatus") L. (ferrugingus "> L.). Stoftrot^; ^lügelbecfen bunfler big fd^roärjlic^, beim c? ^^^f gtänjenb, beim $ fein f eibenartig behaart, matt; ?änge 5™™. (Surc^a; häufig. lt. Hydroporiis 'V Clairv. ©= ober löngüd^eiförmig, oben me^r ober meniger gemölbt. 3n reinem, fte^enbem ober f^ießenbem 2Baffer. Ueber 100 euro^3äif(^e Slrten, barunter 60 beutfc^e. a. Äopf oorn gerannet. * H. inaequalis"') Fabr. (gel^r furj eiförmig, überaß bid)t unb ftar! ^unftirt; roftgelb; SSorber= unb ^interranb beg ^al8f^^ilbeg, ^orberranb unb 9?a^t ber ^lügelbecfen fc^tt)ar5, auf (elfteren je 2 breite, oft jufammenflieBenbe, ungleich lange, an ber @^i^e nad) auj3en gebogene, fdjmarje Streifen; ?änge 2,5—3™™. guro^^a; häufig. b. Äopf oorn nifbt flernnbct. * H.gemmus'') Fabr. §oIgfd^iIb jeberfeitg mit einem geraben, öertieften @trid^e(= d^en, welc^eg ftd) auf bie äßurjel ber glügelbecfen fortfe^t. ^ängüc^, fc^warj; topf, §oI«id^itb unbSBeine roftrot^; glügelbeden bid)t )3unftirt, fein behaart, gelb, Sßurjel, D^a^t unb ein gemeinfc^ofttid^er, großer gled ouf beräJfitte fc^irarjbraun; ?änge 2™™. euro^^a; ^äupg. * H. pictus '") Fabr. §al§fc^ilb jebcrfeitg am (Srunbe mit einem geraben, öer« tieften ©trid^elc^en, raeldie« ftc^ aber nid)t auf bie glügelbecfen fortfe^t. turj ei- förmig, roftrot^; §algfd)ilb mef)r braunrot^, in ber ÜJiitte oft fi^märjüd); ^tügel* bedcn fc^raarj mit meißti^em (geitenraube unb einem eben folc^en $?äng«ftreifen in ber 3)?itte, ber öorn unb tjinten mit jenem ft* öerbinbet; ?änge 2™™. eurc^a; häufig. 1) XaXxovtuTo« mit erjforbenem ülücfen. 2) an ben (S(^en!eln (femöra) auggejeii^net. 3) gcficrft 4) Aaxxo; jebe @ru6e, au(^ ^fü^e, ?ac^e; cpiXicu i(^ Iie6e. 5) burc^fc^einenb. 6) nein. 7) bun!er. 8) votepo; na§, feucht. 9) mit bieten ^ü^Iern. 10) '^7:6 unter unb u5u)p SBaffer. 11) eiförmig. 12) roftbraun. 13) 6§p07:6po? bur^ö SBaffer ge^enb (uoujp äBaffcr, 71' Pe6(ü ic^ ge^e). U) ungleich, unefien. 15) ^toiüing, bo)>))eIt. 16) bemalt. I. Coleoptgra. Äöfer. 81 * H. granidaris '> L. §Qt8fcf)t(b tvk bei ber öorigen 9(rt; längtic^; fc^worj; §. 888. Unterfeite bc§ Äo^jfeS unb ^alsfc^itbc«, ä)?unb, ^^ü^Ier, 55eine bräunlic^roftrot^ ; ©eitenranb ber glügelbcden unb 2 JängSlinien auf jcber bunfcigclb ; ?änge 2 ™™. 9lörbli(^e8 3fJittteIeuropa ; ^äuftg. * H. quadrilineätus*) Drap. (lineätus'^ aut.). ■^alSfd^Ub o^ne bcrticfte« @trid^el(^en ; ^opf, §al«f(^ttb unb Unterfeite ganj rojlgelb; ^(ügelbccfen bic^t bc» ^aort, mit breitem, roftgelbem «geitenranbe, [c^märslid^brauner Scheibe unb einigen, oft unbeutlidden, roftgelben $?äug§[treifen ; !Oängc 3™'"«. euro^a; pufig. * H.picipes"^ Fabr. §al8frf)ilb wie bei ber öorigen 2lrt; Äo^f, §al«fc^ilb unb S3eine roftgelb; ©d^eitet, SSorber= unb ^interranb bes §a(8f(^ilbeg fd^tt)ärjli(^ ; Sruft unb 33auc^ fc^ttJarj; glügelbecfen unbehaart, bunfelbraun mit roftrot^em ©eitenronbe unb einigen eben fold^en ?äng«ftreifen; ^änge 4™"^. euro^ja; häufig. * H. palustris'^ L. §al«fc^i(b mie bei ber öorigen 5lrt; behaart; fc^ttjarj; Äo^f unb §ol8fc^iIb oben braun; Unterfeite beS Äopfe«, ©eitenronb bc8 §al8fd^ilbe8, Sßorberbruft unb S3einc roftrot^; ^(ügelbcden fc^ttjorjbraun, ©eitenronb unb ie 2 bamit ^ufammen^ängenbe , binbenförmige Rieden gelbbraun; l^ängc 4™™. (Surc^a; gemein. 1«. Pelobriis'^ Schönh. S)icf, unten ftarf gcttjötbt, oben fTod^; p^ter unter bem ®tirnranbe eingefügt; atte ©c^icnen unb ^üße jeberfeitö betöimpcrt. !J)ie einzige 5lrt ift: * R Herrn anni Fabr. (gig. 94.). 3«att roftf arbig ; S3ruft unb @))i^e be6 $inter(eibe8 fd^njörjlid^ ; ^lügel^ beden mit einem gro§en, gemeinfc^aftli^en, unregel« mäßigen gted, ber \x6) über ben größten Streit beö 5Rücfen8 ausbreitet; ?önge 9— 10mm. euro^ja; in Icf;migen ^fü^en; feiten; gieBt einen ^feifenben 2:on toon ftc^, xozi6)tx jum 2:$eit fcabur* entfielet, baß ber Hinterleib gegen eine Sfteibleifte ber ^liJS^t^edCen reibt, tocrjug^ttjeife aber barin feine Urfac^e l^at, ba§ eine ftarf geriefte 9tanb= aber ber j^Iügel gegen eine fi^arfe Äante ber glügelbeden gerieben n?irb. 13. Halipliis'^ Latr. ![)ängU(!^«eiförmig, \Ad, unten ftar! geroölbt; ^üfiler auf ber@tirn eingefügt; nur bie öorberen ©d^ienen unb gü^e fmb au§*en bc* mimpert. 3n ftc^enbem SBaffer. 26 euro^äifc^e 2Irten, bar= unter 13 beutfc^e. * H. elevätus*^ Panz. SlaBgelbbraun ; §al8* fcftilb fd^mäler aU bie ^tügelbecfen, jeberfeits mit einer öertieften ?änggünie; ^lügelbecfen mit fd^märj^ ticken ^unftftreifen, im britten 3^^ifa; gemein. * H.ßuviatilis") Aubö. «la^getb ; C>Qt«f(f)iIb jer« ftreut punftirt, hinten jeberfeits mit einem (Sinbrude; Peloblus Hermänni; 2/1. gtg. 95. Hallplus flavicöllls; S/j. i^Iügelbeden mit fc^irarjen ^unttflreifen unb fpärU(^ ^unftirten 3i^i.ft^f"T^Äumen ; ?änge 3™™. giiörblic^e« ÜJiitteleurc^a ; häufig. * H. ruficöllia") De Geer. ©etbbraun; §otSfcf)iIb ö^ntidö ttJtc bei ber borigen 2trt; glügelbecfen mit f(^tüörjlid[)en ^unftftreifen unb ^ecfen unb fe^r öereiujclt :^)un!tlrten 3^^f<^cnräumen ; lOänge 3 ™™. euro^a ; häufig. 1) ©clornclt. 2) mit 4 (quatüor) ?inien (linöa). 3) liniirt. 4) ^Ci^fuß (pix ^täf). 5) fum^jfig. 6) :rr)X6; ©t^lamm, ßt6(ü {^ lebe. 7) 'iX(;rXoo? im aWeerc f(^»immenb. «) ergaben. 9) gelb^alftg. 10) eingebrücft. 11) in glüffcn lebenb. 12) rot^^alftg. ?euni«'« ©i^no^jp«. Ir 2^1. 3. 2lufl. 2r 33b. 6 82 3ooIogie ober D^iaturgcfc^ic^te beS S^ierreid^g. 14. CneniidÖtUS V Er. 3n fte^enbem Söaffer. 2 euro^?äift^e Strien, barunter 1 fccutf(^e. * Cn. caesus^> Duft. 3iei^ti(^ eiförmig; bta^gelb; §atgfc^ilb am §interranbc mit einer Ouerreil^e grober fünfte, fonft glatt; ^lügelbecfen mit ^un!trei^en, einem bunfleren %{td auf ber Süa^i unb meift noc^ einigen anberen auf ber ©c^eibe; $?änge 4™"», guro^a; nic^t feiten. 889. 3. g. CJyriniclae'^ fur^, ftummetartig, 11 güeberig, ba wie bte 7 üorl^erge{)enben jufammen; 2(ugen burcf) ben @eitenranb beg topfes in je ein oberes unb untere« get^eilt; Slu^enlabe ber Unterüefer öerfümmert ober jia^elfi)rmig; Äinn tief au^geranbet; S5orberbeine ju ©reif armen öerlängert, mit freien, fegetförmigen Ruften; Hinterbeine für?, flacfigebrüdt, ^offenartig, mit feftöertrac^fenen Ruften (gig. 96.) ; ^Iüget= becfen abgeftu^t; Hinterleib fe^r furj mit freier @|)i^e, mit 6 ißaud^ringen, öon benen bie 3 erften öerrcad^fen. täfev unt Farben leben räuberifc^ im äBaffer; erftere !önnen fliegen lüie bie 2)^ticiben unb fonbern ebenfo iüie jene einen milchigen Saft ab, tüenn man fie angreift; beim Untertauchen nehmen fte eine ?uftblafe am §interenbe be§ tör^erg mit fid^; Mareen lang geftrerft, mit 4g'Iieberigen gü^lern unb langen Seinen, bie SinterleibSringe ieberfeitS in einen langen, jugef^i^ten, gefieberten fyortfa^ (2;ra(^een= fieme) au^gejogen, ber leljte üting mit 4 bünnen, beireglic^en ®ei|etn; fangen i^re 33eute ä^nlic^ tüie bie ?art)en ber 2)bticiben t\xx6) bie ^ieferjangen au^; bie S3er:pu^>pung er= fol^t außerhalb beg Söafferl in einem oöalen, ^ergament= artigen Soccn. S§ finb ü6er 120 ^[rten au§ faft aICen (Srb= tl^ eilen belannt. %anmelfaUt (§. 886, 3.). wier elfte ©lieb fo lang Hinterbein ton Gjrrinus natator; öergröfeert. 1. eyrinus'^ Geoffr. Xtttttttel* ober ^rcPttfcr. ^e^ter iBaud^ring ftac^, an ber @pi^e gerunbet; äußere ?abe beö Unterfieferö öor^anben; ^inn o|ne 3a^n; gWgelbecfen mit ^unftftreifen. 3n fte^enbem äBaffer; fc^wimmen fe^r fc^neü in Reifen an ber Dberftäd^e beS SBafferS. 15 euro^Jäifd^e, barunter 11 beutf^e Slrten. * G. natätorV L. (gig. 97.). ©förmig, gertJölbt; oben fc^irärstic^btau ober reinfc^marj mit bläuli^em ©eitcnranbe; unten fc^trarj, aber ber umgefd^Iagene SfJanb be§ Hatöfc^ilbeg unb ber ^tügetbecfen, foraie bie 53einc ftnb rojirot^; i^änge 5— 6™°». guro^a; pufig. * G. minütus^) Fabr. ?öngltd^; oben f(^n)är5ilic^= grün; @eitcn ber glügelbecfen ettraö meffmgfarben ; Unterfeite unb S3eine ganj roftrot^; ?änge 3,5 big 4,5 mm. 5RörbIi(^e8 mtteleuro^a; pufig. «. Oreetoeliilu8'> Lacord. ^e^ter iBaud^ring {ong = !egeIförmig, ju« gef^iljt; äußere ?abe beg Unterfiefer§ fe^lt; Äinn mit «einem, fc^arfen 3o§ne; gtügelbccfeu o^nc ^unftftrcifen. 3« ffießenbem Baffer, unter Steinen. 2 euro^äifAc «rten, barunter 1 beutf(^e. * 0. viltosus') Müll. ?ängttc^, gemötbt; oben bunfelbräunUd^ mit grünem ©lanje, überaß fein ^unWrt, grau behaart; unten roftrot^; ?änge 6""". Q^xo^a; niifyt feiten. 1) Kvrjfxi^wTo; mit Seinf(^ienen auögeftattct (xvt)}x(c iöeinfc^iene). 2) eingefc^nitten. 3) Gyrlnus = ä^nlic^e. 4) bon T"po« Äreiö; »eil biefc täfer in Greifen f(^»immen. 5) S(^hJimmer. 6) «ein. 7) öpexxo? geflredt, X^^^o« ?i^^>e. 8) jottig. I. Coleoptßra. .Käfer. 83 4. g. Hydroiiliilidae '^ (Palpicomia*-^). 3Saffetfäfet §. 890. {§. 886,4.). ^ü^Ier Hx], gegen bie S^i^e fculcnförmig, 6— 9 glieberiQ ; ^cfcrs tafter fo lang ober tioc^ länger at§ bie i^ü^ter; ^lufeeiilabe bcr Untcrhefcr meifl breit, la^^jenförmig: Äinn nic^t auggeranbet; 53auc^ mit 5—6 9{ingen. ?ebcn in fle^enfcen ©ercäifern (feltencr in Xünger unfc an anbeten feuchten Crten); fiteimmen un* bereifen unb stcar nit^t rubernb, fcnbern mit abwe^felnben Sewegungcn ber Söeine (wie bie Öunbe); fie ernä!)ren fic^ öorjugSiceife fcn ^flanjenftcffen; »on ^dt ju 3eit fcmmcn ftc, um $uft einjuat^men, an bie 2öafi'crobetfIä(^e; bie abgelegten öier »erben in einem bitnfötmigen Scccn an ber Oberfläche beg äBaffer« an ^^Jflanjen abgelegt. GS ftnb etwa 5"0 2lrtcn belannt. Uekrftd)t ber toit^tigften (Gattungen ber Hytlropliilitlae. (frfteg Sufeglieb fe^r ' turj; fc^ilb nac^ - toorn t> er engt ; §interfü§e ruberförmig ; SJJittel- unb §interbrufi nac^ hinten in einen Sruftftai^el verlängert gü^Ier 9 gli eberig §interf(6ienen nic^t benjim= $interfü§e nic^t rubet= förmig; fein"! Sruftftoc^el; Hinterleib au? jjRingen gebilbet; gü^Ier Sglicbc» tig; Grjteg 5u§glicb öiel länger aU ' bie übrigen; pert; itcrper lurj eiförmig. §interf{^ienett bewimpert; Äöryer lang eiförmig Hinterleib auS 7 3itngen gebilbet; glügetberfen hinten abgeflu^t (Hinterleib au8 5 Siingen JHalgfc^ilb quer., gebilbet; t^algfc^itb lang . Hinterleib au^ 6 9?ingcn gebilbet; Dberli^jpe tief auägef^nitten r^iel berH.interbrufi erfircdt ^d) jtoifd^en bie »crber= unb ^«itter^üften ^äw"n tiel ber Hinterbrufi erftredt I^Seri; f^-^ fic^nic^ts^enbie^ittelJ^;^-^ ^ ' ' ^ gliebcrig. S3orber= unb SWittelbrufl fc^r breit; S3orberf(^ienen außen nic^t auggefc^nitten 1) HydrophXlus, 2) Hydrobfua. 3) Laecoblus. 4) Berüsu«. 5) Limnobtus. 6) HdopKüru», 7) HydrVchus^ 8) Hydraena^ 9) Cyclon5tum. 10) Sphatridlum. 11) Cercyon. 12) Cryptopleurum. t. Hydropliiliis V Geoffr. aBttftcrfttfcr. eiförmig; f^ü^Ier 9 glie» berig; 5Borber= unb 3)?ittelbrufl gefielt; ^interfü^e ftarf jufammengebrücft unb bc* tt)impert; le^teö (§)\kt ber 55orberfüBe beim (^ ern^eitert. 3n ftef^enbem SaSaffer; belegen ftd^ träge. 2)ie fleifc^ige, langgeftrecfte, nad^ hinten jugef^i^te Saröe beft^t bei§enbe Dberücfet unb ernäf^rt fi^ »on allerlei 2Baffer= t^ieren; jur 5ßerpuppung gräbt fie fid^ am Ufer im (Sanbe eine ^ö^U. 6 euro^jäifcpe 2lrten, barunter 4 bcutfc^e. a. ^er ^audtftadfel reicht über bie ^ititets ffüften weit Ifinaui. * H. piceusV L. (gig. 98.). <ßed)- fc^tDorj, glänjenb ; 2;Qfter unb gü^Ier roft- rot^, le^tere mit brauner Äeule; ?^lüget* becfen mit einem fc^arfen 3ä^n(^en an ber ®pi^e; S3ruftfiet öorn mit einer tiefen gur^c; ?änge35— 45mm. europa; pufig. 1) HydropMlus^äl^nli^e. 2) palpus Safter, cornu gü^Ier. 3) u^tup SQSaffer, cptXiio i(^ liebe. 4) ^jet^braun. 84 Bootogte ober Sloturgefd^id^te bcö S^terretd^g. 890.* Hydrophilus aterrimus') Eschsch. 9Jetn fc^lrorj, glänscnb; gül^Icr ganj roftrot^; glügelbeden ol^ne Bö'^nc'^ß« an ber @pilje; S3rufttiel dorn o|ne ^urd^e; :?änge 30— 35™!». aJiitteleuro^ja; feiten. b. T)cr 33rufitftad)cl fibcrragt bic ^interljüftcn ntrf)t (HydrÖus Brülle). * Ä^. carahoides*^ L. ®ett)ölbt; fc^mar^, mit grünüd^em ^lan^e; Safter unb f^ü^Ier, mit SluSna^me ber Äeule roftgelb; S^orberbeine geroö^nUdE) braun; glügel» becfen l^inter ber Mtte bauchig erraeitert, mit einigen ^un!trei^en; ?änge 15 bi§ 18™™. (5uro))a; gemein. «. HydrobiusV Leach. ©förmig ober längtid^ eiförmig; nur bie SO'Jittelbruft geüelt; Hinterfüße !aum jufammengebrüdt, betüim^ert. 3n fte^enbem Sßaffcr. 23 europäifd^e 2[rten, barunter 12 beutfd^e. a. Se^te§ ®Iicfc fcer ^xiftvtaiuv länger oB ba« oorlci^tc. * ^. fuscipesV L. ©förmig, mößig gewölbt; fc^marj ober ^jed^braun, mit ajJetatfglans ; ^ü^Ier, mit 5tu§nal^me ber teule, unb 33eine braun; Oberfeite fe^r bid^t ^unttirt; ^o|)f an ben «Seiten neben ben 2Iugen mit 2 ©rubelen; ^lügel* becfen geferbt-geftreift, B^^tfc^cnräume abme^felnb mit einer Sfiei^e größerer fünfte; l^äftgc 7—8™™. (äuro^a; häufig. * H. glohülus^) Payk. ^önglic^ fugeiförmig; oben braun, ouf bem §a(gf(^ilbe «nb ben glügelbecfen fd^märjüd^; glügelbedfen öerroorren punftirt unb mit einem naä) Dorn abgefürsten 5Ra§tftreif en ; ?änge 2—3™™. (Suro^a. b. Sc§tc« ©lieb ber Ätcfcrtofter furjcr aU tai oorle^tc (PhilydrusV Sol.). * H. melanocephalus'^ Oliv. ®emötbt; oben bid^t punftirt, bröunüd^gelb ; Äopf, Halsfjilbmitte, Unterfeite unb bie untere ^älfte ber röt^Iid^gelben 53eine fd^roarj; glügelbecfen mit einem nacf) Dorn abgefürjten (Streifen neben ber SfJa^t; i?önge 5™™. enro^^a. * H. margiriellusV Fabr. @c^tt)ad^ genjötbt; oben bid^t ^junftirt, fd^marj; 9?änber beg §at6f(^i(beg unb ber etroag l^eßeren gtügelbecEen gelbbroun; ?änge 3—3,5™™. guro)3a; fe^r häufig. 3. liaeeobius'^ Er. gaft ^albfugelförmig; Hinterfüße oben mit einer ^ei^e bon ©dimimm^aaren befe^t; S5orberfüße beö d^ erweitert. 3n fte^enbem SBaffer an ^PanjeniDuräeln. 13 euro))äifd^e Slrten, fcarunter 2 beutfd^e. * L. minutus'") L. @c^marj; Ha^^fc^ilb an ben ©eiten graugelb; glügelbeden eng punftirt-geftreift, graugelb, fc^marj geftecft, gemöfinli^ mit einem fetteren fünfte neben ber 9^a^t üor ber ®:pi^e; ?änge 2—3™™. guro:pa; gemein. A. Berösiis Leach. H^iiterfd^ienen unb Hinterfüße bemimpert. 3n fte^enbem aöaffer an ^ßflanjentourjeln. 7 euro^äifd^e ^rten, barunter brei beutf(^e. * B. luridus'') L. (^ig. 99.). Hod^ gemölbt; fd)mu^ig = gelbbraun; am ^o^fe unb auf bem Hal§fcf)ilbe geirö^nlic^ erdfarben; glügetbecfen tief ^unftirt^geftreift, mit öerujorren ^unftirten 3tt)if(^enräumen, meift mit einigen bunflen gleden; $?änge 3,5—4,5™™. euro^)a; häufig. 5. liimnobius 'V Leach. ©förmig; gü^tcr 8gtieberig; Hinterfc^ienen unb Hinterfüße niAt bewimpert. 3n fte^enbem SQSaffer. 11 euro= ))aif($c Strien, barunter 3 beutfd^e. * L. truncamiu8''> Thunb. ©tänjenb fc^marj; Htnteredfen be« Hal^fd^ilbe^ unb 9tanb ber glügelbedfen gelbbraun; OberlilJpe leicht ou§geranbet; öorlebteg ®lteb ber tiefertafter faum birfer atg U% le^te; ^Bönge 1,5—2™™. guro^a- 1) ®anj f(^njarj, ber f(^toärjcftc. 2) einem Caräbus ä^nlid^. 3) u^cop SJBaffer, ßtou) xi) tc6e. 4) mit Braunen p§en. 5) lugclig. 6) cptXew {6) liebe, uScup SBaffer. 7) M-äXac fc^ujars, xecpaÄT] Äo^f. 8) fein geranbet. 9) Xdxxo« @ruBe, «ßfü^e, Sac^e, ßtow i«^ uu 10) «ein. 11) fa^r. 12) Xifxvoßio? im ©umjjfe (X{[xv7]) Jebenb. 13) aBgeftu^t I. Coleoptßra. Äöfcr. 85 6. HeloplioriisV Fabr. ?ängU(^; p^Ier Gglteberig, mit 3güebcrtgcr §. 890. ^eule; ^iefer= unb i^i^pentafter lang; ^tnn öovn abgerunbet; ^atöfc^itb mit fünf ^äng§furd)en ; 3Sorber{)üften na^e beifammen. stm diantt fie^enbcr ©etoäffer, an SBafferp^anjen. 29 euro)?äift^e 3trten, barunter 15 beutfdje. * H. nubilus*^ Fabr. ©raugelb; ^opf unb Ca^^fc^ttb nic^t mctaüifd); tc^tcreS mit 5 5ur(f)en, an ben leiten faum ertDeitert; glügetbecfen etraas l^etter, geterbt« gefurd)t, mit abwec^felnb erhabenen ^^tff^enräumen unb üielen, flcincn, fc^roarjen Rieden; ^änge 3™™. Europa. * H. aguaticusV L. (grandisV Hl.), ^opf nnb galsfc^ilb erjfarbig; (entere« mit 5 ?5ur(^en; glügelbecfen ^ron - gelbbraun, meift mit einigen fd^wär^jUrfjen ^teden, geferbt=gefur(^t, bie Bn^if^^ni^öumc faft alle gleid) ^od); ?änge 4— (5'»™. euro:>ja; pufig. * H. granulärü^^ (L.) Er. ^o^f unb ^atsfd^itb erdfarbig; glügetbeden tief ^un!tirt=geftreift, mit fd^maten, etiraS er'^abenen S^^^f^^^^i^önmen, bunfel broun« gelb, unbeutlic^ fd^toarj geftedt, mit einem beutü(^en, buntlen gledc^en hinter ber aJfitte neben ber 5^at)t; ^änge 2™™. * H. griseus'^ (Herbst) Er. ^opf unb §oI«fc^iIb grünerjf arbig, le^tere« mit Ii(^tgetbem SSorber» unb @eitcnranbe; glügelbeden gelbbraun mit bunüeren Rieden, ^unftirt^geftreift, mit flad^en 3^if<^e«i^äumen, auf jebem Bi^V't^cnraumc eine feine ^unftreife; ?änge 3 mm. 7. Hydröelius'^ Leach. i^ängüd^; gü^ter 7güeberig, mit Sgtieberiger Äeute; letztes ®lieb ber Äiefertafter faum ^alh fo lang trie ber Äopf; ^i^pentafter !urj; SSorberbruft nic!^t gefielt; ^lügelbeden meij^ ftarf erl^aben geftreift. sim atanbe bon fte^^enbem SSaffer unb Säd^en, unter ©teinen unb angefci^wemmtem Oieifig. 8 europäifti^c Wirten, barunter 5 beutfc^e. * H. elcmgätus'> Schaller. «Sd^njarj, mit grünem ®c^immer; $al«fd^tlb mit 5 großen ©ruben; glügelbeden ^unftirt^geftreift, 9?a^t unb jiüeiter, britter, öierter, fec^fter unb achter 3tt3ifd)enraum fielförmig ergaben; ?änge 4™™. (Suro^ja. 8. Hy draena '-^ Kug. ?änglid^; ^ü^ter 9gtiebcrig, mit öglieberiger teule; te^te« (Slieb ber Äiefertafter fo lang mie ber Äopf; JBippentafter ftein; ^algfd^ilb me^r ober njeniger 6edig, jeberfeitS mit einem gebogenen, öorn unb leinten in einer tieferen (§>rube enbenben ?äng«einbrud; ^^lügelbeden hinten in eine feine @^i^e ausgesogen, gaft nur in ftiefjenbem äöaffer unter Steinen nnb an SBaffer^^ ijftanjen. 22 euro^jäifc^e Slrten, barunter 12 beuty4»e. * H. riparia'"'^ Kug. §la(^ geiüölbt; fd^marj; p^Ier, 2:ofter, S3eine rötpc^; gtügelbeden braun; le^tere beutlid) breiter al« ha^ ^alsfc^ilb, unb mit jie 9 biS 10 9?eit)en mäßig tiefer, faft öterediger fünfte; ?änge 2]^"^. eurc^a; gemein. 9. Cycloiiötum "> Er. §atbfugelförmig; p^Ier 9gUeberig; ^lügel* beden hinten einjeln abgerunbet. 3n fte^enbem SBaffer. 5 europäif(^e «rten, barunter 1 bcutfd^e. * C. orhiculnre'^) Fabr. ©dimarj, gtänjenb, bi(!^t punftirt; 53cine bunfetbraun; ^tügelbeden neben ber 9^a^t mit einer eingebrüdten, üorn ocrfdirainbenben i!äng6« linie; ^änge 3™™. euro^a. 10. Sphaeridiiim "-^ Fabr. kugelig« eiförmig; glügelbeden hinten einjetn abge= runbet; le^te« ®Iieb ber Sorberfüße beim (5' oerbidt unb mit ungleid)en Mauen. an jDünger. 4 enro^jäifd^c 2lrten, barunter 2 beutfc^e. * Sp. scarahaeoides "*>' L. (gig. 100.). ©c^raarj; ^tntcreden beg §al8fd^ilbe8 flumpf* 1) ""IlXos SRagel, SBarje, Surfet, cpopdw ic^ trage. 2) »ollig, trüb. 3) im äßaffer lebenb. 4) gro§. 5) geftjrnelt. 6) grau. 7) 65poy6os äöaffer gießenb, ber SBaffermann. 8) Verlängert. 9) ^on 56iup SaSaffer. 10) am Ufer lebenb. 11) xuxXo; ^rei«, vwToc gtücfen. 12) frei«förmig. 13) ocpatpiStov eine Heine Äuget. 14) einem Scarabaeus ä^nti(^. 86 3ooIogtc ober 5Katurgefd^td^te bc8 S^terretd^S. trmfeüg ; ^lügelbecfen mit einem oft unbeutttd)en, btutrot^en ^(erf an ber SÖurjef unb einem großen, gelben %kd an ber ©pi^e; 33eine getbbraun; $?änge 6™™. euro^ja; fe^r ^äuftg. * Sphaeridium bijnistulafum '^ Fabr. ©d^njQrj; §intere(fen be8 ^atgfd^ilbeS fafl fpi^; @eitenranb beg te^teren unb ber glügelbecfen fc^mdgelb^gefäumt; an ber pi^t ber ^tügetbecfen faft ftetg ein großer, gelber gtecf, oft auä) ein blutrot^er %kd Quf ber «Schulter; Seine gelbbraun, mit fc^toarjer @(^en!elbinbe; $?önge 4™™. Europa. 11. Cepcyon'' Leach. ^od^geiDöIbt; gfügelbecfen an ber äif^e Slrten, in jDeutfc^Ianb nur bie folgenbe : * Cr. atomariumV. ®erunbet*eiförmig; fd^marj; fe^r ftar! punftirt; oben fein unb bünn behaart; gtügelbeden ge!erbt=geftreift; cItem ^aten; Sungc länger aU bie | l nur fanft au«aeranbet ... 2) Lomeehüsa. folgenben; Äo^jf leinten eingcfe^nürt; §alöf(^ilb naäf l öorn toerengt 3) BolitochSra, erfte« ©lieb ber Hinterfüße fc lang wie bie folgenben; 8ip}jen= tafter 3 gtieberig, ba« jireite ©lieb Türjer 4) HomaUSta. lalle gü§e 5 gtieberig; erfteö ©lieb ber Hinterfüße länger aU bie fotgcnben; Äo^jf hinten nid^t eingef^nürt; Äiefertafter Sglieberig; ?i^pcntaftcr 4 gtieberig. 5) AUochSra. 2) ^üffUt hinten untet tiem Seitenronbe tier Stirn entj^ringenb IL Tachyporini. ["St^ienen nur iüenig tänger al8 bie I -öruit uberragenb, | Schienen um bie Hälfte länger at« bie ) i ?fü§e 7) Tachfnus. jgtügelbecfen glatt, meift mit 3 ^unftrei:^en, bie ©ruft ni(^t überragcnb; Äiefer* V unb ?i^^entafter fabenförmig 8) Bolitoblus. 3) gü^ler am Sorberronbe ber ©tirn entf prinflenb III. Staphylinini. ©tigma ber ten!ung ber Cberfierer ent* »orn I .^^^^ _ g. StaphyUnus. SJorberbruft frei; f^nngen^; »^»ei^teö ©tteb ber l ougge. \ g^'j^tet^üften an ein» HatSfc^ttb mit J Äiefertafter njinteften« fo raubet, y ^^^^^ ^^^^^^^ Iq^ ^.^^^ einer oberen unb \ lang irie ba« bntte; l3uuge born ganjranbig \\) Philönthus. einer unteren Jü^ter toor bcr Sintenfung ber OberÜefer entfpringenb, ge* ©citenranblinie ; fniet; 3Kittet^üften auö einanber fte^enb; güße äicmfii^ '^ lang 12) Xanthoamu. Stigma ber SSorberbruft bebedt; ^aii\ei ä^^ncn toor bcr {Srfte« gußgticb tänger at« bie fotgcnben; J @^i^e 20) Anthoj^Sgui. Oberlief er gejä^nt; )mit einem S^^ne in bcr y aJJitte 21) LeMeva. (Schienen äußcrfl fein be* 2)ie 4 erften gußgtieber gtei(^ lang; J bornt 22) Omaüum. Oberliefer nic^t gejä^nt, ^ Schienen om «ußcnranbc l o^ne 35omen 23) Anthobium. 3) fiittter^üften f ugelfönnig ; »orber^uf ten ni^t borrogenb VIII. «cropeplini. gü^ler 9 gtieberig, einfc^tagbar ; ^üße 3 gtieberig 24) MicropejAus. 88 Soologie ober gfiaturgefd^tci^tc bc8 X^ierreid^S. §. 891. I. Unterfamilte. AleoeliarTni '\ @ttgmen ber S5orberbruft ji^tbar; gü^Ier auf ber @tirn neben bem inneren, unteren 2tugentrin!ef ent^ f^ringenb. 1. IHyriiiedoiiia V Er. Untertip^je mit furjen 9^ebenjungen ; ^ör^jer fd^mal; ^at§fc^ilb fd^ntäter Qt§ bie ^^lügelbecfen. ?cben mcifl unter Slmeifen. 30 euto« ^äifd^e Sitten, barunter 15 fceutfcl^e. a. Slügclbeffcn minbcftcnö fo lang wie ba« ^alSfdbilb. * M. humerälis^' Grav. ^ec^braun; @(^u(tem ber glügelbecfen, üorberflc §interleib§ringe, gü^terwurjel unb Seine röt^tic^gelbbraun ; §Qt§[d^i(b um Vs breiter al« long, bic^t unb fein |)un!tirt; Hinterleib oben glatt; c? "^it einer feierten 3)littelrinne auf bem ^atsfd^ilbe; ^änge 6 mm. gfiörbiic^eg a«itteieuro^a ; bei Laslus fuliginosus; nic^t fetten. * M. furiesta'*) Grav. ©länjenb fd^UJorj, fein bel^aart; ^ü^ter unb S5eine bunfel rot^braun; §al«fd)itb faft fo lang mie breit, beim c? mit fc^rtac^er SJJittel* rinne; Hinterleib oben glänjenb glatt; ?änge 5™™. 5«örfcli(^e§ anttteteurcpa; :^äuttg. b. ^lügelbecfen fürjcr al* baS ^aldfd^Üb. * M. canaliculäta^) Fabr. Ungeflügett; braun; bid^t ^unftirt; ^o|3f unb bie beiben öorle^ten HinterteibSringe ^ed^fd^njarj; ^ü^lertt)urjel unb S3eine röt^üc^* gelb ; Hat«fc|i(b ettt)a8 lönger atg breit, mit einer äRittelrinne bei d' unb 9 ; §(ügelbe(fen faft nur 1/2 fo fang mie \iCi^ Ha(8fc^ilb; !?änge 4 mm. guro^ja; an feuerten Orten unter Steinen; gemein. Ä. IiOniecliüsa'> Grav. Unterti^^e ol^ne Df^eben jungen; Körper breit; Hat8f(^ilb fo breit roxt bie ^(ügetbecfen, am Ht«terranbe beiberfeits beutlic^ au6* gebud^tet. 3n Slmeifenneftem ; 2 europäif(^e Slrten, batoon 1 in SDeutfd^Ianb: * L. strumösaV Fabr. ^ioftbraun; ^opf, 33ruft unb Wdit beS Hinterleiber meift ^ec^fc^njorj ; bierte6 bis je^nteS ^ü^Iergtieb bünn geftielt, bed^erförmig; HalSfc^ilb mit einer beutlic^en j?änggfurrf)e in ber SRttte; lOänge 6 m™. 0iörblic^e& Mitteleuropa; feiten; unter Formica rufa. 8. Bolltoeliära V Mannerh. innere Unterüeferlabe mit furjen 3)örn* d^en hinter ber ®pi^e; 3«nge an ber @^i^e gefpalten; 9iebenjungen borl^anben; bie öorte^ten ^ü^Iergüeber etiraS breiter at§ lang; Hal«fd^i(b f^mäler alg bie grob :|}un!tirten glügelbecEen. 3n ^iljen. 12 euro^Jäifc^e Strten, barunter 6 beutf(^e. * B. lunvlata"^ Payk. 9?öt^(id^gelbbraun; 9}?itte ber ^ü^Ier, bie gtügelbedfen mit ?tu8na§me ber @d)ultem unb beS ®pi^enranbe8, fünfter unb SBurjel be§ fec^fien Hwterleib§ringe« bunfet; 53eine bta^gelb; ?änge 3— 4 mm. (juro^a; häufig. 41. Ilonialöta '°^ Mannerh. innere Unterüeferlabe mit S)örnd^en befe^t; 3unge bi« jur SKitte gef^alten; 9^ebenjungen nid^t üorragenb; topf hinten in ber Sieget eingefc^nürt; Hat«fc^ilb etmaS fc^mäler al« bie glügelbecfen. sin feuchten Orten unter ©teinen unb faulenben ^flansen. Ungefähr 250 euro)>äifd^e Slrten, barunter ct»a 160 beutfe^e. * H. analis"> Grav. Hinterleib gteid^ breit; Haf^[d^itb faft um bie Häfftf breiter at« lang, giemüc^ gerunbet, am ©runbe mit einem tiefen Cluergrübc^en; giügelbcdfen nur tt)enig länger, hinten faft gerobe obgeftu^t; Hinterleib überall fein punftirt; fc^wars; p^ler bröunlid^; p^lerwurjel, S3eine, Alfter gelb; Hal8* fc^ilb unb i^Wgelbecfen bunfel» bis rot^braun; !i?änge 2mm. ^^^^pa; unter atinben unb 8au6; l^äufig. * H. merdaria'') Thoms. Hinterleib gleid^ breit; Hat«fdf)tlb !aum um bie Hälfte breiter alö lang, an ben @eiten mit einzelnen, abfte^enben Haaren ; ^tügel* bcdten ettt)a um 1/3 länger; Hinterleib am fünften unb ferfjften 9?inge glatt; ))ec^* fd^tparj; p^ler bräunlii^; p§lerh)urjel, S3eine, 5lfter gelbbraun; glügelbecfen metft cmfarbtg braungelb; ?änge 4mm. gu^o^a; im 2)üngcr unb in ^iljen; pufig. 1) Aleochära = ä^nli(^e. 2) bon fA'jpfxtj^cuv Slmeifen^aufe. 3) an ber ©(^ulter (nu- merus) auggejeic^net. 4) trauernb. 5) mit einer Keinen 9iinne (canalicüla). 6) Xuifxa ©aum, ^taufen; l/cu {(^ i^abej toeil bie §interlei6§ringe am JRanbe behaart finb. 7) an^- gefd^njolten. 8) ß^Xf-tj?, boletus ?ö(^erf(^toomm, xotipu) x6) erfreue mi^. 9) monbförmig. 10) öfAaXoTT)? ©lätte, e^en^eit. 11) am Slfter augg ejeic^nct. 12) merda Unrat^. I. Coleoptgra. Ääfer. 89 * H. fungicola'> Thoms. Hinterleib gleich breit; ^olöfc^ilb um bic Raffte ß goi breiter alö lang; glügetbeden um 1/3 länger; Hinterleib am fünften unb fed)ften 9?inge fnft gtott; fcf)ttiarj; SBurjel ber gü^ter unb 33eine gelbbraun; glügetbectcn fc^mu^ig^braun; ?änge 3™^. gfiörtlic^e« 2«itteteuro»ja; in ^i^iljen; häufig. * H. sordidüla*) Er. Hinterleib g(eid) breit; bie 6 öorIe^3ten ^ü^lergtieber öicl breiter als lang; Hat8f4ilb faum um bie Hälfte breiter ^al6 lang; ^(ügetbecfen um Vs länger; Hinterleib überaß bi(f)t unb fein ^unftirt; 'matt fc^iüavj; glüget« becfen unb 5lfter bräunüd^; ißeine f^mu^ig getbbraun mit bunfteren Sdjenfcln; $?änge 1,5 mm. guro^a; in trocfenem Äuf^mift; pufig. 5. Aleoeliära'> Grav. innere Unterlief erlobe mit 2)örn(^en befc^t; 3unge gefpalten; 9?eben3ungen etroaS oorragenb; Hot^fc^i^b üiel breiter atö lang; glügelbecfen meijl eben fo breit. 3n 3)ünger, Äe^nc^t, 2la8; 70 eurc^äifc^e Sitten, barunter 40 beutf(!^e. * Ä.fuscipes"^ Grav. (gig. 102.). ©länjenb fd^ttjarj; gü^Ieriüur^ef, Seine unb f^Iügelbeden bunfet^rot^braun; 0ü^ler ftarf f|)inbelförmig öerbicft, britteS ®Iieb beut» lid^ länger a(S ba§ jmeite; Ha(Sfdf)i(b gteirf)mä§ig ^unftirt; ^lügetbedeu fürjer; ?änge 5— 6™™. eurcpa; pufig, namentuc^ an 5IaS. * A. moesta'^ Grav. ©lönjenb fd^ttjarj; gü^fer* murjet unb S3eiue bunfeI*^e^broun, ^üße fetter; gtügetbecfen fo lang mie baS gtei(!^mäßig i3unftirte HalSfd^ilb; ?ängc 3 — 4™™. gfiörblic^e« ÜJütteteuro^ja; »eniger pufig, BefonberS in 5ßiljen. IL Unterfamtlie. Taeliyporlnr'^« Stigmen ber SBorbcrbrufl fid^tbar; i^ü^Ier hinten unter bem ©eitenranbe ber @tirn entfpringenb. O. Tacliyporus'^ Grav. ^iefertafter mit ^friemenförmigem (Snbgliebe; 3unge 2(ap))ig, mit gleich langen ^f^eben jungen; Äo^f unb Holsft^ilb Weber pun!tirt, noc^ behaart; alle güße ögtieberig. n eurc^äif(^e Slrten, barunter i4 beutft^c. a. Sopf toth^elb. * T. obtusus*-) L. ?eb^aft rot^gelb; borbere Hälfte ber ^^nigclbedfen, 53rufl unb Hinterleibgfpi^c fd^marj; ?änge 3,5 mm, ^^^g^ faulenben ^üfranjenftcffcn ; (Surcpa; f^äufig. * T. abdominalis''^ Er. ©elbüd^rot^ ; ^ü^Ier ^eflbraun, nad^ ber @pi^e ju bnuRer; S3ruft unb Hinterleib me^r gelbbräunlid), bie einzelnen S^iingc gelb ge- räubert; ^iügelbeden nur menig länger al8 baS Hcit«f(^ilb; ?ängc 3™™. 3«ittet* eurc^a; nid^t feiten. b. ^opf fd)n>ari ober ped)braun. * T. chrysomelinus"') L. ^eb^aft gelblic^rot^; Äo^f fc^marj; i^ügetbecfen um baS ®c^ilbcf)eu mit einem gemeinfc^aftlid^en, breiecfigen. fc^roarjen ^Iccf unb am SluBenranbe mit einem fc^wärjUci^en ©trid^e; Hinterleib fc^worj; ?änge 3,5™«». Suropa; gemein. * T. hypnorum'') Fabr. ©tänjenb fc^trarj; güt)(er unb iBeine unb ein breiter @aum am ©eiteuranbe be« Ha^^fc^itbeö bräunürfigetb ; ^lügetbeden rot^, mit einem gemeinfcl^aftlicfien, breiecfigen, fc^märjtic^en %\td am ©c^ilbc^en imb einem läugüd^en, fc^märjUd^en ^^IcdE am ©eitenranbe; ?änge 2,5— 3,5mm. Europa; gemein. * T. pusillus'V Grav. ©länjcnb fcfirrarj; gü^(erlt)urjc( unb 33eine gelbbraun; p^Ier braun; Hinter^ unb ©eitenranb be« Ha^^ff^i^be« f)eff gefäumt; ^tügel« beden braun, mit fd)tt)ärj liebem ©eiteuranbe, ebenfo breit, aber öiel länger atS bas Hat«frf|itb; ?änge 2— 3™™. ^„^0^0- häufig. 1) On ^iljen lebenb. 2) äiemli(^ fc^mu^ig. 3) aXtoc für T>toc Sonne, X'^P*" »«^ «rf«uc mi(^. 4) mit braunen 5ü§en. 5) traurig. 6) Tachypörus * ä^nlic^e. 7) Ta^UTtöpoc f(^nea ge^enb. 8) ftum^^f. 9) »on abdömen Hinterleib. 10) einer Chrysomela ä^nli«^. 11) hyp- num SDtoo«. 12) Hein, »injig. 90 3ooIogie ober ^fJaturgefc^ic^te be§ X^terrcid^S. 891.* Tachyporus hr-unneus'^ Fabr. §elt röt^üc^braun ; @rf)eibe be§ §al§fd)t(be«, ^o^f mib S5ruft bun!el perf)braun; Hinterleib braun; ^^Ingelbedfen ettra§ fd^mäier unb um bie Hälfte länger al« bag HatSfc^itb; $?änge 2— 2,5™°!. (Suro^sa; äiemti(^ feiten. 7. Tadiiniis '-^ Grav. (gnbgtieb ber ^iefertafter ebenfo lang unb bi(f mt bo§ öor^ergc^enbe; S^^^Ö^ 2tQ|))3ig, mit g(eid) langen 9^ebenjungen; Äo^f imb Hat8fd)Ub meift fein ^nftirt; aöe ^ü^e öglieberig. unter faulenben ^flanjenftoffen; 25 euroi^äifc^e Sitten, fcarunter 18 beutfd^e. * T. rufiipes^^ De Geer. ©lönjenb fc^ttiarj; (Schultern unb ©pi^enranb ber ^tügelbecfen, 9?änber ber HinterleibSringe unb bie S3eine roftrot§; gü^Ier bunfel« broun; §al§fci^itb fd^warj, etroaS breiter al8 bie ^lügelbecfen; $;änge 4,5—5™™. (5uro)>a; puftg. * T. flavipes") Fabr. ©länjenb fd^marj; f^tügetbeden unb S3eine rot^broun; ^ü^ter braun; Hal§fd^ilb fc^tüarj, !aum breiter al« bie ^^lügelbecfen; ![^änge 5 bi§ 5,5™™. euro^a; pufig. * T. fimetarius^) Grav. ®Iän^enb fc^raorj; ©eitenrönber unb oft auc^ Hinter^ ranb be§ §at§fc^ilbe§, 33eine unb ^lügelbecfen l^eßer ober bunfler rotbraun; ^ü^Ier ^anj fi^raarj; §ol§fd^i(b unb glügelbcden gleich breit; ?änge 4™™. mxt' \\ä)Z^ 9!)ZttteIcuropa ; puftg. 8. BolitobiiisV Leach. 3unge an ber@pi^e in ber3)litte auSgeranbet, mit fürjeren Dlebenjungen ; ©d^eibe beS §al§f(^ilbeg fpiegelglatt; aüe ^üße ögtieberig. 3n ^ii^zn unb unter faulenben ^^flansenftoffen; etwa 20 curo^äif(^e Strien, barunter 13 beutfd^e. * B. atricapillusV Fabr. ^Jötl^Itc^gelb, glän^enb; fünfte« unb fecl^[te§ ^ixljUx' güeb, Äo^f, iBruft, bie 3 testen Hinterleib bringe, gtügelbecfen unb ©c^ilbc^en fcfettjars; ©pil^enranb ber glügetbecfen, fomie ein großer, breiecfiger glecf an ber @(^utter raciBgelb; ?önge 5—6™™. euro^ja; pufig. in. Unterfamilie. I^tapliylillflir^ ©tigmen ber SSorberbruft fn^t^ bor (bei Quedius bebedlj; gü^Ier am SSorberranbe ber @tim entfpringenb. 9. iStapliyliiius''^ L. gü^Ier fabenförmig; Hßl^ff^tlb gleid^ breit, mit abgerunbetem Hinterranbe unb faft gerabe abgefc^nittenem ^orberranbe; 33eine giemlic^ !urj; 3SorberfüBe ftar! ermeitert. sin 2la§, 2)ünger unb faulenben ^flanjen^ Öoffen. UcBer 20 euro:^äifc^e Slrten, barunter 10 beutfc^e. * St. pubescens"'^ De Geer. @d^marj; bid^t filzig, oben braungrau, unten jtlbcrmeiB behaart; ©c^ulterranb ber ^lügelbedten gelb; 53eine fd^warj, mit gelbem 3finge um bie ®d^enfel; Hinterleibgriiige in ber TOte mit einem breiedigen, fc^raarj begrenzten, golbgelben Haarftecf; ?önge 10—12™™. euro^a; nid^t feiten. * St. caesareus''> Cederh. DJkttfd^roarj; ^ü^ter, 33eine, ^lügelbeden rot^; ©d^ilbc^en fammetfd^warj ; Hinterranb unb jmei fleine f^Iecfen am S^orberranbe beö HoISfc^ilbeS ^eü golbgelb, feibengiänjenb behaart; ein ä^nüc^er ^^tecf jeberfeits oben unb unten ouf ben Hinterleib§ringen ; ?änge 15—20™™. Suro^a; pufig. * St. erythropterus'V L. 9JJattfc^raarj; SÖur^el unb @^i^e ber gü^ter, bie ^ügelbecfeu unb S3eine rot^; jrciid^en ben Slugen, auf bem @(!^ilbd)en unb ein breiecfiger giccf jeberfeit« auf bem jmeiten, fünften unb fed^ften Hinterleiböringe gelb behaart; ?änge 10-13™™. guro^^a; pufig. * SL fossor'V Sco^i. @d^marj; ^opf, Halsfd^ilb, SBorbert^eil ber ^lügelbecfen bun!cl braunrot^; @^i^e ber (enteren fetter braungetb; @(^enfel unb Hüften ^ed^fd^marj ; (Sd)ienen rott|braun; p^e ped)braun; @d^ilbd)en fammetic^morj; jmeiter bis fec^ftcr Hinterteibgring mit einem mittleren, golbgelben %kd; ?änge 15™™. ®üb= unb 2RitteIeuro^)a; in @üb= unb iUiittelbeutfc^lanb nic^t feiten. 1) »räunlic^.^ 2) xa^tvö? ober xa/'j« fc^neü. 3) rot^üiig. 4) gelbfü§ig. 5) fimetum 9«iftgru6e. 6) {iwKixriz, boletus ?ö(^erf{^ö)amm, ßtou) ic^ lebe. 7) fc^warj^arig. 8) Sta- phylinus=ä^nli(^e. 9) ota^uXtvoc mamt eine« 3nfetteg bei SlriftoteleS toon aracp-j^ STraube. 10} flauml^aarig. 11) faiferlic^. 12) ipuftpo; rot^, TTzepov ^lügel. 13) ©r'äber. I. ColeoptÖra. Ääfcr. 91 tO. OcypusV Kirby. ^^Ux fabenförmig, aber bicl bünner unb fd^Ioufcr §. 891. aU bei ber ÜOrigen ©attung. ?eben§tueife wie 6ei ber »origen ©attung. (Sttoa 20 curo= ^äifd^e Slrten, baruuter ungefähr 15 beutfc^e. * 0. olens'> Müll, ©eflügelt ; ^alsfc^ilb unb ^lügelbecfen jicmlirf) glcid^ lang; tief fcfjmarj, tnott, äu^erft btc^t unb fein punftirt unb behaart; ^ü|ter an ber (Spi^e meijl rot{)braun, mit ftarf auSgeranbetem gnbgtiebe; ?änge 24— 30"»«. (äuro^ja; Jceniger pufig. * 0. cyaneus'J Payk. ©eflügett; §al«fcl)ilb unb f^Iügetbecfen jiemlirfi gteic!^ lang; fc^mars, tt)enig glänjenb, bid^t unb mä^g fein |)unttirt; Äopf, ^al«fd^ifb unb ^lügelbeäen bunfelblau; ^^ü^lerfpi^e bräunlid^ ; ?änge 15— 22 mm. guropa; niöft feiten. * 0. picipennis^) Fabr. ©eflügelt; ^alSfd^ilb unb gtügelbccfcn ^iemlid^ gleic^ lang; ^o^f fo breit mie ba§ §algfcf)ilb ; fc^marj; gü§Ierf)3i^e unb gü§e rotbbraun; Äopf unb ^atsfc^ilb gtänjenb erdfarbig; glügelbecfen braunrot^, feltencr pcd^* frfiraarj; ?änge 12— 16™™. (äuro^a; pufig. * 0. sirriilisV Fabr. Ungepgelt; ^al8fc§ilb um V4 länger alg bie f^Ittgetbecfen unb mit burrfige^enber, glatter aJJittelUnie; matt fc^roarj; fc^raarj behaart; ?änge 12—20™™. eurcpa; t'e^r pufig. * 0. macrocejihalus'^ Grav. Ungeflügett; §at§fc^i(b foft bo^^elt fo lang lüie bie glügelbecfen, bunten mit glatter 9J?itteUinie ; ^opf öiel breiter al« ba« "^aU-- f(^ilb; pecl)fc^raars ; gelblid^ be^aort; glügelbecfen unb ^ü^e rot^braun; güfiler fc^mar?, bie 3—4 legten ©lieber rötl){id^getbbraun; ?änge 18—21™™. 3)eutf(^lanb unb Defterreid^; ni(^t I)äufig. 11. PHllöntltus '^ Leach. ^op\ burc^ eine botsförmige SSerengung mit bem §al§fcbilbe üerbunben; Ie^tere6 fo lang ober länger at8 breit; 3)^ittetbüften an einanber fte^enb ober burd^ einen fleinen B^^ift^cnraum getrennt, unter Steinen, 9Kocö, faulenben tl^ierifd^en unb pflanjIiAen Stoffen. Ueber 90 eurcpäifAe Wirten, barunter 70 beutfc^e. * Ph. laminatus"^ Crtzr. ^alSfd^itb auf bem dtüdm o^ne ^^3unftc; glänjenb f(^tt)arj; ^o^^f unb §al§fc^ilb bronjegrün; ^^lügetbecfen bunfelgrün biö bläuüc^; Äo^f fd^mäler als ba« ^alSfc^Ub; |^(iige(becfen fe^r fein unb bic^t punftirt, mit bünner, anüegenber, fc^n^arsbrauner ^e^aarung; fünfter §interleiböring be8 (5* nac^ binten in einen ^ortfa^ erweitert, melci^er ben fed^ften §?ing faft ganj bebecft; ?änge 9™™. Europa; häufig. * PIi. atratusV Grav. ^alsfc^ilb auf bem 9^ücfen jeberfeits mit einer Üfei^e öon 4 "ipunften; ^o^f unb ^alsfci^ilb glänjenb fc^marj; ^lügetbedfen fd^marj metaögrün; S3eine bunfet; ^o^f ctma« frfjmöler al§ "iid^ §al8f(^ilb; glügelberfen nic^t bicbt unb mäßig fein pnn!tirt; ?änge 6—8™™. euro^a; gemein; im'2)ünger. * Ph. varius'V Gyll. §al§frf)itb äbnüc^ ttiie bei ber öorigcn 5lrt; Äopf unb ^alefdjitb gtänjenb fd^roorj; ^lügetbeden bronjegrün, fetten ganj ober nur an ber ®^i^e rbtblic^=ipec^braun; 33eine bunfel; ^op\ öiel fd^mälcr al8 ta^ ^alsfc^itb; :Oänge 6™™. euro»>a; fe^r l^äufig. * Ph. aeneus"^ Rossi. §at«f(^ifb äbnlic^ mic bei ben beiben öorigen 2lrten; fc^marj; ^opf unb §a(öfcbi(b bronjefc^njarj ; ^Üigelbecfen grünlirf) bronjefarben; ^eine bunfel; Äo^f gerunbet 4e(fig; glügelbecfen fein unb bid)t ^unftirt, ebeufo tt)ie ber Hinterleib bräunlid^grau behaart; ?änge 8 — 12™™. europa; häufig. * Ph. politus''^ Fabr. $al«fcf)ilb ä^nlic^ raie üorbin; fc^marj; Äopf unb §at8« fd)ilb bunfet bronjegrün; ^tügelbecfen büfter bronjegrün; erfteS gübtergUeb tt)enigften§ unten gelbbraun; 53eine fc^raarj; ^opf eiförmig; Hinterleib bünn fcbttJarj bebaart; $?änge 8—10™™. Guro^a; fe^r häufig. * PIi. varians'^> Payk. ^algfd^itb auf bem 9fücfen jeberfeitö mit einer 9tei§c oon 5 fünften; f(btt)arj; glügetbecfen mit einem unter ber ©d^ulter beginnenben, fd^räg nad) innen jiebenben, rotten, öermafcbeuen glecf; S3orberbüften ganj ober tbeilmeife gelbbraun; ^lügelbecfen oiel breiter als ba8 C>at8fd)i(b; ?änge ö— 6">™. Suropa; fe^r pufig, 1) 'öxuTiou; fc^neüfüßig. 2) riec^enb. 3) btau. 4) mit ^pec^farbenen glügelbcden. 5) ä^ntic^. 6) fia^po; gro§, XEcpaXri ^oöf. 7) ^0-oi greunb, ovHo? gjiift, Äot^. 8) mit einer platte (lamlna), 9) gef^tüärjt. 10) bunt. 11) erjfarben. 12) geglättet. ISjmanntg* faltig. 92 3oO'^o9^^ ober S'Jaturgefd^ic^tc bes 2^^terretc^S. 891.* Philönthus fulvipes') Fabr. §at§fc^ilb Quf bem 9^ü(fen jeberfeit« mit einer 9?ei^e öon 6 'fünften; glänjenb fd^tüarj; glügelbecfen, 53eine unb bie 3 erften ^ü^tergüeber rot^gelb; ^lügelbeden ettraS breiter unb länger atö bog §alsfcf)ilb, fein gelbrot^ behaart; klänge 5™°». (Suro^ja; fef^r ^äufis. * Ph. micans'^ Grav. §at§f(^ilb tt)ie bei ber öorigen 2trt; ici)n)orj, tüenig glänjenb; S3eine gelbbraun; §interleib§ringe breit braunrot^ geranbet; ^^lü^et« beden fcdwarj, etwa« breiter al§ ta§ ^al^fc^ilb, fe^r fein unb äußerft bid^t ^unftirt, bid^t grau behaart; ?önge 5™™. euro^a; fe^r häufig. * Ph. nigritülus^^ Grav. §a(«fci)ilb lüie bei ber öorigen 5lrt; gtänjenb fc^njarj; crfte i^ül^tergUeber unb 2^after ptä)hxaun; S3eine bräunlich g elb ; ^^lügelbecEen ni^t bi(^t, aber siemtirf) tief ^unftirt, mit feiner, fpärlid^er, grauer Se^aarung ; graeiteg unb britteS gü^Iergüeb faft gleic^ lang ; ?änge 4 ™m. euro^a ; fe^r pufig. lÄ. Xaiitlioliniis''>' Serv. Äo^f länglid^, leinten burdf) einen §atö mit bem §al§frf)itbe berbunben; Äör|)er lang geftrectt; 3unge abgerunbet, ganjranbig; glügelbeden mit über einanber liegenben S^al^trönbern. geben in 3^ünger unb anberen »crtt>efenben ^flanjcnftoffen. 27 euro:>jäif(^e Slrten, barunter 18 beutfc^e. a. ^opf firob punttitt. * X. punctulätus'^ Payk. ^ä^rvav^, ftarf g(än§enb; glügetbecfen mit grünem ©d^immer; ^ü^Ier unb güße ^ed^fc^roarj; |)al§f(f)ilb mit 2 geraben, au§ mcift 6 $un!ten gebilbeten 9=iücfenrei^en unb jeberfeitS einer gefc^Iängelten ©eitenrei^e; l^önge 7^^. guro^a; häufig. * X. ochraceu8''> Gyll. ©c^ttjarj, möfeig c(längenb; i^ü^Ier unb 53eine rotl^' braun; gtügetbccEen pec^braun; §aI§fd^Ub mtt etroag mef)r (8—10) fünften in bcn 9?ei^en; ?änge 6™™. euro^a; puflg. b. ^opi fein unb jerftreut punttitt, * X linearis''^ Oliv. ^Bronjcfc^marj ; ^ü^Ier, 33eine unb ^lügelbecfen |)ecl^« braun; ^al^fc^ilb mit^iei^en öon etma 15 feinen fünften; ?änge 7 m«". (Suro^a; häufig. 13. Qiiedius Leach. (Stigmen ber SSorberbruft burc^ eine freie |)orn* platte bebecft; Bunge abgerunbet, ganjranbig; SJJittel^üften einanber genähert, an feuchten, fc^attigen Orten, (ättüa 70 eurc)?ätf^e 2lrten, barunter über 40 beutfc^e. * Q. dilatätus*^ Fabr. f^ü^Ier fägeförmig; fc^raarj; gü§Ierf|3i^e unb ©c^ulter* raub ber i^Iügelbecfen roftgelb ; ^lügelbecfen jufammen 4ecfig, fd^möler, aber etwa^ lönger a(g ba« §algf(f)ilb, fein unb bid)t punftirt; $?önge 16— 20™™. «Breite 5™™. Italien unb 9JiitteIeuro^a ; in ^ormffen=5Reftern unb an auöffieienbem (Sic^enfafte; feiten. * Q. fulgidmV (Fabr.) Er. ^^ü^Icr fabenförmig; C'ai^fdöitb öom auf bem Siüdcn jcberfeits mit einer S^iei^e öon 3 fünften; glänjenb fc^roarj; f^Iügetbecfen rot^ ober fc^marj öerirorren, aber beutlic^ ^unftirt; gü^Ier unb 33eine ped^fc^ttjarj; §interteibsringe rot^braun geranbet; ^lügelbecfen fo breit, aber ettt)aS länger ah ba« §al«fc]^i(b, nid^t fe^r bid^t ^unftirt; ^än^t G — 9™™. euro^ja; unter aiinbeit pufig. * Q.impressus*") Panz. ^ü^Ier unb ^alSfd^itb tnie bei ber öorigen Slrt; gtänjenb f(^tt)arj; ^lügelbecfen ^jec^fdjttiarj, an ber S^a^t, bem ©eiten* unb @:^i^enranbe braungelb, fe^r fein unb unbeutltc^ punftirt, jebe mit 3 9?ei^en größerer fünfte; §interleib8ringe roftbraun geranbet; $?änge 6—7™™. guropa; nic^t feiten. IV. Unterfamilie. Paederilli"^ Stigmen ber S5orberbruft bebedEt; ^inter^üften fcgelförmig; gü^ler unter bem ©eitenranbe ber @tirn entf^jringenb. 14. liaf hrobium 'V Grav. tör^er fc^mal, lang geftrecft; p^Ier faben* förmig, gcrabe; tiefertafier mit Pfriem enförmigem (gnbgliebe; Bunge in 2 ah' gerunbete $?a^^en get^eilt; glügelbedfen fo lang ober länger aU jufammen breit; 1) 2Wit braungelben gü^en. 2) glönjenb. 8) ct»a8 fc^njarj. 4) S^v^o? gelb, blonb^ Atvov 5Ia(^8, ^aar. 5) fein ^unftirt. 6) oderfarben. 7) linienförmig. 8) berbreitert. 9) glänaenb. 10) eingebrüdt. 11) PaedSrus= ä^ntic^e. 12) XdOpo? »erfiectt, ßiöto ic^ lebe. I. ColeoptSra. ,^öfer. 93 bie 4 erften ©lieber ber Sorberfüßc in eine runbtic^e platte emcitert. üwebr aU §. 891. 30 euro^äii'c^e Strien, barunter über 20 fceutfd^c. * L. brunmpes'^ Fabr. §al«id)ilb iüenigften« um 1/3 länger qI« breit; glänjenb fc^roarj; ^lügelbecfen [c^raarj, oerworren punttirt; ^interleibsfpi^e, ^eme unb P^Ier rÖtyi(|; ?änge 8 mm. gitörblic^eö anitteleuro^a ; häufig. * L. elongatum^^ L. .g>als[(jilb wie öor^in; glänjenb fc§n)Qrj; gübicr, Xafter, Oberlippe rot^braun; iBeine röt^üc^getb; glügelbecfen lebhaft rot^, an ber SSurjel f(i)raor3, üernjorren punttirt, beutlid^ länger unb breiter al8 ^a^ ^al8f^ilb. ?änge 3 mm. 9(jßrbii(^c8 anuteleuro^ja; häufig. * L.gemmum^^ Kr. S)er öorigen 2(rt fc^r ö^nlit^, ober f^tügelbeden büfterrot^, meift auf ber gan;^en oorberen §ätfte fc^marj, nur itjenig breiter unb !aum länger Qt8 bog §al8[§ilb; ?äuge 8'»^. guropa; njeniger f;äufig. * L. quadratumV Payk §Q(§frf)iIb fo lang tüie breit, obgerunbet 4e(fig; gtänjenb fc^roarj; Hinterleib matt; 53eine unb ^^ü^Ier pec^braun; glügelbcden ganj fc^marj, bid^t punftirt, beutüc^ lönger unb breiter alö ba8 §al8i(^ilb; $?änge 7 mm. guro^a; Bäufig. 15. Paederiis'>> Grav. Körper fc^Ian!; ^ü^Ier fabenförmig, gcrabe; 3unge 2 lappig; ^afgfd^ilb meift Iängli(^=4 edig ; 93eine lang unb f(^Ianf; ^orber« fÜ^C mä^ig erireitert. unter steinen unb abgefattenem 8au6e, befonber« am Ufer bon Säcken unb ^lüffen. 12 euro^äif^e 5lrten, barunter 10 bcutfd^e. * P. litnralis"^ Grav. ^alöfc^ilb etraa fo lang wie breit; f^ü^Ier bräunlirfi, bie erften unb le^jten ©lieber gelb; Äopf fc^marj; |)a{§fc^ilb unb bie 5 erften hinter* leib^ringe lebhaft rot^; ^interleibsfpi^e fc^marj; ®(^ilbd)en bunfelrot^; glügelbecien btau ober grünU(|, ttjenig länger at« tta^ §al«fd)ilb; iBeine rot^getb, an ben @pi^en ber @c^en!e{ fc^raorj; ?önge 7 ™™. Suro^a; I;äufig. * P. riparius') L. (gig. 103.). §a(«fd^itb biet länger als breit; gü^fer fc^märjüc^, an ber SSurjet gelb; ©c^ilbd^en unb äJiittelbruft rot^; Färbung im übrigen ä^nlirf) mie bei ber öorigen 5lrt; l'änge 7,5 ™ra. (äuropa; pufig. * P. longipenvis^^ Er. Unterfd^eibet ftd^ bon ber na^e üeriranbten öorigen 2lrt burd^ bie bräunliche gärbung öon (Sd^ilbc^en unb 9}?ittetbru|i ; aud^ ftnb bie gtügelbecfen um bic^ätftc länger als ta^ §al§fcf)itb; :?änge 7 mm. (Snxopa; ikmUd) feiten. * P rußcoUisV Fabr. Unterfrfjeibct ftc^ öon ben borigen Slrten burc^ ben ein* farbig fc|n)ärjli(^blauen Hinterleib; blau; Hat«fd^ilb unb SSorberbruft rot^ ; glügel* beden beuttid^ länger unb breiter als baSHatSfd^ilb; ;Oänge 7,5 '«m. ©uro^^a; häufig. V. Unterfamilie. I^tenlni"'^. «Stigmen ber 35orberbrufl bcbecft; Hinter» Ruften fegeiförmig; gü^ter auf ber @tirn entfpringenb. tO. SteniiS"^ Latr. .Körper f erlauf; f^ü^ter gefeult; Stugen glo^enb; 3unge 2loppig; ^opf breiter als baS HolSfcf)ilb; glügelbecfen breiter als le^tereS. 2ln feuchten Orten, am Ufer toon «Sümpfen, Sätzen u. f. tt>. Sie t}aitn bie Sigent^ümlic^rcit, bafj nai^ bem 2;obe bie ^peiferö^re toeit an9 ber 9J?unböffnung heraustritt. 125 euro^äifc^c 2lrten, barunter 80 beutfd^c. a. SorIe$ted Wu^glicb einfad); .^tnterleib mit aufnemotfentm <2ititentanbe, * St. biguttätus''^ L. glügetbedten mit je einem runben, rotten j^ledf, roeld^er etmas naiver an ber yia^t als au bem ©eitcnranbe liegt; fc^marj, mit IDlttaü' fc^immer, mit feiner, meiBlid^er iße^aarung; erfteS ©lieb ber ^efertafter unb bie Hälfte beS jmeiten gelbbraun; ißeine fc^roarj; ?änge 5"™. guro^a; fc^r häufig. 1) 3Kit braunen 5ü§en. 2) bcrtangert. 3) 3»iüing; ä^nlic^. 4) toieredig. 5) iratS^po);, paedgrus eine rot^e Jarbc jum ©c^minfen, auc^ Opal, «met^^ft. 6) am Stranbc lebenb. 7) am Ufer lebenb. 8) mit langen ^lügelberfen. 9) rot^^atfig. 10) Stenus » ä^nlic^e. 11) oxevo; fc^mal, eng. 12) mit 2 Jro^fenflecfen (gutta tropfen). 94 Soologie ober 9'?aturgefd§i(^te be§ Xt)kntxä)9. 891.* Stenus Upunctäius'^ Er. 9^Q^e Oeriranbt mit b er bortgcn3lrt; ber rot^e^Iecf ber ^tügelberfen gtetc^ tüett öon ber 9^af)t unb bem ©ettenranbe entfernt; nur bag erfte ®üeb ber Äiefertafter gelbbraun; i^änge 5,5 mm. guro^a; fe^r häufig. * St.juno^^ ¥?LhY. glügelbecfen einfarbig fc^ttiarj ; Körper fcl)tt)arj, mit fparfamer, fel^r furjer, meiner Se^aarung; 53eine fdjirarj; Äiefertafter gelbbraun; §interlcibg= ringe oben am ©runbe mit einer turjen, erhabenen SKitteüinie; ?änge 5™™. euro^Ja; pujtg. * St. buphthalmusV Grav. ^tügelbecfen einfarbig fd^ttjarj; Äör^er fc^raorj, fein unb f^arfam mei^üc^ behaart; iöeine fc^trarj; Äiefertafter fd^raarj, nur baS erfte ©lieb gelb; ?änge 4— 4,5™™. guro^a; pufig. b. iOorle^ted ^u^glteb 2 lappig; Hinterleib oiftie aufgeioorfenen <^eitentanb. * St. tarsälis'^ Ljungh. ©(^marj, mit fel^r furjer, fparfamer, tüeißtid^er S3e= Paarung; güt)Ier mit ^uSna^me beS erften ©liebeS gelbbraun; Äiefertafter gauj braungelb; Seine gelbbraun, anstiften unb^ieen bun!(er; !Oänge 3™™. euro^a; pufifl. VI. Untetfarnüie. Oxy telmi '\ ©tigmen ber S^orberbruft bebedt; ^inter^üften quer; l^intere @d^en!elringe einfac!^, flein; feine 9^ebenaugen. fi. OxypdruÄV Fabr. gü^Ier nid^t ober fdjiüoc^ gefniet, !aum fo lang tt)ie ber to^f, gegen bie @pi^e ftarf erweitert unb jufammengebrücft; tiefer* tafter fabenförmig; ^i^^entafter mit ^albmonbförmigem (Snbgliebe; B^nge ^äutig, in 2 f|)i^ige Wappen get^eilt; Äopf breiter at8 bag §al8fc^ilb; le^tereS breiter al8 lang, fc^mäter ot8 bie glügetbecfen. 3n ^iljen. 3 euro= ^äifc^e Wirten, barunter 2 fceutfd^e. * 0. rvfus') L. (gig. 104.). ©länjenb \6)Xoaxr, ^at^fd^Ub, bie erften ^interleibSringe unb bie 53eine, mit 2lu«no^me ber ©d^enfelraurjel, rot^; auf jeber glügelbecfe ein großer, röt^Iid^gelber ©t^ulterflecf; ^lügelbecfen nur menig breiter al§ baö ^al8fcf)ilb; ^änge 6— 8™™. (guro^a; pufig. 18. BlediusV Leach. gü^ter gefniet, mit langem, erftem ©liebe; @nb* gfieb ber tiefertafter ffein, ^friemenförmig ; Bunge ^öutig, in 2 f^i^e Wappen ge» t^eilt. (5* bei mand^en SIrten mit gehörntem topfe ober ^oi%\6:)\\^t. geben ^jaar= »eife in felbfi gegrabenen Srblö(^ern am Ufer öon ^Wffen unb (Seen unb üerlaffen biefelben faft nur abenbS, 47 europäift^e Strien, barunter 2(J beutf(^e. «. Haldfd>tl6 mit einer beutlid)en^ öcrtieften ^WitteUinie. * Bl. tricömis"^ Herbst, «öc^tuarä; ^ü^fer unb 53eine rötl^Iid^braun; ^tügel= berfcn rot^ bis ped^braun, mit einem Sedigen, fd^märjüd^en glecf am @c^ilbdf)en; ®tim über ben ^lugen jeberfeitg mit einem nad^ öorn gerid^teten §orne; SSorber= raub be« §al«fc^ilbe8 beim (5* in ein nae^ öorn gerid^tete§ §orn öerlängert; ?Önge 6™°». _5RörbIi(^e§ «mitteleuro^a; an Ufern nic^t feiten. * Bl. femoralis '°' Gyll. ^e(^fd)tt)arj; gübfer :pe(^braun; 9)?unb unb S3eine bräuntic^rot^, Ruften unb (Bdjtntd bunfter; @tirn unb ^afgfc^ilb bei d' unb 9 unbeme^rt; §al«f(^ilb mit beutlic^en, jiemlid^ großen fünften unb gerunzelten Bnjifd)enräumen ; ?änge 3— 3,5™™. möxhliäfzS 9[«itteIeuro)ja ; ni(^t feiten. b. .^oUfdjilb mit glotter, nidjt oertiefter «mittellinie. * BL cras8icöllis"J Lac. ©länjenb fdfitt^ars; p^Ier, S3eine unb 5Ifter rct^; glügelbedfeu f)et( rot^braun, um bo€ @d)ilbc^en ^erum fc^märjlit^; §al§fdf)ilb mit 3iemli(^ großen, tiefen fünften; klänge 3,5™™. granfreic^, S^eutfc^lanb, (Sngtanb; jiemlK:^ feiten. 1) 3Rit 2 fünften. 2) ©emal^Itn be§ 3u^iter. 3) oc^fenäugig. 4) »egen ber rollten 5u§= glicber (tarsus %m\ 5) Oxytglus=ä^nIid^e. 6) ö^UTropo; fc^netCge^enb. 7) rot^. 8) a[b= leitung be8 SiamenS ifl unbclannt. 9) mit 3 Römern. 10) an ben St^enfeln (femöra) au«= gejei(^nct. 11) birfpiftg. I. Coleoptgra. täfer. 95 19. Oityteliis'^ Grav. gü^Ier faum gcfnict, qcgcn bic ^pii^t ctwag bcr* §. 891. bicft; Bunge ^äutig, an ber @pi^e fd^ttjoc^ jircimal gebud^tet. 3n a^ünget. 20 euro^äifc^e Sitten, tarunter 19 fceutfc^e. a. iZeitenranb bei S^aH^djilbti netetbt. * 0. rugösus'^ Fabr. L. stauen innen mit einem frfjmalen §auttäpp(f|en; rötJ^Iid^« gelbbraun; ber Hinterleib üor ber @^i^e Unb ber topf pec^braun; SBcinc gelb;* mitunter mit einer bräunlichen ^inbe hinter ber 2)^ittc; ?önge 3,5™«». gjgrt,n(^c8 9JJitteIeuro^a ; nit^t fetten. * A. testaceus^-) Grav. ttauen mie bei ber öorigen 2trt; röt^üc^* braungelb, gtänjenb; topf unb §al«fd)ilb etroa« bunüer; gü^fer länger al« ber ^albetörper; topf fo breit roie ba§ §at8fd^ilb; ?ängc3,5 — 4"™. g(iörtac^e^ ÜKittereuro^a; f^äuftg; lüirb »cn Stielen für eine 5Barietät ter öorigcn 21rt gehalten. «1. liesteva'"^ Latr. gnbglieb ber fabenförmtgen tiefertafter breimaf fo lang n:tie ba8 üorlc^te; 3unge ^äutig unb in 2 abgerunbete Wappen get^eilt. 2ln feuchten Orten. 10 euro^äifc^e 2lrten, tarunter 6 teutf(^e. * L.bicolor"J Fabr. ©eflügclt; fc^raarj, bic^t punftirt, fein grau4e^aart; p{)Icr unb S3eine bräunlid^rot^ ; gü^ler nur menig länger al8 topf unb ^atsfc^ilb; glügelbeden üiel breiter unb 2 mal fo tang njie baS §oIöf(f)iIb, gemö^nlic^ pcd)* braun; ?änge 3,5 — 4 m™. (Surc^a; fe^r häufig; befontcr« jnjifc^en äöaffer^-'flanjen in fte^enten Söaff ergraben. ««. Onialiiiiti 'V Grav. gü^Ier gegen bie @pi^c Iei(f)t üerbicft; (Snbgüeb ber tiefertafter faft fo lang roie bie beibeu iior^ergef)enbeu sufammen; 3u"9^ i)ä«tig, in 2 abgerunbete i^appen get^eilt; bie 4 erften ^^u^glicber gleich lang, jufammen fo lang wie bas tlauenglieb. 3tuf Slüten,' im ®rafe, unter Saumrinten. 50 euro^jäifc^e 5Hrten, tarunter 35 beutfc^e. * 0. rivtdäre"^ Payk. (gig. 105.). 'B6)\vaxy, Seine unb gütjlermurjel gelbbraun; glügelbecfcn fetter ober l)'05u;f^i5, xdXos (gntc; njegen bc8 leinten jugcf^i^ten Äör^^er?, 2) runjelig. 3) ^^eci^braun. 4) glänjent. 5) nieter» getrürft. 6) Omalium^ä^nlic^c. 7) av»o; Sßlüte, cpayeiv freffen. 8) einem Car&bus äf^nlic^. 9) jiegelfarbig (testa) Riegel. 10) XTjOTeuiu ic^ raube. 11) jtoeifarbig. 12) 6fAaX6« fla(^, eben. 13) an fleinen Sätzen (rivülus) tebenb. 96 Bootogie ober 9^aturgefc^id^te beö St^ierretc^S. buntler braun; ^ü^Ier otttnä^ftc^ öerbtdft; ^at^fc^itb mit 2 beutüc^en ?äng§= cinbrücfen; ^(ügelbecfen etraos breiter imb 2tnal \o lang tüic baS C'olsfd^itb, [tarf nnb tief ^unftirt; i-änge 3™™. Suro^a; gemein. «3. AittliobVuni '> Leach. törper furj nnb breit; f^ü^Ier nteift gegen bie @^ifee öcrbicft; ^iefertofter wie bei ber öorigen Gattung; güße fur^; bie 4 erften ^u^atieber fe^r furj, erweitert, gleicf) lang, unten bid^t unb lang behaart. 3luf »lüten. §aft 50 eurc^jäifc^e 2lrten, barunter 23 beutf^e. * A. abdominäleV Grav. 9Jöt^(i(^ * gelbbraun ; ^lügetbecfen fetter; auf bem ^at8f(^ilb unb am ©c^ilbd^en meift je ein bröunlidjer %kd; ^interbruft unb Hinterleib fd^trarj; ^otsfc^ilb beutüdö ^unftirt; glügetbecfen etmag breiter al« baS 4al«fd)iib; ?änge 3"™. 2)eutf(^Ianb, i^ranfreit^, Italien; f;äuftg; befonber« auf Slüten »on Spiraea unb Crataegus. * A. ßoräle'J Panz. @(^warj; Tlimh, gü^ter unb 35eine bröunlic^gelb ; ^lügel« becfen ^ec^fc^warj ober braun, am ^fJa^tioinfel bei (5" unb 9 abgeftu^jt; me^r aU boppelt fo breit wie ba8 ^alsfc^ilb; ^önge 3 mm. ©eutfc^tanb, g-ranheic^, Italien; ^äufig. VIII. Unterfamiüe. Iflieropepliiii "^ (Stigmen ber «Borberbrujl bcbcctt; ^inter^üften fugetförmig. !S4. ]91iei*opepliisV Latr. .Körper tängtic^^eiförmig; gü^ter mit großem, fugeligem Snbgliebc; Oberücfer ungejäl^nt; ^nn gro^, breiter a(§ lang; 3unge abgerunbet; erhabene i^ängöri^^en ouf §al«fd^ilb, §iügetbe(fen unb Hinterleib. 3m Äe^ric^t unb ©^ülic^t. 8 euro^äifc^e 2[rten, barunter 6 beutf(^e. * M. porcätusV Fabr. äl^attfc^warj; ^ü^terwur^et unb 33eine rot^; §al8fd)itb IVjjmal fo breit wie lang, oben bnxd) er^ö^te Linien in eine Slnja^t Beßen ge* t^eilt; ^iügelbecfen wenig breiter unb um bie ^ölfte lönger ats ba§ ^alefi^itb; Oberfeite ber 4 erften, fid^tbaren 33aud^ringe burd^ !i?änggleiften in je 4 gro^e, tiefe ®ruben get^eilt; ?änge 2™™. ^„,-0^3. ni 9 9lßi$; @cf)enfetring ber SSorberbeine beim al; l^ör)?er sienilic^ bid 2) Hister. Uorberbruft o^ne befonberen 3fortfa^ jut Sebecfung beg Äo^fe«; ^ü^Ier^ ^ feulefugelig 6) i,apnnus. f. Platyscmal^ Leach. @nbgUeb ber Ätefertafter üiet lönger qI8 ba§ üortc^te; ©djienen am 2(u§enranbe gejä^nt, unter 33aumrinben; lO euro^äifc^e Sitten, ^'''^HV^^rlsmmV Fabr. 3«ittelfrf)ienen mit 4, C>tnterfcf)ienen mit 3 ^nä^tn; Äörüer mngndh-4e(fig, 11/2^x01 fo lang tt)ie breit, fe^r ftac^; fc^tnorj ober braun, gtämcub; 9f?a^tftreifen ber glügelbecfeu fe^It, ber itreitc etreifen ift fe^r !urj ober fe^It gleichfalls; 8Snae 3 ™™. (Suro^a; unter morfc^er (Sid^enrinbc; Puftg. «. ni»terV L. Stttijfäfcr. @nbgtteb ber tiefertafter fürjer ober länger al« baS öorte^te; ^tnterfd)ienen am ^lu^enranbe ret^enmeife mit Reinen 2)örnd)en befe^t. 3m Jünger unb an Sla«; toerücbren au Scriba (^ig. 107.). ©tänjenb fdiwarj; glügelbecfcn mit 3 äußeren 9tücfen[treifen unb mit 2 blutrot^en, oft jufammen» flieRenben gtecfen, öon benen ber eine an ber ®(^ulter, ber anbere in ber äJiitte liegt; 5lußenranb ber ^c^ienen Sjäbnig; ?änge 7 mm. gu,;o^a; fe^r ^öufig. * H. unicÖlorV L. ®anj fciltüarj, mä^ig gtänjenb; ^(ügetbecfen mit 2 9^anb= ftreifen unb 6 9^üdenftreifen; 2(u^enranb ber 35orberfc^ienen 3jä§nig; ^änge 7 bi§ 8 mm. (Suro^a;_in Äu^mift; häufig. * H. cadaverinus^) Hoffm. ©länjenb fd^marj ober braun; ^(ügetbecfen mit einem äußeren 9fJanbftreifen unb 6 9iü(fenftreifen; bie ®rube auf bem umgefc^lagenen ^anbc ber glügelbecfen ^unftirt; Slußenranb ber 5Borberf(^ienen mit 5— 6 3ä^nc^en; ?änge 5 — 8 mm. (guro^a; fe^r pufig. b. ^oIdf(|)tIb mit nur einem ®ettenftrcifen. * H. stercorarius''^ Hoffm. ©tängenb fd^marj; ^lügelbeden mit einem cJo'. gcfürjtcn 9?anbftreifen unb 6 Slücf enftreifen ; bie ®rube auf bem eingefc^Iagenen ©eitcnranbe ber glügelbeden nic^t punftirt; S3eine giemlid^ bid, ^ed^braun; SSorber» fd)ienen mit 5 3ä^n(!^cn; ?änge 5 mm. gy^o^a; fe^r häufig. 3. Saprinus'-^ Er. ©nbgüeb ber tiefertafter matjenförmig, fo (ang n^ie bie beiben öor^erge^enben jufammen; SSorberfd^ienen am 5luBenranbe gejä^nt ober bcbomt, ouf ber Sorberf(äd)e mit einer fc^wad^en gläc^e für bie güße. 3n Dünger unb faulenben ^iljen. (ättoa 70 euro))äif(^e Slrten, barunter 21 beutfc^e. * S. nitidülus') Payk. ©länjenb fd)tt)arj; §al6fc^itb in ber 2J?itte f^jiegetglatt, ringsum ^unftirt; glügetbecfen öor ber üJJitte unb am ©eitenranbe gtatt, hinter berSUJitte punftirt, mit einem nad^ öorn ab gef ürUen 9fJabtftreifen; ?ängc 4— 6 mm. (äuro^ja; fe^r ^äupg; im 2)ünger. * S. aeneus'V Fabr. Unterfc^eibct fic^ öon ber öorigen Strt burd^ bie tlein^eit unb burc^ ben ganjen, öorn nid^t abgemrjten ^^a^tftreifen ber glügelbedeen; ^önge 2,5— 3 mm. guro^ja; ^upg. 1) nXaT6c breit, flanjen^ ftcffen, einige (Silpha) greifen aber au(^ lebenbe 3nfe!ten an; bie meiften 3Irten laufen unb fliegen fc'^neü. 35ie ungemein Iebt)dften Farben (gig. 108.) finben iiä) an Seiten, an »eld^e bie Sier öcn ben Q ab= gelegt »aren, unb beft^en 4glieberige iyü^Ier, 2 ober 6 ^'unftaugen, eine beutlid^e Cberlippe, einen länglichen, meift abgeflachten, oben l^ornigen ^ör^er unb jttjei geglieberte Sln^än^e an ber §interIcibS= f^i^e. 3Ra\x fennt 460 öorJvncgenb ben gemäßigten ^omn ange^ijrenbe ?art>e t>on Silpha litorälis. §. 894. arten. UekrMt ber tot($ttgften Gattungen ber Niliiliidae. Sinters Ruften ju= fammens fto§enb; e^Jimeren (gü^Ier lOglieberig, furj, mit birfer, runber, ber^interbruft nic^t 4 glieberiger Äeule 1) NeerophUnu. Äeule ; l fiebente 3) Catops. I^ü^lerfeule Sglieberig; S5orber= unb üJJittelfüße 5glieberig, §interfü§e 4 glieberig 4) AnitolSma. gü^ler!eule 3 glieberig; beim Q fmb aud^ bie SKittelfüfee ober aße 5ü§e aI«bieSi^^entafter; Gpimeren ber ^interbruft öon ben (llügelbecfen bebedt; tiefertafter nic^t toer= längert; ^interpften entfernt! t>on einanber; i 4 glieberig 5) AgaÜtidJum. f2lugen fe^lenb; gü^Ier fabenförmig, länger aU ber i?ör))er; §aläfc$ilb lang, bünn; güße beim ö' 5=, ' beim Q 4 glieberig 6) Leptodtnu. jsiugen torl^anben; fVü^ler lang, berb; §al8f(^ilb ( furj, gerunbet; ^üie bei ö" unb Q 5 glieberig... 7) Scydmaemu. 1. IVecropIlöriisV Fabr. Xobtengräber. Körper länglicft nicber« gebrücft; Äopf gro^; 3nnenlabe be« UntcrtieferS unberoe^rt; §al8fcf)ilb faft frei«» runb; ^lügctbecfen obgeftu^t unb bie ^intcrteibgfpitje freilaffenb; S3einc fröftig; (Schienen an ber ®pi^e ftarf erweitert; c^ mit 4 ftarf öerbreiterten ©liebern an ben SBorbcr» unb iKittelfü^cn. äJcrgraben bie Seichen Heiner 2;^iere in bie Srbe unb bann legt baS Q feine Sier in biefclben; geben bei 23erüf;rung einen ftinfen= ben, braunen Saft von ftc^; finb nid^t feiten ganj mit Ileinen rotten 9Kilben (Gamäsus coleoptratorum) bebedt. 2llle bringen einen abgefegten, fc^narrenben ober jir^jcnben ?out ^eroor, irclt^er burc^ aieibung be« fünften §interleib8ringe8 an ben $interrän= bern ber beiben »ylügelbecfen erjeugt toirb. 43 Slrten, welche fic^ auf bie nörblid^e gemäßigte ^anz beft^ränlen unb befonber^ in 2tmerifa ja^lreic^ ftnb, 12 europäifi^e, barunter S beutfc^e. a. Älüßelbccffti fd)n>ar} ottt nur rötl^Iid) gcronbrt. * N.germamcusV L. 53iS auf ben breiten, rot^brauncn ©eitenranb ber glügelbecfen unb einen roftgelben ©tim« flecf ganj fd^marj; l^änge 22—32'"™. euro^)a; häufig. * N. humäfor'^ Fabr. ©anj f(^morj, nur bie gü^Icr» feule orangefarbig; i^ängc 20—24"™. euro<>a; häufig. b. iVIügelbecfen mit 2 rotdgelbett oberrotfftn, ladi^tn Ouerbinben auf fcbtoarjcm ®runbc. * N.vespiUo') L. (^ig. 109.). Sc^marj; (Snbfnopf ber ^ü^lcr rot^gelb; ^aU- f(^itb am SSorberranbe gelb * behaart ; §interf(^ienen gebogen; ?önge 11 — 20«»'". (Suro^a; fe^r pufig. 1) Silpha = äf;nlic^e. 2) vexpocpöpo; 2obte begrabenb. 3) bcutft^. 4) Secrbiger, Iobtcn= gräber. 5) ein ?ei(benträger für Slrme, toelt^e abenb« (vespöre) begraben würben. 7* 5i9. 100. Necrophörus vespillo, ein wenig oergröBert 100 Boologie ober 9?aturgefc^t(^te beS 2;^terretc^S. §.894.* Necrophdrus vestigätor') Hersch. ©(^roarj; (gnbfnopf ber %)X^tx rot^gelb; ^QtSfd^Ub ringsum gctb behaart; |)interf(^ienen gerabe; ^änge 15 -20 mm. (Sutci>a; nicftt l^aupg. * N. fossorV Er. (interrüptus'^ Steph.). @(^h)arj; (Snbfno^f ber p^ler rot^gcib; §Ql«f^itb ntd)t behaart; ^interfc^ienen gerabe; C>interreib8ringe am 9tanbc gcMdjgrau behaart; ?önge 13 — 15™"^ . ^iörbiic^eö ariitteieuro^ja ; nicJ^t * N. mortuöT-um"-' Fabr. ©(^tüorj; au6) bte gü^ter ganj fc^trarj; bn jirette ber betben gelbrot^en Ouerbinben ber glügelbecfen unterbrochen; $?änge 12 m™. (Surcya feiten; an 2la8 unb ^Mljen. «. S^llpliaV L. 8(tt8!äfcr. ^ör^jer lönglid^, niebergebrüdt; Unterfiefer mit bomtgem §afcn an ber 3nnenlabe; §al8fd^ilb fd)eiben« ober ^albfreisförmig ; ^lügelbecfen meift ben Hinterleib ganj bebecfenb unb abgerunbet; S3eine fd^tonf; ^orberfüße be8 c5' etroa« erweitert, geben toor5ug«i»etfe bon 2tag, Derjef^ren aber anä) lebentc 3nfe!ten unb ^'flanjen: fte finben ft(^ auf %aS unb unter Steinen unb fonbern bei Serü^rung einen braunen, ftinfenben Saft ah ober ftetlen ft(^ auc^ tobt. 67 Slrten in aüen äBeltt^eUen, mit 3luöna^me 2tuftralicn«, 27 euro^jäifc^e, barunter 15 beutf^e. * S. lüoraHs"^ L. (NecrödesV litoralis Leach). i?önglid), flac^, ft^tt^orj; @pt^e ber f^ü^Ier roftrotb; gübler affmä^Iicf) berbicft; §al6f(^i(b fd^eibenförmig ; glügetbecfen abgeftu^t, mit 3 erhabenen ?äng§ünien; !^änge \2 — 22^™. Surc^a; bau^g; meift an größeren ()5u(^§=, §unbe= u. f. ft.) Setzen. * S. thoracica'^ L. ©d^njorj, mit @eiben]d^immer ; §oI§fc!^itb rotl^, mit goIb= aetben ^'ax6)m; ^^übler mit 4 größeren (Snbgliebern; ^tügelbecfen mit 3 erl^abenen ^ängSUnien unb einem ^ödfer hinter ber Wütt; Sänge 13 — 15'"'". euro^a; häufig; in SÖälbern; an ?eic!^en öon SSögeln, Slmpbibien, ©c^necfen. * S. quadripunctätaV L. ©c^marj; @eitenronb be8 ^algfc^ilbeS gelbbraun; gtügelbecfen ebcnfo, mit 5lugna^me öon je 2 glän^enb f(^tt)ar5en fünften, einem an ber SBurjel, einem anberen in ber SDtttte; ^^ü^Ier mie bei ber öorigen 2lrt; ?önge 12 — 15™™. 5«örbIi(:^eS gjJitteteuro^a ; puftg; fteigt abtoeid^enb toon ben anbeten arten ouf Säume, befonber« gern auf Sic^enftangen^olä; nii^t tnxd^ SSertilgung öcn 9lau^en. * S. -nigosa'V L. ©(^ttjarj; ^o^f, C>oi§rtiIb unb @df)ilbcf)en grau behaart; gü^Ier mit 3 gröjseren (gubgliebem; ^lügelbecfen quergerunjett, unbe^aort, mit 3 erhabenen ?äng«ftreifen; ?önge 8 — 9™™. euro^a; häufig. * S. sinuata"^ Fabr. Unterfd^eibet fn^ öon ber na|e öerrtjanbten borigen 2trt burd§ ^ie glügetbecfen, bie nur auf ben 3tüifd)enräumen unbehaart finb unb hinter ber 3J?itte einen §öcfcr tragen; ber ^Ja^tminfel ber f^Iügelbecfen ift beim (^ läppen« förmig ausgesogen; Sänge 10™™. suro^a; pufig. t * Ä obscura'v L. ©^marj, njenig gtänjenb; pf|ter attmä^tid^ üerbicft; §alg« fc^ilb öorn taum ouSgeranbet, o^ne (Sinbrücfe; ^(ügelbeden mit 3 erhabenen, geraben Sönggtinicn unb jiemlit^ grob punftirten Broif^enräumen; Sänge 12 big 15 mm. (furopa; fe^r pufig; bie ?artoen fc^aben auf 9tun!elrübenfetbern, inbem fte auf bie ^flanjen fteigen unb bie Slutcn auefreffen. ' * S. reticulata'') Fabr. ©diraarj, gtanjlos; p^ler ottmä^Iid^ öerbidft; öalg« ^ilb üom ftumpf obgerunbct, fein punftirt; glügelbecfen ftarf punftirt, mit brci f^roadien Songshmen unb quer « runseligen Bnjifd^enräumen; Sänqe 11 ™™. (Suro^ja; puftg. o .v^ . / -, v, *c.frrT^^'^"'^ 9^^^^- ^^"^^n, ctmas gtänjenb; p^ter attmäpA berbicft: ^olsfc^ilb üom obgeftu^t, jeberfeitg mit einem monbförmigen (Sinbrude; ^^lüqet* bccfen mit 3 unbeutlic^en Sänggtinien unb punftirten 3it)ifdbenröumen: Sänoc 12™™. euro»)a; Puftg. ^ 1 / , b "^ *if;''^''f'l"^*h ®^ö"il?M(^iüar^; p^Ier attmä^Iid^ öerbicft; ^argfd^ilb üom Ictjt ausgebud^tet, fef|r btc^t punftirt; ^tügelbedm runjelig punftirt mit 3 er= 1) «u8f»,ärer. 2) ®räber. 3) unterbrochen. 4) ber lobten. 5) ai'XcpT] ein fettia auö- fe^cnbe«, fHnfenbe« 3nfe!t, Schabe, Süc^ermotte. 6) am Ufer lebenb. 7) vexpu)§T]; leiAen- aH\x6), tobt. 8) mit auggejeic^netcm §al8f(^ilbe (thorax). 9) mit 4 5ßunlten. 10) run^tia 11) bcgenattig geftümmt. 12) bunfet. 13) ne^ßrmig. U) ft^ioarj. 15) gefc^ioärjt I. Coleoptgra. Ääfcr. 101 friec|en bic ?artocn au«; nac^ 4 Häutungen folgt ba« cttoa 10 Jage bauembc ^u^penflabium ; jur «er^u^^ung grabt )xäf fcie ?aröe einige dentimeter tief in fcic (Stte. 3. CatopsV^Payk. (+ Choleva^^ Latr.). Äörpcr fein behaart; Äopf obiuörtg genetgt; ^snnenlabe ber Unterficfer mit dornigem ^aten; J^al8f(^ilb qc runbet 4ecfig; glügelbccfen eiförmig ober löngli^; beim (^ fmb bic 4 erftcn ©lieber ber 35orberfü^e ertüeitert. St^ncü6e»egli(^e Ääfer, weiche unter Latr.). törpcr eiförmig, ftarf ge- mölbt; p^Ier llglieberig; streite« ©lieb ber ögtieberiocn gü^terteule Hein; 3Kit« telbruft mit einem feinen, fc^arfentiete; 5Beine fröftig; ^c^ienen außen mit 3)omcn befe^t. 3n^'iljen unb mobernbem5)oI}e; fd^icärmen gegen ?tbenb häufig auf SBiefen untrer; fliegen unb laufen fd^nell. Sttoa 50 euro))äif(^e Sitten, barunter über 20 beutfc^e. * A, dubiaV Kugel, ^änglic^; balb pec^braun, bolb röt^üc^gelb ; ^^^(erfculc nid)t fc^trors; glügelbecfen ftar! punftirt*geftreift; ^änge 2—3,5 m™. euro^a- gemein. ' * A. cinnamomeaV Panz. !?änglid^, gelbbraun; ^ü^Ierfeute fc^marj; f^ügel« beden fein punftirt*geftreift, in ben abmedjfetnben 3>üift^cnräumen eine 9tci^e größerer fünfte; ^interfc^enfel beg (^ üerlängert; ?änge 5 — 6 ^^. Xeutf(^ianb, ^ranfteic^, önglanb; nic^t f;äufig. 5. AsatliidiiiniV Ulig. Körper ftarf gctüölbt, ^albfugelig; ^al8fd)ilb fe^r groß; ajJittetbruft fein gefiett. 3n «ßiljen, unter fautenber »aumrinbe unb unter anberen faulenben ^flanjenftcffen. Ungefähr 30 euro^äifc^e Slrten, barunter 14 beutfd^c. * A. seminülum^> L. (gig. 110.). Oben fd^njarj ober perf)braun; Unterfeite, §ü^(er unb S3eine rot^bronn; glügelbecfen fein punftirt, mit einem öon ber 'Bp'it^t bis jur 2Ritte reic^enben ^^^a^tftreifen; SSorberfüße be« (^ 5=, 9}?ittel= unb Hinterfüße 4giieberig; :Oänge 2"^"". (Suropa; pufig. 6. lieptoderiis '">' Schmidt. ÜDie 3 (eisten gü^Ierptieber ütoaQ öerbicft; glügelbeden fugelig gemölbt, breit »eiförmig, an ber 9^of)t öermad^fen; ^J^ügel unb @d)itbc^en fet)Ien; S3eine fe^r lang, fabenförmig. 3 arten in ben unterirbifc^en trotten Ärain«. L. Hohenwärti Schmidt. ©länjenb, glatt, rotl^= braun, an Äo|)f unb §at8f(^itb bunftcr; ?änge 5 bi« 6 ™™. 7. Seydmaeitiis "> Latr. topf furj; fingen am unteren 3:t)cile be« topfe«; §ü^ler gegen bic @pi^e ju einer 3 — 5 gtieberigen teule öerbicft, burc^ eine (Stirnptatte au^einanber entfernt; britte« (oorle^te«) @Ueb ber fet)r fangen tiefertafter groß, öerbicft, (gnbgüeb flein, pfriemenförmig, beutlic^; ^lügclbecfen eiförmig; ^lügel meift öor^anben. ?eben am Soben unter feuchtem eaub, auc^ in 3lmeifenneftern. Ba^treic^c eurc^äifd^e Sitten, batunter etttja 25 bcutfc^e. * Sc. coUäris"^ Müll, törper fcfjmarj; p^ter unb S3eine rot^, @(f)cnfel ge-- mö^nli^ bunfler braun; §at8fcf)ilb an ber SBurjel mit tieinen, in ber Wxüt im» beuttid^en ©rubelen; gfügelbecfen mäßig fein punftirt; SSurjef ber ^Iflgefbccfen mit 2 ®rübcf)en, öon benen ba§ innere ftc^ gegen bic D^al^t fd^mac^ furd^enartig öerfängert; ?Önge 1,5™™. 9lorb= unb 3[«itteleuropa; nic^t feiten. 9. g. Tricliopterygidae "^ pf)Ier llglieberig, ^aorfönnig, behaart, mit 3g m- HO- Agathidlnm seini- nülum; »o/|. 5?e^etfIiif|Ier (§.886,9.). §. 895. glieberigcr te'ulc; 5?orber^üftcn 1) Kaxd abttjärt«, ("4^ Slntli^. 2) ijietteic^t »on X">^^"^<" »<^ ^i"'«- *) »erf(l^m«I«tt. 4) avioo? unglei(^, xetJ-va) ic^ jerfe^neibe. 5) XekuS-tjc glatt, eben. 6) jnscifclpft. 7) jimmet« färben. 8) i^OL^'-i Änäuel. 9) ein »einer Samen. 10) Xctttö; bünn, fein, Upoi ^aut. 11) (Jx68[JLaivo; fcn ax'j5}jia{voj jornig, böfe fein. 12) »?on collum ^alfi. 13) Trlcho- ptgryx-ä^nlid^e. 102 Boologic ober 9^aturgefd^t(^te bc8 2:]§tcrrcid^§. fuQcIig, ^croortretcnb , ancinonberftoBenb ; ^interpften quer, ouSetnonber ftc^enb; ^üße 3glieberig, mit einer langen ^aftborfte ^n^ifc^en ben stauen; glügelbeden juttjcilen abgefürst; ^lügel an ben ©eiten mit langen paaren gefranft; S3auc^ mit 5 — 7 9^ingen. @ef>r «eine, lebhafte Ääfer, »elc^e unter faulenben ^pftanjenftoffen, »aumrinbc unb in Stmeifenneftern leben. 2)ie ?artoen finb c^ünbrife^, augenloS, mit 4glie= berigen p^Iern unb langen, 4 gtieberigcn Seinen unb ernähren fit^ öoräuggweife toon^oburen. es fmb über 120 3lrten belannt. UeberMt ber toi^tigften (^ottungen ber Trichopterygidae. iöinter^üften in eine faft ^albfreigförmige Decf platte ertreitert; a)iittel= brup gefielt; glügetbecfen abgeftu^t; 7 Sau^ringe 1) Trichopteryx. ) C-- . c-z^ •** .,v»^ f^Iügelbecfen hinten ftumpf abgcrunbet; fieben 1 nlTr Ä* erweitert • J »«"«^^'«3« ■ • • • 2) Ptüium. ÄelbrS ni*t ^gefielt ; ) Jliigelbecfen hinten ftum^f gugefpi^t ; 5 33au(^= V ringe ^) Ptenidium. 1. Trlclioptepyx. V Kirby. törper breit, \ia6), [eibenartig behaart; ^lügel mit fe^r langen unb biditen gieberborftcn. 47 euro^jäifc^e Slrten, barunter 10 beutfc^e. * Tr. atmnaria^^ De Geer. ©d^morj ober ^ed^braun, braun be^oart; gü^ter unb Seine gefb ober bröunUd^gerb ; ^»atgfd^ilb mit fpi^en, braungelben §intercdEen; §lügelbecfen fein ))un!tirt, bun!elbraun, an ber @pi^e büfter getb gefäumt; $?änge 0,8 — 1"^!". Surcpa; feör häufig. * Tr. intermedia^) Gillm. (fascicularisV Herbst). ©d^iDarj, fein behaart; ^ü^^er meifl bräunlich, mitunter an ber Söurjel ober aud^ ganj gelb; §al«fc^itb einfarbig fc^marj, mit f^)ii5en§intere(fen; ^lügetbecfen beutüc^ ^unftirt, bunfetbraun, an ber @^i^c gelb gefäumt; 53eine röt^üc^gelb; ?änge 0,8^1™. Suro^a; häufig. «. PflliumV Schupp. 22 europäif(^e Slrten, barunter 13 beutfc^e. * Pt. minutissimumV Gyll. (trisulcatumV Aub.). ?ängli(^; glän^enb fd^h)orj; oben faft ganj glatt; güjjler unb 55eine gelb; glügelbecfen braun, an ber @^i^e gelb, ben ganjen ßinterteib bebecfenb; ^al6frf)itb mit einer SOZittelrinne unb jeber« feit« baüon einem ©rubelen; ©c^itbc^en mit einer i^änggfurc^e; !(?änge 0,6™™. 5RörbIi(^eö SRitteteuropa; nic^t häufig. * Pt. Kunzei Heer. ?ängüc^; matt fc^marj, fe^r fein be^aort; gü^Ier meifl fc^marj; 58eine gelb; f^tügetbecfen bunfelbraun, mit ^ell burc^f^einenbem hinter* ranbfaume, etroa« fürjer al« ber Hinterleib; ^alsfc^itb o^ne SRittelrinne, eben; ?änge 0,4™™. euro^a; im 3)ünger unb unter ?aub; pufig. 3- PtenldlumV Er. 15 euro^äifc^e 2Irten, barunter S beutfd^e. * Pt. pusiUumV Gyll. ©ettJöIbt; glänjenb fdiroarj; ^ü^Ier, ^eine unb @pi^c ber i^Iügelbecfen gelb; §al«fc^itb mit 4 runben ©rubelen üor bem ^interranbe; ?änge 0,6™"'. Europa; unter mobernbcm ?aube; fe^r ^äufig. 10. g. 8capliidiiclae'°^ (§.886,10.). gu^ler 11 güeberig, ^aar= ober teutenförmig ; SSorber= Ruften c^ttnbrifc^, aneinanberfto^enb ; mittd- unb t)inter^üften roeit Oon einanber entfernt; güße 5glie= bcng; glügclbecfen abgeftuljt; ^lügel ftar! entwicfelt; ^au(^ mit 5 — 7 9Jingen unb fegelförmiqer @öifee. 2)t(fe, glatte, neine, lebhafte tafer, »elc^e in fcen leben. 3n »enigen Srten über aüe (Srbt^eite berbreitet. t. Scaphldium"; Ol. p^Ier fculenförmig, nnt ögheberiger, ftarf abgefetzter ^eute, bereu ©lieber Ärvi"^^l ^^L^^^^t ftnb; Singen auSgeranbet; @(^übrf)cn bcutht^; erftcS ©lieb ber Hinterfüße biel langer Ol« bo8 gnjcite; Hal«fcf)ilb in ber 2Kitte nic&t emgeit^nürt. 2)ie einjigc Slrt ift: *^^^''-Jl'^^dHmaculatum 'V Ol. (gig. Hl.), (gcfiujarj ; glugclbctfen unregelmäßig punftirt, mit einem tiefcti 5ig. 111- Scaphldlum quadrima- culatum; 3/j. rr ^vs fri'^r^''^ ^^"«'^- '^^ ««9^t^"«- 3) in ber m\ttt fie^enb. 4) mit SBÜfc^eln ^^^^U] ^.r.S'"- ,*^ ^"^ "^rf ^"- ^^ ^^^ ' 5«^^^"- «^ '^^^«^ ^^^ebert. 9) Kein. 10^ Scaphidlum^a^nhc^e. 11) oxacpfSiov eine Heine SBanne, ein «einer S^ac^en. 12) mit I. Coleoptgra. toter. IO3 ^^a^tftreifen, jebe mit 2 queren, gelbrot^cn Rieden; ^änoc 5—6™'". (Surcua- puftg; an 5Baum^irjen. ° ^-un*.-, «. Scapliisöiiia V Leach. gü^Ier ^oarförmig, taug, mit 5 ettüo« bicfcrcn (gnbgttebern , mldjt länger ot« breit fmb; britte« ??üf|Iergtieb ftet« fe^r Hein: Singen ganjranbig; @d)ilb(f|en nic^t fic^tbar; ^lügelbeden mit eingebrücftcn 9^a^t« ftreifen. 5 euvc^äifc^e 2lrten, barunter 4 bentft^e. * Sc. agariciimm*) L. §nl8f(i)i(b fd^roer fic^tbar ^unftirt; ber 9^Q^tftreifen ber ^lügelbecfcn ttjirb öor bem ^algfd^tlbe unbeutlirf); oditeö güblergUeb ^öcl)ften8 1/2 mal fo groß lüie ba§ fiebente ober neunte, öierteg 2 mal, fünfte« unb ferf)ftc8 Smat [0 lang wie \i(\^ britte. ©c^morj, äußerfte (2^it}c ber ^lügelbccfen fd|mat gelbüd^ gefäumt; ?änge toum 2""«. 3« ganj euro^a unb ^Jorbafrifa häufig. 11. g. Plialacridae '-^ (§.886,11.). Körper ftar! gewölbt, eiförmig, §. 897. ftcin; p^Ier llgtieberig, mit Sglieberiger teule; .t>üften einanber genähert, bie tjorberen unb mittleren !ugeüg, bie Hinteren quer, ^lbci)Unbril^ ; 33orberbruft ot)ne (Stad^elfortfa^ noc^ hinten; p^e ögtieberig, mit febr deinem oierten®(icbc; ^aud^ mit 5 freien 9?ingen. täfer unb Farben auf Slüten; jyer^juvpung in ber ©rbe. iöJan rennt erft eine 3ieinti(^ geringe Slrtenja^I au« allen erbtbeilen. 1. Plialäerus '^ Payk. Äiefertafter mit "bünnem, langen (Snbglieb; ©c^ienenfpilje mit einem tranje feiner 2)ornen unb unbeutlic^en ©nbboruen; Hinterfüße ben öorberen gteid^. u euro^^äifc^e «rten, barunter 4 beutfc^e. * Ph. corrüscus^^ Payk. (f^ig 112.). .^urj eiförmig; [tarf gewölbt; gtön^enb fc^roarj; gtügeibedeu öuperft fd)wad) geftreift, mit ungemein fein öermorren punftirten 3wifc^enräumen ; gü^ter unb S3eine öfter« braun; ?änge 1,5 — 2,5 ">m. e„rc^a; fe^r pufig. ». OlibrusV Er, tiefcrtafter mit eiförmigem orberfüße me^r ober weniger erweitert. 19 euro^>äif(^e SIrten, barunter 10 beutfc^e. a. ^liigelbecfen mit ie 2 ftarfer vertieften Streifen neben ber 9tal)t. * 0. aeneusV lUig. Oben grünüc^ erdfarben; f^ö^ter fc^war,^, an ben erften ©liebem bräunlic^getb ; Unterfeite unb Seine pec^braun; l'ängc 2 '»™. Curopa; überall fjäufig. * O. hicÖlorV Fabr. Oben fc^warj, ftart gtänjenb; unten rot^braun, f^ü^lcr unb 53eine gelbbraun; an ber @pit?e ieber gtügelbede ein rot^gclber, manchmal febtenber gted; §interedcn bc« ^alSfc^Ube« etwal abgeftumpft; ?änge 2,5— 3 m™. (Suro^a; fef;r f;äufig. b. ^lufleiberfen mit nnr einem 5?nl)tftreifen. * 0. geminus") Illig. (testacßus '"^ Panz.), ®tän;;cnb broun; glügelbedcn on ber @pi^e mit einem großen, gelbbraunen gied; gü^ler unb SBetne röt^lic^gclb; ?änge 1,7 — 2,2""". guro^ja; überaß häufig. 12. g. Mititluliclae"^. ® IdttjJäf et (§. 886,12.). %mtx \l", feiten lOglieberig, mit 2 — Sglieberiger teule; 35orber= unb ÜWittelbüfteu quer «eiförmig, "nidit jufammcnftoßenb ; C>inter^üften ftarf in bie Cuere gejogen; SBeine furj; pfje ögtieberig, bie Hinteren juweiten bei ben (5^ nur 4gtieberig; SBaud^ mit 5, feiten 6, freien 9?iugen. Ueber bie gamc erbe, namentlich aber über (äuro^ja unb Slmerifa in ettoa 800 arten verbreitet, \ot\i)t t^cil« unter SHinben ober in "iJJiljen, in Slmeifcn^aufcn ober an 2Ia8, t^eil« auf SJIüten, t^eil? in »orrat^^fammern u. bergt. leben. 1) S-itdcpTT] unb axacp(; gjapf, 2rog, Stachen, ooüfxa tör)>er. 2) agarlcus ®(^wamm, Ißilj. 3) Phaläcriis=ä^nri(^e. 4) cpotXaxpö« laHföpfig. 5) f(^immcrnb. 6) öXtßpö; f(^lü^}ferig, glatt. 7) erjfarbig. 8) jweifarbig. 9) 3»ittins. boppett. 10) jicgelfarbig. 11) Nitidüla^ä^ntic^c. 104 3oo(ogie ober ^Joturgefc^id^te beg Sl^terrc^S. ftQft Dit ianaaeftrecften ?art«en Bcfttjen 2gliebcn3e ^üt)Ux unb jeberfeitg 3 ^unftaugen unb lefien Uekrftd)t ber widjtiöftcn Gattungen ber :i[iti€lulidae. Untetliefer mit 2 ?aben; Oberli^j^e beutlid^; (änbglieb ber ?i»pentaftcr faft fugelig; ^lügelbecfen ftati toertürst; tiauen ^ mit einem Sa^ne an ber äöurjel 1) Brachijpterus. giügelbecfen üerlürst, bie 2 ober 3 legten ^interleibSringe freitaffenb 2) Carpophilus. SScrber=(?i^j^entafter ^interranb bruft J beg ^alöft^itbe? ni(!^tü6erbie< SBurjel ber gtügelbeden ^inau8= reic^enb; SBiertc« bebeutenb Heiner al« bie Ü6rigen; Untere tiefer mit einer ?abe; OB er* frei, ^ornig; glüget. beden nit^t berfürjt, teenigfteng Big jum legten §inter= tefB^ringe reid^enb ; Bruft ein= fac^; 3) Epuraea, 4) NüidUla. »erbirft ?i^)^entafter einfa(^ . . . SScrberBruft gegen bie SKittelBruft t»or= ragenb; S3orber= f^ienenam2lu§en= ranbe fein gejäf^nt. 5) Mdigethes. §interranb beS ^»alefd^ilbeö üBer bieSBurjet ber ^lügelbecfen f)in= augreti^enb; S3crberBruft gegen eine fleine @ruBe ber 9[JiittelBru[t tortretenb 6) Cychramus. güBter llgüeberig, mit 3glteberiger .^eute; glügelberfen etn^aS aBgeftu|t; S3crberBruft o^ne 5"^rtfa§ gegen bie 9Jf *= ^ §interBruft 1) Ips. ig ;' 1 5üBler 10 fieberig, mit einem J^eBr^grc§en, 8) Rhizophagus. (Srfteg gu§glieb Bebcutenb rieiner aU bie üBrigen; OBcrli^^je unter bem Äo^ffc^ilbe toerftedt, i^auttg, ^- ^-^ ^^^ "^^i^e geringelten Snb!no^f Unterfiefer mit einer fe!^r Üeinen, unbeutlic^en, inneren ?abe; Su^ge Bornig, ganj; S5crberfd^ienen mit 2 un= gleicBen Snbbornen an ber g))i^e; Singen quer, nieren= förmig ; Stirn mit 3 ^uöranbungen 9) Trogosita. Unterliefer mit beutlitBer 3nnentabe; 3unge leberartig, auögeranbet; ißorberf^ienen mit einem ^orn^afen an ber @^i§e ' 10) Peltis. 3)te bctben legten ^tnter(ei68ringc werben stuf S3tumen. 17 euro^äifd^e ^rten, barunter 1. Braehypt eriis '^ Kug. öon ben glügelbecfen ntc^t bebedt. 7 beutfd^e, * Br. gravidus'-^ lUig. i^ängüd^, gewörbt, matt fc^trarg, btd^t ^imfttrt unb onlicgenb bräunücögrau behaart; ^ü^ter unb ^Sorberbcine braunrot^, Hinterbeine nteift fc^tüärsttd^ ; ^interranb be« §a(§fc^i(be§ jeberfeitö au§gebud^tct; ?änge 2,5 bis 3,5™™. euro^a; Bäuftg. 9. Carpophilus'-^ Leach. Oberfiefer mit einem ffeinen ^a^m bor ber ©^ilje; (Snbgtteb ber ü?i^pentafter faft beilförmig; am ^interleibe fmb ber erfte, öierte unb fünfte 9fiing grofe, ber jmeite unb britte fel^r furj. ssefcnberg unter Saumrinben. 7 eurotoäift^e STrten, barunter 4 beutf(Be. * C. hemipterus") L. ^ängüd^, jiemlic^ gewölbt, fc^warj ober braun, wenig glänjenb, mit grauer, anliegenber 33e^aarung; ^ü^ter unb ißeine gelbbraun; ein aroßcr, bud^tigcr, bie ganje 8^i^e ber glügelbecfen einne^menber gled unb ein %{zd an ber @(|ulter gelb; ?änge 2,5 — 3™™. (guro)?a; burc^ ben §anbe( faft üBer bie ganje (Srbe toerBreitet; ^äufig. t- , vy ^ ». £puraeaV Er. ObcrKeferf^itje einfad^; bie 3 erfien ^uBglieber er- wettert unb unten bt^t mit Horchen befieibet. stuf »lumen, am ausfrießenben ©afte ber »aume unb unter 93aumrxnben. 32 euro^äife^e Strten, barunter üBer 20 beutf(^e. \r- ^^i^;,3^' ^önglirf). eiförmig, giemüd^ flad^, gelb, bi(^t ^unftirt, fein behaart; ^algf^ilb etwa« filrjer a(§ breit, born gerabe abgefcfinitten , mit etwas aufgebogenen ©eitenrönberu unb borfpringenben §intere(fen; ®bit5e ber f^tnqel» beden gerabe ab gcft^nittcn; ?änge 2™™. europa; häufig. 1) ßpax6; lurj, Tcxepöv glügelbede. 2) fc^toanger. 3) grüc^te lieBenb; xap7t6? gru(^t, «ptAiü) i,^ lieBc. 4) ^\*.i ^alB, Trrepöv giügel. 5) ^Troupalo; auf ober ÜBer bem ©(finjanje. 6) auf »lüten teBenb. I. ColeoptSra. Ääfer. 105 4. IVItlcItila'-^ Fabr. ©lonjfttfcr. Cbertiefcrfpi^e 2fpartig; bic 3 crftcn guBgdeber erirettert unb unten birf)t befiaart. ?eben befonter« an 3ta«. 5 curopäifc^e Sitten, barunter 4_fceut)^e. ^ '^ * N. hipustuläta') L. 53reit * eiförmig , matt fc^raorj ober fdiroaribraun, fein f(^tt)Qrj behaart; auf jeber gtügerbecfe bic^t hinter ber 3}ätte na^e an ber 9^Q^t ein großer, rotier ^unft; «eine rotf); ?änge 3-4""™. ^^ ^..^^ j^ ^^^^^^ an tobten 3:^ieren, aber auc^ m Speifefammern unb SScrrat^iiräumen. * N.obscUraV Fabr. (rufipes"^ L.). Stumpf -eiförmig, matt fc^roarj, ^ureilcn braun, bic^t grau behaart; %üi}Uv mit Hu«na^me ber braunen teule unb «eine rot^; ^änge 2-4 mm. guro^^a; pufig. * N. quadripitstulata'^ Fabr. ^änglic^* eiförmig, matt f(f)tt)ar',braun ; ^^lügef* becfen mit je 2 ocf ergelben glecfen, einem Reinen üor, einem großen hinter ber 9??itte; gü^Ier big ju ber bunf leren ^eute unb bic «eine braunrot^; ?ängc 2 bis 2,5 ™ra. Qnxopa ; nic^t feiten. 5. iflelisetlies V Kirby. Obcrfieferf^i^c einfach; ^i^pentafler m(^t öcr» bicft; ^interfc^ienen borftig bewimpert; bie 3 erften gußglieber erweitert, unten JOttig. stuf 23Iüten. 9)k^r af8 100 euro^äifc^e Wirten, barunter 65—70 beuife^e. a. .^intetecten bei Jg>oldfd)iIted id}atfwinteliq; fiiotbttbtnft hinten fd)mal unb jttflefpi$t. ■f* M. aeneusV Fabr. (brassicae*-^ Scop.). 9fapö« glanjfäfer. (gig. 113.). ?äng(ic^' eiförmig, \6)\vaä) gettjölbt, metaÜifc^ grünglänjenb, mit greifer 35e^aarung; §ü^(er fc^mörslic^, an ben 2 erften ©liebem rot^braun; Unterfeite fd^n)ar3; 53eine pec^fc^marj ober ped^braun; SSorberfcf)ienen rot^braun, am 5lu§enranbe fein gejä§ne(t; ?änge 2,5™'". euro^ja; gemein; Ääfer Suli big Wla'x; ?artoc (aelblic^ = njeif? mit braunem to^fe) Wlai big 3uni; ^u<)^e (fci^mu^tg = tt>ei§, in einem tofen ©efpinnft flac^ unter ber Srbe) Öuni. 2)ie tebf;aft umfjerfliegenben Ääfer fuc^en befcnber« bie SSIüten öon ^eujblütern, namentlich »on Stapg auf unb freffen fic^ in bieÄnof^jen ein; bie Sier werben in bie Äucf^^en abgelegt; bie Saröen jerftören bie Slütentf^eife. * M. viridescensV Fabr. Äörperform njie öor^in; blaugrün, glänsenb, bünner behaart a(8 bie öorige 2[rt; ^übler bräunüd^rot^, an ben 2 erften ®(iebern gelblic^, an ber Äeule broun; Unterfeite fd^roarj; 33eine gefbüd^rot^; 5Sorberfc^ienen am 3tu§enranbe fc^r fein gejä^nelt; ^änge 2,5 mm. ^„^0^«. pufig. * M. coractnus"'^ Sturm, ^örperform tvie öor^in; fd^tüorj, ttjenig gfönjenb, mit fcfttoad^ grünlichem @rf)immer; ^ü^tcr fd^mar^, an ben 2 erften (S>Iicbern rot^braun; 35orberbeine röt^üc^gelb ; Hinterbeine braun; 35orberfc^ienen am ^ußen» raube äußerft fein gejö^nelt; ('äuge 2,5 mm. guro^^a; gemein. h. S^intetetten bed Jpaldfd)ilbed üumpfminteliq; Sorberbnift leinten breiter unb abgerunbet. * M. viduätus"^ Sturm, ©förmig, ftar! gcTOöIbt, glänjcnb fc^ttjarj, mit fc^roärj- lid^er S3el)aarung; gü^fer braun, an ben 2 erften (Sliebern rot^; 53eine broun* rott); ^orberfc^ienen am 2lußenranbe fögeförmig geferbt; ?änge 2"»™. öurot>a; gemein. O. Cyclirämiis "^ Kug. @(^ienen an ben 5(ußenfanten o^ne dornen unb S3orften; ^üße mit 3 ^erjförmi^ ermeiterten, unten behaarten ©liebern. jpaiten ft<^ gern in ^itjen, aber auc^ auf btit^enbcn «äefträuc^en auf. 4 cuto^äif(^c arten, baruntet 3 beutf(^e. * C. luteus'^) Fabr. 9?öt^lic^= ober braungelb, bi(^t anliegenb gelb behaart; Hal§fc^ilb unb glügetbecfen o^ne fünfte ober ^gleden; ?änge 3 — 4""". gurcpa; häufig. 1) ©tänjenb, Manr. 2) mit 2 runben Rieden. 3) bunfel. 4) rot^bcinig. 5) mit 4 runben A-lecfen. 6) [A£>a7Tf]ör|C ^onigfü§. 7) erjfarben. 8) brassica ^obt. 9) grünli(^. 10) raben« r. artig; rabenfc^warj. 11) t)er»itt»et. 12) x6xp«fAo; unb XüYypafAO; ^Jtomen eine« 3ug» tcgelö bei ben Sllten. 13) fc^mu^iggelb. 106 3ooiogte ober D^oturgefc^ic^tc be« %^imdd)9. V. Ips'-^ Fabr. ?e6cn unter Saumrinfcen. 8 europäifc^e SIrten, banmter 4 beutf^e. * /. quadripustulätaV Fabr. ^anggcftrecft, fc^mal, stemlic^ flacf), gtänjenb ft^roarj; jebe pigelbecfe mit 2 lebhaft rotten glecfen, einer quer unter berSßurjel, ttv anbere bii^t hinter ber 3}?ttte; pf)Ier unb 33eine pec^braun; ^önge 5— 6™™. euro)^a; ftäufig unter 9iinben abgeftcrBener Sitten unb Obftbäume. 8. Rhlzophäi^us'-^ Herbst, ^interfü^e be§ (5* nur 4gliebertg. unter ber 9iinbe abgeftorbener ober franfer 33äume. 16 euro^äift^e Strien, barunter 13 beutfd^e. * Rh, depressusV Fabr. ^anggeftrecft, jiemUd) ftarf), rötf)ti(^gelb ober ^ell= rot^braun, glänjenb; C>oi«ft^itb länger aU breit; glügetbecfen einfarbig; ^ängc 2,5 — 4™™. euro^a; puftg; unter tiefernrinbe. * Rh. bipusttdäiaV Fabr. $?anggeftre(ft, ikmüdj floc^, bunfelbraun, glänjenb; gü^ter unb Seine roftrot^; glügeibedten an ber @c^ulter unb bor ber ®pi^e mit je einem, oft unbeftimmten, roftrot^en glecf; §a{«fc^i(b taum länger q(« breit; !?änge 2 — 3™™. Suro^a; fe^r puftg; unter Ülinbe abgeftorbcner ?au6^oIä6äunte, oft in ©efeüfd^aft bon Cerylon histeroides (§. 899, i.) unb Synchitodes crenata (§. 899,2.). 9. TrosositaV Latr. lörotfäfer. gü^Ier llglieberig, gegen bie @^i^c ottmä^Iid^ fc^road^ öerbirft; Körper langgeftrecft, fla(^. 2)ie einzige 9(rt i[t: -f- * Tr. mauretanica''^ L. ©emeiner iSrotfäfer. ©län^enb braunfc^marj; Unterfeite, ^ü^ter, ißeine braunrot^ ; glügelbecfen punhirt^geftreift, mit einer 9?ei^e feiner fünfte in jebem B^Uc^enraume; ?änge 6 — 10 ™™. ueber bie ganje erbe toerbreitet, in (Suro))a befonberö im Süben; pufig; in faulem öotje, unter Saumrinben, bei ©etreibetocrrät^en unb in 9'iieberlagen »erf^iebener äöaaren'njie Slrjneinjaaren, SfJüffen, ÜJianbefn. 2)ie ?arr>e foll in ©übfranfreic^ auf Äornbi>ben bem ©etreibe fe^r toerberbüc^ fein. 10. Peltis'; Geoffr. ei^ilbMfer. p^ter llgtieberig, mit (ofer, brei* gtieberiger Äeute; Slugen runb ober quer; Körper ei» ober länglid^ = eiförmig, unter Söaumrinben. 6 europäift^e Strten, barunter 4 beutf(^e. * P. ferrugineaV L. ßiemüc^ ftoc^, braun; ^tugenranb beg ^algfc^ilbeS unb ber giügetbecfen braunrot^; jebe glügeibecfe mit 7 erhabenen ?ängg(inien; ^änge 6 — 8™™. Suro^a; nid^t fetten unter ber 9iinbc abgeworbener S3äume. 899. 13. g. Colydildae '"-^ (§. 886,13.). p^Ier 11-, fetten 8 — l'oglie* berig, gcfeult ober gefub^ft; tiefer unb Safter fe^r !ur?i; SSorber- unb 9JJitteI= Ruften fugelig, eingefenft; ^inter^üften quer, ^albctjlinbrifrf); gü^e ftetg 4gtie= berig; 53au(5 mit 5 9?ingen, bon benen bie 3 ober 4 erften üerraad^fen fmb. ÄIcine fäfer, h^elc^e unter 9tinbe ober in Sof^rtöc^ern bon 33äumen ober in ^itjen leben unb mit etn?a 240 arten über bie ganje Srbe verbreitet finb. 2)ie tanggeftrecften ?aröen pben 45lteberige »^ü^ter, jeberfeit« 5 ^^unftaugen unb furje Seine unb »ertitgen bie ?art?en ber tdfer (Softr^c^iben, Slnobien), in bereu ©ängen fie pufen. Ucberft^t ber toic^tioften Gattungen ber Colydlidae. gü^ter bicf, f^inbetförmig, lang, bid^t bepart, of^ne Snbfeule, lOgtieberig, mit geringeltem, testen ©liebe; §al8f(^itb mit SOiittetfurc^e ; tör^er be= part 1) Orthocenis. SinlcnhtnggfteHe ber 5yü^ter »on bem er= »eiterten Seitenranbe ber Stirn bebedt; ) erftcr Sauc^ring nid&t 1 (^^ glieberig, mit 2 glieberiger teute ; Obers fe^r verlängert; feite betört ; erfteS ^ufegtieb nic^t tänger ^interpften \ ^.. 1 «f« baö jttjeite; |)at0fc^itb mit erpbenen jufommenfloßenb ; \ '^'i'.^'^^'^ .{ Sängölinien neben bem Seitenranbe . . . 2) SyncMtödes. 11 glieberig, mit 3 glieberiger teule ; Ober* feite la^t; erfte§ ?5u§glicb länger alä bog jteeite; (£(^ilbc^en fid^tbar; Sugen öorpnben; glügelbecfen mit 9ii^^en... 3) Colydhim. Cinlenfunggfleae ber gü^ler am oberen ©tirnronbe, frei; erfter Sauc^ring lang; le^tee Xafterglieb ^friemenf örmig ; öinter^üften fe^r »eit von cmanbcr entfernt ° '^ i) Cerylon. bünn, 1) l«!/ ein 3nfeft, »etJcS §orn, ^olj unb SBcinftöcfe anfrißt (inTetv verleben). 2) mit 4 runben ^teden. 3) f*tCocpdYo; SSurjeln freffenb. 4) niebergebrüdt. 5) mit 2 runben gtcdcn. 6) xptüYü) i,^ benage, toerje^re; o(ro; betreibe. 7) mauritanifd^ , norbafrifanif(^. 8) öon TtiAxTi ©(^ilbc^en. 9) roftbraun. 10) ColydIum=ä^nli(^c. I. Coleoptgra. Ääfer. 107 t. Ortlioeerus '-^ Latr. (Sarrotrtum Illig.)- Oberficfct ocrftcdt; ®(^ienen O^ne (Snbborncn. stuf trcdenem, fanbigen 93cfcen, unter (Steinen. 3 euro»äif4e, ju^Ieid^ fceut)(f)e 2irten. _ * ^S. muticns'^ L. (clavicornis '-^ LJ. ©raufc^warj, glQnjlo«; p^lcr in bcr a^itte am breiteften; bte beiben SBurjelglteber ber gü^Ier fiirj^ anUegcnb grau bc t)aart, bie übrigen lang abfte^enb frfiroarj behaart, (Snbringel be8 legten ©liebe« tt)ei§; gtügelbedfen in biegten ^^ei^en^unftirt; !?änge 4—5,5 »"m. ^^^-^.^ „„j, anutet- eurcpa; nt($t fetten; feefonber« auf fanbigem Soben. «. I§yiieliitöfles Crotch (DitÖmaV aut.). Cberfiefer 2fpi^ig; ©(^ienen mit feinen, aber beutUc^en (Snbbornen; bie einjige 5trt ift: * D. crenätaV Fabr. ^atgfc^Ub breiter als lang, jeberfeit« mit 2 erbabcncn ^ängöünien; törper ^aö), \dj\mxy, güfiler, 33eine unb 2 breite, an ber Sflaift unterbrochene Ouerbinben ber glügetbecfen rot^; l^änge 3,1''^'". europa; fe^r häufig; unter movfc^cn ©aumrinben. 3. Colydiunt'^ Fabr. Körper langgeftrecft; c^Unbrifc^. unter »iinfccn. 2 euro^äifc^e, jugfeic^ beutfc^e Slrten. * C. elongätumV Fabr. güf)lerfenle 3 mal [o breit mie bie ©eißel, bie 3 öor» legten ©lieber 3 mal fo breit mie lang; ©pi^en ber ^Üigetbecfen jnfammen ab* gerunbet; fc^irarj, gü^ter unb S3eine roftrot^, gtügelbecfen feiten roftbraun; ^änge 5 — 7 mm^ guro)?a; fetten; in atten, morfc^en meift a; nici^t feiten; unter S3aumrinben, namentlid^ unter "^a^^elrinbe. 4. iSil^änusV Latr. ^r^maltttfcr. Oberüeferfpi^e einfad^; Bunge Dorn abgeftU|^t, mit abgerunbeten @dfen. 3m @rafe, im betreibe ober unter 33aumrinben. 7 euro:>)äifi^e 2lrten, barunter 5 beutfc^e. -[-*<§. frumentarius^) Fabr. (surinamensis '^ L.). ®etretbe*@c^mal!äf er. 58raun, fein behaart; Söangen unter ben Singen groß; (geitenränber ber @ttrn erl^aben; ^al^fdbilb an ben (Seiten mit 6 Bahnen; S5orberranb be6 Äopffc^ilbeö ol^ne beutüc^e Bä^ne; glügelbecfen punfttrt*geftreift; ^änge 3"™. euro^a; häufig; ^äfer unb ?arüen finben ftc^ oft in Oiei€, tieie unb aufgef^eid^ertem ©etreibe;, burd^ ben §anbel ift bie 5lrt über bie gan5e Srbe t^erbreitet icorben. * S. Ucdrnis"') Er. Unterfc^eibet ftd^ bon ber öorigen 2lrt burd^ 2 beutfic^e Bä^ne, in tüeld^e ber Sorberranb be§ ^o^Dffc^ilbe« enbigt; !?änge 3™™. ^Neutfc^ianb, granfreid^, Italien. §. 901. 15. g. Cryiltoplia^ldae "\ (§. 886, 15.). %ü\)kx in ber 9fJegeI llglieberig, mit 1— Sglieberiger teule; ^Borber* unb SD^ittel^üften fugetig, ^inter^üften quer, in ber Sieget atte auSeinanberftel^enb; ^üße 3 — ögtieberig; ^aud^ mit 5 freien S^ingen, bon benen ber erfte länger ift a(§ bie fofgenben; ^ör^er getnölbt. Sefien t5eilg unter fautenben ^^^Ponjenftoffen, unter 23aumrinbe, in ^iljen, in Slmeifenneftern, t^eilg auf Stuten. S« finb burd^toeg Keine Ääfer, üon benen man me^r aU 700 SIrten au§ allen ?änbern lennt; biefelben »erben f^äuftg in 3 befonbere (^antilien: Cryptophagidae (Cryptophägus , Atomaria), Lathridiidae (Lathridius, Enicmus, Corticarla) unb Mycetophagidae (Mycetophägus) get^cilt. 2)ie ?ar^^en finb meift Iang= geftretft, ^äutig, mitunter langbe^aart, mit 3— 4glieberigen 3^ü^Iern. Ueicrfi(^t ber tuidjtigften Gattungen ber Cryptoplia^idae» 15ü§e /§interfü§e be§ c? 4glieberig; gü^Ier am Seitenranbe ber Sglteberig, ©tirn eingefügt; Wintere S^i^e ber SSorb erbruft frei; .tiefer= bie ^inte- 1 tafter mit gröferem, eiförmigen (änbglieb 1) Ci-yptopMgus. '^f"'?^^5?^Ö'|§ittterfü§e bei (J unb Q Sglieberig; gü^Ier auf ber Stirn 4XÄ. eingefügt; flauen einfach; £ör)5er länglic^, »enig ge= igueccng, V ^-^^^^ 2) AtomarU. (3Sor beruften öon einanber jaxtf berSc^eibe begßalefd^ilbeg getrennt; ^o^f mit einer I 2 feine, erhabene ÖängSfiete.. 3) Lathridiiu. mtelfurcje; §al0f(^itb an jg^eibe be§ §alöf(^ilbeg o^ne s'lueberk;! ganjranbig ; \ ^ängötiele ..... .!^. 4) Eniom,^. '1 SBorber^üften aneinanberftoßenb ; .fo^f ni^t gefurd^t; §alg= 1^ fd^ilb an ben «Seiten fein gejäf^nelt 5) Corticarla. M^^^*&}}^^^m> fcie toorberen beim a" Sglieberig; p^ler aümä^Iic^ üer= bttft; klugen qu er, toorn auögeranbet 6) Mtjceiophagus. 1) aSon bcm brartlianifc^en cucujo ein leut^tenber täfer. 2) blutrot^. 3) Xotifxo? gefräßig^ cpAoio; Saumrinbe. 4) roftbraun. 5) 5Hame eine« inSSulIan« SBerfftätte arbeitenbenSt^cIo^en. 6) abgeflacht. 7) ein 2öalb= unb gelbgctt. 8) in betreibe (frumentum) borfommenb. 9) in Surinam lebenb. 10) mit 2 hörnern. 11) Cryptophägus = ä^nli(^e. I. Coleoptßra. täfer. 109 t. Crypf ophäi^us V Herbst. gü^Ier llgüeberig mit 3 größeren dnh" §. 901. güebern. 2(n feuchten, bum^fen, fc^immeligen Orten, in »aum^jitsen nnb im faulenben ©cUc. 55 europäif^e arten, barunter 30 beutfc^e. a. ^oldfdjilb mit 4 ^d)mieUnl)ö(tetn auf fcer Oberfette. * Cr. lycoperdV^ Herbst, ^ängtid^, geirölbt, rotfibroun bi8 roftrot^, rau^- |)unftirt, mit abjie^enben, greifen ^ärc^en; an ben SSorberecfen be« §at8f(^itbe8 ein fteineg, f))i^e8, rücftt)ärtg gerichtetem 3ä^ncf)en; SSorberfc^ienen gegen bie®pil?e erweitert; ?änge 2,5— 3 m™. euro^a; in ^nrjen; nic^t feiten. b. ^aBfd)iIb oFjnc ®(hn>ielenl)ö(fer. * Cr. scanicus L. ^ängtid^, geroölbt, braunrot^, mit onliegenben, graugelben ^ärc^en; glügelbecfen fci^roärjüc^ , an ben ©c^uttern rot^; C>at6f^itb mit einem 3ä^nc^en in ber iOZitte be§ @eitenranbe§ nnb mit einem erhabenen l^änggfättc^en über bem ©c^ilbd^en; ?änge 2™^. ^„^0^,^. f^äy^g. ^^ ^^^^^.^ „„j, i„ Käufern. * Cr. dentatus^) Herbst. $?anggeftre(ft, gelbbraun, antiegenb behaart; ^otsfc^itb ol^ne !?äng§fältc^en, mit einem fleinen ßä^n^en bor ber äJ'Zitte be« lang benjim^erten (geitenranbeö; ?änge 2^^^. (guro)>a; pufig; in Käufern unb feuern, gern an ben S^un= ben ber SBeinfäffer. * Cr. cellarisV Scop. ^ängtid), jiemüc^ f(ac^, rot^braun, anüegenb be^oort; §o(«f(i)iIb ä^nüd^ mie bei ber üorigen 2(rt; glügelbecEen mit langen, in 9?ei^cn fte^enben paaren; ?änge 2,5mm. ^^T^^pa; l^äufig; in Käufern nnb tetlem, gern an ben (g^unben ber Söeinfäffer. «. Afoniaria'> Kirby. gü^Ier llgüeberig, mit 3 ober nur 2 größeren ßnbgliebern; @nbglieb ber tiefertafter aümä$Uc^ jugefpi^t. ?eben«njeije ä^nli(^ »ic bei ber borigen ©attung. Ueber 60 europäifd^e 9trten, barunter faft 40 beutfd^e. * Ä. atra"^ Herbst. gü^Ier bon einanber weiter al8 öon ben Stngen obfte^enb; §intere(fen be§ §al§f(^ilbe8 ftnmpf; Körper breit = eiförmig, gemölbt, glänjenb fd)tt)ar5; gü^Ier nnb S3eine röt^Iic^^ gelbbraun; ©pilje ber glügelbecfen rot^braun; $?änge 1,5 ^^. guro^Ja; Pufig. -}-* A. linearis'^ Steph. gü^Ier einanber nö§er fte^enb al8 ben Singen; hinter* ecfen be§ §atsfd^i(be8 ftumpf; Körper langgeftredt, glänjenb braun ober' gelbbraun, mit anliegenben, grauen § ordnen; ^eine röt^Iic^gelb; @pi^e ber ^^lügelbeden mcift l^cller; ?änge 1,5 mni. gui^o^a; njeniger ^äufig; ber Ääfer fd^abct, inbem er Itcine §ö^Icn in bie Söurjctn ber Keimlinge ber Bu^ei^rüben fri§t. 3. liatliricliiis '^^ Herbst. ^ü^ter lOgtieberig, mit menig abgefegter teule; Sßangen fe^r flein ober nid^t ftc^tbar; @c^i(bd)en Hein, quer, beutlic^; glügeibeden punftirt. unter Saumrinben, faulenben ^flanjenftoffen, ^uSfe^ric^t u. f. xo. 3u biefer unb ber fotgenben Gattung gehören sufammen über 30 euro^äif(^e 9lrten, toon bcnen bie meiften auc^ in ®eutfd^lanb öorfommen. * L.lardariusV De Geer. f^Ingelbecfen am (inht jnfammen fpi^ig auSgejogcn; ?änge 2 — 3«^™. eurcpa; nic^t pufig. 4. EnieitiuB ""^^ Thoms. Unterfc^eibet fic^ öon ber üorigen ©attung burc^ ben 9)iange( ber ^önggfiele auf bem §al8fc^ilbe; le^tereS beft^t bafür eine oft unbeutlici^e ?äng8furc^e. f* E. minütus'') L. Unbehaart; Sorberbruft jwifc^en ben 35orber§üften nic^t üelförmig er^ö^t; §al§f(f)itb in feiner :?änge fe|r üeränberlic^ , mit feitü(^ er* meiterten 35 orbertt) infein; ^lügelbecfen geferbt=geftreift, bie fünfte mel^r ober meniger quabratifc^, bie Bw'iff^eni^äume fd^mot; f^arbe fe^r öeränberlid) ; $?änge 1,2 bis 2,4 >"™. Ueber bie ganje Srbe verbreitet; an ©d^immet gemein, pufig in Käufern an altem ^cläwerf; bie ?arüe ft^abet an ben äBurjetn t>on Rhaphänus sativus. 5. Corflearia'V Marsh. .Körper me^r ober minber geftrecft, jiemtic^ gteic^ breit, faft immer behaart; p^Ier fabenförmig, mit 3glieberiöer teule; $)intedeib be8 9 au8 5, beS d" auö 6 9^ingen gebilbet. ^eben^reeife ä^ntic^ wie bei Lathridlus. et»a 35 euroVäif(^e Slrten, barunter ungefäi^r 25 beutfc^e. 1) KpuTtTo; »erborgen, cpayeTv freften. 2) lycoperdon ein ißitj. 3) flCjä^nt 4) cella Kammer. 5) nic^t getr^eilt. 6) fc^warj. 7) liniirt. 8) Xat}p(6to; ^eimti(^, tocrflcdt. 9) ©pcd» pnbter. 10) ivtxao? bene^t, feu^t. 11) «ein. 12) cortex Saumrinbe. 110 Zoologie ober 9^aturgefrf)ic^te beg X^terretc^g. * Corticaria pubescem'^ Gyll. f^ül^lcr unb 33eine me^r ober iDeniger §ett gefärbt; ^lügelbecfen o^ne üJJetattglanj , in bid^t nebeneinanber fte^enben, unbeut* lidjeit 9?et{)en punftirt; §al«fc^ilb otel fc^mäler q(§ bie glügelbecfen, üor beut ^interranbe mit einem ®rüb(^en; oöe ©lieber ber gü^Ierfeule länger al§ breit; ?änge 2,5 — 3™™. (Suropa, SfJorbafrifa, Äleinaften, iRorbamerifa; nic^t feiten. O. MyeetopliägusV Hellw. ^efertafter fabenförmig; 3u"9e öorn treit auSgeranbet; ^otöfc^ilb mit einem tiefen ©rubelen jeberfeits am^interranbe; @dE)ienen fein bebornt. Seben in »aum^if,^en. lO eurc^äijc^e 31rten, fcarunter 7 fceutfc^e. * M. quadripiiMulatusV L. i'änglid^; bie 6 erften ©lieber ber gegen bie @pi^c attmä^Hc^ öcrbicften gü^Ier rot^, bie 4 folgenben braun, bQ§ leiste roatfjSgelb; ^opf jiegelrotljj §Ql§fc^iIb fc^mor^, braun behaart; ^lügelbeden fc^iüarj, mit 2 jiegel* rotten, binbenförmigen Rieden, einem größeren on ber «Sd^ulter, einem Heineren hinter ber äJJitte; Unterfeite unb 33eine giegelrot^; ?änge 6""". euro^^a; pufig; namentlii^ an Sieben unb 'ißap^>eln. * j\I. piceus") Fabr. ?ängti(^; i^ü^Ier braunrot^, mit roftgelbem (Snbgtieb; ^opf unb C>alöfc^t(b rot^braun ober roftrot^, gelblich behaart; glügelbeden fd^raarj, mit fe^r öeränberlid^en, geiben3eicl^nungen; Unterfeite ^eü=braunrot^; S3eine gelb; $?Önge 4,5 ™™. euro^>a; puflg. §.902. 16. g. Mermestidae *^, Specf f äf et (§. 886, le.). p^ier faft ftet« llgtieberig, fur^, ^urücfjie^bar, mit meift 3glieberiger feute; Äopf gc* fenft, me!^r ober weniger einjie^bar, unten jur Stufna^me ber ^üEjIer au§ge^öl^It; bei ben meiften 5trten ift ein einzelne« ©tirnouge üor^anben; ^orberpften !egel* förmig, öortretenb; äJiittel^üften f(^räg, obal; §inter^üften in eine platte er* mettert; 33eine fur^, einjiePar; ^üße 5güeberig; Sauci^ mit 5 freien Dringen, kleine, Iänglicf)e ober furj* eiförmige £äfer, njelc^e junt 2:^eil auf Slüten ober in morfc^cm ^olje, jum größeren 2;^eil a&er an trocfenen, t^ierifdben Stoffen leben. Sei Serü^rung sieben fte i^^ü^Ier unb Seine an unb fteüen fi(^ tobt. Xxz langgeftrecften ?ar)jen finb au8* gejeid^net burc^ lange, aufgerichtete, nat^ hinten geinöfjnlid^ ju biegten S3üf(^etn »ereinigte §aare; fie befi^en lurje, 4glieberige ?yüf)Ier, meift jeberfeits e ^^^unltaugen unb !urje Seine unb leben toon tobten, t^ierifd^en Stoffen; bie te^te ?aröenput umgiebt bie ^up^e a(8 5ßu<)^en^ütle. öS finb an 200 über alle äöeltt^eile Verbreitete 2lrten betannt. UeberftAt ber tot^tioften Haltungen ber Dermestidae. JO^ne ©timauge; SJorber^üften aneinanberfte^enb 1) Dermestes. /9!J?itteIbruft länger alg breit; aJJittelbeine einanber ^arjit einem einfaien genähert; Sorberbruft aegen ben gjJunb nic^t er= ] «einen Sgemüten'J «^^^ert ; 5Ü^Ierfur(^en f(^nja(^ 2) Attagenu... \ auf ber Stirn; | Sl'Jittelbruft breiter aU lang unb mit einer Sängg* I furche; »DKittelbeinetoon einanber entfernt; 5ü^ler= ■ furchen tief .3) Anthremis. t. Dermestes'^ L. ÖttUtfrc||cr, ^(^abfttfcr. p^ler llglieberig, mit Sgüeberiger, grojser Äeule; Äopf flein unb üon bem fapujienförmigen §a(gfcl^ilb bebedt; Snbglieb ber Äiefertafter matjenförmig, abgeftul^t; ®(^ienen außen fein bebornt; Körper tang * eiförmig. ?eben bon t^ierif(^en Stoffen, befonberö »on Sag. 22 euro»äif(fie 2lrten, barunter 14 beutfd^e. t * A lardariusV L. @pecf!äfer (gig. 115.). Unter» feite gelbtt(^ behaart; Oberfeite bi(^t unb fein fc^mar^ behaart; §at8ft^itb gemö^nlic^ mit einem treife f(etner, gefbhc^er glecfen; eine breite S3inbe an ber SSur^el ber mügelbeden auf roftbraunem ©runbe braungelb behaart; @cl)tlb(i)en, auf jeber glügelbede 3 fünfte auf ber SJJitte oer «mbe unb bie ©c^ulterbeule fd^marj; ^änge 7 bi§ ^mm.^^^p^ pufig; lebt im freien »on ^aS, toxxh aber in ben Käufern für aüe t^ierift^en Stoffe OIeifc^»aaren , gette, 1) »cpart. 2) jAUxt]; ^«j, cpayelv freffen. 3) mit 4 runben Rieden. 4) ^jec^braun. 5) Dermestes = ä^nti(^e. 6) öepfXTjaxVic ^ie§ bei ben ®rie(^en bie ^eljmotte, »eld^e geüe {fizpixa geö) jemagt {io^lui iHf jemage). 7) Sped^änbler. I. Coleoptgra. ,^äfer. 111 ^er^werte, Slaturatienfammrunaen) »erber6Ii(^. gort^flanjung im 2«ai; SSer^Mit^una ter 8 OHO ?avüe im ^erbfte. 2)ie Sarl>e ift auf fcem 9tüden braun, mit langer, brauner »ebaaruna, auf bem »auc^e »ei§, auf bem testen 9iinge trägt fie 2 fräftige .'porn^afen; fte lebt tocu ben^^ felben Stoffen ft»ie ber Ääfer. iJäfcr unb ?artoe fteUen ftc^, wenn gcftört, oft längere 3eit tobt. * D. murimis') L. Unterfeite roeiß bef)aart; Dberfeite fditüorj, fdjiüar'j behaart unb mit btaugrauen §ärrf)en ttjoüig gefd)ecft; ©cfiilbc^en gelb behaart; §ü^ter* !eute f^roarj; ?änge 7-9 mm. gurc^a; häufig. * D.laniai'ius^^ Illig. Unterfd)eibet ftc^ öon ber oorigen Slrt befonbcrS burc^ bie rot^e ober braunrot^e gü^(erfeu(e; ?änge 7— 8"™"». euro^a; häufig. «. Attag^eitiis '> Latr. gJcljfäfcr. pf)(er llgüeberig, mit Sglieberiger ^eu(e; (änbgüeb ber ^iefertafter f^inbelf örmig ; «Seitenranb be§ §Q(«fd^i(bc8 nac^ abiüärtg nic^t ben^impert; ißeine fd^tan!; @d)tenen außen fein bebornt, @nbbornen flein, bie ber SSorberfc^ienen menig gebogen; crfteS i^ußgtieb fe^r furj; köxpex eiförmig. Seben auf 33lumen, an aufiiflie§ettbem «Safte ber 33äume unb bcn t^ierif(^en Steffen. 20 europäifc^e ^rten, barunter 6 beutfc^e. ■f* A. pellio^> L. ©emeiner ^eljfäfer, Äürfd^ner. «Sc^njarj; \6)Xoox\ be^oart; 3 glecfen clw. ber Sßur^e! beS ^atsf^ilbes unb ein ^unftförmiger auf ber SD^itte jeber i^Wgetöecfe ^eHttjeiß behaart; oft auc^ nod^ unter ber ©djulterbeule 2 febr !(eine, weiß behaarte glecfc^en; le^te« ®Iieb ber p^lerfeulc be6 c? 3 bi« 4mal fo lang mie bie beiben öor^erge^enben ^ufammen; $?önge 4 — 5,5 »"">. euro)5a; fe^' lj««ftg, befonberö in Käufern, aber au(!^ im iyreien. Xie^arüe ift ber beö Sjjecf* fäfer§ ä^nti(^, aber o^ne Snb^afen; beunrufngt fteüt fie fi(^ tobt; fie ernährt fidb t>cn allerlei tf;ierif^en, gelegentlich aud^ üon ^flanjlic^eu Stoffen (^^eljttjaaren, auSgefto^fte if^iere, 3Boll= ftoffe, Jep^ic^e, getrodnete ^ftanjen in §erbarien) unb tuirb babnrd^ oft fefjr f^äbli^. Gegenmittel: lüften, 23ürften, Sluöflo^fen, ^Bergiftcn au«gefto)5fter Spiere mit 5lrfeniffeife, §i§e toon 55 o C, 2:urcf)bünftung mit St^toefelfoftlenftoff. 3. Aittlireiiiis '^ Latr. Slütcnfttfcr. f^ü^ler llgtieberig, mit 3glic' beriger Äeule ober nur Sgüeberig, mit 2g(ieberiger Äeule ober nur ögUeberig, mit feutenförmigem önbgliebe; ber SD^unb mirb öon unten öon ber S5orberbriifl be« becft; (Snbglieb ber ^iefertafter lönger ats bie übrigen jufammen; bie 4 erfteu ^ußgUeber gteid^ hirj; ^lügelbecfen bic^t ^unftirt; Körper befc^uppt, furj eiförmig. Sluf ©lüten unb an tbierifc^en Stoffen. 14 curo^^äifc^e Slrten, barunter 6 beutf(^e. a. Wühler llglieberifi/ mit SflUrbcrffler ^eule. -f-* A. scrophulariae"' L. ©emeiner iBIütenföf er. glügelbecfcn mit 3 meinen Ouerbinben, an ber 9^a^t rot^; ^al^fc^ilb öor bem @d^i(bd)en in ber aJJitte o^ne meinen ^kd-, Oberfeite fc^roarj; (gc^enfel fc^marj; @d)ienen unb güße rotl)braun; ?Önge 2,8— 3,8 m™. Europa; fe^r bäufig; befonber« auf 33lüten ber Um= beüaten, foujie ber?l^fel= unb Sirnbäume; bie ?artten finb fc^äblic^ für i'eljttjerf unb 3nfertcn= fammlungen. -j-* A.verhäsciV L. (variusV Fabr.). 33unter 33Iütentäfer. ^Ittgclbecfen mit 3 meinen ober gelblichen, bud)tigen Ouerbinben; ^al8fd)ilb öor bem @d)i(bd)en in ber 9}(itte mit einem n^eißen gtecf; Unterfeite meiß ober meißlic^gelb , Oberfcitc braungelb befc^uppt; @d)uppen lang, fabenförmig, 3 -4 mal fo lang mie breit; ?änge 2 — 3™'». euro^a; ^äufig; auf Slüten, aber auc^ in Onfeftenfammlungen, ttjo bie ?art>e äl^nlic^ n^ie bie ber »origen Slrt Schaben anrichtet. * A. pimpinMa') Fabr. glügetbecfen oberhalb ber 9)?ittc mit einer breiten, mei§ befd)u^pten Ouerbinbe unb jebe öor ber @^i^e mit einem fleinen, runben, meiBbefc^uppten^lccf; alle 33aud)ringe an ben @eitenmit einem bunfler befc^uppten ober fc^marjen ^lecf auf fettem, meinen (Srunbe; !Oänge 3— 3,3 mm. 9Jorb= unb anitteteuro^^a ; pufig. b. 9üf|Ier Sfllieberig^ mit 2gliebertger ^eule. -) * A. museörum''» L. Ä ab in et!äf er (gig. 116.). ©djmarj, unten grau befc^uppt, oben getb gcfprenfelt; 1) gKau«ä^nli(^. 2) gteifc^er, «We^ger. 3)^ dttraY-Ziv, attägen baö §afel^u^n. 4) Äürfc^ner. 5) (iv9pTivr) eigent= \\6) 33iene. 6) scrophularla Sraunwurj, eine 'i^^ftanje, auf welcher fic^ biefer Safer häufig finbet. 7) verbäscum 2Bott= !raut. 8) bunt. 9) »eil er fic^ häufig auf ^im^jineöen finbet. 10) »eil er oft in Siaturalienfammlungen »orfommt. 112 3ooIogie ober giaturgcft^id^tc bc8 S^tcrrctd^«. ^at«f(^ilb am ©runbe mit einem fictneren, mittleren unb jeberfeit« einem größeren, treiben ^(edf; güigetbccfen mit 3 mettenförmigen , gelblid^ grauen S3inben; %ix^kx' tüuxitt, (Schienen unb pfee roftrot^; ?änge 2— 3™™. euro^a; je^r häufig; mn im mai bcfonberfi auf 2Biefen= unb 5)oIben6Iüten, auä) auf 3tt)etf(!^enbluten. 2)ie Sarüe ift auf bcm JRücfcn braun, am 33au(i^e geller, mäßig braun behaart, mit einem SSünbet längerer, na* binten gerichteter §aare am ^interenbe; in Sfiaturalienf abinetten, namenttid^ in Onfeften irirb fie fef^r »erberblic^. ©egenmittel »ic bei Attagenus pellio. c. ^ti^Ier Sflliefccrifl/ mit langem, feulcnförmigen fönbgltebe. * Anthrenus fuscus'^ Latr. (clavTgerV Er.). Unterfc^eibet ftc^ öon ber ö^nüd^ gcförbten öorigen 3lrt befonberS burd^ ben äRangel beg mittleren, meinen glecfeS am ®runbe beS ^algfdjilbe« bor bem @d^t(b(^en; ^änge 2— 2,5^™. guro^a; fc^r ^upg. 903. 17. g- Byrrliidac'^ ^ittettf äfet (§. 886, n.). p^ier ii*, feiten lOglieberig, meift mit einer Äeute; ^opf in Der 9?eget unter "iid^ ^afgfd^ilb öerftedt; S^orber^üften ci)Iinbrifc^, quer, eingefenft; §interl)üften quer unb einanber genähert; Seine einjie^bor; p§e öglieberig; S3aud) mit 5 9fingen, öon benen bie 3 erften Derniad^fen ftnb; Körper ^oci^ gewölbt, eiförmig. j)er 9Ume ^ßiaentäfer be= jie^t fi(3^ auf bie Äöri^ergeftalt. gaft aße (aufgenommen Nosodendron) leben am Soben 3»ifc^en 93?oog, auf unb tn Uferfanb; bei 33erü^rung jie^en fie gü^Ier unb Seine an unb fteüen fi(^ tobt. 2)ie Farben finb fteifc^ig, njaljenförmia, mit runb(i(^em, fenfrecfjten ^o^fe, fel^r fleincn, 2glieberigen ^ü^Iern, jeberfeit« 2 großen ^unftaugen, furjen Seinen unb febr rteincn t^wß^n. 3Ran fennt etwa 130 2lrten, befonber§ auö Suro^ja unb Siorbamerüa. 1. IVosodendroii'^ Latr. topf öorgeftrecft, nic^t unter ba§ §at«fd^ilb einjie^bar; Äinn fel^r gro§, ben 3D'?unb unten jum größten Steile bebecfenb; SSorberbruft burc^auS fdjm.at, linienf örmig ; ^^ü^Ier mit fe^r ftar! abgefegter, Sglieberigcr Äeule; ^^Itigelbccfen ol^ne (Streifen; ^lu^enranb ber SSorberfc^ienen ftumpf geja^nt. 2)ie einjige 9Xrt ift: * N. fasciculäre^J Ol. @rf)n)arj ober perf)braun; p^ler unb 53eine rot^braim, punftirt, jebe glügetbecfe mit 5 9?ei^en roftfarbiger ^aarbüfc^el; ;?änge 4,5—5™™. (guro^a; jiemtic^ feiten; unter Saumrinben unb am auSftießenben ©afte alter Säume, be= fonber? (Srten, Ulmen unb Äaftanien. «. Byrrhiis L. (CistelaV Geoffr.). «Uiffcttföfcr, gllöCttfäfcr. in baS §al8fd^i(b eingebogen; @tim ol^ne Ouernalöt; tinn fd^mal, ftein, meift ni(i)t ftd^tbar; Oberlippe frei; SSorberbruft gegen ben SBorberranb üerbreitert, aber nicl^t fragenförmig auggejogen; Oberfeite oti'ne beutüd^en SJJetallglanj, behaart; P^Ier gegen bie ©pi^e attmä^Iic^ üerbicft; atte %ii^t an bie 3nnenfeite ber ©c^icnen öoltftänbig einlegbar; S3eine in tiefe ®ruben ber 53ru[t unb be§ hinter« IcibcS eintegbar. geben »on ^flanjen, namentlich 9«oofen; ftetten fic^ bei Serü^rung tobt. etwa 20 curopäifc^e «rteu, barunter 12 beutfc^e. * B. pilülaV L. (gig. 117.). ©epgelt; 9?a^t ber ^lügetbeden nicf)t öerraad^fen; britteS ^^u^glieb o^ne t)autläppd)en; SSorberbruft öiel länger alö jtrifc^en ben S5orbcrf)üften breit; §al«fd^itb einfad), bid)t punftirt; glügelbeden länglid^, mit 11 regelmäfjigen (Streifen; Unterfeite braunfc^marj, mit grauen §är- c^en fe^r bünn bcfet?t; Slftcrfegmcnt mit 3 flad)en, queren ©rubelen; ?änge 7 — 10™™. suropa; fefir M$; «nt« steinen unb trocfenem ?aube, befonber« im *Bornätn8'^ Panz. Ungeffügelt; 9^abt ber glügelbeden öerraad)fen; brittcg gußgüeb mit einem |)autlöpp(^en; Streifen ber glügetbccfen febr fein; eänge 9,6-11 mm. aKüteleuropa; häufig. 1) «taun. 2) ÄeuIenträgcT. 3) Byrrhns^ä^nlic^c. 4) votjo« Äranl^eit, SdvSpov Saum. 5) mit »üfc^elc^cn (fascicüli) toon paaren. 6) Setneincrung8»ort öon cista Äifte, haften. 7) Äügelc^en (pila SoQ). 8) »crjicrt. I. Coleoptgra. Äöfcr. 113 ^1^- ^' ci^^^S*"*?^^ '^ ^^: SSQ,i8.). p^Icr mcifi llgltcbcriQ, auf bcr §. 904. <2tint etngefiigt; .^o^r ftem, surücfjtefibar: SSorbcr^üftcn getrennt, ^afb n)Qrjcn« förmig ober fugelig, mit Iimten offenen ©elenfgruben; öinter^üftcn qucv, ju- fammenfto^enb; ^ü§e ögücberig, mit großem (Snbgliebc nnb auffattenb großen ttauen; S3aud) mit 5 9?ingen, oon bencn bie 4 erflen öern)Qd)fcn. (?ieine in ober am Söaffer lebenbe Ääfcr, bie aber nic^t f(i^»immen rönnen; fte ^aben, öieüeiAt mit Mite einer ftnitßartigen Slbfonberung, bie ^ä^igfeit, eine Suftf(^i*t über ibrem aanxen Wörter ober einem J^eile be§fe(ben feftju^alten; biefe ?uft bient i^nen irä^renb ibreö «ufcntbalte« im SBaffer jur at^mung; i^re yjabrung beftebt in toernjefenben >).^flanjenpcffen. 2ie l'ar»cn fmb fc^ilbförmig, flac^, otoal binten. jugefpi^t, mit fe^r hirjen, 3glieberigen güblcm, jeberfeit« 5 ^unnaugen, nir5en Seinen nnb an ben Seiten be8 ÄörpetS bi(fit acfranfi. 6« finb etwa 200 SIrten, »orsugöiüeife auö (Suro^ja nnb 9^orbamerifa, befannt. Ucberpt^t ber loiii^tigften ©attimoen ber Pariiidae. i^üße 5glieberig; 5ü§e 4glieberig; 5ßorber(»üften quer, balbcplinbrifi!^ ; gü^Ier Uglieberig, mit i>{)rförmig toerlängertem jtteiten ©liebe, im übrigen eine |>inbelfcrmige Äeulc bitbcnb; SWunb 1t»on ber S3orberbruft bebedtt 1) Pamug. Sßcrbevbüften fugeiförmig; J^ü^Ier llatieberig, bünn, fabenförmig; ©ti^ienen an berOnncnfeite gewimmert; ©(^ilbi^en tänglit^ 2) Eimis. fgübler 9glieberig, mit 3glicberigem (Snbhtopfe; I S5orb er ^üf ten !eg eiförmig toortretenb Z) Georhysms. ^^übXtx Uglieberig, mit na(^ innen gefägtcr Äeulc; I iöorber^üften quer, c^Iinbrif(^; S3orberfc^icnen er» ^ «»eitert, gefägt unb bebornt i) Heterocerua. 1. ParituiiV Fabr. ^ttfcttfttfcr. Körper längtid^, ^aö), überaß bic^t feibenortig behaart; ^interJ^üften nad) innen ))Iö^Iid^ erweitert; ^liigetbccfen mit bem ©eitenranbe in ben be§ .^tnterleibe« eingefolst, hinten jugcfpi^t. eeben in ftef^enbem unb piefjenbem SSaffcr unb frieci^en I;ier, bon einer Suftblafe ringö umfc^Ioffen, febr träge an ben Stengeln ber 2ßafferpflan5en unb unter Steinen umber; bei Weiterem SBettcr toerlaffen fie mitunter baS SBaffer unb fliegen uml^er. 14 europäif4>e arten, barunter 9 bcutf(^e. * P. prolifericömis^^ Fabr. ^Uigelbecfen fein unb fd^ttjod^ öertüorren ^junftirt; Äör^er geftredft, faft maljenförmig, mit gelblid^grauem ©eibenüberjuge unb ouf^ redjten, meißgrauen §äril^en; @tim jmifd^en ben gü^tern ^öderortig jufammen* gebrüdt; gärbung öeränberlic^ , fd^roärjlic^ big braun unb gelbbraun; ?änge 5 mm, (gutopa; fe^r ^ufig, befonber^ an i^fü^enranbern. * P. auricitlätus"^ 111. glügelbeden ftar! unb tief bermorren jpunftirt; Äörper längüd^ 5 eiförmig, ^oc^ gemölbt, fd^warj, mit braunem ^eibenübcrjuge unb ah^ fte^enbett, fc^morjen ^ärc^en; @tim jrt)ifd)en ben gü^Iern eben; le^terc bunfel» braun, mit fetterer Äeule; Seine fd^raarj ober buuMbraun, mit rot^braunen f^Üßen; :?änge 4— 4,5»>™. guro^a; nic^t feiten; namentlich am Ufer toon @ebirgi*bä(^cn. «. CliiilsV Latr. .^ör^er eiförmig, oben glänjenb glatt, nur unten an jeber ®eite filjig behaart. 3n flie§enben @e»räffern unter rauben Steinen unb ^ßflanjenwurjetn ; beivegen fic^ lang^- f am' unb fe^werfätlig unb fiub nur an ber Unterfeite »cn einer ?uftfd^i(^t befleibet. IS eurci>äif(^c Strten, barunter 15 beutfd{>e. * E. aeneus'f Müll. (gig. 118.). ©lonjenb fd^raarj; glügelbeden bunfel er',farbig, punftirt« geftretft; S3eine braun; güße rot^braun; ^ai^-- fd)ilb uneben, hinten quer eingebrüdt; ?änge 2 mm, gutopa; pufig; in Säcken. 1) Parnus = ä^nlit^e. 2) Hapvir)? ©renjgebtrgc in 51ttifa. 3) mit fproffenben (prollfer) gü^Iern. 4) mit Ileinen Oi^ren. 5) O^iiii 28urm, Singeweibewurm. 6) erjfarben. ?euni8'« S^nopfi«. Ir 2bl. 3. Slufl. 2r 33b. 114 3ootogic ober gfJaturgcfd^id^te beS 2:^terreic^g. * Elmis Volkmari Panz. (Sc^wärslic^ erjfavbig, mit fcf|tT)arf)em ©lanje; f^übler an ber iß>urjel f)ett braimrotl}, mdj ber @pt^e ^tn bunfler; Unterfette färoars; 33eine braun; %ü^t braunrot^; §al8fc^ilb eben, m auf eine jeberfeit« eingegrabene ?äng«Iinie; glügetbeden punftirt-geftreift; ?änge 3«!^. Quxopa; nm feiten; namentlii^ in @cbirg«bä^en. 8. Georliyssiis '-^ Latr. ^ör^er fugeüg; 35orberbruft ^äntig; glügef feblen: j^Iüqelbccfen an ber 9?a§t öerwad^fen. triec^en am manbz bcn ©etüäffem auf tem feuchten Saute um^er; finb geiDÖ^nlic^ mit (ärbe ober @anb beberft. 6 euro^jäifc^e ^rten, barunter 4 beutfd^e. * G. pygmaeus^) Fabr. (crenulatus'^ Rossi). ^ügelbeden mit tiefen, groben ^unftret>n; untere §ä(fte be8 ^atgfc^ilbeg glatt unb o§ne SO^ittelUnie; f(^tt)arj, gfänjenb, manchmal mit fd^raac^em 2Jfetattfc|eine ; ?änge 1,5— 1,8 mm. (^^xc^a, iifien, g^orbafrifa; nit^t feiten. 4. HeterocerusV Fabr. Äör^3er flod^, länglic^'üierecfig, behaart; SBorberbeine jum ©raben eingerichtet, atm Ufer öcn fte^enben ©enjäffem unb Seen im S*Iamme ober Sanbe, meift gefellfc^aftlici^; graben ®änge, in Ujelt^e auc^ bie eier ab« gelegt »erben. Uefier 30 euro^äifc^e ^rten, barunter 14 beutf(^e. a. .^intererfcn bc» i&aisfd)ilbe8 nl*t flcronfcet. * H. paraZlelus"^ Gebl. 53raun, mit fe^r furjer, f eibenartiger, grauer S3e= ^aorung; §al8fc^ilb fd^raarj, on ben «Seiten getb; glügelbecfen fc^roärjücl), mit oelben ober grünlichgelben @trid)en unb Rieden; p^ter unb iBeine fiettgelb; ?änge 6—7 m™. euro^a ; pufig ; an ©aljfeen. * H. fossor*^ Kies. @d^tt)arj, mit fel^r furjer, bic^ter, weiBüt^er 33e^aarung; §at«f(|ilb fc^tüarj, an ben SSorberecfen, fetten an ben ganzen Seiten gelb; ^lügel* beden mit getben Ouerbinben mtb Rieden; p^ter unb 33 eine gelb; tniee f^warj^ lic^; £änge 4,5—6™™. (Suro^a; pufig; on fanbigen Ufern. b. ^interecfen bcS ^oBfdjtlbeS fleranbet. * H. hispidülusV Kies. Sc^marj , mit furjer, gelbüc^grouer 53e^aorung; gtügelbeden etraa§ runjelig, mit did^tn Don aufrechten, n^eißlic^en 53örftd^en unb mit rötl^(id^gelber3eic^"ung; S3eine fci^ttjarj; ®etenfe unb p^e braunrotb; ?änge 3™™. (guro^^a; pufig; an fanbigen Ufern. * H. laevigätusV Panz. ©(^raarj, mit f eibenartiger, grauer iBe^aarung; i^Iügelbecfen' fein ^unftirt, l^äufig mit fd^tt)ac^en ?öng§ftreifen, mit gelber ^tia^^ nung; iBeine f^raarj, t^eitttjetfe gelb; $?änge 3—5™™. euro^ja; pufig. §.905. 19. g. liamellicopnia'-^ (Scarabaeidae'^O- matt})Otn: ^äfct (§. 886, 10.). p^ter furj, 7—11 güeberig, gefniet, mit großem erften ©liebe unb einer auö ben leisten (3 ober me§r) ©liebern gebilbeten 331ätterfeule; bie feitüc!^ ftebcnben 3tugen trerben bom SBangenranbe me^r ober ftjeniger bnrc^fe^t; Ruften tt)atjenförmig; S3eine, namentlich bie üorberen, ;^um ©raben eingerichtet; güjc öglieberig; ^öxptx fräftig. 2)iefe gro§e Jamilie umfaßt etiua 7000 2Irten (in un- gefähr 800 (Gattungen), »e^e Befonber^ ja^^Ireic^ in ber i^eißen ^om, ioeniger rei*Iid^ in ben_ gemäßigten ©egenben öortommen. Stiele öon i^nen erreid^en eine bebeutenbe ^örjper- große, iote benn überpu^t bie größten aller be!annten täfer ^ier^er gehören. Ungemein baufig unb toerfc^ieben finb befonbere 2lu8jeidbnungen ber c5'- <2ie ernähren fic^ t^eil« bon fautenbenjßflanienfloffen (2)ünger), t^eilö öon 5rucfit= unb Saumfäften, t^eilö bon morfc^em §oIje, SBlattern unb S3tütent^eilen, »ieber anbere freffen tot^ ober and) Sla«. Sie wei(^= bautigen, btcfen, toatjenförmigen, gefrümmten ?artoen (Jig. 124.) bep^en einen I^orntgen to^f, 4=, leiten .^glieberige gü^ler, feine ^unftaugen, mäßig lange Seine unb einen farfartig auf* aetrtcbenen lebten §interleib§ring ; fie leben an bunllen Orten (unter ber (Srboberfläc^e, in faulem öolje, Äot^e u. f. to.) unb bebürfen bei ben größeren SIrten oft mehrere ^al^re big ju tcr genjo^nlic^ in ber (Srbc in einem (Socon ftattfinbenben «er^u^j^ung. 1) Tt] (Jrbe, 6p6oa(ü graben. 2) toinjig. 3) gc!crbt. 4) gxepoc »erfc^ieben, xlpa; §orn, Sudler. 5) ^jaraael. 6) @räber. 7) SBerHeinerunggftort toon hispWus rau^. 8) geglättet. 9) lamella Slättf^en, cornu §orn, gü^Ier. 10) Scarabaeus = ä^nli(^e. I. Coleoptgra. Äöfcr. 115 mit ber @tirn üer»a(]()fen; Älauen gleic^; UekrftAt ber toi^ttgftcn UntcrfamiUcn unb ©ottunoen ber §905. liaiuellieoriiia« . Wühler furj, T-llgliebcrig, bie legten ©lieber finb beroeqlid) unb bilbcn eine 3Slatterteule ; 1) 2)ie Hinteren «ttgmcn lieflcn auf ben »aur^ringen unb toerben bon bcm Sdteii' roitbe ber glüßelberfcn nii^t beberft; hinter (^«''^ter&ruft mit ftarrem, lan^ be= dienen ^««^tem ^öder hinter fccn Ruften. 1) Dymuta. of;ne bc.\ mit fleinem, J ^"ff" "»«^^ «' „, „ _ borftete unbehaarten \ j-Jl'^'Hl- >••:.• •••«:• ^^ ^'«ff«*»^. tiele; Dörfer; pberficrerf^)!^, außen 'V ^^ ' i erttjeitert 5) Chalcosöma. §intcrf(^ienen außen mit 2 f(^rägen, be» borfteten Äielen; Oberfiefer unaeiabnt.... i) Orydt$. f^aU^äfilb toor bem g(^ilb(^cn nid^t au8gebu(^tet; 5Borbcrf(bienen beim C? unbc»e^rt, beim Q außen 3= ,v>».vy sahnig b) GoUmhus. au«9e= §al«f(3^ilb ber bem Sc^ilbt^en au«= buchtet; - - Oberfiefer mit un= bebecftem 2lu§en= ranbe; Unterlief er mit terhjaAfener ?lu§enlabe; ^Iügel= berfen ben Hinterleib] umf(^Iie§enb: I. Oynastidae; Oberficfer beberft; Unterlief er mit ein= geleniter 9lu§entabe; ^lügelberfen ben Hinterleib nic^t um= fc^Iießenb : IL Cetonildae; gebuAtet; SSorberf(^iencn beimc? unb außen 3jä^nig (5ßorberfc^ienen amSlußem ranbe mit 3 Bahnen.. 5öorber. I ^^J«/»^'!») tiuuutcv, frf,r<,nV„ nm "ubc^aart. Hinterl^üften »eit au^einanber fte^enb; Äc^f tocn einer ®rubc ber SSorberbruft aufgenommen... bie 3 legten «Stigmen ("Äo^jffc^itb nac^ born ni(^t jugefpi^t unb nid^t liegen weiter nac^ I aurgebcgen 5rügel= beden feitlic^ nic^t ou8ge= buchtet; to^jffc^itb in ber 9?egel bon ber Stirn abgegrenzt; Oberfiefer , 3erfig; Ober= üp^t meift üortretenb : III. PhyUo- phäga ; außen aU bie -{^opffc^irb ijcr^erge^enben; I längert, flauen unglei(i^ ; [ gpt^e /"itlauen ungleich; S5orber= 1 einer Alane nac^ öorn ft^naujenförmig ber- mit erweiterter unb aufgebogener Hinterfüße oft nur mit bie 3 leisten Stigmen liegen in gleicher •{ 9fi(^tung mit ben »Orders ge^enben; Ruften mel^rl Älauen (aüci^ü^e berlängert, länger aU uber»eniger; gleie^, I bie ©d^ienen Ober aabfenförmig borragenb ; an ber eitert ; ) ber Sibpentafter beutli(^ enb= gü^Ier 9glie= ito^jffc^ilbtfornnic^tcb.nurleic^tauögcranbet; borne, l berig ; [ le^te« ©lieb ber gippentafter faum ft(^tbar. tobf flac^; oberer J^eil ber ^ugen bei jurüifgejogenem Oberlid? ^?e unb Dber= fiefer ^äutig, erftere öer=e unb Obers fiefer ^ornig, unbebedt V. Areni oölae B. Wühler lOfllieberifl, mit mehreren, na* innen fäne- ober Fammarrifi erweiterten, unberoeqlid^en Gnbfliiebcrn : VI. Pectinicornla ; fBungeanberf Slugen burt^ ben Äcm'ranb bis (Oberlipbe »on oben ni(^t fi(^tbar.. innerenSeitej jur Hälfte ober faft ganj ^Dberlip^^e »orragenb, breit unb fe^r -( be« Äinneä \ bur4fe]^t ; l furj I gelegen ; ISlugen of;ne einfpringenben Äo^?franb i3unge an ber Spi^e be« tinn« gelegen •- — ö) Cdonla. 7) Otmotßrma. 8) Gnorlmto. 9) Triehtxu. 10) Valgxu. 11) AnomSla, 12) Aniaopnci. 13) Hoptfa, 14) Stflca. 15) Homaloplta. 16) BhiMoMigu*. 17) PolyphyUa. 18) Melolöntha. 19) Ateuchtu. 20) Sis^phus. 21) Copris. 22) Ordophägut. 23) Aphodtua. 24) Psammodfu». 25) Geotrüpes. 26) Leihru». 27) Trox. 28) Lucänxu. 29) Doreu». 30) Platy Hope. 2)ie einzige 5lrt ift: Ch.atlasy L. c?: glatt unb glän^enb fd^raarj; ^lügelbeden er^grün, auf bem Äopfc ein langes, aufroärts unb rücfraärts gemanbteS §orn; auf bem ^alsfd^ilbe jeberfeits ein langes, in ber Mtte ein furjeS §orn; !?änge bis 13 cm. 9 -. matt» fc^roarj, ouf ben glügelbecfen rupraun befit^t. Sunba=3nfetn, ^:p^irippinen. 4L. OryctesV 111. ßo|fäfcr. Unter- fieferlabe ungejö^nt, au^en lang be^oart; Untertt^^je längtief), jugef^i^t; SSorberfü^e bei (^ unb 9 einfach; c? '"^t tintm §orne auf ber @tirn unb öorn in ber üJJitte öertieftem ^olSfd^ilbe. 2 euro)3äif(^e, gugteic^ beutfc^e Strten. * 0. nasicömis" L. ^f^aSfiornfäfer. fgig. 119.). ©lön^enb faftanienbraun, oben !o§I, unten unb an ben S3einen fud^Srot^ be* l^aart; glügelbecfen mit feinen ^unftrei^en unb einem ftörferen ^^Ja^tftreifen ; (^ mit einem cinfoc^en, noc!^ hinten gehrümmten §orne auf bem Äo^fc; ^atsfd^ilb beS c? mit einer 3gäö* nigen, üom fteil abfallenben (gr^ebung; ^önge 22 — 36 mm. guro)>a; ^äuftg; täfer im 3uni unb 3uli; bie eier toerben in Sii^enlol^e, §0!$= unb anifierbe abgelegt, in n?el(^er bic Sartocn mehrere 3a^re leben unb ^xd) fc^Iiefti(^ toer^u^^en; bie ^u^^)enru^e bauert 2 a)Zonate. 2)ie ?arüe toirb ben ©ärtnern in ben ?o^beeten ft^äblid^. ILUnterfütniüe. Cetoiiiidae'^-^ (Melitophila"0. ^lumettf äfet* 5. Gollätliiis "> Lam. 2tu§enlabe beS UuterfieferS fe^r fräftig, 2jä^nig; Äinn fürjer ats breit; gortfat? ber SJiittelbruft bid, breit, flac^; (^ mit ge{)örntcm ÄOptfd^itbe. 4 afrilanif(^e Strien. G. Druryi Westw. (giganteus'V Lam.). to^f, ©atsf^itb mit 5IuSnat)me öoti 6 ?ängsbinben, @cf)ilbd^en, ein großer, 3e(figer glecf auf ber 9^a^t unb ber ©ettcnranb ber ^lügelbedfen freiberaei^; im übrigen fammetfc^trarj; ?änge beS (S bis 10 cm. Oberguinea. beS Unter« ^ 3c(!ig; «. Cetonia'VFabr. »letarafer, Slumcnfäfcr. 5tu^cnIobe b tiefer« iang unb bi(^t behaart; Äo^ffd^ilb 4e(!ig; ©(^itbc^en frei, längli 1) Dynastes^ä^ntit^c. 2) 5'Jvdcj-T]; gjJac^t^aber, §errf(^er. 3) ber burc^ feine ©tärfe berühmte ^elb bc8 «Itert^umS. 4) (j-^ya? gtoij, otöfxa Äör))er. 5) eiep^ant. 6) yjxlr.Oi erj Oü>|xa Äör^r. 7) Atlas 9?ame beS 9tiefen, ber auf feinen ©(futtern ben Simmel trägt. 8) opuxTTjc ©raber. 9) mit einem §orne (cornu) auf ber 5rtafe (nasus). 10) Cetonla- abnlx(^c. 11) fi.eAt Sonig, ^(kkia a^ HtU. 12) latiniftrter 5Rame be« 9»efen @oIiat^. 18) ncftg. U) xeTOvCa ^Ketaüfäfer; fommt nac^ gabriciu« fc^on bei § efl? (^iu8 toor. I. Coleoptßra. ^äfcr. 117 Wxtttlbxu^t mit einem furjen, fhitn^fen, nad) öorn gerichteten gortfobc; «eine § 905 fräfrig, faft p(um^; d' mit geftre^eren pfeen. stuf »tüten unb am au^mcfeenten gafte ber Saume. 150 ?lrten m aüen Söeltt^eilen, 18 europäifd^e, tarunter 10 tcutfc^e. a. Sopffdjilb %ecfiq, oorn }iemltd> qcrofce abgcftu^t. * C, speciosissima '- Scop. ©länjenb golbgrün ; ^opffd^ilb öorn gerabe abgeftu^t, am leiten* unb SSorbertanbc ftart aufgebogen; ^a(«fd)ilb in ber WxiXt glatt, an ben @eiten fein punftirt; ©(^ilbc^en gtatt; ^änge 23— 28 mm. g^utdcuro^ja ; nx^t ^äuPg; im S^jät« fommer an Sieben. t* C.auräta^) L. ©emeiner S^fofenf äfer, ®oIb = fäfer (gig. 120.). Oben golbgrün, unten gemöfinlic^ fupferrot^, feiten gonj hipferrot^; mit ftar!em äJJetaÜ« glange; ^lügelbecfen mit einzelnen, manchmal ju33inben öereinigten, tüei^en duerftreif en ; Äopf f cf)ilb oorn leidet au8* geranbet; ?änge 15— 20™™. gurc^ja; ciemein; häufig in @ärten, »crjügüc^ auf^tofen, fri§t an ben Stdttern unb €taub= gefä§en. !l)ie engerUngartige ?arte te6t in ben Sieftern öon Formica rufa, foteie in ^o^ten S3aumftämmen unb in@erber= lo^e. b. ^o^ffcbtlb Ianf)Iid)« t)orn oerfd)mäIert unb auf^geranbet. * C. hirlella^) L. SWattfc^ttJar^, überall mit langer, abftc^enber, gelber ober grauer S3e^aarnng; gtügelbeden geftiö^nlid^ meiß geflecft, jebe mit einer oon ber ^eute an ber S))i^e big ju ber an ber ©c^ulter reic^cnben Sölbung; ^olsfc^ilb mit fielförmig erhabener, glatter äWittellinie ; ?änge 8— 11™™. euro^ja; häufig; f{^cn im erften gvü^Iing auf Slumen. 'S'. Osnioderma''^ Lep. & Serv. 2lu§enlabe be« llntcrficfcr« fe^r für',, breit, nac^ innen in eine fc^arfe ®pi^e ausgesogen, tang bebartet, ännenlabe mit einem §afen; Äinn länger al6 breit; SSorbcrft^ienen om ^(ufeenranbc Sjä^nig. !2)ie einzige eiiropäifdie 2lrt ift: * 0. eremtta^' Scop. ^ed^fc^marj, mit in« S^öt^Ud^e jie^enbem ©lanje; ^ale* \6)\{\> mit Slfittelfurc^c ; ®(^ilb^en mit einer fcicf)ten 9J?ittc(rinne ; ^lügelbecfen runjetig-^unftirt ; Äopffc^ilb beg ^ ^od^geranbet, beö 9 "id^t geronbet; ^ängc 27 — 35™™. eurcjja; nic^t feiten; befonber« an Laubbäumen; rieit wie 3u(^tenlebcr. I~ic ?arüe (ebt in faulen Sieben unb 33u(^en, auc^ Sßeiten, 23irfen, l'inten unb Cbftbäumen. 8. Oitorimus'^ Lep. & Serv. 3(uBenIabe be« Unterfiefer« ringsum long bebartet, Snnenlabe o^ne §aten; Äinn fo breit mie lang: 9>orberf($ienen am 2luBenranbe mit 2 3ät)nen; 2)?ittelfc^ienen beim r? ftart gebogen. 3 eure^jöifc^e 5lrten, barunter 2 beutfc^e. * Gn. nohilis') L. Oben golbgrün, unten fu^ferrot^; gtönjcnb; ^^"flf^^ctJf" unb ^interleiböfeiten mit üeränberlirf)en, ft^malen, meinen ^Icf^d^lf" ii"^ inmften; 55ruft graujottig betjaart; ?ängc 15—20™™. euro<>a; m6)i feiten; auf blü^enben ©efträuc^en in ®ebirg«gegcnbcn; ?ari>e in Pflaumenbäumen. ». TricIiiiisV Fabr. ^tnfcüttfcr. 2tu§en= labe beS Unterüeferä an ber 5tußenfeite unb an ber ©pitje lang bebartet, 3nnenlabe o^ne ^afen; Äinn längüc^; 35orberfd^ienen am Stu^enranbe mit 2 ßö^nen ; SD^ittelfc^ienen bei d] unb $ gerabe; i^lügelbeden gelb unb fcf)rcar5 gejeic^net. 3 eurcpäifc^e arten, barunter 2 beutfc^e. * Tr. fasciätm'^ L. (^ig. 121.). Sc^marj; Stirn, ^alSfd^ilb unb ®(f)ilbd^en mit gelben ober gelblich« grauen paaren ^ottig betleibet; J)al«fc^ilb hinten um bie §ätfte ft^mäfer al8 bie (^tügctbed en ; le^tere fammet« 1) Speciösus »o^Igeflattet, f(^ön. 2) tjcrgolbet. 8) SJerfleinerungenjort »on hirtus fhru^^ig, rau^. 4) 6(J|xV) ®eru(^, Blpact ^aut. 5) i^■^^^.[':r^i einftebler. 6) YvwpifAO? auögejcii^nct, »ornei^m. 7) ebet. 8) ^pt$ §aar. 9) mit einer »inbe (fascJa). 118 3ootogtc ober D^aturgcfd^td^tc beS X^mtii)^. 905 artiq matt, mit metßttc^cn §är(f)en bümi befeljt, cntmcber fd^morj mit 2 an ber gfJa^t öcrcinigten, gelben iBinben, ober gelb mit 3 fd^marjen S3inben; ?änge 10 bis 12™'". Suropa; gemein in ®e6irg8gegenben auf blü^enben ©efträuc^en, befonberä aber auf 2)clbenblüten. iO. Valifus'^ Scriba. SSorberfc^ienen am Stu^enranbe mit 5 ^ö^nc^en; S^Iügel'becfen !urj, bic 2 legten §interleib§ringe freilaffenb; beim $ ift ber Hinter- leib in einen (ongen ^egeftad^el t)erlängert; tör^er befc^np^t. ®ie einzige euro* ^äifdie 2trt ift: * V. hemipterus^) L. ©(^rtjorj, mit mei_ßen unb gelbbraunen @(^u^pen ge- f(^ecft; ber le^te §interkib8ring big auf 2 fi^marje glecfen bic^t mei^ befc^u^pt; §al§fiitb mit 2 erhabenen ^öngSlinien; ^änge 7— 8^^. Gemein auf Slüten, in alten, ^c^Ien SBeiben, (Srten, Dbft= unb anbeten Laubbäumen. III. Unterfamitte. Pliylloplia^a ''• ^avMä^tt. il. Anomal a'^ Koppe. gü^Ier 9glieberig, mit Sblötteriger teule; Stu^enlobe be« Unterfieferö oben mit einem, bann mit % unten mit 3 !urjen ßä^nen; ^ntöfd^itb nac!^ öorn üerengt, binten an bie glügelbecfen genau an= fc^ticBcnb; le^tcre häutig geranbet; §interfd^enf et erweitert; SSorberfd^ienen25äl^nig; Äör^cr gett)ölbt. ?eben »om ?aube. 18 euro^äifc^e Strien, barunter 8 beutfd^e. * A. Frischii Fabr. (aenea''' De Geer). 3uUföfer. 35erfe^rt» eiförmig, ftarf gewölbt; gül^ler röt^ti^gelb mit fci^marjer Äeule; fonftige gärbung üer= önberlic^, oben grün, blaugrün, blau ober bräunlid^gelb, unten bunfet^er^farbig, mandjmal gelbgeflecft; bie äußere ^laue ber öier üorberen ^\i^t an ber @^i^e gefpatten; ?önge 9— 13"^™. (5uro)>a; häufig; im 3uli auf gaub^olggebüfc^en, feiten auf Riefem. t* A.horticolaV L. (PhylloperthaV Kirby). ®arten*$?aub!äfer, üetner S^fofentäfer, 3unifäfer. 3iei"i^t^ f^^; i^^t abfte^enber, fd^warjer ober grauer, jottiger 53e|aarung; Äo)3f, §ai§fc^ilb unb @d^ilbcl)en grünlid)fd^marj, grün ober blaugrün, er^glänjenb; ^(ügelbecfen meift röt^Iic^ gelbbraun; Unterfeite fc^raarj; 33eine juweilen gelblidjrot^; ?änge 8— 10™™. euro^a; fe^r häufig; Ääfer im aJiai, 3uni unb 3uli, fd^abet an ben üfofen burc!^ S^^effen ber Blumenblätter unb Staube gefä§e unb an niebrigen Obftbäumen burd^ ^reffen ber SBIätter; ?artoe fc^abet burd^ 2lbnagen ber berfc^iebenften 2öur5eln, befonberS ber ®emüfe, aber au^ ber 2;o:^fgenjä(i^fe. 1«. Aiilsoplia'^ Laporte. gül^ter mie bei ber öorigen ©attung; Stu^en^ tatt be« Unterfiefer§ mit 6 langen, fc^arfen, üauenförmig pefrümmten 3ö§nen; 3(u^enftaue ber SSorberfü^e größer unb an ber inneren (Seite gefpatten; tör^^er !urj, oben etmaö ftad^. stuf ®efträu(^en, befonberg Söeiben unb (Srten unb auf blü^en= bem (Setreibe. 26 euro^äifci^e Strien, barunter 10 beuifd^e. t* A. agricölaV Fabr. gelb»?aub!öfer. S)unf et = metattgrün, mit (ongen, obftc^cnbcn, raupen paaren; gtügelbeden gelbbraun, ein üierecfiger ^kd um \>a^ ©(^ilbd^en, Sfla^t, 9(tanb unb ein gemeinfd)aft(id)er glecf auf ber SJütte fcl)mar5; ?änge 4—10™™. ««örblic^eg 2«itteleuro^a; pufig; befonberS auf tcrnä^ren, tt?o er bur* »enagen ber törner fc^abet. 1«. Iloplia-ätf(^e Slrtcn, taruntcr 2 beutfc^c ^ tfi»C3cn * S.holosericea'f Scop. gü^Ier lOglicberig; Äörper furj eifönniq, faft fufleliq; oben fdfi^arj bis braun, unten ftet« rot^braun; reine (gjcmplarc fmb btöulidb bereift; |Iügetbeden menig länger qI« breit; ^öngc 7-8 «nm. g„ ^g^p ^^^ * >S. hrunnta'f L. gü^Ier 9grieberig; Körper länglic^, gcmölbt, rötbticb^qelb. braun; ptgelbecfen faft 2niat fo lang mie breit; cf mit fef)r ücriängcrtem Gnb» fno^fe be« p^Ierg; ?önge 8'^».. ^^^^^^. ^..^^ .^ ^^^. ^^^ gemifc^ten Söaltungen. t5. Hoiiialopliav Steph. %\\^tx 9griebeing, mit 3blätteriger Äeule: ^interf)üftcn mie bei ber borigen ©attung; Sßorberfd)ienen om Slnßenranbc 2jä^nig; ^interfc^ienen an ber 3nnen!ante beborftet, auf ber Slußenfeite mit 2)örn« dien, melje ouf 2 furzen Ouerleiften fte^en. giiegen nur bei Jage; gerne auf trocfencn fanbigen @ra§).>Iä|}cn. 4 europäifd^e 2trten, barunter nur eine beutf^c. * H. ruricÖlaV Fabr. Sicffc^irarj, jiemlirfi glänjenb, mit langer, aufrechter, graugelber, beim (^ auf Äopf unb §a(8fc^ilb fdimarjer «e^aarung; ^ü^fer röt^« lic^gelb, mit f(^roarjcr Äeule; glügetbecfen bunfel rot^gelb mit f(^marjen ^Jänbem, ober fdimarj mit gelbem @d)utterf(ed, feiten ganj frfjmarj; «eine fd^marj mit rotten pBen; ?änge 5,5—6™°». (Su^o^a; im ©ommer, auf SBIÜten. le. Rhlzofrösiis'>Latr. Söttnclnoflcr. gü^ter lOgtieberig; topff^ilb faft monbförmig; SBorberfd)ienen meift 3jä§nig; ^ü^e geftrecft, bie 4 erften ©lieber jiemlid) gleich lang; ttaueu an ber iföurjet mit einem Keinen, abfte^enben Ba^n. fliegen in ber 2)ämmerung; gern auf trodtenen, fanbigen @ra«s ^lä^en. 132 auf bie Sllte 2öelt befd^räntte Strien, 70 euro= ^äifc^e, barunter 12 beutfc^e. ■f * Rh. solstitiälis '^L. «rad)fäfcr,3uni* fäfer, ©onnenmenbtäfer (^ig. 122.). p^fer 9glieberig; Körper {önglid^, jiemlid) gciüölbt; braun; ^o^jffc^ilb, ©eiten bc« ^al8fd^i(be8, gü^Ier unb 53eine röt^tid)gdb ; glügetbecfen breid)gelb; ^a(gid)ilb, 53ruft unb @d^ilbd)en tangjottig behaart; «Hinterleib bid)t unb furj luei^ßrau behaart; glügel« beden fe^r jerftreut unb unbeutlid^ punttiil; ?änge 15 — 16™™- euro^a; im Ouni unb 3uli, gemein auf SBicfen unb ©etreibefelbem hzi «Sonnenuntergang, »o bie cT in aJianne§^ö:^e fd^njärmen; bie ?artoe fc^abet mitunter ber SBinterfaat. i* Rh. assimtlis^^ Hbst. Slpritfäfer. ^übler Ogüeberig; Äör^er länglid), faf^ maljenförmig; rot^^elb ober brounrot^; i5t"9f^^fffcn balb gelb, balb braun; ^c* l^aarung öl)'nüc^ mte bei ber öorigen 2trt; glügelbeden meift mit je 3 fe^r un* beutüd^en, erhabenen ?äng«linien; &ge 9—11™™. Sübbeutfc^lanb, Cefterreic^ unb ©übeuro^ja; im 3H>rit; fd^hjärmt na* Sonnenuntergang nur 30— 70 cm über bem SSoben; bie ?artoe fd(>abet bem ®ra8nju(^« burc^ 5tbfrcffen ber jungen SSJurjeln. * Rh. aestivus'^ Ol. ^ü^Ier lOgliebcrig; Äörper länglic^, flad) genjölbt: röt^« Iid}getbbraun; iBeine blajigelbbraun; §a(«fd)ilb nad) born ftarf üerengt, fa^(, nur am SSorber» unb ©eitenranbe lang be{)aart; beim c? finb bie ^interfc^enfcl unb ber S3aud) ftadielborftig; ?änge 15—16™™. granfreic^, Stalten, ©üb« unb SWittel» beutfc^Ianb, ^Kufjlanb; ^äupg; fc^wärmt an 3l^rü= unb SRaisSlbenben. tu. Polyphylla"'^ Harris, p^ter lOgüeberig; Äopffc^ilb quer; SSorber» fd)ienen 2= ober 3jät)nig, mit beutlic^em ßubborne; ^üBc jiemlic^ furj, cttüa«, btd, erfte« ®Iicb um bie §ölfte länger als bie unter ftcö gteic^ (urjen 3 folgcnben 5ig. 122. Rhizotrögus solstitiälis; etwa« »crgrögert. 1) Sericum Seibe. 2) ganj mit feinen paaren befebt. 3) bräunlit^.^ 4) ^lt-(ik6i gtei(^ eben, tizlii gußflaue. 5) auf bem ^anbe lebenb. 6) piCct SBurjel, xpcu^u) nagen. 7) jur 3cit beS Sommer »Sotftitiumö erf(^einenb. 8) jiemlid^ ä^nlic^. 9) fommerlic^. 10) TtoXu; tjiet, cp'jXXov ggiatt. 120 3ooIogic ober SiJaturgefd^ic^te beS 2;^terretc^8 §. 905. ©üebcr; flauen fc§r fräftig unb beim d^ an ber Surjel, beim 9 in ber ^Witte mit einem langen, ^afenförmigen ^a^n. 15 auf tie nörbiic^e §at6fuget feefc^ränfte Slrten 5 euro^jäifc^e, barunter nur eine fceutf(^e. t * PolyphyUa fullo '>L. ÜSaIfcr,9KüIIer, ©erber. C»etter ober bunf ter braun, mitunter faft fc^worj; eine breite ?inie jeberfeit« auf bem Äopfe, ein 3)f?ittelftreifen unb mehrere glecfen auf bem ^alefc^ilbe, 2 gro^e gtecfen auf bem @c^ilbcf)en unb oiele unregelmäßige %Uäm ouf ben gUigelbecfen bic^t weiß behaart; iBruft biÄt graugOttig; ?änge 25 — So""'", euro^a; häufig in fanbigen, ebenen ©egenben, bic mit tiefern betrac^fen ftnb; fc^abet aber nic^t nur ben liefern, fonbern auc^ ben bajtüifc^en »orfcmmenben eaub^cr^ern; erfc^eint in ber erften öalfte 3uli; läßt einen tauten äi^^ton ßören, welcher babur($ entfte^t, ba§ bie fc^arfe ^ante beö ijorle^ten Sinterteiböringeg gegen eine q'uergeriöte Üeifte ber j^Iügel reibt. S^ie ?art>e lebt t*on 'iPffansentrurjeln, fc^abet an ben tüften namentlich tuxä^ Stbfreffen ber SSSurseln ber Xünengräfer. 1«. Melolöntha*-^ Fabr. ßttubfttfer. p^ter lOgtieberig; to^ffd^ilb fo lang wie bie @tim, mit ab^erunbeten ^Sorberedfen unb aufgebogenem, in ber äRittc leidet anggebuc^teten Stu^enranbe ; 95orberfc^ienen mit beutlt^em @nbbom, beim d* 2= ober Sjä^nig, beim 9 fürjer unb beutlit^ Sjä^nig; güße jiemlic^ geftredt, erfte« ®Iieb faum länger aU bie folgenben; flauen bei d" unb 9 an ber Söurjet mit einem fleinen, fpifeen ^a^M. 19 auf Guro^a unb Slfien bef(^rän!te arten, 6 curo))äif(^e, barunter 3 beutf^e. 3)er fummenbe Jon, mit »eld^em bie täfer fliegen, entfte^t burc^ g(^toingungen eine« StimmbanbeS in ben Stigmen ber Xrac^ecn. t* M. vvlgäris^) Fabr. ©cmetner 9Kai!äfer (gig. 123 u. 124.). ©c^marj; p§Ier, ^o^ffd^ilb unb 33eine röt^lid^getbbraun; §al«f(^ilb meiftenö fc^marj, fetten rot^, mit f^arfamer, furjer, meiner iBe^aarung; i^Iügelbecfen mit äußerft feiner, oft (xh-- riebener ^e^aarung unb mit 5 erhabenen ?öng§= Unien; 53ruft bic^t raoüig grauweiß be^oart; Seiten beS ^auc^e« mit je 5 !reibemeißen 2)reiecfen; ^Ifterbecfe in eine ottmäl^Uc^ fd^ma(er merbenbe, jiemlic^ breite «S^i^e (Slftergriffel) au§gejogen; britteö ^ü^IergUeb beS ^ einfad^; ?änge 25 bis 29mm, (Suro^a; feßr häufig; ebenfo h>ie bie folgenbe 2lrt eine« ber f^äbUc^tten Onfeften, »el^e« e bic toerfc^iebenften ©enjöAfe angreift. 3^ie ^lugjeit ber täfer faßt meift in ben max, mand^mat auc^ früher ober fpäter; bie (J erfc^einen öor ben Q. 2;ie täfer er- nähren ftc^ 4>on ben SBIättern unferer Laubbäume (nament« Ii(^ ber (Sieben, Sl^orne, äJuc^en, 9?o§faftanien, S3irfen, aSeiben unb ^a^^eln, auc^ ber Obftbäume), ge^en feltener clvl6) an ®ebüf(^c, unter ben 5RabeIf;öIjern fc^einen fie nur bie ?är(^en unb bie männlici^en Slüten ber tiefern an= juge^en. ©egen Snbe ber einige 28o(!^en bauernben ^lug* jeit Irie(^t ba« Q in loderen, freien Sobcn unb legt ^ier 5— 10 cm tief ettoa 70 (Sier in §äuf^en bon 12—30 gtürf; bann ftirbt ba« Q. 5Ra(^ 4—6 2Bo(^en !rie(^en bie ?aröen au8 unb leben nun unterirbifc^ bi« 5um Sommer be8 vierten 3a^reö. Sie njerben (Snger^ Itnge genonnt unb fc^abcn bem ?anb= unb gorfttrirt^e in erheblichem 9[«a§e burc^ Senagen ber äöurjeln ber §oh= unb acfer^Panjen. 3m toierten 3a^re graben fic^ bic ?artoen nac^ rurjer jjrefjpcrtobc tiefer in ben »oben ein unb »erpu^j^jen fic^^. 5«ac^ ber etwa 2 SKonatc bauernben Jgu^^enru^e Iriec^t ber täfer aug unb arbeitet ftc^ nun Tangfam an bie Oberfläche, welche er tm i^ru^Img be« fünften 3abre8 öerlä§t. Sonac^ bauert bic ganje gntwicflung toon -"ll* 'Vi'^l''^'^^ i"*" anbcrcn 4 Sa^rc. 3n Wärmeren ©egenben aber, wie j. S. fc6on in Äubbeutft^Ianb, tocriurit ftc^ bie 2)auer ber entwicflung auf 3 3a^rc unb auc^ bort, wo aüc 4 3a^rc wieberfe^renbc ^lugia^re (wie in 5«orbbeutfc^Ianb) bie Siegel ftnb, fommen »er= runungcn unb Verlängerungen ber (Sntwicflung^baucr t)or, woburc^ ftcfi bie fogen. »SJorflug* labrc" unb »5Ra^fIuaja^rc" erflären. «u(^ arbeiten fic^ manchmal bie täfer ftatt im näAften prubtmg fc^on im ^crbftc an bie Oberfläche (^crbftflug). 3)ic glugja^re an toerfc^iebenen ieÄten"r"«l '"^^ "«ant« überein. 2)a8 §au^tgegenmittet befte^t im Sammeln unb 123. Melolöntha vulgaris. ?arüe_((SngerIing) öon Melolöntha vulgaris. 1) »alfer, Juc^bcreiter. 2) |X7)XoX6v»t) bei ben ©riechen ein täfer, welcher inObftgärten (fATjXwv) Ich toiettcic^t unfete CetonJa. 3) gemein. I. Coleoptgra. ^öfcr. 121 t* M. hppocastani/' Ya.hr. 9?oBf aflanicn^SWotfäfcr. llnterfcfecibet ft* § 905 üon ber fe^r ö^nhc^cn üorigen STrt burd) ^olgcnbe«: gfl^Ier unb Seine bunfel. braun 6i8 fcfiroaig; glügelbecfen öon ber @cf)u{ter bi« etwa -jur ü«ittc be« Stuften« raube« in ber 9?egel fe^r fem ]df\vaxi geraubet: $alöfd)i(b in SScftbeutfcfelanb meift rot^, tu Oftbeutfc^Iaub meift ^d)\vax]: ^Ifterbecfe fcf)uca oerengt unb in einen furjen, feinen, an ber @pi^e etwo« breiteren ©riffel au^gc^ogen; britteö ^ü^Ier- glieb be§ ö^ feitlidf) narf) Dorn unb unten in einen tlciucn 3at)n ausgesogen; ^önge 20—25»"^ ?"'^^^'»5 fef;r häufig; steigt ber »origen in berl?eben*»cife; fc^cint tefonberö leichten Sanbboben ä" /leben; ber 5?äfer ^ält ft(^ me^r a(« bie mige ärt an niebrtgc« ©ebufc^, namentlich an et(^enge6üf(^. IV. UnterfamiUe. Coproiilia^a'^ fONftföfer. 19. AteucliiisV Web. (Scara- baeus'^ L.). ^opffc^ilb ^albfreisförmig erttjeitert, öorn G^äfinig; Singen üott- ftönbig in eine obere unb untere ^älfte get^eilt; §al§frf)ilb breit; Sc^ilbd^en nid)t ftd^tbar; 33orber]^iencn au^en ge* lüö^ntic^ 3— 4jät)nig; Hinterfüße faben» förmig; Körper breit, flac^gebrücft. (j unb Q »erfertigen jufammen auö Wliit Äugeln, in tcdöfe je ein di abgelegt wirb, uub wärjen biefelbc mit ben Hinterbeinen fort, um fie f^Iie§Ii(^ in bie Srbe 5U »vergraben. <»3 Slrten in ber Umgebung be'g 2)iittetmeere?, 7 euro= ^jäif^e, barunter 4 beutfc^e. A. sacer") L. ^eiliger Rillen* fäfer (^ig. 125.). @cI)Wor;4, glatt; ®tirn mit 2 ^iidferc^en; (e^ter oberer Hinter(eib«ring ftets glatt unb o^ne $untte; beim 9 pnö i^ie ^interfc^iencn rottjbraun geirimpert; ?änge 3— 3,3™™. gübeuro^a unb 9^orbafri!a; »urbe »cu ben alten (5g^l?tern f^eilig gebalten unb auf ©emmen, fowie au(^ auf ipren ®enfmätern unb in i^ren Jem^jeln oft in gro§em 3Ra§s fiabc bargeftcüt. «O. Sls^pliiis'^ Latr. Äopff(!^ilb üont au^geronbet, mit einem 3ä^n(f)en 5U jeber Seite ber 2(u6ranbung; Singen faft ganj gct^eilt; (2rf)ilbd)en m6)i fic^t» bar; 3>orberfc^ienen außen 35öl)nig; ^Borberfüße Hein; i^interfüße lang, mit fc^r geftrecftem, crften ©liebe; Körper faft higelig. 5)ie einzige Slrt ift: S.Schäfferi L. ^Mllenmöljer. ©c^iuarj, roenig glänjeub; Äopf ftärfer gc* förnt punftirt alö ta§ §algf(^ilb; glügclberfen fe^r feid)t tetteuartig geftreift; ^interfc^ieuen bogenförmig getrümmt, auf ber 3nnenfeitc fägeförmig; ^änge 8 bi« 10'"™. granfreic^, @üb= unb ÜJJittelbcutfc^lanb, Ungarn; ba* Q legt bie (Sier in eine tugetrunbe SDhft^iüe 'oon €c^af= ober Äuf;bünger unb «alit biefelbc mit Üntcrftü^ung be« (J. «I. Copris'^ Geoffr. ^illcnfttfcr. p^lerfeulc burc^blättert unb behaart; Slugen unöotlftäubig get^eilt; erfte« ©lieb ber ^ippentafter üiel länger alö ba« jmeite; «Sc^ilbc^en nid^'t ftc^tbar; 5?orberf(^ienen außen mit 3-4 3ä^"e»; Körper genjÖlBt. 52 Slrten in aüen SBelttfjeilcn, mit Slu^na^me STuftralien«*, 2 euro<>äif(^e, baeon nur bie folgenbe in S^eutfc^tanb. 1) ^ferbefafianie (TTtTto; ^ferb, xaaxavov Äafianie). 2) xörpo« 5tot^ unb cpayeiv freffen- 3) äreu^-/)« unbeiraffnet. 4) oxapaßato« ein Ääfcr ber Sitten. 5) heilig. 6) Sisj^phus, 6e* rüc^tigter .^önig tjon 5lorint^, in berllnterirelt bamit bcftraft, ba§ er einen ftet« juriirfroüenben (Stein bergan »äljen mußte; »egen ber ?eben^ge»o^n^cit be# Ääfer^. 7) »on xÖTrpoc 5tct^. 122 3ooIogie ober 9^aturgefc^i(^te be§ Xifuxxtxd)^. 905.* Copris lunärisV L. 3)lonb^orn!äfer (gig. 126.). ©tänjenb [(^rrar^; Unterfette be§ ^opfcS unb bcr S5orberfc^en!eI, [oirie bic (Seiten ber iBruft roftrot^ behaart; f^tügelbecfen geftteift, 9?äuber ber @tretfeu fein geferbt;* c? i"it einem jugefpi^ten §orne auf bem äop\t, jeberfeits einem breiecfigen §ome unb in ber SD^itte einem get^eilten Dörfer auf bem ^aU- fc^ifbe; 9 nur mit einem, an ber @pi^e aug* geranbeten ^orne auf bem Äo^fe; ?änge 15 bis 20 mm, euro^a; fe^r häufig; Befcnber« in fvifd^em tu^= bünger. ®räbt unter bem 2)ünger fenfred^te atöfiren, in toeld^c eine ü}2ift^itle jur SfJa^rung für fcie etnjelne Saröe eingefira^t wirb. Srjeugt burd^ f«ei6ung ber fylügelbedfen über jtrei an bem legten $interlci6«ringe befinbtid^e 9ieib= leiftcn einen fc^narrenben'Jon. 99. Oiitopliägus'-^ Latr. ^ü^Ierfeute jufammengebrücft, runblit^; Slugen unöollftänbig get^eilt; jmeiteS ®Iieb ber !Oippentafter (önger a(g ta^ erfte; ^d^ilbc^en nic^t ftc^tbar; S5orbcrfc^ienen außen mit 3—4 ftar!en Bahnen; ^ör^er ftad) ge= * ttJÖlbt. Seben in frifd^em 2)ünger. 3)ie Q fneten einen ei(!^ eiförmigen 9)]iftbaüen, ßijf;len benfelfeen jur ^ufna^me eine§ (Sieg auS unb berfd^lieS'en bann bie Oeffnung. 332 Ü6er bie ganje (5rbe bertfieilte Slrten, 30 eurc^jäifd^e, barunter 13 bcutf(^e. * 0. taurus^> L. ©c^morj, mit fc^mac^em 3[)?etaüf c^immer ; ^lügetbeden in ber JReget fd^marj, öfter« bräuntici^ ober gelbüc^braun; Äo^ffc^tlb born üottfommen abgerunbet; ä* Quf bem @d^ eitel mit 2 langen, gegen einanber gebogenen Römern; 9 mit 2 geraben Cuerteiften ouf ber®tirn; ?önge 7—8™°^. (Suropa; fe^r häufig. * 0. fracticörnis'*^ Preyssl. S)unfel erjfarbig, mattglänjenb ; §al8fcf)ilb mit furzen, gelblichen §ärcf)en bid^t befe^t, o^neööcfer; glügetbecfen braungelb, fd^marj geflecft; Äopffdjitb bom auSgeranbet; (gdjcitel be§ d' ntit einer am ®runbe breiten ^ornjjlatte, roeld^e in einer ^ornförmig nad) üorn gebogenen @|)i^e enbigt; ©d^eitel beö 9 mit 2 Cuerleiften ; ?änge 7 — 9™™. Suro^a; fe^r gemein. * 0. nucUcdrni8^> L. @c^marj, mit fc^irad^em (Srjgtanje; ^alsfc^ifb beö 9 mit einem ^öcfer üorn in ber 5lRitte; ^^lügetbecfen bräunlid^gelb, fc^raarj geftedt; Äo^jf beS S mit einem bünnen, aufrerf)ten §orne, be§ 9 i"^t 2 ftarf erl^abenen Cncrleiftcn; lOänge 5-8 »»m. (5^.^^«. ^gfir pufig. * Ö. ovätus") L. SKattfd^tüars ; §atefd^Ub o^ne §öcfer; topf be« (^ mit einer gcraben Ciuerteifte, beS 9 nod^ mit einer baöorfte^enben, niebrigeren, bogen* förmigen Ouerleifte; ?änge 2— 2,5nim. guro^a; fe^r f;äufig. Ä8. Apliodius''' 111. ^ttttgfäfcr. S3eibe Unterlief erlaben ^äutig; @cl)ilb' dien beuttiii^; Körper länglic^. Seben im 3)ünger unb faulcnben ^flanjenftoffen ; bie (Sier »erben in ben 2;'ünger gelegt. ettt»a 120 euro)jäif(!^e 2Irten, barunter 80 beutfc^e. a. ^d>tlbd)en fito%, 1 5 bid 1/4 io lang wie Me ^lugelbecfen. * A. subterraneus"^ L. ?ängüd^, flac^ gebrüdt; glänjenb fc^raarj; ^lügelbecfen getüö^nlic^ fc^tuarj, fetten braun ober rotSbraün, ftarf ge!erbt=geftreift; @tirn 3« pderig; ?änge5-6mm. euro^a; überaß 6 äufig. * A.fossorV L. Sänglid^, l^oc^ gett)ölbt; glängenb fc^marj; ^lügelbeden fc^morj, fetten braunrot^, jiemtic^ fd^mad^ gelerbt« geftreift; @tim 3^ödterig; i'änge 8 big 11"™. (Suro^a; fe^r pufig. 1) aRonbförmig. 2) ovi^o? «Kift, cpayelv frcffen. 8) ®tier. 4)^mit gebrochenem (fractus) ^orn (cornu). 5) nucha ^Rarfen, comu §orn. 6) eiförmig. 7) a^oöo? ba« SBegge^en, ber abtritt, auiif bcr bafetbft beftnblic^e Unrat^. 8) unterirbifc^. 9) ©räber. I. ColeoptÖra. ^äfer. 123 b. Jd)ilb*cn Hein, etma « ,g f o latifl nie bie »lüflelbccfen; »orftenFrätiie btr ß 905 limtcrcn Schienen aui flleid) furzen Sorften qtbilbtt. ^' ^^' * A. ßmetarius '^ L. (gig. 127.). ?äng(id), ge« tt)ölbt, gtänjenb fc^trarj; gü^Ier rot^, mit roft« gelber Äcule; SSorbereden be§ §al§fc^ilbes mit einem rotten glede; ^lügelbecfen lebhaft rot^; güBe rot^braun; §Ql§f$iIb hinten geranbet, mit Ieid)t auSgebuc^teten §intere(fen; @tint 3 Moderig ; ?änge 5— 7m'n. Europa; fe^r aemein. * A. granarms^^ L. ^ängtid^, Päd) geirölbt, ftarf gtänjenb fc^ttJorj; gü^tergei^el ^ett bräunüd)» gelb; C'QlSfc^ilb mitunter mit einem röt^Uc^en ©eitenflede; glügetbeden fd^marj, gegen bie @^i^e rot^broun, feiten gang brann mit fetterer @lpt^e; 33eine braun mit röt|ltc^en gü^en; ^al^^ fc^ilb hinten geranbet, aber an ben §intereden nic^t au8gebud)tet; !?änge 3 — 5 ™>». Suropa; gemein. c. Payk. $!ängüc^*eirunb, jiemUc^ floc^, gtänjenb fdiwarj; Äinn born au^gefci^uitten ; §al§fd)ilb einforbig fc^marj; ^^lügelbcdeu balb f(|mu^ig- graugelb mit fc^marjen, balb fd^ttJoi^J mit gelben !?inien unb ©trieben, balb ganj fc^ttjarj; pße braunrot^; i'änge6-9ram. guropa; gemein. * A. porcatus'"' Fabr. (silvestris *^ Scop.). i'öngli^, flad) gemölbt, bröunlid)* fd)tt)ar3, mit fc^troc^em ©tanje; Sorber* unb ©eitenronb be« §al8f(iilbe8 rot^- braun; T^lügelbeden mit 10 ?äng§rip))en unb burd^ fleine Ouerleiften mic ge» gittert; §ül)ler unb S^after rötblic^gelb ; S3eine rot^braun; !?ängc 2— 2,5inm, Europa; gemein. «4. Psaiiimodius'^ Gyll. Unterfd^eibet ftc^ üon ber borigen ©attung befonberS burd) bie ^ornige, 45ä]^nige Slußenlabe be8 Unterfiefcr«. «Auf Sanbboten, bei Sage unter Steinen unb trocfenem 2)ünger. 14 eurcpäifc^e 3lrten, barunter 4 beutfcbc. * Ps. sidcicöUis"'* 111. 35erfe^rt * eiförmig, geiuölbt; )3ed)fd)n)arj, braun ober rotl)braun; gü^ler röt^lid^gelb ; ^al8fd)ilb am ©eiten» unb ^interranbe mit furjen, feulenförmig berbidten paaren bewimpert, mit 4 ftarf erhabenen Ouer- ünien, mobon bie Hinteren burc^ eine furje 9Jättelfurd)e unterbrod^en finb; hinter« fc^enfel berbidt; erfteS ©lieb ber Hinterfüße fürjer al8 bie@nbbornen ber (Schienen; stauen fe^r flein; $?änge 3™™. Europa; jiemtic^ feiten. 1) 3m SDJifte (fimus) lebenb. 2) beim ©etreibe (granum) üor!ommenb. 3) befci^micrt, be- fubelt. 4) »injig. 5) 7:p68pO(AO? SJortäufer (erfc^eint gleid^ im Slnfange be8 grüblinfl«). 6) fa^r. 7) porcä @(^teein, (Bau. 8) im SBalbe tebenb. 9) irb, iroburt^ ein fc^narrenbee ©eräufc^ entfielt. 87 2lrten, bie nur in Slttftralien ganj fehlen, 40 eurc^äifc^e, barunter 8 beuti(^e. a. i^alSfd)ilb unbcroeljrt; mittleres 33Iatt ber ^üiylevfeuU i^alb eingefd)IofTen. * G. vernalis^^ L. ^rü^ünggföf er. ^oft ^albfugelig; oben fd^ttJarj, mit blauem ober oiolettem ®d)immer; unten blau; §al§fd^ilb an ber Söurjel nur in ber Sl^itte geranbet; ^^lügelbeden mit fe^r feinen, oft fe^r unbeutlid^en ^un!treif)en; ^änge 12 bi§ 15™™. (guropa; fe^r häufig. * G. stercorartus") L. 9?oB!öfer (gig. 128.). ©förmig, geiDÖIbt; oben fc^ttjarj ober blaufd^raarj, pemtid) matt; unten tief unb glänjenb öeilc^en* blau; §algf(i)i(b an ber Surjel ganj geranbet; glügelbecfen mit je 14 fein punftirten ©treifen; Oberfiefer an ber^pi^e 2 mal tief gebuchtet; $?änge 15 — 24™™. euroija; fe^r gemein; oft üon .^äfermüben (Gamäsus coleoptratorum) geklagt. * 6r. silvaticus^) Panz. ©förmig, j^iemlid^ ^alb* fugelig; oben fc^warj ober fcfimarjgrün; feiten mit blauem ®c^immer; unten glängenb blau; §algfc^ilb an ber SÖur^jel ganj geranbet; glügelbeden fi^mac^ punftirt-geftreift; ?änge 10—16™™.' euro^a; pufig; Befonberg in SBälbern unter faulenben ^^^flanjenftcffen unb ^iljen. b. ^aldfcbilb beS ö' fleftörnt; ^üölcrblätter frei. * G. iyphoeus^) L. Btßtnlic^ f(ac^; glönjenb tieffc^marj; an ber Unterfeite unb ben S3emen fd^märjUd^ be^aort; glügelbecfen punftirt^geftreift; ^atgfc^ilb beö cf mit 3 nodj öorn gerid)teten hörnern; :i?änge 16—20™™. eurc^a; in toaibigen ©egenben nici^t feiten ; befonberö pufig aber auf fanbigen, bürren §eiben, bie bon Sd^afen betreibet irerben. Ä©. lietlirus Scop. Singen öoßftänbig getl^eilt; Oberlippe öorn au8^ geft^nitten; Slu^entabe beö Unterfleferg [ta(^elig beborftet, 3nnenlabe mit einem §om^a!en an ber @pi^e; Äinn born abgeftu^t; -^atgfd^ilb breiter al§ bie i^tügel* becfen; i8au(^ \t^x furj; Körper eirunb; ^ mit einem großen, abmärtö gerichteten: jangenförmigen ^ortfa^e an ber Unterfeite ber Oberfiefer. 5 europäift^e SÄrten, bar= unter nur eine beutfc^e. "^* L. cephalötes'J Fabr. 9^ebenf(^neiber. ©c^marj; oben matt; i^Iüge(= becfen fe^r furj, pfammen faft ^albrunb, mitunter mit ©puren feiner ©treifen; ?änge 15 — 18™™. 3n trodenen Sanbgcgenben Ofteuropag, CLVLä^ im füblic^en 3)eutfd^Ianb.. Scbt ^5aartt»eife in tiefen »iö^ren unter bem 33cben, ftettert auf bie SBeinftöde unb ft^neibet bie jungen triebe berfelben (ib. «*. Trox'> Fabr. drtlfäfcr. Singen nicf)t get^eilt; 3nnen(abe be§ Unter* fieferS mit 2 §afen; (gnbgüeb ber tiefertafter fo lang n^ie bie 3 dor^erge^enbe^: jufammen; §al§f(^ilb öorn mit einem häutigen @aume, an ben leiten unb f)inten beborftet, unten öor ben Ruften mit einer 2lug§bf)(ung jur Slufna^me be8 topfe«; ®ci^tlb(^en jiemlit^ flein. ginben ftc^ an alten, trodenen, tMerif(^en tieften; bei 33e= nt^rung fteüen fie ft(j^ tobt. 11 curo^äifc^e Slrten, barunter 6 beutfc^e. 1) Arena ©anb unb colgre Bevoo^nen; alfo «Sanbbetoo^ner. 2) Yr^ erbe, TpuTrduj i(^, bur(3^bo§re. 3) im grül^Iinge (vere) ftt^ seigenb. 4) im 5!Rifte (stercus) lebenb. 5) im äßatbe lebenb. 6) Tucp (056? ein riefige« Ungeheuer mit 100 feuerf^jrü^enben 3)ra(^enföpfen. 7) xecpaXwToc mit gro§em topfe toerfe^en. 8) ^pu)^ SRager, Treffer, befonber« ein 2ßurm,> ber bie ^ülfenfrüti^te auffri§t. I. ColeoptÖra. Ääfer. 125 * TV. sahulosus') L. ©cmeincr (grb!äfcr. ©raufdjti^arj , of)ne ©lanj; §. 905. gtügelbecfen ^mter ber SDZitte bauchig gerunbet, o^ne ^öder, mit breiten, flachen, ' ^unftirten «Streifen, bie ^raifd^enröume mit 53üfd)eln öon turjen, angebrüdten, araugelben ^örftdjen; ^önge 7— 8™™ g^rblic^e« üKitteteurc^ja ; häufig; beionber« auf fanbigen SBegcn; giebt einen fnarrenben 2;cn bon \\6), welcher bur(^ SReibung ber glügelbedcn an einer Oteibleifte unb toiet üieib^Iatten beg §interteibe« erjeugt »irb. VI. Unterfamilie. Pectinicoriiia'^. ^amml^otnfäfet. «8. liucäiiiis'^ L. gorftfäfer, 8i^rötcr. p^ler mit langem, bünnen ©c^Qfte mtb 4— Gglieberiger, !ammförmiger ^eule; OberIi|)))e fd)ma(, abwärt« gebogen; Cberfiefer be§ cS biet länger aU berÄopf, beim 9 für^er al8 berÄopf; 3nnge in 2 fd^mole Wappen gefpalten; S3eine lang; ©d^tenen am Slußenranbe ge= Jäbnt; törper längtic^, flac^ gewölbt. 5)ie Farben leben im ^olje, meift in faulenbem, unb gebrauchen nie:^rere 3a^re p i^rer (5nttt3icf(ung. 3)ie Ääfer fliegen im ü)lai unb 3uni be8 ^Raci^t^ unb ledten ben au^Pie^enben ©aft ber (Sieben. 2)ie ?ar»en galten einige für ben bei ben 9iömern oX% ^ecferbiffen beliebten Cossus, nac^ 2tnberen foü e8 bie ?ar»c be« 5RagfH^rnfäferö fein; aud^ bie?ari)e einer afiatifc^en Calandra, foftie bie ?ar»e öon Cerämbyx heros njirb bafür gehalten. * L. cervns'*' L. §irfc^fäfer, i^euerfd^röter. Sd^wars, mottglänjcnb; glügetbeden fein punftirt unb fein leberartig gerunjett, beim ö^ faftanienbraun, beim 9 pec^fc^marj; 5lußenranb ber §interf(^ienen Sjä^nig; Oberfiefer be8 cf faftanienbraun, an ber @pi^e gegabelt, am 3nnenranbe biddt bor ber 9)?itte mit einem großen ^Oi\)m, babor unb ba^inter gejä^nelt; Oberfiefer beS 9 Heiner, an ber @pi^e einfa^ unb in ber 9}?itte mit 2 ftumpfen 3^^"^") !i?änge (o^ne Ober- fiefer) be§ (J' 22— 60mm^ be« 9 22— 45 «nn^. (Suro^a; häufig in ei(^en»albungen. Ä». DoreusV MacLeay. Unterfd^eibet fid^ öon ber borigen ©attung bur(^ bie üorragenbe Oberlippe unb bie caii) beim (^ nur mä^ig öorragenben Ober= fiefer; le^tere ^ben bei (^ unb 9 ^ii^^ fc^arfe@pi^e unb ba^inter einen größeren unb einen fleineren B^^l^« Ueber 40 Strten, 4 europäifd^e, barunter nur eine beutfc^e. * D. parallelepipedus'^ L. ^alf enfd^röter. SDJattfd^warj; ^lügelbecfen fef)r bic^t unb jufammenflieBenb punftirt; Slu^enranb ber §interfc^ienen nur mit einem 3a^ne hinter berüJätte; ^opf unb §a(§f(|ilb beim (^ breiter aU beim 9 ; Ober- lippe beS (^ born gerabe abgefd^nitten, be§ Q oetn auSgeranbct; ?änge 18 bis 24™™. eurc^a; häufig; im faulenben §oIje unb am auöflic§enben €afte toerfc^icbcner Laubbäume. 30. Platyeerus '> Geoffr. %n^kx ä^nlic^ wie bei ben beiben borigen Gattungen; Oberlippe fc^mat, niebergebogen; Oberfiefer beim S "i^t öer« längert, bei d unö 9 f^öi-'t hinter ber @pi^e mit fleinen 3ä^"t^cn, in ber 2)iitte mit einem ftarfen, boppetten 3^^«^; ^nriQt ^erjförmig; ^interfc^ienen am 5lu^enranbe einfad). 2 europäifc^e Slrten, in3)eutf(^= lanb nur bie fotgenbe: * PL caraboides'> L. (gig. 129.). ®rün, btau, ober biolett, ober fc^warj, unten bunfter; ^atöfd^itb faft boppelt fo breit wie lang, mit fc^arf red^trainflig öorfpringenben öinterecfen; ^^B^Ii^ecfen bid)t reiben- weife punftirt; 'S3eine, 53ru[t unb Hinterleib mand^= mal rotl^brann; l'änge 10—12™™. euro^^a; pufig; im grü^Iing auf ben fic^ entfaltenben ©it^enfncfpen; ferner am au8flie§enben ©afte üerttjunbeter Giemen unb Suchen. 31. ISiiiodeiidron'^ Hellw. gü^Ier furj, mit Sgtiebcriger, fägefijrmiger teufe; Slugen unget^eitt; Oberlippe ganj berftedft; Oberfiefer tnrj, nic^t bor» ragenb; 3unge ganj flein, Secfig; §interfd^ienen oufeen mit 2 9Jei^en öon 2)örn» d)en; Körper walzenförmig, länglic^. 2)ie einjige 5lrt ijt: 1) (Sanbig. 2) pecten tamm unb cornu §orn, gü^ter. 3) öon lucus |>ain. 4) $irf(^, »egen ber einem §irf(^ge»eibc ä^nli(^en Oberfiefer. 5) 6opxa; ober 86p$ Steinbod, ©ajeßc. 6) TTOtpdXX-rjXos paraüet unb ^tt^ttsgov fic Jläc^e. 7) tiXoctu; gtatt, breit, xepa; :porn Sfü^Ier. 8) einem Carabus ä^nlic^. 9) a^vo.aat ic^ toerbcrbc, 5iv5pov 33aum. 126 3ooIogte ober Df^oturgefc^idite beg 2:^ten:ci(6«. * SinocHndron cylindricum'^ Fabr. iBaumfäfer. ©länjenb fc^iraq; ^lüget* bedcn suircUen bröunUc^ft^raar? ; Hinterleib oft braun; Cberfeite narbig=pun!rirt; ^lügelbeden fd^trad) geftreift; c? init einem fc^raad) rücfraärt« gebogenen, auf ber ^interfeite bebarteten ^orne auf ber @tirn; $ ftatt beffen mit einem furjen, geraben ^orne ober §öcfer; $?änge 9—12™«». Suro^a; nic^t feiten; in faulenben ?8aumftämmen, namentlich Suchen unb ?infcen. 906. 20. g. Buprestidac '-^. ^P^ad^tfäfet (§. 886,20.). p^rer fürs, llglieberig, gefügt; Äopf flein, big ju ben 5tugen in ta^ 4)at6f(^ilb ein* gefenft; fcnbtl^eile flein unb nad^ unten gerichtet; 3Sorberbruft mit einem ^ort* fa^c, ber in eine ®rube ber SJJittelbruft eingreift; 35orber= unb 9}?ittel^üften fugeiig; ^inter^üften blattförmig; ©elenfgruben ber SSorber^üften nac^ hinten tncit geöffnet; ißeine furj; %ü^t ögüeberig; S3au(^ mit 5 9^ingen, öon benen bie 2 erften öerttjad^fen; Körper meift länglic^, nad^ hinten jugefpiljt, fe§r feft, l^äufig flad^gebrüdft. 2)iefe artenreiche, burd^ bie ißrac^t unb ben ®Ian? i6rer färben auSgejeic^^nete Jamilie geprt toorjugsttjeife ben Src^en an. i^en. S8 ftnb etwa 2600 ^rten be!annt. Uekrfic^t ber toit^tigften etnfteimifi^en (Gattungen ber Buprestidae. s;AJTi^A„« «»;« r5'>i^tf> Esch. törper tänglid); Äopf eben; gü^ler öom öierten ©Hebe an gefägt, britte§®(ieb 2ma( fo lang mie ta^ jireite; ^iefertafter mit (ei(^t= Secfigem ^nbgüebc. 8 euro^>äifc^e 5trten, barunter 4 fceutfc^e. * P. rutilans'^ F'dbr. ^inben = ^rarf)ttöf er (^. 130.). SD^etallifc^grün; $a(§f(^i(b unb^lügelbecfen am ©eitenranbe rot^gotben; gü^ter ftum^f gefügt; glügelbecfen punftirt- geftreift, bie B^^ft^f^i^öume mit fleinen, oft fe^Ienben, bunfelblauen %käm, am ©eitenranbe unbeutlic^ geterbt, an ber @pi^e obgerunbet unb furj ge^ä^nelt; ?änge 9—13™". 9lörblt(öe^ aRitteleurc^a; feiten; ?arüe in ?inben. 5. Af^riliis''^ Sol. .Körper geftrecft, fd^mal, ct)(inbrifc^, oben abgeflad)t; ^üj^(er öon ben fingen entfernt in großen (Stirngruben eingelenft, öom öierten ©liebe an gefägt; Äiefertafter mit eiförmigem (Snbgliebe; §al§fc^Ub öiel breiter a(6 lang; ^lügelbecfen fang, hinter ber SD^itte attmö^Iid) jugefpi^t, am Hinteren 5tußenranbe unb an ber @pi^e meift fein gefögt. stuf 33äumen unb ©efträuc^en, befonbet« gern auf äBurjeltrieben öon Sieben unb 33ud^en. 50 euro^äifc^e SIrten, barunter 30 beutfd^e. a. &e^ter ^intetUibivinn an ber Esch. Körper flac^gebrücft; topf nic^t länger al« breit; ^lueiteS unb britteS ^^ü^Iergüeb faft gleid) groß; ^alsfci^ilb breit, 4ecfig, an ben Seiten gerunbet; 33orberbruft binten mit 3 ^ö^nen. 3iuf SBiüten, einige au« auf ge* fäßtem §oIäe. 113 Strien in aüen Söeltt^eilen, mit 3lu^na^me Sluftralien«, 50 eurcpäif^ie, barunter 16 beutf^e. 1) BouTrpTjOTtc bei ben 2tlten ein giftiger, im ®rafe Icbenber Ääfer, burc^ beffen ^ev f(f)Iu(fen Cc^fen (?'>^?) anfc^weaen (7:Xy,»tu aufblähen). 2) iyxuXoc gefrümmt, X^^P ^a"*'- 3) länblic^, bäuerifd^, plum^. 4) 7roi-/(Xo; bunt, vtÜTOC mücitn. 5) röt^Ii«, gelben f(^im= mernb. 6) öon a^pio? ba8 gelb bewo^nenb. 7) ^grün, 8) 5BerfIeinerung«»crt »cn an- güstus eng, fc^mal. 9) bünn. 10) öertängert. 11) av}>o; »lumc, ^5^« 2Bert^, i^rei«. 128 3ooIogie ober 'iflatüXQtiäjidjtt beö S^^ierrctd^S. * Anthaxia nitidüla') L. Biemftc^ laitggeftrecft , faft gtcid^ breit; jiemtic^ glänjenb; Ahrens (gig. 132.). t^aft tratjen« förmig; fc^roorj, mit feiner, greifer, feibenglänsenber 33c^oarung; p^Icr unb 33eine pec^braun; güße rot^tu^; Jöngc 4-6'nm. @,^h>eben, 2)eutf(^tanb , ^xantvtiH), Otalien; feiten, an alten Säumen. ^' J^'ß'-^^^tertaHe'\ (gd)tteaf äfet (§. 866, 22.). p^ier n-12ghebeng, gefägt ober gelammt, na^c am SBorberranbe ber 2(ugen eingefügt; Äopf gcfenft; Oberlippe beutUc^; ^orberbruft mit einem i^ortfa^e, ber in eine @rube ber 2KitteIbruft eingreift unb meift and) mit einem tinnfortfa^e am ^Jorber^ 1) ©länjenb. 2) mit 4 JJJunften. 3) Tp^yu; rau^, uneben, ^art. 4) ganj Hein. 5) Eucnemis = ä^nli(^e. 6) toon i*)pu)3Xü) ic^ fpringe, ^ü^fe. 7) Dennestes = ä^nlit^. 8) eöxvfjfAt; mit »einfc^ienen toerfe^en. 9) mit einer tapuje. 10) Eläter*ä^nli(^c. I. Coleoptgra. ^öfer. 129 ranbe; SBorber» unb 2)htter^üftcn fugcUg, bie crftcrcn in hinten offenen ®e(enf. 8. 908 gruben; ^ü^e ögüeberig; 53aud^ mit 5 freien 9?ingen; Körper geprcdt, meift ?i?K^^"^t. können ftcf) in bie ^öf)e ft^netten. 5?äfer unt harten leben faft au«, filießhc^ »on ^flanjenftcfTen. Die Sau^teigenthümlic^feit tet Ääfer beftebt in tcr ^äbiarcit ft(6, »enn auf bem jKucfen licgenfc, m bie Äcbe ft^neüen ^u rönnen unt tabei fc umiutrebcn ba6 fie auT bie ^ufje nieberraüen. Xa^ enn>ctf(^neUen ift t>on einem fnipfenben Jene be^ Ö^^'l^^.' ^il ^^^^}^, entfielt, bat? ber Dorn ber syorbcrbruft in bie bafür befiimmte »crtiefuna ber anutelbruft einfpriuät. 3)ie dornigen harten baben eine gcftredte, c^Iinbrifie ober nieber= gebrüdtte ©eftalt unb ujerben gewöbnlic^ aU Drahtwurm er be^cic^net; fie baben furie 4glieberige gü^ter, furje, 3gtieberige »eine, feine Oberlippe unb !eine «uaen. C« ftnb etroa 2700 Slrten belannt, »elc^e jum n?citau8 größten J^eite ben Jrcpen angeboren. Uckrfi^t ber toiditioftcn ein^eimtfrfien (Sattungen ber C^lateridae. ^ü^Ier in 2 tiefe, bem ©eitenranbe ber S3orberbruft entlang tocriaufenbe ©ruben einf(^Iagbar 1) Laeon, (mit untooüftänbigen ^untergruben toorn an ben Slä^ten ber 5ßcrber= bruft; Hinterer «Stac^elfortfa^ ber 5Borberbruft lang unb fc^arf 2) ElSter. feine at«fc^ilb hinten etwa« breiter ot6 lang, jiemlic^ gIeicf)mäBig bic^t punftirt, mit einer hinten ftarf vertieften 2)?ittelfurc^e; ?änge 10—12«"». (Europa; pufig; befonberö unter ber JHinbe fon Äiefem. 1) Aaxuiv ein ?afonier. 2) maufcfarbig. 3) £XaTr,p Drciber (iXa6veiv treiben, fc^ncffen ; ba^er Sd^neüfäfer.). 4) aix-r^Sdtoj ober dcvarr^Sdoi in bie ^ö^e fpringen. 5) btutret^. Seuni«'« SpnopfiS. Ir D^I. 3. Slufl. , 2r 93b. 9 130 3ootogte ober ifiaturgefc^ic^te beg X^ierreid^«. 908.* Elater nigrinus') Herbst, ©^trars, fein Behaart, glänjenb; gü^Ier unb53eme öecfibraun; pBe fetter; p^ter länger al§ ^o^f unb §al§fc^tlb; §ol6fc^tIb breiter Qlg lang; glügelbecfen |)un!tirt=geftreift, mit ftar! quergerunjelten ßraifc^en- räumen; ?änge 6—7™'^. (Suropa; jiemlit^ häufig. 3. Capillopliörus V Esch. Sila^t öermanbt mit ber öorigen ©attung; üon ben gu^güebern ift "ta^ öierte mitunter imten gela|3^t; flauen einfad^ ober gejö^nt. 2tuf Slumen unb Hü^enben @efträuc^en. öOeuropäifd^e Slrten, barunter 15 beutfci^e. * C. rußcöUis'^ L. ®Iänjenb ft^raors; ^olsfc^ilb foraßenrot^, am §interranb unb im öorberen 2)rittel fc^marj; flauen einfach; ?änge 6 ^m. Europa; pufig; in Äieferntüalbungen. * C. cinereus"^ Herbst, ©c^raarj, mit feiner, bic^ter, feibenartiger S3e^aarung; 2;after, bie erften pfjterglieber an ber @pi^e, bie @c^en!elringe, ^niee unb ^ix^t xöüjüi; feiten jtnb bie glügelbecfen bunfelbraun ober bräunlid^gelb; Alanen in ber 2«itte gejäiint; UxiQt 1—S^^. (Suro^^a; pufig. A. Atliöns"'^ Esch. Körper langgeftredt; gü^Ier öom britten (Sliebe an gefägt ober foft fabenförmig; ©d^ilbd^en längtid^ = 4 edig ; iBeine lang; pBö^i^i'^r !räftig, me^r ober meniger erireitert; Manen einfad^. stuf »lumen unb ©efträud^en unb unter ber abgestorbenen 9tinbe ber 33äume. lieber 100 euro^jäif^e Strien, barunter 14 beutfci^e. a. iTritteS bi§ je^nte§ ^ü^IergUeb brciccfig, mit fdjorfcr Snnenccfe. -|-* A. niger'J Redt, (hirtus'-^ Herbst;. S^lau^er ^d^nellfäfer. ©(^marj, me^r ober meniger gtänjenb, mit langer, abfte^enber 5Sel^aarung; p^ler er^ebli^ länger als to:|)f unb ^alöfd^ilb; te^tereg mit jiemlic^ fc^arfen, gefielten hinter» eden; gtügelbecfen ^unüirt^geftreift, mit fein punftirten ä^^ift^enräumen ; ^änge 10 — 15™™. (guro)5a; i^äuftg. SebenSnjeife ä^ntit^ ivie bei bem Saat = ®d^neüfäfer; Sarbe gern an äu^etrüben unb an mai^, ift fräftiger unb größer aU bie ?aröe be8 @aat = Fisch. gü§(er beträc^tlic!^ länger aU to|)f unb §a(8* fc^i(b, öom britten ®üeb an gefägt, beim (^ oft gefämmt; topf gro^; 5lugen tugelig üortretenb; §al8f(^ilb flein, mit einer 3)^ittelfurd^e ; ©d^ilbqen eiförmig; glügelbeden langgeftredtt , hinter ber ^xttt am breiteften; ^eine fe§r fd^Ianf; %n^t fabenförmig, erfteS ®(ieb fo lang ttjie bie 3 folgenben jufammen; Manen einfad^. siuf ©efträuc^en. 4 euro^jäifc^e Slrten, barunter 3 beutfc^e. * C. ruhens'') Piller. (©(^raarj; §olgfd^i(b btut= ober braunrot^, mit tiefer ÜJiittetfurd^e unb berfc^iebenen fc^rägen (Sinbrücfen; glügelbecfen rot^ ober ge(b= rot§; Alfter gelb; p|(ergüeber öom britten on beim r^ in einen aftförmigen S)om, beim 9 in einen na(f) üorn gerirfiteten ^^^n ausgesogen; ^änge 10 bis 12™™. 3n ben ©ebirgen (Suroipag; feiten. e. Corymbifes "> Latr. p^Ier meift länger als boS §alsf(^ilb, öom britten ©liebe an :plattgebrü(ft, 3feitig, beim d^ oft mit aftförmigen gortfö^en; HalSfc^ilb üffenartig gettjölbt; ©d^itbc^en eiförmig, an ber 2ßur?el abgeftu^t; glügelbeden in ber 2Jiitte am breiteften, me^r ats 2 mal fo lang trie baS Ha(S= f^itb; p^glieber unb Manen einfac^. stuf S3tumen unb blü^enben ©efträuc^en, jum ^^ eile nur tn ©ebirgggegenben. 2)ie ©attung gehört befonberg ben gemäßigten unb falten ©egcnben an; 40 europätf(^e Slrten, barunter 27 beutfc^e. 1) ©(^toärjli(^. 2) xap5ia ^erj, cpopicu i^ trage. 3) rot^alftg. 4) afd^farben. 5) äifd^e arten, barunter 12 beutft^e. a. ^aldf4)ilb fd)mäler aU bie ^lügelbecfen^ festere ifintex ber fSlitte am bttiteiten. * A. aterrimu^V L. ©cftttjarj, mit feiner, brauner S3c^aarung; Seine pe(^« braun; ^alsfc^ilb um bie ^ölfte länger al8 breit; i^Iügelbeden geftrcdt • eiförmig, 3mal fo lang mie jufammen breit; i^änge 11 — 12™™. (juro^ja; häufig. h. .^aldfd^tlb fo breit n>te bie ^luoelberfen, festere in ber ^itte am breiteften. -|-* A. ohscUrtis^) L. .^urj, gebrungen, ftarf gettjölbt; bunfetbraun, mit greifer 33e* Paarung; gü^Ier unb 33eine röt^lid)braun; gtügelbeden fetter braun; C'^al^ff^ilö beträc^tlic!^ breiter oIS lang, an ben §intereden nic^t ober nur unbeutlid^ gefielt; i^Iügelbeden etwaö me^r al« 2 mal fo lang xoxt jiifammcn breit; ?ängc 8—9"°». Surepa; fe^r pufig. 1) Äamm^örnig. 2) getäfelt. 3) 5(c j^ei unb axav^a ©tacket. 4) erjfarbcn. 5) öXooi)- ptxoc ganj feibcnbaarig. 6) ^YpicuTTj; ?anbmann. 7) ganj f(^»arj, ber ft^wärjeflc. 8) buntel. 9* 132 3ooIogtc ober 5«oturgc[(^tc^tc beS 2:^ierret(^8. t * AgHötes lineätusV L. (&eg&tis'J ^jerk.). ©cmetner @aat^@(^nea!äf er (^ig. 136, 137, 138.). !?öngli(^, gctüölbt; bunfetbraun; p^Ier, S3eme, Umfreiö lif gfifl. 136. Agriotes lineatus. m- 137. gartoe »on_ Agriotes lineatus. gig. 138. ^interleibSenbe ber Sarüe t?on Agriotes lineatus; üergrößert. bc8 §aI§fc^Ube« rotbraun; glügelbeden gelbltd^, bie ^^^iic^eiii^äuine abirec^felnb braun; gmeiteg ^ü^Iergüeb länger a(« ba« britte, eben fo lang trie i)a^ öierte; ^otg[(^ilb fo lang raie breit, mit beutlic^ geüelten ^intereden; ^(ügelbecfen me^r at« 2 mal fo lang wie jufammen breit; ?änge 8mm. Q^i^cpa; gemein. Safer »on 3uli 6i§ i^rü^Iing. ?ar»e lebt mehrere 3a^re an ber SBurjel ber toerfc^iebenften ^ßpanjen; SBer^JUp^unggjeit im 3uni. Sie ?artoe (gig. 137, 138.) fd^abet befcnberö im %pxü unb Wai ben jarten, jungen ^ffanjen bur(^ abnagen ber unterirbifc^en Stengelt^eUe, fo 3. 39. an jungem ^afer, an jungen 9tüben, Grbfen, an §opfen, 5Kai§, Äo^Iarten, Salat, ?eöfojen, dMUn :c. ■f * A. ^utätor^' L. @aIot*@d^neU!äfer. ^ängüc^, ftarf gemölbt; fdjttjar^ ober bunfelbraun, mit grauer S3e^aarnng; 3}orber^ unb ^interranb be6 ^alö^ f(iilbc«, p^ter unb 33einc gelbüc^braun ; ^lügelbecfen hellbraun; ^tüeiteS ^ü^Ier- gtieb länger al« \i(i% britte unb alg \i(x^ öierte; §al§fc^i(b länger a(§ breit, mit beutlid^ geüelten ^intcreden; glügetbecfen Smat fo lang mie jufammen breit; !Oänge 5 — 6™™. guro^a; gemein; bie Sarte 5erfti>rt bie jungen Salat^ftansen. * A. ustulätus^' Schall. :[?änglic^, wenig getnölbt; fd^mar^, mit greifer ^e^ Paarung; f^ü^ler unb Seine röt^Iic^ « gelbbraun ; glügelbecfen meift gelblic^braun mit bun!Ierer@^i^e; ^meiteS ^ü^Iergtieb fürjer at§ ba§ britte unb als "aa^ öierte; §al«fd)Ub fo lang mie breit, mit beutlid^ geüelten ^intereden; glügelbeden faum 3mot fo lang wie ^ufammen breit; ?änge 8—10™™. g«ittereuro)>a ; fiäufig. 8. SynäptiisV Esch. Cberü^pe mit bem äJZunbe auf bie Unterfeite be« Äopfeö ^erabgebogen; gü^Ier !aum gefägt; §ot§fd^i(b länger al§ breit, üffenartig gettjölbt, mit fd^arfen, na&j au^en gerichteten hinter ecfen ; ©c^ilbc^en läugüc^runb; §lügelbe(fen fe^r langgeftrecft, ftarf gewölbt, nad^ hinten aümä^üd^ öerengt. 2)ie einjige 2lrt ift: * S. filiförmis'f Fabr. @d^marj ober ^ec^brann; mit bid^tem, anüegenben, arauen ^aarüberjuge; gül^ter unb 33einc ri)t]§üd§; ?änge 9 — 10™™. eurc^a; nic^t feiten; auf SBIumen. O. Pyropltöriis'^' Illig. geucrflieöc^ ^\xt\i\^''K %ü^tx gefägt ober fabcnförmig; @tim abgeftu^t ober abgerunbet, mit btdfem 3Sorberranb, o^neOuer* fante; ^tu^en fe^r groß; bag meift quere .t>fll§f<^itb trägt jeberfeitö am 9^anbe öor ben §mterwinfeln eine blafenartige, mac^ggetbe Sluftreibung, weldje im ?eben im 2)unfeln ^eß teud^tet; ^interl^üften fd^mal; ^ü^e sufammengebrüdft, faben* förmig, etnja 100 auf bie ]^ei§en ©egenben Slmerifag befiräntte, bur* i^r intcnfiöeö ^euc^ten auSgejeic^nete arten. ,«, , .y v , », P. rwctüucus^) L. S)üfter braun, mit bid^tem, graugelben §aarft(j; ?änge 3—4 cm. gjjj^. jjjg j^j^g jg^^ ^^ m-axli beS 3u(ferro^r8. 909. 23. g. Cyplftonidae "-^ (§.886,23.). p^Ier Ugtteberig, bic^t öor ben Singen cntfpringenb; Cberüefer furj ; 3unge groB, ^äutig: alle Ruften in gorm großer, nac^ ^mten gerichteter, aneinanber fte^enber 3a^fen: ©elenfgruben ber »orbcr^üften hinten offen; güße ögüeberig; 53auc^ mit 5 freien ^Hingen. 1) «ittürt. 2) seges Saat. 3) ein «S^eier, sputo iäf f^)eic. 4) angefengt. 5) ouva7:T6« öetbuttben. 6) fabcnförmig. 7) Kupocpopo« geucrträger. 8) brarttianift^^er 5Ramc. 9) nocti- luca yiaUftUndftt, ?atcme. 10) Cyphon = ä^nlic^e. I. Coleoptgra. Äöfer. I33 Uebcrficbt ber toi^tigftcn ©attunöcn bcr Cyiilionidae. r3reeiteö bi« inerte« gußgüeb 2ia)ppis 1) DokiUxu. Ulyxx ba« toierte 5«§8liefc /^interfc^enfet nic^t öerfcidt 2) Cyfhon. ' 2ta^>^ig; ^^interfc^enm berticft (S^jringbeine) 3) Ärirt«.' f. Daseilliis Latr. gü^ler fabenförtnig, jnjcitc6 ®(ieb fe^r für',; Oberftefer öorgeftrecft, fic^elförmig, mit einfadjer @pi^e unb ba^inter einem Reinen Bä^nc^en; ©nbgüeb ber Äiefertafier Secfig; 3unge breit, in 4 behaarte, fpi^e Wappen get^eilt; Äopf geneigt; ^atöfc^ilb 2 mal fo breit wie lang; ?^liigel» becfen länglich, gleic!^ breit, hinten abgerunbct; Körper länglid^, faft ttjalsenförmig. 3 curoväifc^e 2trten, fcantntcr nur eine beutfc^e. i'art>e mit furjen, -iglieberigen gü^lern, o^ne Slugen. * D. cerviniLs'> L. (9 =: cinerßusV Fabr.). (^ig. 139.). ^ec^fd^ttjorj, fe^r bic^t unb fein grau bebaart; balb nur Ifter unb Alanen, balb aber auc^ ^ü^ter, 53eine unb glügetbecfcn gelbbraun; ?önge 9 — 10™™. Europa; nic^t feiten, befonfcer« in ©ebirg«« gegenfcen, auf !Dolben6Iüten ; verbreitet einen ftarfcn, toiber= litten @erud^. «. Cyphoiti' Payk. gü^Ier fabcnförmig ober leicht gefägt, ^roeite« unb britteS ©lieb fleiner al§ bie folgenben; Cberüefer mit einfoc^er, ftc^elförmiger >£pi^e; ©nbglieb ber ^iefertafter lang ' eiförmig; ^un^z üorn auößeranbct; ^aW f(^ilb üiet breiter als lang; ^lügelbeacn eiförmig; Körper eiförmig ober cirunb. 2tuf Slüten, befonber« in ber 9iä^e »on SBaffer. 2.5 eurcväific 3lrten, baruntcr 8 beutfc^c. ?artoe länglich = eiförmig, beiberfeitö gefiebert, mit beutUc^en ^unftaugen, langen, borfien» förmigen ^ü^Iern unb »o^Ientroicfelten Seinen. * C. variabilis"^ Thunb. (gc^tüor^braun, braun ober gelbbraun; ^ü^lcrmurjcl unb 53eine fetter; britteS ^^ü^Ier^Ueb fo lang ujie baS jmeite; Cberfcite fein bc ^aart; |)at8f(^i(b breimal fo breit raie long, mit auggcbud^tetem 33orberranbc; ^lügelbecfen punftirt, o^nc ©puren öon erhabenen i^inien; ?änge 2,5 — 3 ™™. ©urc^a; fc^r häufig. * C. coarctätiLs") Payk. SSon ber fe^r na^e berroaubten, üorigen Wrt baburc^ unterf(i)ieben, baß bie i^lügelbedfen 2 — 3 fe^r fd^ttiad) erhabene ?äng«Ieiften trogen; ^änge 2,.5 — 3™™. (Surc^a; fe^r häufig. 3. ISelrtes'-^ 111. gü^ler fabenförmig, fc^r fc^mat^ gefägt; Oberfiefcr 3erfig, fe^r ftnmpffpi^ig; ^un%t abgerunbct; Körper eiförmig ober eirunb. auf 54iif unb anberen SBaffer^flanjen; tonnen mit ^ütfe i^rer Hinterbeine »eite 2^?rünge maAen. 2 euro^äif(^e unb jugleic^ beutfc^e 2lrten. * Sc. hemisphaericus'> L. ©löngenb pedjft^roar^ , mit fcbr feiner, grauer SBc« Paarung; gü^lerraurjel, @(^ienen unb ^üße gelbbraun, (2d)enfcl bunfter; ^änge 3_4mm, Europa; nic^t feiten. 24. 5. Malaeoderniata ' . ^t^ctcbfliic^Iet (§. 886,24.). §. 910. SOJit meiner, leberartiger Äörperbebednng; güfjler lu— 12glicbcng: Cbertiefer hirj; SSorber* unb 2)^ittelt)üften ci)linbrifrf); §inter^üften quer, einanber genähert, mit einem fcgclförmigen SSorfprung an ber 3nnenfeite; ®(^ieneu in bcr ^egel o^ne (gnbbornen; f^üfee öglieberig, nur bie öorberen bei ben d' mitunter dglieberig; ^auc^ mit 6 — 7 freien 9tingen. S^ic Safer leben niebria am »oben ober auf @e. fträudjen, träutern unb 3?(iiten. 2ic nae^ ben Unterfamilien fe^r »erf^iebcnen garten er- nähren fic^ ijon fleincm @etf)ier. (So ftnb me^r ale 2100 Vlrten au* aUcn (Srbt^cilen bcfannt, »elc^e fic^ auf mehrere Unterfamilien unb ja^Ireic^e (Gattungen »ert^cilen. 1) §irfc^ä^nli*. 2) afc^farben. 3) x6(pu)v 3c(^, ein frumme« ^clj, ticOeii^t ttegcn be« breiten, gefrümmten öalöfc^itbe«. 4) »eränberli(^. 5) tocrcngt. 6) oxtpTT)^^« Springer, Jänjer. 7) ^albfugelig. 8) i^aXocxö; »eic^, 5lpua ^aut. 134 3oo(ogtc ober Sf^oturgefc^tc^te be§ Zfjuvxti^^. 910. Uekrfi^t ber widjtigften Untcrfomilicn unb ©attungen bcr jflalacoderiiiäta« toöf r^WittcI^üften au#einanberfte^enb: I. Lycldae; (^füget unb ^lügel^ unter bcdten bei beiben ©efc^Iec^tern üor^anben; ^lügelbeden mit ftar! bem I erhabenen ?äng«Iinien 1) Eros. S)CiU-'[ ... /jVIüqel unb gtügelbeden bei beiben ©efc^Iec^tern fc^ilbel anittel^UTten ju- " tjorbanben 2) Lamprocer ft^rftMl![\"Äidae-lQ ■'^ne ^lügel unb auc^ o^ne ober mit ^öc^ft ftedt , VII. Lampyridae, y ^j^g/jün^^e^ten ^lügelberfen 3) Lamjjyris. Alanen einfacj^ ober mit etnem_3«^ne ^lügetbecfen ben $inter= leib ünb bie ^lügel gans^ beberfenb; enbglieb ber ^iefertafter beitförmig ; ÄO^f frei; Äopffd^itb mit ber Stirn »erfc^mcljen; toierteö gu§glieb 2 lappig: m. Telephorldae ; Äo^)fj(i^Ub toon ber Stirn getrennt; OberIi)))Je beutüd^; »ierteö 5u§gliet> einfa(^; flauen an beräöurjelmit^äu^"^ tigen Saftla^^pen ober mit einem breiten 3^^'"^: IV. Melyrldae; Obertip^je unbeuttic!^; beibe @ef(^te(^ter gepgelt; güfler faben= ober borften= förmig ; mit au§ftülpbaren 33Iä§(!^en an ben Seiten be^ £>alö= fc^ilbeö unb'beö { ^interleibeö; gü:^Ier faben= förmig ; an ber SBurjel, ber aber nie bie ^älfte ber tiaue erreic!^t 4) TeUpIOrus. Alanen in 2 mel^r ober hjeniger gleich tan^e $älf= ten gespalten; ^opi naä) hinten nic^t toerf(f)mätert 5) Rhagonycha. ^tü^elbedten fürjer al§ berSinter= leib; glügel ioeit borrägenb; (änbglieb ber Äiefertafter eiför= mig ; Oberliefer innen mit einem großen, fc^arfen 3«^«^ ^) ^icdthinus. OberItpi)e beutti^; Q o^neglügetunb 5IügeI= bedten; ^ü^Ier toom bierten @Iiebe an gefägt ober gegähnt 1) DrUus. 5«^Iet xioifd^en ben Stugen eingefügt ; Äiefertafter f abenf örmig 8) Maladäus. (bie mittleren S5au*ringein ber glitte „, , häutig untere Singen \ i^roAen 9) Anthoc6mus. etngeTugt;|^^^^^^^^.^g^ dornig 10) Ebaeus. oBne au^fiül^jbare S3tä§c^en; rgüöter meift cjefägt; Ober^ j lippe beuthc^ toorragenb. 11) Dasytes. gü^Ier mit 3 größeren I enbgliebern; Dberli^jpc *- !aum toorragenb 12) Bytürus. I. Unterfamilie. IjyCldae '"'• gar^treie^e, befonber« ben Tropen ange^örenbe ?[rtett, meift einfarbig fc!^arIa(!^rot^ ober fcbtoarj unb gelb gebänbert. 25ie lang geftretften, gteic!^ breiten Sartoen befi^en jeberfeit§ ein ^unftauge, 2glieberige ^^ül^ter unb ein gegabeltes ^interleibäenbe unb leben in faulenben S3aumftämmen. i. i:ros'>' Newm. ^ü^Ier llgüeberig, lang, jireiteg ®Iieb fo lang ttjic breit, öom öierten an ftnb bie ©lieber länglic^: 9}?unb nid^t rüffeiförmig öerlöngert; ^atsfci^ilb mit aufgebogenen ©eitenränbern unb mef)reren, erl^abenen, geiDö^nüci^ 4— 5 ©rubelen einfc^tie^enben Linien, siuf ssrumen; fteüen fi* bei SBerü^mng tobt. 9 curopäifc^j Slrten, barunter 5 beutfd^e. * K auroraV Fabr. §a(8frf)i(b unb ^(ügetbecfen rotf); bie Sd^eibe beS erfteren mcift^ bunfler, mit 4 breiten, flachen ©ruben unb mit einer fleineren, rauten= förmigen in i^rer Wittt; 3tt)ifd^enräume ber Linien auf ben ^lügelbecfen mit 2 9?ei^en 4e(figer ©rubelen; Unterfeite bunfelbraun; p^Ier unb iBeine etraa« fetter braun; ?önge 8-9 »m g„^^^^. ^.^^ ^-^j^^^ f }\ ^"^^ji^On^itje. liailipyridae''^ mää^tm ftiegenbe täfer, »oelc^e Tajt aue am tointerleibe emjelne leut^tcnbe Dringe befi^en; bie ?eu(^torgane fte^en unter bem emfluffe beö 9lertoenftjfteme« unb fommen auc^ bei ben Sarüen toor. Vettere finb länglic^, flac^ § a'^Ä ,W»arjli(^ mit gelben (Scfen ber fc^ilbförmig ausgebreiteten Ütinge; i^re 5Ra^rung befielt befonberS m Icbenben SAncrfcn. üKon Fennt 4.sn 9i?tPiT. ^ 1) Lycussä^nlit^t; Lycus eine l^ier^er gehörige afri!anif(^e ©attung. 2) bie ?iebe. 3) a«orgenröt^c. 4) Lampyris = ä^nU(^e. I. Coleoptöra. Ääfcr. 135 Lampyris nocti- luca c?; 2/1. 5i9- Lampyris nocti- luca Q, etwa« toergröfcrt. «. liamproeera V Lap. gü^ler llglieberig, mit birfem SSunetgUcb, § britteö bi§ je^nte« ®Itcb beim (^ jtreisciltg getrebelt, beim $ boppclt gcfämmt: ^at«fPb groß, fc^ilbförmig; ?cuc^torgane fc§rao(^ cntraidelt. ®ro§c in Sübamerira le&enbe Strien. L.Latreillei Kirby. ©d^iüärjüc^ pec^braun; C»al«fc^ilb rot^gclb, mit 3 großen fd^raorjenglecfen; glügetbecfen mit einem großen, fc^mar^en ^(ecf auf her gSurjcI, mit fc^mar^em 5lußenranb, auf bem legten 2)rittel ganj fc^roarj, fonft rot^gclb; $?änge 3<^°». »rafilien. 3. liampyris'-^ L. ßctti^tfäfcr, ^o^tttiniöttiürmj^Ctt. gii^ter llglic^ berig, fabcnförmig, sufammengebrücft; Singen groß; (gnbglicb ber Äiefertafler ju- gefpi^t; §at§fc^itb breiter al8 long ; öom abgerunbet; i^tügclbecfen (bes c?) biinn, gleich breit, me^r aU 2 mal fo lang «ie breit; ^eud^t= Organe an ben beiben üorle^ten ^interleibSringen. 20 europäifc^e arten, fcarunter 2 beutf^e. * L. noctilücaV L. (gig. 140 u. 141.). ©raubrann ;§al§f^i(bgrau= getb, mit bnnHer ©d^eibe; §lügel= becfen 3 mal fo lang mie jnfammen breit; 9 o^«ß ?5Iiiget nnb ^(üget* becfen; ?änge beS ^ 10 m^^ {)e§ $ 12—16 1»™ (Surc^a; gemein; fliegt fetten, fi^t nteift im @rafe. * L. splendidülaV L. @rau= braun; §al^f(^ilb öorn mit 2gla8= artig burcf)ftci^tigen Rieden; gtügelbecfen faum me^r al8 2mat fo lang wie breit; $ meißgetb, o^ne §IügeI, aber mit 2 f leinen ©d^uppen fiatt ber ^iigclbccfen; ?änge bc8 c? 8 -9 mm, be« 9 8 — 10°>m. europa; häufig, fteüentpeife fc^r ^äuftg; ftiegt beg Slbenb« tei6:^aft um^er. III. Unterfamtlte. TelepIlOridae '-^. 2)ic8art)en^aben einen »ci«*en, Watjenförmigen, fammetartig behaarten Äör^jer itnb teben auf ober unter ber Srbe. 3" tieUv Unterfamilie gehören über 600 ^rten, weld^e in ben gemäßigten unb falten ®egcnben ibre ^aupt^eimat ^aben. 41. Telepliörus'^ SchaeflF. (Canthäris'^ L.). Söcir^föfcr. p^ter ll^He^ berig, lang, fabenförmig; Oberficfer einfach, mit fic^elförmig gebogener Spi^e; §al§fd^itb breiter ats lang; ^^lügelbeden etma« breiter; @cf)ilbc^en f(ein, mit ab= gerunbeter @pi^e; 53cine* langgeftrecft ; Körper länglic^. 2iuf »tumcn; nü^cn burt^ Sertitgung anberer Ääfev. Xie ?arven finb langgeftredft, flac^ unb mit Slucinabmc ber Untere feite öon fc^warjbraunem Sammetbaar bebedft; fie tcbcn »erftedt unter Steinen unb Saum= »urjeln toon allerlei Meinen 2:^ier^en; bei milbem SBetter erfc^eincn fie ftetlenrecife in 9Kenge fc^on im Sinter auf S^nee, ba^er auc^ Sc^neetrürmer genannt. * T. violaceus*) Payk. Ütöt^Iic^gelb ; gü^ler mit ^lugna^mc beS SöurjelgticbeS fd^marj; gUigelbecfen blau; 3J?itte(» unb §interbrufl fcf)iüärjli(^ ; ?önge 10 ^'n. ^DZitteteurcva ; f^äufig. * T. obscUrusV L. @rf)war5; unten mit bid)ter, oben mit fpärlic^er, feiner, grauer Se^aorung; ^alsfc^itb an ben (geitenränbern breit gelb geföumt; bie beiben erjten gü^lergtieber, foiDie bie ©eitcnränber ber ^interleibsringe ganj ober größtent^cit§ röt^Iicf)gefb ; l'änge 8— 9™"". Guropa; häufig. * T. fuscus'"^ L. (gc^raarj,' fein grau behaart; gü^Iermurjel , S3orbert^eU bc« Äopfe«, C>at8fd)i(b mit 5lu8na^me eine« fc^roarjen glecfeö am ^orberranbe, fowtc ber Umfrei« be8 Hinterleibes rot^gelb; ?änge 12'"™. Gurcpa; häufig. 910. 1) AatATTpo« glänjenb, "-täpot? ^orn, fyü^ler. 2) Xa(x7:up(i unb XafiTtoupfc »on Xaario leuchten unb o6pd «gc^njanj, atfo Seut^tfc^reanj; bei «piiniu« Cicindela genannt. 8) 5Ra(Jt= leuchte, nox 9la(^t, luc6o leuchten. 4) glänjenb. 5) Telephörus = ä^nli(^e. 6) eigentlich TEXeocpopo? ertrag bringenb, nu^lic^. 7) xav^ap(; bie fpanif(^e ^Hege, au(^ ein bcm «orne fc^äbti(^er Ääfer. 8) »iclett. 9) bunfct. 10) braun. 136 Zoologie ober S'jQturgcfd^td^te beö Xijkxxdäj^. 910. Tdephorus rusticus ') Fall. S)er öorigen 5lrt fe^r ä^nü(^, aber ber fd^lüarje ^^lecf bc8 §al«i(f|i(be8 jtemUc^ in ber 3}?itte ber ©c^eibe; 53eine nt{l)t ganj fc^iüarj, fonbern an bcn @(^ente(n bi8 swr @pt^e berfelben rot{) ; ^änge 12—15 °i°i. eurc^a; pupg. * r. pellucidusV Fabr. 9?ot^geIb; f)intere ^Jälfte be§ Äo^jfe«, gütiterf^iijen, ^(ügelbecfen , aWitte^ nnb §interbruft, ©d^enfelfpi^e unb @c^tene ber Hinterbeine ft^tt^arj; gtügelbecfen äuBerft fein ^unttirt, mit feiner, bic^ter, grauer ^e^aaning; l?änge 8 — 10™'". S^Jörblic^eä 9[f?itteIeuro^a ; fe^r ^äuRg. * T.lividusV L. 9töt^Iic^ge(6; Saugen, ein ©timflecf, «ruft, SBurjer beg §inter= (eibeS, @pi^e ber §interfd^enfet unb bie ^interfc^ienen fc^tt)orj; glügelbeden blaß gelbbraun; ü?änge 10— 12™™. gurc^a; pufig. * T.bicöior*J Fabr. 9ftöt^üc^ gelb; Singen, ißruft, SBurjet beg ^interteibeg unb Äniee ber Hinterbeine fd^warj; gü^fernac^ ber@^i^e ju bunÜer; !?änge 5—7™™. (Suro^a; fef^r ^äufig. 5. RliagOity*****^-^ Esch. sruf »lumen unb blü^enten @efträu(^en. dtwa 60 euro^'äifc^e Strien, barunter 20 beutfc^e. * Rh. testaceaV L. ©d^warj; ©eitenränber beS HoIöfc^ifbeS röt^üc^ gelb; untere ^ü^Ierglieber, glügelbecfen, ein X^txi ber @d^enfel, bie (Schienen unb §üße gelbbroun; ?änge 4—5™™. (Suro^a; fe^r puftg. * Rh. melanüra'-> Fabr. SJötl^Iid^ gelb; §ü|ler, mit Slugna^me ber Söurjel, ^ü^e, (g^i^e ber ^lügelbecfen fc^war^; HalSfc^itb fo long mt breit, nad^ Dorn üerengt; ?änge 8™™. euro^a; fe^r gemein. O. Maltliiniis''^ Latr. topf groß, mit breiter @tirn, l^inter ben runben, üorf^)ringenben 5lugen ftorf üerengt; ^üf|Ier llglieberig, fe|r lang unb bünn; Hal8fc^ilb fi^mäler atg ber topf, meift länger al8 breit; ©d^ilbc^en abgeftu^jt. stuf Slumen unb blü^enben Oefträud^en. 37 euro^ätfc!^e ^rten, barunter 10 beutfd^e. * M. ßaveolusV Payk. (pimctätus '"-^ Fourcr.). @elb; Wintere Hälfte be8 topfe«, (gpi^e ber pikier unb einige ^lecfen auf bemHaW^^^ß fdltt^arj; ^lügel« becfen graugelb, an ber @pi^e fcfin^efelgelb , nur wenig fürjer aU ber Hinterleib, berraorren ober runaetig punftirt; ?önge 4,5—5,5™™. euro^a; nid^t häufig. 9. Drilu8"> Ol. gü^Ier llgüeberig, bor ben Wugen eingefügt, mit bicfem Sßurjelgliebe; Oberüefer bon'agenb, mit fd^arfer, gebogener @pi^e unb ba^inter einem großen, fpiljen 3^^"^; ^opf flein, geneigt; @($ilbd^en Secfig; Halöft^i^i> breiter at§ long; gtügetbedcn etwog breiter unb me^r al§ 3 mal fo long, an ber Spi^e einzeln obgerunbet. 9 3 mal fo groß irie bie c^'. 3)ie Sargen ftetfen als (Sc^marc^er in Sd^netfenfcfiaten (j. 33. öon Helix nemo- ralls) unb faugen bie Sc^neaen ganj au?. 6 euroi?äift^e Slrten, barunter 2 beutjc^e. * Dr. flavescens'*^ Fabr. cf fc^^iorj, mit röt^tic^* gelben i^fügelbecfen, ©d^ienenfpi^en unb ^üßen; Hotö* f(^ilb uneben, mit oufgebogenem @eitenronbe, fd^möter al8 bie ^(ügelbecfen; lOänge 6—6,5 ™™. @übli(^e« aTiitteleuro^a; feiten; bie ?aröe ernal^rt ft(^ 6efonber§ »on Fabr. ©lönjenb grün; 9}?unb getb; i^lügelberfcn on ber ®^i§e gelbrot^; fange 5— 6"™. gütliche« gjiitteieuropa; fjäuftg. * ikf. puhcarius') Fabr. ©c^ttjarsgrün; ^opf unb C^aKM^litb faft fAttJorj; äRunb unb ©pi^en ber gtügetbecfen rot^gelb; güt)ler gelbbraun; 33cinc ((^marj- grün, ^öc^ftenö bie 35orberfüBe braun; fange 3«»™. ^ii^rtiic^es aKitteieurc^ja ; ^äufia. 9. AntlioeömusV Er. gü^Ier llglieberig, fadenförmig; ^cfertofter fabenförmtg; Bunge ^öutig, öorn abgerunbet. sTuf »rumen. 7 eurctäifie «rten tarunter 4 beutf(^e. * A. fasciätus'^ L. ©djtrarj; ^opi unb ^al«f(^i(b grün; ^lügelbccfen on ber @pi^e rot§ unb mit einer an ber 9^a§t unterbrochenen, rotten iöinbc oor ber 2Ritte; ißeine bunfel, tniee ber SJorberbeine gelb; fange 3^^. amcpa; ^äuftg. iO. KbaeiisV Er. p^Ier llgüebcrig, fc^mac^ gefügt; Bunge ^äutig, Sedtig; glügelbeden be§ (5* an ber ©piije eingebrürft unb mit 2 ^or^ö^cn ocr* fe^en. le euro^jäif^e 2lrten, barunter 7 beutf^e. * E. thoracieusV Fabr. ©lönjenb fc^njarj; §a(«fcf)itb gelbrot^, um bie ^älftc breiter al§ taug; glügetbecfen etwa« breiter aU ha^ §ö(8id)itb; SBcine bunfcI, SSorberbeine gelb mit bi« jur ©pi^e frfjmarjen ©d^cnfern; fange 3°»m. j^eutf*» lanb unb f^ranfreic^; ^äuftg. 11. DasytesV Payk. p^ter llglieberig, am SSorberranbc ber Stugcn eingefügt, meift öom britten ober öierten ®(iebe an gefügt; ^efertafter faben« förmig; Bunge gerabc abgeftu^t ober anSgeranbet; §al«f^ilb oorn unb hinten obgeftu^t, feitlid) geranbet; flauen an ber SBurjel erweitert ober mit häutigem ^aftia)3pen. giuf SBtüten. Ueber 50 euro)jäif(^e 3lrten, baruntcr 11 beutfc^e. * D. flavipes') Fabr. (plumbßus '"^ Müll.). Körper langgeflrccft; fc^warj; Cberfeite mit aufred)ter, fd^wor^er unb antiegenber, gelbgrauer 53e()aanmg; «Sd^ienen röt^tid^ = gelbbraun; p^lermurjel röt^Ii(f|ge(b : $at§fd^t(b o^nc 2)?ittetrinnc; Cber* fiefer mit einfacf)er ©pitje imb fd^wad^ geferbtem 3nnenranbe; fange 3— 3,5°"n. S^eutft^Ianb; ^äuftg. 1«. Byttlrus'V Latr. %\\\)ivc llgüeberig, üor ben Singen eingefügt; Ober- fiefer l^inter ber (Spi^e mit 4—5 ftumpfen Bä^nc^en; B""9C ttorn büutig, mit faft gerabem S5orberranb; t)ierte8 ^u§gücb berfterft; Manen an ber 2Burje( mit breitem Ba^ne. Sluf Smten. 2 eurc^jäifc^e, jugleic^ beutfc^e 2lrten. i"* B. fumätus'V Fabr. (rosae''-^ Scop.). fängtic^; fe^r bi(^t punftirt; jiemlic^ lang unb bic^t behaart; entweber ganj rot^getb ober fd^warj mit gelbgrouer 5?c« fiaarung unb braunrot^en ^^tügelbedten unb S3einen; Cberli))pe beutlid); 5lugen grofe, wenig gewölbt; fange 3,5—4™™. euro^ja; f;äuftg; Se6cn«weifc ä^nli(^ njie bei ber folgenben 2lrt. -f* B. tomentösus"'> Fabr. (sambüci'*^ Scop.). ^imbcerföfer. fünglic^; fe^r bic^t pun!tirt; entwebcr fc^warj mit bid)t grauer ^e^aarung unb röt^(id) * gelb- braunen i^ü^iern unb ^Beinen ober |)ed)braun mit gclbgrauer ^e^aarung unb rotbgelben gü^Icrn unb 33einen; Cberli))pc !aum ftc^tbar; Singen Heiner, aber ftörfer gewölbt al8 bei ber öorigen 2lrt; fange 3,5™™. (Suro^ja; häufig. 2;ic 5,5 mm lange ?ar»e ift faft brel)runb, gelblic^, auf bem 8tücfen bräunli(^gelb, am Äc^jfe Ii*tbraun unb trägt auf bem tej^ten ©liebe 2 nac^ oben au^einanber wci(^enbe unb gelrümmtc, braunrotbc g^i^en; fte lebt im 3uni unb 3uli in Himbeeren, mitunter and) in iörombeeren, n?cbur(^ fic fc^äblid^ toirb. 1) 9«it 2 g-Icdten. 2) fein gcronbct. 3) ffo^artig. 4) av8ox6u.oc Stumen ^flegenb. 5) mit einer »inbe (fasc?a) »erfe^en. 6) i?jßai6; «ein, gering. 7) am Xffcxaic au«gcjei(^net. 8) SaauTT]; 9iau^^aarigfeit, 8ao6; rauf), bic^t behaart. 9) flavus gelb, pes 5u§. 10) blei» farbig, plumbum 33rei. 11) ob von ßu-i? glafcbe ober ß'Jfe, einer großen §ornpIatte auf ber S?orberbruft unb je 2 Iteinen §orn= flotten auf 9)littel= unb §interbruft, mit gegabeltem, legten §interleib§ringe, !urjen, 4glie= berigen ^ü^Iern, jeberfeit§ 5 ^unf taugen, mäßig langen Seinen; [ie leben meift öon anberen Onfelten, einjelne toon ST^ierreften (g^leifc!^, §aut, 2lag). 2)ie etiua 700 befannten 3lrten ge=: l&ören ganj befonber« ben 2ro))en an. Uebcrfi^t bcr tiJic^tigften ©attungen ber Cleridae. ^üßeöglies rerfieö gußglieb »on oben fit^tbar; Äo^f eiförmig berig ;_^or= | ^ ^ TSIugen grob facettirt, groß unb borfpringenb, 21ug ^„ "j fac »erfAmoüen; V toerbcdJt; |"'2"J3 ^^^J* jbie 3 legten gü^lergtieber bilben eine M^nngenb;l breierfige, flat^gebrüdte Äeule 4) berbfuft mitjerfteg i5fu§=h feitenftüden | "jtoeiten 1) TiUus. 2) Oj^us. i&ren 9ieben=^ gtieb toom J klugen fein fbie 3 testen j^ü^Ierglieber bilben eine facettirt, j Keine, gefägte Äeute Z) Clems. mit 3glieberiger, fc^maler Äcule 1. Tilliis'^ Ol. p^ter mit 4-9glieberiger, Trichödes. gü§e 4glieberig; S5orberbruft toon i^ren S^ebenfeitenftüden burc^ eine S^ia^t getrennt; erfteS 0^u§glieb toom jteeiten untooüftänbig berbecft; gü^ler ^ " 5) Corynetes. gefügter Äeule; Obcrtip^e gerunbet; ßnbglieb ber ^iefertafter eifi3rmig, ber ?ip|3entQfter quer 3edig; Bu"9e Söutig, leicht auggeranbet; ^alsfc^itb länger a(g breit; glügelbecfen hinten ah' gerunbet; ^roeite« bis öierteS ^ußgtieb 2ta^^ig; 0anen gef|}alten. siuf srüten unb auf frif^ gefaßtem §oIje. 4 euro^äif(!^e Slrten, barunter 2 beutf(^e. * T. elongätus'J. ©(^irarj, mit feiner iBe^aarung; glügelbecfen bläulid^fc^mars, ^unttirt-geftreift; §al«f(^ilb be8 (^ fc^marg, beg 9 rot^; i^önge 7 — 8 ^^. (Suro^a; feiten. 9. OpiliisV Latr. p^Ier fabenförmig, nur bie 3 testen ©lieber etmaS öerbidt; Äiefer= unb ^ippentafter mit beilförmigem Snbglieb; B^UQt 2Ia^^ig; irotim big öierteS pBglieb 2Ia^^ig; tiauen einfac^. Seben^weife »ie bei ber öorigcn Gattung. 4 euro^äifc^e Hrten, barunter 3 beutfd^e. * 0. domesticus^^ St. 2)unM= ober fd^mor^braun; ^^ü^ler, S3eine, @^i^e ber glügetbeden unb eine Cluerbinbe on ber SBurjet berfelben bla§ge(b; Hinterleib rot^getb; ?änge 6 — 7 ^m. ©übtic^e^ aRitteleuro^a; nic^t feiten. 3. ClerusV Geoffr. (ThanasTmusV Latr.) Sunt- fttfcr. p^Ier !ur^; Cberü^pe auggeronbet; ©nbgüeb ber Si^pentafter fe^r groß, beilförmig; »,\xno,t 2 lappig; §a(8= fd^itb ^erjförmig, leinten öerengt, fd^mäler aU bie ^iemlid^ hirjen glügelbecfen; jn^eite« big öierteg gußgtieb 2(appig; ttauen einfoc^ ober an bcrSBurjel ja^nförmig erweitert. 2«eiften8 auf frifc^ gefälltem §oIje, ttjo fie toon anberen 3nfeften leben. 5 euro^äif(^e, äuglei(!^ beutfc^e Wirten. * a. formicariusV L. (gig. 143.). 9?ot^; Äopf, SSorberranb be8 HoIgfd)iIbcg unb bie ^(ügelbecfen fd^mar?, Ic^tere mit rotier Sßurjel unb ba^inter, fottjie öor ber @pit5c mit je einer weißfilsigen ißinbe; S3eine braun; Pßc roftrot^; ?änge 6— 9 mm. q^^^^^. |e^r häufig; be= fonber« m j«abetoalbungen; Ääfer unb ?aröe nüöen bur* SJer= tilgung forftfc^ablic^er Snfeften. 1) Cleni8 = ä^nti(^e. 2) t(Uü> rupfen, abreißen. 3) verlängert. 4) o^ottoXo?, opillo ©(^äfcr. 5) jum §aufe gehörig. 6) xX-^po? ^ei§t bei Slriftoteleö ein in ben Sienenftötfen f(^äbli(^er SBurm, öieüeit^t bie ?ortje einer Gallerla. 7) i)avd(jt[j.oc tobbringenb. 8) ben «meifen ä^nlic^ (formlca 2lmeife) in feinem emfigen Umherlaufen. I. Coleoptßra. Ääfer. 139 41. TrleliödesV Herbst. ^mmen= ober öiencnfäfcr. ^üljUx furj; Stugenftarf 3e(figau§geranbet; Oberlippe faft 4e(fig; Äiefertafter mit Derlängertcm, obgeftu^teu (Snbgüebe; ^ip^entafter mit Secfigem Sitb* güebe; ^ungeau^gei^anbet; §Qt«fd^iIb narf) hinten ocr-- cngt; ^lügelbecfen öerlängert, gteic^breit, fein runjeUg punftirt; gtreite« bis üierteg §ußg(teb 2 lappig; jnjeiteö gußglieb ber ^interfü^e lang, ct)Unbrifd); Alanen einfad^. Sluf Slüten; leben toon anbeten 3nfcften unb toom S3Iütenfafte. 15 europäif(^e Wirten, barunter 4 beutfd^e. -f* Tr. apiarius^^ \j. ©emeiner 33ienenfreffer. (f^ig. 144.). ©c^trarsbtan, jottig behaart; ^^lügel-- becfen rotl^, ®pi^e nnb 2 breite S3inben fd^marjblau; l?änge 8 — 15°»™. euro^a; häufig. S)ie ?arüen fommen mitunter in unfauber gehaltenen Sienenftöden öor, teo fie inöbefonbere bie S3ienenlart)en treffen. * Tr. alvearitbs^) Fabr. @d^tt)arjbtan, jottig be= ^aart; ^tttgelbecfen rot^, 9la^t, ein i^Iecf üor ber @pt^e nnb 2 breite S3inben fc^marjbtan; ^änge 10 big 13 mm. 2)eutf(^Ianb unb granlreic^; pufig. 5. CopyMetes'^' Herbst (NecrobYaV Latr.). ^olöcnfttfcr. p^Ier furj; Oberlippe breit an§geranbet; (Snögtieb ber Ätefertafter faft ino^enförmig, abgeftn^t; ^nix^t l\\x%, öorn leicht an^gebuc^tet; §al8fd^ilb qner, hinten dercngt; glügelbecfen hirj, abgernnbet, mit etraa« er^ö^ten ©d^nltererfen nnb mit ^unft« ftreifen; britte« ^nBgÜeb 2 lappig. ?eben »on t^ierifc^en Stoffen, befonber« gern in S^ierputen; fommen aber aud^ auf Stumen tor; finb jum 2:^eil fcurc^ ben §anbet weit toerbreitet »orben. 9 europäifc^e ^rten, barunter 6 bcutfc^e. * C. ruficollis') Fabr. S)un!eIbIou, ht\)aoxV, §alsfc^ilb, SSnr^er ber glüget^ becfen, Ünterfeite mit 2tu«na^me beS .^tnterteibeö nnb ber33eine rot|; gingelberfen ftabibtan, mit feinen ^unftftreif en ; ?änge 5 mm. guro^a; jiemtic^ feiten. * C. violaceaV L. 2)nnfeIbtou ober bfangrnn; be^oart; Unterfeite, S3etne unb i^ü^Ier fd^tüarj; glügelbecfen mit ftarten, in ber äRitte öerfc^rainbenben ^unft* reiben; $?änge 4— 5 ^m. gu^o^ja; fetten. * C. rufipes"^ Fabr. S)nnfelbtan; behaart; gn^tergeißet , 3)?unb nnb 53eine rot^; i^Iügelbeden mit jicmlid) groben, ungefähr in i^rer 2)?itte üerfd}minbenben ^unftftreifen; ?änge 4— 5™™. guro^^a; fetten. 26. g. llLylo|ilias;a''. ^ol^freffet, ^ol^hol)tet (§. 886,26.). güfiler meift 11 güeberig, üor ben 5lugen eingefügt; Äopf tjänfig t)om §atöfrf)ilbe bebecft; S^orber* unb TOtel^üften ct)tinbrif(^ ober tugelig; (Sd^entel an ober fe^r nabe an ber @pi^e ber ©d^cntelringe eingelenft, fo baß bie ^äng«* ayen bciber 2:^eile eine gerabe ?inte bilben; ^üße meift 5gtieberig; S3au(^ mit 5, fetten 7 9?ingen; Körper ctjtinbrifc^, me^r ober weniger geftrecft. greift rieinc, un- anfef^ntic^e täfer, n?el^e fic^ bei 2;age in ben ?aröengängen aufbalten unb erft be« ?lbcnb« ^ertoorfommen unb umberfc^toärmen. 3)ie langgeftrerften, ci^Iinbrift^en, »eic^tjäutigen l'aröcn befi^en an bcm abioärt^ gefrümmten §interleib«enbe 2 bornige (Snbfpißen, ferner 2= — 4glies berige "i^iiifUv, beutlid^e Seine, jebot^ feine ober nur unbeutli(^e ^^JJunfiaugcn; fie bobren im §olje lebenber unb tobter Säume ober in ^itjen ober in trocfenen, t^ierif^en Stoffen. 2)ie ja^Ireid^en 9lrten »erben oft in mehrere, fleinere ly'iwilien (Lymexylonldae, Ptiiildae, Apatidae, Ci-ssidae) toert^eilt. 912. 1) TptxtoSir]; parig. 2) in StiJden ber »ienen (apea) lebenb. 3) alvearlum »ienen= forb. 4) xop!Jvf|T7)C Äotbenträger. 5) v£xp6; ?ei(^e, ßt6ü> tebc. 6) mit rot^^em (rufus) ^alfc (Collum). 7) »iolett. 8) mit rotten 5ü§en (rufus rot^, pes 5u§). 9) C'-iXov ^olj, f öom ^aW ^5'^ fti"^ { ^^<^^t 2) Rintw. glieb m6)t{ fcfeilbe bebccJt: I emgerugt; Ij^iüaelbecfen alatt unb alänjenb 3^ Gibblm öertürjt fc^Ube bebccJt; I emgerugi, igiügelbecfen glatt unb glänjenb ^) Gmium. intelMften »-^"^^'^^^ '^^ fp^Ier fabenfprmi| mit 3gliebe= wenig üortretenb S3orberranbe J riger, formaler Äeule 4) Andbtum. ber Slugen Ip^ier be8 c? fammförmig, be8 etngerugt ; V ^ gg^ägt 5) Ptüinus. erfieö gu§=Cto^f Hein unb big ju ben Slugen eingefenit; gü^Ier lOgliebe* fliieb »iel rig; (Snbglieb ber tiefertafter abgeftu^t c^Iinbrif^ 6) Apate. «einer algj .pgg 4glieberig; gü^Ier lOglieberig mit Sglieberiger \fptt i?beTl^''^r0'*"s) ^^"^^' enbglieb ber tiefertafter tängli(^=eifi?rmig. 7) Cü. •*"*??* i^üße (tüenigfteng Beim ö') 5 glieberig; gü^Ier llglie^ ^ jiet^Dar; berig mit 2glieberiger Äeule; (änbglieb ber Äiefer= V tafter eiförmia ben ober unbeutitdp; . , ^ - ^ . „ tafter eiförmig 8) Lyctus. 1. liyiitexyloiiV Fabr. 2ßcrftfttfer. p§(er llgltebeng, fabenförmtg; @ttm breit; (Snbgüeb ber Äiefertafter beim cj' mit einem quaftenartigen S3üf(fiei fd^mater, löngüc^er 33Iättc^en; §alg[c^i(b länger aU breit, nac^ üorn üerengt; ^lügelberfen bi§ gum testen 35iertel be§ Hinterleibes reic^enb, bon ben glügeln ettt)a§ überragt; 53aU(^ mit 5 Usingen, a «arten, bie einjige euro^äifc^e ift: i"* L. naväleV L. ^oljbo^rer, 9Jiotrofe. c?: fc^morj; f^tügetbecfen an ber äßurjel big jur 2J?itte ber ^aijt, Hinterleib unb ^eine gelb; $?önge 5 — 8"»™. 9: ocfergelb; Äo^jf, 9?onb unb ®pi^e ber glügelbecfen fc^mör^Iic^; ?änge 7 bis 12™™. (guro^a; nid^t häufig; in eid^en^olj; tritt mitunter auf fte S3ögel, Sämereien, ©etreibe u. f. tt». fe^r fc^äb* \iä). 2)er Ääfer ift Bei Sag träge, Bei Dlac^t aBer befto teBf;after, inbem er fe^r f(^nell na(ö S5eute umherläuft, '^uxä) angefeuchtete, nac^tg auggetegte ^^ftanjenftengel ober Seinioanb^ ftüdc^en fönnen bie täfer angelodt unb bann beg SJtorgeng aBgeflopft unb getöbtet »erben. i"* Pt. crenätus'J Fabr. gaft fugeüg; jimmetbraun; Hatsft^itb biet breiter a(8 lang, mit bid^tem Höorfils an ber Oberfläd^e; glügelbeden higelig» eiförmig, ftarf geferbt-geftreift, fein gelbgrau behaart; ?änge 2™™. (guro^a; nic^t feiten. 3. dbliium '^ Scop. güf|(er llgüeberig, fabenförmig, faft fo (ang )x>k ber Körper, bid)t behaart; (Snbglieb ber ^iefertafter taug -eiförmig; ^lügelbecfcn an ber 9fJa^t bermad^fen unb ju einer blaf enartigen , burc^frfjeinenben fuget auf* getrieben; glügel festen; p^e fabenförmig; Manen fe^r flein. 3n öäufem, Befonberg an t^icrif(^en ©toffen. 2 euro^äifc^c Slrten, barunter eine beutfc^e. 1) Au[xri SBerberBen, Schaben, 56Xov ^clj. 2) ju (griffen (naves) in SSejie^ung fte^enb. 3) TCTYivo; Beftebert, mit SBejug auf bie feberfijrmigen ^^üf^Ier von Ptinus pectinicömis, toel(^cr täfer je^t in ber ©attung PtilTnus fte^t; Vieüeid^t .richtiger aBjureiten von cp&(vu> tocrberben, jerftören, müßte bann aber Phthinus f^eißen. 4) vCtitw iä) Bene^e, ivaf(^c. 5) 2)ieB. 6) gelcrBt. 7) toon gibbus getoöIBt. I. Coleoptgra. Äöfcr. 141 f* G. scotias Fabr. toftantcnbraun ; olaSorttg, gtänjenb unb burt^ft^cincnb ; §. 912. C)at«[(!^tlb fe^r furj; p§ler unb S3eine btd^t mit gelben, gtönjenben paaren be= bedt; ?änge 3™™. Surc^ bcn §anbet über bie ganje grbc verbreitet; in 3>eutf(6Ianb fetten; tüirb mitunter in 9iaturalienfammlungen WitWä). 4. Aiiobium'^ Fabr. ^agcfttfcr, ^oi^6o|r!äfer, Söcrf^ol^fäfcr. gü^Ier llgtteberig; ©nbglteb ber tterertaftcr fc^tef obgeftu^t; ^alsfc^ilb tapujen* förmig, buddig, mit frf)arfen @eiten!anten , hinten abgerunbet; @d^ilb(^cn Hein; glügelbecfen maljenförmig. (^ meift «einer al§ 9. 2)ie ?artten leben im §otie, bie Ääfer meift auf bemfelben ober auf btü^enben (Sefträuc^en. Xie SJäfer fieöen fi«^, wenn fie geftört »erben, mit angesogenen Seinen unb gü^lern tobt; toiele :^aben bie ©ewo^nbeit, mit ben Oberliefern gegen einen l^arten ©egenftanb anjuf^lagen unb fo einen ^ot^enbcn ?aut 3U erjeugen, burd^ »eichen ö' unb Q fi(!^ gegenfeitig anloden. a. ^lunerbecfen ^unftirt:fleftreift. f* A. paniceum*^ L. 33rotföfer, S3rotbobrer. turj, waljcnförmig; röt^It(^« braun; fein unb giemlic^ bid^t bel^aart; §al§fd)ilb o^ne ^öcfer, üiel breiter aU lang; glügelbeden faum breiter, fein unb regelmäßig pun!tirt»geftreift, mit äuBerjt fein gerunjetten ^raifc^enräumen ; ^änge 2 — 3 mm. gu^^^ja. ^ebr pufig; in^äufem, tüo er oft Sammlungen toon ^^^ffanjen, ^^flansenfamen, alteli, i^arte^ S3rot, fotvie überhaupt aüe ftärfeme;^I= unb jutfer^Itigen ^ffanjenftoffe jerftört; auä) in (Sd^ifföjwiebacf fommt er bor, fotüie in toerfci^iebenen Siaturalien auä bem 2;i^ierrei^e. SDerben bie betreffenbcn Oiäum* lic^feiten gel^eijt, fo trifft man ju jeber 3abre8jeit Ääfer, ?artocn unb ^u^)^en an. -f* A. pertinax^^ L. .^lo^ffäfer, Sobtenu^r, Slro^fo^jf. ©d^roar^, ober :pec^braun; o^ne ®(anj; anwerft fein unb turj grau be|aart; .^interranb be8 l^öderigen ^oI«fc^iIbe§ beiberfett^ mit einem bic^t gelb betörten gled; i^änge 4,5 — 5,5""™. guro^ja; häufig. Ääfer im 'Mdi unb 3uni in unferen Käufern, ^od^t. ?artoc in alten bürren äöeiben, Gfd^en, S^beu, toorjugStoeife aber im ^olje unferer ^oljgerätbe. -f-* A. striätum"^ Ol. (domesticum '^ Fourcr.). 3öerf^oIj!äfer. fetter ober bunfler pt^hxaun; öußerft fein unb furj grau behaart; ^atgfd^ilb am ©runbe, bor bem @c^i(bc^en mit einem ^öder; ^lügelbeden etma« breiter al8 baS §al«« fc^ilb; Ie^tere§ mit einfad^en (ntc^t geferbten) ®eitenränbern; ?änge 3 — 4 ™m. ©uro^a; häufig. 2)ie Sar»e greift befonber« bie an§ toeid^em §oIje l^ergcfteüten §auä= gerät^e an. b. ^lügelbecfen ol^ne Streifet!/ fein punftitt ober geriinjelt. -}-* A. tesselätumV Fabr. (pulsätor'^ Schall.) iBuntmürfeltgcr 9?agcfäfer. (gig. 145.). ©d^märjtid^ rot^braun, fein unb anwerft bi(^t punftirt; bie gan^e Oberfeite mit fleinen, ou« golbgelben ^ärd^en gebilbeten gteien; ?ängc 5 — 6™™. guro^a; nic^t fetten. Ääfcr im Sl^rit unb 3Jlax, poä^t. Sartoe im SSatbe toereinjett in entrinbetcn ©telten atter Säume, toorjügtic^ in gid^en, ]ixnzx im Satfen- lüerf unb ben 2)ieten ber §äufer, auc^ ^ier meift toereinjett. * A.molleV L. 2Beid)er 9lageföfer. ^ött)Ii(ibraun, fein unb fe^r bic^t ^unftirt, fe^r fein grau behaart; §a(§f(f)ilb fia6) gemölbt, o^ne @r§abenl§etten, mit ge* bogenem §interranb, öiet breiter aU lang; glügelbetfen !aüm breiter, beim 9 meift an ber 'Bp'ii^t ^eüer; ^änge 3 — 4 mm. guro))a; jiemli^ fetten. Ääfer im g«ai unb 3uni in ber ^Räf^c öon ^Zabetbot^, auc^ in §5ufern. ?ar»e auf jungen jtrieben frifc^ gefällter 9?abelbäume. f * A. dbiefis") Fabr. 9iötf)Iirf) gelbbraun, fein unb fe^r bic^t Vunftirt, fe^r fein befiaart; ^atssfrf)ilb bor bem @d)itbct)en mit einer furzen, glänjenben, etraaS erhabenen ![?inie unb faft gerabem .'pinterranbe; ?änge 3™™. 9iörb= lic^eä gjiitteteuropa ; aemein; ?artoe in ber »iinbe ber ^Rabel^öljer unb m frifc^ abgcfaUcncn Sannen^ unb ganj befonber« ^if^tenjapfen. gig. 145. Anoblum tesse- lätum; 3/,, 1^ 'Avaßt6u) njieber aufleben. 2) jum 33rot (panis) in SBejie^ung fic^enb. 8) ^art= näcfig. 4) geftreift. 5) jum ^aufe geprig. 6) geioürfctt. 7) einer ber ftö§t. 8) »ei(^. 9) abies 2anne. 142 3ooIogtc ober S'^aturgefc^ic^te beS X^mxtiäi^. 5. PtHiniis'-^ Geoflfr, ^amm6o|r!ttfer. p^ler llglieberig; gnbgüeb ber ticfcrtafter ntc^t erweitert; Bwnflc ^äutig, gefpalten; glügelbecfen bop^elt fo lang wie jufammen breit; törper langgeftrecft. 3n trctfenem ^oi^t. 5 eurc^jäifc^e SIrten, barunter 2 teutfc^e. -f-* Pt. pectimcömisV L. S3üc^erbo^rer. (^ig. 146.). ©ci^irars ; glügelbecfen braun; p^Ier unb ^eine rötf)U(^ gefbbraun; mitunter ber ganje Äöfer braun; giügelbeden oerroorren |)unftirt, o^ne erhabene lOinien; ?ängc 4—5™™. eurc^a; häufig. So^rt in 33u(^en=, (5i(^en=, 2[^orn= unb ^lußBaum^cIj, im SSalfentoerl ber Käufer, jerfiört l^öljcmc ©erät^e unb burd^bo^rt 33ü(^er mit ^olseinbänben. 6. Apäte'-^ Fabr. (Bostrychus '-^ GeofFr.). p^Ier tüXh mit Sglieberiger, (ofer Äeule; cftatsfc^ilb budflig unb ^öcferig; f^Iügelbecfen n^aljenförmig. on altem ^olgc. 6 euro^äifc^e Slrten, barunter 2 beutfd^e. i"* A. capucina'^ L. ta^usenfäfer. (Sc^raorj; ^{ügel= bedfen unb Sauc^ rot^; ^alsfc^ilb öomnic^t eingefc^nitten, geförnt; glügelbecfen tief öerraorren punftirt; ^änge g — 12 ™™. euro^a; häufig; befonber§ in altem Si(^en= 7. Cis'^ Latr. ^opf gemlJIbt, öom geranbet; §ot8= fc^ilb an bcn «Seiten geranbet; ©d^enfel breit, äu= fammengebrücft; Äör^er längüc^, gemölbt. d niit 2 ©timl^Öcfcm. 3n i^irjen. 35 euro)?äif(^e STrten, barunter 20 beutf(^c. * C. boHHV Scop. (^g. 147.). ^ed^fd^marj , braun ober gelbbraun, bid, mit anwerft fur^er, bic^ter 53e^aa= rung; gü^Ier unb S3eine roftrot^; §a(«f(^itb uneben, in ber 5Dätte unbeutlic^ gefielt; g^ügelbecfen fe^r fein unb bid^t punftirt, bajnjifd^en größere fünfte; ?önge 2 big 4mm. (gurc;>a; gemein; in SSaum^iljen. 8. liyctusV Fabr. SjiUntfttfcr. Slugen jiem» 1x6) gro§ unb öorfpringenb; ^al§fc^ilb 4ecfig ober etwa« nac^ hinten öerengt; ©c^ilbd^en ^unftförmig; ^lügel* beden faft roatjenf örmig ; ^^üBe fe^r bünn; fünftes p^glieb fo lang mie bie öor^ergel^enben jufammen. 3m ^clse unb unter 33aumrinben. 5 euro^äf^c Strien, barunter 4 beutft^e. i"* L. canalicidätus^^ Fabr. ©erinnter @plintfäfer. ^ec^braun ober braun; gü^ter unb 53eine roftrot^; Äopf unb t'cilsfc^ilb bic^t fömig ^unftirt; leljtereS mit fein geferbten, geraben ©eitenränbem, redf)tttiinf(igen ^interedfen unb einer breiten SDZittelfurc^e : ^lügetbecfen geftreift, mit fein pun!tirten unb reiben» meifc behaarten ßtt'ifc^enräumen; ?änge 4—4,5 m™. (Suro^ja; ^äuftg. täfer in ■Käufern jd^cn im Wdxi unb 3l^^ril, im greien (SBalb, 3intmer^Iä§cn , ^cljlagern) im 3uni unb 3uIL ?artje im g):Iint=, aber auc^ im .^em^olse öon Jiupaum, Giemen, (Sf(^en, SHoäicn u. f. ö>. unb in ben barouS gefertigten ©egenftänben. gig. 146. Ptilinus pectini- comis; 4/i, 1 5ig. 147. Cis boleti; 5/i. 913. 2. tlntetot^ttimg. ^äfet (§. 885,2.). gtteberig. üetei'Oiiiera ' Hinterfüße 4 glieberig ; 3Sorber* unb äiüttelfüße 5= 1) ÜTfXov glaumfeber; ba^cr geberl^omfäfer. 2) pecten Äamm, cornu §crn, gü^Ier. ^) p?^'^^ »ctrug, Xäufc^ujtg, toeil bie Ääfer fic^ im ^ols üerfterfen unb tobt fteüen. 4) pöOTpu^os ^aarlotfc, bei «rifioteleS ba« cJ beä ?eu(^t!äfcr8. 5) »on capucJum .^a^juje. 6) xlc $oIj= au^ Äomtourm, 7) boletus ?ot^er^Uj. 8) eine ©tobt auf Äreta ober na^ Olligcr'« SSermut^ung toon X'jytq Statten, ginftemiS? 9) mit einer fleinen 8tinne. 10) etepos »erf (Rieben, ungleich, [A^po; 2:^eil, ©lieb. I. Coleoptgra. ^äfcr. 143 Itekrfic^t ber Sömüien bcr Heteroiiiera. Porter* f>üften faft immer ans einanfcer fte^ent, ftetgfcgcfc« ober förmig toor= ragcnb; Äo^f ^arf geneigt, fcefceutenb breiter al« berißcrberranb be§ an ber Spi^e »erengten Salg= fc^i(be§, fti'nten ^alefcrmig verengt, häufig toie an einem Stiele ^ängenb; ^^tügelbeden »iel breiter al8 bie 9[öur»el bes §otgf(^iIbeg; j^fügelbecfen nic^tcternur wenig breiter ai§ bie S3aftS beg nac^ öorn »er= fc^mäterten flauen einfach; Süften faß ftets getrennt; SSorber^üften fugclig, in bie ®elenraruben me^r ober weniger eingef(^Ioffcn ; ^inter^üften quer 5u§ffauen in jteci ungleiche feälften geipalten, eine Hälfte mitunter famm« formig gejä^nt /©elenfgrubenbct ^. «orb er lüften 5u§= I gcfc^Ioffen .... ©elenfgruben ber S3orber^üften hinten offen... Gnbglieb ber Äicfertafter beiifcrmig; Cberfiefer innen mit häutigem Saume; ^ü^Ier fabcn* förmig ober leicht gefägt. Gnbglieb bcr Siefertafter einfach ; Dberfiefer o^ne häutigen Saum; gü^Ier gefägt, gefämmt ober fä(^ erförmig Äo^jf rüffel= förmig »cr= 27) MelaaoMmäta. 34) Veaieaatla. 2S) Lagrildae. 30) Pyrochroldae. 32) XordeUIdae. 33) Bhipiphorldae Äo^)f hinten ni(^t ^aleförmig oerengt, gerabe tJorgeftredt ober biö ^u ben 2tugeninba^5>alös-^ fc^ilfc jurücf^ieöbar, ^äufig bei 2tnfi(^t toonobentoonbiefem fafi ganj öerberft; 5ü^Ier feiten länger aU Äopf unb ^algft^ilb ju= fammen, enhoeber faben= förmig ober etwa« »er= birft ober mit mehreren < größeren Gnbgüebern Seine jiemlic^ furj; »orleltee gutglieb getoö^nlic^ einfach; längert ober 3ecfig tugc» f^Ji^t; &ur= jelbe8^ar«= mllt§ ftet« fd^mäler aI8 bie glügels berfen; ^vl- gen nic^t au#geranbet. 29) Salpingidae. Äo^f 3e(fig, wenig »or= geftrecftober inbae$alg= f<^ilb jurürfs gejogen, le^^ tereö naify »om »erengt, hinten faftlo breit »oie bie Flügels beden; äu* gen au«* geranbet ... 31) Xelandryldae. t^ü^Iet bünn, tang, wenigftenä fo lang »ic bcr ^albc Äör^cr, borften* ober fabenförmig; Seine lan^, f(^lanf; »Orientes guiglieb l^erjförmig ober 2 lattig 35) Oedemerldae. 27. g. iflelaiiosomata ^ (Tenebriomdae, '-^ Cistelidae '^). §. 914. ^d)tvat^fäfet (§. 913,27.). Cberfiefer furj, fräftig; Stugen quer, ooni QUÄgeronbet; ^ü^Ier in ber cRcgel 11*, feiten lOglieberig, feitlic^ cor ben Slugen unb unter bem Äopfronbe entfpringenb ; Ruften fafi ftet« getrennt; 93orbcr^üften fugelig, in gefc^toffenen ©elcnfgruben liegenb; ^inter^üftcn quer; glügelbecfen oft in ber DfJa^t oerroac^fen, bann fehlen ^lügel; S3au(^ mit 5 freien jRingen. gnan fennt ettoa 600 Gattungen mit runb 4500 2trten, bie in fe^r ungleicher SBeife über bie Grbe »erbreitet ftnb. Färbung meifi büfter ober fc^warj; »iele ftnb mit einem feinen i?ul»erfecrct überftreut; bie meiften jcic^nen ]id) burc^ einen ttarfen, wiberlic^en Ö^eruc^ au*. Sie leben »crjugSweife an bunflen, feuchten, bum^figen Crten; anbere, lebhafter gefärbte galten fi* auf Slüten, @ebüf(^en unb Säumen auf. Xie ?ar»en finb febr langgeftredt, f(^mal, mit 4gUebe« rigen gu^Iem, o^ne ober mit jebcrfeit« 2—5 ^unftaugen, mit Sglicberigen Seinen unb meifieng mit 2 ^omfortfä^en auf bem legten Äörperringe. 1) Milai f(^ttjarj, aetter üon ben ' hinter lauften aX§ öcn ben Sßorbcr^üften entfernt; fohlen ni(^t bi(^t fcel^aart Alanen^ einfa(!^; öinter= bruft 5tem= lang; Witten pften üiel weiter, bonben §inter= Ruften aU toon ben S?crber= pften ent= . fernt; ^ü^Ier fabens ober ft^nur= förmig ober altmä5= lic^ gegen bie @^i^e üerbitft; 5) Tribolhim. 6) Gnathocerus. Stugen nierenförmig ; £inn gro§, runblic!^; Söorberf(^ie= nen gegen bie @)ji§e nid^t ober nur fe^r wenig erwei= tert ; ^lügel fehlen 1) Blaps. 2lugen öom Seitenranbe be^ Äo^fe« burd^fe^t unb in jwei 2;6eile getfieitt; Äinn flein; ^orberfd^ienen gegen bie S^i^e allmäf^Iid^ erweitert; gortfa^ beö erften 33au(^s ringet 6reit, an ber S^ji^e abgerunbet 2) Opab~um. aJZunb ganj toon bem aufgewor^ fcnen, rau()en Äopffd^ilbe be= bedt; gü^Ier aßmä^Iic^ gegen bie S:^i^e Ijerbicft 3) Bolitophagtis. aj'Iunb beutlic^ toorragenb ; 9)tittel* bruft mit einer tiefen ®rube xwifc^en ben 3Rittetpften jur aiufna^me eineö fd^malen %yxU fa^eg ber SSorberbruft; .^ör^cr f urj = eiförmig 4) Diaperis. (^ü^Ux mit 3 größeren (Snbgtie= bem; ^o^f biö ju ben Slugen in8 §al§ft^ilb eingejogen Oberfiefer be8 cT in j^orm jweier auf = unb einwärts gebogener §örner borragenb; §ü^ler fabenförmig. . 5ü:^Ierbom fünf- ten ©liebe an toerbirft; enb= / gtieb ber ^ie= fertafter Iang= eiförmig 7) HypopMoeus. i^ü^Ier f^nur= förmig, gegen bieSpi^enid^t ober nur wenig berbicft; Snb« glieb ber Äic= fertafter gegen bie Spi^e »er« bicft, an ber L. (gig. 149.). ©c^rcarj ober graufdittjorj, g(anjIo§, bic^t förnig punftirt; ^al^i'c^ilb foft 2ma( fo breit lüie lang; glüge(= bccfen [o breit lüie ta^ ^a(«[d^i(b, um bie ^älfte länger aU jufammen breit, mit erhabenen (Streifen unb basmifdjen fleinen, glönjenbcn §ö(fem; $or^ berfc^ienen an ber @pi^e in einen 3edigen ^a^n erweitert; $?Qnge 7 — 8 mm. eurcpa; fe^r gemein; im orrüfija^^r häufig auf fanbigen SBegen. 3. Bolitopliä^ffiis'^ 111. ^tljfäfcr. Körper ei= ober (ängüd^ eiförmig; ^ü^ter unter bem topfranbe eingefügt; (Snbgüeb ber tiefcrtafter ei= fi)rmig jugefpil^t; §a(^[d}ilb breiter aU lang, etraoS fc^möter q(8 bie ^ügclbecfen ; glügelbecfen furj maljenförmig ; 53eine ^iemlit^ bünn; @(^icncn am Stußcnranbe ungcjä^nt, an ber @pit5e o^ne beutlid)e enbbornen. on »aum^ifjcn. 4 curo^jaifc^c, jugleic^ beutfc^e Slrten. * B. agaricÖla'J Panz. @d^tt)arj, braun ober rot^broun, o^ne ®Ianj; ^qI«« fd)ilb jiemlic^ ftor! gemöfbt, öorn nur feid^t anSgefc^nitten, mit frf)mo( ab^efe^tcm, fein geferbten @eitenranb; glügelbecfen mit feinen, erhabenen l*äng«ftreifcn unb ba^,mi|c^en einer ^ei^e öon großen fünften; ?änge 3™™. Gurc»>a; fe^r gemein. 4. I>Maperls'> Geoifr. Äörper furj-eiförmig, jtarf gerobibt, gtott; f^ü^ler fur^, bicf, mit 8 bebeutenb größeren ©nbgüebern, tueld)e boppelt fo breit wie long finb; (Snbglieb ber Äiefertafter längli(^; ^al^fc^ilb imi me^r als bie Hälfte breiter al^ lang; glügetbecfen faum um bie ^ölfte länger aU jufammen breit, fo breit mie baö §alefd)ilb, hinten attmä^lic^ jugefpi^t. 2)ie einjigc curopäifc^e 3lrt ift: * D. hoUti") L. ©länjenb fd)n)ar5, nnbel)aart, fe^r fein unb jerftrcut punftirt; i^tiigelbecfen fein punttirt = geftreift, eine breite, ge.^äijutc 8inbc on ber Surjcl, eine fdjmälere binter ber äJ^itte unb bie ©pitje gelb; i?änge 5— 6™"» Gurc)>a; gemein; in SaumViljCn. 5. TriboliiiinV Mac Leay. Körper lang gcfhecft, glcirf) breit, mäfeig geioölbt; (gnbgüeb ber tief er tafter lang^eiförmig; Oberfiefer öerftecft; Sinken jicm» lid) groß, grob facettirt; ^al^fc^itb 4ectig, ettüa« fürjer ol« breit; ts^djilbdien flein; ^lügelbeefen faft ober me^r al§ boppelt fo lang wie jufammen breit; p6c fabenförmig. 3 europäif(^e, juglei(^ beutfc^e ?lrten. Opatrum sabulosum, 5 2, §. 914. 1) 2le^nli(^. 2) fanbig. 3) ßcoXfr»)?, boletus eö(^erpitj, ilj. 1) Tp{ßoXo? eine Scdige Jutangel; xot^tn ber 5crm ber (yüf;Ierf^i^en. ?euni8'§ (S^nc^jft«. Ir ST^t. 3. Stufl. 2r »b. 10 146 Boologte ober 9^aturgefc^tcf)te be§ X^ierreid^g. ,914. f^TriboUum ferrugineumV Fabr. 9?ötl^ücf) = gelbbraun ober faftanienbraun; §at§fd^ilb fein unb tiäjt pimfttrt; gHigelbecfcn fein geftreift mit [e§r fein ^unfrtrten 3tüifd)Cnräumen ; ^Önge 5™™. gurcpa; f^auftg; an altem Srote unb S^aturalien. e. CJiiatliocerusV Thunb. tör^^er länglid), g(eirf)breit, flac^ gemötbt; (Snbgtieb ber Äiefertafter fc^ief obgeftu^t; Äopf be§ (5*- beiberfeit§ mit einer ftügel= artigen, nod^ außen abgerunbeten, nac^ üorn jugefpi^ten, bic Slugen jur §ä(fte überf(^reitenben ©riüeiterung unb 2 fegelfi3rmigen, furjen Römern auf bem @^eitel, ber be8 9 üorn ^IbfreiSförmig abgerunbet, mit unbeme^rter Stirn; §al§fc^i(b hinten etma« öerengt; glügetbeden bop^elt fo lang mie jufammen breit; S3eine furg; i^ü^Ier fabenförmig. S)ie einjige europäifc^e ^rt ift: -|-* Gn. cornütus^> Fabr. Stöt^üd^ braungelb ober rot^getb, fein ^un!tirt; jebe ^(ügelbede mit 9 feinen ^un!tftreifen unb flad^en, fe§r i^erftreut pun!tirten 3ttJif(^en* räumen; lOänge 3— 4™™. 3ft aus »rafitien unbSuba me^rfac^ mit )^ftanJIi(]&en$anbeIg^ artileln nac^ (guro^a toerfd^te^^Jt toorben. 7. Hypophloeiis '^ Hellw. Körper taug geftrecft, cljtinbrifd^ ; ^ü|ter furj, ©lieber üom fünften an breit quer; 2{ugen gro^, obal, öorn etma§ au8* gebuchtet; ^alsfd^itb 4e(!ig; §tügelbec!en 2— 3ma( fo taug mie jufammcn breit, bte ^interteibsfpitje nid^t ganj beberfenb; ißeine furj. unter morf<^er »aumrinbc 12 euroiJäif(^e 2lrten, barunter 10 beutfd^e. * H. depressus'J Fabr. Üioftrot^, fd^n)a(^ gtänjenb; §al§f(^ilb fo lang mie breit; glügelbecfen menig me()r alö boppelt fo lang tt)ie ^ufammen breit, ftad^ geirölbt; ^änge 3^^. guro^a; fel^r pung; im SKober unb unter ber 9?inbe alter Söäume. * H. castaneus"^ Fabr. 9?ötl^Iic^ bunfelbraun, gtänjenb; gü^ter unb S5eine beffer; §a(8fd)itb länger a(§ breit; glügetbecfen foft 3 mal fo lang mie jufammen breit, maljenfijrmig; ?änge 5— G^m. guro^>a; pufig. S. TenebrioV L. 8(^attcii!ttfcr. Äör^jer lang geftrecft, gleich breit; %n^kv bie 9)?itte beg ^alsfqitbeö überragenb, ba§ britte (§>Iieb ift baS längfte; ^o^f big ju ben großen, nierenförmigen fingen in ba8 quer 4edtige §al§fc^ilb eingebogen; ©c^ilbc^en breiter oI« lang; i^^ügetbccfen meiftenö faft 3 mal fo lang, mie gufammen breit, an ber @^i^e abge* runbet; 53einc hirj, fd^Ian!; SSorberfc^ienen beim (^ gefrümmt. täfer unb ?ar>?en leben im a«ober alter Säume unb in aJie^Iftoffen. 4 eurc^äifc^e, jugteit^ beutfcfie Slrten. * T.molUorV L. SRe^Höfer, äRüUcr (f^ig. 150 u. 151.). ^cd^fd^marj ober braun, fd^mod^ glänjenb, fein unb bic^t )}unftirt; Unterfeite unb S3eine rot^» broun; §oI§f(^ilb üiet breiter al6 lang; @cf)ilb^en hinten jugcfpi^t; ^lügelbedEen etn)ag me^r al§ 2 mal fo lang roie jufammen breit, flac^ gemölbt, punftirt, bic Btt)ifdf)enräume ber fünfte größer at8 bie fünfte K^!' ^'^W 13— 15mm Suro^ja; gemein; in alten mtJ)U unb Srottoorrät^en. ®er Ääfer (im 3ua unb Sluguft) gicgt beS giaAtä. 2)ie 2,8 mm lange ?arbe (ber fogen. 3«c^Itourm ^tg-lSl.) ift bre^runb, gelb, an ben @elen!en J"ir ^m.""J**' r.*"** 2 lurjen, braunen öornf^^i^en auf bem legten ©Itebe; pc icirb oft öon SSogenieb^abern gejüAtet, ba fte für aüe Onfelten freffenben SSoget ein Secterbiffen ift. ». Helops'^ Fabr. Körper längüd^; p^fer fabenförmig, ränger als Äopf unb ^oIgfcf)iIb p= fammen, jujcite« p^tergtieb fe^r furj, britteg am Ipngflen; ^iefertafter lang, mit beilförmigem ©noghcbe; ü«ittelbruft mit einer 3ecKgen SSer- 5ig. 150. Tenebrio molitor; s/j. mg- 151. ?arüe toon Tenebrio molitor. 1) «oflfarben. 2) T^a^o; tiefer, aber anä) S^i^e, Scharfe, x^pa? §orn, ^ü^ter. 3) ge. Jr"*' Ji! ""*"' ^ ^'^^ ^'"^^- ^) ntebergebrütft. 6) laftanienbraun. 7) ein Ii(^t= fjcucr 3Wcnf(^, Xunfelmann. 8) aRüQer. 9) 5«ame eine« ni(^t nä^er be!annten 5if«^e^ ter «Uten. I. Coleoptßra. Ääfcr. 147 tiefung jur ^ufno^ine cincS fd^morcn gortfa^c« bcr 95orberbriift; 33cinc jicmlic^ fc^lanf; @c^enM in bcr ÜJJitte ober gegen bie @pi^e ocrbidt. auf »äumcn bei Jage meift unter lofer Saumrinbe. 200 faft m aUen äöeltt^eilen »crfcmmcnte «rten, 70 eure= ^äifc^e, fcarunter 10 fceutfAe. * H. lampes'^ L. ®c^tt)ai*5 ober pcc^braun, mit aJJctaßglanj ; gücc roftrot^, unten mit langen, rot^gelben paaren befc^t; gü^ter länger al« ber lolbc ?cib; §al«fc^ilb nur ttjenig breiter olg lang; glügelbecfcn längUcfi, etwa« breiter oI« baS ^0l«fd^ilb; ?änge 11— 13™™. euro^ja; häufig. * H. quisquiiius^f Fabr. Cberfeite glänjenb pec^fcftttjar^ ober braun; Unter- feite braun; gütjter unb 53eine rotf)braun; §al§f(^ilb um me^r als bie Hälfte breiter al§ lang, am ^interranbe jeberfeits mit einem fd)tt)acf)en ©rubelen; ?önge 6 — 7 ™''". (gurc^a; gemein; im grü^Iing in tieferwalbungen, auc^ unter Steinen. lO. ClstelaV GeoflFr. ^flttU^Cttfttfcr. Äör^er Iängli(^; %n\)\tx gefügt ober faben* ober borftenförmig, am 35orberranbe ber fd^road) nicrenförmigcn 3üigcn eingefügt, jtt)eiteg gütjIergUeb furj; (Snbglieb ber Äiefertafter mefferförmig; 33orbcr- unb SJüttel^üften burc^ einen beutlid)en, einfachen ^ortfa^ ber iBruft Don cinanber getrennt; 53au(^ mit 5 ^Ringen; iBeine fc^lanf, mit jufammengebrüdten i2d)entcln unb fabenförmigen güßen. 2luf SBlüten; laufen unt fliegen bei Jage, namentlich bei ©onnenf(^ein, fef;r lebf^aft. 25 europäif^e Wirten, baruntcr 12 beutft^e. * C. ceramhoides") L. ®(^tt)arj, fein fammetartig behaart; (^(ügelbcden unb ^äufig aud^ \ia^ §a(«fd^{{b rot^getb; britteS ^üblerglieb üiel filrjer m ba« üierte, öierteö unb bie folgenben gleich groB unb an ber ©pitje nac^ innen ^atjuartig er= meitert; I^änge 9—10"™. 9törblic^e>? gjiitteleurc^a unb Otalien; feiten. * C. fuMpes^^ Fabr. (lupSrus Herbst). ®(önjenb fd)tt)arj, oben faum be» ^aart; 2)2unb, gü()Ier unb ^eine rötl^Iic^gelb; britte« unb uicrte^ ^^ü^tcrglieb an ®rößc menig t)erfd)iebcn, bie folgenben nad^ innen nidjt erweitert; öfter« ift ber ganje Ääfer braun ober röt^Iic^ pec^braun; ^änge 7— 8 mm. Qnxopa] häufig. * C. murina") L. Oben fein unb jicmlid) grau behaart; ^^arbe fe^r öerf($ieben, meift fd)tt)arj, glügetbeden unb 33eine getbbraun, öfters ^ed^fc^ttjarj ober broun, §alsfd)ilb, ^ü^kr unb ^eine roftrot^; gü^lerglieber mie bei ber üorigen Slrt; $!önge 5—6™'». eurcpa; häufig. tl. Oniopliliis'^ Sol. Körper längtid^; gü^Ier fobenförmig, jrocitc« ?vüf)Iergtieb fe^r !ur5, britteS am löngften; (gnbglieb ber tiefertofter abgerunbet; iÖorberpften biir* feinen gortfa^ ber Sßorberbruft getrennt, an ber ®pi^e fid) berü^renb; 53aU^ mit 6 Sftingen. stuf »tüten, namentlich auf blü^enben @räfern. 25 euro^äifci^e Slrten, barunter 6 beutfd^e. * O. lepturoides'^ Fabr. ©län^enb fd^raar^, mit feiner, grauer «e^aarung; pigetbeden röt^Iic^gelbbraun; ^opf mit einem tiefen Cuereinbrud ymW&^tn ben ^ü^lern; ^alsfd)ilb otjue tauge. abftet)enbc §aare; ^lügelbedcn fc^r bid)t runjctig punttirt, feid)t geftreift; ?änge 9—10™™. ©übliche« ÜJiitteleurc^a; fc^r gemein. 28. %. Ijagriitlae '-^ (§. 913,28.). p^ler llgüebeng, fabcnförmig, §. 915. öor ben großen, nierenförmigen 2(ugen frei eingefügt, baS te^teölieb am längfteu; ^ot)f runblid^, geneigt, breiter als baS matjenförmige ^alsfc^ilb; le^tcreS üicl fd)mäler als bie SBur^et ber glügelbeden; oüe Ruften 3a|)fcnförmig oorragenb unb cinanber genö^ert, bie öorberen in gefd^Ioffenen ©clentgruben; oorle^teS gußglicb tief 2Iabbig; stauen einfac^. Xiefe Heine ^amilie ift in Gurc^ja nur burc^ bie folgcnbe ©attung toertreten. 2)ie länglichen, faft gleic^ breiten ?aröen fmb eben, mit ?lu«na^mc be« großen Äopfe«, bic^t ^t^aaxX, unb befi^en jeberfeit« 4 ifunftaugen, ferner 4glieberi8e, me^r aU lo^flange gü^ter unb turje, Sglieberigc Seine. 1. liasria'"^ Fabr. SBottfäfcr. üJJit ben 3«erfmalen ber gamilic; Körper länglich; topf unb §alsfd)ilb «ein, üiet fd^mäler als bie glügelbeden; Äopffc^ilb 1) Lana SBofle, pes Sein. 2) quisquillae 2lu8fc^u§, 2iatäglic^leiten, ?a^>»?alien. 3) nac^ ©eoffrot) ein alte« SScrt, »etc^e« 3nfcft bebeutet; »o^I nic^t t>cn xiart), cista Äaflcn. 4) einem Cerämbyx ä^ntic^. 5) mit rot^gelben (fulvus) »einen (pedes). 6) maufefarbtg. 7) tifJ-o? Schulter, cpXoiu) fc^actten, firo^en. 8) einer Leptüra ä^nlic^. 9) Lagrla^a^nlic^c. 10) Xayapö; fc^Iaff, »eic^. 10* 148 3ootogtc ober ^aturgefc^ic^tc bcg S^terrcid^«. üorn Qu^geranbet; (gnbgücb ber tiefertofter bell* förmig; glügelbecfen bo^^elt fo lang mt ^ufammen breit, gegen bie®pi^e etira« erweitert; S3eine f(^(an!, mit üerlängertem erften ^^u^güebe. ^inbet ftc^ nur in ber oltcn 2öelt. 10 europäif^e Sitten, barunter nur eine beutf(^e. * Lagria hirta') L. (piibescensV L.). ^aul^er SS olif äf er (gig. 152.). ®6)\oaxi, mit langer, jottiger ^e^aorung; Jtügelbecfen ttieirf), bräunlid^gelb; Ie^te§ gü^Ierglieb beim d^ länger, beim $ faum fo lang mie bic 3 üor^erge^enben jufammen; ^atöfc^ilb beö c? fo lang mie breit, be§ $ breiter a(g lang ; glügelbed en be§ ö" fc^mat, be« 9 öi^fitj ?änge8— 10™™. Surojja; häufig ; auf blü^enben ©efträud^en ; Ääfer »on ©nbe Wa\ an ; bie ?arüe lebt unterirbift^ tocn ^^flanjenüberreften unb übertt>intert. §.916. 29. 5. Salllillgidae '^ (§.913,29.). ppr llgtieberig, faben« förmig, affmä^Iid) gegen bie @pi^e öerbicft ober mit 3 größeren (gnbgliebern, an ben (Seiten be§ to|}fe0 bor ben nic^t auggeranbeten Singen eingefügt; to^f tuage* red^t, breiecfig ober rüffeiförmig öertöngert, hinten nic^t öerengt; §al8fc^ilb binten ftet« fcl)mäler al§ bie ^lügetbeäen; alte §üften öorragenb unb aneinanber fte^enb; ©elentgruben ber SSorberbüften hinten offen; Seine furj; Alanen einfad^. ?art»en lang geftrecft, niebergebrüctt, faft gleich breit, mit dornigen platten auf ben einjetnen Öiingen, mit 3— Sgliebcrigen, fuvjen Jü^lern, jeterfeitö 5 ^^Junftaugen unb mit 2 ^erborragungen auf bem legten §interleib§ringe. i. lialpiii|B^ii8'> 111. ^o^f 3e(fig; ^übter bid^t üor ben Singen, mit 3 ettra« größeren (Snbgliebern; (SnbgUeb ber Äiefertafter eiförmig; ^al§fd)itb giemlid^ ^erjförmig; gtügelbecfen am ©runbe boppelt fo breit mie ber §interranb be8 §al§f(]^iibe§, faft bo^pelt fo lang mie jufammen breit, raalgenförmig; S3eine furg, btdt. Unter berütinbe l^albüerborrter Säume. 9 euro:päifd^e Strten, barunter 6 beutfd^e. * S. aferV Payk. Sc^morj, glatt, etmaS glänjenb; ^üblermurjel unb güjje rot^braun; ^ol^fc^ilb breiter alö long, in ber SKitte jeberfeitg mit einer großen, eiförmigen ®rube, an ben @eitenränbern nic^t gejä^nt; ?änge 3™™. 9iörbli(^eg SKitteleuro^a; feiten. «. Rlilnosiiiiii8'> Latr. to^f Hein, bor ben Singen in einen flachen, bem §al§fd^ilbe an $?änge faft gleid^en, an ber @^i^e edfig erweiterten ^Rüffel berlängcrt; p^ter meit bor ben üeinen Singen, allmäl^Ud) berbicft; im übrigen ber borigen (Sottung ö^nlid^. Unter »aumrinbc. 5 euro^)äif4e Slrten, barunter 3 beutf(^e. . ^ * Rh. rußcöUisV L. (roböris*^ Payk.) (f^ig. 153.). Äopf, ^al«f(f)ilb, erfte Hälfte ber gü^ler unb bie Seine gelbrotf); Sruft unb Hinterleib ^jed^fd^irar^ ; ©c^eitel unb ^lügelbeden bunfelblou; ?änqe 4™™. 5Rcrbti«:^e« 9f«itteleurc^>a ; nic^t feiten. §. 917. 30.5. r yrocliroidae'^ (+Anthicidae'°^) (§. 913,30.). p^ler 11 glicbcrig, fabenförmig, jntreilen gefämmt, frei bor ben Singen eingefügt; .^opf Qcfmft, breiter al8 baß Hal«fct)ilb, hinten plöl^lid^ ^u einem bünnen §alfe berengt; ^ •«'$!? t)'^"!^^"^ ^^^ ^^^ pigetbecfen; Sorber^üften fegeiförmig ober cljlinbrift^, mn)t ftd) beru^renb, am hinten offenen ©elenfgniben bortretenb; Alanen einfacb. ?iH7«nb'„"urTS?a«\VÄ '"^'^''''" '"'^ ''" ''^^'"" ''''''''" Hinterleibs. 1) 9iau^^aarig. 2) ffaumbaarig. 3) Salpingu8.ä^nli(^e. 4) öon adlizq^ Srcm^ete. 5H(^»ar5. 6) f>tv6atfi.o; ftum))fnafig. 7) rot^^alftg. 8) robur (Sic^c. 9) Pyrochröa = ä^n. hoft. 10) Anthlcus = ä^nli(^e. 1 I. Coleoptgra. ^äfcr. I49 Uckrfit^t ber toit^tigften ©ottungeu bcr Pyroeliroidae. §. 9i7 (Sinter^üften f^ief, nur wenig getrennt; tör^jcr unt glügcltccfcn »cicb leberartig; tfU^Ier lang, »«füMcrglieber t?cm »ierten ober fünften an nad) innen m einen 5ort)a5 erweitert ; Singen au^geranbet , i) Pyroehrrku |6inter6üften quer, bur* einen 3 L. (gd^irarj; behaart; CQl«fcI)itb unb glügelbccfen fc^arlac^« rot^; (Stirn mit einer 4ecfigen, nac^ hinten abgerunbeten, beim c? ft^arf bc» grenjten 93ertiefung; ^änge 15— 17™™. ^jörbiic^e^ gjjitteieurcpa ; ni(^t feiten. «. :^oföxiis'> GeoflFr. tiirper geftrccft; Äopf fenfrec^t; (Snbglieb ber Äiefertafter mefferf örmig ; ^tügelbecfen etroaS breiter al§ ba8 ^a(«f(^ilb, oerlängcrt, aett)()Ibt; borle^teS gupgüeb 2Iappig; erfteS (S»tieb ber Hinterfüße fefjr oerlängcrt. Sluf fc^attigcn ©raöplägen." 12 eitropäifc^e 3lrten, barunter 3 beutfc^e. * N. monoceros"^ L. (^ig. 154.). 9ii)t^ü(^ gelbbraun, mit feibenglän.^jenber ^eI)oarung; glügelberfeu mit fcl)triärjlic^er Beic^nung, meiere bie ©pitje freiläßt; §orn beö §o(§fcf)iIbe§ mit 4—5 beutlid^en, abgerunbeten ^ö^nd^en am aufgebogenen (geitenranbe; ?änge 3 bi6 4 mm, (gurcpa; häufig; gern auf @ra«ptä^jen unb SBegen bei ben Seiten fleinerer Spiere, namentlich cttoa bort jcr* tretener Ääfer. * N. cornütus'^ Fabr. ^ed^braun ober fc^roär^Iic^, mit feiner, feibenglän^enber S3e^aarung; gütjler unb 55eine Iid)tbraun; ^al^fc^ilb oft röt^liq; glügelbedfen mit 2 bräunlic^getben, burc^ bie bunfle yial)t unter- brod^enen 53inben; ?änge 2,5 — 3,i™™. europa; fe^r fiauftg. 3. AntliiciisV Payk. Körper geftredtt; Äopf geneigt; p^tcr wenig länger aU topf unb .f>at«fd^ilb jufammeu, gegen bie (gpi^e Ieicl}t oerbicft; @ub= glicb ber tiefcrtafter breit beilf örmig; glügelbecfen breiter unb 2— 3 mal fo lang raie baö Halöfdjilb ; ®c^en!el aÜmä^Ud) oerbicft; oorle^teö gußgtieb leidjt 2lappig. ?eben t^eilä auf SBiefen, t^eil8 am Ufer tcn Säcken unb Jylüffen. Ueber UM euro^?äif(bc Slrten, barunter 20 beutfc^e. * A. hispidus'^ Rossi. ^edjfi^warj, mit lang abfte^enben Sottenbaaren ; ^^ü^ler, (Schienen, ^üße, ^interranb beö ^alöfc^ilbeS unb eine an bcr 9^a^t unterbrochene Cuerbinbe an ber 25urjel ber §lügelbec!en rot^gelb; le^terc mit gleid)mäßigcr graunjeißcr Sc^aarung; $?änge 2—2,5™™. (gurc»?a; fe^r ^äupg. * A. florälis*' Fabr. ©läuj^enb fd^marjbraun , fd)Uiad) nieberliegmb behaart; ^ül)ler, S3eine, §ot3fd^ilb unb üorberfter J^eil ber ^lügelbccfen roftrot^; ^al«» fc^ilb be8 (^ Dorn auf ber 2)?itte mit 2 fleinen ©r^abcn^citen; ?änge 2,5—3™™. ©uropa; fefir l^äuftg. * A. antherivus''> L. Sd^iuarj, fein unb jiemlic^ bicöt grau bc{)aart; p^Icr fc^roarj; %\\^t gelbbraun; (Schienen jumeilcn braun; ein großer i^Iecf ouf ben ^lügelbcden naf)e ber SSurjel unb eine fc^iefe S3inbe hinter bcr 3)iittc röt^Iic^« gelb; ?änge 3™™. Surcpa; fe^r häufig; auf 33lüten. 1) II'Jp6xptüS feuerfarbig, l^öi gefärbte Cberfläc^e. 2) f(^arla(^farbig. 3) vcuTOC »lüden. ^56; f^ji^, fiarf. 4) mit einem ^crne. 5) gehörnt. 6) 4v»tx6; ju ben »lumen in »e» jief^ung fte^cnb. 7) rau^. 8) auf »lüten tebenb. 9) »on ävfttjp6; blü^enb. 150 Zoologie ober 9?aturgef(^t(^te beg S^terreirf)«. § 918 31. g. Melandryidae ^ (§. 913,31.). P^ter melft llgüebcrig, fabcnförmig, giemücf) fuil, frei üor ben au§geranbeten 5lugen eingefügt; tiefer* tafter meift groB, ^erab^ängenb, mit [tarf erii^eitertem ©nbgliebe; Äopf Serfig, trenig üorragenb ober in ba§ ^atSfd^ilb jurüdgejogen, hinten nicf)t öerengt; §at§- f(f)irb narf) Dorn üerengt, leinten foft fo breit mie bie g-(ügelbecfen; aüe §üften japfenförmig öortretenb; ©elenfgruben ber 33orber^üften f)inten offen; Seine 5iem= lidh !urj; stauen einfad^. ?aröen längtid^, faft bre^vunb, tczxä^bäuÜQ, mit jcberieitg 5 ^unftaugen, 4glieberigen ^Jü^Iern, biinnen, 4glieberigen Seinen unb unbe»e^rtem, leßten ^interleifegringe. Uekrft^t ber toidjttgftcn ©attungen ber Iflelaiidryidae. $Borb er Ruften einanber Berüfirenb; to^f bon oben ftti^tbar; Slugen quer, fdb»a4 au§geranbet; enbglieb ber Äiefertafter breit, keilförmig; gü^ter fabenformig 1) Melandrya. (Snbglieb ber S^iefertafter ßeiifcrmig; Äör:^er länglici^, na(i) hinten me^r aU iiaä) i^orn öerengt; öinter= ecEen be§ §al§f(^ilbeö nic^t bcrfpringenb 2) Orchesla. 5yorberbru|t getrennt n (Snbglieb ber ^iefertafter faft iualjenförmig, mit fc!^ief gül&ler gegen bie 1 abgeftu^ter (S^i^e; Körper länglic^^eiförmig, i^orn (S)Ji§e öerbicft; I unb hinten gtetc^ ftum:pf jugerunbet; §tntererfen beö ^ §alöfc^itbe§ nac| leinten borfpringenb 3) EuMropJms. 1. inelandrya V Fabr. S^Uittrjfttfcr. tör^jer tänglirf); gü^Ier länger a(« ber ^albetörf)er; ^atsfc^ilb breiter qI§ lang, trapezförmig, mit 3buc^= tigern ^interronbe unb fpi^ioinfeligen ^interecfen; ^lügelbecfen breiter aU ba§ ^algfc^ilb, etmas me^r at§ bop^elt fo lang \vk jufammen breit, flad^ ge= n)öfbt, l^inter ber SD^itte meift berbreitert; britteS ©lieb ber Hinterfüße ftein, ^erjförmig. sn altem ^olse. 3 eurcpäifd^e, jugleici^ beutf^e 2lrten. * M. carahoides^) L. @(^tt)arj; behaart: p^Ier= fpii^e unb größter 2^^eil ber ^üße röt^Iic^gelb ; ^at§= fc^itb fta(^, mit einem ©rübdjen jeberfeit« am §inter= ranbe; glügeibecfen bic^t ipunftirt^geftreift; ^änge 8— 12 mm. (guro^ja; feiten. Ä. OrehesiaV Latr. '§tt|jfcr. Äo|)f unter bem ^atsfc^ifbe öerborgen; %xi\)\tx furj, berb, mit 3 größeren (gnbgüebern; ^lügelbetfen lang geftrecft, nad^ hinten üerengt; 5Bcine !urj; ©d^ienen an ber e^i^e mit 2 langen dornen, meiere an ben §interfd^ienen faft bie ?änge beS erften jußgtiebeg ^aben. 3n Saum^ü^eH; äußerft flinte, feüpfenbe unb ))urjelnbe Ääfer. 8 europäifd^e 2lrten, barunter 6 beutfd^e, * 0. micans^) Panz. Oberfeite braun, mit feibengtänjenbem ^aarüber;5uge; Unterfeite pec^braun; Hinterleib unb S3eine rötbtic^getb ; gtügelbecfen 2V2ntat fo taug tt)ic jufammen breit, gegen bie @pi^e öerengt unb fetter gefärbt, mit teiftenartig erhabenem 9'^a'^tranbe; ?änge 4— 4,5^11^. Europa; nic^t feiten. 8. EuströpliusV Latr. gü^ter fo lang mie ^opf unb C>ot«fc^iIb ju» fammen, gegen bie @pi^e \6)'ma^ fpinbetförmig oerbidt; gtügelbetfen fo breit mie bas §Qt8f(^i(b, faum bo^3))cIt fo lang mie jufammen breit; ^eine furj; (Schienen on ber @pi^e mit 2 langen dornen. S)te einzige 2lrt i[t: * £. cferwies^oicfesV Fabr. ^ec^fc^tüarj ober braun, mit feinem, glänjenben Joarüberjuge; Unterfeite ^eöer; ^tügelbeden fein unb feiAt geftreift; ?änge ö^^'^^. euro)>a; fe^r häufig; in SBaum)5iljen. i ; » i i r a 1) Melandita^Hic^e. 2) fxeXa? f(^»arj, Spud? SSaumn^mp^e. 3) einem Caräbus ä^nlid^. 4) OpyjQOTTi; S^jrtnger. 5) f(^tmmernb. 6) ewaxpocpos »o^Igebrefet. 7) einem Dermestes ä^nlic^. ^ I. Coleoptgra. Ääfcr. 151 32. g. Triordelliclae ^ (§. 913,32.). gü^lcr llglicberig, fabcn- §. 919. förmig ober leicht geiögt; Äopf fenfred^t, mit bcm SDiunbe an bic 35orbcr^üften angelegt, biet breiter al« bcr 35orberranb be« C>al§fc^ilbe«, hinten ^alsförmig ücr= engt; Oberüefer innen mit {)äutigem ©oume; (gnbglicb ber Äiefertafter t)eilförmig: Singen grofe, oüa(; §al«f(^itb narf) üom öerengt; ^lüaelbccfcn an bcr SlMiijcl nic^t ober nnr wenig breiter qIS boS ^olgfc^ilb; qUc Ruften einanber genäl)crt unb japfenortig üorragenb; §interfc^ienen mit fe^r langen enbbomen; Alanen einfach, gcjä^nt ober gefpalten. 3)ie »eit^^äutigcn ?artoeu ftnb nur am stopft bcrnia, l^aben 4glieberige 5üf;Ier, jeberfeitö 1—3 ^unftaugen, fe^r furje, unbeutlic^ geglicberte «eine «nb einen fegeiförmigen SSorfprung an bem großen, raupen, legten ^intcrleibSringe. 1. JflordellaV L. (H-Mordellist6na Costa). <©tat^c(fttfer. tör^er nad) t)inten feilförmig üer« fd^mälert; gü^ter furj; §interf)üftcn minbeften« fo lang tt)ie bie ^interbruft; güigelbecfen nat^ hinten öerengt, einzeln abgernnbet; 5lfterring frei nnb in einen feget- ober ftac^elförmigen ^^ortfa^ öertängcrt; flauen gejä^nt ober gef^alten. siuf Siüten unb morfc^cm ^clje; behjegcn )i(i) äuf?erft f (^neü ; gefangen mad^cn fie fd^neüs ^urselnbe Bewegungen. 35 eurc^äifc^e Slrten, barunter 20 bcutfc^e. * M. fasciata^) Fabr. (gig. 156.). ©djtyarj, mit feibengtänjenber, grauer S3e^aornng; ein gted an ber «Sd^nlter unb eine gerabe, om ©eitenranbe unb ber 9'in^t unterbrod)ene S3inbe l^inter ber äJJitte jeber glügetbecfe bic^ter behaart; Sßurjc(gtieber ber ^ü^Ier gelbbraun; Slfterring lang unb fc^arf jugef^ji^t; ?ängc 5™". (Suro^ja; fc^r gemein; auf ©tüten. * M. aculeäta"^ L. @d^tt)arj, mit feibenartiger, bid^t ontiegenbcr, überatt gteid^* mäßiger 53e^aarung; ^algfc^ilb biet breiter al8 lang; glügelbecfen etira« me^r ot§ 2 mal fo lang wie an ben ©d^nltern breit, nad^" hinten ftqr! öerengt; 3lfter= ftac^el fo lang me ber 53aud^; ?ängc 4 — 4,5™^. gu^opa; fe^r gemein; auf asrwmcn. * M. abdominalis ^J Fabr. (Sd^marj, mit feiner, feibcngtönjenber, groner S3c* Paarung; 9J?unb, gü^fermurjel, 3>orberbeinc unb Hinterleib röt^Iic^gelb ; bic l^intercn %n^t t^eilmeife rötl^Iic^; Slfterfpi^c (ang unb fein; ?änge 4— 4,5*°™. 9?örblic^e§ 9)Jitteteuropa ; ^äuftg. «. Anäspls'^ Geoflfr. .^brpcrlängtit^; f^ö^Icr jiemlit^ (ang, bünn; hinter» Ruften biet für^er ol8 bie §interbruft; ^^lügetbecfen nnr menig nac^ hinten bcr« engt, gemeinfc^aftüc^ jugefpi^t; Slfterring ftum^f fegetförmig unb bon bcn ^lügcl* beäen bebedft; flauen einfad). ?eben«tt)eife »ie bei ber öcrigen ©attung. 35 europäifi^e 5lrten, barunter 12 beutfc^c. * A. frontalis V L. ©c^mars, mit fe^r feiner, bränntirf)graucr, fcibcnglänjcnbcr S3ef)aarnng; f^üfilermurjel, 33orberfopf, ÜJZnnb unb 33orberbeine tjeügelb; a)MtteI^ beine braun; |)interbeine fc^trarsbrann ober fc^raarj; glügelbecfcn mtnbeften« 3mal fo lang luie jufammen breit; $?änge 3,5-4™™. euro^ja; fc^r puftg. 33. %. Kliiiiiplioriclae ^ (§. 913,35.). p^icr 10-11. gtieberig, beim d' gefämmt ober fädjerförmig, beim 9 meifl aefägt; Äopf fcnf« rec^t; Oberfiefer innen o§ne häutigen @aum; Subglicb ber Äiefertaftcr cinfad); ^tügelbecfen nid)t biet breiter ats bie S3afi8 be§ nad) bom berfdjmätcrten ^at«. fd)ilbe8, oft ttaffenb ober berfürjt; SSorber^üften jufammcnftof^enb unb borragenb; ttauen meift gefägt ober gefpatten; 33aud) mit 5—8 freien Üiingen. (Sinc ricine gamilie, »eld^e »orjug^weife in ben Reißen i'änbern lebt; i^re i'arven finb noc^ nit^t ^in= Tcic^enb belannt. l 920. 1) Mordella = ä^nti(^c. 2) toon mordere beißen. 8) mit SBinbcn ücrfe^en (fa-scta ©inbe). 4) mit einem ^tat^et (aculSus). 5) am ^interleibc (abdömen) au«gc3ei(^net. 6) « o^ne, ötOT^U ©d^ilb; o^ne öifc^e Strten, barunter nur eine beutfc^e. * Rh. hlattärum'^ Sund. (pectinicörnis^>' Thunb.)- ^ed^fd^trarj, tt)enig glän* genb, bid^t unb jiemlic^ grob runjetig ^unftirt; gü^ter, glügelberfen unb Seine braun; ^änge 5™"^. St^njeben, 3)eutf(^ranb, granfreic^; feiten; bie ?arbe lebt ^arafitifc^ im ^interleibe öon Blatta germanica. «. Hefoeciis'^ Gerst. ^^ü^Iergtieber öom üierten on mit langen, !amm- ober fächerförmig gefteHten ^^ortfä^en, bie beim r? bop^jelt, beim 9 einfad^ fmb; ^D^f breit, mit faum auggeranbeten Saugen, äRunb an bie SSorber^üften angelegt; 53eine lang, bünn; ^interfd^ienen an ber @^i^e bebornt. 3)ie einjige euro^öifc^e Slrt ijl: * M. paradaxus"") L. ©d^marj; Seiten beS §al§fd^ilbeg unb ber S3aud^ ^elb= rot^; glügelbeden be§ ^ ganj ober t^eilmeife gelb; ^üblerglieber be« d* mit je 2 fe^r langen ^ortfä^en, beg 9 "^it "ur je einem fürgeren gortfa^e; ^alsfc^ilb länger alg breit; \z'iit gtügelbecfe nad) hinten fc^arf jugefpil^t, länger atö ber Hinterleib; ^änge 7-9 mm. euro^a; fe^r feiten; bie ?artje lebt in 9leftem ber unter ber (Srbe bauenben gemeinen SSef^je. 3. Rliipipliörus'^ Fabr. p^Ierglieber öom britten an beim ^ mit bop^etten, beim 9 mit einfachen gortfä^en; Äopf fenfred^t mit ftar! erhabenem ®dE|eitet; ®c^i(b(^en öerbectt; ^lügel* becfen fo lang mie ber ^interteib, ein',etn juge^ f^i^t, Kaffenb; ^interfc^ienen mit 2 (gnbbornen. 4 euro^äif^e SIrten, in 2)eutf^Ianb nur bie folgenbe: Rh. himaculätus''' Fabr. (f^ig. 157.). 9?ot^, etttjo« glänjenb; 2J?unb, p^Ierf^i^e, 3tugen, ^interbruft, Äniee unb ein oöaler ^lecf ouf jeber glügelbedc fdfimarj; ![?änqe big 12 mm. y^g^g^, rei(^; feiten. 921. 34. g. Tesieantia *^ (Gantharidae'-^, Melpidae '"'). ^flaff er? fäfet (§. 913,34.). f^ü^rer in ber ^egel Ugfteberig, nur feltenS— lOglieberig; Äo^T gefcnft, ^mten ^alsförmig öerengt; §al«fc^ilb fcf)mäler al§ bie glügelbecten, Ic^tere biegfam, oft üerfürst; S5orber^ unb ä«ittelf)üften fe^r groß, foft cijlinbrifc^, jummmenftoßenb ; ©etenfgruben ber SSorber^üften nad^ hinten offen unb mit einanber äufammentiangenb; giiBtlauen in 2 meift ungteirf)e §älften gefpatten, bie eine ^älfte SrSlIf »"f ü^^'' v"^^9 9^^^^"*' ^oud^ mit 6-7 freien fingen. £ie meift lebhaft ge= ItfiLJ^ itl^' «"" l'^"^" njan "^er 800 Slrten, namentlich aug ben ujärmeren @egenben fennt, «j^jVoiiJi fl^ "r"i ^l^«feniie^enbe eigenft^aft, auf trelc^e fic^ ber Familienname beiie^t. 4:ie \iatotn leben fi^maro^enb auf bcm Äor^er öerfc^iebener dienen unb in ben Beüen ber 1) 'PirfStov neiner gäc^er. 2) Blatta ^i^aU. 3) mit gefämmten gü^Iern; pecten Äamm, cornu gü^Ier. 4) [x^xotxoc ßie§ in Sitten ein in ber^tabt lebenber t^rembling, ein= faffc. 5) n>unberli(^. 6) piitk gat^er, cpopo; tragenb. 7) mit 2 Jlecfen. 8) »lafen jit \nb, vesica »lafc. 9) Canthäris^ä^nlit^e. 10) Melöe = ä^nlic^e. I. Coleoptßra. ^äfcr. I53 SienenftMc uub ftnb anfänglich fc^ranf, dornig, 6 beinig, f^jätcr bid, xtaiüa, tteiAbäuti« unb 8 Q01 futaoö; bann folgt aber mit fcireft ba8 L. SWaittiurm, Cdfäfcr. tiJr^er längüd) ; p^Ier pertfd^nur= förmig; Stngen nierenförmig ; (gnbgüeb ber ^iefertafter abgeftum^ft-etförmig; ^o»)f Serfig, groB; |)alef(^ilb flein, runblic^ ober 4ecfig; ©c^ilbd^en fe^r flein ober fel^It; ^lügelbecfen öerHirst; glügel fehlen; 9 ausgezeichnet burc^ einen größeren, bicferen Hinterleib. 3m ©rafe. 2;ie Ääfer laffen beim Stnfaffen au« ben ©elenfen ter Seine einen tjlartigen, gelten, jä^en, blafensie^enben Saft austreten. 70 Sitten in aßen äBett* t^eilen mit 2Iugnafme Sluftralien«, ungefähr 28 euro^äi)(i^e, fcarunter 18 beutfc^e. a. .^aldfcbilb fo lano tote breit ober länc^tv. ■\- * M.proscarabaeus *^ L. ©emetner Oetföfer (gig. 159 unb 160.). interleib be= bedcnb; iBönge 12— 32 mm. euro^Ja; gemein; im 5rü^= ling; ?arbe gelb, 2 mm tang, lauert auf Stumen auf 33ienen, um fi(^ an bereu SBe^aarung feftju^atten unb in ben 33ienen» ftocf trage« ju laffen; f;ier lebt fie junä^ft toon bem (Si ber SBiene, bann öom §onig; manci^er S3ejie^ung noä) fe^r räti^fel^aft. * M. violaceus'^ Marsh, ©tönjenb bunfelblou; Col6fc^iIb mit tief auSge* fd^nittenem §interranbe unb bor biei'em quer eingebrücft; ^lügetbeden teberortig gerunjelt; ^änge 12-20 m"". gure^ja; gemein. b. ^aldf4)ilfc breiter did lang. t* M. variegätus") Donov. iBunter OeHäfer. Oben fdfimul^ig metattgrün; Äopf unb §at8fd^i(b mit |)urpurrot^en 9?änbern; jeber Hinterleib gring oben mit einem großen, !u)3ferglänjenben %kd; Unterfeite |et(grün; üöurjel eine« jeben Hintcrieibgringe« fu^ferrot^ ; Hatsfc^itb um bie Hälfte breiter alg lang, mit flacher <£d^etbe; ?änge 20— 30™™. euro^a; njeniger pufig; täfer im Jyrü^Iing, manc^mar fion im 9Dlärj, im ®rafe unb auf äöegen, frißt jarte 33Iätter be§ @rafe§, be§ ?ött)enja^nö, SBeitc^cng u.f. ». Q legt bie ja^Ireid^en gier in eine felbft gefertigte ©rbgrube. S)ie fc^tcarsen, prten, an ben gef^reijten Seinen gelbbraunen, 2,5mm langen ?artoen begeben fi^ na^ bem 2lu«f(^Iü^fcn auf g^:ü^I^ng§btumen: Anemonen, 9?anunfeln, ?ö»enja^n, efparfette u.f.w. unb crirarten ^ier bie Slnfunft einer S3iene, um fid^ jttjifc^en bereu §interleib§ringe einzubohren unb in ben S3ienenfto(f ziniäfUpptn ju laffen, fie finb bemnat^ ber Sienenjud^t fc^äblic^. * M. rugösus^) Marsh, ©d^mars, glaujtog; Hot«frf)itb faft bo^jpelt fo breit ttiie lang, mit einem tiefen, gebogenen Cuereinbrude bor bem ou§ge[cf)nittenen Hinter* ranbe; ^^tügelbecfen grob gerunjelt; ^'änge 10—15™™. (Sübli^e§ auitteteuro^a; nic^t feiten. * M. scahriuscülus") Brandt. ©c^irar^blau ober fcl)tnar5, mit öioicttem ©d^immer; HoI«fcf)ilb ät)ntid^ mie bei ber üorigen STrt; glügetbedfen jiemlid^ fein Öerunjett; ?ängc 12— 18™™. 2)cutfc^tanb unb granfrei(^; fe^r pufig. 5ig- iä9. Melöe proscarabaeus Q. )xt »eitere Snttoitfelung ift in 1) atter 5«ame für f)3anif(^e fliege (Melöe vesicatoria), für g)^ai»urm (Me. 'le majälis) unb 3Kaifäfer (Melolöntha vulgaris). 2) pro toorau«, toorl^er, scarabaeus 2«iftläfer (§. 905.), früher au(^ Anthicanthärus genannt; erfc^eint früber aU ber a«aifäfer. 3) biolett. 4) f(!^e(iig. 5) runjeUg. 6) etwa« rau^. I. Coleoptgra. Ääfer. 155 35. g. Oedeiiieridae '^ (§. 913,35.). Wicr 11-12 giieberig, §. bünn, tang, treni^ften« fo lang tute ber ^olbe Körper, borf^cn- ober fabcnförmig, öor beit Stiigen etngefügt; topf hinten oantäfilid) üevettgt, Dorn meift fc^itouseu' förmig üerlängert; §d8fc^ilb fd)ntal; plgelbecfen lang geftrccft: 93orber^ilftcn öerlängert, ct)Iinbrifd), t^re ©elenfgnibcti fjinten lüeit offen; otte ^üftpaare in bcr SRegel jufammenftoßenb ; S3eine lang, fc^tanf; üorlc^teg ?5u6glieb ^er^förmig ober 2 lappig; Alanen einfacf); Äörper lang geftrccft, fcf)mal. xit iJäfer teben mcift auf Slüten, bie ?artoen im §oIjc abgeftcrbcner Säume. Sartoen lang geftredt, »crn breiter aU hinten, häutig hx^ auf ben f;ornigen Äo^f, mit jeberfeitg 2 ^unttaugen ober o^ne fol^c, mit 4glieberigen p^Iern unb öglieberigen Seinen; bie erften $intertei6«ringe tragen unten paarige ^crfer, ber le^te §interteib§ring ift 3ecfig. Uekrftf^t ber ü)tc^ttgften ©attnnoen ber Oedemeriilae. /Äopf nad^ toornnid^t verlängert; Gnbgtieb berÄiefertafter beitförmig; 5ü^Ier fabenförmm, üon ^atber ilcrperlänge, öor ber 2luöranbung ber nicren= förmigen ^ugen eingefügt; borlc^te^ ©lieb ber §ü§e mit bid^t fitjigcr So^Ie 1) Asdera. 'gü^Icr etma« entfernt ocn ben fleincn, runben Slugen einae» füc(t; (Snbgtieb ber Äieferta|ter bcilfcrmig 2) ChrysantMa. 5?opf naäf born ftarf •{ toerlängert; SSertängerung beg Äopfeö fd^inaujenförmig ; ^ü^Ier fabenförmig; üorlefete« s -^..,^ , L"'i r @Iieb ber pf?e mit bic^t 5u^te^J"i^3 ^P"^ ^c" großen, run fitjiger ©o^Ie; »'ejV. ^-^i^fj^^^Senben |ugen ein= ^ ^^ ' ' '^'•^""t; önbgliebbertieTertafier ^ Iängli(^=fegetförmig 3) Oedemera. Verlängerung beö ^opfe« rüffeiförmig; '^üf^Ux furj, »eit toor ben fleinen, runben 9Utgen auf ber Seitenflä^e be8 9?üffel§ eingefügt; gußgtieber mit narfter So^Ie 4) Mydlnia. 1. AseleraV Schmidt, gü^ter na^e ben anSgeranbetcn Stufen cin^ 11 giieberig; jtüeiteg ^ü^Iergtieb faft fo lang luie bie ^älfte bc8 britten; tiefer« tafter beim c^ mit meff erförmigem, beim 9 mit beilförmigem ©nbgliebe; 35orbcr« fc^ienen mit 2 (Snbbomcn; nur ba8 britte ®Iieb be« ^pinterfn^e« mit ftläig« fd^mammiger @0^(e. 2Iuf Slütcn. 5 euro^äift^e arten, barunter 2 beutfc^c. * A. sanguinic Ollis '^ L. 2)imfet grau« ober blaugrün, furj unb bic^t anlicgenb grau behaart; Hinterleib einfarbig; ^alsfc^ilb gelbrot^ mit 3 tiefen ©ruben; SBurjet ber gü^Ier imb 2:after an bcr Unterfeite gelb; ?ängc 8—12"»»«. süb= Ii(!^e8 SJiitteleuropa ; feiten; in ©cbirgögegenbcn; namentlich auf blü^enbem Crataegus. 9. dirysantliVa'^ Schmidt. i^ü^Ier entfernt öon ben nit^t auSgeranbctcn Singen eingefügt, 11 giieberig; §al«fd)ilb nadi I)inten oerengt; Äopf ni^t in ba8 ^alöfd^ilb gurüdgejogen; SSorberfc^ieneu mit 2 Qnbbornen; nur baS britte ®Iieb be8 Hinterfußes mit "filjig»fd^raammiger @o^Ic. 51IIe Slrten ftnb t}on grüner ^arbe unb fe^r ftarf punftirt. stuf Slütcn. 4 eurc^jäifc^e arten, baruntcr 2 bcutfc^e. * Chr.viridissima") L. §al§fd)ilb mit vertiefter üJJittcIlinie; @tirn unb ©c^eitcl gcmölbt; 2;after unb Hnterfeite ber 3 erften ^^ü^Ierglieber gelb; SSorberfc^ienen gelb; ^inter^üften beS cf in einen fc^arfen ^a\)\\ nac^ unten oerlängcrt; i^ängc 5 — 10™™. Guro^a; fe^r pufig; in @ebirg«gegenben. 3. OedenicraV Ol. 3fi*^ftt!öfcr. ^^ü^Ier nal^e ben nid)t auögcranbetcn Singen eingefügt, 11 giieberig; jiüeiteS gü^Ierglieb üiel fürjer als bie |)ätfte be8 britten; @tirn breit; SBorberfc^ienen mit 2 (Snbbomen; nur tiai britte ®Iicb beö Hinterfüße« mit filzig -fc^mammiger ®o^Ie; Hinterfc^enfcl bc8 ^ mrijt oerbit!t. stuf 33Iüten. 25 euro^äift^e Slrten, baruntcr 12 bentfc^e. * 0. ßavescens''^ L. (femorata'^ Scop.). (Schmor j; ?^lügelbec!en cinforbig gelb; gü^Ierrouräel gelb; britte Slber ber ?^lügelbe(fen nad) I)inten mit bem @eitenranbe öcrfc^molgen ; Hal8fd)ilb öorn breiter als hinten, hinter ber Wxttt 1) Oedemera = äf)nIi(^e. 2) d obne, axXrjpo; trocfcn, fpröb, rau^. 3) mit blutfarbigem ^alfe. 4) XP'jaavdVj; mit golbener SBIüte. 5) am grünflen. 6) oiUm anfc^wcßen, fATjpö« ^üftgelenT, Sd^enfel; njcgen ber »erbicften ^intcrfc^cnfel. 7) QtlbUdf. 8) an ben ©(^enfeln (femöra) au^gejeic^net. 922. 156 3oologie ober 9?aturgefd)i(^te bc8 S^^terretd)^. ftor! sufammengcfd^nürt; d^ mit jlarf öerbicften hinter fd^enf ein unb fd^marjem, an ben ©eiten äuferft fein gelb gefäumten ^interleibe; ?änge 8-11"^^. ^„^0^5^, * Oedemera podagrariae'> L. ©c^trarj mit grünem ©c^immer; Surgcl ber p^Ier unb 33eine gelb; ^^tügelbecfen gelb, beim d* meift am 5lußenranbe unb on ber ®pi^e fc^raarübroun ; britte 2(ber ber gtügdbecfen big jur @pi^e öom @eiten= ronbe getrennt; §a(§fc^ilb be^ $ gelb; Hinterleib be§ 9 gelb, mit einem fc^raarjen äJättelflec! an ber Söurgel; ^interft^enfel be§ d^ ftar! gefrümmt, mit gerabem 3nnenronbe; ^änge 8— 11 °i">. guro^a; häufig. * 0. flavipes*^ Schmidt, fetter ober buntler erdfarben, grün ober grünliciiblan, fe^r fein bc^aort; Surfet ber gü^Ier unb bie SSorberbeine gelb; te^teö |^ü^Ier= glieb einfcitig ou^geranbet; ^lügelbecfen bunfel, mit [tarfen ?ang«Iinien; §a(8f(^ilb länger al6 breit, finter ber äJütte eingeschnürt, mit 3 tiefen ©ruben ; ^interfc^enfel be8 (5* ftarf berbicEt unb ge!rümmt; ^änge 5— 9™™. (5uro;>a; fe^r häufig. * 0. virlscens^) L. 2)unfet- ober fd^mu^iggrün, fe^r bic^t punftirt, grau be* ^aart; le^teS gü^Ierglteb nid^t au^geranbet; ^lügetbedEen bunfel; britte Stber ber glügelbedten nac^ ^inten mit bem ©eitenranbe oerfc^motjen; ^alefc^ilb furj, öom ftarf öerbreitert, hinter ber Mxiit ftarf jufammengefc^nürt; ^interfc^enfel beg (5* Derbidt; :?änge 8— 12nim. ^uro^a; fiäufig. A. Iflycteriis'^ Ol. Siefe fe^r abmeic^enbe (Sattung ift au^er ben fd^on in ber Ueberftc^t an« gegebenen SJJerf malen burd) folgenbe SSer^ältniffe ge= fennjeid^net: Äörper bicf, Iängüc^«eiförmig; ^^übler» glieber fegelf i)rmig ; §inter^üften burd^ einen ^or= fprung beS Hinterleiber getrennt; Alanen mit Haft' tappen an ber Surjet. man lennt nur einige norb= amerifanifc^e unb 4 euro^äifd^e Slrten, barunter 2 beutfc^e. * M. curcuUoides^ Fabr. (^^ig. 161.). @d)roarj, bi(^t grau ober gelb bel^aart unb beftöubt; ^opf unb Unterfette mit fttbergrauer, glänjenber S3e^aarung; Halrfd^ilb bor bem @c^ilbrf)en mit einer Iängtid)en ®rube; ^lügelbedfen bid^tförnig punftirt; !?änge 5 biö 10 mm. gjjitteleuro^a ; auf bm^enbcn ©efträuc^en. 923. 3. Utttetortittttttg. Cryptopeiitaiuera'^ (Tetramera '^). SStetje^t^e Säfctr (§. 885,3.). püe fd^einbor 4güeberig, in SBirflid^feit ögüeberig, mit fe^r fteinem, öerfterften, öorle^ten ©liebe; SSorberfü^e junieilen nur 3gltebcrig. muv feiten, 3. S3. bei ber Gattung Engis, fmb bic güße bcutlic^ Sglieberig. Ueberfidit ber ^(ttnilien ber Cryptoiieiitaiiiera. ©„^r r^„ „ (Äiefertafter frei, f(^Ianf; 2tugen ^uf eifenfcrmig : ÄÄfSg §i"t«f^"r-ten gror .'...!.:.:..:....'.' 36)BrucMdae. »erlänacrt: tiefertafter fe^r furj, gebrungen; Stugen nur '- feiten auggeranbet; ^inter^üften Hein 37) Gurcnlionidae. (to^f ^eröorgeftredt; gü^Ier in ber 9?eget fo lang ober länger alg ber .^crper 39) Cerambycidae. .P^ler fürs, Sefniet, ntit bicfent l ^"toVlä'näertT' \ ««>^f ^m. meift ^nmop^z 38) Bo.trychidae. in bie S9ruft < ^ü^ler faben= ober f^nurförmig. 40) Chrysomelidae. eingefenft; p^^g^ i^ünn, mit flac^gebrürfter, l 3— 4glieberiger teufe 41) Erotylidae. §. 924. 36. g. Brucliidae"-^. ^amenfäfet (§. 923, 36.). topf fd)naujenförmig oerlängert, abmörtg gerid)tet, hinter ben großen, öortretenben, Öufeifcnförmxgen Stugen öerengt; p^Ier llglieberig, taug, berb, oor ber 2tug* 1) «on Podagra 5«§9i«^t. 2) gelbfü§ig. 3) grünlic^. 4) [i.oxvrip ?Rafe, ^(^nauje. 5)^ einem Curculio äfinlic^. 6) xpuTtxo; »erborgen, itcVTafAepV^c fünft^cilig. 7) 'irpa »ier, uepoc ©lieb. 8) Bruchus = ä^nli(^e. I. Coleoptgra. ^äfcr. 157 ranbung ber 2(iigcn eingefügt; Cberlip^e abgerunbet, üon bcii Obcrficfcrn nid)t überragt; Äicfcrtafter frei, fc^Ian!; 3>orber^üften fegclförmig, ontiegenb, imcf) ^tntcn ft(^ etnanbcr nä^erub; ^inter^üften grofj, quer; (Sc^enfet ^,ufanimcngebrü(ft, breit; ©c^ienen mit (Snbbornen; britte« gugglieb 2 lappig; 33aud) mit 5 ^fingen; Äörper furj, gebrungen. ?eb^aft laufente unt Picgente, Heine täfer, »on ttjelc^en man über 400 Slrten au« aüen (SrbtfKilen, befonbcrö aber ou« Sübamcnfa unb Suropa, lennt :^ie ?artoen gteid^en benen ber folgenben Familie unb entwicfeln fic^ im 3nnem »on ©amen* fernem, namentlich ber §ül)enfvü^te. i. BrueliusV L. SÄuffct* ober ®amcn!ttfcr. ^^ü^tcr gegen bie @pi^c aümä^Iic^ folbig uerbirft; Snbgüeb ber Äiefertafter lang, fdjmal, ber ^ippcntafter furj, eifijrmig; §alöfd)t(b oorn ftarf üerengt, l)iuten boppclt au§geburf)tet; §(üge(* becfen an ber ®pi^e einjetn obgerunbet unb ba8 ^interleib^enbe freilaffenb. ?cben auf Stuten, (befangen ma^en fie fc^nelle, purjelnbe Bewegungen. Xie ?aroen leben in ben ©amen verfc^iebener ^^flanjen, namentlich ben gc^otenge»äc^fen. 340 ?lrten, 120 europäifc^c, barunter 36 beutfd^e. -j-* Br. pisi'^ 'L. (Srbf en!äfer. ?änglic^'-eif örmig ; fc^marj ; gicmlit^ bic^t iüei§« grau ftedig behaart; bie 4 erften p^Iergüeber, ©d^ienen unb güße ber S3orbÄ* beine rot^gelb; Slfterbede bid)t itieiß behaart, mit 2 großen, eiförmigen, fd)n)or5cn ^lecfen; |iintcrfc^enfel gejä^nt; Seitcnranb be§ ^alefdjilbcö nic^t aucgebuc^tct, na^e ber ä)litte mit einem fleinen, be^oarten ^ä^ndjen; ?änge 4,5""". ©üb» unb 9nitteIeuro))a ; fe^r ^äufig. 2)ie ?arüe tebt auSft^liefelic!^ in (Srbfen, in »eichen auä) betÄäfer überwintert. ■f* Br. granarius^^ Fahrs. (seminarius'^ L.). (Scmctner ©amenfäfcr. ©c^marj; meißgrau behaart; bie 4 er[ten gü^Ierglieber unb bie SSorbcrbcine gelb-- rot^; Scheibe beS ^otöfc^ilbe« mit 2 meißen ^ünftc^en unb einem größeren, meißen gtecfd^en üor bem meißen @d)ilbd)en; ba^inter auf ber 3^af)t ber unregelmäßig meiß geflecften ^(ügelbecfen ein gelblicher ^(ecf; ^interfc^enW gejä^nt; (geitenranb bcö §al§f(^ttbc8 in ber SD^Jitte leidet auSgebud^tet, oor ber 5lu«bud)tung mit einem fleinen, bel^aarten 3äl^n<^en; ^önge 3,5 "'m. europa; fe^r häufig. Xie i*art>e lebt in ben ©amen ber »erf^iebenften §ülfenfrü(^te, namentlich in ber ^ferbebc^ne. -f-* Br. lentis'^ Boh. !?inf enf äfer. ©förmig; fd^marj; bid^t braunfiljig be= ^aart, mit fpärlic^en, meißen ^^lecfc^en; @(^ilbd)en bic^t rociß behaart; bie erften 4 — 5 gütjlerglieber, bie ganjcn SSorberbeine, (S^ienen unb §üße ber 3)?ittelbcine rot^gelb; §al«fc^ilb quer, am ©eitenronbe nit^t gejä^nt, mit 2 fc^marjen glerfen; ^interfc^en!el gejä^nt; $?änge 3,5™™. 3)eutf(^Ianb, granfreic^, Otalien; häufig; bie ?artoe \zht in ?infen, in njelc^cn auc^ ber Ääfer überwintert. 37.5. Curciilioiiidae'^. Sliiffelf öf et (§. 923,37.). Äopf §. 925. flein, üorn in einen me^r ober meniger langen, oft fabenförmig bünnen 9tüffct üerlängert, an beffen @pi^e bie fleinen äRunbtfjeile liegen; Äiefertafter fe^r furj, gebrungen, äußerlich nic^t fic^tbar; gü^ter in eine gur^e ober ®rube bc« O^üffel« eingefügt, meift gefnict unb gefeult; 2tugen nur fetten au^geranbct; ^al«fc^ilb oon üorn nac^ hinten oerbreitert, mit mctjt abgerunbeten §interecfen; ^lügelbedfen breiter q{% ba« §ol§id)ilb, meifl fd)utteriörmig oorfpringenb, ben C>intcrleib feitlid) umfd)ließenb ; Sorber^üften fugelig ober japfenförmig, in ring« gefd)loffenen (S»e* teuf gruben; ."pinter^üften flein, quer, eHiptifd), eingejenft, burd) einen i^orfprung be8 ^interteibet^ getrennt; öon ben 5 erften ©auc^niigen fmb bie 2 erften häufig größer unb üerfd^moljen. 3)ie ungemein ja^Ireic^en Slrten, man rennt bereu etwa 10 800, welche fic^ auf mebr m 1100 ©attungen »ert^eiten, jeigen in ilirer Äörperform bie größten S5erf(^ieben^eiten, eö gicbt fowcf;! lang geftrecfte aU fugetige ©eftalten unter ihnen; meiftenö ftnb fie Hein, nur feiten mittelgrc§. S^ie itäfer wie bie Sarven leben von ben eerfc^iebenftcn ^ftansent^eilen. 3^re Bewegungen finb träge unb toiele entbel^ren ber ;\-lügeI üoUftänbi^. ©cbalb fie ©efa^r merTen, laffen fie fic^ auf ben Beben bcrabfaücu. Xic öier werben m mit bem 9iüffet geftoi^ene i'öc^er ber ^^ßftanjen abgelegt. Xie ^'art^en finb mciftenö bicf waljcn^ förmig, gclrümmt, weic^^äutig, mit kernigem to^jfe, äußerft fleinen, warjenförmigen jyü(>Iern, in ber atcgel o^nc ^unftaugen unb Beine ober mit Hinblicken ^öcfern an ©teOc ber letteren. 1) BpoDxos unb ßpoDyo; eine ungeflügelte ^cufc^rede; nai^ «nbcren eine bem ©einftocfe fc^äbtic^e Staupe (ßpo'jx^w freffen). 2) pisum Srbfe. 3) granum iTcrn, ©etreibefern. 4) jum ©amen (semen) in Bcjie^ung ftehenb. 5) leiis ?infc. 6; Curcullo^ä^ntic^e. 158 Boologie ober 9hturge[cf)t(^te beg Z^mxtiä^^. 925. Ueberfidjt ber toii^tigften einfteimifiiien Gattungen ber Cureulloniclae. A. ^Sn^Ier nid>t Qtfniet, ifft erftcö ©lieb nidjt bebeutitib ocriängcrt. brüte« gußs/Äör^er gefcrungen; Süiffel fe^r turj, Breit, an ber Sinter* leibö* »on ben beaett nid^t bebedt; gtieb mel^r ober weniger in bem tttjeiten toer= ftecft; Dberli^^e beutlid^; britte§ gußglieb frei ; £)ber* li^^je nid^t fid^tbar; pi^e. nic^t auögeranbet; i^ü^Ier an ber ©eite be§ 9tüffelö in einer formalen, naci^ «nten gebogenen %uxä)z; Singen runb 1) Brachytursus. Körper länglich; 9?nffel furj, an ber <2:^)i§e tief auggeranbet; güi^Ier an ber Seite be§ aiüffelg in einer tiefen, runben @rube; Slugen nieren= förmig 2) Anthrthus. ^o^f leinten l^aBartig öerengt; Uix\\ti furj, birf; i^ü^Ier mit Iängli(^er, 4glieberiger Äeule 3) Apoderus. ^ofcf BintenniAtf^Vffel lurj, bicf; »orberfAienen Sartia to"r' tnnen,ägeförmtg gesahnt; @(^ie= enat • IfüMer ) rtznm^ mit 2 §a!en 4 Attdäbi^. mit'V gr?§^eren ) ^fI[Ll"^^?,?r//'"l"/*'i?fSS'. gnbgfiebern; ( t^enenfÄ^^o^n'^aÄ^^^^"!! ,) E^yncMtes. §interleib§f))i^e toon ben ^lügelbeden bebedt; Äör^er birnförmig; 9?üffel »atjtg, bünn, nidbt unter bie S3ruft jurüdlegbar; ^ü^ter mit 3 glieberiger, jugef^ji^ter ©nbf eule 6) ApUn. B. Wüfiler gePntet; if)r erfted ®Iteb bebeutenb verlängert; britted ^ußglieb frei; Oberlippe nidjt ficbtbor. 1) Düffel tne^r ober tocntger öirf; gü^Ier an Her 9iüffctf)ii^e, tncift am 9Runtittiin!e( eingefügt. j^lüget fehlen; J^Iauen einfad^, tooüfommen 0e= trennt; <2c^ilb(^en laum fid^tbar; ©c^ienenfVx^e mit einem fleinen§alen; 9?üffel unter berSin* lenlung ber gü^Ier beiberfeit'8 la^j^ig erweitert, i^lügel ücr^anben; stauen am ®runbe t^eittoeife toerwa^fen; g^Iügelbeden länglic^, mit ftum^f- loin!elig öorragenben Sd^ultern; (Sd^itbd^en beutli^; Siüffel furj, bid, nic^t erweitert tiauen [ber gü^Ierf(^aft erreid^t ba0 ^uge ni^t ; tooIl!ommen j S^ienenfpi^e innen mit einem langen, getrennt; < fc^arfen §_aten ^lügel bor= Iber »'^üf^Ierfd^aft erreicht ba8 Sluge; l^anben; t <£(^ienen unbetoef^rt /•alle ©lieber ber j^ü^Iergeifeel länger aU breit; <2(^enfel güi^Ier grübe jiemlid^ gerabe gegen bie ÜJJitte ber ^ugen auffteigenb; gü$Ier= grübe unter bie klugen ge. bogen; IRüffcI furj unb edig; 5?Iauen am ®runbe t$eil= ioeife öer= »ad^fen; ^^lügel fe$= len; iei Alanen I länger al^ .fopf unb ^aU' gef^al=< ft^ifb ; ^lügelbecfen 3 edig. 28) Balanlnu». ten ; §inter(eib«t f(^arf begrenjt; Sc^ilbt^en unbeutlic^; ^liigelbeden Turj ei= förmig; »iüffel bünn, fabenförmig.. 34) Ceutorhynehus. gü^lerleule beutlic^ f|)interleibäfpi^e frei 35) OymnStron. 3= ober 4glieberig; Jöinterteib^fpibc öon ben glügclbcden gü^lergeißel 5 > \ bebedt ; glügelbcden nur wenig glieberig; \ länger al8 jujammen breit 36) Ciömw. -^vifiYovF^MT» rerfie« unb iweite« ©lieb ber ^üblergeißel ÄS fänglic^' Ic^ilbc^en beutlic^; 9iü|fel I«ng «inrLwil?. J an ber Spi^e 4 edig erweitert 38) Cb^Snu*. iÄXrSr^""^ *'''^ «^*« ®"<^*' »^^ pfjtergeißel längli(^, %Än. »^'c übrigen fe^r fitrj; (Sc^ilb^en fe^r Hein; 7glieberig; y ^^^^^^ jö^^^ \^^^ ..?;...^ 39) Äy,u:W«#. 2)ic au§ereuropäifd^en (Gattungen 5Rr. 16 Entimus unb 5«r. 37 Calandra fmb in biefcr S3eftimmung8tabelle ni^t berüdfi^tigt. gü^lcr ^o(^|ien8 , mit llOOlicbern; 160 Zoologie ober S'Jaturgeft^id^te bc§ jT^tcrreid^g. 925. t. Bradiytärstis V Schönh. giUiIer furj, llgüeberig, mit 3 breiten, gufammengebvängten gnbgüebcm; §al§f(f)i(b furj, nad) üorn fc^nell öerengt, mit rec^t» ober fpi^ruinfeügen |)intere(f en, am ^interronbe sweimal gebuchtet; (£d^i(bd)en fe^r flein; glügelbeden menig länger als jufammen breit; ^einefurj, bi(f; ©d^enfel ungejö^nt; ©c^ienen o^ne (Snbbomen; flauen hinter ber @^i^e gefpatten. stuf Blül^enben @efträu(^en; tu ?aröe lebt in Coccus = 2Beib(!^en, fceren Sier fie öevjefirt. 7 europäifd^e 2trten, barunter 5 beutf(^e. * Br. scabrösus*^ Fabr. ©förmig; fc^marj; ^tügelbecfen rot§, pnnftirt-geftreift, bie abirec^felnben 3tt'ilcJ)enräume mit fd)mar3 unb meiß behaarten gleden ge= ttJürfelt; ^interranb be§ $Ql8fd^iIbe§ mit 2 beutüc^en Einbuchtungen; ?önge 3 big 3,ö '"™. euro:pa; nid^t feiten; ber Ääfer erfc^eint je^r früöseititj im ^rüf^Iing unb äer6ei§t bie Änofpen ber 2Bei§erIe, ftnbet fi(^ aber aud^ auf anberen ?au6^oIjern. * Br. varius^> Y2ihi\ ©förmig; fd^iüarjbrann ; unten bid^ter, oben fpärlidier fein gelbgrau bel^aort; gtügetbecfen punftirt.' geftreift, mit grauen, faft 4e(figen glecfen befprengt; ^alsfd^ilb wie bei ber öorigen Slrt; ?önge 2— 3,5i»m. eurc^ja; nid^t feiten; feefcnberö an gid^ten. *i. Antliribiis'^' Geoffr. ^ü^ler llglieberig, mit etma§ größeren (Snb= güebern, beim $ l^alb fo lang, beim (^ länger al§ ber Körper; §al§f^i(b breiter al8 lang, hinten faft abgeftu^t, obnc erf)abene Ouerleifte cor bem ^interranbe; (Sd^ilbc^en beutüc^; i^Iügelbetfen faft 2mal fo lang n)ie jufammen breit; ©dientet ungejä^nt; ©d^ienen o^ne (Snbbornen; flauen am ®runbe ja^nortig gefpalten. 2)ie einzige europäifc^e 3lrt ift: * A. albinus'^ L. $?ängtic^, gemölbt, fd^raar^braun, mit braunen unb grauen l^aarförmigen ©d^üppc^en; 9ffüffel, @tirn, ein Heiner %Uä üor ber Wxttt jeber ^lügelbedfe, eine breite 53inbe t>or i^rer ©pi^e unb bie Unterfeite tüei^ befd^uppt; Jalgfd^ilb mit 3 in einer Cuerreibe fte^enben, fc^n^arj behaarten §öcferd^en; $?änge 7 — 8™™. Guro^^a; nid^t feiten; befcnber§ an abftänbigen 33uc^en unter ber 9tinte. 3. Apoderus'^ Ol. ^i(!maulrü|(cr. gül^Ier 12glieberig; §a(§f(^Ub breiter al8 lang, mit mulftig aufgemorfenem ^interranbe, öorn jufammengefdtinürt; (Sd^itbd)en l^albfr einförmig; ^lügelbeden an ber ®pi^e einzeln abgerunbet, ju* fammen tänglid^*4edig; S3eine lang, ©c^enfel ungejä^nt; @d)ieneu am Snnen» ranbe fägeartig gejä^nt unb an ber @pi^e mit einem ^orn^afen; stauen einfadb. 2luf ©efträud^en. (Sttt>a 80 2lrten, barunter 2 euro^äifc^e unb jugleid^ beutfd^e. -f* A. coryliV L. § of el » S)i cfmoutrüfjler. Oben rot^ ober rötpd^gcfb; gü^Ier, ^opf, @d)i(bd)en, häufig ouc^ ber SSorberraub ober ein %kd auf ber aJJitte be§ t'al§fd)iibe§ fc^inarj; Unterfeite fdjraarj; 33eine röt^Iic^gelb ober aud^ nur bie 3«itte ber ®d)en!e( rot^; ?änge 6 mm. (gu^o^ja; fc^r pufig; Ääfer im Wai, auf § afeig ebüfd^, aber aud^ auf Srien, Äreujborn, dtot^' unb öainbud^en. g^ueibet in bie Slätter unb rcÜt bie 'Stüät tutenförmig jufammen; in biefe Sidfel legt ba8 Q 1—3 Gier; bie ^u)>pe übcrnjintert in ber ©rbe. 4. Atfeläbiis^^ L. gü^ter llglieberig; §algfd^ilb breiter al8 lang, nad^ üorn üerengt; ©diilbd^en 4edtg, an ber @pi^e abgerunbet; glügelbecfen mie bei ber öorigen (Sattung. ungefähr so Slrten, 3 euro^jäifc^e, 2 beutfd^e. * A. curcuUonoides'f L. 2lfterrüff etfäf er. @d^tt)arj, unbe^oart; §at8= fc^ilb, i^Iügetbccfen, meift aud^ bie Surjelglieber ber gü^Ier rotl^; ^änge 4 bi§ 5, .™m, ^ (5uto))a; l^äufig; .^äfer Wlax bi^ 3uli, auf (äid^engebüfc^; ?aröe öon 3uli biö Cftober in jufammengetoidtelten (Sid^enblättern, ireld^e ganj ben öon Apoderus coryli ge* luad^ten Söicfcln gleichen; bie ^u^:pe übertointert in ber (Srbe. 5. Rliyneliites'"^ Herbst. Sterbet;, S^tattroUcr. OT^er llgüeberig; ^atgfd^ilb faum länger al8 in ber S^itte breit, nad^ oorn öerengt; ©c^ilbc^en Hein, aber beutüd); ^lügclbeden an ber @pi^e einjeln abgerunbet, fetten oict länger oI§ jufammen breit; ©c^enfet ungejä^nt; ^interfd^enfel oft üerbidt; flauen gcfpalten. %yx\ @efträu(^en unb Laubbäumen; bie Q rollen aug einem SBIattt^eite ober auä ^ 1) Bp7y'j5 furj, Tctpoo; g-ußglieb. 2) rau^. 3) bunt. 4) richtiger Anthotribus toon «v»o; unb xpfßtu jerftören. 5) albus »ei§. 6) öc7r6 »on, U^ri ober ^etp-/] §alg; ber Äot)f ift bom §alfe abgcfc^nürt. 7) corylus §afelftrauc^. 8) arxeXaßo; eine Keine, pgel= lofe ^enfc^rede. 9) einem Curculio ä^ntic^. 10) toon ^'jy^o? 9tüffel. I. Coleoptgra. ^äfer. ißl einem ganjen Srotte cfcer mehreren benachbarten »lättern einen cigarrenförmigcn, oben unb g Q9n unten crrenen ^trfet rur bie 2lu na^me te eine« ober einiger tt?enia?n Gier; raanic legen bie ^' ^^^• eier auc^ m baö aWarf abgebiffener B^eigipi^en ober in bie §rüc^te. 3)ie ^Jutotoc über' itnntert m ber ©rbe. Ungera^r 80 Slrten, :r2 euro^äif*e, 2ti beutf^e. a. ^lügelbecfen rotft. t* Rh. aequätus'^ L. Üiot^flügcliger 53(ütenfled)cr. 2)unfc( crjfarbig; braun behaart; f^Iügelbecfen tief pimttirt-geftreift, rotft, mit frfjmäqlit^er 9kbt: ^ülitemuqel unb 33eine oft rotl)brauii; 2är\qt bi8 ^ur 9tüffeln3urjel 4 mm. gu^pp^^. häufig; täfer üon 2lprir big 3uni auf 2I?)feI= uiib ^:)«ffaumenbäumen, äBeißborn, eberef*en" burcfjlijd^ert bie tnofpen unb frißt bie «Staubgefäße be« SBeißbornö. b. «Vlugelbeif en fcbroarj i-* Rh. hetülae^) L, SSirfenblottroUer. ©länjenb fc^iüarj; äußerft jort behaart; ^opf fef)r grof^, hinten eingefc^nürt, ebenfo tt)ie bog §d«fd)itb fein unb bid)t ))unftirt; glügelbecfcn ^unftirt=geftreift, ^unft^cnraume mit einer ^unttreii)e: £änge 4 mm. (juro^a; pufig; auf Sirfen, mad^t Stattwicfel. c. >¥lK$ieIbecfen blau ober grün, fupUt- ober golbglanjenb, oerioorren unb run}elia punfttrt. t* Rh. auratus'f Scop. (S»o(b grüner Slpfclftec^er. ©olbglönscnb grünlic^ ober purpurrot^; lang behaart; 9iüffclf^i^e, gü^Ier unb ^ü^e fdiiüargblau; 5tugen faum üorragenb; §al«frf)ilb beim c^ am SSorberranbe jeberfeits mit einem nac^ üorn gericf)teten 2)orn; ?änge bis jur ^üffelrourjel 7 mm. gu^epa; bäuftg; Ääfcr bom Jrü^Iiug an gern auf tirfc^bäumen, 2öeiß= unb @c^»arjborn, aber aud^ auf 2lüfet= unb SBirnbäumen. -Q bo^rt junge Steffel unb 5öirnen an unb tegt ein, mitunter auc^ mehrere Gier Ijincin. -f-* Rh. hacchus"*^ L. ^urpurrot^er Sl^fetftec^er. ©olbglänjenb purpur= rott); lang, aber nic^t bii^t be^aait; Düffel, gü^ter unb gü^e frfjmarsblau ; 5tugen fugelig borragenb; ^a(§fd^ilb bei ^ unb 9 unbewaffnet; :?änge bis jur ^Hüffct* murjel 5,5 m™. (Süb= unb aJJitteleuro^ja ; fe^r puftg; ?eben8»eife ä^nlic^ »ie bei ber borigen Slrt; ber täfer ptt fic^ befonberS gern auf 2lpfel= unb Birnbäumen auf. d. ^lügelbecfen geförbt voit bei c, ober mit ^unffftreifen unb nie gerunjclf. -j-* Rh. popülV^ L. ^a^pelftec^er. Oben erjgrün, mit Tupfer* ober ®oIb« glanj; unbehaart; 9?üffel, Unterfeite unb S3eine blau; @tim jiemlic^ tief gefurcht: $?änge 4 — 5™™. (Suro^a; pufig; auf Slfpen unb ^a^peln; toideU bie S3Iätter, bo^rt au(^ bie jungen triebe an. t* Rh. betuletiV Fahl: (alni'> Müll.). ©to^Iblouer 3?ebenftec^er, S3irf cn» ftej^er. Oben unb unten blau ober grün, mit ©olbglanj; nnbel)aart; @tini jiüifcfien bem Stuge nur menig üerticft; ^änge 5— 6 mm. Europa; pufig; täfer im 5D?ai unb 3uni unb bann h?ieber im §erbft auf Suchen, 21fpen, ^4^a^j^eln, Sßeiben, Grien, Sirlen, §afelfträu(^en, ferner auf Quitten, S3irnen unb 2Beinreben; roUt mefjrere junge Stätter ut einem SBidfel jufammeu unb f^abet außcrbem burd^ 3ei^"«se" ter frifc^en triebe; in jeben Slattibidtel »erben 4— (J Gier abgelegt. Ueberwinterung alö $u^^c ober aU täfer. -f* Rh. cupreus"^ L. "-^^f laumenbo^rer. Oben braun, mit SDJetattgtanj ; fein unb fpärlic^ raei^grau behaart; §atsfc^ilb faft breiter al8 lang, an ben «Seiten faum erweitert; ^Önge 4 mm. gu^o^a; pnfig; täfer im aRai unb 3uni auf @*n>arj= bom, SBeifiborn, ^Bogelbeeren, §afeln, in ©arten befonberö auf tirfe^en unb ^^.^flaumen; ber= birbt bur^ fein Ziagen tnofpen unb junge triebe; legt bie Gier einjeln in junge tirfc^en unb Pflaumen unb fc^neibet bie Stiele berfelben fo rt>eit burc^, baß bie jyruc^t balb abfäUt. -f-* Rh.conicus') 111. (alliariae '"^ Fabr.). ^XQn%ah\it6:^zx. ^lau ober blau« grün; fein behaart; 9?üffe(, gü^Ier, ©c^ienen unb ^\\^t frfjmarj; ^alsfc^ilb fo lang mie breit, mit faft geraben (Seiten, nod^ üorn üerengt; ^lügefbecfen nur menig länger at« jufammen breit; ?änge 3 mm. Europa; (läuft*;; täfer bon Gnbe Slpril bi§ 3uni; auf allevtei Dbftbäumen, ferner in Saumfd^ulen unb auT SSalbbäumen, n-ie STraubenfirfc^en, 5öogetbeeren, Sßeitjborn; bo^rt in bie ©litten uitb SBIattftiele bebuf« ber Gr= nä^rttng; bag Q legt bie Gier einjeln in baö 9Rarf eine« an ber Spi^e angenagten Scbcffcg unb fticbt bann ben ganjen Sc^oß einige cm unterplb ber Si)t§e ab, fo baf; er »cl!t unb balb abfällt. 1) (gleichgemacht. 2) betüla Sirle. 3) bergolbet, golbfarben. 4) ®ott bc« Söeine«; »eil man biefe 2lrt früher irrtl^ümlic^ für einen ^aupt=9iebenberberber ^ielt. 5) popülus ^ap»>el. 6) betuletum Sirfcnwalb. 7) alnus Grlc. 8) !ut>fcrfarbig. 9) fegclförmig. 10> alliarla tnoblauc^=§eberic^. ?eunig'g €t?no)jfi§. Ir Zh\. 3. 2luf(. 2r 33b. 11 162 BooIoQte ober 9^Qturgefc^icl^te beg jt^ierreic^«. d26.-\-* Ehynch'ites ivterpunctätus') Steph. (alliariae'^ Payk.). 33Iattrtp^en = flehet. Slau, btaugrün ober grünltrf)fc^n)arj; eüra§ behaart; §al§[c^ilb fo lang tuie breit, an ben ©eiten etroaS ertDcitert, na(^ üorn faum oerengt; ^tügelbecfen faft um bte Hälfte länger al8 ^ufammen breit; ?änge 2,"^^. Surc^a; nic^t feiten; täfer Gnte S^jrit unb 3Wai an (äi^en unb £)bft6äumen, njo er bie jungen triebe benagt; baö Q legt bte eier in bie SKittelri^^en ber Sßlätter ober in ba« (Snbe be§ iBtattftiele^. e. ApiOit'> Herbst. Samcttficti^cr, 8^iljmöug(^ftt. §at§fcbi(b rooljen^^ förmig ober nad^ öorn fegeiförmig derengt; ©d^ilbc^en ficin, |3unftf örmig ; i^lügel* becfen eiförmig ober längüd^- eiförmig, nac^ hinten ern^eitert; @(^enfel unb ©c^ienen ungejä^nt; %ü^t jiemlid^ breit; flauen ftetn, mit 5af)nförmiger (Srmeiterung an ber ^urjel. fliegen bei €cnnenf(^ein lebfiaft umf^er unb benagen in meift unfi^äblic^er Söeife S3Iüten unb junge Slätter ber terf(^iebenften ^flanjen; bie Mareen leben in bem (Samen ber S^metterlingäblüten ober miniren in ben Stengeln anberer i^flanjcn. ^ttoa. 230 euro- ^äif{^e Slrten, barunter 100 beutf^e. a. atüffel Ott ber «Spi^e pfrietnettförnttg iugef|>t^t. -f* A. pomdnae"^ Fabr. Obftjiec^er. ^^xvaxy, f^Iügelbecfen blau; eiförmig; !?änge 2,5™™. (guro^a; häufig auf S3äumen unb ©efträuc^en; f(^abet burc^ 3erftörung ber garten 2;riebe unb S3lüten ber Obftbäume. -f* A. craccaeV L. Sßicfenfted^er. ©d^marj; matt j grau behaart; ^ü^Iermurjet (bei bem größeren $) ober bie ganjcn ^ü^Ier (bet bem Heineren d") roftrot^; ^lügetbecfen furj, faft fugeli^ eiförmig; ?önge 2—2,5™™. giorb=unba«itteleuro^a; ^äufig; bie Sarije entwirfelt fic^ im Samen ber Söicfenarten. b. SWüffcI burd)au$ f\Uid) bicf ; ^üljler ttal^c an ber SBiir^el bei SWüffelS eitiflefüflt. "t* A. aeneum^> Fabr. (Srnorbene^ Herbst), ^ec^fd^marj; bici^t mei^grau be* l^aart; gü^ter unb 55eine röt^Iic^gelb ; ^(ügelberfen braun mit 2 unbe^aorten, fd^iefen SSinben; ^änge 2™™. Suro^a; häufig; auf Saubneffeln unb SBrennneffeln. c. Ttuffel mie bei b.; TiütfUt nafye ober ttt ber fSHitU bed 91ttffeld eittgefügt. -f* A. miniätum"'^ Germ, (frumentarium "-' Herbst). 9?ot|e§ @^i^mäu§* (^en. §ett btutrot^; Singen fd^marj; 9Jüffet jiemlic^ bicf, gebogen; ^atsfd^ilb bic^t ^unftirt, hinten mit einer feinen 9J?ittelrinne ; ^'^^öG^^^eäc" l^^f ^unftirt-ge* furcht; ?Öugc 3,5 — 4™™. (Suro^a; nic^t feiten; manchmal in SRengen im grü^ling auf ©artenam^jfer, b_effen junge 33lätter er burd&löd^ert. -f* A. haematodes'*^ Kirby (fruraentarium 'V L.). ©etblic^rot^; o^ne ©lanj; Singen f(i^tt)ara; Düffel furj, jiemttd^ ftarf gebogen; §algf(f)itb bidjt punftirt, o§ne 3RitteWnne; glügetbecfen gef erbt- geftreift; JBönge 2,5—3™™. europa; überatt pufig auf ben toerft^iebenften ißftansen, namentlich auf ©räfern ; ?inne ^ielt biefe 2lrt irrt^ümlid^ für bem betreibe fe^r fc^äblic^. -f* A. vor ax'V Eerbst. @c^morj; grau behaart; gü^lernjurjet braunrot^; ^^lügel' beden fc^ttjarjblou; S^füffel siemüc^ lang, fabenförmig, auf ber borberen Reifte glöuäenb; ®tim mit 2-3 öertieften ^änggftreifeu; §al§f(i)itb bic^t punftirt, hinten mit einer 3JJtttetrinne; glügelbeden furj eiförmig; ?änge 2—2,5™™. süb= nnb 9KitteIcuro»a ; gemein; auf (Sieben unb Dbftbäumen. 1) 2)ajtoif(^en ^^unftirt. 2) alliarla tnobtau(^ = ^eberic^. 3) a7:tov S5irne; njegen ber Äör^erform. 4) Pomöna ©öttin be8 Cbfte«. 5) cracca eine 2lrt ^ülfenfruc^t, «ogeltpicfe. 6) ersfarbig. 7) ein flciner Strahl. 8) im ^rü^ling erf(^einenb (ver ^rü^ting). 9) urtica Steffel. 10) mennigfarben. 11) fi-umentum ©etreibe. 12) aitjiaT(i>or^; blutig. 13) gefräßig. I. Coleoptgra. .Qäfer. 163 t* A. violaceum') Kirby. ©d^tüar,; ^lügelbecfcn blau; 9eüffct hitj unb bicf; § 925 Äopf jirifd^en ben2(ugcn runjelig; ^al§frf)ilb nic^t btd?t punfttrt, oor bcm Sc^ilb» (f)en mit einer Iängüd)eu @rube; glügelbccfen InngUrf) -- eiförmig ; l'änge 2,5 "»". 9^crb= unb gOHtteleurc^a ; bäiift^; bie i'ari^en (eben famiUenireiie in bem 2teuael bc« Sauer= amvfere. fl'. OtiorliyneliusV Germ. ßtt|J|Jenrüfe(er. p^Icr long, mit bem gcf)Qfte über bie runben 2(ugen ^inaugreicjenb, mit Tgtieberiger ©eißel; §al8[^i(b meift fo lang tt)ie breit; ^lügelbecfeu eiförmig; ©t^cnfel ^"öufig gejä^nt. eeben meiftenö in Oebirgögeäenben, einige au8ic^Iie§Iic^ in ben 2lH>en, auf ©cfltäu^en. 444 «rten, etira 300 euro^äif^e, barunter über 120 beutfci^e. a. drittes bis ficbenteö ©liefe tex Süljlergci^el länger aU feief; ^ui^Ierfeufe fehr fdimal. t* 0. w?yrV Fabr. ®ro§er fc^morger gid^tenrüffclfäfer. (Sc^marä; ^iemlid) glänjenb; äu^erft fpärüc^ grau behaart, foft fa^I; «eine rot^; tnice unb ^üße frfimarg; ymtxm ©lieb ber pfjtergei^el länger al« baS erftc; ^at«fd^ilb fo long mie breit, bid)t geförnt; ^änge 7— 11^'". ajtitteteuro^ja ; fe^r^äufis; an9?abei= ^ör^ern, befonber^ in ©ebirgSfcrften in 3^i(^tenreöieren. Sic Cartoe lebt in ber (Jrbe jwifd^en ben SSurseln ber ?iabel()cljer (j^i(3^ten, Särii^en) unb benagt biefelben; bie Ääfer treffen, olI= mä^Iic^ in bie §öf;e fteigenb, bie JRinbe unb fc^Iießlic^ bie jungen triebe ber jüngeren ^flanjen. t* 0. fuscipes') Ol. ©c^roarg; faft !a^I; 53eine bunfetrotf); Äniee unb p6c fc^marj; jmeiteg ©lieb ber pi^iergeiBel langer als ba8 erfte; §alt^fcf)ilb länglic^, fe{)r bid)t unb fein leberartig gerunzelt; lOönge 10— 12 mm. 3Jjitteieurc<>a; ni(^t häufig; ?eben8ö>eife ä^nü(^ Wie bei ber »vorigen ^rt. "^ 0. geniculätus^) Germ, «gc^marj, fur^ grau behaart; bie 33e^aamng ber ^lügelbccfen ift flecfig unb grougelb; ^eine gelbrot^; ^iee ft^mär^lic^; crfte« unb Sroeiteö ®Ueb ber gü^tergei^et gteid^ lang; ?ängc 8™™. euro^a; fe^r f^äufig; auf blü^enben ©efträuc^en. -[-* 0.irritans^> Herbst. ©länjenb fc^roarj; fein grau behaart; ^Rüffel mit einer fe^r feinen 3)MelIinie; ^tügetbecEen imbeuttic^ puntttrt«geftreift, mit üielen grau= gelben, grün ober bläulid) glänjenben, behaarten, runben ^lecfen, hinter ber ÜJZitte fc^nett jugef^i^t; ?änge 6— 7°»™. S^eutfc^Ianb, Cefterreic^, Ungarn; nit^t l^äufig; ift für tiefernfaaten f(^cn öfter berberbli^t getoefen. b. S^rttted bii ftebented ®Iteb ber ?ul)lerflei#el fun, biefer aii lang: ^üblerfeule tiefer. -j-* 0. picipes'^ Fabr. ^singuläris '^ L.). ^ec^braun, braun ober meißgrau; ^Uigelbecfen befd^uppt; ^ü^Ier unb iöeine meift fetter; giflgelberfcn eiförmig, punttirt^geftreift, bie fünfte in ben Streifen augenförmig mit einem meißüc^cn Srf)ÜppcI)en in ber SDcitte; ?änge 6— 7 »im. guro^ja; fe^r häufig; ift im »eftlicbcn 9icrbbeutf(^tanb aU erheblicher j^einb jüngerer (Sieben aufgetreten, an beren 2;rieben er bie 9{inbe abnagt; in ä^nli^er SBeife fc^äbigt er aud^ 2H)fel= unb 3»etf(^enbäumc unb ifl in Saumfc^ulen befcnber« ben ^fropfreifern gefä^rtic^. t* O. raucus'^ Fabr. ®(!^marj, bef^u))pt; ?^üt|Ier unb «eme meift tietter; (^lügelbecfen furj « eiförmig, mit etma« unbeutlidien, üon ben (Schuppen bebecften $unftftreifen; !?änge 6™™. g^crb* unb gnitteleuro^ja ; siemlic^ häufig; juweilen f(^äbli(^ an ben 5lnof^jen ber Cbftbäume unb be« aBeinftocfs. t* 0. avätus'V L. kleiner fd)marjer gic^tenrüffelf äfer. gd^mar^ ober perf)braun, fein grau behaart; ^ü^Ier unbS3eine rot^braun; §at«fc^ilb faft fugcUg, grob getörnt, in ber 9«itte Iäng«gcrunjett; ®cf)cnfel ftart gejä^nt; i^änge 4— 5'°'". Europa; fe(;r pufig; ft^abet ben ,^-id^ten. . „ .^ r t* O. sulcätus'') Fabr. ©c^marj^; ^lücjelbecfcn mtt jerfheuten, graugelb bc« fcf)uppten glecfen; Düffel mit einer 3)attclfurcf)e ; gtügelbecfen gefurcht, bic 3nnfö^enräume runjclig^gefömt; ?änge 9™'". 9lcrb= unb a^itteleurc^ja; ni4>t feiten; an fe^r terfAiebenen Wanjen; fc^a^et im öfrü^ting bem ©einftodC bur(^ 8 ernagen ber jungen triebe; finbet ^\ä) ferner befcnber« auf ^rtmeln, eajifrageen, Srbbeer^flanjen unb ankeren. 1) 3?iolett. 2) wtfov «eine« O^r, ^'JY/o? Oiüffel; wegen be8 an ber j^ü^Ierwurjer (ap»>i8 erireitertcn »iüffel«. 3) fc^warj. 4) mit braunen »einen. 5) mit einem Änie »erfc^cn. 6) reisenb, erregenb. 7) mit ^>e(^farbigen »einen. 8) einjig, abfonbctlit^. 9) rau^. 10) ci* f(>rmig. 11) gefurzt. 164 Boologie ober 9laturflefc^t(^te öe§ Xifitxxtiä)^. 925.+* OtiorhynchusligusticV> L. (grfimars; grau bcfd^u^pt; S^üffel mit einer erhabenen ÜKittellinic; ^d8fcf|i(b mit fc^mar^en törndjen bcfäet, ba5tt)tfcf)en befc^uppt; 5^aiqelbe(fen bid)t unb fein geförnt, faum geftreift; ?änge 8— 11 «^m. g^e^b^ unb ^Mitteleuropa ; gemein; benagt bie Änofpen ber 9te6en unb ber ^>fir|'id^bäume, liebt aber namentti(^ bie ?u5erne; berftecft \\6) gern unter Steine. 8. PltyllobiusV Schönh. ©rüttrüfilcr, Slattnaöcr. p^ter jiem^ lic^ lang unb bünn, mit bem ®rf)afte ben SSorberranb ber fleinen 3tugen er= rcic^enb, mit Tgüeberigcr ©ri^el; ^alefd^ilb breiter alg lang; @cf)enfel ^äufig gejO^nt. geben befonberö auf ^olj^jffan^en, beren .^nof)>en unb frijc^e 33lätter fic bur(^= löchern unb öerje^ren. 97 Slrten, über 50 euro:|^äifc^e, barunter 25 beutfi^c. * Ph. alnetV) Fabr. (urticaC^ De Geer). ©d^raar^, mit Iängli(^cn, ^aar* förmigen, grünen ober blaugrünen ©c^nppen befprengt; güfjler unb ^eine röt^üd^* gelb, mitunter braun big f^irarj; §al8f(i)i(b üom beutüci) eingefc^nürt; ©d^itb» ^txi Sedtig jugefpt^t; @(^enfel ftarf gejä^nt; $?önge 7— S^m. Europa, je^^ häufig; gern an Srien. -f-* Ph. argentätiis^) L. ©c^warj; bic^t mit runben, grünen ober blauen, gtän» jenben @rf|uppcn unb jtemlic^ bic^t mit langen, braunen öaaren befe^t; $Iüge(= bedEen roeißlid) behaart; ^ü^Ier, ©d^enfetmur^el, ©d^ienen unb ^^ü^e h\a^ bräun* Iid)geI6; ^untergruben an ber Oberfeite beg 9Jüffel6, na^e beifammen; §of§fc^ilb me^r al§ um bie §ätfte breiter olg (ang ol^ne erl^abene SO'iittedinie ; SSorberbeine o^ne ßotten^oare; ©d^enfel beuttic^ gejäl^nt; ?änge 5— 6™^:!. euro)>a; fe^r bäuftg; f(^abet ben SBirfen unb Suchen cft in fe^r er^eblid^em 3[Ra§e; finbet fi^ auf (Sic^en= unb Dbftbäumen. f* Ph. oblöngus''^ L. (Sd^roarj; jiemtid^ lang grau behaart; ^ü^Ier unb S3cinc gelb ober röt^Iic^'-gelbbrann; ^lügelbecfen meift fetter ober buntler braun, feiten fc^roarg; @d^enfel nid)t gejä^nt; ^änge 4-4,5 mm. Q^xopa-, fe^r gemein; fc^abet befonberö ben Obftbäumen. -|-* Ph.j)iri'> L. ©c^mars; mit länglichen, !u)3fer* ober golbglönjenbcn ©c^uppen; te^tere ftnb auf ben abmed^fetnben ^"'ifc^^^'^Äumen ber ^lügelbcdfen meift fetter gefärbt; ©c^ilbd^en ttei^ befrf)u|)|3t; gü^Ier unb 53eine röt^üc^gelb ; @ct)enfc( beutlic^ gejä^nt; £änge 5— 6 mm cguropa; febr häufig; oft in Saumfc^ulen f(^äblic^. 9. Chloropliänus V Germ, gü^Ier jiemtid^ !ur^, mit Tgüeberiger ©eifeet; 9?üffe( mit- einer erhabenen äRitteUinie, an ber Spifee tief 3ecfig au8- geranbet; C^algfc^ilb fo lang wie breit, nac^ öom öerengt, hinten 2 mal au8= gebuchtet; ©c^ilbd^en flein, Secfig; f^lügelbecfen öiel breiter al§ bo8 §al«fc^ilb, mit ftarf üorragenben ©d^ultern, an ber@pi^e in je einen fleinen 2)orn enbigcnb; ^6)m\t{ ungejä^nt. stuf ©efträuc^en; 12 europäifc^e Strten, barunter 4 beutfc^e. * CU. viridisV L. Oben grün befd^u^pt; ^algfrf)itb unb ^lügelbecfen an ber ®cttc gelb; (Spillen ber i^lügelbedEen mit einem furjen 2)orn; "^änge 8— 9 mm. (Suro^ja; fe^r ^äufig. tO. S$ltöiie8"> Schönh. ©ttturüfeler. ^vi\)Ux jiemlidj) bünn, mit l-- glieberiger ®ei§el; Sf^üffcl oben mit einer ?äng§furc^c ober üertieften 3)?itteltinie ; Singen gro^; §al8f(^ilb fo breit ober breiter al« lang; ©d^ilbd^en flein, gerunbet; ^lügclbecfen länglich; Älauenglieb ber p^e gro^, mit großen, einfachen Manen. 2luf ^ßftanjen ; bie ?aröen ber^juppen fi(^ äl^nli^ n?ie biejenigen ber Gattung Phvtonömus m einem bünnen, toeitmaf^igen Socon an ber llnterfeitc ber Slätter. 50 europäifc^e arten, barunter 23 beutfie. a. ^lügelbecfen mit auffielienben, toetten Sörfidjen ober S>aattn in ben 3toifd)en= roumcn ber Vunftftreifcn. * '^■hispidülus''^ Fabr. ©c^marj; unten grau, oben braun befc^uppt; bie feine aKittelhnic unb jeberfett« ein breiter, gebogener ©eitenftreifen beg §algfdöilbe8 orourociß bcfc^uppt; Singen faum üorragcnb; ?änge 3,5 — 4 mm. (^„^0^^. |ebr 1) LigHstIcum ?icbftö(fct. 2) cp6XXov »tatt, ßtoca leben. 3) alnetum (ärtcngebüfc^. 4) Urtica iReffcI. 5) ftiberig. 6) längtic^. 7) pirus Sirnbaum. 8) xXwpö; grün, cpafvcu leuchten. 9) grün. 10) oiTwv gomfelb. 11) et»aö rau^. I. Coleoptßra. Ääfcr. 165 * S. crinitvs'' Ol. Sci)tt)ar^5: grau, braun ober bräun lid) gelb befrfiuppt: ^übler, § 925 ®cf)icuen unb %\\^t rötbücfigelbbraun; 2(ugen ftart Dorragenb: Üiüffel unb Stirn mit einer tiefen 9}cittelfiird)c; glügelbecfcn 2 mal fo lang roie ',ufammen breit, Brcifc^enröume mit aufftc^enben, jd)n)arjen unb meinen «orften, britter, oft au4 fünfter unb fiebenter 3n)if ci)enraum mit bnntlen^tecfcn; ^öngc 3— 4™m ^„„»,3. Sz{)x häufig, beiLMtberö auf illecfcltern. ' b. ^lüfieibecfen befiaart ober befd>uppt, obnc aufftefxnbe Sörft(d)en. f* S. lineätiis*' L. Scfjtt^arg; oben grau ober braun, unten meißgran befrf)uppt; Dtüffcl fla(^, mit einer feinen ü)üttelrinne; $ate[(^itb breiter a(« lang, mit 3 ^eUer befc()up^ten, geraben l'äng«ftreifen; bie abmed)felnben Bmifrfjenröumc ber ^ßunft^ ftreifen auf ben glügelbeden ftet« geller befd)up^t; ^änge 3—4""". öurota: Wbx häufig auf tieefeifcern unb an Sldfetbo^nen unberbfen; jerfri^t bie jungen »lätter, fo ba§ fic wie geferbt au^fe^en; fc^abet auc^ ber fvifc^en Saat »cn Dlabel^öljern. tl. Bracliycleres'> Schönh. pf)(er bünn, mit bem ®(^aftc bie «ugen überragenb unb mit Tglieberiger ®eiBeI; 5üigcn ficin, runb; ^a(«fd|i(b breiter a(^ lang; (gcf)ilbd)cn fe^r flein; glügelbecfen lang geftrecft, faft mefjr al« 2 mal fo lang mie jufammen breit; 3.^orberfc$ienen an ber gpi^c gebogen, «uf »äumen 30 eurc^äifc^j, namentlich fübeurc^äifc^e Sitten; in Xeutfc^Ianb nur 2. -f-* Br. incanns'f L. ^^ec^braun; mit braunen unb grauen, ^ier unb bort giän* jenben ed)üppd)cn mäßig bidjt befe^t; güf)Ier rot^braun; glügclbeden" fein punftirt-geftreift, etmaö ftecfig unb an ben Seiten bid)ter befc^uppt; ^öngc 7 bi8 9mm, gjort- unb gjJitteleuro^Ja; häufig; übermntert unter Steinen unb 3Koo« unb er» f(^cint im grüf^Iing oft fe^r ja^Ireic^ an Sirfen, »0 er bie junge Oiinbe unb bie Stattet ab= nagt, ferner an liefern, fcitener an gierten, beren Siabeln er angreift; »om ?lugu^ an er» fcbeint eine jweite 33rut. •«. CneorrliiiiiisV Schönh. j^ü^ter giemlid^ bicf, mit bcm ©d^afte ben ^interranb ber f (einen 5(ugen erreic^enb, mit Tglieberiger (Seißel; St^citcl üom ^intert^eil be§ Äopfeg burdj feine fc^arfe Äante gefc^iebcn; ^aUft^ilb breiter a(§ lantj; ®c^ilbd)en äußerft flein; gingelbecfen eiförmig; Sc^enfel ungcjö^nt. 4 euro^jöift^e Slrten, baruntcr 2 beutfc^c. -j-* Cn. geminätus") Fabr. Sc^marj; braun befc^uppt; Seiten be§ §alefd)ilbe« unb ber ^^lügelbecfen, fomie bie Unterfeite rcei§ befc^uppt; bie 3tt)ifc^enränmc auf ben fein punftirt geftreiften glügelbecfen mit jerftreuten, fur5en, meinen Sörft(^en; i?änge 5 — 6"^™. euro»?a; r>äufia; Ääfcr tjon «Witte HRai bi« önbc 3uni; f(^abct an jungen .e. -f* Str. corffli*) Fabr. Sd)tt)arj; mit grauen ober bräunlichen Sdiuppen bidjt unb flecfig'befe^t; Ütüffel öon ber Stirn burd) eine oertiefte Ouerlinie getrennt; glügelbecfen in ben 3TOift]^enräumen ber ^unftftreifen mit fpärlic^cn, aufrechten, fteifen iBorften, an ber 9?a^tn)ur;^el meift nnbefd)uppt, fc^tüarj; gü^ler unb 53eine roftrot^; ?Öngc 4 — ö*""». 9?orb* unb ajHtteleurova; fe^r häufig; Ääfer »on april bi« aRitte 3uni fc^ablic^ an ^afeln, Sirlen, Sud^en, Äiefern unb 5i(^ten, an bcnen et »lättet, SÄinbc, tnofpen unb junge triebe abnagt; bie Sartje lebt in ber erbe. • 4. lUetallitesV Germ. SWctttarüPcr. ?^ül|ler jiemlic^ bünn, mit bem Scfjafte bie runben Singen etraa§ überragenb, mit Tglieberiger @eißel; 9?üf!el 4 fantig: ^al§fd)ilb fo breit ober breiter alö lang; Sd)ilbd)en beutlid); glügcl- becfen länglid), tjinten gemeinfd)aftlicf) gugefpi^t; Schienen ol)ne (5nbbornen; .^lauengüeb groß, mit fleinen Älauen. siuf @efträu(^en unb »äumcn. i: curcpäif(^e Slrten, barunter 3 bcutfc^e. 1) SBe^aatt. 2) liniirt. 3) ßp^xu« lurj, o^pt) ober 5eipV) ^al«. 4) ganj grau. 5) «viw i(^ f(^abe, ^i; 9iafe, »tüffel. 6) i^erboppelt. 7) arpocpV] 2Bcnbung, 3>rc^ung, ^(üfAa .qör»?cr. 8) corj^lus ^afelftrau(^. 9) [xeraXAkT]; metaüif(^. 166 3oofogte ober ^^aturgefc^tc^te beg 2^^terretc^§. d25.f*MetallUes moUis') Germ, ©c^inars ober braun, fein bel^aart; oben mit grünen, glän^enben, länglichen ®c^uppen; gü^Ier unb ißeine bla§ - gelbbraun ; ^lügelbecfen fein punf tirt - geftreift , Btüiff^enräunte faft 4 mal fo breit mie bie fünfte; ?änge 5 — 7™™. SOlitteleuro^a; itid^t feiten ; finfcet ftd^ öovjug^tteife im ®e6irge; f(^äbli(^ an 9iabet^ol3, befonberg ^^ic^ten unb liefern, burc^ ^ttr^a^zn ber 9'iabeln unb frifc^en 2:rie6e. -(-* M. atomarms^) Ol. @d)iüar5, braun ober gefbbraun, fein behaart; mit l^aar= förmigen meift grüngtänjenben @c^u|)pen nicf)t fe^r bic^t befe^t; gü^ter unb iBeine röt^üd^ = gelbbraun; glügelberfen tief ^unftirt«geftreift, ^^lif^enränme faum mel^r ats 2mat fo breit mie bie ^^^unfte; ?änge 4—5°^™. ajiitteteuropa; ebenfo pufig in ber (Sbene inie im ©ebirge, fc^abet ben 9labeI6öl5ern in ä^nlid^er Söeife ipie bie öcrige Strt. 15. Polydposus'-^ Germ. gaub|oljtüfetcr. OTIer bünn, mit bem ©d^aft bie fingen erreic^eub ober überragenb; tRüffel me^r ober meniger runb; im übrigen mit ber öorigen ©attung übereinftimmenb. siuf ©efträuc^en unb Unh-^ 6äumen. 58 euro^äifc^e 5trten, barunter 21 beutfd^e. a. Wü^Icrfdjaft tüö^t über tu klugen f)inau^. * P. ßautpes"^ De Geer. ©c^marj, bid^t mit grünen, matten ^d)uppm unb aufredeten, feinen, bräunlichen paaren befteibet; gü^ler unb 53eine rötf)(i^gel6 ; ^Rüffel fe§r fur^, ^atsfd^itb etmag breiter a(§ lang; Germ, gü^ler pmlic^ lang unb bünn, mit bem ©c^aft bie gerunbeten 5lugen meit überragenb, mit 7glieberiger ©eißet; 9?üffe{ siemlicj^ bicf, an ber^^ilje erweitert; ^algfc^itb !urj, nad^ öorn ftarf berengt; (Bd^Uhä^tn mittelmö^ig, 3ecfig; ^lügelbedfen breit; glüget fehlen; @c^enfel feulenförmig unb gejä^nt. stuf blü^enben ©efträud^en. 27 eurc^äifc^e Strten, barunter 6 beutf(^e. * L. nubilus'V Fabr. 3)kttfcf)marj, bic^t |3uuttirt unb bic^t mit grauen, oft glonjenben ©d^u^j^en befe^t; ^üfjler rot^braun; C^al^fd^ilb nur menig breiter aU lang, mit gerabem §interranbe unb einer fd^mac^ erhabenen 9[»?itteriinie ; bie ab- med^felnben Bmxfd^cnräume ber ^unftirt^geftreiften ^lügelbecfen mit bunflen ^kdm gewürfelt; l^änge 8-12 "^«n. ^nxopa; fe^r ^ufig. 1) ?öei(^, tteic^parig. 2) atömus unjert^cirbar, fe^r Hein. 3) TtoXySpocro; üid ^^thant. i) mit gelben »einen. 5) ^irf(^ä]^nli(^. 6) feibenparig. 7) fc^immernb. 8) evtiixo? ge= fc^ä^t. 9) faifcrii*. 10) Äeto; glatt, cpXoio; g^inbe. 11) gen?örft, trübe. I. ColeoptÖra. Mfer. 167 18. eieoiins'^ Schönh. ^ol)lrü^lcr. p^ler 5icmlirf) fun unb bicf, §. mit bem ®d)aft bie längüdf|en, nirfit geiüötbten Stugen nic^t crretcf)cnb; JKüffel füiier qI« bas ^at«|dn(b, oben ftad) gebrüdt, faft immer geüelt ober qefurdu; §atg[c^ilb meift fo lang mie breit; @(f)ilb(^en flciii, oft unbeutlic^; J^Iüaelbecfen langgeftrecft; gtügel öor|anben ober febten. auf ber erbe unter Steinen, mbx aU 250, taft gan5 aur bie afte SSelt bcfi^ranfte Strten, 1)0 europäifc^e, barunter 2ti beutfc^e. -f* Cl. punctiventrisV Germ, ©d^morj, mit meißgrauen, runben Sd)üp^d)cn unb feinen ^ärc^en; unten fc^morj punftirt; 9iüffe( an ber ®pi^e etronli erweitert, gefielt; ^meite« ©tieb ber gü^IergeiBet foft 2 mal fo lang roie bag erfie; glügetbeden an ber (Bp'iiit einjeln abgerunbet, öor ber @pi^e mit je einem erhabenen, meinen fünfte; ?änge 13™™. 3)eutfc^ianb, Ungarn; bei un« fcUcn, in Ungarn oft maffen^aft; fci^abet ben üiüben. t* Cl. sulcirdstHs^f L. @d^tt)ors, grau betjaart; üeüffel mit 3gleid) breiten, tiefen gurc^en; ^alsfc^ilb mit fleinen, nacften (Sr^abenfieiten; glügelbecfen mit 2 nur fdjmad) angebeuteten, fc^ief rücfroärt« gegen bie 9?a§t gerichteten, nacften 53inben; ?önge 11—15™™. euro^ja; nic^t feiten, befonberö in fanbigen ®rä5cn; ba« Q legt im grü^Iing (5«ai) bie eier an unb in bie SBurjel »on Cirslum arvense unb Carduus acan- tholdes, ijcn bercn blättern fic^ au^ ber Ääter ernährt; au§erbem fornrnt ber Ääfcr axLäi an liefern unb an iungen 9tunfelrü6enpflanjen öor. * Cl. cinereus'-) Sehr. (alternans*> OL), ©c^marj; 9?üffel qefiett; ^alSfc^ilb mit einer beutlid^ erhabenen 9J?ittet(inie unb mit 4 bid)t mei| behaarten, ge= fc^Iöngelten !?äng§flreifen ; glügelbecfen grau ober graumeiB behaart, mit fd^marjen fünften unb glecfen; ?änge 8—12™™. goütteteuro^ja; fe^r pufig. * Cl. turhatus"^ Fahrs. Sißeißer Äiefernrttßler. ©d^marj, mit groubräun« lidicmgitSüber^ug; erfteS ®Iieb ber gü^lergeißel faft 2mat fo lang mie ba8 ^meitc; 9?üffel gefielt; ^al^fc^ilb bom mit einer erhabenen SWitteltinie, f)inten mit einer ®rube; glügelbecfen bid)t meißgrau fjecfig behaart, mit tiefen ^^^unftrci^cn unb ©rübd^en, jebc öor ber @^i^c mit einem üorn meiß behaarten, hinten nacften ^Öcfer; ?änge 10 — 12™™. euro^a: nic^t häufig; im grüftling in Äiefemfc^tägen unb Äiefernfulturen, meift jufammen mit Hyloblus abiötis; über feinen etwaigen Schaben fehlt eä nod(> an Sluftlärung. fO. Hylobiiis'^' Schönh. gü^Ier hinter ben 3)?unbn)infetn eingefügt, mit bem @ci)aft bie fleinen Singen nic^t crreic^enb, mit Tglieberigcr ©eißel; Sftüffcl faft fo lang mie ba8 §algfc^i(b, jiemlic^ runb; ^alS» fc^itb faum länger al8 breit; ©c^ilbc^enbeuttid); f^Iügel* becfen boppelt fo lang mie jufammen breit. 9iuf s«abet* l^öljern. 22 Slrten, T euro^äifc^e, barunter 5 beutfc^e. t * H. ahietis 'J L. (CurculTo '^ pini *V Ratz.). ® r o ß er brauner üeüffelfäfer (g-ig. 162.). ^ecj^fc^marj, o^nc ©lanj, mit fabenförmigen , getbüd)grauen ©c^up^ien; ^alsfc^itb bid^t unb tief mnjelig punftirt, öorn cin= gefc^nürt, ber ganjcn ^änge nac6 gefielt; f^tügelbccfen fein fettenartig punftirt^geftreift, mit 2— 4 unregelmäßig gelb ^ befd)u^pten glecf cnbinben ; :?änge 8 — 12 ™™. euro^a; fef)r pufig; üorjüglit^ an tiefern unb gierten, al« alter Ääfer im 9)Jai unb 3uni, aU junger toon 3uli bi§ September; _ Sartoen »om 3uni bi^ jum näc^ften ^rü^iabre. Die harten leben im 3nnern ber Stöcfe unb SlUtr^eläfte an frifc^cn unb fc^on gefaßten Säumen unb f(^aben ioenig, bie täfer aber geboren \vi ben fd^äblitbften J^orftiufeften , inbem Tie butc^ Serfrcffcn ber ÖUnbe bie 33äume franl machen unb baburc^ anberc gefährliche jyeinbe (iSoftrycbiben) ^erbeilodcn. Gegenmittel: ?(nlegung öon J^anggräben, ?(u3legen öon Jangbünbeln tfnfcbc SJeifigbünbel Don ^ic^ten unb tiefem) unb ^angrinben. t* H, pinästrV') Gyll. kleiner brauner Seüffeff öfcr. 9?o^e öermanbt mit ber üorigen 5lrt, aber fleiner, mc^r gtänjenb; ^at^fc^ilb oorn nic^t ein« 925. 1) S3on "^tXeos jHu^m ober »on xXT,to f(^Iie§en? 2) mit »>unrtirtcm »auc^c. 8) mit ge= fur(^tem 9tüffeT. 4) afcbfarben. 5) abnjec^fetnb. 6) unruhig. 7) 0X63io{ im SBalbe Icbenb. 8) abKes STanne. 9) 9tüffetfäfer ; bei ben ^?ltten 9^imc be^ tornwurm*. 10) tiefer. 11) pi- näster bie »ifbc git^tc. 168 3oologte ober Si^aturgefd^tc^te beg 2:^terretc^8. 925. qefcfinürt, in bcr 9[»Zitte nur unbeutlid^ gefielt; teilte braunrot^; ?änge 6 «m. tSurc^ja; feiten; tritt mitunter an tiefern unb gierten fc^ätlic^ auf. b. ®*enFcl nidit flejöfjnt. t* Hylobius pineti'^ Fahr. ?ärrf)enrüBIer. ^ec^fd)irar5, fdltüQC^ gtänjenb, mit laarförmigen, btoBgelben (Srf)üppc^en ^ier unb ba auf ben ^lügelbeden ficcftg befe^t; le^tere tief punttirt=geftreift, bie^^^unfte lönglic^ 4ecfig; ?änge 14— 16™™. 9^crb= unb ü«itteleurcva; nic^t ^äufig; an Särc^en. «O. inolytes'-^ Schönh. (Lipärus'> Ol.). ^ü^Ier siemlic^ furj unb bicf, mit bcm@c^aft bie länglid^'Oöalen, jenhrcc^ten Stugen nid^t erreid^enb, mit Tgtiebe^ riger ©ei^el; 9?üffel me^r als 2 mal fo laug wie ber to^f, jiemüd^ bicf; §at«= fd^ilb länglid^ ^ runb ; @(^ilbc^en beutlic^; '^(ügelbecfeu eiförmig, an ber 9h^t Deriuac^fen. stuf ©efträuc^en unb unter Steinen; 5 eurc^äifc^e 5Irten, barunter 4 beutfc^e. * M. germanus'^ L. ©d^marj; ©eiten be§ §atgf(iilbe8 unb ber ^lügelbecfen mit Dielen, öertieften, gelbbefc^uppten glecfen; ©c^enfel o^nc ßö^ne ober nur mit einem fleinen, jtum^jfen ^ö^nt^en; erfter §iuterleib«ring mit gerabem öinterranbe, Ic^ter 9ting beim (^ etmaö eingebrücft, beim $ einfad^; Sänge 15 — 20™'». euro^a; in @ebirg8gegenben fe^r pufig. «1. Pliytoiiönius'-^ Schönh. (HyperaV Germ.). Slatttmgcr. p^Ier bünn, mit bem (Schafte ben SSorberronb ober bie äRitte ber oöalen Slugen erreic^eub^ mit Tglieberiger ©eißel; 9?üffe( runb, meift fo lang mie \>a§ §oIgf(^iIb; §at8* frflilb fo breit ober breiter mie lang; (gd)ilbd)en flein, oft unbeutüd^; glügelbecfen eiförmig, oft fef)r breit unb bändig erweitert; ^tügel üor^anben ober fe^Ienb; 2d^en!el ungejä^nt; Mouen gro§. stuf »erfc^iebenen ^ftan.^en; bie Farben toer^up^en fic^ in einem »eitmaf(|igen Socon, meift an ber Unterfeite ber Slätter. 00 europäift^e 2lrten, barunter 3S beutfc^e. * Ph. punctatusV Fabr. ©(^roarj, mit grouen unb braunen, l^aarförmigen Bi^npptn bic^t hthtdt; ^ü^Ier unb (Schienen braunrot^; 9?üffel bie!, füri^er a(8 ba§ nad^ bom etraaS Verbreiterte §algfd)ilb; Ie^tere§ biet breiter als long; ^lügel* becfen mit gereiften, fc^warjen, manchmal auc^ roftbraunen ©ammetflecfen unb fpärlic^en, abfte^enben, meinen paaren; Sänge 7 — 8™™. (Suro^a; fe^r (jäuftg. t* Ph. Tpolygoni*^ Fabr. 9lelfennager. ©c^marj ober braun; ^o!pf unb ^at«--^ fc^ilb braun befd^uppt unb behaart; Ie^tere§ ettt)a§ breiter a(§ lana, in ber 2Ritte om breiteften, mit 3 meipefd^u^pten Säng§Iinien, bereu mittlere ftd) über ^opf unb 9?üffel fortfetjt; f^Iügelbecfen grau, braun ober gelblid^ befdtjuppt, mit einigen braunen ober fd^margen Linien; Sänge 5—6™™. euro^a; häufig; auf ssiefen unb in ©arten an öerfiiebenen ^flanjen, nic!^t nur an Äncteric^ (Poly^önum), fcnbern ou* an ■Relfengeh)ä(^fen. Xa^ Q legt (Snbe 'Mai unb anfangt 3uni bie (äier an bie Unterfeite bcr 33Iätter unter bie tafc^enförmig abgelöftc Oberl^aut. 2)ie Farben tierjei^ren 33Iätter unb Äncf^en unb bohren fi^» in bie Stengel ein. ä?erpu)j)>ung im 3uli. 2^er Ääfer überh^intert. * Ph. nigrirdstris^' Fabr. ^ed)fd^tt)arj ober braun, oben mit ^aarförmigen,. grünen ober graugelbcn ^s^c^uppen bebecft; gü^Ier unb iBeine röt^Iic^ « gelbbraun ; ^at«fd^itb nidjt ober nur roenig breiter alö lang; ^lügelbeden in ben ^^^ifdici^' röumen bcr ^unftftreifen fpärli^ mit feinen, meinen, aufred)ten §örcf)en befe^t; Sänge 3™™. euro^a; fe^r häufig. «*. liiitiis'"-^ Fabr. p^Ier na^e ber SfJüffelmitte eingefügt, mit 7gtiebe= riger ©eißel; 9?üffel fo lang mie bo8 §al«f(^i(b, runb; klugen eiförmig; glügel* becfen matjenfbrmig, an ber ®pi^e einjeln abgerunbet ober einzeln jugefpt^t; ®(^enfc( ungcjä^nt; @d)ienen mit einem fleinen (Snb^afen; flauen gro^, emfac^. jmctft auf 3)ifteln unb äi;mli<^en ^43flanjen. Ueber 60 eurc^^äifc^e 2lrten, barunter 15 beutfi^e. *^-^- paraplecticus''^ L. Sanggeftrecft; grau behaart ober grüngelb beftäubt; (5u^Ierf(^aft fo lang irie atte ©lieber ber ©ei^et jufammen; §a(§fd^i(b länger als i^' ^aS- ""^ ^^^* runzelig punftirt, am SSorberranbc hinter ben 5tugen mit langen Sßimpern; glügelbedfen hinten in 2 au^einanberineid^eube, bem ^a(gf(f)i(b 1) Pinetum g-ic^tentoalb. 2) fX(uX6nf]; erfc^ö^ft, träge. 3) >.i-otp6{ fett. 4) beutfc^. 5) tp'JTov ^flanjc, ve.xtü »eiben, ftc^ nähren. 6) U7:dpa bog (cberfte) Xau, funis (funicülus ®ci§cr ber Jü^ter); u^epa eine g^>annrau^e. <) ^unftirt. 8) polygönum tncterid^. 9) mit ^(^toarjem »iüffel. 10) lix Sfc^e, lixus ausgelaugt; Xtii? bag Werfen. 11) 7:apci7:/.rjXTr/.6i (an einer Seite) gelähmt. I. Coleoptßra. Äöfcr. 169 anhänge faft _gIeid}!ommenbe @^ifeen ausgesogen, nur unbeutUc^ punWrt«gefh:eift; §. 925. i'änge \2 — lo^m.Qnxcpa', niä^t häufig; auf Söaffer^Panjen, namentlich bcm 9to§fenc6cI (Phellandrium a(iuatlcum). d, t «3. Tycliius'^ Germ, p^ler etwa« Dor ber 9^iiffclmitte eingefügt, mit 7= ober 6 glicberiger (Seidel; 9Jü[fe( lang, büun; ed)ilbd)en tlein, beiitlid); '^(ügcU becfen oöal, um bie §älfte länger qI« sufammen breit, on ber «Spitje gcmeinf^oft» (id) obgerunbet; Alanen flein. 3luf »erfc^iebenen ^Panjen. lOO eurom gu,^^^. häufig; im i^rü^Img auf trodencn Ora*« ^jlä^en unb auf (gd^metterling«61üten, namentli^ auf 3utf"etl>fen; ba§ Q legt feine Sier in bie Steten ber legieren, bon bereu (Samen [iCfy bie ?ar»en ernähren; iPcr»;up^ung in ber Srbe. * T. tomentösus'^ Herbst. ©c^rtjarj; unten ttjeif^grau befd)u^^t; oben mit grauer, ober gelbgrauer, nieber(iegenber53c^aarung; ^üffelfpi^e, gai)Ier unb ©eine, oft auc^ S^i^e ber glügelbeden roftrotl); p^Iergeißel TgUeberig; Üiüffel taum fo lang njie Äopf unb §algf^ilb sufammen; ?änge 2 ™"». Suro^a; häufig. ÄA. Erirliinn«'^ Schönh. ^^ü^lcr üor ber ^Rüffelmitte, nä^er an ber (gpi^e, eingefügt, mit langem, faft bie fingen erreic^enben @d)aft unb Tglieberiger ®eiße(; 9?üffel fabenförmig, oft länger als^opf unb^alsf^ilb jufammeu; Sc^i'lb« d^en beutlid); ^(ügelbecfcn breiter ats baS ^al8fd)ilb, lang » eiförmig ober maljen« förmig; ''@c!^ienen mit einem ßnbborne, häufig gebogen; flauen grojj. auf »er» fc^iebenen 'i'flanjen. gaft 50 curo^jäifc^e SIrten, barunter 37 b^utfc^e. a. 'Z(t}entel uti0e^äf)ttt. * E. festücae'J Herbst. ^ed)fd)marj; unten hjciß, oben graugelb unb ettüa« flecfig befdjuppt; Ütüffel, gü^Ier unb S3einc roftrot^; klugen runb; ?jlügcfbecfen mit einem runben, fetter befd)uppten glecf etiua« hinter ber SJJitte; atte ©d^ienen gebogen unb an ber®pi^emit einem ftarfeu 3n^ne; ?änge 5"™. aiorb* unb awittet* eurc^a; nic^t feiten; befonberä auf Sparganlum ramosum. b. pi$e (lloryfidiiusV Germ.). * E. vorax') Fabr. '•^Jed^fd^marj ober braun, ungleichmäßig flecfig grau bebaart; f^iit)ter, ©djentelmurjel, @cf)ienen unb j^üße roftrotf); 9^üffel fel)r bflnn, fo laug mie ber ^albe Körper, ftart geftrcift; 53eine lang unb büun; §al«fcf)tlb quer; glügelbecfen ^unftirt»geftreift; $änge 5— 6'«™. Europa; gemein. * E. majölis'^ Payk. äif(^e unb beutfc^e Slrt ift: ..,,,,., * H. alismatis''> Marsh, ©diroarj; unten äiemlic^ bid^t, oben fpartic^er grau- ober gelblid)tt5eiß befcf)uppt; ©eiten- unb SDIittellinie beS ipal§fd)ilbe«, epifee ber ^lügelbecfcu unb mehrere ^lecfen ouf ber ©c^eibe bic^ter befc^uppt; ^ü^lergeißel, äd^'ieneu imb güße gelbbraun; !Bänge 2,5—3»»™. gjcrb* unb 9)iittelcurcpa; jicmlit^ fetten; lebt unter Söaffer auf 2öaffer^^flansen. ««. Pissödes 'V Germ. güf)ter na^c ber ^ffelmittc eingefügt, mit faft bie jiemUd^ fleinen 5lugen erreicfjenbem ed)aft unb Tglieberiger ©eißcl; SRüffel 1) T'jylo; ein männlicher eigenname. 2) mit 5 >punften. 3) filjig. 4) ^pi fc^r ("«»"' ftarfenbe«\ iueiben, fic^ ernähren. 10) alisma grofc^IiJffel. 11) -ioctu5r|? »oü %zii, pei^artig. 170 Zoologie ober 9?aturgefd^icl^te bc8 ^terreic^g. §. 925. runb, foft fo lang tvk ha^ ^at^fc^Kb; @d^ilbc^en beutlicfi, nmb, ergaben; ^(üget» bcden faum 2 mal fo lang mie jufammen breit, bor ber <2pt^e mit je einer idfXükk; @(^en!e( ungejä^nt; «Schienen gcrabe, mit einem fe^r ftarfen, einmärts gebogenen @nb!^afen. Sluf ben jungen trieben ber ^Rabet^öl^er. 9 eurc^äifie Strien, barunter 7 beutfc^e. a. ^interetfen be§ ^oI§fd)iIbeS rcdjtiDinfelig ober tiorrogenb, feine iSd)etbe bid)t punttirt unb mit beutlidyet Mittellinie. -f-* Pissödes notätusV Fabr. kleiner brauner tiefcrn==5Rüf[erfäfer, 2BeiB|)unft = 9iMif f et= fäfer (gig.163.). ^ief rötp^braun, mit fetten ^aarfc^nppd)en unregelmäßig ffecfig bepubert; auf ber ©c^eibe be« §al§fd^itbe§ einige (8) treibe fünfte; auf ben glügelbeden eine breite, roftfarbene big treiBfic^e, an ber ytal)t unterbrod^ene Cuer= binbe hinter ben @d)ultern unb eine jujeite, eben fold^e, aber meift nic^t untcrbrod)ene hinter ber SWitte; ^interranb be§ §at§fd)i(be§ jiemüd) ftnr! gebuchtet, mit fpi^ öorfpringenben^intereden; bie großen $nnfte auf ben ^tügelbecfen gteic^ gro^; ?änge (big jur 9?üffelmursel) 6— 8™™. euro^a; l^äufig; täfer im Wlai unb 3uni an liefern, feltener aut^ an g^ic^ten; ?arüe im 3iult unb Sluguft (unb auä) ben SBinter ^inbur^) hinter Äiefernrinbe unb in Äiefern= japfen; ^i>uppe toom Sluguft an hinter S^iefernrinbe unb in Ba))fen; ber im @e))tember ober Oftober auö!ommenbe Ääfer übern?intert. Stiegt BefonberS jüngere ^^flanjen an unb legt feine Gier in biefetben; bie angegriffenen ^flanjen befommen rot^e 9?abeln unb gef^en f(^tie§Iic^ ju ©runbe. t* P. piceaeV 111. Stannen-Stüff cHöfer. Unterfd^eibet ftd^ bon ber fe^r ö^nlicften oorigen Slrt burd) ^otgenbe«: ^interranb be§ ^al8fc^i(be§ fc^mad^ ge* bud)tet, mit faum öorfpringenben ^intereden; bie großen fünfte auf ben ^lügel* beden ungteic^ groB; ?änge 9—10 ™m. gjiitteleuropa; nii^t ^ufig; befonber« an 2Bei§tonnen, feltener an ber gi^te. -}-* P. pin0 L. f5id)ten«^üffe(fäfer. 3)en beiben borigen Slrten öl^nlic^; fenntlid^ an ber ^ufcimmenfe^ung ber streiten 55inbe ber glügefbeden au? fdjmalen (Sinjelftcden ; ^änge 8,5 "i™. (Suropa; pufig; findet fic^ aber meift toereinjelt an liefern, gi(^ten, Särd^en. b. ^interecfen be§ ^aldfd^tlbed obfierunbef^ feine ieber bon 3funi bi« ^uguft an %\^ttn, O'Y^ ayxii an SöeifUannen unb tiefern; bie gier iuerben einzeln unter 9tinbenf(^üp)>^en abgelegt; bie burc^ bie Stiege beg täfer« toerurfac^ten ftarsauSflüffe njerben nac^ einiger ^eit h)CtB unb geben bem angegriffenen Stamme ein 2lu§fef)en, al§ ttjenn er mit talf befjjri^t toare. 2)te ?arben überhjintern unb toer)?u)>pen fid^ erft im näc^ften |^rüf;ling. **-^a««lalinMsV Schönh. p{)(er in ber ÜJüffelmitte eingefügt; gü^Ier= fd^oft on ber @pi^e feutenförmig berbidt, ©eißet 7gticbeiig; 9füffel mäßig (ang; Slugen groß; (Sd)itbd^en 3edig; gtügelbeden maljenförmig ; @c^enfe( oft gejä^nt; 1) aKit einem 2lbjei(^en (nota). 2) pic^a «ßec^tanne. 3) pinus gierte. 4) ^ic^ten liebenb. 5) Hercynla ba« ^arjgebirge. 6) magdälis ober magdalinus eine länglich =runbe, wattige Qfigur. I. Coleoptgra. täfer. 171 (Schienen mit ftarfem Sltb^afen. stuf Stuten, ©efiräuc^en unb Säumen; bie 8anjcn §. 925. unter ber D^tnbc jc^wac^er Stämme unb S^oetge. 2(5 citro^jäifd^e «rten, barunter 16 beutf*e. f* M. violaceus'^ L. ©d^tror^, mit blauem ©diimmer; gtügelbccfen fornb{umcii= blau; 9Jüffet fo lang ober etira« länger mt ba« §ot#fd^itb, mäßig gctrümmt: le^tereg breiter a(g lang, öorn berengt, mit glatter aKitteHiuie; gfögclbccfen ^iem- lid) tief geftreift, 3tri[ct)enräume fein leberartig gerunjelt; @(^en!et ge^ä^nt; l'ängc 5 — 6™™. 3n ben Stilen; gemein; täfer im grüfiling auf btü^enben ®efträu(^en, fc^äblit^ an 5?iefern, beren tnofpen er 5ur Slblage feiner Sicr anfti(^t. f * M. pi-uni'' L. ^flaumen = 9?üffenäfer. ©d^roarj] ^ü^ter bis ouf bie teule röt^Iid)ge(bbraun; 9?üffe( furj, fo lang lüie ber tolpf, gerabe; 5)a(«fc^itb beiberfeits tt\va§ hinter ber iUJitte mit einem beutüc^en §öcferc^en; glügelberfen geferbt = geftreift, B^i^ifJ^en^äuo^e fe^r fein gerunzelt: ©c^entel nic^t gcjä^nt; ?ängc 3 mm^ euro^Ja; häufig; im grüf^ting auf 9t^)fet=, Cuitten=, ^ftaumen= unb Sl^rifofenbäumen, feftener auf Jlirft^bäumen unb 3=icfenftö(!en; nagt bie Oberhaut ber jungen Slöttcr ab. «8. Balaiiiiius '> Germ. JluPo^rcr. ^üt)fer lang, bünn, mit bem (grfiaft bie klugen erreic^enb, ®ei§e( Tgtieberig; 5RüffeI fabenförmig; £tal«fd^ilb breiter aU lang; @c^ilbrf)en f(ein, runb, ergaben; ^lügelbecfcn ^ufammen längticb« ^erjförmig; (g^enfel^gegen bie 'Bp'ii^t tjerbicft, üor berfetben gejä^nt. siuf Säumen unb ^efträu^en. 2)ie täf^r leben »on benSIättern unb taffen fic^ bei ber Icifeften Serübrung auf bie Srbe faüen; bie ?aröen entwideln [\ä) in ben ^rüc^ten; bie Ser^uppung erfctgt in ber ®rbe. 44 Strten in aüen sBeltt^eilen, IS europäifd^e, barunter 12 beutfc^e. a. ®d)cnfcl oor ber ^pi^e mit einem flroßen, Sedfiflen 3al)ne; ®d)ilbd)en ftetd toei^ beitt)uppt. -{-* B. turhatusV Gyll. Ätetner (Sit^etbo^rer. ©förmig; fci^marj; bi(^t grau ober gelbgrou ftedtig befc^up^t; 53eine bunfct roftbraun; le^te« ©lieb ber gü|ler> geilet trenigfteng 2 mal fo lang mie bid; 9?flffe{ be« 9 fo lang mie ber Mörder, fe^r ftar! gebogen, ber beS (S fiirjer unb nur mäßig gebogen, gelbrot^ mit fe^raarjer ©pi^e; ?änge 4,5 — 5,5 mm. gfjorb^ unb ajiitteleuro^^a ; häufig; ba8 Q legt bie (Ster einjetn in ^albertva^fene Sic(>eln. •f* B. glandium'^ Marsh. ®roßer (Sid^elbo^rer. ?änglicl^=ciförmig; fc^itjarj; graugelb befc|u^|)t; gtügelbeden mit einigen bunfteren S3inben; bie ^aarförmigen ©d^u^pen auf ber l^interen §älfte ber ^a^t bürftenförmtg ^ufammengebrängt unb aufgerid^tet; gü^ter roftbraun; ^Jüffel geIbrot§; te^teS (Stieb ber gü^Iergci|3e( rcic bei ber öorigen 2lrt; l'änge 6 — 8 m™. europa; nic^t fetten; ba« Q legt bie Gier einjeln in ^alberttjad^fene Siegeln. 1"* B.nucjim^) L. .^af elnußbo^rer. ©fi)rmig; fd)njarj; mit grauen ober l^ett« grauen, ^aarförmigen ed)uppen bebedt; 53eine bunfelroftbraun ; le^teS ®lieb ber gü^lergeif3el faum länger al§ bid; 9?üffel rottjbraun, beim d" fd)n)a(^, beim 9 ftar! gebogen; ?änge H — 7 m««. Suro^^a; häufig; 3uli unb Sluguil auf ^afeln; ba8 Q legt bie (Sier einjetn in bie :^alberteac^fenen ^afelnüffe. b. !2d>enFcI bor ber ^pxi^t nur mit einem fleinen, fpiöen 3ähndien; bie erften ©lieber ber ^üblergei^el länglid), tit übrigen fnrj (Balaiiobiu$iV Jekel). * B.crux'^ Fabr. @c^roar,5; güt)ter ganj ober nur an berSBurjel rot^; Ober- feite mit äußerft fpärli(^en, meipc^en §ärd^en beftreut; eine ^äng^tinie jeberfeit« auf bem Oat§fd()iIbe, ein breiter (Streifen auf ber 9^a^t, ber in ber Wütt berfelben in eine furje Ouerbinbe enbigt, @d^i(bd^en unb Unterfeite lüeiß befdjuppt; ?ängc 2 — 2,5 mni gitropa; fe^r ^äufig; auf SBeiben. * B. hrassicae"' Fabr. ©d^roarj; @pi^c be« gü^terfdiafte« unb crfteS ®lieb ber gü^Iergeißcl röt^Iid) = gelbbraun ; Oberfeite fpärlic^ grau bef)aart; ©d^ilbc^en, ^mittel* unb ^interbruft unb Hinterleib mciß befd)up^t; 9iüffel faft fo lang lüie ber !?eib; ^änge 1,5-1,8'"™. Europa; pufig; auf SBeibctt. «». Antltonöitius '"^ Germ, ölütcilttttöer. ?^üf)ler etmaS öor ber 9tüffetmitte eingefügt, mit 7glieberiger ©eißel; Seüffel lang unb bünn; ^otsfc^ilb breiter at§ lang; ®d^i(bd)en (änglid), ertjaben; SSorberbeine länger unb ftärfer al8 bie anberen, i§re ©d^enfel ftets unb oft febr ftar! gejä^nt. stuf Säumen unb @e- 1) Siolett. 2) Prunus «Pflaumenbaum. 3) ßotXavo; (Sichel. 4) aufgeregt, bcftürjt (fäüt toen ben Slättern l^crab, »enn man i^n flört). 5) glans Gi(^el. 6) nux 5«u§. 1) p^A^vo« (Sichel, ßtoiu icb lebe. 8) ^reuj. 9) brassica ^of;I. 10) dvDovofxo; Slumen abweibenb. 172 Zoologie ober 9Zaturgefc^ic^te beg 2:^ierretcl^6. 925 fträut^en; einige finfc ücrjüglid^ ten jungen grüC^ten ber iPfTaumen, 9lprifcf en ii. f. ». fc^ätlid^, * infcem bie Q im Jrü^Iing i^re (gier einjeln in bie S3Iüten legen, »on beren i^ruc^tboben fi^ bie Saröe ernährt. Ueberreintern aU Ääfer. Ungefäf;r 100 2lrten, etwa 30 eurcpäifd^e, baruntet 15 beutf(^c. -|-* Anthonomus pomorum '^ L. 2tpfelblütenftec^er, SSrenner. .Kopf, 53ruft unb Hinterleib fd^wärsücf), fein grau behaart; pf)(er unb 53eine roftrotl^; ^olgfc^ilb unb §lügelbec!en ^eßer ober bun!(er ped^braun, mit einer fd)iefen, graube^aarten 53inbe, irelrfje außen breiter bid^t l^inter ber SWitte om Seitenranbe beginnt unb rücfraärtg gegen bie 92at)t ijiefit; @döi(bd)en fc^neeraeiB; ^änge 4 ™m. Europa; häufig. 2luf Slt'feK feiten auf Sirnfcäumen. 2)ie Ääfer Ü6ern)intern unter Steinen, Saumrinben jc. XaS Q burc^fti(^t beim Sluffnof^en ber äC^felbäume bie jungen .^ncf^en, legt aber in jebe nur 1 @i, beffen ?aröe bie (Staubgefäße unb ben sarten 5tu<^tfnoten i^erjefjrt. Xk ?aröen finb nur bei langfamer ßntnjicfelung ber SStüten fe^r fc^äblid^, fommcn aber bei fc^neüer ent= faltung ber Stuten oft nacft ju liegen unb ge^en bann ju ©runbe. 2^ie angefted^enen 33Iüten fcrtrocfnen o^ne fid^ ju öffnen unb ^aben baö Slnfe^en, aU feien ik »on .^älte ober €onnen= ^i^e gebräunt (ba^er ber iRame iörenner). 5Ra(^ 5 — (j SGlJoc^en (önbe aJiai) friec^t ber Ääfer auö unb nä^rt fic^ bur(^ Slbfd^aben unb B^i^fi^effeu junger St^fetbaumblättcr. 2)ie ©d^äblid^feit iüirb burc^ fc^neßeö treiben ber Glitten unb burc^ Sc^ünjfnjef^^en toerminbert, burd^ falte jyrü^Hng^iritterung vergrößert. 3n blütenreid^en 3a^ren fann ber Ääfer in mäfnger Sai}t fogar babur^ nü^en, ba§ bie S3äurae nic^t m eiele unb baburd^ fc^Iec^te ^rüc^te tiefern. Sie sufammengefpcnnenen, braun geworbenen Stuten muffen abgetefen unb »erbrannt werben; \(^\ü'd6)liift Säume muffen gut gebüngt werben, bamit fie ftärfer treiben, i"* A. pirV> Sch. (cinctus''' Redt.), ^irnfnofpenftec^er. Unterfeite braun, grau bel^aart; SQ^ur^et unb @pi^e ber ^6)txih\, ©d^ienen unb gü§e röt^Iid^gelb» braun; 9?üffel fd^irarj, an ber ©urjel rot^broun; (Stirn gelbUc^roeiB befc^uppt; 9J?ittet(inie be§ §al8fci^ilbeg unb ba8 ©d^ilbd^en l^eö getblidiraeiß befc^uppt; %\.ü%th becfen ped^braun, ^JJa^t, ©eitenranb, Söurjel unb @pi^e röt^Iic^gelb , mit einer aeroben, breiten, grauraeiß behaarten Cluerbinbe hinter ber äJJitte; !Bänge 3,5™™. 3^eutfd^Ianb, ^ranfrei(^ unb Statien; feiten; fd^abet ben Sirnbäumen in ä^nlic^er SSeife wie bie toorige 2lrt. -[-* A. drupairum'*) L. ©teinfrud^tfted^er. S^otl^braun, mit graugelber 35e== ^aarimg; ^lügelbedEcn mit 2 menig behaarten, ba{)er buntlen, unregelmäßigen S3inhen; aüe ®(^en!el mit einem großen, fpi^en ^cAjnt unb baüor einem fleinen Bä^Ud^en; ?änge 3,5 — 4™™. guro^a; pufig; legt feine (äier in ben ^ern ber Stein* - fruchte, namentli^ ber Scgelfirfd^en (Prunus padus), ber Sauerlirfd^en, ber Sc^Ief^en. * -]-* A. nihV) Herbst. §imbcerfted^er. (©d^roarj, etraag glänjcnb, grau bebaart; gü^Icr mitunter am ®d^aft gelbbroun; @c^ilbd^en meißüc^ ober fd^marj; ?^IügelbedEen ftarf punftirt»geftreift, o^ne binbenartige 3ci^nu"gj ?änge 2 ™™. Suropa; pufig; Q legt bie Sier einjeln in bie Stuten ber Srombeeren, Himbeeren unb ©rbbeeren. 30. Oreliestes'^ 111. 8|)rittörüfeler. _^ül^ler etmas hinter ber 9?üffel* mitte eingefügt, mit 6— Tgüeberiger ©eißcl; 9^üffel bünn; Singen groß unb nur burrf) eine fd^mate Reifte öon einanber getrennt; ^algfc^ilb meift breiter al« lang; igc^ilbcben Hein, aber beutlic^; gtügelbecfen länglidl) = eiförmig ; Sorberbruft febr furj; flauen am ©runbe mit einer großen, ja^nförmigen ©rroeiterung. tauf §otj= gcwäd^fen, namentlich auf ben Slättern ber Saubl^öljer; baä Q*tegt bie gier an' bie Unterfeite ber Stätter an bie a)littelri^)pe unter bie Oberput; bie ?artoe mmirt in bem Statte. Ueber 30 eurcjjäifc^e 3Irten, barunter 25 beutfc^e. a. ^üi)lerget#cl 6gUeberig. -f-* 0. qnercusV L. (Sid^ enf priugrüßler. ^öt^Iic^* gelbbraun, bic^t grau= behaart; Singen unb 33ruft frfjroars; ^^lügelbecfen bei reinen (Sjemplaren am @runbe mit einem großen, nad^ hinten jugefpi^ten, bid^ter behaarten gtecf; Hinter^ fdienfet fägeartig gejäl)nt; ?änge 3—3,5™™. guropa; pufig; auf Sieben. * 0. popül.i*> Fabr. Sßeibenfpringrüßler. ". Qnvopa; häufig; auf Siot^bui^en: ftäfer im §. 925. mal unb 3um, benagt bte tnoipen; bic ?artje entwicfelt ftcb fcbr raf*, fo bafi fAon tjcn gJZitte 3unt an junge Ääfer auftreten, »eilige fpäter übcrn?intcrn. * 0. Salicis'^ L. ©c^irarj; gü^ler roftrott); gtügelbecfen mit 2 lueiß befjaorten, gebogenen 53inben, öon meldficn bie oorbere fiel) an ber 9?n^t in einen gelb beljaavten %kd erweitert; ?änge 2,5 — 3»"™. eurc^a; fe^r häufig; auf sikiben. St. BarldiuiiiVSchönh. (Baris V Germ.). SWong^o^lirüfeUr. p^tcr bor ber 9Jü[feImitte eingefügt, mit Tglieberiger ©eifeet; Apalöfrfjilb fo lang ober länger als binten breit; ©c^ilbc^en flein, runb; glügelbecfen lönglid); ig(^entel ungejöfint; @cf)ienenfpi^e mit einem !(einen ^aten. giuf oerfc^icbenen ißfianjen. Xex 9iame 9)iau«ja^nrü§Iev bestellt fic^ barauf, ba§ ber üiüffel an ber 5pi^e öon innen na* auften ^ugefc^ärft ift, etwa »ic ber 9^ageja^n einer ÜKau8. 45 curo^Jäifc^e «rten, barunter lü beutfc^e. a. ^et gonje Ääfer fcf)n)(iri. * B. artemis't.ae^^ Herbst, .^o^f nnbeutlic^, 9iüffet bentlic^er punftirt; §a(«-- fdjilb mit großen, tiefen, rnnben fünften bid[)t befe^t; i^lügclbecfen tief geftreift, 3mifd^envänme eben, mit einer feinen ^unftreifje; ?änge 3,:. "»"'. g(^»ebcn unb 3)lttteleurcpa ; häufig; befonberö auf Artemisla vulgaris. i"* B. picinus"' Gerra. (glabra'-^ Herbst). 9?üffel siemlid) bicf, pnnftirt; ^al«- fcfjilb febr fein nnb ^eiftrent punftirt; ^lügclbecfen fe^r fein geftreift, 3"Jif<^fn* ränme flad)^ anwerft fein ne^förmig geftrid^elt nnb mit einer \z\)i feinen 'inmft» rei^e; ?änge 4»!™. (guropa; jiemlic^ fetten; ftimmt in ber ?eben«»ei)e am raeiften mit ber folgenben 9Irt überein; bie ?artoe ift befonber« in Äo^jf* unb Slumcnfo^t gefunben. Ii. ^lügelberfen blou ober grün. -}-* B. chloris^^ Fabr. 9?ap8»2Rau^jo^nrü§Ier. Oben grün, unten fc^marj» blau; ^al«fd)itb serjjreut |3unftirt; glügelbecfen ^inter ben Schultern nic^t enueitevt, einfach geftreift, äinifc^enräume of)ne ^^^unfte; ?änge 3 — 4'"™ soiitteieuropa; ni(^t feiten; täfer ton 3uli bi^ Wax be§ nä^ftcn 3af}re§; ?arüe tocm ^rü^Iing big 3uni in ben Stengeln unb SBurjeln ber toerfc^iebenften toblarten, namentüd) 9tiiben unb diap9. -f* B. cuprh'östrisy Fabr. ©länjenb ^eügrün; 9?üffel pimftirt, fnpf erf arbig ; gUigelberfen ^inter ben ©d^uttcrn nid)t erweitert, geftreift, 3ii^if^fnräume o^ne fünfte; ?änge 3 — 4 '"™. ©übeuro^^a; ni(^t feiten; bie Sar»e lebt bo^renb in ben Stengeln be« Äo^)f!o:^lä unb Äo^Irabig, wo fie gallenartige 2lu«wü(^fe erjcugt, auäf in ben (Stengeln be« SBirfingTo^I«. * B. lepidii^J Germ. ^reffen = 9)?au8 ja^nrü§Ier. Cben b(au; unten, fomie Äopf unb ^eine fc^warj; ^^lügelbecfen ^intcr ben «wp6s blaßgrün) cbcr Flora, ©öttin ber »turnen. 7) mit fupferigem »iüffel. 8) lepidlum treffe. 9) xoiXttüOrj; bauchig. 10) mit 4 Jledcn. 11) §(8ufxo? boppelt, jipeifac^. 12) xpyrr6; »erborgen, ^uy/o? diüffel. 174 Bootogie ober Sf^aturgefc^it^te beS 2;i^terreic^«. 925. eiförmig, fmim bo^pelt fo ton^ wie jufammen breit, on ber @^i^e ftarf öerengt; «gt^enfel ge^ö^nt; (Schienen mtt ftarfem (Snbborn. 2)ic einzige curo)3äifd|e Strt ift: t* Cryptorhynclms lapathV» L. (grien* gjüffelfäfer (gig. 164.). (grfimar^, ober pe^roun; ©eiten be« §al§f^ilbe§, SSorber= bruft, 2J?itte ber (gd^enfel, hai l^intere 3)ritte( ber ^tügelbecfen bic^t raei^ befd^uppt; ^al«* fc^ilb imb glügelbeden mit 33üf(f)eln öon auf« rechten, fc^marjen @d^uppen; ?änge 7— 8™"". (Suropa; häufig; auf (Srlen; Ääfer im 9Kat, 3funi unb DItobcr; jaröe, öon Suni 6i8 @e)Jtem6er, fc^abet baburc^, baß fie namentlich in ben jüngeren trieben bc^rt. 34. Ceutorliyneliiis V Schönh. SJerboraciirüffler. gü^ter etma« öor ber 9?üffe(mttte eingefügt, mit 7glicberigcr ©el^el; ^algfd^ilb breiter al§ lang; glügelbecfen nur wenig länger at« jufammen breit, gegen bie (gpi^eSedig oerengt, on ber @pi^e einzeln ah^ gcrunbet; ^interleibgfpi^e unbebeät; ©(^ienen O^ne (gnbbornen. auf 33Iumen. ns euro^äifc^c «rten, barunter faß SO beutft^e. a. ®d)enfel un<)e^ä^nt. * C. macüla-alba^^ Herbst. 9J?att fci^raarj, unten fe^r birf)t, oben fpärlidier bef)aart; ?^ü^Ier, ©d^ienen unb ^ü^e roftrotl^; §al§f(f)itb am @runbe ol^ne (Srube unb an ben «Seiten o^ne §öcfer, öorn fe^r ftarf eingefd^nürt, mit einer bid)t roei^» bef (puppten 9??ittel(inie: ^tügetbecfen punftirt« geftreift, mit weißen @d)üp^)d)en auf ben 3wif^enräumen, einem meinen gfecfe am ®runbe ber 9la^t, einem jmeiten in ber SJJitte bc8 ©eitenranbeS unb meift nod^ einem britten, fe^r fleinen öor ber (gpi^e; ?änge 3,5 — 4™™. S^eutfc^Ianb, granfreic^; nic^t pufig; an allen ajJo^narten; bie Sarbe lebt in ben 9JJo^nfö^fen tocn ben jungen Samen; SSeri>u)jpung in ber ©rbe. i"* C. assimtUs"') Payk. Sd^mari^, unten bid)t, oben fpärlid) mit ^aarförmigen Schuppen befe^t; §oI§f(^iIb üor ber 9J?itte ftar! berengt, mit auffte^enbem SSorber= raube, einer feilten 9J?itteIfurc^e , fein unb bic^t pun!tirt; glügelbecfen um '/s länger al§ jufammen breit, fein punftirt^geftreift, mit fc!^mad^en ^öcferd^en öor ber Schönh. 9iüffel bünn, runb; §a{«f(f|ilb breiter at8 lang; glügclbedeu etmaS länger a(« ^ufammen breit, an ber @pi^e meift einjeln abgerunbet; SSorberbruft mit feic^ter 0iüffe(furd)e; «gc^enfel feulenförmig öcrbicft, häufig gejäljnt; @d)ienenfpit5e mit einem öußerft fleinen @nbborn. «uf »erft^iebcnen ^iPflanjen; bic ?artoen erjeugen gaüenartige auöTOü^fe an Söurjeln unb Stengeln. 55 euro- )}äif^e 9lrten, barunter 23 beutfc^c. a. ^orberbruft mit einer 7«id)ten Ttüffelrtnne; Su^FIouett ooUfommett flefpolten. * G. campanülae"-) L. «Sd^tüarj, mit furjer, nieberliegenber, meißgrauer ^c» ^aarun^; T^^wG^t^cf^^n punftirt * geftreift , 3^if^enräimie flad^, rnnjelig - punftirt unb mit 2 regelmäßigen 9?ei^en meißgrauer ^ärd^en; cf mit 2 nac^ tjinten ge» richteten ^öcfern auf bem legten ^interteib^ringe; aüe @d)enfel ungejä^nt; ?änge 3 J""". Europa ; fe^r häufig. 1). Sorberbrufit obneTtüfTelrinne; «^u^FIauen bid }ur SJlitte ntiteinonber oertoadyfrn. * G. pilösus'-^ Gyll. ?änglid); fc^marj, fein unb fpärlic^ grau behaart unb außerbem mit fangen, aufredeten ^ottenbaaren befe^t; ^Jüffel jiemlic^ gerabe, am ®runbe punftirt, an ber @pi^e glatt; $af«fc^ifb üief breiter at« fang, bi(^t punftirt, feine ÜJiittcffinie, fomie ba8 @d^ilbd)en meißgrau bef)aart; ^fügefberfen foft um me^r af8 bie Raffte fänger alö jufammen breit, an ber @pi^e eiujefn abgerunbet, bie Sffterbecfc gauj freifaffenb; l'änge 3"'". €üb= unb «Mitteleuropa; ^äuftg; auf Llnarla vulgaris; bie jartoe >^erurfa(^t 'gtenaelanft^weüungen. * G. linariae''^ Panz. (giförmig; fc^marj, meißgrau fur^, anliegenb be^aort; 9Jüffef oegen bie @pi^e faum üerengt, gebogen, öoru gfatt, binten pimftirt; ^al«* fd)iib oief breiter af^ lang; glügefbccfen üon ber ©c^uftcr bis gur @pi^e affmäf)- fid) öerengt; @c^eufel ungejä^nt; i'änge 3 mm. gurc»>a; ni(^t häufig; auf Linaria vulgaris; bie t'artoe üerurfac^t äBurjelanfc^wetlungen. 3e. eioniis'' Clairv. ölttttfdlttbcr. S^üffet bünn, fabcnförmig; C^afe* fc^ilb furj, t)ornunb hinten abc|eftutjt; ^_fügetbecfen breif; 3>orberf)ttften aneinanbcr- fte^enb; ©d^enfef oor ber @pt^c mit einem ^a^nt. 3iuf »lättem, namentlich ber Verbäscum = 3lrteu, bereu äöclle unb Oberhaut fie abfc^aben. Ih euro^jäifc^e 3lrten, baruntcr 12 beutf^e. * C. scrophdariae') L. ©c^marj; §af§fd)ifb, 5Borber-, 2)?ittef- unb ^interbruft bid)t fc^uppenartig grau- ober gelbmeiß behaart; gfügelberfen mit 2 f(^mar\en f^fecfen auf ber 5?abt unb mit abmcc^felnb erhabneren, fc^morj- unb meißgeroürfctten 3wfd^enräumen ; i^änge 4 — 5">™. eurc^a; fe^r häufig auf Scrophularla nodosa. * C.verhäsci"^ Fabr. (tuberculösus '"^ Scop.). 2)er üorigcn Sfrt fef|r äbnfid), aber nur bie Seiten beS C»ot«frf)iti'eS, bie 35orberbrufl unb bie Seiten ber 3«ittef= unb ^interbruft gefb(id) behaart; güße getb ober rofhot^; ^ängc 3,5—4""». ©uropa; fef^r bäufig auf Verbascum thapsus. * C. thapsus''^ fdihv. (simtlis"^ Müll). 9fotf)braun, überaa jiemfid) bid)t orou- grün behaart; bie abmed^fcfuben ^mifc^enräume ber gfügefbecfen faum erhabener imb ibrer ganjen ?änge nac^ burc^ uacfte ?^(ecfen geroürfctt, y^abt bi« ouf bie 2 runben, fd^iuarjen ^feden faft ganj gfeic^mäßig bcf)aart; 5?ängc 4—5 "»™. (äuropa; fe^r ^äufig auf Verbascum thapsus. 1) Tp«>Y>^oS6Tt)s ^ö^Ienbe»o^ner. 2) mit gefurchtem §alfe. 3) T^M-^*^« «<>*♦' "^^9^"* «au(^. 4) campanüla ®Ic(f(^en, ©lodenblume. 5) paarig. 6) linaria gemhaut. 7) x(u)V 2äule, xtov(; Säul^eu, 2Beinbeerc. 8) scrophularla »raunwurj. 9) verbascum JöcUfraut. 10) ^crferig. 11) wegen be« syorlommen« auf Verbascum thapsus. 12) ä^nlit^. 176 Soo^ofli^ ^'^^^ 9^aturge[cl^tc^te beS 2:§terret(^8. * Ciönus hlattariae') Fabr. Oben flrautreiB, bid)t filjartig behaart: ^at^fc^tlb am ©runbe mit einem großen, braunen ^led; y^lügelbecfen mit einigen njei^ unb broun geraürfelten ^tüif^enräumen, mit einem großen, 4ecfigen, au§ braunen unb frfjroarjen gledd^en jufammengefe^ten ^kd auf ber üorbcren ^älfte ber Sla^t unb einem großen, runben, fammetfc^mar^en, xot\% eingefaßten glecf öor ber ©pilje; !?änge 2,5 — 3,5'""^. Sübs unb arcitteleuro^a; häufig auf Scrophularia nodosa. 39'. Calänclra'-^ Clairv. ^üf)Ier berb, ®eißel Gglieberig unb fo taug mie ber @d^aft, Äeule breit, fa^nförmig; Mffel bünn; ^opf fa[t ganj bon ben klugen eingenommen; ^atgfc^ilb oorn ftart eingefdmürt, hinten gerunbet; ©d^itbc^en groß, 3e(fig; ^lügelbecfen abgeftu^t, ba§ ^interleibSenbe freilaffenb; ©c^enfet gufammengebrücft; ^ör^er tänglid^^oüal, niebergebrücft. 3a^treic^e, große, tro))if(^e Sitten. * C. granaria'^ L. ©(^mar^er ober brauner Äornmurm. iSraun, an gü^iern unb S3einen roftrot^ ; §algirf)i(b big auf eine glatte SD^itteUinie mit großen, iöngti(^en fünften; glügelbecfen tief pnnftirt=geflreift, mit glatten 3wilc^enräumen; $?änge bi§ jum 9?üffet 8,5 ^J". 2(uä bem Orient 5U ung eingefd^te^^t; in ®etreibe= toorrat^en; ta§ Q legt im 5rüf)Iing in bie ©etreibeförner je ein Si; bie im 3uli au§fommen= ben ^äfer liefern bi§ (Snbe Se^Jtember eine ^»eite Srut. * C. oryzaeV L. 9^eigfäfer. ^^ec^fc^marj; ein ^(ecf on ber (Schulter, ein jmeiter hinter ber äJJitte unb ber ©eitenranb jeber glügelbecfe fmb röt^üd^; ^alg* fctjilb mit runben fünften birf)t befe^t, fo ha^ faum eine glatte 90'^itteninie frei bleibt; gtügelbecfen äußcrft bic^t ^unttirt=ge[treift, mit furzen, getben iöörftd^en auf ben fc^malen 3rt)ifc^enräumen ; ^änge 3,5 ^^. söa^rfc^ einlief auö Sgtj^ten 6ei un§ eingef(^Ie)J)3t; ?ebenert»eife ä^nlic^ »ie 6ei ber borigen 2(rt; feefonbera in 5Reiö. C. palmärum^' L. ^almbo^rer. ©ammetfd^roarj ; auf ben glügetbecfen gegen bie9?a^t ^in 5 fc^arfe, gefcbmungenegurd)en; d" mit einer bicf)ten, fc^marjcn §aarbürfte auf ber S5orberbälfte beg9füffel§; ?änge 3,5— 5,5 cm. g3rafiiien,(5olum6ien; bie in ^almftämmen lebenbe ?aröe n?irb bon ben Singebornen gegeffen. 38. CossöiiiisV Clairv. gü^ter hinter ber 9^üffelmitte eingefügt, furj, jiemüd^ bicf; §a(gf(^ilb langlic^; g(üge(bec!en langgeftrecft, me^r a(§ boppelt fo lang \vk jufammen breit, ben ganjen Hinterleib bebecfenb, an ber «Spi^e 5u= fammen abgerunbet; ©dientet gegen bie @pi^e feutenförmig Derbidt, ungejä^nt; (Schienen niit ftarfem ©nbborn; güße bünn. unter morfc^er »aumrinbe. 3 euro^jäif(^e, juglei(^ beutfd^e ?(rten. * C. linearis'^ L. ^ec^fd^marj, unbehaart, glänjenb; gü^Ier unb Seine roft*' rot^, oft ber ganje Äöfer braun; ^atöfc^ilb in ber 9J?itte flad^ gebrüdft; ^tügel» becfen faum breiter a(§ ba« ipalöf^üb, mit tiefen, regelmäßigen, ftarfen ^unft= ftreifen unb glatten 3tt)iic^enräumen, meldje faum breiter oIS bie ©treifen fmb; ?änge 4,5 — 5"»™. 2)eutf(^tanb, granfreid^ unb 5RorbitaIien; nit^t feiten, BefonberS unter Sßeibenrinbe. 3». Rliyiieöliis '^ Creutz. gü^Ier in ber 9?üffclmitte eingefügt, furj, bicf; ^alöfc^ilb Iöngli(^; f^Iügelbecfen langgeftrecft, matjenförmig; Schienen mit großem @nb§afen. unter Saumrinben. 15 euro^äifc^e 2Irten, barunter 10 beutf($e. * Rh. chloropus"^ Fabr. (ater'"^ L.t. ©lönjenb fdimarj, unbehaart; ^ü^Ier unb S3cine meift braun; oft ber ganje täfer braun; 9?üffel faum fo lang irie ber topf, mit einer furjen 9)ZitteIrinne ; §algfc^ilb lönger at§ breit, nad^ üorn etmaS berengt, jerftreut punftirt; fünfte be§ §a(gf(^ilbe§ nur meuig größer aU bie beS 9Jüffel«; glügelbecfen faum breiter unb faft 2mot fo taug mie ba§ §a(gfcf)ilb; ?änge 3^™. Suro^a; nm feiten. 926. 38. g. Bostrycliidae "^. ^orfettfäf et (§.923,38.). topf fugelig, born abgeftu^t, bidf, tief in ba§ §algfd)i(b eingefenft; gü^Ier fur^, gefniet, mit (Inbfnopf,. in ber Stugranbung ber flachen, nierenförmigen Singen eingefügt; Oberfiefcr borragenb; bie übrigen SD^unbt^eite mitfammt ben fe§r furzen 2;aftern 1) Blattarla 9notten = 2öoafraut. 2) xaXavSpa eine ?erd^enart. 3) im (betreibe bor= rommcnb. 4) opuC« Steig. 5) palma ^atme. 6) xo^oo? cossus eine Slrt ?arbe. 7) gleich breit. 8) p^YX'^« Siüffel, -/.u)Xo; ober xoXo; berftümmelt, aBgefürjt. 9) y/"^po» grüngelb, grün, TTou; gu§. lO) fc^toarj. 11) Bostrychus = ä^nIi(^e. I. Coleoptöra. .^Qfer. 177 üerftecft; §al8fc^ilb geroölbt; glügelbeden bcn Hinterleib ooüfiänbig bebedenb; §. 926. S3eine furj; ©c^ieuen oerbreitert, mit ©nb^aten; oon ben 5 53aud)ringen fmb bie 2 crften oft üerfc^molsen; tör^er flein, lualjenförinig. xit Ädfer leben tjcrjug«»peife an Säumen unb jwar an unb in ben ^oljigen J^eilen tctfelben (Stamm, ?teften, ärrcigen, 2Buräe(n, unter ber ÜUnbe). 5Rac^bem ite ai^ täfet ober alö t'attoe überwintert ^aben, fc^wärmen }it im grü^Iing umfier unb bohren fi^ in bie SSäumc ein; ber ober bie (?änge, »elc^e ber täfer juerft anlegt, ^ei§en ÜJiinirgänge unb fmb babure^ auSgcäcic^net, ba§ jtc nicbt mit S3rut öerfe^en »erben; an biefelben f(^fie§en fi(^ bann ®änge an, in »reiche ber .täfer einjeln ober in v^aufen feine (5ier ablegt, bie fogen. Srutgänae; Wämx= unb Srut» gänge jufammen Reißen SWutterg änge; bie au8frie(^enben harten treffen wieber neue ®änge, bie ?ar»en gänge, welche mit bem äSac^öt^um ber ?art3C länger unb breiter »erben unb mit einer Erweiterung, ber feg. SSiege enbigen, in welcher bie 2ikrpupi?ung ftattfinbet. SRac^ ber 9ti(^tung unb SInorbnung cer ®änge unterfd^eibet man t'ot^- unb Söagegänge, ferner topptU armige Söagegänge, Sterngänge unb unregelmäßige @änge (Jig. 165 u. 166.). Xie harten gleidjen benen ber Oiüffelfäfer. ÜJian !ennt faft 750 Strten, »etd^c fic^ über aüe (Srbt^eile »er« breiten; befonberS ja^treid^ finb fie in Stmerifa. f\Q. 165. 39oi^rgänge »cn Hylürgus minor; a (Singang; b 2öagegänge; c ?artoengänge; d Üöiege; »erfleinert. 5ig. l«e. SBo^rgänge eon Bostrfchus typogräphus; bie aÄuttergängc fmb ?ot(»gängc; »erfleinert Uckrfic^t ber toit^tigften (Gattungen ber Bostrycliiilac. (grfteg 5u§= glieb öiel fürjer aU bie 3 folgenben 5ufammen ; Unterfeite be«i 6inter= ieibeg nic^t fc^rägauf= fteigenb ; glugel^ becten binten abfc^üfjig; ^o^f frei, in einen furjen atüffel verlängert; glügelbecfen' an ber 2)3i§e ftete o^ne 3ä^nc; 5Ü^Ier= feule geringelt; 5ü^Ier= aei§el Yglie^ berig; Jü^Ierleufe nit^t geringelt, berb; 5ö^* lergeiüel 58lieberig I) PolygrSphut. ©cißelglieber aü* mä^Iic^ »erbidt; Jü^lerfeule runblic^, ju= fammengebrürft 2) Hymstes. ©eipelglieber fofl alei^» birf; gü^lerfeule länglich, jugcf^i^t. 3) Hylestnu». gü^Icrgeifeel 6gtieberig.... 4) Hylürgxu. pblergei§e( Sglieberig.... 5) DendrocOSnua. ^o^f in bag ^algfc^ilb ein= rjü^tergeißet ogliebe* gefenft, vorn ni(^t rüffeiförmig rig; 5ül,'lerfeule ge« ^ verlängert, öon oben ni(^t } ringelt 6) Bostrychut. ober faum pc^tbor; \^lÜQtU l güblergeißet 4gliebe» beden an ber (g)>i^c f^an^Q dg; 5übl«!eule nic^t mit Sännen '■> ^ geringelt ') XyloOnu. Unterfeite bc8 .^interfeibe« vom jweiten 9tinae nad) oben auf^ fteigenb; glügetbecfen hinten nxdft abft^üffig; 5«^l"fl«»Bel ^ 6 glieberig *») Seoiytu». (Srfteg fVuf^glieb fo lang wie bie 3 folgenben jufammen ; .^alefc^ilb beiberfcit« mit einem 3lu8fcf>nitt m Slufnafme ber 5Borberfd?ienen; 5übletgei§el 4 glieberig ^' '^"^y*"^' ?euni«'g Sijno^fx«. U Z^l. 3. 2lufl. 2r »b. 12 178 Zoologie ober 9Zaturgc[d)id^te be§ X^mxdd)9. 926. 1. Polyj^rÄpliiis '-^ Er. 5tuge burd^ einen ^ortfab ber @tirn in 2 ^a^|)cn act^eilt; britteö ^n^glieb nic^t getappt. 2 euro^jäifd^e Strten, in Xeutfc^tanb nur bie f* " p" ^M&gscewsV Fabr. (Hylesinus'^ polygräphusV L.). S)o|)peIäugiger Safitäfer. v^c^raarjbraun ober braun; gü^Ier unb 53eine ^eßer; S3e^aarung bic^t, furj, f(^m3penartig; ^alsfc^itb mit feiner, erhabener 9}?itteÜime; gtügelbeden am auffte^enben SBurjelranbe fein gejä^nt; ?änge 2— 2,8 mm. ^^y^g j^ gj^^te ber 5i(^ten, feiten in Siefern, mitunter auc| in Äirfc^bäumen ; fc^rcärmt im St^rit unb SOiai; bie SDZuttergänge ftnb unregelmäßig. r. mtm^gS «. Hyl Ästest Er. Saftföfcr. «Schienen am Slußenranbe gejä^nelt; britteS gu§güeb*auggeranbet ober 2 lappig, ^aft alte Slrten tefeen unter ber 9iinbe üon VlaitU ^otj. 11 europäifc^e, 5uglei(^ beutfcJ^e Strten. a. 3JlitteIt>rufit jn>ifd)en ben Wtitteli)üften mit einem Fletnett, nad) tyotm'dvti qc richteten, ftumpfen S^ödet; britte* $u^glieb 2 lappig. f* H. 'paUiätus") Gyll. ^Brauner Saftfäfer. ©c^roarj; ^alefdiilb unb gtügelbeden mit StuSna^me ber fc^irarsen ©eitenränber röt^ücf)braun, fein grau behaart; ^ü^ter unb ißeine roftrot^; ^atsfc^itb üorn ftarf derengt, runjelig* punftirt mit fe^r fc^ttjad^er, gtänjenber aJiittellinie ; ^^lügelbecfen tief punfürt* geftreift, mit fein unb nuregetmöBig getörnten^iüifcflfuräumen; £'änge 3,2 — 3,6 "i™. ÖJemein, unter ber 9iinbe »on .tiefern ünb git^ten, foü auc^ in Joannen unb i'ärc^en tocr- lommen; fc^rcärmt frü^seitig, fc^cn im Wäx^ unb Slnfang 2I)jrif. -f-* H. trifoUV) Müll, tleetüurjelfäfer. ^ec^braun ober fc^n3ar3: ^lügel» becfen meift ^efler, fein unb furj grau behaart; ^vi^t unb ^übter rotbraun; ^alsfcf)ilb nac^ Dorn ftarf üerengt, anwerft bic^t, hinten runjelig punftirt; ^lüget' bedten geftreift, mit grüb(i)enarttgen fünften in ben (Streifen imb querrunjeligen 3raifc^enröumen; ?änge 1,7 — 2,1 mm. gg^^ ^jg g^^j^g l„ ben Söurjeln beö »efenginfterg unb namentlich be8 rotten ÄIee8; ber baburc^ toerurfad^te ©d^aben fc^eint aber meift nur fe6r unbebeuteub ju fein. b. ^ittelbruft ntd)t borracjenb; britted ^u^c^Iieb breit l^erjförmig. * H. angustätus'') Herbst, ©d^mater Äiefernbaftfäfer. 9}?attfdf|n?or,5 bis mattbraun, fein grau behaart; auf ben ^lügelbecfen fielen bie §ärc^en in 9?ei^en, an ber (gpi^e etma« bic^ter gebrängt; ^ü^ler unb t^ü^e roftrot^; ^alsfd^ilb mit einer feinen, erhabenen äJiittellinie ; ?änge 3™™. ^^^^ ^gj^g^. anliefern; fc^wärmt fe^r frü^seitia. -f* H. aterV Payk. ©d^marjer ^iefernbaftfäfer. ©d^n^arj; ^algfc^ilb biet löngcr at8 breit, an ben (Seiten gerabtinig, nur auf ber Hinteren §ä(fte mit einer glatten 9KittfUinie, fonft oben bic^t punftirt; i^ü^ter unb gü^e rot^braun; ?änge 4— 4,5 mm. ^äu^tg; an liefern; [(^tuärmt im 2H)rii unb "^ax. -f* H. cunicularius^J Knoch. (Sd^warjer §t(^tenbaft!äfer. ©(^lüar^, feiten rot^braun; §al8fc^ilb nur menig länger al§ breit, an ben (Seiten fouöej, oben bic^t punftirt o§ne beutüd^e, glatte 3«itteUinie; ?ängc 4—4,5 mm. §äufig; an gierten. 8. HylesiniisV Fabr. ^lügelbedfen Dorn ergaben geranbet, tjinten mit Sölbung abfaöenb; (Sd^ienen am Slußenranbe gejä^nelt; britteg ^uö» glicb 2Iappig. ll euro^Jäifi^eSlrten, barunter 5 beutfc^e. f* H. fraxinW Fabr. ^Bunter @fdE)enbaft« föfcr (gig. 167.). (Sd^marj; p^Ier rot^braun; ^ügetbecfcn pcc^fc^marj ober braun, braun be= f(^uppt, mit graugelbcn §ärdf)en geflecft; ^at§* fc^ilb Diel breiter al« lang, fein tjöcferig, o^ne aWitteUinie; glügelbecfen mit beutftc^en, feinen 1) noXuYp^rtI unb SOfiai; unter günftigen Umftänben f(^ wärmt eine jtüeite S3rut im 3uli unb liuguft; bie SKuttergänge (gig. 166.) finb Sctfigänge. ■f* B. amitinusy Eichh. Sjä^niger git^ten-- ober lOärd^enborfenfäfer. Unterf(|eibet ftrf) öon ber ungemein ä^nlic^en borigen 2lrt burd^ ^olgenbeS: i^ü^Ier!eute fugelig; ^algfc^itb leinten mäßig tief pun!tirt, mit unbeutlic|er , glatter 3)?itteIIinie ; Sw'^ft^ßi^^öume ber ^tügelbecfen rci^entüeife )3unftirt; ^tbftur^ mit tiefem, feibenglänjenben, runzelig =punttirten (Sin* bru(f mit jeberfeitg 4 Bohnen; $?änge 4™°». «Breite 2 mm. häufig; ?cben«i»eife wie Bei ber borigen Slrt, fommt aber l^äufiger in ?är(^en uor; bie SHuttefgänge finb Sterngänge. -|-* B. acuminätiLsV QfyW. @(f)arf jä^niger Äiefernborfen!äfer. fetter ober bunfler braun; gü^Ier unb 33eine gelbbraun; 53e^aarung gclbgrau; §al§fd^ilb bicf)t punftirt, bom geförnt, hinten o^ne glatte 9}?ittetünie ; ^tügelbecfen regelmäßig jjunftirt^geftreift; Slbftur^ freiöförmig, om ÜJanbe jeberfeitg mit 3 3äbnen, bon benen bei oberftc nur ein fteineö ^örferd^en, ber untcrfte, etma in ber 93?itte beg 9?anbe§ fte^enbe, jiemlic^ lang unb f^i^ ijt; !?änge 3— 3,5^31»; c? um 1/3 Steiner a(8 9. Sefonbcrg in Sübbeutf^Ianb unb Cefterreid^; an ^tiefem; bie äTluttergänge finb Sterngänge. -f* B. eurvidensV Germ. Ärumm jä^nig er 2^onnenbortenfäfcr. SWeift ft^ttjarj mit braunen glügelbecfen unb gelbbraunen ^ü^tern unb S3einen, mand)mat ber ganje täfer braun ober gelbbraun; ^atsfd^ilb ouf ber borberen §ä(fte bic^t geförnt, hinten weitläufig punftirt unb ^ier mit glatter SD^ittelünie ; ^(ügelbecfen ftar! punftirt^geftreift, bie fünfte ber Streifen gegen bie @pi^e breiter unb tiefer; Slbfturj tief, jiemlid^ breit, fd^arfranbig, beim S init jeberfeits 6 — 7 Bahnen, bon benen ber erfte, jttjeite unb fünfte gefrümmt ftnb, beim 9 mit nur 3—4 f leinen, fiumpfcn 3ä|nen jeberfeit«; i?änge 2—3™"^; iBrcite 1^^. mOft häufig; an 2Bei§= tannen, feiten aud^ an giften unb ?ärd^en; f(^toärmt im ^^ril unb SUJai; bie 5öiuttergängc ftnb em= ober jtoeiarmige Sßagegänge. t* -B. Zart eist) Fabr. 3?ieljä5niger 53or!enfäfer. fetter ober bunfler braun ober gelbbraun; §al8fd^i{b bom bic^t geförnt, hinten ttjeitläufig punftirt unb f)ier mit glatter 3«itteninie; f^tügelbecfen jiemlid^ gleid^mäßig punftirt = geftreift; Slbftur^ tief, faft freisförmig, fd^arfranbig mit jeberfcit« 3 — 6 f leinen, nid^t gefrümmten 3oJnc^en unb einem flein^n 9lcbenjäf|nc^en innerhalb beg jmeiten unb britten Ba^nc«; .?änge 3,5 mm; 33^eite 1,6 «m. ^^^^ ^^ufig; faft an aüen 5«abeI^ÖIjern ; f(^»armt im ^Ivnt unb max, bie stoeite 33rut im 3uti unb Sluguft; bie SRuttergänge finb 1) Sxevö« eng, bünn, Ypacpu) fc^reibcn. 2) «Buc^bruder; tütio? gigur, Setter, YP^?"> f(^rei6en. 3) ©efc^toifterfinb. 4) jugef^i^t. 5) Ärummja^n. 6) larix «ärc^e. I. Coleoptöra. Ääfcr. 181 t* B. monographusV Fahr. Moderiger (gi^cnbo^rfäfcr. 9?öt^a#raun, §. 926. fein grau behaart: §ar§frf)ilb born bidjt geförnt, hinten fein unb rocitläufig ^unftirt unb ^ier mit glatter 9}ätteUinie; beim 9 ift ba« ^al*f(^ilb Dorn geroölbt, . beim d" öorn eingebrücft mit etmaS f)ornartig aufgebogenem i'orberranbe; ^lügcl» becfen ^unftirt-geftreift, bie Btt^ifc^enräume mit einer feinen ^^unftrei^e; Vlbfnir^ fla(^ eingebrücft mit meift 4 größeren unb mehreren Heineren ködern auf jcber glügelbccfe; ?änge be8 ^ 2,2 ^^, be« 9 3 mm; ^xeitt 1mm. gjj^j ^^jj^^. ^^ eicfien; legt feine dier bireft in ba« §otj; fc^roämtt im ä^ril. -f-* B. dryographus^) Er. ©efö'rnter (gic^cnbo^rf öf er. 3)cr üorigen ?(rt fe^r ä^nlic^, aber ber ^Ibfturj ber ^lügelbecfen o^ne (Sinbrud imb jeberfeit« ber ^Q^t mit 3 burc^ gurefjen getrennten OJciljen feiner Äörnd^en; ?änge 2,2 mm. 9}i*t ^äufig; ?eben«»eife tt>ie bei ber öorigen Slrt. -j-* B. hidens^^ Fabr. 25ä^niger Äiefernborf enf äf er. 3)?eift geller ober bunfler broun; ^opf unb §oI§fc^iIb oft fcf)marj; Se^aarung fein; ^al8fd^itb Dorn öerfc^mätert, ftar! geförnelt, hinten grob = ^unttirt unb ^ier mit glatter Üliittelleific ; glügelbecfen fein ^un!tirt*geftreift; Stbfturj beim (^ fd^arf, freisförmig eingebrücft, am oberen 9?anbe jeberfeits ein ftarfer, ^afenförmig nac^ unten aehrümmter 3^^" unb borüber meift noc^ ein Heine« ^öcferc^en, beim 9 ift ber 5lbfturj fe^r fd)mal eingebrücft, ofjueBa^n; ?änae 2,3™'"; 53reite faum 1 mm. häufig; an tiefem, feiten auc^ an Jyi^ten unb ?är(^en; f(^tt»ärmt im SDJai, bie jrceite SJrut im 3luguft; bie SOJuttergänge finb unregelmäßige (Sterngänge, -f* B. chalcographusV h. Gjä^niger gic^tcnborf cnf äf er. @tarf glönjcnb, entmeber ganj rött)ü(i^ = gelbbraun ober baQ ^algfc^ilb unb bie Sßurjel ber ?5lüge(' beden bunfetbraun; öal§f(^ilb öorn öerengt, ftarf gcförnelt, hinten fe^r fein punftirt unb §ier mit gtatter ü)ZitteIIeifte ; glügel' becfen äußerft fein punftirt^geftreift, mit glatten 3tt)ifc^enräumen; 5tbfturs fd^mal, melt bie 9^a^t hinauf eingebrücft, jeberfeitö mit 3 l^intereinanber ber iRa\)t paraßel ftet)enben, großen (c?) ober Keinen (9 ), frummen 3ö^"en; ?änge 2 mm^ 33reite 0,8 mm^ ^läufig ; befonber« an giften, feiten an Sannen, ?är(^en unb liefern; fd)Wärmt im 31pril unb 3Kai; bie iDhittergänge finb gterugängc. -f-* B. viUösus'' Fsibr. ^ottiger Sic^enborfen« fäfer. fetter ober bunfler braun ober gelbbraun, mit ftarfer, langer, graugelbcr S3e^aarung ; ^al«* fd^ilb be« d' jiemlid^ fc^mal, oorn runblic^ ah* geftu^t, öötlig glatt; §alöfcf)ilb be8 9 breit, öorn breit gerunbet, gleichmäßig bic^tunb grob=punftirt; glügelbecfen mit ftarf en ^:).>unf treiben unb einer fef)r feinen ^:|3unftrei^c in bereu 3«)ifcf)enräumen; Stbfturj o^ne (Sinbrucf; ?änge be§ d 2,2 mm ^ beS 9 2,5mm; «Breite 1mm. g^i(^t feiten ; an (Sieben; bie ^Jiuttergänge fmb SBagegänge. t* B. bicÖlorV Herbst, kleiner SSuc^cn« borfenföfer. ^ec^fcfimarj ober braun, mit langer, meißgraner S3e^aarung; p^ler unbS3einc bla^gelbbraun; Oal§frf)ilb üom fc^mal jugemnbet unb big meit über bie Wxttt grob, hinten fein, aber bic^t punftirt; Slbfturj ber bid^t punftirt« geftreiften f^lügclbecfen o^ne (ginbrucf ; ?önge 2 mm; JBreite 0,8mm. ^^i^ häufig; unter Suc^enrinbe; bie 90htttergängc finb unregelmäßig, -j-* B. disparV lleWw. Unglcid^er :?aub^oIj = borfenföfer (gig. 170 u. 171.). ^;^ecl|fcf)mar5; p^ler unb S3eine rötpc^ - gelbbraun ; ^alsfc^ilb gig. 1*0. Bostrj^chus dispar c?; 12/1. gig. 171. Bostr^cbus dispar Q ; »/i. 1) M6vo? allein, 7p4«p(i> f (^reiben. 2) 8pu; CSit^e, TP*?"* f (^reiben. 8) 3»ets«^tt. 4) yaXxoypacpos Äupfctfte^er. 5) jottig. 6) jtücifarbig. 7) unä^nltt* (r? unb Q »on toet» fiie'bener @eftalt). 182 3ooIogic ober ^'Jaturgefd^ici^te beS Z^tntxä)^. 926. be8 d oorn runbltc^ öcrengt, geförnelt, ^tnten fe^r fein ^unftirt mit glatter äRittellinie; ^a(«f(^ilb beS 9 öorn fugelig gerunbet unb ftarf geföraelt, f)inten fein unb bid)t punftirt, in ber Tiittt gefno^ft; glügerbecfen |)unftirt « geftreift, Braifc^enräume breit unb mit einer bebeutenb feineren ^^unftreil^e ; 2lbfturj o^ne einbrucf; ?änge beg d* 2 "^m^ be§ $ 3 «^m; 33reite 1,5 «i™. Siemüc^ fetten; an toerf^iebenen Saufc^cljern; fcie (Sier trerben bireft in bag ^otj geregt. 1. Xylotepiis '-^ Er. Unterfrfieibet fic^ üon Bostrychus befonberS baburd^, bo§ bie p^tergciBel nur 4glieberig ift. 3 euroväif(^e, juglei* beutf(^e 2lrten. + * X lineatm'^ Gyll. ^Ru^^otsborfen- fäf er (gtg. 172 u. 173.). ©c^wors, p§Ier unb S3eine gelb, ein größerer ober Reinerer ii)n\ beS §al«fd^ilbe8 unb bie ^tügelbeden gelbbraun, ^a^t- unb ©eitenranb ber le^teren fc^ttJärjüc^; p^Ierfeure fd^ief jugef^ii^t; §al8* fc^ilb üom fugelig jugerunbet unb ^ier [tär!er, hinten fc^njöc^er trettig querrunjeftg; ^lügel» becfen um bie §ölfte länger als pfammen breit, mit beutlicjen, großen ^unltrei^en ; 2lb fturj o^ne (Sinbrucf ; ^änge 3™™; S3reite 1,5 ^«1. ^äuftg; an toerfc^iebenen yiabell^öjern, namentHit^ gid^ten unb Pannen; ft^wärmt (änbe aJJärj unb im a^ril, bie ä»eite S3rut im 3uli; bie 9)iuttcrgänge ftnb SBagegänge. -|-* X. domesticmV L. Großer ißui^en* ^oljborfenfafcr. gärbung ä^ntic^ mie bei ber öorigen 2lrt, §oIgf(^ilb faft immer ganj f^ioarj, SSeine big auf bie pße fc^raar^ ober braun; pl^ler!eule an ber 'Bpii^t abgerunbet unb nad^ innen in ein fleineS 30^1^%^" cr= weitert; ^algfd^itb bom breit gerunbet, @eiten parallel, öom grob, tjinten feiner unb fel^r bit^t quergefömelt; pigelbeden faft boppelt fo lang wie ^ufammen breit, mit etmag fd^raäd^eren ^unftftreifen unb an ber nic^t eingebrücften 'Bpii^t, neben ber d^a^t, tief gefurcht; ?änge 3,3 mm; 59i;eite 1,5 mm. §äufig; BefonberS an 8totpu(^en, an St^orn unb SSirf en ; bie SWuttergänge ftnb äßagegänge. 8. Sieolyfus'-^ Geoifr. (Eccopto- gästerV Herbst.). S^lUtttfäfcr. ^opf frei, abfct|üfftg; p^terfeule eiförmig, jufammen« gebrürft, geringelt; §al§fc^ilb ftetö o|ne$?äng6* fiel; ^Sorberfc^ienen on ber @pi^e mit einem großen ^orn^ofen, am Slußenranb einfad^, o^ne !Domcn unb @ta(i)etn; britteö pßglieb 2 lappig ober ^crjförmig. 12 euro^äifc^e, in^Uidf beutfAe 2lrten, toelAe fi(^ auf Saub^öljer befc^ränfen ; bie a«uttctgänge fmb immer einfaä unb gerabe, meift ?ot^=, feltener SSagegänge. -f* Sc. destrüctorV Ol. (Eccoptogäster *>> scolytus'^ Fabr.). ©roßer ^üfternfplint^ !äfer (gig. 174.). ©d^ttjarj; glügelbecfen tiefbraun ober ebenfo wie f^ü|la' unb 53eine ^ettbraun; §al«f(i)ilb etroaö breiter alg lang, Xy Icterus lineätus; n.'i §ig. 173. So^rgänge (fog. ?eitergänge) »on Xyloterus lineätus; a (Singang; bb aUuttergänge; c ?artjengänge; terfleinert. Scolytus destructor; 5/^. 1) X6X0V ^oig, Te(p(ü jcrflörcn. 2) liniirt ober gefheift. 3) in Käufern lebenb. 4) öxoAunTOj »erfiümmctn, entblößen. 5) ixxoTiTeiv auöfd^neiben , unterbrechen, -{aozi^^ 93au(^; ba^er Stu^bau^fäfer. 6) 3erftörer. I. Coleopt^ra. Äöfer. 183 an ben Seiten ftärfer, in bcr iKittc äußerfl fein pimftirt; ^ofjt ber glügclberfcn nur an beriföuqel bertieft; auf ben ^roifc^enräumen ber gliigelbeden 2— atHci^cn feiner fünfte; britter unb öierter ^intcrlciböring mit einem i^öcferc^cn mitten auf bcm ginterranbe; ^änge 5— ßnim; S8vtxtt 2,5 ™m. ^^„^g. ,„ .^^^^^^„^ ^^^^^^ ^^ fc^inatmt Snbe mai unb im 3uni. i"* Äc. Rafzebürgi Janson (Eccoptogäster '^ destrüctor'^ Ratz.), ©irten» f)}nntföfer. SSon ber ät)nlicf)en üorigen 2Irt baburc^ unterfcf)icben, baß auf ben 3tt)ifd)enräumen ber ^unftftreifen ber glügetbccfen nur eine 9iei^e feiner "punfte fte{)t, bie 9?a^t bi§ jur @pi^e öertieft ift unb nur ber britte ^interleibSring einen ^öcfer trägt; ^al^fc^itb faum breiter at8 lang, oom gebuchtet; ?önge 5 "i°>. y?i(^t feiten; an Sirfen. -f* Sc. multistriätus^^ Marsh, kleiner 3tüfternfplint!äfex. et^marj; ^lügelbecfen braun, S3eine fetter, gü^Ier nocf) fetter; glügelbecfen fc^r bidjt pun!tirt=geftreift; d^ auSgejeie^net burc^ einen ',apfenförmig magerec^t nac^ hinten üorragenben 3a()n Q" bem jlreiten ^interleiberinge ; !?änge 3 — 3,3 'om. gijj^j feiten; an üiilftern unb (Sfd^en. t* Sc. intricatus'J Ratz. Sid^ enf pUnt!äf er. ©c^roar^, ^iemli^ matt; §al§fc^ilb ettt)a§ breiter at8 lang, an ben 9?änbem ftärfer, in ber 3}?itte fd^wöc^er ^ ^unftirt; glügelbecfen auf ben B^^^ft^^i^äumen ber ^l^unftftreifen fein geiiinjelt unb fein punttirt; 5Ra^t nur bic^t hinter bem ^(^ilbc^en tjcrtieft; Hinterleib o^nc §öcfer; ?ängc 3 inJ". ^auftg; an ei(^cn, feiten an Suchen; bie iWuttcrgänge fmb SBagc» gänge. -f* Sc. rugulosus'') Ratz, kleiner, runjetiger Obftbaumfplintfäfcr. ©länjenb f(J)it)arü; ®^i^e ber ^lügetbetfen, 5üf)Ier unb 55einc röt^U(f)braun : ^al«' frfjilb öuf^erft bid)t mit tiefen, länglid)en am 33orbcr» unb @eitenranbe ju Ötunjeln 5ufammenf{ie§enben fünften befe^t; ^lügelbecfen anwerft bic^t punftirt^geftreift, bie etreifen gtei^ ftarf; ?änge 1 — 1,4 ™m häufig; an Steften unb f(^tt?a(^en Stämm(^>en toerfc^iebener Dbftbäumc (*^3flaumen, Äirfc^en, ^e^jfei, Ouitten), awi) an Sirfen unb Cber« ef(^en. -J-* Sc. pruni") Ratz. ©ro^er, glänjenber ObftbaumfpHntf äfer. ©länjenb jc^ttiarj; S5orber* unb ^interraub beS ^atsfc^ilbe« unb bie ^^lügetberfen braun; ^ü^Ier imbS3eine rot^braun; ^atsf^ilb faft fo lang mie breit, näc^ öorn üerengt, anwerft fein unb treitläufig pun!tirt; glügelbecfen fein punftirt-geftreift, mit einer no^ feineren '^unftrei^e in ben 3^if4f"^^öumen ; ?änge 4 ™™; breite 2™°^. ^äufig; an Cbftbäumen, bcfcnber? Pflaumenbäumen. -{-* Sc. carplniV Er. §ainbu(^enfplintfäfer. ©länjcnb ft^marj; ^^Ulgel* becfen oft röt^lic^; gü^Ier unb 53einc röt^Iic^ = gelbbraun ; ^atsfc^ilb faft etwa« breiter alö (ang, jiemtid) ftar! punftirt; bie i^untte ber '^^unftreiben ber ^lügel» becfen an ©röße faum öerfc^ieben, öfter ineinanber laufcnb, nic^t immer ganj paraHel; Hinterleib eingebrüdtt; ?änge 2,2 — 3,2 ™m häufig; an ^painbuc^en; tie ajluttergänge ftnb SBagegänge. 9. Platypiis'-^ Herbst. Äcrn^oljfttfcr. .^opf frei; giil)lerteule groü, eiförmig, nidjt geringelt; @d)enfel unb «grienen breitgebrüdt; gu^glieber bünn; britte« guBglieb einfach, nic^t erweitert. 2 europäifc^e arten, in Teutfc^lanb nur bie folgenbe: t* H. ctjlindrusV Fabr. (Sic^enfern^olsfäfer. eanggeftrecft , bunfelbraun; pl)Ier unb 33eine rot{)braun; topf mit ben öorfpringcnben ^3tugen breiter al« bo« Hatgfd^ilb; §at«f(f)ilb fein punhirt, länaer af« breit; ^lügelberfen waldig, punttirt« geftreift, beim 9 ^^ ^^^ ©pitjegejälnt; i'änge4 — 5™™. spefcnbcr^ in Sübeurcpa; bei un«i nic^t fiäufig; an ben Stämmen unb SBurjelftöden ber Sieben unb ebclfaftanien; gc^t tief inö ^clj. 39. 5- Cerambycidae "^ (Longicornia '^ Capricorma "^). §. 927. ^odiäfet (§. 923,39.). Äopf üorgeftrcrft; p^Ier meift fo lang ober lönger 1) 'Exx6TTTeiv au«f(:^neiben, unterbrechen, YaoxVjp »aue^; bal^er €tut}bau(^räfer. 2) 3«* ftörer. 3) tjiclftreifig. 4) »erwirrt. 5) mit fleincn »Junjeln (ruga iWunjel). 6) prunus Pflaumenbaum. 7) carplnus ^ainbuc^e. 8) nXaTU? »>latt, n^jOi 5u§. 9) ©aljc. 10) Cerämbyx = ä^nli(^e. 11) mit langen gü^Iern (longus lang, cornu P^Ier). 12) capra 3iege, cornu §crn. 184 Zoologie ober ^fJaturgefc^ic^te be6 Sl^terrcic^g. 927. als ber Körper, borften- ober fabenförmig, ^äuftg gefägt ober gefnotet, in ber 9?egcl llgüeberig, mit großem, erften unb hir^em, gtretten (i^tieb; 2{ugen met)r ober ircnigcr au^geranbet, feiten get^eilt; Oberfiefer fräftig, faft ftet« mit einfarfier @pi^e; (Snbglieb ber i^iemlid^ furjen Äiefertofter bei(= ober ipinbetförmig; SBorber- pften getrennt, ®elen!gruben ber[elben oft naä) innen meit geöffnet; S3eine meift fc^Ian! unb lang; ©d^ienen mit (Snbbornen; ^ußgüeber mit breiter, behaarter ober fd^mommiger ®o^Ic; iöaud^ mit 5 frei beweglichen Düngen; Äör^er geftredt. SD^ittelgroße unb große, feltener fleine Ääfer, irelc^e BefonberS burt^ i^ve langen ^ü^Ux auö= gejei^net finb. c? «"^ Q unterfc^eiben ftc^ mei|tenö bur^ bie ©eftalt ber 5ül)Ier, ioelc^e beim ö^ länger unb oft gefägt ober gelammt finb, ferner burd^ bie beim c? oft ftarf ber* längerten Dberfiefer unb bie meift f^itjere Äörperform be§ o^; anii} bie Färbung ift j^äufig bei beiben ©efd^Iec^tern »erfc!^ieben. 2)ie lebhafter gefärbten fliegen bei jtage, bte büfteren erft in ber ^Dämmerung ; fonft galten fie fi(^ in SSerfteden auf, ju rceld^en ]k ^äufig bie alten ?aröengänge benu^en; bie Eingänge ber (enteren toerben be!3f)alb auä) aU gtuglöci^er be« jeic^net. SiSit alleiniger 2lu§na§me ber Gattungen Prionus unb Spondylis befi^en aüt einen 2;ona:p^jarat, mit §ütfe beffen lie einen jir^enben Jon hervorbringen fönnen; berfelbe beftel^t au9 einem mit feinen Ouerriüen befe^ten ^ortfa^ ber 9)iittelbruft (bid^t toor bem ©d^ilbd^en), über »eld^en bie SSorberbruft mit i^rem ^interranbe auf^ unb nieberreibt. 2)ie ?arüen erinnern an biejenigen ber Su^reftiben, fie finb langgeftrecft, niebergebrücft, nad^ Dorn ütv- breitert, bi§ auf ben i^ornigen Äc^f unb eine 9iücfenplatte ber SSorberbruft weidjf^äutig, meift aber au(^ auf ben fotgenben ©liebern mit einer raupen ^^latte auf beren SDiitte, o^ne ober mit unbeutlid^en ^unftaugen, mit fleinen, fe^r berfterften, Sglieberigen f^ü^Iern, o6ne ober mit äufjerft fleinen Seinen; iii leben augfd^Iie§Ii(f) bon ^jftan^lic^er 9?afirung, meiften§ im ^otje unb loerben baburc^ fd^äblid^. Wan fennt über 7000 Slrten, »etc^e befonberö jafilreic^ in ben Sro^^en, namentli^ in Sübamerifa, borfommen. Uekrft(5t ber UnterfamiUen unb (^ru^j^jen ber Ceraiiibycidae. SBorberfd^ienen auf ber 3nnen= feite o^negurd^e; ©nbglieb ber 2;after abgeftu^t;' Äopf geneigt: A. Cerainby- citae. ÄO^)f hinter ben Singen • nic^t tocrengt; Sßorber^üften quer, bajttjifd^en ein ftarfer ^oxt- fa^ ber ajorberbrujt; Singen ftar! augge= raubet ober nierenf örmig ; 3nnentabe ber SO^ayiüen toerlümmert I. Prionini. 23orber^üften fugelig, ober mit einem queren gortfa^, ober bisweilen fd^wad^fegelfijrmig; Singen faft immer ftarl au^geranbet ober nierenförmig ; SKanbibeln o^ne 28im^er= membran IL Ceraxnbycini. Äo))f hinter ben Slugen l^alöartig berengt; 33orb er lauften fegeiförmig, japfenartig öorragenb ; Stugen in ber Otegel nur f(!^nja^ ober nid^t auSgeranbet; SJJanbibeln innen mit einer mitunter ijerfümmerten äöimpermembran... III. Leptunni. 3Jorberfc]^ienen auf ber 3nnenfeite mit einer f^iefen ^uxä^t; Snbglieb ber Xaper jugef^i^t; Äot>f toorne fenfre^t abfaüenb : B. Laniiitae. A. llnterf amtite Ceraiiiliy eitae '-^ (@. oben) 1. ®xüppt. frioniniV (@. oben). t.Prlönus'^Fabr. (©ägcborf. %ui)kv bi(f, beim (^ 12güeberig, ftar! gefägt, Yönger at8 bie ^ätfte be« Körper«, beim $ llgtie* berig, bünner, fcfimad) gefägt, Üirjer ala bie §ätfte bc« tör^3er8; bie 9 legten gü^Ierglieber faum boppelt fo lang tt)ie breit unb bütenartig tneinanber gefc^oben: §al«f(^ilb an ben ©eiten fc^arf geranbet unb mit 3 ftarf en @eitenbornen; glügelbecfen breiter atg ba§ §al§f(fiitb, 2 mal fo lang roie gufammen breit; britte§ f^ußglieb grocila^pig. 3ma«ober alter Säume. 3 eurotoäific «rten, barunter eine beutft^e. * Pr. coriarius'^ L. ©erb er (§tg. 175.). ©lönjenb ^ec^fc^roarj ; «ruft bid^t grau be= 1) SWit Cerambyx tertoanbtc. 2) Priönus = ä^n^ üitft. 3) Tipfcuv @ägc. 4) ©erber. T. Coleoptgra. Ääfer. 185 ^aort; S3au(^ röt^Urf); gfügelbecfen fc^r bit^t, leberartig gevunjelt; bie lebten §. 927 P^Ierglteber grob län^Srunselig ^unftirt; ?ängc 3,5—40«. Guro»a; üemli« 6äuRa : befonber« in alten Caub^ötjern, namentHc^ »ut^en; fliegt in bcr Xämmcrung. IL ©ru^pe. Vernwihyclni') (®. 184). Uckrfi^t ber toi^tigftcn Gattungen ber Ceraiiibyeiui. g^tüget- berfen nic^t ober faum ö er fürst; ®etenf= ^c^lenber SSorber= lauften nac^ au§en ftarl »infetig erweitert ; Singen tebr gro6 facettirt; SatSft^itb an ben Seiten o^ne §ö(fer ober 2)orn; gü^Ier bie Äör^jermitte ni4t errei^enb, fafl fc^nurförmig Singen fein ober mäßig < fein facettirt; §at8f(^ilb o^ne @eiten= bornen; r^ü^ler* gliebcr • o:^ne ^aar=- büfc^el an ber @<)i§e; jtt»eite« Jü^tergtieb etwa^ länger at8 bie §älfte beä .britten; ?ippentafter etwa« länger al8 bie Äiefertafter britte« Jü^terglieb jtt)ei= ober . mef)rmal fo lang wie bo« jweite; SSorb erbruft enbigt ä»ij(^enbenS3or= berpüften ober öerfc^mätert ft(^ ju einer fenfre(^= ten Jameßc SBcrberbruft 3tei= f(6en ben i^orber* büften f ehr breit; Äief ertafter wenig länger aU bie Si^jpentafter §atgf(^ilb mit bo(^ binaufgerürften Seiten^ bornen; mehrere Jü^ler^lieber mit bic^tem §aarbüf(^el an ber S^i^e Singen mäfjig fein ober grob facettirt; SBorberbruft an ber ®^ji^e erweitert; tiefer= unb ?iPi)entafter jiem^ Ii(^ gtei^ lang; Seiten beö §al«f(^ilbe§ mit einem ftarfen, fpi^igen §ö(fer erfteS güfilerglicb on ber Spi^e fc^arff antig; 5ü^Ier= < Y-i7^r ^'rVw'r gfieber vom vierten an mit """'"' " ■ ■"• 3 erhabenen Sänjöfanten; Cberfeite metallifc^ glän* Singen 'hörf^VbeT ^'^^*^^ ^ü^Ierglieb an ber fein ^ (Seitenborn: Spifee abaerunbet, bie fol« facettirt; genben obnc ft^aric Tan- ten; Oberfeite matt 5nf>ler fürjer atäi ber törper; $al8f(^ilb o^ne Seiten^öder; i^interfc^enfel an ber Spi^e unbewebrt; (cc^ilbd^en quer gtügelbecfen ftar! toerfürjt, faum bi« jur 9>iitte beS §intcrleibe« unb ber nic^t einjieparen 5Iifgel rei(^enb; Äiefertafter wenig länger aU bie ?ip^)entaftcr ; Singen tief auögeranbet @elenf= pl^Ien ber S?orber= büften na(^ aufjen tooüIom= men ge^ fc^Ioffen ober ^öti^ftenö in einen engen Spalt erweitert : ^übler beg (J länger aU ber Äörper; §al8= fc^ilb meifl ' mit Seiten^ Dörfer ober Seitenborn: 2) SpondylU. 3) TeiropXum. 4) CaUidXum. 5) HyloMlpes. 6) RosaVla. 7) CerSmbyx. 8) AromXa. 9) Purpuricbiu». 10) Clytus. 11) Motürchiu. «. üpond^^lls V Fabr. SBalbfäfcr. ^ler llglicberig; $Ql«f(^ilb breiter als lang; gtügelbecfen traljenförmigj etiraö breiter al? ba^ ^al^fc^ilb, 2mat fo lang wk breit. S)ie einjige europäifdie 3lrt ift: "^ Sp. bujjrestoTdes'^ L. @d)tt)arj; Sruft mit brauner 53e^aarung; Äopf unb §alsfc^ilb jienilie^ fein unb bid^t ))unftirt; glügelbedcn mit 2 rippenartigen, inneren unb einer fd^njöc^er erhabenen, äußeren ^ängslinic; ?änge 12 -22 mm. (Europa; nidft fetten; in faulem ^olje, befonber« in JJabelboIj; fliegt im Sommer »om späten ^taUf mittag an. 3. Tefropiuni Kirby (Criomörphus*^ Muls.; Isärthron*^ Redt.). ^ü^Ier llgiieberig, borftenförmig, ^alb fo lang iuie ber Körper; gUigelbcdcn breiter al« ba8 §al8fc^ilb, mit jiemüc^ ftar! öorrragenben (Schultern, nad) hinten etroo« 1) Cerämbyxsä^nlin^e. 2) o^ovSuXt) ober a;rov56XT) ein unter ber örbc üon ©urjelit lebenbe« Onfett, Welche« beim Singreifen ftinft, 3) Buprestis-ä^nlic^. 4) xptöfiop^oc wibberförmig. 5) I«05 gleich, ap^pov @iieb. 186 Boologie ober '^atüXQt]6)xä)tt beS 2:^terreid^3. 927. öercngt; (^d^enfcl ftor! öcrbirft, ettt)a§ öor bcr WüU am bidften. 2 eurc^äif^e, juglcic^ beutf(^e Särten. -f* Tetropium lurulum'^ L. §al8fc^Ub glänjcnb; glügetbecfen mit 2 faum be= merfbaren, erhabenen $?ängeünten. ©cfiraarj mit tuenigften^ t^eilmeife röti)lirf)gelben ^ü^Icm unb Seinen unb mit röt^Iid^gelbbraunen ^(ügelbecfen ober e§ fmb auc^ k^tere ft^irar^ (Tr. fulcrätum'^ Fabr.) ober eg tft ber gonje Ääfer fd^trorj (Tr. auli- cum'-^ Fabr.); ?änge 10— 16°J". 9(icrb< unb SKittelcuro^a; häufig; ^äfer im 3um unb 3uli an frifc^ gefällten 5RabeI^öIjern, namentlid^ ^iti^teu, an beren äBurjelftöcfen unb in ber '^Slä^t öon §oIjlagern. 3)ie ettoa 16 mm lange ?aröe ift am to))fe unb auf bem 9?ütfen ber Sinterleiböfpi^c braun, fonft tcei§ unb lebt hinter ber 9tinbe ber gierten in breiten, un* regeunäßigen ©ängen. -f-* Tr. fuscum'*> Fabr. §al«fcftitb matt; ^lügelbecfen mit ftärfer ^erbortretcn- ben JängSlinien. ©c^warj; gü^Ier unb Seine jum 2;^eil braun; Sorber= unb §interranb beS §al§[(^ilbe§ roftrotl^; ^^lügelbecfen gelbbraun, an ber SÖurjel mit bi(^ter unb äu^erft furjer, gelbüc^grauer Sel^aarung; $?önge lü— 14™!". 5«orb* unb a)'?itteleurc:pa; feltener; Se6en^n?eife tcie bei ber »origen 2lrt. 4. Calltdiiini'^ Fabr. gü^Ier llglie* berig, faben= ober borftenförmig; §algfd)i(b breiter al« long; gtügelbecfen meift me|r ober weniger breit unb flac^, feiten raaljenförmig; @c^enfel an ber ®pi|e feulenförmig öerbidt. siuf gefäütem tclje, auf Söurselftöden gefällter Säume, feiten auf litten. 70 Heine, über aöe (Srbt^eile Verbreitete 2lrten, 20 eurc^jäifc^e, barunter 15 beutfd^e. * C. san^uineum*') L. (gig. 176.\ C>af3ft^ilb an ben @eiten ttjtntlig erweitert, feine Cberfläd^e un* eben, ©d^marj ober fc^mar jbraun ; glügetbeden, ^äuf^g (xvi&j @pi^e unb «Seiten beg Hinterleiber rot^ ; bie ganje Oberfeite mit feurig rot^em, fammet* artigen §aar|)otfter bic^t bebedt; $?änge 9— ll™m. (Suro^a; ^äufig; gern auf gefällten (Sic^enftämmen. * C. violaceum''^ L. ^alsfc^ilb an ben Seiten gerunbet, öiel breiter olg lang, fe^r grob unb bid^t runjetig ^unftirt; ^lügelbecfen mit noc^ gröberer, aber nic^t fo bic^ter ^unftirung; Färbung blau ober öiolett, ^ül^ter, güßc unb Hinterleib braun; ?änge 10— 15 mm. (guro^a; nic^t häufig; auf frifc^ gefäütem D^abet^oläe. * C. variahile*^ L. HalSfd^ilb an ben Seiten gerunbet unb gefömt, auf ber Sd^eibe ^unftirt unb mit 3 glatten Schmielen; fctelbrufi jraifc^en ben 9Wittel= lauften jugefpi^t; glügelbecfen fein unb weitläufig ^unftirt; ^ü^ler beS cf öiel länger, be« 9 fürjer als ber Äör|)er; Färbung fe^r öeränberlici^, meift rot^gelb, an @(f)eitel unb Sruft fd^tnarj, an ben ^tügelbeden blau ober üiolett ; ?änge 8 bis 14™™. (äuro^a; gemein; bie ?arüe finbet \\ L. S3alfen*S3o(!, HauSbodf. ^ec^fd^warj ober braun, fein grau bel)aart, glüc|elbe(fen bisweilen blapräunlic^gelb. HalSfc^ilb beS d^ f^jörlid^ behaart, beS 9 mit bid^ter, jottiger, grauweißer Sel^aarung; 9i)iittellinie unb jeber* fcits rine ^ängSfc^wiele beS §alSf(^ilbeS glatt; Hinterleib beS 9 mit long auS^ 1) »la^gclb. 2) gcftü^t. 3) fürftlii^, mit f(^»arjer |)oftra{^t. 4) braun. 5) callJdus liÜig. 6) blutrot^. 7) »iolett. 8) »eränberlic^. 9) uAt] SBalb, xp'jTrdu) bure^bo^ren; ^olibo^rer. 10) ?aftträger, ?ei(^enträger. I. Coleoptgra. Ääfer. 187 9e?oaener ^egerö^re; tätige 8-20 ™m. ^ ^ . »cn ^chiaaem : §. 927. 6. Rosalia'^ Serv. ^ü^Ier llgUeberig, borPenförmig, bei ben r? oicf, bei ben 9 nur irentg (ön^er a\9 ber tör^er; §Ql8frf)i(b ettua« breiter aU rono; ®cf)i(b^en Secfig, an ber epi^e ab» gerunbet; glügelbecfen 3 mal fo lang rote ^ufammen breit, na^ hinten faum üerengt, einjeln abgerunbet; @d^cnfel gegen bie@pi^e nur wenig üerbicft. 'mm 2 2trten, tie eine in 3lmerifa, fcie anbere in (Surc^a. * R. alpina" L. 5lIpen = i8ocf C^ig. 177.). (Sc^iüorj, mit feinem, blaugrauen ^aarpolfter; auf bem §al«fd)i(be ein ^(ecf am SBorberranbe, auf ben ^lügelbecfen ein großer ^^lecf f)inter ber (Schulter, eine gemein» fc^oftli^e Cuerbinbe in ber 9Kitte unb ein fteinerer ^tecf üor ber @^i^e fammetf^marj; ^änge 20—36™™. S^weben, aJJittelcuropa, nit^t feiten in ben 2t(^en; bie ?art>e lebt in anbrüchigen 33u(^en. 7. Cerämbyx '^ L. (Hamma- ticherusV Redtb.). gü^Ier llglie* berig, beim c? bebeutenb länger, beim 9 fo ^^ng n)ie ber ^törper, bie erflcn ©lieber an ber ©pilje fnopfförmig üerbidt; §ai§fd)itb fo long ober faft fo lang wie breit, grob querrunjelig ; Sc^ilbc^en ftumpf 3ecfig; ^^lügetbccfen an ber Surfet fafl boppelt fo breit tuie ber §interranb be« §al«fd^ilbe8, me^r ald 2 mal fo lang mic jufammen breit, sruf fnfc^ gefaßtem §otjc unb auf blü^enben @cfhäu(^en. 26 über bie ganje (Srbe bert^eilte Wirten, 7 euro^Jäifc^e, barunter 4 beutfc^e. t* C. cerdo') L. (herosV Scop.). ©roß er ei(f)en»53o(f. 9?o§tn3inteI ber ^(ügelbecfen in einen fd^arfen 3)om ausgesogen; fdjraars; ^ie ftarf nat^ hinten öerengten ^lügelbecfen gegen bie ®pi^e rot^braun; ^alsfc^ilb glänjenb ff^roarj, mit unregelmäßig faltiger Oberfläche; gü^Ier beS c5' öief länger als ber Äörper; ?ängc 28—50™™. euro^a; ni(^t häufig; Ääfer >>on ÜHitte Ouni bi« iWitte 3uti auf alten unb auf frifc^ gefaßten (Si4>en. Xie bi^ 80 mm lange, getblic^teei^e ?art?e lebt mehrere 3abre im ^oije alter (Sieben, »el(^c8"'fte nac^ aUen Otic^tungen ^in burc^nagt. Sei läge ^ält fic^ ber 5ldfer gleichfalls in ben SBc^rgängen auf, bei Slbenb fc^njärmt er lebhaft um^er. i"* C. Scopolu Fiissl. (cerdo*-^ Scop.). Sfia^tttjinfel ber ^lügelbcden ftumpf ober abgerunbet; ganj fc^warj; ^alsfd^ilb mit 6—8 Ouerfaltcn ober unregcl« mößig faltig; ^lügelbeden befonberS üorn grob gerunjelt; ?änge 18—28™™. Suropa, Äleinafien, Äaufafu«; ^äufig; bei Jage auf blü^enben @efträuc^cn; Sarte befonber« in 33uc^en. 8. Aroniia'> Serv. gü^ler llglieberig, borftenförmi(j; i^alsfc^ilb etroa« breiter als lang, oorn unb hinten gerabe abgeflutet; Sd^ilbc^en fpi^ 3ecfig; ^Itigelbecfen an ber SBurjel faft 2 mal fo breit njie ber ^iuterraub bcS ^als« fc^ilbeS, minbeftenS 8 mal fo lang mie jufammen breit, ^egcn bie ®pi^c Dercngt; iBeine lang; ^gc^enfel gegen bie @pi^e nur wenig öerbidt. 3)ie einjige 2lrt ift: t* A. moschäta') L. 3)?ofc^uS»iBocf, grüner Scibenbod. äRctatlifc^ grün ober crjfarbig; ^lügclberfen blau ober grün, äußerfi bid^t unb fein runjcltg 1) Rosalla bie »iofenfc^öne, ein »eiblic^er 9iame. 2) auf ben 3ll»>en leBenb. 8) x«p|Aa ®e»ürj. 8) nac^ iPiofc^u« riec^enb. 188 3ooIogie ober ^Roturgefc^tc^te be§ Xi^xtntid}^. 927. ^)un!tirt; ^atgfd^ilb in ^orm unb ©futptur feör üeränberlic^ ; iBänge 15— 34«^™. euro^ja; puftg. 2)et einen fiarfen aWofc^u^gerud^ toerbreitenbe kä^n Übt im 3uti unb Sluguft auf SBeiben, bie Saröe mehrere 3ia6re lang in beren §015. O. PiirpupIccMus '>* Fisch, ^ü^ter be§ (^ unbeutUc^ 12güebertg, borftenförmig, mit gelenfarttg einge)d)nürtem (Snbgliebc; gü^Ier be§ 9 llgüeberig, fobenförmig ; §a(§fc!^ilb etwas breiter at§ lang, febr bid^t vun.^ettg punftirt; ©d^ilbc^en fpil? 3 ecfig ; glügetbeden fo breit mie bie 9J?itte be§ §al§fc^ilbe§, ettr>a§ ineljr ol8 2mat fo tang mie juiamnten breit, traljenförmig, tnitabgeftu^ter @pt^c; ®(^enM nid^t feulenförmig öerbicft. 25 21rten, befonberS in ben baö 9[)üttelmeer um= gebenben ?änbern, 9 euro^jäifd^e, in 2)eutfc^lanb nur bie fotgenbe: * P. KoeJileri Fabr. ^ur:|Durbo(f. 5tugen üon berSBurjet ber Cberftefer ent- fernt; §atgfd^i(b mit ftarf enttricfelten ©etten^öcfern, o^ne fammetartig behaarte frieden; ^^tügelbeden jinnoberrot^, mit einem großen, gemeinfc^oftUdjen, länglichen, fc^raarjen ^lede, tt)eld^er bie (Bp'xi^t nid^t erreicht; Äörper fc^trars; ^alsfc^i^b oani^ fc^marj ober mit rot^em SBorberranbe ober jeberfeits einem rotl^en ^lecfe; l!änge 14—20°»'». gjjittel= unb ©übeuro^a; nic^t pufig; in 2)eutf(^Ianb faft nur im ©üben. 10. Clytii»'^ Laich. Sßibticrfttfet. gü{)(er llglieberig, faben« ober borftenf örmig ; ^alsfd^ilb ba(b länglic^, balb quer; glügelbecfen meift fo breit, feiten breiter, »ie ba§ §at§[d^ilb, tnaljenf örmig, me^r alö 2 mal fo lang xoit ^u» fammen breit, an ber @pi^e einzeln abgerunbet ober gugefpi^t; iBeine fc^Ianf. Qttoa 330 Ü6er bie gan3e ©rbe üertöeilte Strien, 30 euro^ätfc^e, barunter 18 beutf^e. * Cl. arcuätus'^ L. Obere ^ü^Ierglieber an ber a; feiten; ^äfer auf Selb enbtüten; Sarlje unter ber 9^inbe ben gierten unb Pannen. * M. mimmusV Scop. (NecydälisV umbellatärum '"> L.). 5lugen berSBurjet ber Obcrfiefer genähert; britteS ^ü^tergüeb nic^t länger ats baS erfte; ^ü^(er bei (f unb 9 llgtieberig; glügelbecfen of)ne roeiße @d^rägünie, länger als baS ^alsfc^ilb, le^teres mit glatten i^ängSer^oben^eiten; fd^rtJarj ober braun; ^ü^ler unb «eine röt^lic^braun; ^lügelbecfen bräunlicbqelb ; ?änge 5,5— 8 mm. ^„„00; häufig auf »tüten bon Spiraea ulmarla. 1) Purpura ^nrpux. 2) xXuto; berühmt, anfe^nti(^. 8) 6ogig. 4) aries SBibber. 5) 9^ame be8 SKanneö, »elc^er ben §erfute8 gaftli(^ aufnahm, at8 er ben nemeifc^en ?ö»en erlegen teoßte. 6) «einer. 7) vexuSaXo« ^uppt ber Seibenrau^c. 8) Cerämbyx = ä6nlic^. 9) am «einfien. 10) umbellätae 2)otben»)flanjett. nic^t toerfürjt; Hinterleib an ter '2ßurje( \o breit ipie bie §inter= bruft; e4>enfet<( niemals feulen fcrmig »ertieft Saugen meift runMicb, fein facettirt; Seiten beö Öaief(^ilfcc8 unbeireßrt ober nur . mit einem ftum^fen Öödter; gü^Icr »or ben atugen ober in einer !['inie mit- beren SScrber= ranb eingefügt; gü^ter jhjifc^en ben ^ugen eingefügt: britte« unb »ierteiS ^ü^terglieb äufammen tiel länger aU< ba« fünfte; gortfa^ ber S?crberbruft an ber cil§f(^itb fo taug trie breit ober länger, öorn unb hinten tief eingefd)nürt, am §interranbe 2 mal ge* buchtet; ^^lügelbeden an ber Surjel 2mat fo breit tt)ie ba0 ©atsfd^ilö, mit öor= ragenben ©d^ultern, nad^ leinten ftar! öerengt, me^r aU 2 mal fo taug mie 5u= fammen breit; S3eine lang, fd)Ianf. stuf fclü^enten ©efträud^en. 5 eurc^jäifc^e Strten, barunter 4 beutft^e. * T. meridianus'^ Panz. S)ritteg ^ü^Iergüeb länger aU bog fünfte; Oberfeite anwerft fein unb btc^t :pun!tirt mit eingeftrenten, größeren fünften; Ober= unb Unterfette feibenglän^enb behaart; Äopf, §at?fc^t(b unb S3ruft ic^marj: Hinterleib beg (^ einfarbig röt6li(^gelbbraun, beg 9 an berSBurjel ober öoßftönbig fc^marj; S3eine unb ^lügelbeden röt^lid^ gelbbraun; fe^r öeränberlid^ in ber gärbung; $?änge 15—24™™. gZorb^ unb DDlitteleuro^a ; fe^r ßäufig. IJ.. Pacliyta''>' Serv. gü^ler llglieberig, fabenfiirmig, l)i3d)ften§ fo lang ttJte ber Äörper, üiertee unb fünftes (Slieb jiemlid) gleid) lang; §algfd^ilb nacj bom berengt, ^äufig t}orn unb hinten eingefd)nürt, auf ber @d)eibe ftarf gemölbt, am ^interranbe 2 mal gebud)tet; ^lügelbeden t)tel breiter al8 ba§ ^al^fd^ilb, mit ftarf öorragenben ©c^ultem, meiftenS für^er al§ 2 mal fo lang mie jnfommen breit, nac^ hinten menig öerengt; ^eine fd^lan!. stuf »tüten. 16 euro^äifd^e 2trten, barunter 10 beutfd^e. * P. quadrimaculäia^' L. ©ritteg ^^ü^^^^'G^t^b menig länger als \iCi^ t)ierte; ft^marj; ^lügelbeden gelb ober bräunlid^gelb, jebe mit 2 großen, fc^arf be^ grenzten Rieden, üon roeldien feiten ber üorbere ober Wintere fe^lt; l'änge 11 bis 19™™. (guro^a; fe^r pufig in ^{)>engegenben auf 3)o(benbIüten. 15. Craininoptera'^^ Serv. ^^ü^ler llglieberig, fabenförmig, länger al§ ber ^albe Körper, beim d' juraeilen !ör^erlang; ^alsfd^ilb t)orn abgerunbet; glügelbeden t)iel breiter alg 't^a^ ^alöfd^ilb, nad) ^tnten nid|t ober nur lüenig üerengt; S3eine fd^lanf. giuf S3Iüten. lO euro)Jäif(^e Strten, barunter 6 beutfi^e. * Gr. ruficörnis') Fabr. 5ttle ^ü^lerglieber an ber SSur^el gelb; S3eine gelb, aber @pt^e ber ©c^enfel, ^üße unb ^interfc^ienen fd^marj; |)al6fci^ilb unb glügel^ beden mit grouer, etira§ gelbltd^ ober grünlid^ fc^immember S3el^aarung; :?ängc 4,0—6™™. (Suro^a; pufig. lO. liepfüra"'^ L. (+ StrangalTa '> Serv.). 9?ol^e bermanbt mit ber bortgen (§»attung; ^algfd^ilb fo lang ober länger alg breit, born eingefd^nürt, am §tntcrranbe 2 mal eingebuchtet; glügelbeden bei ben d' ftarf, bei ben 9 n^eniger nac^ hinten berengt; Seine fd)lanf. stuf »tüten, gaft so europöifc^e mten, barunter ettea 30 bcutf(^_e. y \^ > * L. maculata"'> Poda. §interroinfel beg ^alöfc^ilbeg fpi^, leiten begfelben mit einem flcinen ^öder; ^^lügelbeden an ber (Spille fc^ief abgeftu^t; fc^marj; 3Kunb,_ SBurjet ber §üf)lerglieber bom britten ©liebe an, 53eine big auf bie pße unb bie ©pi^en ber Schienen unb §interfc^enfel, ferner bie glügelbeden gelb; le^tere an ber Sk>5-t6s fc^mal, bünn, oöpa ©ifitDanj. 9) utpctYYaXtd ©(^tinge, ^aüftricf, ?ift. 10) gefterft. I. ColeoptÖra. Ääfcr. 191 L. aethiojjs'' Poda (atra*> Laich.), ©onj fc^warj; ^interwinfcl be8 $al«« §. 927. fc^ilbeg fpi^, leitete« etroa« länger at8 breit, grob unb fef)r gebrängt »junftirt; glügelbecfen rungeüg punfrirt, an ber @pi^e ict)ief abgeflutet ; öintcric^icnen bc^ ?änge 12—15"'". 2 curo^äif(^e, jugleit^ (^ mit einer gefrümmt md} innen üertaufenben i^ängötonte 9iorb= unb 9)IitteteuroiJa ; häufig. * L. nigraV L. Sc^ttjarj, glänjenb, Hinterleib bcö 9 nur an ber @pi^c rötft» Urf), be« (5" in ber öorberen ^älfte röt^li(!^; öinterroinfel bc8 §a(«jc^ilbe8 fpiö; glügetbeden an ber «Spi^e fcijief abgeflutet; Äopf ijinter ben Stugen aamä^Iic^ bcrengt, mit !aum ongebeuteten (Schläfen; ?önge 7—9'"™. eurepa; häuftg. * L.' ruhra'J L. (testacßa'- L.). Ha(§frf)iib im ©egenfa^e ju ben öorigcn SIrten mit ftumpfen ^intereden; ^tügetbecfen nac^ hinten oerengt, mit beutlid) au§geranbeter, fci)ief abgeftut3ter 8pi^e; Oberfeite bc8 öat«fd)ilbe8 mit jiemUd) fur^er, nac^ hinten gerichteter iBe^aarung; fc^marj; (Schienen unb ^ilße bräun« lidj^db ((^) ober ^eürot^ (9); ^lügelbecfen beim (^ blapräunlic^gelb, beim $ fomie ba8 ^alöfc^ilb ^ettrot^; ?änge 12-18""". yioxb' unb 2«itteleurc)ja; bäufig, 6efcnber^ in @ebiig§gcgenben. 17. nfecydälls''' L. gü^Ier llgüeberig, faben« förmig, fo lang ober menig länger lüie ber ^atbe Körper, öierteö @üeb nid fürjer aU bo§ fünfte; glügelbecfcn fo lang mie jufammen breit; §interf^enfel nur bie Hälfte bcö Hinterkibeö erreid^enb beutft^c Strien. * N. Panzeri Harold (major '-* Guer.). ©^raarj; STafter, bie ganjen güf|Ier (beim 9) ^^^^ ""^ t)ie 4 erften ©lieber unb bie SBurjel beS fünften (beim ö"), foraie bie S3eine röt^lici^getb ; ^lügelbeden rot^* broun, an ber @pi^e fcl)mar5 geranbet; Hal§fd)ilb üorn, hinten unb an ben Seiten bid)t glänjenb befiaart; Winterferien en beiber (Sefc^Icd^ter etmaS gefrümmt; $?änge be8 d^ 22—28 "^i", be8 9 27-30 '»'«. mittd' europa; feiten; in ei^en, 58u^en, Ulmen. * N. major' f L. (gig. 179.). S)er öorigen 'äxt fe^r ä^nlid^; i^ü^ter fc^tanfer; ?^Iügetbecfen an ber Spi^e gleid^farbig ober mit bunflerem %ltd; HalSfc^ilb nur an ben (Seiten bic^t golbgtän^enb behaart; ^intfi^-' frfjienen nid)t gefrümmt; i^änge bc8 d* 19— 24 '«'», be« 9 22—32™'". moxi' unb 9Jiittetcuropa ; feiten; in ©eiben unb ^JJappeln. B.' Hnterfamilie lianiiitae "^ (®. 184.). Uekrfict)t ber toiifitigften ©attuntjen ber liaiuiltae. SAenlel gegen bie Spi^e feulig tcrbidtt: ^alöfc^ilb auf ber ©(^eibe mit 4, in einer Ouerreibe fte^eriben, gelblich be= paarten, runben g-Ierfen; iyü^Ier bc3 c? 21/2— 5 mal, be« g 11/2—2 mal fo lang wie ber törper 18) Acanthoeinua. (3;A<.t,»<,T„;»r»,^Ta/5'f"9<^'' üerfümmert; p^Ier faft immer »lÄ^v.«T,. lii^Se'^ «t« berilörper; erfte« Pbtcrglieb ÄSÄ o^ne fc^arfc Äante öor ber @^)i^c 19) Dorcadlon. §al«f<^itb an ben Seiten mit einem Xorne ober ftarfen 0o(fer; gül^ler un= bewimpert; Öalöfd^ilb linbenje^rt ober beiber= feit« nur mii] 2 fc^wac^en l ^ödercl^en; «.* i,jnf<.„ .0 I Äörper; erfte« J^ü^Ierglicb mit einer *fiÄl.^ ftarfen Äante toor ber ©pi^e, britte« ft^loffen ; \ ^jj^J, ^^ ^ ^^^ ^^^ g^^t^ 20) LamU. Älauen ungejä^nt; pbler fo lang ober länger al« ber iförper; 2tugen fein facettirt, fc^wac^ getrölbt; glügel- becfen an ber €pit5e abgerunbet 21) Sapirda. flauen an ber äöurjel mit einem »enigften« bi« ju i^rer Witte reid^enbcuBabne; gü^Ier böc^ftenö fo lang tt?ie ber i!örper, meift titrier; Jlügelbecfen lang, faft ijaraüel, an ber «Spi^e abgeftu^t; Hinterleib länger al« Äopf unb «ruft jufammcn 22) Oberia, 1) «et^iopier; wegen feiner fc^warjen tforbe. 2) fc^warj. 3) f(^»arj. 4) rot^. 5) jiegel» färben. 6) vexOoaXo; «}?uppe ber Seibenraupe. 7) gröijer. 8) Lamla»ä^nli(^e. 192 3oologie ober 9hturgefd^ic^te be6 S^ierreirf)?. 927. 18. AcBiitliocimis '> Steph. (Astynömus '> Steph.). ^ü^Ier 11* fllieberig, borftenförmig; ^lügelbecfen 2 mal fo lang trie 5u[ammen breit; hinter* ietbgf^i^e beim (5* auögeranbet, beim $ in eine lange ®^i^e oerlängert. 5 europäifc^e airten, tarunter 3 beutfd^e. * Ä. aedilis^> L. Sronn, mit bid^ter, grauer ißel^aarung; i^lügelbetfen 2 mal fo lang wie jufammcn breit, befonberS beim 9 beutüc^ gegen bie @pi^e öerengt, fömig ^unftirt, mit 2 nacfteren Ouerbinben; ^iX^vc beS ^ 3— 5mal, beS 9 11/2— 2 mal [0 lang tt)ie ber^ör^ier; 9 ^^^^ langem ^egeftac^el; !?änge 12 bi« 16 mm. gitrcpa; fiäuftg; auf gefällten liefern; fci^hjärmt an »armen 2:agen beg Beginnen* ben grü^Iingv^. Xie Sartre lebt unter ber 9iinbe. 10. Uorcaflion''' Dalm. gü^ter 11 güeberig, borftenförmig, jiemlic^ bicf; ^atSfd^Ub breiter al8 lang; ^lügelbeden an ber SBnrjel wenig breiter als ber ^interranb be8 ^algfd^ilbeö, mit abgerunbeten Schultern, in ber Wi\Xt am breiteften, minbeften§ 2 mal fo lang mie jufammen breit, on ber ©^ilje einzeln abgerunbet; S3eine furj, bicf. 31uf Söegen unb an 2«auern. 70 euroyäif(!^e Strten, bar* unter nur 7 beutfd^e. * D. atrum^) 111. «Sd^tnars; p^krglieber an ber SBurjel mei|grau behaart; §al6fd^ilb mit glatter äJ^ittellinie, fonft bic^t runjelig punftirt; §Iügetbe(fen nic^t 2 mal fo lang wie jufammen breit, fein teberartig gerunzelt, mit feinen, ^oren* artigen ^ünftd^en; ?änge 13—15"^™. (guro^a; nic^t feiten. * D. fulvumV Scop. ©d^marj; erfteS gii^Ierglieb unb bie S3eine mit Slug* na^me ber fdimorsen güße rot^; glügetbecfen l^eller ober bunfler braun; lOöngc 16—20™'". Ceftlic^eg ü^itteleuro^a; fe^r ^äufig. «O. liamiaV Fabr. %^kx llglieberig, borftenförmig; glügelbecfen !oum 2 mal fo lang wie jufammen breit, erft hinter ber äRitte der* engt. 2)ie einzige kxt ift: -j-* L. textor'> L. SBeberbocf (gig. 180.). (gd^morj, gIanjIo§, mit feiner, ben öertieften fünften bid^t anliegenber, brauner iBe^aorung; ^algfdjilb runjelig; glügelbecfen geförnt, oft mit gelter gelb behaarten fünften unb glerfen; ?änge 20 — 30™m. (Suro^a; häufig; bie ?arüe lebt in SBeiben. «I. Saperda'^ Fabr. Äraöctifttfer. ^ü^Ier llgüeberig, borftenförmig; 5)al§f(^ilb etwas breiter aU lang; ^(ügetbeden öiel breiter al« ba« §a(gfc^ilb, mit öorragenben ©c^ultern, me^r al« 2 mal fo lang wie jufammen breit, glei(^ breit ober nac^ hinten öerengt. 2iuf Säumen unb ©efträud^en, bie ?artoen im ^otje ber* felben. 48 befcnber« in Slmerifa lebenbe 2lrten, 8 eure* :päif(^e, barunter 7 beutfc^e. -L* S. carcharias"'^ h. ©ro^er ^a^pelbocf (^ig. 181.). ©d^warj, mit bicf|tem, grouen ober bräunüc^gelben Pje bebedt; lialgfd^ilb unb ^tügelbecfen mit fc^warjen, nacften unb gtänjenben fünften überföt, le^tere gegen bie @pi^e be* beutenb öerengt, ittt an ber «Spille mit einem 2)orn; ?änge 24— 30 mm. guro^a, ^äu^g; auf äöctben unb ^o^j^^eln. täfer im 3uni unb atuli. ?artoe fußlog, »algig, bräunlicb* tDti% bi8 39 mm lang, lebt ä»ei SSinter, bringt junge ©tämmci^en jum 3Ibfterben. -j* S. populnea'') L. kleiner ^ap))eIbod, (Sf^Denbocf. ©d^warj, mit getb* hd^graucrSSe^aarung; 3)ittteninie unb ein breiter (Streifen jeberfeitg auf bem^al«* ftt)t(be, ferner 4—5 runbe gtecfe auf jeber glügetbecfe bi(|ter unb IjeKer gelb be- ^aart; jc^terc watjenformtg mit ftumpfer ®^i^c; ^änge 10—12 fe^r ^auft^; auf ^a^j^etn unb Sirlen, befonberö aber auf Sf^jen. täfer im ?art)c blei^gelb, »ac^gglänjenb, big 20 mm lang, lebt 2 äSinter, bringt jii ?um SBctlrü^j^etn unb ?(bfterben. ™™. (äurc^a ; ^0.1 unb 3uni. bringt junge ©tämmt^en 1) »on axavdos SBärenflau? 2) dciTuvofJLO? etabt betoo^nenb. 3) S3auauffe^er »on aedes ®ebäube. 4) SSerIIeinerung8»ort »on Sopxd; ober Sop^ ©teinborf, ©ajeae. 5) f(^tearj. 6) rot^gelb. 7) Lamla Bauberin, Un^olbin, $eje. 8) SBeber. 9) «JaTi^pOTjc 5«ame einee gemeinen, eingefaljencn gifc^eS (»ieOeic^t Sarbeße). 10) §aifif(^. 11) ^a^^eln ((Sigenf(^aftgteort »on popülus ^ap^jel). I. Coleoptßra. Ääfcr. 193 ««. ObereaV Muls. %\\^{n 11« glieberig, fabenförmig; gtügelberfen lucntg breiter a(3 haQ ^aU\ä)'üt, 3— 4 mal fo lang mt sufammen breit, jiemürf) gleich breit; iöeine furj. 9tuf üerft^iebencn ^i^r^an^ jen. 11 europäift^e Slrten, barunter 7 beutfd^c. t* 0. oadätaV L. Ütöt^lic^gclb ; Äopf, ^üi\Ux unb glügetbeden, foroie 2 fünfte in ber 9}Zitte be« C>Qt«[c^iIbe§ fd^raarj; gtügelbecfen mit bi^tem, furjen, filbcr* grauen Pje; ?änge 15 -20™"». Quxopa; nicöt feiten im Sommer auf SBeiten. -f-* 0. lineäris^^ L. $af e(böcfd}en. 2;ief fd^njarj; öu^erft fein unb fpärüd^ behaart; S^after unb ^eine mac^Sgelb; $?änge 12 «i°». 5Rorb= unb gnitteleuro^a ; jiemlic^ feiten; auf §afelgebüf(!^. ^äfer im Wai unb 3uni, fc^wärmt lebhaft bei Sonnen=^ f^ein; baS Q legt feine (äier einjeln an junge triebe. Xic fußlofe, fc^wa* behaarte, n?ac^«gelbc, amÄo^fc braune, 20mm lange ?art)e boM im §oIäe unb übern^intcrt 2 mal. 40. 5. Clirysomelidac''^^. f&lattfdfev (§. 923, 4o.). §. 928. topf nte^r ober ireniger in bie 33ruft eingcfenft; gü^cr llgliebcrig, mittcUang, meift fürjer als ber fatbe Äörper, foben= ober fc^nurförmig; Cberücfer mit gc* fpaltener ober me^rjä^niger @pi^e; tiefertafter furj; 53eine mittellang, jiemlid^ ifräftig; «Schienen o^ne (Snbbornen; ^ußglieber mit bürftenartig behaarter So^je; brittcö ^ußglieb meift am breiteften unb 2 lappig; S3auc^ mit 5 frei beroegtid^en ^Ringen; Körper meift furj, gebrungen, gemölbt. kleine, ^cc^flen« mittelarc§e Ääfer ücn meift !urjer, gebrungener, geiüclbter Äcrpergeftalt, welche fit^ jft»ar in öielen SSejie^ungen eng an bie öorige (^/»"li^ic anfc^tiejjen, aber befcnberö burc^ bie @eftalt ber ?artoen baöcn unterft^eiben. 2)ie Ääfer unb t'aröen leben niebrig am ©oben auf ^?banercgamen i^flanjen, meift Kräutern, feltener ^ol^^^ftanjen unb ernähren fic^ t?cn tt»ei(^en J^eilen berfelbcn; in i^ren 33ereegungen finb yn feb'r langfam unb tröge. Ü^ie ?art>en ftnb furj, gebrungen, »aljcnfcrmig ober pac^gebrücft, fiäufig gefärbt unb mit Söarjen ober ueräftelten Xcrnen befe^t, unb befi^en ftetö »o^Iau^gebilbete S?euie. 3Dian fennt etwa 10 500 Slrten. Ueberftd)t ber tDi(^ttgfteu Gattungen ber Cltrysomelidae. L. .&al§fd)ilb fo lann mit breit ober laitf^er, am förunbe Derrnqt unb faum balb fo breit mit bie reditroinfeliflen ^d>iilfern; ^opf 3 ecfiq^ t)inten Ijaldfortnif) oerenot; ^uflen iietnitd) ftarf oorra^enb; f?lugen runb; flauen einfach; ^lauenglieb furj; britte« ^ußgtieb 2Iap»>ig ,. [2lugen au§geranbet; Alanen einfaci^, mitunter an ber Söurjel toerwat^fcn... 1) Donacia. 2) Lema. B. J^alifcbtlb fo lang roie breit ober breiter; 1) ^ali\(ifil^ born abgerunbet, ben Stop\ {(^tlDförmtg bebcifrnb; güiiUr gegen bie Spi^e berbitft 3) Ckusida. 2) pa(§i(^ilb born nidit abgerunbet; fto)if tne^r ober toeniger borgeftreift; a. gübler jrcifci^en ben Sugen eingefügt; Alanen gefpalten ober am ®runbe gejä^nt; ^ü^Ier bicf; aJiunb nac^ unten gerietet; Äörper ftac^elig 4) HUpa. ( britteS (glügelbeden !aum länger al« breit, na6) psinf^v I (VÜ^Ierglieb I hinten bauchig erweitert 5) Adimonla. yJ"„-„n länger alg Igiügclbecfcn »enigften« um bie ^älfte '^•*; baS mcrte; [ länger al3 breit, mit geraben Seiten ... 6) OalUrGea. "V°?^ I . . . ^^al^fc^ilb an ben Seiten beutli* ge» raubet; Äo^f mit ben 2lugen faft fo breit wie bie Witte bev^ ^al^fd^ilbe«. 7) Agdataca. ..... .j, .öaK^fcbilb an ben Seiten nit^t ober biet langer al« -'„j,^"' „„^^„fljj^ geranbet; ifopf ba« jweite, \ j^mäUv; jylügelbeden einfarbig.... fvü^ter bünn; aUunb i^orge^ ftretft; Äörper o^ne Sta= c^eln; toerbidt<[ britteSjJü^ter» (!cine SVring= beine); glicb fürjer al8 ba^ toierte, aber 8) Lupinu. P>j«tov r5"§c ober^Ib ber Äd^icnenfpibe cingelenft ....... T.... 9) PnfUiddv. f}^lYrA fSt^iicnen mit cimac^cm (Snbbom; «uijen* l»Js;i!J 5ü6e an ber ranb ber^interfc^tienen o^neBabn; erfte« (S)>ring: beine) ; f^ji^e einge= k SAiencn mit einem gabelförmig getbeilten . ienft; 1 ^nbborn; Äopf in ba« ^al«f(^ilb jurüd* l gejogen It) I)»'^"- 1) ein »on «Wegerte gema(^ter 'Slame unbefanntet «bflamnuing. 2) mit «ugen^uttlten (ocülus 2(uge). 3) gleich breit. 4) Chrysomela = ä^nIic^e. ?euni8'« S»?nopfi«. Ir Zfyl 3. «ufi. 2r S3b. 13 194 3ootogtc ober Sf^oturgefd^tt^te be§ 2:^ierreid^ö. § 928 b. 5öHet in fcer Sieger »or beitrugen eingefügt; Älauen ^* * weift einfach; ÄotJf nur big ju benf^tügel fehlen; alle gußglieber gleic^ Breit 12) TimUrcha. - - ~ — *--■ ' ' -- -iteg gufglieb toon unten baö erfte unb britte 13) Chrysomela. Stugen in ba8 §alg=-{51ügel öor^anben; jn^eiteS gufglieb toon unten ft^ilb jurücfflcgogen; l gefe^en, f^mäler ffl,i fgü^Ier fabenförmig, le^ter §interlei68= iy«f^A. S ^i"S ^on ben glügelbeden unbebectt.. 14) Cryptocephalus. eimac?, Ip^ter gefägt 15) aTjthra. imup ju^uuycJ^;^cu,^ flauen hinter ber S^i^e gefpalten; ^^ü^ler aü= @tirn fentred^t; | mäf>li(!^»erbi(it5§interleib0f^i^eöonben51ügel= I bedfen nic^t Bebedtt; Subglieb ber ^icfertafter V nid^t bi(fer aU ba§ t»orIe^te 16) Eumölpus. 1. Donacia'^ Fabr. ^o|r!ttfcr. p^ter fobenförmig, auf ber @tirn einanber genähert; gtügelbecfen bo^|3eit fo lang trie jufatnmen breit ober lönger, hinter ber SO^iitte berengt; §interfcf)enfel länger unb meift (bei ben (^) anä^ bider aU bie übrigen, ^ör^er meift längltc^, me^r ober treniger abgeflacht. 35ie Ääfer ^aben meift eine metaüift^ glän^enbe Öbevfeite unb eine biegte, feibenglänjenbe Se^aarung an ber Unterfeitc. «Sie leben auf äöaffer^jflanjen, befonberö auf Schilf (9?o^r), bal^er bie S9e= jeid^nung 9?o:^rfäfer; bie ?aröen leben an untergetauchten trieben unb an SBurjeln ber SBaffer^iaanjen. 30 eurcpäif(^e Wirten, barunter 25 beutfd^e. a. ^interfdjenfcl bei c? mit 2 Sähntti; .^tntcrfd)tcnen tcS ö' o« bet Snnenfeife mit fleinctt ^öcfcrdjcn. * D. crassipes'^ Fabr. iBreit, flad^; oben metattgrün, meift mit btauem ©d^immer; unten fttberirci^ behaart; gü^lerttjurjel unb Unterfeite berS3eine röt^* üc^; §al§f(^itb öorn jeberfeitg mit einem ftarfen ^öder, mit ftarf üertieftcr TOteltinie; hinter fdjenfel be8 $ nur mit einem Keinen 3ä^nc!^en; ?önge 8 bis 10™™. (Suro^a; nid^t feiten, befonber« auf ben Slättern öon Nymphaea. * D. dmtata^) Hoppe, ©d^mäler unb ettra§ ftärfer getniilbt; oben gotbgrün ober !upferglängenb ; unten ftlbertrei^ behaart; güfilerranrjet unb S3eine rött)Ud); ^atgfc^ilb breiter al8 taug, mit feiner, feid^ter äRittetrinne ; ^^lügelbecfen an ber (gpitje fc^ief nad) innen abgeftu^t; §interf^enfet be8 9 mit2 3ä§nen, oon benen aber ber innere fel§r ftein ijt; ?änge 7—8™™. guro^a; pufig. b. ^interfd)enfel bcd (J mit nur einem Saline; ^interfdjiencn oi^ne ^rl^aben» I)etten. * D. dentipeßV Fabr. (aquatica*^ L.). (grjfarbig; Unterfeite unb S3eine mit gelber, feib engtön jenb er SBe^aarung; glügelbeden golbgrün, auf jeber ein breiter, oft unbeutlic^er, ^urpurrot^er !^äng§ftreifen; §al§fc§itb fo lang mt breit, runjelig punftirt; glügelbeden gerabe abgeftu^t, fein ^unftirt^geftreift, ä^^tfci^enränme quer* runjctig; ^änge 6—8™™. rnoxh^ unb ajiitteieuro^a; pufig. * D. lemnae"^ Fabr. (limbäta''^ Panz.). Oben braun erdfarbig, unten gelblid)* grau behaart; §algfd^i(b 4edig, grob runzelig |)un!tirt; ittt ber tief ^unftirt-ge= ftreiften, auf ben B^^ifd^enräumen fein querrunjeügen ^tügelbeden mit 2 beutlid^en, flachen SSertiefungen, mit einem bunteI'|)uripurrot^en ^änggftreifen neben bem ©eitenranbe unb einem gied an ber iSSurset; $?änge 8—9 ™™. ©uro^a ; fe^r pufig. * D. sericea^> L. Oben ^urpurrot^ ober golb* ober fupferglänjenb ober grün, btau ober fc^hjar^blau ; unten gotbgetb bel^aart; ^alsfd^ilb fein leberartig gerunzelt; i^lügctbeden mcjir ttjaljenförmig gemölbt als bei ben beiben üorigen SIrten, mit jugcrunbeter @^i^c unb je 2 Keinen Vertiefungen ; $?änge 6—7™™. (Suro^ja; pufig. c. ^interfd>enfel jafinlod; ^interfd)tenen ofjne ©rljobenFjciten. * D. menyanthidisV Fabr. Oben golbgrün; unten bi(^t ft(bertrei§ behaart; P^Ier unb ^einc röt^ü^; §alsfd)ilb faft länger al« breit, fein quergerunjelt ; glügclbeden ftad) getrölbt, o^ne Vertiefungen, me§r aU 2mat fo lang mie ju» fammen breit, an ber @pi^e einzeln abgerunbet; §interf(^en!el erreichen bie @^i^c bcr^IÜgcibcden; ?öngc 9™™. 9ftorb= unb ariitteleurc^a ; Pufig. * D. simplex'v Fabr. Oben grün erdfarbig ober !u))ferglänjenb, feiten pnvpuv rot^; unten filbergrau behaart; §al8f(^ilb anwerft bic^t ^junftirt; ^lügelbeden auf 1) »on 86va6 mo^x, @(^ilf. 2) crassus bitf, pes guß. 3) gejä^nt. 4) dens 3a^n, pes gug. 5)Jm ober am Söaffer lebenb. 6) lemna äBaffcrlinfe. 7) »erbrämt. 8) feibenparig. 9) menyanthes S3itterIIee. 10) einfat^. I. Coleoptßra. Ääfer. 195 bem ^ücfen flac^ gebrüdt, mit einigen f(acf)en SSerticfungen, fofi mc^r oI« 2 mal §. 928. fo rang lüie gufammeu breit, an ben Spieen gerabe abgeftutjt; ?Qngc 7—8°»"'. «. Iiema'> Fabr. (Criocßris*^ Lacord.). Str|l!ttfcr. ^üfjlcr fobenförmig, fo lang tt)ie ber ^a(bc törper, öor ben 5lugen eingefügt; §lügelbc(fen gcroö^nrid) um bie^älfte lönger als jnfammen breit, feiten langer; 33einc hirj; Körper läng* Ud). Sluf terfd^iebenen, befonter« alienartigen «ßfTanjcn ; tur<^ leiten fce« legten ^int et« leibgringe« gegen bie glügelfcecfen bringen fic einen iir^^enben 2on ^ertjor. Die ?ar*en jer» treffen bie ©lätter unb fcebeden ftc^ mit i^rem eigenen Äot^e. 2)ic S5cTpmj»)un8 erfolgt in ber (ärbe. Ueber 300 ^rten au8 aüen erbt^cilcn, befonber« au8 Sünerifa, et»a 20 euro»)äif(^e, baruntcr 15 beutfcl^e. a. flauen ber $ü#e am ®runbe mit einanber t>crn>ad)fen. * L. cyanella'^ L. iB(au ober blougrün; gü^Ier unb i^\\%t ft^njorj; ^Ql«f(^ilb om S^orberranbe am breiteften; glügclbecfen punftirt-geftreift, bie ^unltc fiarf unb tief; ^änge 3,5— 4 mm a^^opa; fe^r pufig. * L. melanopaV L. S3Iau ober blaugrün; ^opf, i^ü^Ier unb f^üfee fd^rcarj; §al8fd^ilb, Sc^enfel unb @(^ienen gelbrot^; i^Iügelbeden punftirt-geftrcift, bie fünfte groß unb tief; ^änge 3— 3,5 mm. ^ure^a; fe^r häufig. 2)ie ?ar»e lebt auf ©räfern, befcnberä auf äöeijen unb bebedt fi(^ mit einem fc^leimigen Ueberjuge. b. flauen ber «¥ü#e t>oafommen t>on etnanber getrennt. i"* L. merdigera^^ L. ^itien^ä^nd^en (f^ig. 182.). @c^war5; ^»alöfc^ilb unb güigelbecfen geIbttd)rot|, noj^ bem 3:obe gett)ö()nlicf) rötfjüc^gelbbroun; ^alg« fc^ilb hinter ber 3)?itte beiberfeit« tief eingcbrürft; glügelbecfen mit feinen ^unftftreifen; i?änge 6,5 bis 7 "'™. euro^a; puftg, auf lilicnartigen ^ftanjen. Ääfer im ^prit unb SRai unb bann »ieber im 3uli unb Sluguft. Sie ?arüe lebt bon ben Slättern ber »ci§en ?ilie unb ber Äaiferfrone. -j-* L. duodecimpunctäta") L. ^opf, ^alSfd^ilb unb SBeine gelblic^rot^: gtügelbeden rot^gelb, jebe mit 6 f(^n)arjen gleaen; ©d^ilbc^en, "^^^tx, 2(ugen, S3ruft, Äniee unb güße fc^trarj; ?änge 5— 6™™. (Surc^a; ^äuftg. Äöfer im ü)?ai unb bann »ieber im Suguft unb @ej?tember. üDie erfte Srut fdbabet im »yrü^ling bem jungen <£^^argeI, bie ;5»eite fri^t bie sBtätter be8 in bie §ö^e gegangenen e^^argeI8 Oib unb ge^t auc^ in bie Seeren. -}-* L. asparagV^ L. ®pargel^äbnd^en. 33Iau* grün; §al8f%itb rot^, in ber SJZittc ft^ttjärjUd^; ^tügetberfen an ben ©eiten rot^, jebe mit 3 njeiB* gelben, unter fic^ ober mit bem rotten ®aume ju= f amment)ängenben glecfen ; i^änge 5— 6 ™™. Surcpa ; gemein, auf €^arge(pf(an;en. ?eben3weifc »ie bei ber »origen, bot^ fc^cinen bie Jansen ber jweiten SBrut niemals in bie Seeven su gef^en. 3. CassidaV L. 8(^iltJ!ttfcr. P^Ier auf ber ®tirn graifdjen ben oüalen Stugen; glügelbecfen an ber @pi^e sufammen ab^enmbet, mit bem abge- fetzten ©eitenranbc öiel breiter al8 ber C>tnterteib; S3eine !urj, bicf; pBgüeber breit, britteö tief ge* fpalten unb baS ^auenglieb big auf bie großen, ein* fad)en Älauen aufne^mcnb. 2luf terft^iebenen ^flanjen; bie ?artoen auf SSlättern unter i^rem eigenen tot^e. T)tx f(^ijne ®olb= ober Silberglanj ber meiften Wirten »erfc^winbet im Jobe balb. etwa 50 eurc»jäif(^c Mrten, barunter an 30 beutfc^c. * C. equestrü") Fabr. (viridis'"^ L.) (^ig. 183.). Cben grün; unten ft^morj; 33oud)ranb unb «eine röt^Udjgelb ; §alsf(^ilb mit abgerunbeten §mtere(fcn; 5i9. 182. Lema merdigfira; 3/i. 5ig. 183. Cassida equestris; 3/i. 1) Afipia a^utb, Jro^. 2) xp(o; 2Bibbcr, x^pa? §orn, Jü^ler. 3) bläuli(^. 4) Sc^warj- fu§; fA^Xas fc^warä, ttou; 5u§. 5) merda Unrats, ger€re tragen = Äot^träger; »eil bie ?aröen unter i^rem 5lot^c fi^en. 6) mit 12 fünften. 7) aspar&gus S^jatgel. 8) ein ^t\m, Sc^ilb. 9) jum »titter ge^ijrig. 10) grün. 196 3ootogte ober 5Waturgef(^ic^te be§ 2;^terret(^8. 928. g(ügclbc(fen jiemüd^ bi(^t, aber ganj berlüorren punfttrt; ?änge 7— lOßim. (Suro^a; fe6r pufig; bcfcnber« auf SBafferminje, Mentha aquatica. * Cassida rubiginösa'^ 111. (vibex'^ L.). Oben grün; unten fcbwarj; 8eine grünüd^, @(^enfct bi8 gegen bte @)ji^e fc^wwi; gtügelbecfen an ber Söurjel mit einem rot^braunen gicd, an ber ^Ja^t unb ben «Sd^ultem mit beutlic^en ^unft= ftreifen; J)al8fd^i(b mit fpijen ^interecfen; ©eitenranb beg ^aläfc^ilbeS unb ber glügelbeden flac^ ausgebreitet; $?änge 5,5— 7 m™. Quxopa; häufig, befonber« auf ©ifielarten. * C. nohilis^^ L. Oben bla^^grüntid^gelb; ^(ügelbecfen regelmäßig punttftreifig, mit einem ftiber* ober golbglän^enben ©treifen auf bem jmeiten 3"^if(^enraume; Unterfeite fd^ra arg; ^eine gelb; ©c^entelwurjetfc^mars; ^alsfc^ilb mit abgerunbeten ^intereden; ©eitenranb beS ^alsfc^ilbe« unb ber ^(ügelbecfen nac^ obraörts ge* richtet; ?änge 4 — 5™™. euro^a; häufig; befonber« auf ®rä)ern. -j * C. nebulösa*^ L. Oben roftbraun, unregelmäßig fd^marg geffedt; unten fcfinjarj; Äo^f, ein breiter @aum am §interleibe, ©d^enfelfpi^e, @cf)ienen unb güße ober bie gangen iBeine roftbraun; |)algfcl^ilb mit breit abgerunbeten §inter= ecfen; glügelbeden mit regelmäßigen, groben ^unftftreifen unb fielförmig er= ^abenen 3"Jift^enräumen; ^änge 5mm. guto^a; fe^r häufig; befonber? auf Cheno- podium, aber auc!^ an ^unUU unb ^udtxxüitn, »o ?aröe unb Ääfer burc^ ä^'^f'^effen ^^r Blätter f(^aben. 41. HispaV L. Sßclfäfcr. Singen flein; i^Iügelbecfen etroa« me^r al6 l^l2mal fo (ang mie jufammen breit, maljenförmig; 53eine furj, ^ftarf; Od^ienen breitgebrücft , am Slupenranbe bor ber @^i^e erweitert; gußgüeber breit; flauen einfac^. 2 europäifc^e 2lrten, in 2;eutfd^Ianb nur bie fcigenbe: * H. ater'> L. (gig. 184.). aTiattfdimarg ; erfteö ^ü^Iergüeb an ber @pi^e mit einem langen, jmeite? mit einem furjen ®orn; @c^eibe beg öaI§fc^Ube§ öom mit 2 bo^peltcn, @citcn mit einem einfad^en unb einem bop^elteu 2)om; glügelbeden mit 4 9?ei^en öon ©tackeln; !?änge 3—8,5™™. euro^a; ni(^t häufig; auf fanbigen ©raöplä^en unb am ^uße bon ^Kauern, läuft abenbg auf ben ®ra§^almen untrer. 5. Adimonia'^ Laich, ^^ü^ler \)Ci{h fo lang mie ber Körper; §al§fc^ilb öom teid^t ou§geranbct; @df)ilbd^en 3 ecfi^, mit abgerunbcter @^il?e; Alanen in ber ÜJ^itte gegähnt ober gefpalten; Oberfeite beg Äör^erS fabt ober nur fd&roac^ be'^aart. auf »erfc^iebenen ^flanjen unb Oefträud^en. (Sttoa 50 euro|)äif(^c Strien, barunter 13 bcutf^e. * A. rusticaV Schall. (pomonaeV Scop.). ©c^marj; ^algfd^itb bunfler, ^tügetbecfen l^etter braun; erftereg me^r aU 2 mal fo breit irie lang; ©d^ilbd^en ber ?änge nod^ üertieft; ^lügelbecfen bic^t ^unftirt, mit regelmäßigen, gtänjenb glatten, erhobenen ?öng«Iinien; ?änge 8™™. euro^a; fe^r pufig; auf @ra§^rä§en. * Ä. tanaceti'"^ L. @d^tt)arj; feiten finb bie ^lügetbecfen braun; §ol6fd^itb faft 2 mal fo breit mie long, mit faft gerabem ^interraube; ©d^ilbd^en eben; ?^IügeI- becfen punftirt, aber ofne erhabene !i?ängglinien; £änge 8™™. Suro^ja; gemein; bie ?art)en nit^t auf Stainfarn (Tanacetum), fonbern auf «St^atgarben (Achillea millefollum). * A. sanguinea'') Fabr. diotl); Slugen, gü^Ierfpi^e, S3ruft finb Hinterleib big ouf ben atter, oft aud^ baö ©d^ilbd^en, mitunter bie «Sd^eufel, fe§r fetten faft bie ganjen SBeine fcfttüarj; ^algfc^itb öiel me^r atg 2mat fo breit mie lang, hinter* ranb begfelben in ber Mtte ^erabe, an ben (Seiten fc^ief; glügelbeden punftirt, o^ne erhobene ?änggUnien, mit red^tiüinfeligem 9^a^tn?infel, oft mit 2 fc^morgen gedcn auf ber ©d^eibe; ?änge 4—4,5™™. Guro^ja; häufig; auf blü^enben ®e= ttcauq^en. 1) Siofiig, roftrot^. 2) ©tricme, Sc^toiere. 3) toorne^m, ebel. 4) nebelig. 5) »on hispidus ftaifytliQ. 6) f(^tt>arj. 7) d5T)u.ov(a stngft, Setrübni«; n?egen ber bunften färben. 8) Iänb= Ü6f, ^tum^. 9) Pomona (Göttin be8 Obfteg. 10) tanacetum atainfarn; bie ?aröe lebt aber ni(^t auf biefer ^flanje. 11) blutrot^. I. Coleoptßra. Ääfer. 197 t* A.caprSae'' L. Scfjtrars: ^iif)(erirurict, |)defd)ilb, (5liigclbecten iiiib ^cbicnf^ 8 928 grau=ge(bbraun ; ^intcrranb be^^ i^^aK^lrflilbr« wie bei ber oortge" 2trt, in bcr mm ' be6 ^al§fd)ilbes 2, jeberfeit« 1 fc^wärjüt^cö @rübct)en; ^lügclbccfen ö^iilicö iric bei bcr öongen Slrt, aber mit ftumpfem 9?a^troinfcl ; klänge 5^«". (Sureta- febt häufig, befontcre auf äBciben uub Sirfcn, »o Ääfer unb iawt oft 1|(^äHic^ »erben. 6. CSallerücaV Fabr. ^urt^tfäfer. ^ü^Icr tjolb fo long mit bcr Äörper; §Ql§fcf)iIb beiberfeit« mit einer grubcnförmigcn 9?erticfnng; §Iügelbcdcn cinjeln abgerunbet; Alanen gef^oltcn; Oberfcitc be§ ÄörpcrS mit feinem, filber« glänjenben ^aarüberjuge. sauf »erfc^iebenen «J^flanjen unb ©cfttäuAen. 10 eurotäifdie 5lrten, barunter 7 beutfc^e. * G. calmariensis'' L. Oben beöer ober buntler gelbbraun; (Scheitel, bic ücr» tiefte aJüttetünie beö §Ql6frf)iIbeg unb ba« @rf)i(bc^en fc^warj; §al«fd)ilb glanj« lo«, ebenfo bid)t behaart njie bie f^lügelbeden; Unterfeite fdimorj; ^Sorbcrbvuft, ^eine unb Slfter gelbbraun; D^a^troinfel an ber S^i^e ber ^lügelbecfen als f(^arf 5ugefpi^te§ Bä^ndjen öortretenb; 5?änge 3,5—4 m™. europa; ^äufig, auf naffcn ©iefen. * G. crataegi") Forst. Oben blafgelb ober gelbbraun; eme glän;ienbe, boppelte @rbabent)eit auf ber ®tirn, ein gtecf auf bem ©c^eitel, 3 auf bcm ^al^fc^ilbe, ein breiter (Streifen neben bem ©eitenranbe jeber glügelbccfc unb ein furjer ®trid^ neben bem @(I)iIbrf)cn fd^trarj; Unterfeite f(f)tt)arj; 9?änber ber ^intcrleiberinge unb bie 93eine gelbbraun; an ber ®^t^e ber @(^enfel ein ftfimarjcr ^tecf; 9^a^tminfel an ber @pij^e_ber glügelbecfen mit ftumpfer ®pi^e; ?änge 5— Gram. (Su„^>a; häufig. -[-* G. viburni") Payk. @(^neeb allen-i^urd^tfäfer. SSraun; oben äufeerft fein leberartig gerunzelt, mit gelblidjgrauem, feibenglänjenben ^aarüber,uge; ein f^Ied auf ber @tirn, bie öertiefte SOJittellinie unb bie edig erraciterten (Seiten be« $al8fcl^ilbe§, foroie bie (Sc^utter^öcfer fc^njörjlic^ ; 9ia§ttt)infel an ber «gpttje ber ^Üigelbeden mit ftumpfer (Spi^e; i?änge 5 mm sterbe unb üKittcicuropa; ni4>t fetten, auf blüOenben ©efträuc^en, befonber§ auf bcm Schneeball, wo Ääfer unb ?art>e bie Slätter buvt^Iöc^crn. Ääfer im STJai unb bann ioieber im Sluguft. 3Ser)JU^>pung in ber Srbe. ». Ai^elastiea'^ Redt, gü^ter faft mel)r al8 §alb fo lana mieberÄörper; ^alsfd^ilb am SSorberranbe leidet auggebud^tet; (»d^ilb^en 3edig; §lügelbedcn etwa bie ^ölfte länger al§ jufammen breit, na^ hinten bauchig ermeitert, gemeinfam abgerunbet; flauen in ber3)^itte ober an berSBurjel ja^nförmig ermeitcrt; Ober- feite beö ÄÖr^erS glänjenb glatt. Sluf ©efträuc^en. 2 euro^äifc^c, jugleic^ beutf(^e «rten. i"* A. alnV> L. 33Iauer ßrlenblatttäfer. Oben oiolett ober blou; unten fc^iuarjblou; OT^^i^f @(^Ubd^en, (Schienen unb %\\^t ft^tüarg; |)ol8f(^ilb o^ne mm. (5uro»>a; Ääfer tjon @ep= unter ber (Srbe) im 3iuü unb ?luguft. * A. halensis*^ L. Sföt^lidjgelb; Singen, i^ü^lcr unb ba« fpiegelgtattc Sd)ilb» c^en fc^roarj; (Scheitel unb glügelbeden grün ober blaugriln; t>ölöfc^ilb mit einer ®rube jcberfeits auf ber (Sd)cibe; Sdjilbdjen mit ftumpfer <©^)itjc; i?änge 5™™. (Suro^a; ni(^t feiten. 8. liupcriisV Geoffr. gül)Ier beS d' länger, be« 9 fof^ fo ^««9 ^^^ ber ^ör^er; §a(§fd)ilb mit gerabem 3Sorberranbe; (£d|ilb(^en an bcr (Spi^c ab- gerunbet; glügclbeden 2 mal fo lang mie jufammen breit, jcbe an ber (S^i^c außen mel^r als innen jugerunbet; flauen on ber Surjcl fpifeig gcjä^nt. «uf ©efträuc^en. Ueber 30 europäifc^e Slrten, barunter 10 beutf(!^e. t* L. rufipes'") Fabr. ^Jot^fuß, rotl)fü§igcr ^abcnblattfäf er. ©Ion- jcnb fd)mars; bie erften ^ü^lergliebcr unb bic S3eine bi« ouf bic Sc^cnfelmurjcl röt^lid^gclb ; §al§fd)ilb mit nur ft^raac^ angebeuteten^interedcn; ?änge 4—5°»™. ÜJJittcIeuropa ; häufig; im j^rü^Iing, befonber« im ÜRai, auf aüerlei ®ebüf(^ unb auf Dbfi» bäumen, bereu Slätter er burc^Iöc^crt. t* L.flavipes''> L. ©länjcnb fd)tt)arj; 25>ur5el(jlieber bcr p^ler, C>al«f(^ilb unb S3cine rötl|licf)gelb; (Sc^enfelrourjel meift fd)iüäräli(^ ; ^intcrniintel bc8 ^al^fc^itbc« 1) «uf Salix capröa. 2) galla ©offa^fel, erüca 9iaut>c ober 8artte. 8) nac^ ber f(^»ebi* f^en (Stabt Salmar genannt. 4) Crataegus SDeißborn. 5) auf Vibümum opülus <£(^nee* lau. 6) dYeXdCotxcti ^eertenweife leben. 7) alnus Srle. 8) nat^ ber <£tabt ^aOe genannt. 9) XuTOjpö; befd?»erli(^, läftig. 10) »iot^fuB. 11) ®elbfu§. 198 Zoologie ober 9laturgefd)tc^te bcS 2:^terretc^§. §. 928. atä netnc Bä^nc^en t)ori>rtngenb ; beim d' fmb bte p^ler biet länger aU ber ^ör^cr unb bie 2lugen fe§r gro^; ^änge 3,5— 4 ™m. gjlitteteuro^a ; fe^r häufig, 6e= fonberS auf (Srlen. -|-* Luplrus pinicöla'^ Duh. tteferit = ^{ott!äf er. Oben gtän^enb f^raarj ober ^ed^fc^worj, unbel^aart; gü^Ierwurjet, ©c^enfetfpi^en, (gd^ienennnb güßeröt^* lid^gelbbrann ; ^alsfc^tlb oft rot§; Sänge 3 -4 mm. ^ranfreit^, 2)eutf(^tanb, 3tu§= laHb; häufig; fc^äblic^ auf jungen liefern, läßt fic^ Bei ber teifeften S3erü^rung beS SaumeS ^erabfaücn. O. PsylliödesV Latr. §interfc^tenen mit einer breiten, rinnenförmigen, bon einem fc^arf gejä^nten 9?anbe begrenzten 5lu§§ö^tung unb mit einem ein* fachen (gnbborn; glügelbecfen ^unftirt = geftreift. gaft so euro^äif(^e m-ten, barunter 30 beutfd^e. * Ps. affinis^) Payk. ©eibbraun; geraö^nlid^ Äo^J, SSla^t ber gtügetbecfen, Unteri'eite unb §interf(^enfet fc^trar^, feiten bie Unterfeite ober ber gan^e Ääfer gelbbraun; ^atgfc^itb rötpc^gelb; @tirn ol^ne ©rübd^en; Sänge 2 — 2,5™™. euro^a; pufig. lO. Haiti ea't^ 111. ßrtifto^^ Sflopäfcr. p^ter ^alb fo long ujie ber tör:per; ^lügetbecfen eiförmig, an ber @pi^e einzeln ober jufammen abgerunbet. ?eben meift in aJlenge jufammen. 2Iüe auf nu§Ii*en ^^ftanjen leBenfcen finb bei ftarfer SSer= mei^rung me^r Pber iteniger fd^äblid^. Sie Ü6ern?intern alg täfer unter ?au6, 33aumrinben, Steinen u. f. tt>. unb erfd^einen in ben erften g^rü^Iingötagen, jerfreffen bie Samenta^pen unb erftiinggblätter. SUlit bem ferneren SBad^St^um bergrößern fic^ bie in bie Slatter gefreffenen ?öd^er fe^r, fo ba§ man fold^e nic^t feiten fälfc^Uc^ größeren 3nfeften sufc^reibt. 2)ie täfer legen il^re @ier meift an bie 33Iätter, bon beuen bie auöfrieci^enben Saröen leben; bie meiften ^aben im Oai^re 2 S3ruten. 2)ie ©attung tcurbe toon Stielen in mehrere Heinere Gattungen unb Untergattungen jertegt unb umfa§t über 150 euro:|jäif(^e 2lrten, barunter faft 50 beutf^e. a. ^a(dfd>ilb mit einem beutltd^en, queren einbrncfe oor bem J&interranbe. -f* H. oleraceaV L. ® emeiner ©rbflol^, to^terb = flo^, ©ortenpHer (^ig. 185.). ®rün, feiten bläu= lid^grün; ^alsfc^ilb mit einer ftc^ allmä^Iic^ om leiten» ranbe berlierenben Cuerfurd^e; ^lügelbecfen fein Der* tt)orren ^unftirt; Sänge 4™™. euro^a; gemein unb fe^r fc^äblid^ auf ben meiften ©emüfearten unb auf ©d^otengewäd^fen, ingbefonbere auf ben to^tarten unb ben ?ebIojen; bod^ f^eint auf ben to^Iarten nur ber täfer, nic^t aber bie ?artoe üorp* lommen. 5ßer^u^^ung flac^ unter ber erbe. t* 5". enlcaeV Ol. (Si(^en - @rbf lo^. 2)unfelblau; §algf(^ilb um bie §älfte breiter als long, biel fdimäler otö bie glügelbeden, mit einer tiefen, ftc^ ollmäl^Iii^ om ©ettenranbe öerlierenben Ouerfurc^e; glügelbeden ber* lüorren ))Un!tirt; Sänge 5— G^m. 2)eutf(^Ianb, granheic^, Spanien; häufig; anfeilten* blättern, tueld^e öcm tärer unb ber Sartoe ffeletifirt «»erben, täfer bon Stuguft biö gum grü-^* ja^^r; ?aröe im Suni unb 3uli; ^Jßuppe. (ftac^ unter ber (ärbe ober jicifd^en Ü^inbenriffen alter (Stämme) im 2luguft. * H. mercuriälis ^^ Fabr. ^ürjer eiförmig al8 bie beiben borigen 2lrten; fc^lDor jblou ; ^ül^Ier bi§ auf bie röt^Iic^e Söurjel, Unterfeite unb ^eine fc^marj; polsfc^ilb mit einer tiefen Cuerfurd^e, tüeld^e jeberfeitS meit bor bem ©eitenroube in eine runbc ®rube enbigt; ^lügelbeden bermorren ^unftirt ;_ Sänge 3™™. ©li^loeben unb SKitteleuro^a; ni^t feiten; in Söälbern auf Mercurialis perennis. * H. ferruginea*) Sehr. ^öt^Iic^ gelbbraun, feiten blo^gelb; glügelbedfen regel= mäßig geftreift«^3un!tirt; Sänge 2,5-3 mm. gu^o^a; fe^r häufig. * H. helxines"' L. Oben blau, grün, golbglänjenb ober erjgrün; S3eine mit 2lu8na^me ber §interfd§enfel röt^Ii^gelb; §oIgf(^iIb um bie §älfte breiter alg long, mit einem feic!^ten Ouereinbrucf am ©runbe; glügelbecfen mit regelmäßigen, tiefen ^unftftreifen; Sänge 2,5— 4 mm. gy^o^a; gemein; auf SSeiben. 1) Äiefembetoo^ner (pinus tiefer, colgre betoo^nen). 2) 4^6XXa %U^, eTSoc ©eftalt. 3) toertoanbt. 4) dXrixö; gefc^icft f^ringenb. 5) olus tüc^engeioäc^g. 6) erüca 9iaufe. 7) mercurialis »ingeltraut. 8) roftfarbcn. 9) eX^fvT] eine unbefannte ^flanje ber Sllten. I I. Coleoptöra. täfer. 199 b. ^aldfr^ilb ofine £3uerembru(f. * H. cyparisstae'J Koch. Sta^^gelbbrnun, unten bunfler; Stirn mit 2 runben §ö(fercf)cn strifc^en ben Singen nnb mit einer länglichen (Sr^aben^eit ^roifAen ben pElIerwurgern; glügelbecfen anwerft fein nnb fpärlic^ Dcvmorren punftirt; ^ängc 3 mm. (gjjij^ y„^, aiiitteleuro^a ; fiäuftg; auf bcr gemeinen 2öoIf8mitc^. t* H. flexuosa') 111. ©länjenb f^morj, punftirt: gü^Icrmurjcr, feiten ouA bie ®(^ienen gelbbraun; jcbe ^iügelbecfe mit einem außen tief au«gcranbeten, febr feiten in 2 glecfe get^eilten ^änggftreifcn nnb öerraorren punftirt; ?ängc 2— 2,5 mm. euro))a; gemein; be)cnber§ ben Ärcu5blütern na(^t6eilig. t* H. nemöi-um'^ L. ©diwarj, mit grünem ®Ianjc; gü^Iermurjel, ®(ftienen unb pBc bräunlirfigelb; glügelbecfen öiel breiter ol« i>a9 §al8f(^ilb, öermorren punfürt, iebe mit einem fc^mefelgelben ^ängsftreifen; ?änge 2— 2,5""«. qmxou- l^äufig; auf ben terft^iebenften Äreujblütern, auc^ auf S^j^eu; bie ?aröen leben minirenb in ben ^Blättern, befcnberS ber ^o^larten unb ber Setofoien. * H. antennätaV Koch. Oben fd^marjgrün ober braun crjfarbig; unten fc^roarj; Söurjelglieber ber gü^Ier gelbbraun, baö oierte ©lieb beim (S jlarf er« meitert; ^lügelbeden öermon-en pun!tirt, an ber @pi^e einjeln obgerunbet; ^ängc 1,8—2™™. 2)eutfc^Ianb; häufig. * H. atra'^ Payk. ©länjenb tief fcfimarj; p^Ier an ber SBurjel gelb, bei (^ unb 9 einfach; glügelbeden öcrmon-en punftirt, an ber®pi^c mit fe^r fhimpfem 9?a^troinfel unb abgerunbetem, äußeren SBinfel; ?önge 1,5 — 1,8™™. euro»>a; ^äuftg. * H. euphorbiae*^ Sehr. Oben erjgrün ober blaugrün, feiten blau; unten fd^tüarj; ißeine mit 2(u8na^me ber fc^raarjen §interfc^enfel, fonjie bie ^ü^ler bi8 gegen bie @pitje röt^Iid^getb ; @tim jn)ifc|en ben ^ü§tem mit einer teilförmigen (Sr^abenl^eit; ^lügelbecfen fpärlicf) unb unbeutlid^ öermorren punftirt; jänge 1,5 big 2™™. «Kitteleuro^a; gemein; auf 2öotf«miI(^. II. DiboliaV Latr. §interfd)ienen mit einem jiemlic^ großen, an ber ®pi^e gabelförmig gefpaltenen @nbborn; erfieö ^ußglieb furj; ^al^fc^ilb am (Srunbe o^ne Ouerfurd^e; f^Iügelbecfen mit $unftrei^en ober öermorren punftirt. 14 eurcpäifd^e Strien, barunter 10 beutfdbe. -f* D. cryptocephalaV Koch. 9^ap§«(5i-bfto^. ^änglic^ »eiförmig, ^,iemli(^ maljenförmig, gen^ölbt; braun crjfarbig; ^^ü^ter, (Schienen unb güße röt^Iic^gclb; §al§fcf)itb fe^r fein punftirt; i^tügelbeaen mit fel^r feinen, unregelmäßigen ^unft« reiben unb bajtuifd^en mit jerftreuten ^ünftd^en; ?änge 3—4™™. Surj>»>a; häufig; toom SDZai an an ben toerfc^iebenften ©enjäc^fcn; bie Sartoe befonber« an Äoblarten, fHap^ unb Setofojen. 1«. Tlmärelia''' Redt. i^ü^Ier faben* ober f d^nurf örmig ; 5Iugen läng- lid), fd^mal, fenfrcd^t, mit leidet au^gebuc^tetem SSorberranbe ; ^alsfc^ilb t)om au«« gefc^nitteu, hinten fafl gerabe; ©c^ilbd^en flein, mit abgerunbcter @pi^e; glügel* bedfen fugelig^eiförmig, mit einer erhabenen $?inie neben bem @eitenranbe; Alanen cinfad^. 3m ®rafe unb unter Steinen. 00 euro))äifc^e ?lrten, barunter 5 beutf(^e. * T. coriarta'"^ Fabr. (Sc^marj, faft glanjlo«, oft mit üiolettem @d^immer; 33eine bunfelblau ober blaugrün; ^olsfd^ilb an aßen Üiänbern mit feinem, leiftenförmig abgefegten 9?anbe, na^e ber Wxttt am breiteften; glügelbecfen jiemlid^ tief ungleich punftirt, bie fünfte ju 9^unjetn ju» fammenfließenb ; flauen groß, öon cinanber ah' fte^enb; ?änge 8—10™™ (Suropa; pufig. * T.tenebricösa'V Fabr. (gig. 186.). ©c^marj, matt; Unterfeite unb 53eine bunfelblau ober blau- grün; ^al«f(^ilb irie bei ber öorigen 2trt, aber tjor ber aJJitte am breiteften; glügelbedfen ebenfo 1) Euphorbia cyparisslas 69<>reffen=S53oIfömil(^. 2) gefrümmt, bogig. 3) nemus ^ain. 4) mit gü^tern toerfe^en. 5) fc^warj. 6) euphorbla 2BoIf«miI(^. 7) hi^olia bop»Jclf»>i^ifle SBurfwaffe. 8) xpuTTXoc »erftecft, xecpaXV) Äopf. 9) tifxapyja bie ©ürbe eine« römift^en (5enfor8 (Ttatö eliren, '^^yßi Stnfü^rer); »eil bie ©attung bie größten «rten enthält. 10) leberartig, gerunjett; corlum ?ebcr. 11) bunTcI, ftnfler. §. 928. 200 3ooIogte ober Sf^aturgefd^id^tc bcg X^ien'ei^g. §. 928. fein ober f^Järlic^er punftirt atö ha^ §oI«fc^Ub; ^änge 10— 12™™. güb= unb 13. dirysomela'^ L. ©lattfäfer. ^ü^Ier fabenförmig ober gegen bie a; überatt häufig. * Chr. goettivg^nsis^^ L. änxi eiförmig, flac^ gettjölbt, blau; Safter, f^üfjler unb %ü^t roftgelb; ^ü^Ier !urj, mit ftar! ^ufammengebrücfter Äeule; §at§fc^ilb furj. Breit, nod^ öorn im S3ogen berfd^mätert ; i^tügelbedfen um bie ^ölfte länger Ql8 breit, bid^t ^unftirt; $?änge 6—8™™. guropa; häufig. * Chr. sanguinoUntaV L. iBreit eüi^tifc^, mä^ig geraölbt, tief fd^irarjblau; ^ü^Iermurjel unb @eitenranb ber ^ügelbeden rot§; §ü§ler mä^ig lang; Äeule irenig berbidft; ^al§fd^ilb fe^r furj; ber ©eitenranb burc^ einen gerunzelten (Sin* brudf abgefegt; glügelbedfen unregelmäßig bic^t grob punftirt; ?änge 7—9™™. ©uro^a; päuftg; unter (Steinen. t* Chr. cereälis'f L. (^ig. 187.). ?änglid^ elli^* tifd^, ^od^ getrölbt, oben metaKgrün ober rot^; mit bräunlidöer p^lerwurjel; 3 ?äng6binben be§ §alg= f(^ilbe§, 9'Za^t unb eine Sfpaltige ?äng€binbe ber glügelbecien bunfler; gü^ter mäßig lang, gegen bie ©^ilje jufammengebrücEt; §ol8fd^ilb mit aufgeraorfe= nem unb oerbicftem @eitenronbe; ^lügelbeäen un* regelmäßig ^unftirt; ?änge 5,5 — 9 ™™. euro^ja; Mufig; auf ©räfern, 6efonber8 an ©etüäffern, mitunter fc^äblit^ auf €aatfelbern. * Chr. geminataV Payk. (gßiptifd^, mäßig ge= Äölbt, blau; f^ü^ler furj, fd^lan!, mit mäßig öer= bidfter Äeule; |)al§frf)ilb !urj, ber @eitenranb nur öor ben ^interecfen abgefetzt; ^ügelbecfen fein t)imftirt unb mit 5 ©op^elrei^en grober fünfte; ?änge 5,5 — 6,5™™. (Suro^a; pufig, bcfonberg im g-rü^Iing unter Steinen. t* Chr. popülV> L. (Lina'> popüliV Redt). ^op^el*53latt!äf er, großer (gf^en=33lattfäfer. SSerfet)rt'eif örmig ; fd^raarjblou; ^lügelbedEen jiegelrot^ mit fd^ttjarjer @^i^e; gü^ler !urj, gebrungen, mit bicf aufgetriebener, fd^nurförmiger ^cule; «Seitenranb beö ^alSfc^ilbeS abgefeilt, mulftförmig; ^^lügelbeden längs bem 5lußenranbe öon einer ftum^fen Kiellinie umbogen, nad^ innen öon biefer ?inie regellos punftirt; ©d^ienen längs ber ganzen Slußenfläd^e rinnenförmig anSge^ö^lt; ?änge 9 — 12™™. (äuro^ja; gemein; fc^äblic^ auf SBeiben, (äf^en unb ^a^^>etn, beren »lättcr bie ?aröe_ffeletifirt. * Chr. viminalis^^ L. (Gonioctgna '°^ vimlDalis'^ Chevr.). ißreit eßi^tifc^, fla(^ gett)ölbt, fd^tt)ar5; gü^lerrourgel unb ^interranb beSS3aud^eS gelbrot^; §als* fc^ilb unb ^tügelbecfen jiegelrot^, oft fd^mar^ gefledft ober ganj f^marg; i^tt^ler !urj, mit jnfammengebrücfter ^eule; ^alsfd^ilb furj unb breit; ^^ügelbedfen bid)t punftirt, mit gröberen, hinten faft üerfc^minbenben ^unftftreifen ; ©d^ienen ftarf üerbicft, ä^nlid^ hjie bei ber öorigen 2lrt ouSgeliö^lt, mit einem @^om na§e ber 1) Chrysomela ober XpuootA-rjXoXov&Tj ©olbfäfer, »on xpuooc ®oIb unb fxfjXov Sl^fel, Orange, Sitrone, @oIba^>feI. 2) OTacpuXf, äßeinbeere. 3) \utx^t bei ©öttingen gefunben. 4) blutrote, toeil ber täfer »eriDunbet einen rotten Saft t>on fi(^ giebt. 5) auf ©etreibc Icbenb; ba8 ©etreibe »ar ber Sere« getoei^t. 6) öerbo))^eIt. 7) popülus ^a^^jel. 8) »on Atvov ?cin ober SlbKirjung bcg ««amcnS Carolina. 9) Salix viminälis, Äcrbtceibe. 10) ftu'^ia. SBinfel, Sde, XTEf; tamm. I. Coleoptgra. täfer. 201 gpi^e; flauen mit einem 3a^n ober Dörfer; Jänge .5-7 n»». ©*»ebcn unb §. 928. ÜJHtteleurc^a ; gemein; auf aiöeiben. ° «i^wcccn uno s- i^^o. * Chr. polygöni'J L. (GastrophysaV polygöniV Chevr.). @c6mal ettiötifcfc, gewölbt, blaugrün; ^ü^Iern^urjel, ^alsfc^ilb, Sc^enfel, (Bedienen unb Bpitit be« Hinterleibes rot^; ^ü^ter turj, berb, bom fec^ften ©liebe an feuleuförmig, brüte« ©lieb am gri)^ten, fünfte« am fTeinften; ^alöfc^ilb unb glügelbecfen fein oeranbet, Je^tere regellos ^unftirt; ©d^ienen au^en mit J?äng«rtnnc; flauen einfach; Jängc H,5 — 4,5 ™"i. eum^a; häufig; Befonfcer« auf SSogelfncterit^. -{-* Chr. vitelhnae'^ L. (Phratöra*^ vitellinaeV Chevr J. Sciben-Stott» fäfer. ?än^Iid^=eiförmig, ftad^ geraölbt, bronjefarben ober grünlich ; pfjlernjurjct unb §interletb«ranb röt^lic^; gü^Ier long, bünn, mit 5gUeberiger, langgeflrecfter teule, sttjeite« gü^Ierglieb fürger aU ba« britte; ^aisfc^ilb fla(^; ^lügelbccfcn grob unb regelmöBig punftftreifig ; gu^glieber fe^r ungleich, ba« ^roeite fc^r hirj; Alanen unten mit einem breiten 3a^n; ?änge 3,5— 4,5 min. guro^a; fe^r häufig; f(f)äfcli(^ auf SBeiben unb ^a^j^eln. i" Chr. decemlineäta ^) (DoryphÖra V decem- lineäta'^). Kartoffel* fäfer, Solorabotäfer (gig. 188.). Eiförmig, ge= tt)ölbt, fd)mu^igrot!)gcIb , auf ben ^lügclbecfen leber« gelb; fi^mar^, ftnb: ein fersf örmiger ©timflecf , bie (gpi^e ber feulenförmigen ^ü^Ier, ber S3orber= unb $interranb be« §a(«fcl^il* be«, 11 ^(ecfen auf bem letJ« teren,öonbenen ber mittelfte größer unb H= t)i8 V* förmig ift, ouf ber Unter« feite öon 53ruft unb Hinterleib jablreic^e fünfte unb glecft^en, on ben 35einen bie ^tee unb bie Oberfeite ber güße, enblid^ auf ben glügelbedten bie yi(x\)i unb je 5 ?öng«ftreifen, bon benen ber gmeite unb britte fx(^ hinten mit einanber ber* binben; J!änge 9 — 11™™. giorbamerira, »cn Solorabo bie jur atlantif*cn «üfle. Utot unb Ääfer leben auf Slartoffelfraut unb öerni(H)ten, »cnn fie in großer ^a\)l auftreten, bie Äartoffelfaaten (fo in Slmerifa feit 1859 an öielen Orten), ^'er Ääfer itbertrintett in ber (ärbe, »elc^c er Slnfang 2«ai »erläßt. 2)a8 Q legt 700—1200 (Sier in @rup*>en »on 12—20 an bie Unterfeite ber SSIätter. 2)ic ?artoe f*Iii;>ft nac^ 5 — 8 Jagen au«, ift in etwa 20 Jagen erwac^fen, gräbt [\6) bann in ben S3oben ein unb »er^jut^jt fic^ ^icr; na(^ etwa 12 Jagen Iriec^t bie jweite ©eneration ber Ääfcr au8, wel(^e auf biefclbe SBeife oft noc^ eine britte ©encration in bemfelben (Sommer liefert. 2)ie Satten (Jig. 18h,2.) ftnb orangegclb (anfänglid^ blutrot^); fd^warj ftnb: Äo^f, eine quere §al«binbc, bie Seine unb 2 '^unltrcitjcn an ben Äör^erfeiten. (Gegenmittel [uxt Sammeln unb 3?erni(^ten berÄäfer, (Sier unb Sanken. lA. Cryptocepliälus'^ Geoffr. 2(ugen groß, niercnförmig; Hal8fcf)ilb balb me^r fugeiförmig, bolb me^r maljenförmig , mit aufgemorfcnem, feinen ®eitenranbe; ©d^ilbc^en me^r ober weniger Secfig; glügetbecfen an ber @pi^e einzeln abgerunbet; Äörper furj, matjig. auf ©efträuc^en unb blü^enben i^fianjcn. 700—800 über aüe (Srbt^eile verbreitete Strten, über 170 euro^jäifc^e, baruntcr 75 beutf(tie. * Cr. sericeus*^ L. ©olbgrün, beilc^enblou ober ^jurpurrot^, feibenglönjenb ; ^ü^Ier fc^marj; Hat«frf)itb unb ^nigelbcden bertt)orren unb grob punftirt, Ic^terc mit berIofcf)enen, groben ?äng«fur(^en ; ?änge 6—8™™. Europa; häufig. * Cr. flavipes'^ Fabr. ©länjenb f(f)tt)arj; Äopf, p^Icrrourjet, S3orbcr» unb ®eitenronb be« Hal8fd^ilbc« beim (^ , ©eitenranb ber ^(ügelbecfen bon ber @(^ulter bi« jur 9J?ittc, fomie bie ^cine gelb; §interf(^entel beim c5' ft^Wörj; m- 188. Chrysomela decemlineäta. 1 eier; 2 ?artoe; 3 unb 4 Ääfcr. 1) Polygönum tnöterid^. 2) Yaorrjp gjauc^, cpüoa ©lafebalg; alfo mit oufgcbrafcncm Sauere. 3) Salix vitellina 2)ottcrWeibc. 4) cpparcup SWitglieb eine« ©eft^Iec^te«, »ruber. 5) mit 10 ?inien. 6) 8opucp6p05 f))ccrtraflenb, Jrabant 7) xpuTTXÖ« »crflerft, xeat§f(^ttb glatt; glügetbecfen ntöBig ^un!ttrt; ?änge be§ ö^ 3»"™, be« 9 l'^^'n. Suro^a; nic^t feiten; auf «Pappeln. * Cryptocephalus pini'^ L. ^itoc^engetb; to^f, ©d^etbe be§ ^al§fc^itbe8 mib gü^Ierfpi^c fd^wärsüd^; ^atsfd^ilb fein imb btd)t, ^^lügelbecfen nic^t fo btc^t unb nur tremg ftärfer üerworren ^unftirt; SBorberfc^ieiien breit, jufammengebrücft ; ?Qnge 3,5 — 4 mm. Europa; ni^t fetten; auf mefern. * Cr. hier oglyplii cos ^> Laich. (Pachybrächys '^ hieroglyphicus'-' SufFr,). Unterfd^eibet ft§ öon ben üorigen Slrten baburc^, baB ber feine, aufgeraorfene@eiten* ranb be« C^a^^ff^i^^^^ Q" ^^^ 33orberecfen faft öerfc^roinbet (©attuitg Pachy- brächys'^ Suffr.); Äijrper ^temlid^ lang geftrecft; fd^warj, mit einem getben, fc^rägen glecf auf bem ©(^ulterblatte; Äo^ i^ü^ter, ^alsjc^ilb unb S3eine getb= bunt; ^lügelbeden mit t^eilraeife gufammenl^ängenben gtecfen unb unregelmäßigen ^Junftftreifen; ?änge 3—5°»™. (gij^iüeben unfc gjJitteleurcpa ; nit^t feiten; befonberS auf SBeiben. 15. eiythra'^ Laich, p^ter fo lang \rie to))f unb §al8f(f)ilb; topf* fc^ilb gemö^nlic^ öorn au§geranbet, jumeilen mit einem 3a^n in ber 2lu«ranbung; §atsf(§ilb faft me^r als 2 mal fo breit iric lang; (^ meift au^gej^eic^net burc^ größeren to^f, ftar! üorragenbe Oberfiefer unb ftar! öertängerte 35orberbeine; Äör^er länglid^, roaljenförmig. Sluf trautem unb ©efträuc^en; bie ?arbcn feilben an^ i^ren (Sjcrementen einen Socon um fi<^, toelc^en fte jur SJerpulppung mit einem 2)e(fel toer* fd^Iie§en. lieber 250, faft ganj auf bic ^te Sßelt bcf^ränfte ^rten, zttoa 90 euro^äifiJ^e, bor= unter 27 beutfd^e. a. ipaldfd)ilb am ®runbe t>o((fommen abgetunbet. * Cl. laeviuscülaV Ratz. ©länjenb fc^marj; Unterfeite unb topf grau be^oart; glügelbeden gtänjenb gelb, jebe mit einem fd^marjen ^^un!tc auf ber @d}u{terbeu(e unb einer breiten, fd^raarjen S3inb€ etwas hinter ber SDZitte; öierte§ unb fünftes gü^terglieb gleid) geftaltet; ^atsfd^itb oben fpiegelgtatt; erfte§ pßglieb öiel fürjer ats bie beiben folgenben pfammen; ?änge 6 — 10™™. @üb= unb 9)?itteleuropa; puftg. * Cl. quadrimacvlata") L. @d^marjblau ober grünlid^; ^atsfc^ilb rot^getb, gtänjenb, glatt; glügelbedfen gelb, \tht mit 2, bie ®etten nic^t berü^renben frf)mar5blauen 33inben, bie eine an berSurjel, bie anbere hinter berSWitte; oierteS p^Ierglieb länger unb fd^mäler als "i^a^ fünfte; SSorberranb beS topfeS leidE)t ausgeranbet; 2lugen faft runb; Oberfiefer beS cf bebeutenb oergrößert; ?änge 3,5—5™™. Europa; jiemti(^ häufig. b. J&aldfdjilb mit aufgebogenen ©tnterecfen. * Cl. longimanaV L. 3)?etaIIgrün ober blau; unten bünn meiß behaart; gü^Ier biolett, am ©runbe innen röt^tid^; ^lügelbedEen blaßgelb, mit einem fleinen braunen fünfte an ber ©c^utter; güliler öom fünften ©liebe an gejäl^nt; @d^eite( ber $?änge nac^ gefurcf)t; @tirn runjelig; §alsfc^ilb grob )Dunftirt, unbehaart; l?änge 4,5—6™™. eurcpa; fiäufig. IG. £umölpiis'^ Kugel. (Bromius'> Chap.). gü^ler me^r a(S fjalh fo lang wie ber Körper; Singen oöal; ^alsfc^ilb etmaS breiter als lang, ftarf gewölbt, mit gerabem SSorberranbe unb gerunbetem 5)inter= unb ©eitenranbe; @d^ilbcl)en beutlid^; glügel* bcden 2 mal fo breit mic bas ^atsfd^ilb, nur wenig langer als jufammen breit; törper bidE, hinten breit ei= förmig. 2 curo^jäifc^e, juglei* beutfc^e Strten. t* Kvitis'V F&br. 2öeinftocf *gall!äfer (gig. 189.). ©d^warj, weni^ glän;;enb, bicf)t unb tief punfttrt, fein grau behaart; bie 4 erften gü^lerglieber rot^gelb ; gtügel« 1) Pinus Äiefer. 2) »ie mit§icrogU?»)^en Bemalt. 3) r.OLyßi tid, pp«xu; fürs. 4) xXeiHpov fRiegel, SBerjäunung. 5) jiem= Ii(^ glott. 6) mit 4 Rieden. 7) langfiänbig. 8) eüjxoXro; gut, f(^ön fuigenb. 9) Bpoaio; Seiname be8 23ac($u8, eigentlicb lärmcnb. 10) vitis Sßeinfto«. I. Coleoptgra. Äöfer. 203 becfen unb (Schienen rot{)6raiin; ?änge 4— 4,5 «im. ©üb. unb 3«itteleuro»>a ; tommt auä} in 9Iorbamerifa bor; im Srü^Iin.q ben jungen trieben be« 2Bcinftocfe8 oft fcbr fAäbli*: ftnbet fid^ aber am ^äufigften auf ©^otentvciberici^. 41. g. Erotylldae '-^ (§. 923,41.). Äopf in bie «ruft cmgcfenft, §. 929. ^ü^Ier llgtiebertg, bünn, mit fracl)gebrücfter, 3— 4gUeberiaer Acute; Obcrficfcr faum üorragenb, mit gefpaltener @^i^c; güfec gmrcilen bcutlid^ ögliebcrig; 33Qucf) mit 5 Üiingen. gaft augfd^Iießliti^ amerifanif^e, ingbcfonbcrc troiJif(^ = fübamcriranif(^e ^amitie, »cld^e an 700 Slrten umfaßt. 2)ie Ääfer fliegen bei Jage lebhaft umber unb baltcn (iä) befonber^ aufSIättern unb^iljen auf. 3)ie lang geftrcrften, mit dornigen 9tü(lcnj(^ilbern auögeftatteten garöen baben 3glieberige jü^ler, ieberfeitS 6 ^Punftaugcn, bcutlic^e, Sglieberige S3eine unb leben an '^^il,5en. Ueberfli^t ber totdjtigftcn (Sattungen ber Erotylidae. |Snbglieb ber tiefer=|5ü^Ier bünn, mit 4gaeberiger ^eute 1) Erotylua. I tafter quer; Ip^ler berb, mit länglicher, 3 glieberigcr fleulc 2) Triplax. ((Snbglieb ber^iefertafter fc^mal, Iängti(^; gürtet Iura, *>«&/ mit breit oüalcr, flacher, Sglieberiger Äeule 3) Engt». 1. ErotyliisV Fabr. §Q(§fc!^i(b hinten 2bud^tig unb mit ©nbrüdtcn auf ber @d)eibe: SSeine lang, bünn, mit 5ufammcngcbrüc!ten@cl^cnfeln; Körper länger ober fürjer eifönnig. 2tu§f(^Iie§Iid^ amerifanifc^. E. gigantens''' L. Sßreit eiförmig; glönjenb f(f)raor5; ^^tügclbecfcn punftirt- geftreift, mit ga^treic^en, blutrot^en gtecfen; ^änge 20™™. Sa^enne. ». Trlplai^V Payk. (gnbgüeb ber ^iefertafter biet größer at6 \ia% ber ?i:|)^entafter; ^ü^e fc^einbar 4= glieberig; Körper tänglid^ ober eiförmig, ftad^ gercölbt. yn SSaum^ilsen. 13 europäif(^e Strten, barunter T beutjcbe. * Tr. russicaV L. (^ig. 190.). 9?otf)gclb; güMer, @(^ilbd^en, ^tügelbecf en , oft aud^ bie iöruft f^raarj; ^lügelbecfen glönjenb, geftreift*^un!tirt, mit äu^erft fein ))unftirten3tt)tfc^enräumen; ^ängeG™™. (Suro^a; nic^t fetten. 3. Eiij^is'^ Payk. §al8fd^ilb quer 4e(!ig, boppelt fo breit mie lang; @(^ilb(|en §a(bmonbförmig: ^lügel* becfen an ber @pi^e jufammen abgerunbet; gü§e beut* lic^ ögtieberig; Äör^er länglich-eiförmig, on söaum^^irjen unb unter Saumrinben. 5 euro^äifc^c 5lrten, barunter 4 beutfie. * E. humerälis'f Fabr. ©län^enb fcfjmarj; topf, §al«tc^ilb, ein %^un!t auf ber (Schulter, p^ter unb S3eine rot^getb; bie 4 erften §u{jg(icber glcid^ gro^; nic^t fetten ift ber ganje täfer ^ett*gelbbraun; $?änge 3™™. euro|)a; ^äufia in »aum» Pilsen- i.Untetotbttunß. Cryptotetramera'^ (Trimgra'^). ©tets §. 930. ^el^t^e Ättfet (§. 885,4.). Hinterfüße fc^einbar 3gtieberig, in 2Bir!ticf|!eit 4gtieberig mit fe^r fteinem, Derftec!ten, tiorte^ten ©tiebe. Uekrfic^t ber kiben gamiUen ber Cryiitoletramcra. Ito^jf fc^naujenartig Verlängert, mit beutUc^ abgegrenjtem (2(^ifbe; ?^ü^Ier aur ber Stirn entfvringenb, nic^t einfdjtagbar; (Snbglieb ber Äiefertafter ci^Iinbrifc^ ; Seine nic^t einfc^Iagbar 42) EndomychWae. to^f fürs, o^nc beutlic^ abgegrenjteö St^itb; Jü^Ier feitli(^ am »orber* raube be8 ilopfe« entfpringenb, nad» unten einfc^lagbar; Snbgtieb ber ^ tiefertaftcr beilförmig ; »eine einfd()tagbar 43) CJornneUIdae. 42. S. Eiicloniycludae'"'^(Fungicölae"^) (§.930,42.). topf §. 931. fc^noujenartig öertängert mit beuttic^ abgegren,Uem ©c^itbc; gü^ter Ugttcbcrig, 1) Erotylus = äbnlie^e. 2) IpwTuXo« ^ieb^aber. 8) rieftg. 4) -cp^TcXaS brcifa^. 5) rufftfc^. 6) ^TT"« na^e (toernjanbt). 7) humeräle eine ©c^ulterbebecfung. 8) xpyrTö; »erborgen, T^tpa toier, p-^po? (Slieb. 9) Tpil^Ep'/i« breigtieberig. 10) Endomj^chassä^nlte^e. ll)fun- gus ^itj, colSre bettjo^nen. 204 3ooIogie ober S'Zaturgefc^ic^te beS 2:§terreid^S. auf her @tirn jmifc^en bcn 5Iugen entfpringeub, nod) unten nic^t einfc^Iagbar; (Snbglicb ber ^eifertafter ct)ünbrif(^; S3ruft an ber Söurjel mit S^urc^en; 3?orber» lüften fugelig, in nacf) hinten geöffneten ®e(enfgru6en; iöeine nirf)t einfd^Iagbar; gußtlauen einfad^; 33au(^ mit 5, ^umeilen 6, freien Usingen, ueber aüe Srbt^eiic »erbreitet, i>orjugeiPetfe aber auf ten SunfcasSnfeln unb in 3J[merifa; leben t>on Är^^togamen. ?aröen längli^, mit fursen, Sglieberigen güßlern, c^ne 2lugen, mit furjen Seinen unb öer= größerter SBcrb erbruft. 1. liycopepdina '> Latr. ^öxptx unbehaart; 35orber^üften aneinanber ftc^cnb; ^interranb ber 2)?ittelbruft gur Stufna^me be§ abgerunbeten SSorfprungeS ber |)interbruft auggeranbet; gn)eite8 unb britteS ^üfjlerglieb an $?änge menig »erfc^ieben; SSorberfc^iencn be8 d" wii^n oft ^ofinartig ermeitert; 5 S3auc^ringc. 3n ^iljen unb unter morfc^cr Saumrinbc. 5 euro^äifd^e 2lrten, barunter 2 beutf^e. * L. succincta *>* L. 9?oftrot^ ; ^(ügelbecfcn c^nc 9^a§tftreifen, mit einer breiten, ff^warjen Cuerbinbe; 33ruft f(|warj; SJorberfc^ienen beim ^ am 3nnenranbe na^e ber 5lRitte mit einem S^^^^, beim $ mit furjen, in berSKitte bid)ter [te^enbenS3örftd)en; jmeiteg gü^ter« glieb fo lang mie breit; ?önge 4,b^^. suropa; häufig in Scbiften. 9. Eiidoniyclius'^ Panz. Körper unbehaart; 3Sorber^üften burd^ ben ^ortfal? ber Sorberbrnft ge« trennt; SD^ittetbrnft 4ecfig, mit faft paraMen Seiten; Äo^f bor ben Singen breit, bon ba jnr ©pi^e öerengt; 53eine o^ne ®ef(^Ie(^t«unterf(^iebe; 6 ^auc^ringe. 2 euro^jäif^e Wirten, in Eeutfc^Ianb nur bie folgenbe: * K coccineus"*^ L. i^iQ.ldl.). @d^arIad)rot^; to^f, %ü\)ivc, ©(^itbc^en unb 53ru[t fd^warj; §al§fd)ilb rot^, in ber 3J?itte mit breiter, fc()marjer ^änggbinbe; iBeine bunfel; glügelbecfen mit je 2 fc^marjen, blau fd^im* memben glecfen; ?änge 6™". gurc^a; nic^t feiten; unter faulenber Saumrinbe. 932. 43. g. Coecinellidae^ SBlrtttenfäfetd^en (§.930,43.). Äopf hirj, o^ne beutlid^ abgegrenztes @(^itb; ^ü^Ier meift llgüeberig, feitlic^ am SSorberranbe beg^opfeS entfpringenb, nac^ unten einfd^Iagbar; ©nbgtieb ber tiefer* tafter beitförmig; iBruft o^ne ^urd^en; Sorber^üften quer»c^Iinbrifd(), in hinten ^e« f(f)toffenen®eten!gruben; S3eine einfc^Iagbar; gupauen meift gejä^nt ober 2 fpi^tg; ißau(^ mit 5 freien S^Jingen. 2>iefe fteinen, frei§runben ober eiförmigen, unten fc^eiben* förmigen, oben gett)ölbten täfer fmb in me^r alg 1000 SIrten über bie ganje Srbe Verbreitet. Sic leben auf ^flanjen unb ernähren fic^ aU täfer unb aU ?artoe bon Stattläufen unb Sc^ilbläufen, einige treffen aber au^ bie SSIätter. Sei Serü^rung f(^lagen bie täfer bie ^ii^Ier unb Seine ein unb laffen auö ben Seiten einen gelblid^en, fc^arfen, ftar! riec^enben Saft l^eröorqueüen. 2)ie täfer übertcintern; ba§ Q legt im grü^Iinge feine gelblid^en (äier on bie Slätter; bie Sart^en fmb längüd^, hinten jugef^i^t, oft lebhaft gefärbt unb mitSBarjen unb 2)ornen befe^t, mit 3glieberigen gü^Iern, jeberfeit^ 3—4 ^punltaugen unb äiemli(^ langen Seinen; bie ^ßu^j^jcn »erben mit bem Hinteren tör)?erenbe an Slätter aufgehängt. Uebcrfi(^t ber tot^ttgften Oattungcn ber Coccinellidae. p^Ier länger al« ber fto»>f; Cber= feite la^l; erfter 6interleib§ring c^ne ©c^enlellinie; tiauen hinter ber S^i^e gef^jalten 1) Eippodamia. erfter ^interleibSring mit beutli($er, ou§en gefpaltener St^entellinie; tiauen mit jiemlid^ ftum^5fem 3a^ne • • 2) CoccireeWö. Ober- f^*'i^^2'f gerunbet, ge»ölbt; jebe tiaue mit 2 fpi^en feite' < Bahnen 3) Epiiächna. behaart- 1^*'^^^'^ läuglid^, jiemli* f(at^; tiauen am Orunbe f^Ianf, c.;aart , y ^^.^ ^^^^^ ^^/^^^^^ ^^.^^^ ^^^^^ ^^ Coccidula. o-icr P^'^t'erranb be§ to^ffc^ilbeS läuft tief in bie Stugen hinein unb ^i^^ler bebedt bie gü^Ieriturjel; Sc^enlellinie ein SiertelfreiS ; tör^jer VT^}^ ^ c.^^'^^'^ ^algf(^ilb an ben feintereden mit bo^^>cIter Otanblinie . . . 5) Chaoc^rus. al8 ber^Scrberranb be« §algf(^ilbe« läuft nid^t in bie 2tugen hinein unb «opt; bebedt bie gü^Iertcursel ni(^t; Dberfeite behaart; tiauen mit l langem, f^ji^en 3a^nc ; ^algf^Ub nad^ »orn toerengt 6) Scymnus. 1) ?ebt in Staub^ilgen, lycoperdon. 2) umgürtet. 8) ivSofAuyo? im Innern toerbcrgen. 4) f(^arIa(^rot^. 5) CoccineUa = ä^nIi(^e. I. Coleoptßra. Ääfer. 205 1. Hlppodaiiiia '> Muls. Äör^er längtic^; güt)Ier llgUcberig, an bcr §. 932. @pi^e feulenförmig Oerbidt. 2 euro»>äi)>c, jugleic^ fceutfc^e «rtcn. * H. tredecimpunctäta'> L. %ü^c fc^roarj: Schienen gon^ ober fafl gon^ iinb bie güBe rötf)üc^gelb ; §Ql«frf)itb fditrorj, oorn unb an ben Seiten gelb gefänmt; gtügelbecfen gelb ober jiegelrot^ mit sufornmen 13 fc^roor^en fünften; Üängc 4,5 — 7 '^™. a)Httet= unb 5Rerbeuro^a; gemein; an SBafferpflanjen. «. Coeeiiiella'> L. SKttrictifäfer, Souncttföfer, Sonncntölbi^fn, SlttttlouÖtöfcr. Körper gemöJinlid) fjalbtugelf örmig , feiten länglich : gü^ler llgüeberig, an bor @pi^c feulenförmig üerbicft. 8eben toon matu unt Sc^iitiäufen unb nü^cn baburc^ bem 3)ienf£^en. 14 euro^)ätf(^e Sitten, barunter lo bcutfdbc. Stiele bicfcr Strien umfaffen mehrere Varietäten, bie ücn 2)^an(^en für befcnbcre Urten gesotten würben. Uckrfi^t Der toit^tigften cin^cimifc^en ^rten. ^ mituu brufl toorn gerabe; Ober» feite gelb ober rot^, fc^warj gejeic^» net; ?er I Jlügelbecfen gleicb= mäßig fein punt* tirt C. atptempunelTUa. glügetberfen am Sei« tenranbeftärferalfg auf ber (2(^eibe punftirt C. mc^r ober toeniger quinqutpu nctSla. §alöfc^itb nur in ben / Äcrpe S^orberecfen »eißlic^;! faft epimeren ber9)tittelsj frei8= bruft »eißgelb; ) runb; gtügelbeden parallet \ bem Seitenranbe j mit einer Äör^jer ?äng^»ertiefung ; \ länglic^ .". . C undecimpunetMa. §al«fc^ilb faft ganj »eiijgelb ober wenigften« ein Seitenfaum; §lügelbecfen oft mit einer erhabenen Cuerfalte üor ber Spi^c C decempunctäta. Oberfeite fc^warj mit gelben ^le^fcn; iylecf tocr ber Spi^e bcr ^lügelbeden cjuer, hinten ^alblreiöförmig au^^gefc^nittcn C. quatuordecim- gnittetbrufl toom mit einer Iteinen, 3ecfigen3tueiranbung^SaI«fc^itb bett jmstuiuta. mit fc^icarjen ^^unften ober toenigfteniS bcr ganje Äeitenranb bcü aefäumt; SSorberbruft jwift^en ben Vorberi^üften mit tiefer 9iinne, bie jeberfeit« t5on einer ÄietUnie begrenzt ift; Unterfeite fc^aarj C octodecimpunctäta. * C, septempunctäta^^ L. «Siebenpunft (gig. 192.). ^al8fc^itb fd^roarj, mit lüeiß» liebem ^tecf in ben 23orbcre(fen; glügetbedcn rot^, mit jufammen 7 fc^warjen fünften, tuelc^e großen Stbänberungen on ^oiji, ©röfec unb ^orm unterliegen; ?ängc 6 — 8'°™. (Suropa, giZorbafrifa, Slfien; fe^r gemein. * C. quirtquepunctäta'^ L. 2)er tjorigen 2trt fe^r ö^nlid^, aber nur l^atb fo groß; ?änge 3,5—5™™. Europa; pufig. * C. undecimpunctäta''^ L. ^olSfd^itb fc^marj, mit einem meiBIid^cn, 3ec!igen ^^led in ben SSorbereden; f^Iügetbedcn gelbrot^, mit 11 f(^n)arjen fünften, meiere an^obli, ©röße unb gorm jafjlreic^en ^Ibänberungen unterliegen; i?ängc 3,5—5' Storbafrila, Storbaftcn, Salifornien; weniger bäufig. * C. decempunctäta') L. ^al«fd)ilb gclblic^tuciß mit 7 f(^marjcn "iPunften: glügelbeden gelbbraun ober rotfigelb mit jufammen 12 fc^roar'^cn fünften; bie fd^TOorjen fünfte be8 §al«f(^ilbeö unb ber ^lügelbedcn finb ungemein tjeranbcr^ iid); ?änge 3,5—5™". europa; 5Rorbafrira; nic^t fetten. * C. quatuordecimpiistidäta*^ L. Oberfeitc fd)njar5; Äopf be« (5* foft gan^ getb, beö 9 mit 2 gelben fünften; §a(«f(^ilb mit gelbem ^Icd in ben SSorber» (SuTOpa ; 1) Hippodamia, bie 2o*ter be« Oenomau«. 2) mit 13 fünften. 3) x6xxoc, coccus, Äern ber 33aumfrü(^te, SBeere, Sc^arlacbbeere, coccinella Tteine Sc^artat^becre. 4) mit 7 ^puntten. 8) mit 14 Rieden. 206 äoologte ober iRaturgefd^id^te beS Sl^terretd^?. 932. eden; ^lügelbedeu mit ^ufammen 12 fel^r öeränberltd^en, geI6en ^tecfen; ?ängc 3-4™™. iWittereuro^a ; pufig.^ * Coccinella octodecimpunctata'> Scop. §al§fcf)itb trei^üd^gclb mit 7 oft ju» fammenfßeBenben fünften; glügetbecfen gelb, gelbbraun ober rofa mit 16 \t\)x Der« änberlid^en Rieden; ^änge 3,5—5™™. eurc^a; fe^lt inönglanb; in 3)eutfd^lanb puftg. 3. EpIlächiiaV Redtb. .Körper jiemtid^ ^atbfugelförmig, l^öcferig ge= tüölbt; gü^Ier llgfieberig, bie ©nbglieber eine obgeftu^te ^eule bilbenb. 3 eure* ^äif^e Sitten, barunter 2 beutfd^c. * E. chryso7nelina^> Fabr. (Seiten be« ^al«fc^itbe§ hinten jiemlici^ ^araßel; glügelbecfen o^ne gemeinfd^aftftcfien 9^a^tpunft hinter bem @rf)ilbci^en; fetter ober bunfler gelbrotf); ^lügelbecfen mit jufammen 12 großen, fd^raarjen Rieden; ?änge 7 — 9 ™™. Sübeuro^a, nörblic^ 6iö jum 50. Sreitegrabe. Sine bernjanbte Gattung nnb Strt i-*Las](aV globösaV Schneid. lommt öftere auf ?ujerneflee tocr unb f^abet ^ier, inbem bie ?arüen bie Slätter benagen unb baburc!^ jum Söetfen bringen. A, CoceidiilaV Kugelann. gü^ter Ugliebertg, bie 3 Testen ©lieber öerbidt, \iCi^ le^te \6)\t\ abgeftu^t. stuf (Sum^jf^flansen. 2 euro^äif(^e, jugleic^ beutfc^e airten. * C. rufaV Herbst, innerer 2:^eil ber ©(^entelftnie öiet flacher oi?, ber äußere. Oberfeite einfarbig rot^, mitunter mit ber Slnbeutung eines gledeS jeberfeit« l^inter bem ®(f)ilb(f)en; $?öngc 2,5—3™™. guro^a; fe^r pufig, * C. scutellata'> Herbst, innerer unb öu^erer 2:^eii ber @(^en!eninie gleid^ flac^. Oberfeite geIbrot§; glügelbecfen mit gufammen 5 fc^roarjen ^ledfcn; ?änge 2,5— 3™™. euro^a; fe^r pufig. 5. diiloeörus'-^ Leacb. Körper runb, ftar! geraölbt; ^ü^ter 9gtieberig, mit f^inbetf()rmiger ^eute; Äopffd^ilb öorn tief ouggeronbet; Miauen mit einem breiten 3^^^ an ber SBurjel. ?eben toon S3Iatt= unb ©(^ilbläufen. 2 euro^^äifc^e, ju^ glei* beutf(^e Slrten^ * Vh. rmipustulatus'") Scrib. (sirmUs''> Rossi). S)er S^ifd^enraum ber bo^^ fetten 9?anblinie in ben §intereden be8 ^algfd^ilbeS breit; fd^marj; S3aud^ unb ein großer, runblid^er, querer ^Itd etraaS bor ber Wixttt jeber gtügetbedfe rot§; ?änge 4—5™™. (guro^ja; nic^t feiten. O. Scymniis'V Kugelann. ^öxptx eiförmig; i^ü^ler 11= ober lOgüeberig, feulenf örmig ; @df)i(bd^en flein; glügelbedten am @eitenranbe hinter ber SD^itte leicht auSgebucÖtet. 40 euro^äift^e Slrten, barunter 18 beutfc^e. * Sc. abiefis''^ Payk. igd^euMIinie ein unöottftänbiger §albfreig, berliert jtd^ o^ne SSorber« unb ©eitenranb ju berühren; SSorberbruft mit 2 Mietlinien; äövptx nebft deinen getb= ober rotbraun; glügelbeden bic^t punftirt, mäßig glänjenb; ?änge 2,5—3™™. Jiorbeuro^a unb Ocbirgc aßittcleuto^ja«; fc^r puftg; im anfange be8 Sommerg, auf «^idbten. * Sc. rubromacidatus 'V Öoeze (pygmaeus "^ Fourcr.). @d^enfellinie unb SSorberbruft vok bei ber borigen 2lrt; tör:per breit oüal, fc^marj; Äo^f be8 c? rotfigetb; §at«fdf)ilb be8 (S^ rot^gelb mit einem fdinjarjen glecf öor bem ©d^ilb- d^en; ^tügetbecfen mäßig bic^t punftirt, glänjenb; ^einc gang ober faft ganj röt^addgclb; Jänge 1,8—2,3™™. euro^a; häufig. * Sc. frontalis'"^ Fabr. Unterfd^eibet ftcf) öon ber üorigen 2lrt befonberS burc^ bie längüc^ ooaIe®eftaIt be« törper« unb burd^ einen länglid^en, rot^getben %kd ouf jeber ^ügelbedte; $?änge 2—3™™. euro^a; pufig. * Sc. interruptus'V Goeze (marginälis"^ Rossi). ^a^t öermanbt mit ber oorigen; mxptx breit obal; jebe gtügelbecfe mit einem 3e(figen, rot^getben %kd; beim d' Äo^f, ein 3ecEiger gtedf am ©eitenranbe be§ §al«f^ilbeg unb bie ißeine rot^gelb; gänge 1,8—2,2 mm, g„,,^^ . ^^^^ p^p^^ 1) SKit 18 fünften. 2) ini barauf, XaxvT) moUa. 3) einer Chrysomela ä^nüdf. 4) Xdoioc bii^t behaart. 5) higelig. 6) SJerfleinerungSwort öon xoxxos, coccus ©d^arlac^* beere. 7) rot^. 8) scuteUum (S(^ilb(^en. 9) X^^^o« Si^^e ober 8fianb, xopo; Sättigung, Ueberfluß; »egen be« breiten Sianbeg be8 topffc^ilbe«. 10) mit nierenförmigem %Ud (ren Spiere, pustüla Slatternfied). 11) ä^nlic^. 12) oxufJLVo; jungeä S^ier; »egen ber Älein^eit ber meiften Slrten. 13) ables 2anne (g-ic^te). 14) rot^gefletft. 15) »injig. 16) frons Stirn. 17) unterbrochen. 18) gcranbet. IL Hymenoptgra. ^outflügler. 207 II. ^^ Hyiueiioptera'^ (Piezata'). S^ant- Hn^iet, ^bctUn^ict, 3mmcil(§.883.). 9J?unbtf)eüc bei^enb imb lecfenb; erfter ^Bruftrintj nid^t frei; 53orber= uitb ^intcrflügd glcid)» artig, putig, burc^fic^tig mit wenigen, äftigen ^bern^ feiten abcrnIo§; SSorberflügel ftet§ größer al§ bie §interpgel; SSermanblung DoUfommen. Literatur über ^autflüglcr: Jabriciu«, 3.(5., Systema Piezatorum. 9raun= fd&njeig 1804. — 3unne, ?., Kouvelle methode de classer les Hymenoptferes. («cnf 1807. — §uber, ^., Eecherches sur les moeurs des fourmis iiidigenes. @enf 1810. — ©raöen^orft, 3. ?. S., Ichneumonologia europaea. 3 Vol. SBarfc^au 1829. — ?tee§ ab efenbed, Hymenopterorum Ichneumonibus affinium monographiae. 2 Vol. Stuttgart 1834.— ?c^jeUtier be @t. gargeau, Histoire naturelle des Hymenopteres. 4 Vol. ^:ßarig 1836—1846. — § artig, Xf)., Xie gamilien ber ©lattTOefpcn unb .'ncl5reefj>en. 33crlin 1837. — Sal^lbom, ^. &>., Hymenoptera europaea praeeipue borealia. 2 Vol. Sunb 1843—1854. — 9ta^e6urg, 3. 2:^. ^., 3)ie 3c^neumcnen ber i^orfünfeften. 3 ijig 1866. — tirc^ner, ?., Catalogus Hymenopterorum Europae. äöien 1867. — ^örfter, 2t., S^no^p« b. gamilien unb @ottungcn b. 3(^neu» monen. Sonn 1868. — gorel, 21., Les fourmis de la Sulsse. Büri* 1874. — Sbcillc be ^errin, Synopsis critique et synonymique des Chrysides de France. Annal. soc. Linneenne de Lyon. 1878. — '>Dlat)x, @. ?., (Suro^äijci^e 21rtcn b. gaüenbewo^nenben (Sp* ni^iben. SSien 1882. 2)ie tjQutigen, met)r ober rocmger burd^jtd^tigen ^^lüget finb öon ttjcnigen, öfttgcn 2(bern burcfjjogen ober in felteneren fällen (namentlich bei ben Chalcididae §. 947.) faft ganj abernloö. 3)ie größeren Sorberflügel treten mit ben Heineren ^inter== flügem mö^renb be« ginge« mciften« baburc^ in engere SSerbinbiing, baß einc9?ei^e feiner §äfd)en an ber äJfitte beö 5Borberranbeg ber festeren ben abroärts gebogenen ^tnterranb ber erfteren umgreifen. S^ic^t feiten fehlen bie ^^lügel, j. 53. bei ben Slrbeitern ber Slmeifen (§. 942) , ben 9 ber Gattungen Mutilla (§. 940, 4.), Methöca (§. 940,5.), Pezomächns (§. 943, lo.). 2)a« glügelgeäber iji oon befonberer Sic^tigfeit für bie @t)ftemaäf, namcntlicf) gilt bieg bcjüglid^ ber 5BorberfIügeI. %m ^öc^ften entn^icfelt ift ba8« felbe bei ben S3Iattmcfpen (§949.) unb ©rabmefpen (§. 938.), faft ganj ge- fc^munben bei ben Chalci- didae (§. 947.). %üx bie iBc^eic^nung ber einzelnen ^bern unb Reffen f)at man einebefonbere Dlomenclatnr eingeführt, ju bereu (gr= läuterung ttjir ben SSorber* pgel einer ©rabmefpe irä^Ieu (gig. 193.). 2)ie bem 35orberranbe üon ber glügelmuri^el an entlang 3iel)enbe 3lber ^eißt Softal* aber, au^ 9ianb* ober llnterraubaber (1). ®ic eubigt an einem tjomigen glecf, bem ÜJanbmal 933. 5ia. 193. SKorbcrflüget einet ®rab»ef»>e (Mellinus arvensis); öergrögert. a 9ianbmal: b 3iabiu«, »iabialaber; c Subitu«, Subital* aber; d', d", d"' erfte, jweite, britte Gubitalqueraber; e', e" erfte, jireite 3:;i«coibaIqueraber ober rüdflaufenbe 2lber; f 3)i«coiba(abcr; g 3)Jebialqueraber; h üJJcbialaber; i',i" erpe, jreeitc Submebiataber; k 2lnalaber; 1 tScftalaberj 1 5Habial= jeüe; 2', 2", 2'", 2"" erfie, jweite, britte, inerte ßubitaljeüe; 3", 3'" erfte, ätveite, britte a)i«ccibaljeae; 4 a^jicaljeae; 5 ajiebialjette; 6', 6" erfte, jweite Submebialjeac jeüe; 8 Softatjeüe. Inal; 1) ' TfA-Ziv §aut, §äutÄen, TTT^pov glügcl. ^^mencpterclcgie, 5Raturgef4i(^te ber ^aut* flüglcr. 2) »on rtdCeiv juf ammcnbrüden ; »egcn ber jufammengebrürften Äiefer. 208 3ootogtc ober 9iaturgefd^ic^te bc§ 2;^ierrei(^6. 933. ober (Stigma (a), n)el(^e§ bei ben Chalcididae (§. 947.) unb Cynipidae (§. 948.) fe{)It. 2$on le^terem läuft eine 5{ber, bie fegen, ^abialaber, auc^ 9?abiuS genannt (b), nac^ ber gtügelfpi^e unb begrenzt eine, in mand^en gälten burc^ eine Oueraber get^eilte S^üt, bie ^fabial^eüe; beüor bie 9?abialaber biegtügel« fpi^e erreicht, gabelt fte ft(^ mitunter unb umfcblieBt mit i^ren (Sabeläften unb bem gtü^etranbc eine Keine 3ette, bie fogen. ^In^angSseüe (gig. 249, la.). ^inter ber Sabtalaber unb im attgemeinen paraöet mit i^r üerläuft eine anbere mirfjtige 2lber, bie S üb italab er, auc^ (£ubitu8 genannt (c). Ouerabern, welche üon it)r jur 9?abiataber öerlaufen, grenzen mehrere (2—4) ^tUtn ab, bie fogen. Su» bitaljellen (2,' 2'\ 2'", 2""), öon benen bie mittlere oft fe^r Hein ift unb bann (SpiegeljeUe (areöla) ^eißt. hinter ben Subital^eßen folgen in unferem iBeifpiele brei fogen. 2)i«coibaIje(Ien (3', 3", '6'"), rcelc^e burc^ jmei quere Slbem, bie fogen. rücflaufenben Slbern fe', e"), öon einanber getrennt ftnb. 2)ie ^ejeid^nung ber übrigen 2lberti unb fetten ergiebt ft(^ au§ ber (grflärung gur gig. 193. B^^iff^ßi^ bie bort angegebenen ©ubmebiatjetten (6' unb 6") unb bie Slnal^eüe (7) fc^iebt ftc^ bei ben SSIattmefpen, bei meieren über^au^t bie größte Beßenjabt (16) unter allen §^menopteren öorfommt, not^ eine lang geftrecfte 3ellc ein, bie fogen. !?an jettjelle (öergl. gig. 249,5.). ^^ür bie 9tei^enfolge in ber SBejeic^nung ber ^tUm unb Ouerabern (5. 33. erfte, jraeite u. f. m. (Subitolsetlc) ijt ju beadjten, ta^ biefelben öon ber glügelmurjel aus gejault roerben. — 3)er Körper ber §autftügler ^at faft ftet« eine geftrecfte ®e[talt unb läßt bie brei §au^tabfd^nitte: Äopf, 3}iittelleib unb Hinterleib fofort erfennen. '5)a« ibn um« gebenbe §autf!etet ift burrf)tt)eg feft unb ^art. — S)er Äo)jf ift in ber Siegel breiter als lang; bie 2trt feiner 35erbinbung mit ber SSorberbruft geftattet i^m eine große 53ett)egli^feit. S)ie gü^ler ftnb ttieit weniger mannigfaltig als bei ben Ääfern; man unterfc^eibet namentlich irvtx ^auptioximu: a. gerabe, mit ja^lreic^en ©liebem; b. gefniete, bereu öerlängerteg erfte§ ©lieb, ber fogen. @(^aft (scapus), eine 11— 12glieberige ©eißel (funicülus) trägt. 2)ie beiben gacettenaugen ftnb öon betrö(!^tti(^er ®röße; außer i^nen ftnb in ber Siegel nodö tirei auf bem ©c^eitel fte^enbe ^unftougen öor^anben. — S)ie SJZunbt^eile ftnb jum ^Beißen unb jugleit^ 5um iOecfen eingerid^tet. S)ie Cberftefer ftnb fröftige 33eiBjangen, trerben iebod^ weniger i^um ^auen als jum (Srgreifen, Slbbeißen unb forttragen ber iRo^rung, foh)ie beim S^Jeftbau benu^t. Unterfiefer unb Unterlippe ftnb be* fonbers bei ben bienenartigen ©attungeu ftarf rüffelortig öerlängert (§ig. 60 — G2) unb bienen jum Werfen pfftger 9Za^rung; bie öerlängerte Unterlippe mirb olsbann in i^rem öorberen Slbfc^nitte als Bu^Ö^ bejeici^net unb ttjenn fte an ber ©pilje noc^ jeberfeits einen 5ln^ang trägt, fo ^eißt lei^terer 9^ eben junge (paraglössaj; ber l^intere Slbfc^nitt ber Unterlippe bilbet ta^ ^inn. 2)ie Unterfiefertafter ftnb 1— Gglieberig, bie ?ippentafter 1— 4glieberig. — ®er erfte Sruftring (auc^ Halsfragen genannt) ift fd)mal unb an feinem SJüdent^eile mit bem mittleren Sruftringe fefl öernjarfjfen, mä^rcnb fein 53ruftt^eil, meld^er aud^ bie ©elen!« öerbinbung mit bem lopfe trägt, frei beroeglid) ift. 2lm ftärfften entraicfelt ift ber mittlere S3ruftring; fein l^interer 9?ücfentl§eil bilbet baS ©d^ilbc^en, an ttjelc^eS ftc^ bas fleine Hinterfd^itbd^en bes britten SruftringeS unmittelbar anfc^ließt. 5ln ber Ütücfenfeite bcS mittleren 53ruftringeS liegt ferner jeberfeits ein bie Sßurjel beS S5orberflügelS bebedcnbeS, fleineS, bemeglid^eS ©c^üpp^en (te^la ober squamfda genannt). ®ic fe^r frei bemeglid^en 33 eine ftnb ausgezeichnet burd^ ftarf öor* tretenbc, japfenförmige Hüften; il^r ©c^enfelring ^erfaßt fel^r ^äufig in einen oberen unb unteren Slbfd^nitt, worauf ftc^ bie ©int^eilung in bie beiben Unterorbnungen ber MonotrÖcha (= Aculeäta, §. 935.) uub ber DitröcKa (= Terebrantla, §. 943.) grünbet. 2)ie @d^iencn tragen uid^t feiten an i^rem (Snbe einen ober jttjei ©toc^eln, wetd^e beSl^alb (Snbbomen ober ®poren genannt merben. 3ln ben öglieberigen 2;arfen ift baS erfte ©lieb oft bebeutenb öergrößert unb mirb bann als f^erie ober 3«etatarfuS bejeic^net. 2)aS le^te Sarfengüeb trägt jroei flauen, bereu 33efc^affen^eit mitunter öon f^ftematifc^em Sntereffe ift. 3n ber Sieget ftnb bic Hinterbeine am längften, bie SBorberbeiue am fürjeften. — 2)er Hinterleib läßt äußerlid^ 8—9, oft aber öiel weniger 9iinge erfennen. @r befeftigt ftd^ am Unterronbe beS HinterrücfenS mit 5luSua§me ber Evaniidae (§. 944), bei II. Hymenoptgra. ^autflüglcr. 209 mlä)tn bic (ginlen!ung«fteae ^ö^cr oben liegt, ^ofi nur bei SSfatt« unb ©oh^ § 933 m\ptn (§§. 949 u. 950.) ift ber Hinterleib „anoeraac^fen", b. ^. er tritt o^nc '^cr. fc^mälerung an ben Hinteren 33ruftring; fonft ift er „an^ongcnb", b. ^. bic 35er- binbung jiuifd^en if)m unb bem Hinteren 53ruftring roirb burc^ ein fur^c«, bünne« m^xä}m ^ergeftettt, g. 33. bei ben S3ienen, Sßefpcn u. f. ro., ober er ift „gefiiclt", b. ^. fein erfter ober feine beiben crften 9?ingc ftnb ju einem Stiele (petiölus) öerbünnt, tt)ie j. 33. bei ben ^Tmeifen. 2)ic 9 befi^cn am §interleib8enbc cnt» Weber einen jurücfjie^baren Sef|rftad|et (aculSus), mlijtt mit einer ©iftbrüfc unb ©iftblafc in SSerbinbung ftetjt, ober eine ^öufig gteirf)fatt8 jurücfjie^bare ?cgc* röf)re (?egebo^rer, ?egeftaci)el, tergbra), mit meldjer in ber 9fegel feine ©iftbrüfc öerbunben ift. S)od^ ifl ju beachten, ba^ auc^ ber Se^rfiac^cl jur (giablage bcnu^t rüirb unb ha^ anbererfeit« audj ^äUt befannt fmb, in tt)el(f)en eine ^egerö^re eine ecf)te ©iftbrüfe beft^t; e8 giebt bemnad^ feine fc^arfc ©renje jimi'djen iS3c^rftad)e( unb ^egerö^re. — 2Öa8 bie innere Drganifation anbelangt, fo berbicnt öor ottem bie ^o§e (gntraicfelung be§ ®e^irn€ ^eröorgeboben ju werben. 2)ie (Sanglien beS 3J?ittet= unb Hinterleibes jeigen eine 3ufatnmenbrängung in ber Seife, ba§ roenigftcn« bei ber Unterorbnung ber Aculeäta bas jweite 33ruftgangtion mit bem brittcn unb mit ben beiben erften Hinter(eib«gangtien öerfcfjmiljt; bic3QÖt ber Hinterleib«» ganglien fc^wanft üon .5 — 7 unb ift fefbft bei c? unb $ berfelben Slrt oft öer= fc^ieben, fo 5. 33. befi^en bei ber Hun^ntel bie $ 6, bie d 5 Hinterleiböganglien, bei ben 33ienen befi^en bie (5^ unb $ 4, bie Arbeiter aber 5. — 3>iele Hautflüglcr l^aben gro^e ^^rac^eenblafen, namentüc^ im öorberen Slbfc^nitt beg Hinterleibes. @e^r verbreitet ift eine brummenbe ober fummenbe ©timme, welche oorjugSweiie burc^ ©timmbänber in ben 2:rad)eenftigmen entfte^t (Stimme ber dienen, Hummeln, SSefpen u. f. tt».), inbeffen fehlen au^ @tributation«a)jj)arate nic^t gauj (Slmeifen). 2)ie aJJoIpig^^i'fd^en ©efä^e fmb ftets fe^r furj, bafür aber ungemein ga^Ireit^, inbem monc^e 5lrten btren über 100 befi^cn. 2)ie 9 f)Qben an i^rem ®e)d^Ied^t8apparate eine ©amentafd^e unb eine Stn^angSbrüfe, jcbod) feine Bursa copulätrix (§. 879.); bie B^^l i^i^er (Sirö^ren fc^roanft öon 4 bis über 100. — S)ie 2)ietamorp^ofe (^ig. 194.) ift eine üott« fommene. 2)ie !?art)en leben enttreber parafttifd^ in anberen Snfeften ober in ^flanjengaüen ober in be» fonbcren 3^^^"/ in wcld^cn ftc öon ben 9 ober Arbeitern gefüttert m erben, in allen biefen fällen fmb bie ?aröen fußlofe, mel^r ober weniger farblofe äJJaben; ober aber bie Farben leben frei auf unb in ^flanjen (S3Iatttüefpen), alsbann beft^en fte nic^t nur 3 ^aor 33ruftbeinc, fonbern aud^ 6—8 ^aar ftummelförmigc Saud^beine (pedes spurii) unb erinnern fomo^I ^ier* burd^ ats au6) burd) i^re ^^ö^bung an bie @c^metter= lingsraupen, bie aüerbingS niemals eine fo große 3^^^ t)on 33einen aufmeifen; \k werben beS^alb au^ Slfterraupen genannt. (Sine mcrf» Würbige ©igentbümlic^feit ber fufstofen SDkben ift ber Umftanb, baß i^r a}?agen blinbgefc^Ioffen enbigt unb o^ne SBerbinbung mit bem bie 3)?alpig^i'fd^cn Gefäße aufne^menben ©nbbarm ift; erft in bcr^^Juppe wirb ber 3ufammen^ang beS ÜWagenS mit bem (Snbbarm ^ergefteHt. 3)ie SSer^uppung erfolgt in ber 5KcgeI m einem öon ber ^aröe gefponnenen Socon, ober wenigftenS an einem gefc^ü^ten Orte; ganj o^ne @^u^ freiliegeube ober aufgehängte puppen fommen bei H^nienoptercn ni(^t tjor. 2)ie $uppe bat wie bie ber Ääfer freiliegeube ©liebmaßen, ift alfo eine fogen. pupa libgra ober exserta (§. 880.). — 2)ie ?Ja^rung ber Hautpgicr bcfte^t tjorjugswcife in iBIütenf öften , feltener auc^ in judferreidien ^rüd)ten (Sefpem. Sie fliegen befonberS in ber warmen 3al)reSjeit bei \)tUm @onnenfd)ein. 3^re geiftigen göfjigfeiten fmb ^ö^er als bei irgenb einer anberen 3n[eftenorbnung, namentlid) jeid)nen ftd) öiele öon ibnen aus burt^ funftoolle 9^eftbautcn, bur(^ cm georbneteS 3ufammeuleben in Staaten, burd) eine merfwürbigc j^ürforge für t^rc 8rut. 2)ie in Staaten jufammenlcbcnben 5lrten (33iencn, Hummeln, ^apierwefpcu, 5lmeifen) befxljen äße bie ©gent^iimlid^feit, baß bei ibnen außer ben mo^l cnt« Widclten, jur 33egattung befähigten 9, noc^ öcrfümmerte weibliche 3nbwibucn, 210 3ooIogte ober 9^aturgefc^ic^te be8 Z^€xxdä)§. fogen. Strbciter, öortommen, türic^c iitSbefonbcre ben 53au unb bie SSert^eibtgung beS 9f?efte§ unb bie Pflege ber ^aröcn bcforgen, ftd^ aber auc^ (bei ben dienen unb Söef^en) o^ne ^Begattung unb iBefrucf)tung auf part^enogenetifd^em Sege fortpftanjen !önnen; e« entfielen ober aug biefen unbefruchteten Siern ber sirbeiter immer nur d*, n)ä^renb bie 9 oug befruchteten (giern i^re @nt[te^ung nel^men. — SSiele ^autflügtcr nü^en bem ä)?enfc^en burc^ SSertilgung f(^äblid)er 3nfeften; anbere fc^aben burc^ ^^i^Ü'^ff^n ^cr S3Iätter, 5RabeIn, ber 9?inbe unb beS ^oljeg. — 2)ie ^alil ber befannten Strten ift in rafcf)er ßu^^^ine begriffen unb ntog gur 3cit stüifc^en 20000 unb 25000 betragen, goffil ift i^r ^orfommen in @(|ic]^ten beS paläojoifc^en unb mcfojoifc^en 3eitalter§ nocf) fel^r jmeifet^aft, boc^ fott im 2ia^ eine Slmeifenart fic^er feftgefteHt fein; pufig aber §at man fte in tertiären @d^ic^ten unb befonberg im S3ernftein aufgefunben, namentüd^ fmb ^ier befonnt gemorben: S3Iattroef)3en, 3(^neumoniben, Slmeifen, ®rab» unb galten« ttjefpen, 33ienen unb fummeln. 934. eri'te§ ^^ußglieb ber Hinterbeine me^r ober teeniger »atjig, »eber auffällig breitgebrüdt nnä) auffällig behaart: B. Kapientia, fiatthm\ptn; Ue5er|td)t ber Untcrorbniniflcn unb gamilien ber üyiueiioptera« A. töunter= ni(!^t ber J fd()iebe fe^r be= Sänge nad^ j ^ beutenb 5) Heterogyna. gefaltet; Hinterleib an^ngenb, gleich breit, ;^in= ten bogig abgerunbet ober lolbig unb ftumpf jugef^ji^t, mit nur 3, beim ö' manchmal 4, beutlic^en Dringen, in welche bie le:^ten ütinge fernro^rartig eingesogen finb; ^interleib unb- ber meift ftar! »unftirtc Sorberförper metaüifd^glänjenb ; gü^ler gebrod^en, gen?unben, bid(>t über bem 3)iunbe ein= gelenft 0) Chrysidldae. Hinterleibgfticl au8 einem ober jnjei Inotigen ober fc^u^^igen Dringen ge= bilbet; j^ü^ler ipeitfc^enförmig; r? unb Q mit lofe fi^enben, untooüfommen geaberten (klügeln, ttjelc^e ben Hinter= leib »eit überragen; Slrbeiter un= , geflügelt 7) Formicldae. Hinterleib an^angenb ober geftielt, otoal ober öorn am breiteften, bann aber na(^ ]^inten altmäf;li(^ äugefpifet: Fossoria: ber Hinter^ raub beg Sorbers rüdenS ■ berührt bie glügel= »Ursel; 4) Fompilldae. II. Hymenoptgra. ^autftügler. 211 ' Hinterleib nic^t angeiüac^fen (geftielt ober an$angenb); SSorberflügel ol^ne ?an3ett=. seile; §inter= pger mit 2 SBuri^eljellcn: A. Entomo- phaga, öJC|>cn; SSorberflügel mit üianbmal unb üiet »er= jireigtem ®eäber ober o(;ne Üianbmat unb bann nur mit 1 — 3 ober. gar leinen Slbern; mit= unter fehlen bie Jlügel, bann ift ber ?eib nacft unb biegü^Ierfinb ungebrochen; rSJorber= pgel mit 1—3 Subital= jeüen; gü^Ier meift unge= brocken; S5orbers Pügel mit einer ober , leiner xMiau= fenben 3lber; S3orberflügeI o^ne beut= lic^e Subital- Jetten, mit nur untooü= ftänbig entwideltem ©eäber; B. ®d)enf dring jrociglicbetig; Q mit «eg«bol»rcr: IL Terebrantra; SSorberflügel mit 2 rücflaufenben Stbern, bie erfte ^ubitaljeüe mit ber ba^inter liegenbcn 2)i§coibaIjcüe öerf^moljen ; gü^ler lang, gerabe, »iels S^ieberig 8) lehneumonldae. 5ü^Ier 13-16 glieberig: Hinterleib oben auf bem Hinterrüden eingefügt 9) Evanildae. i^ü^Icr öielglieberig ; Hinterleib »ie ge^ teijbnli(^ Muten am i^interen Sruftring eingefügt; erfte Su= bitaljcUeüonbcrbas . ;^internegenben2)i8- \ coibaljeüeme^r ober »eniger getrennt... 10) Braooaldae. ttorbercr Sruftriug feitli(^ big jur 5lügertt?urjel öer= längert; Jftanbmal ber 5yorberftügel beutlic^; ber Segebo^rer beö Q ent* fVringt auö ber Iättd^en abgune:^men. Sie einfamen 33ienen laffen fi(^ mit 9?ü(f fid^t auf i^ren ©ammela^parat in 4 ©ru^^jen eint^eiten: 1) Sdbienenf ammler, bei »eichen bie §interfd^ienen unb Sinterferfen an il^rer ganjen 2lu§cnfeite (gig. 201.) bi^t mit (Sammel^aaren befe^t finb (Antfiophöra, Eucßra, Syströpba, Ceratina, Xylocöpa, Macropis); 2) (£d^ enlelf ammler, welche nic^t nur an ben Schienen, fonbern au^ an ben ©c^enleln, jum 2:^eil aud^ an ben §üften ber_§interbeine lange Sammel^aare tragen (Panurgus, Dasypoda, Andrena, Halictus, Colletes); 3) Sauc^fammler, beren öinter= beine opne au§geic$neube 33e()aarung finb, bafür aber ift ber Sauc^ mit langen Sammef^aaren bid^t befe^t (Megachile, Chalicodöma, Osmia, Anthidium, Chelostöma); 4) o^ne ©ammela^^arat unb l^ierin mit ben Sd^maro^erbienen übereinftimmenb (Sphecodes, Prosopis). 2)er fummenbe 2:on, xodäftn bie S9ienen beim ^luge boren laffen, entfielt burc^ bie fd^neüen glügelberoegungen; aufjerbem befi:5en fie eine ^ö^er ftingenbe Stimme, meiere burd^ befonbere Stimmbänber in ben toier Stigmen ber 33ruft, foioie aud^ in ben Stigmen be« Hinterleibes, jebod^ nur bei befonberer Seranlaffung, erjeugt wirb. Uekrft(?^t ber toit^tigftcn Unterfamüicn ber Apidae. Sauen 3eaen;< jefeßig lebenb; (J, Q unb ^Arbeiter; 3"n9e lineat, länger aU ba§ Äinn; ^i^jpentafter 2geftaltig; Sammelap^arat an ben Schienen unb Werfen ber Hinterbeine Hinterftfiienen n-^^ X a n u^b s^erfen |i^i)cntaner 2ge= ^,^ g*^ ^k ftaltig; Sammel= - ^ a^j^orat an ben S^ienen unb • i^erfen ber .^inter« beine (S(^tenen= f ammler); einfam lebenb; nur c5'' unb Q; Hinter= beine mit Sammele a^^arat; „Sungc lineal, länger aU baö Äinn; Sinter* be'ineol^ne Sammeis l a^)>arat; ftenartig be= ^art Hinterfd^ienen unb =5erfen be§ 9 bic^t bufd^ig be= ^ l^aart Sip)?entafter eingeftaltig; Sammele a^parat an ben Sd^enfeln unb Sd^ienen ber Hinterbeine (Sc^en= felfammler) s^itnflp fürieri^^^^^^^^^P'^^^^ "" ^^" Hinter* flÄVlinSj ^'^•^"'" (Sc^ienenfammler).. meift Ianjett= i SammeIat>Varat an ben Sd^en* förmig; 1 lein unb Schienen ber Hinter* ^ beine (St^enfelfammler) au(^ ber Sauc^ f 3unge lanjettförmig , fürjer o^neSammel*! al§ ba« ^inn, ap)jarat: ?i^pentafter eingeftaltig tnei*i ier Y ig; l Sauen feine 3eüen, fonbern legen bie (Sier in bie Setten anberer arten (Äudtudtgbienen, ©d^maro^er* ^ biencnhSammel* a|)^arotfe^It; Bunge unb 8i^))entafter tote bei ben Apina; Bunge fe^r furg, toorn er* toeitert unb fd^toad^ au?' geranbet Sauc^ mit Sammeta))^arat (Sauc^fammler); Bunge lineal; länger alö bag^inn; ?i)Ji>en* tafter 2 geftaltig /SorberPügel mit 3 giemli^ gleid^ großen Subital* jeüen, beren erfte burd^ eine fc^toad^e Cueraber toie getbeilt ift m V w rß etiler 2 Subitaheüen; OberIi)J)>e Sprberflugel j^^itej. ^j^ i^„^ ^^^^ iä„ ^^ „jg mitSungletc^ breit, bann aber na* unten be* Slrm^it^'^ \ ^^"*^"^ berf(^mälert .7. 2 (Subital* 1 ^ ßubitaljetlen ; DberIi)j)3C länger selten* I ^^^ breit, oben unb unten gleich ' '^ breit I. Apina. II. Änthophorina. III. Xylocopina. IV. Panurgina. V. Melittfna. VI. Andrenina. VII. Sphecodina. VIII. Prosopina. IX. Megachillna. X. Psithyrina. XI. Melectina. XIL Stelina. IL Hymenoptgra. ^autflüglcr. 213 Ueberfirfit bcr loi^tigften ©attunnen bcr Apidae. §. 935. (£ie Stummem ter ©attungen bejiefjcn ftrf) auf tie bei tot «cfd^reibuna bcrfelben eingehaltene »leibcnfetge.) A. 3 oonftanbiflc eubitalieüeti; ^tabialjeUe am (Sntc juflefpiQt ober abf^erunbet. 1) ^interji^iencn o^ne (Snjjjijortn; «obioIjeUe jtftr (ong. Her S(ÜBeI{ptl(e genö^crt, nieniß fürjer als öie aRebtoljcHe; «U9fn bcljoart 1) ApU. 2) iöinUt\diitnttt mit ^ntiiporrn; 9iabial}ellc mcift weit bor Her 9Iäg(I{)iii(e entiigenti, weit fitr]er ali bie 9)tebial}cl(t. a. 2)ie 3 ßubitaljeüen au @töüe »enig toerfc^iebeit; Stöxpix iiäft behaart. erftc (Subitaljeüc/'gefeflig; §intcrf^icnen ber Q unb «rbeitet au§en olatt turcfi eine blaffel unb vertieft, nur am 9tanbe mit langen paaren; wojjf Cueraber I ber cJmerllic^ »erlängert, §interfc!^ienen berfelbcn außen get^eilt ; .^iefer= ( abgeflacht , etwaö eingebrücf t 2) Bombu*. tafter 2 glieberig;! S^maro^er ber »origen Gattung; $interf(^ienen ber Q giebenaugen faftl außen gewölbt unb burc^au« furj^aarig; Äc^jf bet o* in geraber ?inie;l wenig verlängert, §interfc^ienen außen gewölbt 21) PriO^nu. Srfte Subitaljeüe nic^t get^etlt; ^interfc^ienen unb gerfe ber Q au§en überaß bi(^t lang behaart; Äiefertafter üglieberig; ?ippentafier 2gefialti9; ?änge 9 — 18 mm 3) AnthophOra. b. SSon ben 3 SubitaljcUen finb eine ober jwei bebcutenb Heiner. 3)ritte Subitalseüe iJtel größer als bie erfte unb jweitc; Jtügel bunfelbraun, mit biolettem S(!^iüer; Äör^?er fc^Warj; ?änge 24—27 mm 7) XyloOpa. /S^Ub^en gewölbt, lang unb tiifft behaart, mit 2 unter ben paaren terftedtten 3ä.^nen; am Snbe bet Siabialjelle bie Spur einer An« ^ang^jelle; ?änge 12— 15 mm 22) Mdieteu Scbiltdjen flac^, furj behaart, ber Oiant »crragenb unb weiß gefranfl; ötafcialjeüe of)ne gpur einer %n= ^angöjellc; Sänge 9—12 mm 23) Croa$a. Snbe ber Siabialjelle am Jtügelranbe; jweite ßubitaljeüe oben faum ober ^ar nic^t öer= fd^mätert; OtabiatäeUe lanjettlic^, f(^mal ju* gefpi^t; bi*t behaart, obne belle 33inben; ?änge 9 — 12 mm. 5) Syatriipha. Snbe ber Ütabialjeüe »om i^tügelranbe entfernt; jweite Subitaljelle oben ftarf terfimälert; yjebenaugen in einem Xreiecf ; faft fa^i, fc^warj ober metaüifc^igrün; Sänge »>— 12 mm ß) Ceraatia, (Srfle Subita!» jetlc am größten ;, Sänge ^ö^fteng 15 big 18 mm; britte eubital= jeüe wenig i>er= fetteten »on ber' erften, jweite bebeus tenb Heiner; britte (Subitaljetle oben fo breit ober breiter alg unten; britte Subital- Oueraberfaft^aIb=' freigförmig ge= bogen; fc^warj mit weißen §aarf(e(fen; britte 6u=^ bitaljelle , oben tfer fc^mälert erfte Subital= jelle toiet grö§er aU bie britte; 8iabial= jelle öon ter Safig an big jum Snbe fic^ ftarf »erfc^)mä= lernb, tanjetts ' jweite unb britte Gubi= toljelle an ®röft e » e I bie Siabialjeüe enbigt bi(^t am glügel* raube; wenig behaart, Hinterleib faft fa^l, bunt gefärbt; Suns« ^onfl/ tineal; Sänge 4,5— 13,5mm.. 25) NowtSda, bie 9?atialjeüe enbigt tcm Jlügelranbc entfernt, mit ber <2pur einer 1ln= ^angg^elle ; bi(^t feebaart, Hinterleib meift bcü banbirt; 3unge fe^r htrj, »orn breit unb jweila^jpig; Sänge l 6 — 12mm 13) 0>tt««. 9JtebiaI-Cuerabcr an ber 93afig fe^t f(!^wa(^ gebogen; bie 3lnataber bet Hinterflügel läuft big jum Jlügel» ranb; Q mit einem langen ^aax' büf(^el unter bem Hinterfc^enlel* ring; Jü^Ier ber 3"' am (gnbe ju* aeftoibt; Sänge 4,5— 15 mm 11) Andrlna. 9iabiatjeUe bi(^t am ?^ragel= ranbe enbigenb; fünfteg Segment ber Q mit einet faulten, mittleren Sang«« aRebiaI= furd^e; Äo»?ff(^ilb ber cf queraber meiit verlängert unb »or* an ber I ragent;Sänge4,=;-15mm. 12) HdOetu». iöafig \9?abial5eUe enbigt etwag»om ftart ge= i^Iügelranbe entfernt, mit frümmt ; ber e^Jur einer ^Änbangg» jelle;fünfteg Segment bet Q otine ta^Ie 'iDiittelfurt^c; Äopff4>iIb ber ':' nit^t öot* , ragenb^Sänge4,5— 15mm. 14) SpheeSdea, 9?abialjcae nac^ bem (Snbe wenia t>eri(^mälcrt, am ßnbe abgerunbet, bag önbe na^e am mügelranbe; jweite unb britte ßubitaljeüe wenig an ®rcße »erfcbieben; H«ntff' leib mattf(^warj, weifegefledt; Äiefertaftet emgltebcnfl; Sänge 7,5 — 9 mm wenig I toerf(^ie=| ben; britte eubi= taljeüe viel größer alg bie jweite; 24) EpOluB. 214 3ootogie ober 9?aturge[d^t(!^te beS Z^kxxnä)9. 935. B. 9lur 2 ooüftänbiqc GubitaUeüen, 1) Sag enöe Her «ttl>ittl3e«e ftöfet oti Uen gflügelronJi ; ^Rabiatjeüe ian5ett= li* am (änbc fe^r öerfd^tnälert, fpi§; tiefertafter ßglieberig; Sintertetb auffaüenb lurj, 6eim r? faft fugeHg, gtänsenb fc^warj, am önbe Jtjei§ banbtrt; güf;Ier 6ei c? u"^ 9 fiibenförmig, fiebeutenb länger aU ber Äoöf ; Sunge fe^r furj, breied ig ; ?ängc f) mm 10) 3lacröpis. 2) 2ia8 enöe Her StttbittlaeHe me^r ober weniger bom Slügclmnbc entfernt. a. SHabialjelle am (änbe gerablinig ober bogenförmig abge = ftu^t; OBerüefer am (änbe fd^mal, f^i§, ungejafint. iatabiatjeüe gerablinig ober faft gerablinig a6geftu§t; fd^ioars, fc^toac^ Behaart; Q an «S^ienen u. gcrfe ber Sinter&eine fe^r lang ii. bic^t bel^aart; Äopf beS (^ lang bi(^t Behaart; Äo))ffd^ilb unb Seine fc^trarj; ?änge 7,5 — 9 mm. 8) Panürgus. aiabialjelle am ®nbe breit bogenförmig; Hinterleib rot;^ unb fc^ioarj mit weißen Rieden unb Streifen; bie ^J^ebialqueraber entfpringt an, ni(^t toor ber erften ©ubmebialcjueraber; Sd^ilbc^en in 2 §öcier geti^eilt; §interf(^ilbd^en ungeja^nt; ?änge 6 mm 26) Philerlmus. b. fHabialgelle am Snbe jugef^i^t ober fc^mal abgerunbet; Öberfiefer am Snbe 2= ober me^rsä^nig. a. (Srfte Subitaljeöe merflid^ Heiner alö bie jtüeite; f^ü^ter be§ (J yvLxM- gelegt faft biö jum (gnbe beö §interleibe§ reic^enb ; Äopffc^ilb u. Oberlippe beg c? getl^; Hinterleib be§ Q mit tneißen §aarbinben; Sänge 15 mm. 4) Eucera. ß. Grfte ßubitaljeüe ungefähr fo grofj ober größer alg bie jtoeite. ■©c^ienen unb Werfen ber Hinterbeine bei 0^ unb Q lang bet^aart; diaUaU jede na^e am p^lügelranb enbigenb, mit ber #^ur einer 2ln^anggjeKe; Äör^jer bid^t he-^aart'^ Sinterleib banbirt; Sänge 10,5— 18mm 9) DasypSda. ^erfte Subttaljeüe'bebeutenb größer alö bie jireite; Sd^ilb^en unb Hinterfc^ilbd^en of?ne B^^ne; S'^nQt fe:^r lurj, öorn breit, ^(bxoad) auögeranbet; ©efic^t unter ben gü^lern meift gelb unb Jneiij; Sänge 4,5 — 7,5 mm 15) Prosöpzs. 'bie mcite ^^^"^^'^^^^^ f^n^arj mit gelben gleden ober 33in= @d^ie= neu unb gerfen ber §inter=< bcine bei c^ unb g Iurs= ll^aarig; erfte Subital^ jelte an ®rö§e njenig ber= . ft^ieben toon ber jteeiten; 3unge lang, . lineal; 2)i§coibal= queraber münbet in bie 5tt>eite=^ Subital^ queraber ob, :^inte) berfelben: ie jweite 5)i8coibal queraber münbet toor ber (5ubital= queraber in merfs lieber ent= fernung i)om ©nbe .berfelben ; (Sd^ilbd&en unge^af^nt; Oberli)):pe länger alö breit; lyü^ler ^ )e§ ö' 13= glieberig, länger alö ber Äo^f; 20) ChdosOima. ben, bei einer 3lrt mit ioeißen jyleden in 4 9iei^en; Sauc^ beö Q bic^t mit ©ammel^aaren befe^t; §interleib§enbe beö c? meift geja^nt; Sänge 6 — 18 mm 19) Anthidtum. Hinterleib ganj fc^njarj ober mit fleinen, ioeißen gleöen nur an ben ©eiten, bei einer 5lrt mit 4 Steigen njei§er i^^^^en; S3auc^ nur an ben (Segmentränbern behaart; Hinterleibgenbe beS C? nic^t gejaf^nt; Sänge 3 — 12 mm 27) Stelis. Öberfiefer b. Q toom Äo^fe abfte^enb; tiefertafter 3 glieb.; Körper fci^lant; Hinterleib f^warj, iueiß banbirt; Hinterleib§enbe be§ cJ mit 2 abge= ftu^ten Bahnen; Sänge 7,5-13,5 mm ^Oberüefer am (Inbe mit breitem ^auranbe, njel= d^er einen fe^r langen, f:pi§en, batoor einen fel^r lurjen 3al;n unb an ber 33afig beö crfteren2Haar= büfd^el trägt; Äöv^erbid^t behaart; d' braungelb mit fc^njarjem Hinter= leib^enbe unb it>affer^el= len, am ütanbe getrübten i^lügeln; Q fc^warj mit braunbiolett fd^itternben klügeln; Sänge 15-18mm 17) ChalicodSma. Dberfief.45ä^nig; Äiefertafter2glie= berig ; Hinterleib bi(^t behaart, meift banbirt; Sänge 9—18 mm 16) Megachile. Oberl. 2-35ä^nig; Äiefertafter4glie= < berig; jhjeiteö ©lieb ber Si^))en-- tafter (mit 2lu§= na^me einer 2lrt) länger aläb. erfte; Hinterleib meift bic^t bef)aart, oft banbirt; Sänge 6—15 mm 18) Osrn^a. i^t. d' (35ro5nen) (gig. 195.) mit großen, oben jufammen« ftoßenben Singen, üertürjten 2)?unbtt)eilen , ben Hinterleib überragenben ^lügeln, )3lum^em §t'6vptv, ot)ne ©ammerapparot (gig. 198.). Strbeiter (^ig. 197.) Hemer, mit oben getrennten Stngen, mobi entnjicfelten, langen ü)iunbtbeilen, bie »^lügcl überragenbem §interleibe, fc^Ianferem lörper, mit ©ammelapparot (Äörbd}cn, SSürfte, ^ig. 200 n. 201.) nnb mit 2ÖQC^«tafcf)en ; Sanrf) in ber aUittc gefielt. $ (Königin) (gig. 196.) fo lang mie bie d, aber fc^Ionfer, befrnrf)tet mit fc^r au?gebe|ntem ^interleibe, mit oben getrennten Singen, fürjerem 5)tüf)el, fürjeren gtiigetn, o^ne ©ammetapparat (^ig. 199.) nnb o§ne 2Bac^«tai(^en; S3aurf) o^nc SRittelficl. 3)ie Sienen aei(^nen fi^ burd^ 3lr6citfamfeit, SieinlidMeit, Crtnungölicbc, bo^en Äitnfttrieb im Sau btxS^ütn, fotoic tuxify i^r flreng monar(^if(^e« Softem unter aden dnfeften 936. Honigbiene, !Drof;ne. gig. 196. Honigbiene, Königin. Honigbiene, ?ltbeitct. gifl. 198 — 201 ^interfülje bon Honigbienen; berßrofeert. Hinterfuß einer 2)ro^ne, a gerfengtieb. m- 199. Hinterfuß einer .Königin, a Jerfenglieb. 5i3- 200. Hinterfuß einer 2l"rbeit«bicnc Don innen, a bie Haai^biirfle auf bem i^crfengticb. 5i8. 20t. Hinterfuß einer «rbcit«* biene »on außen, a ^erfenglieb , b »ertiefte (Stelle ber Schiene, fogen. Äörb(^cn, c Jerfen^enlet. 1) Apis = ä]^nlic^e. 2) SBienc. 216 3ootogtc ober ^aturgcft^id^tc beS iJl^ierreid^S. 936. '^"^- ^^^ Unnt außer ber attgemeiit belannten gemeinen 2lrt nur ncd^ 3 in Oflinbien lebente Strien. * Apis mellificaV h. ©enteilte ^»ontgbiene (gig. 195— 201.). @c^tt)ärjli(^=^ perf)braun, atit @(^eitel ru^^fd^marj , fonft getbgret« behaart; pinterleib mit grcig= beftäubten Ouerbinben; $?änge ber 5)ro§nen unb ber Königin 15 — 16™™, ber SIrbciter 12™™. SSeit über bie (Srbe üerSreitet; finbet fic^ in (äuro^a, SlfrÜa, Säften (mit älu§na^me Oftinbien? unb ber oftinbtf(^en unfein), in S^tcrbamerifa (f;ierf;in bereite 1675 ton Qnxopa an^ eingeführt) unb S3rafilien (^ier^in erft 1845 eingeführt). 9DZan unterfd^cibet mel^rere Siaffen, beren ific^tigfte bie fcigenben finb: 1) Unfere geircf)nli(^e norbifdbe 33iene (A. mellifica im engeren Latr.), Heiner als bie oeiben öorigen, bie beiben erften §interleib§ringe finb big auf ben fc^irarjen dtanb ioad^ögelb, gd^ilbc^en njac^ögelb biö röt^Iic^, Se^arung U>ei61i^; in Sg^^tcn, 2lrabien, Serien bi« nac^ ß^ina; »urbe 18ö4 nad^ S)eutfc^Ianb eingeführt. 4) Xie. afrüanifc^e 33iene (A. Adansonli Latr.) öon ber®rö§e ber toorigen, aber an Sruft unb Hinterleib graugelb behaart; in ganj 2lfrifa, mit Slu^na^me Sllgier« unb Sg^pten^. 5) S)ie ft^ioarje 33iene (A. unicölorV Latr.), bebeutenb Heiner aU bie norbifc^e, 33e:^aarung ganj f d^wärstic^ , auf ^ÜJabagaSfar unb 9Kauritiu8. 3)ie ©efeßfd^aft (S3olI ber Sienen) beftep getoö^nlid^ aug 200 — 300 3)ro^nen, 10000 big 30 000 Arbeitern unb einer einzigen Königin (auc^ SB ei fei genannt). 2)er gemeinfc^aftlic^e S3au »irb ftetä an gebedften Stellen angelegt, im ^^i^eien gctoö^nlid^ in Saumlöc^er, unter S^etlnal^me . beg 3J?enfc^en aber in Derf(^iebenartig geformten Söo^nungen (33ienenförben, äienenftöcfen). 3)er 58au befielt au« fenlred^ten Söaben, loeld^e »on oben naä) unten fort:^ fAreitenb au« einer toorberen unb einer Hinteren Sa^e ton bic^t nebeneinanber ftei^enben SSac^Öjeüen ausgeführt »erben. 3ebe S^tte ift mit x^rer Säng^aje irageret^t gefteüt unb beftel^t au8 einer Ofeitigen SBanbung unb einem auS 3 8fiautenfläc^en gebilbeten 33oben. 2)ie Bellen bienen 5ur ^ufna:^me toon gutteröorrätpn (§onig unb 33lütenftaub) unb alg 33rut= räume, 2)a§ Söad^S ioirb üon ben Slrbeitern au§ bem aufgenommenen ^onig bereitet unb in i5crm Heiner ^^lättd^en jtoifc^en ben mittleren 93aud^ringen auSgefc^iot^t. Sie Srut ioirb gefüttert mit fogen. S3ienenbrot, toeld^eS auö 33lütenftaub, Vermengt mit §onig, unb ettoaS SBaffer befielt. 2)er überiointernbe Storf beft^t leine £ro^nen, fonbern nur Slrbeiter unb eine Königin. 3m Jni^ling belegt bie Königin juerft bie etiraS Heineren Slrbeitergellen, f^äter bie etloaS größeren jDro^nenjetten mit je einem Si, au§ »eld^em in 3 Sagen bie ?artoe au«* f(^lü^ft. 3ft le^tere ertoac^fen, fo toirb bie S^üt üon ben Slrbeitern gefc^loffen (»gebectelt"). 5Bei Seginn ber »ärmeren 3a^re§äeit legen bie Arbeiter am Dtanbe ber SBaben einige größere, tonnenförmige Betten (^öniginjellen, »äöeifelwiegen") an, in toeld^e bie Königin gleid^faüg je ein Si legt; bie barauö auStried^enbe ?arüe toirb mit befferem ^utter rei(:^li(^ ernährt unb entwicfelt fic^ ju einer Königin. 2)ie ganje Sntnjirfelungöbauer üom Si big jum fertigen, bie Bette bertaffenben 3nfeft bauert bei ber Königin 16 ÜTage, bei ben Arbeitern 20 3;age unb bei ben 2;rolmen 24 Sage. (Sobalb bie erfte junge Königin bem Sluefc^lüpfen na^e ift, giebt fie einen eigent^ümli(!^en Son öon fid^ (rrtütet"), toorauf^in bie alte Königin mit einem Spile be§ SBolfeg ben «Stocf ijerläßt (fogen. SJorfd^ioarm) unb fic^ nac^ einigem Um^erfc^toärmen Hum^enweife (fogen. «Sraube") an einen S3aumaft l^ängt. SBirb biefer Älum))en in einen leeren @tod eingetrieben, fo ftebelt er ft(^ bort an. 2)ie junge, im alten (Stocf jurürfgebliebene Königin fliegt in Begleitung ber £ro^nen au8, begattet fid^ mit einem berfelben trä^renb be8 ^^lugeö (§oc^jeit8flug) f)o(i) in ber Suft unb fept bann in ben äter aU bic Srbl^ummel, fliegt befonber« auf ^lee unb Vicia seplum; niftet unter ber Srbe, oft in SteinHufen, Sd^utt unb Wauerlöc^ern. * B.pratörum^' L. Söief en^ummel. 53e^arung rau^, firuppig, amiDfittet* leibe fi^marj, oft öorn gelb, am §interleiböenbe rot^getb bis braun; Hinterleib öom oft mit gelber S3inbe; Äopff^ilb in ber Wxiiz faft glatt, nur fein punftirt; c? mit fc^ttjarj^aarigen Htnterfd^ienen unb -^^erfen; ?änge 10 — 14 ™m. gj^^^ fommen h5ie bei ber fcfgenben Slrt. * B. subterraneus'^ L. Höl^Ienl^ummel. 33e^aarung glatt, öon ä^nlid^cr gärbung njie bei ber öorigen Strt; jroeiter unb britter §interteibSring mit fd^marj» brauner Sinbe; ^opffc^ilb fein unb grob punftirt; (S mit roftrot^ behaarten Hinterfd^ienen unb «Werfen; ?änge 10— 16 mm. Ontjrü^Iing bie g auf Stachelbeeren, fpäter bie ö' befonberä auf Sifteln; niftet unter ber ©rbe. MM. AwiHotßnow'tna^i (§. 935, iL). 3. Aiitliopliora'^ Latr. ^ctjbicnc, Srfittattjcnbictte (§. 935, 3.). ^ü^Ier !urj; 9?üffel lang, f(^mal; Körper gebrungcn, ^ummelartig; (5* unb 9 i« ber gärbung oft fefjr öerfdjieben. Ueber 120 Strten au« aüen erbt^eiten, namentti(^ au8 njärmeren @cgenben, etn?a 10 beutfc^e, fliesen fe^r f^neU unb ftcfinjeife mit feuern ©ummen; bie cJ fd^webcn oft in ber ?uft an einer Stelle. Sinige ^rteu graben in bie (Srbe eine Stö^rc unb verfertigen in berfclben au« Srt!lümp^en mehrere burc^ gc^eibewänbe getrennte Sollen, anbere unb barunter aut^ bie beiben folgenben Slrtcn, bauen i^re 3cüen a\ii l'cljm unb Sanb in Sliauerlöd^er ober ?ö^er an Se^ntJoänbcn, inbeffen baut A. parietina au($ in bie (Srbe. * A. pütpes'V Fabr. (retüaa''^* K.). topffc^ilb beS 9 fc^marj, be« c? golb* gelb; SD^ittel* unb bie beiben erften Hinterleibsringe braungelb, bie fofgenben fc^warj ober ber ganje Körper fc^warj behaart, erfter unb jineitcr HinterIcibSring mit feueren ^raufen; ©c^ienenfporen ber Hinterbeine fc^iüarj; 2)?ittelfnße beS .-^ fe^r öerlängert mit erweitertem erften unb fünften (Stiebe unb mit fe^r langen granfen; $?äuge 12— 13 mm. häufig; im grü^ting auf Corydälis lutga, f^ätcr auf Ballöta unb Obftblüten, oft an alten Ce^mtoänben, worin fie niftet. 1) B6[xßo? jeber bum^fe Jon, ba« iörummen (ber »icneni, be«Oalb au6) Rummel. 2) niftet in ber (Srbe (terra). 3) hortus ©arten. 4) muscus a«oo«. 5) €teinme$; lapis Stein. 6) pratum SQSiefe. 7) unterirbifd^. 8) Anthophöra = ä^nIi(^e. 9) 4v»0(p6poc Slumen tragenb. 10) mit behaarten güfjen (pilus ^aar, pes gu§i. 11) abgefium^ft. 218 3ootogie ober 9?aturgcfc^ic^te beS S^l^icrrctc^ö, m- 202. §interfu§ »on Anthophöra parietina Q, öergrö§ert. a gerfenglieb. §.936.* Anthophöra parietina'> Fabr. 9)? au er b t cn e (^ig.2(.2). Äo^ffc^ilb bcg $ fc^roars, be§ (5* mx^' Itt^; 2)?itteneib [dittjars ober braungelb befiaart; Hinterleib roftrotl^ bt^ rot^gctb , öorn uub hinten ft^marj (9) ober öorn blaßgelbbraun, bieten fc^irarj bebaort fd*); @c^ienenfporen ber Hinterbeine braun« ge(b; ü)?ttteltar[en be§ ö' "ic^t befonber« ouSge« 3et(^nct; ^l^änge 10—12™™. häufig; im Sommer auf (Sit^oriaceen unb ^^^a^ilionaceen unb an ?e^mtt»änben. 4. EucepaV Scop. §orttbicnc (§. 935,4.). @tatt beS 9?anbmal§ nur eine Heine, l^ornartige m @tette an ber Söurjel ber 9?abialäelle; 9?uffel lang; ^cfertafter Ggtieberig; Hinterleib furj; f^ü^Ier be8 $ nic^t länger al8 bei Anthophöra; ^opffc^itb be§ 9 t)öderig, fc^nau^enartig öorfte^enb; Hinterfd^ienen unb gerfe be« 9 bi(f)t behaart. 56 arten in Süb= eurc^a, iRorbafrifa, 9iuf?Ianb, SBeftafien. * K lovgicörnis'') Latr. 9* SRittelleib braungetb; Hinterleib breit, furj, ^ientüd^ flad^, erfter unb jnjeiter ^ing an ber Surfet unb ben @eiten braungetb, bie folgenben fd^trarj, ber streite unb britte mit einer unterbrochenen, ber üierte mit einer ganzen, weißen S3inbe auf bem (Snbranbe; fünfter Htiiterteibgring om (gnbe roftrotb- c?' Hinterleib gebrungen, febr geraölbt, öom britten 9?inge an frf)tt)ar5; ©eftd^t gelb; ?änge 11—13™™. häufig ; flieAt nur auf Vicia seplum; baut in ber Srbe in einer felbft gegrabenen 3iö^rc mehrere burc^ Lep. ©tönjenb fd^raar^grün ober blaugrün; Hinterleib fal^l, nadf) hinten ftar! erweitert; Hinterfd^ienen unb ^üße meiß behaart; 2J?itteI(eib mit 5 feinen ?äng§fur(^en; $?änge 6,5—9™™. gfiic^t feiten; im ©cmmer auf EcMum vulgäre, Rubus caeslus unb an 9JZauern; niftet im 'iWarfe bürrer Srcmmbeerftengel unb tl^eilt ben ausgehöhlten @ang burc^ £luer»änbe, bie au5 bem abgenagten 3)Zarfe angefertigt hjcrben, in eine Sln^a^I (big 20) 3ellen. FI f. XytoeotHnaV (§. 935, in.). 1. XyloröpaV Latr. ^oljfiictic (?. 935, 7.). ®efammtau§fe^en fjummet« ortig; tojjf beg 9 fe^r bid£ unb breit, bc« 0] fcf)mäler; Mefertafter 6g(ieberig; Hinterleib breit, wenig gewölbt, oben weitlöufig, an ben (Seiten unb unten bid^t 1) Partes SBanb. 2) e-i f(^ön, xäpa; |)orn, ^ü^Ier. 3) mit langen gü^tern. 4) ou- OTpocpf) ba« Sufammcnbre^en. 5) ^pixaüQ. 6) xspanvo? gigenfc^aftäwort öon x^pot? §orn. 7)^ bunMbläutic^. 9) Xylocöpa=ä^nIi(^e. 8) ^'J^oxoro; §ol5 ^auenb; 6uXov J)orj, xo--(ü bauen. IL Hymenoptgra. ^outpgtcr. 219 bcliaart; ^interferfc bcträ(f)tlid^ länger aU bic ^intcrfc^icne, bagegcn iwnm bi« §. 936 üierteg ^U^^ht^ äußert furj. loo meifi ben Reißen eänbctn anae^ötcnte «rten, in 2)cut{(^Ianb nur bie folgenbe. Stuten m JRÖ^ren alter «aumftämmc, i^fcften unb Sweiae, in" bem ne bxefe diot)xcn tuvä) ba§ auögenagte gägemebl in 3cUen abtt>cilen * X. vtolacea'^ Fabr. ©länjcnb tieffc^raor^ mit eben folc^er 53c6Qaninq- ^lügel fc^umrsbraun, öiolett fcfiiUernb; ^änge bis 2,.scm. ^n ^üunxt>t>a au* 'in 3)eutf(^tanb, befonber« auf ^apilicnaceen, j.33. Lathyrus odorätus; fliegt im erftcn i^rüblin« unb fpäter »leber im (gemmer bi« in ben ^erbft; g bc^rt in alte«, morlcbe« ©ch eine fenh re*te ^o^re mit einem oberen unb unteren ttjageret^ten Aufgange unb ecrfertiat in biefer möi)xt bon unten anfangenb, burc^ quere @(^eibewänbe au« bem au«gcnagtcn SäaemeM unb emer teimartigen gtüfiigfeit ungefähr 12 Seücn; in jebe 3cüe legt ba« Q auf ben »oben gutterbret unb barauT ein St. MV. fanurffinaV (§. 935, iv). 8. PamirgiisV Latr. Xruflfiiciic, ßttJUJCttftiCttC (§. 935,8.)- Äopf bicf, breiter (befonberS beim d^) als ber 9}?itteireib ; fvAtifer !urj, fcule;if5rmig ; Düffel lang; Äiefertafter Ggtieberig; Hinterleib fTarf), ot)at; anßer ben (Bammth paaren ring« um §interfd)iene unb |)interferfe fielen folc^e anä) nod^ unten an ben Hintertjüftcn unb §interf(f)cnfeln. 3 2lrten in 35eutf(^lanb, eine »ierte in «laicr; bauen äfjnlic^ njie Andrena in bie (Srbe; bie fammelnben Q finb öon ber (Seite ber ßintcr- bruft big 5um Gnbe ber Sinterferfen mit Rollen belaben. * P. lohätns") Fabr. ©länjenb ft^warj, fpärlic^ ft^tuarj unb grau behaart; %\\^t unb §interfc^ienen graugetb behaart; pfjtcrenbe rot^broun; (^ mit einem frfjarfen ^a\)n unten an ber ^intcrfc^enfelmitte ; ?änge 6,5^10. ^-^^^^ ^„^ 6i(^oria» cecn (Picris, Hieraclum, Leontödon). ». DatsypodaV Latr. §ofcttftienc (§. 935,«>.). p^fer beim 9 un* gefäljr jo lang tt?ie ber ^o^f, beim c? fo fang trie ber ÜJ?ittencib; Hinterleib fiad) (beim ^ geraöfbt), (Snbring beSfelben beim 9 "^it fahlem ÜJZittetfelbe, öor« le^ter 9?ing beim 9 mit langen, biegten, antiegenben ^raufen; Hintcrferfe fo lang Ujie bie Hinte^^f^ljene. I6 Wirten in Sübeurc^a, 9tu§lanb unb Gg^^ten, 3 beutfc^e; bauen ä6nl[d^ irie Andrena in bie Srbe; fammeln nur mit ben Hinterbeinen, nit^t au(^ (n>ie Panurgus) mit ber Sinterbruft. * D. hirtipes^' Fabr. 9 • ouggejeic^uet burd^ bic fe^r langen, biegten, ab« ftebenben, rot^getben @ammeH)aare, bie (Schienen unb gerfen ber Hinterbeine rings umgeben; aWittelteib, braungelb in ber SD^itte fcf)tt)orj, an ben (Seiten lüeiR behaart; Hinterleib fdEjlrarj bel^aart mit 3 meinen, anliegenben ©inben ouf bem ©nbranbe beö ^meiten biö öierten 9iinge8. d" '- 3)iittelteib unb bie 3 erften Hinter^ leibSringe braungctb behaart mit 5 unbeutlic^en, lueißen, anliegenben Sinben auf bem (gnbranbe beS ^weiten bis fet^ften Slinge«; Hinterbeine ouffaffenb fong; $?änge 11— 12 mm. g ^„pg ^^^ Picrig unb Cichorium; (S fe^r feiten. r. jnetiinnnV (§. 935, v.). tO. iflacröpisV Pz. 8(^en!rlbiene (§. 935, 10.). ?ippentafter ein« geftaltig; ^iefertafter Ggtieberig; bie beiben Subitaljetten unter fic^ 'jiemlic^ gteid); gmeiteä ®üeb beg Hinterfüße« fe^r breit unb furj; beim c? fmb bic Hinterf(^enfel unb =@Aienen üerbicft. (gammelatoparat ä^nli* »ic bei Anthophöra. 2)ie einjige Slrt ift : * M. lahiäta") Pz. ©d^ttiarj, granbraun behaart; Hinterleib fe^r furj, tief glänjenb fc^roarj, mit 2—3 ireißüc^eu S3inben, Don benen bie erftc unterbrochen ift; Hinterf^ienen außen meiBmoItig; ^ mit unterhalb ber ^ü^ter gelb geförbtem ©efld^te; ?änge 9 — 10™™. 3iemlic^ feiten; auf Cirslum arvense unb Rubus caeslu.s ; Baut ä:^nli(^ »ie bie folgenbe Gattung in ben ©oben. VE, Antiremnew'V, 11. Andrena"^ Fabr. ertJBiCitc, ©rttfibtcttf (§. 935, 11.). J^ü^Ier treit öou einanber; ^ip^jentafter eingeftoltig ; Äiefertafter Ggtieberig; Hinterleib oöal bis tanjcttförmig; fünfter Hinterleibsring o^ne fa^Ic ÜängSrinnc; außer ben 1) SBiclett. 2) Panurgus = ä^nli(^e. 3) -avoypyoc gef(^i(ft, liflig, fc^lau. 4) la»)pig. 5) ^aa'jTTO'j; «Rau^fuß. 6) hirtus tiäft bctcac^fen, raul&, pes 5u§. 7) Melitta »ä^nrie^e. 8) [xa-Apöi groß, io'!> 2tuge. 9) an ber ei»)pc (lablum) au«gcjeic^net. 10) Andrena »ä^n* lit^e. 11) Anthrena ober Andrena, äv^pTjVT] eine 3lrt »ilbcr »ienen, ©albbicncn. 220 3ootogxe ober gfJaturgefd^id^te beS %f)itnt\6)9. 936. Nyl. 97?ittelteib fd^raarj, grau behaart; Hinterleib gtänjenb fc^roarj, fein gerunzelt, n?enig behaart, fein graugelb, an ben ©eiten ineiß behaart; ©(^ienenbürfie fc^ttJarj; g(ügel njaffer^eK ober gegen ha^ (Snbe fd^road^ getrübt; $?änge 12™™. * A. cineraria'f L. SJJittedeib n^eißgrau behaart mit fd^roarjer SOJittetbinbe ; Hinterleib gtänjenb blaufc^marj mit brauner @nbfranfe; ©d^ienenbürfte fc^n^arj; § lüget nur am (gnbranbe getrübt; ?änge 13™™. gfjic^t pufig; auf üia^ö= unb ta^elbeerblüten. * A. vestita'*' Fabr. Unten fd^war^, oben bid)t fud^Srotl^ behaart, am äRittel« leibe etroaS bun!(er; ©nbfranfe braun; @dt)ienenbürfte braunfd^warj big fd^marj; glügct ttjaffer^ell ober gegen bag (Snbe \6)X0(x^ getrübt; ÄoJpffc^ilb bc8 c? mit langer, meiner ^e^aarung; ?änge 11—13™™. q häufig auf ©tac^elbeerbtüten; cj fe^r feiten. _ * A. labialis^) K. 9J?itteIleib unb ©d^ienenbürfte braungelb behaart; Hinterleib bi(^t ^unftirt, !urj braungetb behaart, mit 3 fdjmalen, raeiBftc^en SBinben, bon benen bie 2 erften ober aße 3 unterbrod^en finb; Snbfranfe braun; beim $ Äo))f« fc^itb unb glerfen baneben ^etlgelb, oft ins ^föt^üc^e ober 3Seißüd^e; am (Snbe beg fünften iBauc^ringeS trägt ba§ (5* eine Wxlit gotbgelber ^raufen; !Bänge 10 — 13 ™™. 3m grü^üng auf Älee, cj a\x6) auf n^ilben Doofen unb 3aunrüben. t«. Halietiis'^ Latr. (Hylaeus'^ Fabr.). «ijmttlbicnc (§. 935, 12.) i^ü^ter na^e beifammen; Sip^entafter cingeftaltig ; Äiefertafter Ggüeberig; S3e« Paarung be« ^örperS fparfamer unb !ürjer al« bei Andrena; Sammela^parat tt)ie bei A.ndrena, nur ft^t bie HüftlodEe nid^t am ©d^enfelring, fonbern an ber SBurjel beg @(^enfe(8; Äo))ffc^iIb be« d' meifteng om ©nbranbe gelbüc^ ober treißlic^, fonft ft^marj; Hinterkib beg ^ fel^r f(^mal, lang, oft hinten ertt)eitert. Ueber 130 fij^tuer p unterf(^eibenbe ^rten au§ allen Srbt^eilen, in Seutfd^Ianb über 50, 3m grü^Iing fliegen nur Q; bie leidster unterfd^eibbaren cj erfd^einen erft im Sommer. Sie bauen in ä^nlid^er SBeife i»ie bie borige ©attung in bie (grbe, hjä^Ien baju aber gern feften Sobcn, voie bie guf^fabe ber £'anbftra§en, feft getretene @arten)?fabe, g^uß^fabe in äBälbern unb an SDSalbfäumen; oft finbet man eine 9!J?enge Sf^efter neben einanber. * H. arbustörumV III. (sexcinctus '> Fabr.^. ©d^roarj; Hinterleib mit 4 (beim d* 6) gleich breiten, gelblid^en Sinben, mit Slugna^me beg 3?orberenbeg fein unb fe^r bic^t punftirt; ÜJiittelleib fet)r bic^t punftirt; Äopffc^ilb beg 9 wenig ober gar ni(^t berlängert; (5* mit faft linienförmigem Hinterleibe unb l^olbmonb« förmig gebogenem güt)lergliebe; ?önge 13—15™™. 3m Sommer auf Xifteln fe^r Jäuftg. H.^randis"'^ 111. (quadristrigätus "-^ Latr.). ©c^roar;^; Hinterleib mit 4 in ber ÜRtttc öerfc^mölerten, meißen 53inben, anwerft fein, ober nicf)t fef)r bid)t punftirt; Äopffd^ilb beg 9 tt)enig ober gar nic^t üerlängert; (S mit nac^ hinten febr er* jDcitertem Hintcrieibe unb gerabem p^Ierenbgliebe; ?änge 13—15™™. siemlic^ feiten; auf Origänum vulgare. * H. quadricinctus V Fabr. @d^tt)arj; äl^itteHeib bunMbraungetb ober graulid^ ober ttiei^Urf) behaart; Hinterleib mit 4 breiten, meinen S3inben, äu^erft bic^t punftirt; Hinterbeine oft bunfelrot^braun unb mit blaBbraungelber 53e^aarung; 1) Rosa anofc. 2) auf SBiefen lebenb. 3) afc^farbcn. 4) belleibet, gefc^mücft. 5) lablum iipjßt. 6) Slbleitung unbelannt. 7) 6Xai05 im gßalbe lebenb. 8) arbüstum S3aumgartcn. 9) 6 mal gegürtet, 10) gro§. 11) mit 4 Streifen; striga Strich, Streifen. 12) 4 gürtelig. IL Hymenoptöra. ^autflügtcr. 221 d* mit fe^r tierlängertem Äo^ffd)i(bc unb unten braungcfbcngü^Icrn; ?ängc 8 bi« §. 936. 11 ™™. ^äufi^; Q im ^rüfiling auf 5Mee, 8ö»cnja^n, ^a^nenfut, Ö" f»>äter auf Scabiösa, Senecio jacobaea unb Solidago. 13. Colletes '> Latr. (©eibcnbieite (§. 935, 13.). ptjter furj, no^c bei* fammen; ?ippenta[ter eingeftalttg ; Äiefertaftcr Bgtieberig; ipinterleib au bcr SBur^et gerate abgeftu^t, annät)ernb fegelförmig; ©ammela^porot wie bei Halictus. 30 Sitten alt« aüen (Srbt^eilen mit a^ufna^me 'äuftraUen«, 8 fceutfc^c. iVliegcn im Sommer auf Tanacetum vulgare unb Achillea millefollum, bie rj' anü) auf Seduin. Stauen in a)iauer= unb ßrblöc^er bünnfiäutiae, feibcnartige, »aljenförmtge Seilen, n?cltftc ju 3—20 ein Bcrijontalliegenbe«, cvIinbrifd^jeS ÜJeft bilben; bie Söanb bcr ^^ütn befielt au8fd^lie§H^ aud einer tH>n ben Sicnen aufgebrochenen, erhärteten glüfftsTeit. * C. Jod 16718 'J Latr. ©d^raarj; Äopf unb ©eine rot^braun behaart; Hinterleib mit je einer breiten, broun^elben, ontiegenben ^aarbinbe om ^interranbe be« erften bi§ fünften ^tingeg, tm frifc^en 3u[tanbe glanjIoS; ?ängi: 7,5— 9 n>™. §äufig. * C. cuniculariaV L. (hirta'> Lep.). (gdjwarj; ^interleib obne anliegenbc ^aarbinbcn, bie 9?änber ber S^tinge mit abfte^enben, weißlichen (^raufen befe^t, im übrigen ber gan^je Hinterleib reid^Iid^ mit langen, abfte^enben, braungelben ober graulichen paaren bebecft; ?änge 10— 12 mm. ^äuftg im jrü^iing; f(^cn im «vnt auf SBeibenfä^d^en. TIM. Sithevoaiwn') (§. 935, vii.). 14. SpliecödesV Latr. (DichröaV lU.). öttifclbiettC (©rabttjcfpen- biene) (§. 935,14.). Äopf linfenf örmig ; ^üf)Ier bc8 9 futj, gebrochen, be« d" fo lang tüie ber ÜJiittetteib, nic^t gebrocf)en; ^efertafter Gglieberig; Obcrüefer lang, fc^mal, beim 9 G^ja^nt; ©nbranb be« Äopffc^ilbe« nie lueipüc^ ober gelblic^ ge* färbt; ®efammtau8fe^en ä^nü^ wie bei Halictus unb Andrena 28 3lrten in <£übeurc^a, Stfrifa unb Slmerila, barunter 2 beutf(!^e. Sinb ni(fit,_njie man früher glaubte, (Sd^maro^er toon Andrena unb Halictus, fon= bern bauen felbft in ber örbc 3eüen. * Sph.qibhus'')l^. {%\%.20'6.). @d}roarj, graulid^ behaart; Hinterleib rot^, am (Snbe jc^warj; ®eftcf)t be« ^ mei^ behaart; ®(^eite( unb 9^üc!en be« gJiitteUeibe« jer» ftreut unb jiemlid) tief punftirt; Hinter» rüden runjelig; ^änge 9 "»m. ©emein: bitbet mehrere a)ara|itifc^ ; nifUn im aWarfe bürrer ^flanjenftämmt^en, namentlich »rcmbeerftämmen, aber aucl> m 3JJ au er lockern; n»egcn gegen (Snbe beö grü^lmg« unb im €cmmer. , . <■• v * Pr. cowmüins''^ Ny\. @d)iüarj; erfter Hinter(eib«rtng ]t\)X gtatt unb glanacnb; p^terfd)aft fc^marj; güfilergeiBel unten in« 9?ot^braune jie^enb; ©efi^t be« 9 mit großem, 3edigen 7)xtü07); »cfpenartig. 7) Ofypoo; jweifarbig. 8) burftig, ^i>cferig. 9) Prosopi8 = ä^nli(^e. 10) rpoou)T:t« unb 7rp6o(Ju7töv ©efic^t, ^'erfon, 3«a§fe. 11) 'jXalo; im äöalbe Icbcnb. 12) gemein. 222 Sootogi^ ober ^oturgefd^td^te be8 2§ierretc^ö. 936. (^ 4—5"^™, be§ 9 5™™- ©emein; auf2)ifteln unb bieten anberenSIüten, fe^r puftg an alten ^foften; auegesetc^^net burc^ einen eigent^ximlic^en aromatifc^en ®erud^. * Prosöpis variegata') Fabr. Si^marj; beim Q. ift ber erfte unb j tu ette hinter* Iei6§ring rot^, beim c? nur ber dnbvanb be§ erften; bte ^Ränber ber ^interleibSringe beim d^ raeiB gefranft; gü^Ierfc^oft be§ d^ erttjeitert, faft Secfig, nad^ außen mit einem großen, Secfigen glecf; ®eftd)t De8 d tüeiß; ®tf)ilbc^en be§ d ieberfeit« mit einem weißlichen glecfc^en; ^ange 5— 6,5 mm. g ^^^pg^ o^ ,-e^^ |ettg„. jg, fonberg auf Daucus carota. MX. ]9MegacMilntM') (§. 935, ix.). 16. MegacliileV Latr. Slottl'(|ttcibcr, ^aUesicrbiene (§. 935, le.). Äo^f fel^r breit; gü^Ier be§ 9 ^"^^3^ f^^i-'f gebrod^en, be§ d etwa^ länger, n?enig ober gar nid^t gebrochen; erfteS ®üeb ber iH|3penta[ter nur fe^r ttienig Heiner al8 bo« jttjeitc; S^abialseöe am (Snbe fd^mal abgerunbet; Hinterleib be§ 9 ii^eift fi ':,,.„, ,.;», €emmer'; fliegt gern auf Labiaten; niftet auc^ in^gc^neden^äufan.* ^^' '^'"^''"^ ""*^ iO. Antliitliuiii'^ Fabr. Söottbicue (§. 935, 19.). Cberfiefcr 5-, beim d^ oft mir Sjä^nig; mefertafter IgUcberig; ^obtaljeüen am (5nbc febr Der- frfimälcrt, obgerunbet; ^interieib be§ 9 metft breit, furj, nad) binten febr Der- f Jmälert, bc8 d^ meift fc^möler; d' größer q(3 9. ueber 100 «rtcn in aücn (Srt. theilen mit Sluöna^me Sluftralien«, etnja 10 fceutfci^e. ging ftoüiüeife, fef;r fd^neü; bie cf fd^weben oft an einer Steüe irie Sc^tt)eb= fliegen. «Sie bauen if;re otoalen ^z\itix au8 abgefc^abter ^flanjeniPcUe in (Srb= ober Saum= Ic^er, auä) in SfJauerfpalten. * A. manicaium^^ L. (gig. 205.). ©c^iüarj; lueiß behaart; Hinterleib mit gdben ^inben ober ^tedfcn in fe^r öer= jdjiebener SBeife gejeic^net; ©ejtt^t unter* i)alb ber gü^Ier gelb, oben mit einem fd^ttjori^en, 3fpi^igen (beim (^ 2—4* fpi^igen) ^fecf; jtebenter §inter(eib8ring beS (5" tief au«gefcl)nitten unb mit 3, f cc^fter mit 2 3ä?ncn ; ^änge 9—13 mm. UeberaU pufig im (Sommer, befonberg auf Betonica officinalis unb Ballota nigra, fliegt mit ftarfem, ^eQen ®efumm öon 33lume ^iu Slume. * A. punctätum"^ Latr. @d^tt)arj; Hinterleib mit 4 ^aor gelbroeißcr leiten» flecfen; ©ammet^aore mcißlid^; 33ega^nung ber beiben legten Hinterleiberingc be8 d trie bei ber üorigen Slrt; ^änge 8— 9 mm. ^^^^^. pj^gt mit ßeüem@efumme be= fonberö auf Cichorium intybus unb Lotus corniculatus. «O. Clielostöma'^ Latr. 8rlÖCCreubifnc f§ 935,20.). gübler be8 9 fe^r furj, [tarf gebrod^en, be8 c? fo lang mic ber iWittelleib, menig gebrodicn; Cberfiefer be§ 9 ^^ ^^c 2jä^nig unb fo meit oom Äopfe abfte^enb, boß 3tt)ifrf|en i^ren ftd) frenjenben ©pi^en unb bem Äopfranbe ein freier 9faum bleibt; beim d' ftnb ^'opf unb Oberfiefer Reiner unb le^jtere weniger öorrogenb. 8 arten in Europa unb ?lorbamerifa. 3n 2)eutf<^lanb nur bie folgenbe: * Ch. maxiUösiim"^ L. ©d^marj, bünn graube^aait; Hinterleib^rtnge hinten lüeißgefronft; 9 i^tt ct"em na^ Dom öorrogenben 53Iättd)en am Äopffijilbe; fiebenter HinterteibSring be§ d"' "tit 2 abgeftu^ten i^ä^nen; ?änge 9— 11mm. Bicmlid^ feiten, finbet fic^ j. 93. auf Ranuncülus repens; niftet in alten i^often unb hellen iStengetn, inbem fie eine 9itö^re bo^rt, welche fie burc^ «S^eibewänbe aui§* l'e^m ober Sanfc in Seilen tf;eilt. .Y. JPsiihyrtnaV (§. 935, x.). «1. Psitliy r IIS '^ Lep. (Apäthus'^ Newm.). Äftcr^ummcl, «j^maroijcrs Rummel (§. 935, 21.). 33on Borabus BefonberS abweic^enb burc^ baS gejjlm bcr ^irbeiter, h(x^ gelten beS ©ammelapparote«, ben türjeren Äopf be« d^, ba8 nac^ unten ge!rümmte HinterleibSenbe be8 9- 9 bebeutenb gröfjer al8 \ia^ 'J- ö teutfc^e, 2 norbamerifanifd^e unb 1 braftlianifc^eart; f(^maro^en bei fummeln; fliegen f<^cn im lyrü^ling um^er unb befuc^en bcfcnbcrS ?abiatcn unb ÜDifleln. * Ps. rupestris'V Fabr. (gd)raarj; HinterleibSenbe braunrot^; ^^lügel be8 9 fd)it)ar3braun, be§ d' gta«bett mit etma« getrübtem 5Hanbe: l^änge beö d* 12 biö 14 mm^ beö 9 22— 26 mm. ^äufig; ähnelt ber Stcinbummel, bei ber ftc tt?aM(^einIi(^ audS) f4>maro^t; Q fliegt fc^on im 2lpril in ©arten unb Sßälbern über ber Grbc mit ic^r bumpfem @efumme; ö' im «Sommer unb §erbft auf !£ifteln. 1) ©olbfarbig. 2) av&o; 33lume. 3) mit langen «ermeln üerfc^en. 4) punftirt 5) X"'')^ Alane, «JTÖfxa gojunb. 6) mit großen liefern. 7; Psithj^rus^ä^nlic^e. 8) «^iHup^C ffflflernb, jtoitf^ernb. 9) ir.axHfi teibenfc^afteio«, gelaffcn, ml^ig. 10) auf Reifen lebcnb. 224 Zoologie ober Statur gefd^ic^tc beS S^tcrreic^g. §. 936. X:M. meleeilt/ta) (§. 935, xi.). ««. melccta Latr. XrauerbicttC (§. 935, 22.). P^ter bei d' unb 9 ungefähr gteic^ lang; Cberfiefer fdjmal, Ijä^nig; erfteg ®lteb ber ?tp|3entafter 3— 4mal fo lang me bog jraeite; ^tefertafter 5— 6güeberig; ^o^fic^ilb [tar! öor« fpringenb; S^abiatjellc oüal; Körper gebrungen; pmterleib furj fegeiförmig. 14 be= fonberS Sübeuro^a augebörenfce Slrten, 2 fceutfc^e; fie fc^maro^en bei Antliophöra unb Megachile. * M. luc.tuosa*> Scop. (punctata'^ Fabr.). ©lönjenb fc^ttJorj; SJJittelleib grauIic^iDci^, in ber Wiiit fc^tüorj be^aort; Hinterleib auf ben «Seiten beS 3tt)eiten bis üierten (beim (^ be§ jroeiten bi§ fünften) ^ftnge§ mit einer 9?ei^e fd^neewei^er, 4etfiger öoarflecfen; ?änge 10— 13™™. ■S'äufig, im Jrü^Iing, befonberg an 2Balb= ränbern, 2)ämmen unb ütainen, too ftc über ber (£rbe hinfliegt unb bei Anthophöra fd^maroit; c? ief>t fetten. «3. Cpocisa-^ Jur. gfterfcnötcne (§. 935,23.). S)er uorigen (Gattung fel^r äl^nUc^; erfteS ®Iieb ber ^ippentafter ettra 2 mal fo tong ttiie ba§ streite; ^iefertofter 3güeberig; iBel^aarung be§ SJlittelleibeS !ürjer al8 bei Melecta. 9 Sitten au^ aüen Söeltt^eiten mit ^u^na^me Stmerifaö; bie einjige beutfc^e ift: * Cr. scutelläris'^ Fabr. (histrionica '^ Fabr.). 2:ief fdjroars; TOtetteib mit n)ei§en ^aarflecfen; ed^ilbi^en meiß gefranft; ^interleib jeberfeits mit je einem breiten, fc^neemeiBen ^aarfled auf bem erften big fünften 9iinge; $?änge 9 big 12™™. (gelten, im Sommer, an 9Kauern; fc^maro^t ira-^rfd^einlic^ bei Osmla, bietteid^t auc^ bei Anthophöra. «4. Epedliis Latr. ^U^Utnt (§. 935,24.). p^ter bei (^ unb 9 fo lang n^ie ber SJütteUeib; ®c^ilb(^en öorragenb, mit 2 ködern in ber SDlitte unb jeberfeitg einem furzen, f^iljen, breiten, etrtja« nac^ außen gerichteten ßatfn; Äör^er oebrungen; Hinterleib ftnm^f fegeiförmig. 14 sirten, befonber« auö mn^lanb unb mmerita, in ©eutfc^Ianb nur bie folgenbe: * E. variegätus''> L. ©d^warj, glanjIoS, mit ttieißen Rieden unb ©treifen fe§r furjer, anliegenber ^daxt] S3eine roftrotl^; @(^ilb(^en beim 9 ^it 2 braunrot^en Höcfern; ^Öngc 7 — 8™™. 3iemlic^ häufig; im ©ommer unb §erbfi auf Senecio jaco- baea unb erucifolius ; fc^maro^t bei Colletes. «5. IWoitiäda'^ Fabr. äße||lCttfitCttC, Si^murfbicitc (§. 935, 25.). gü^Ier bei d" unb 9 lönger als ber 9i)?itteIIeib ; ^efertafter 6glieberig; ©d^ilb-^ $en 2^öcferig; Hinterleib oüal ober lanzettförmig; (Sefammtaugfe^en mefpenartig ; d nnb 9 in i^örbung unb ße^^ung meift öerfc^ieben. 88 airten aus aüen (ärb= t^eilen mit SluSna^me 21uftralien§ ; befonberö artenreich ift^ (gübeuro^a; in 3)eutfd^Ianb Icmmen etwa 25 bor. Sie ft^maro^en borpgenjeife bei Andrena = 2lrten. * N. ruficörnis'^ L. äRittetleib rot^braun geflecft unb geftric^elt; Hinterleib bröunlid^ mit gelber 3fi^n"ng, meiere aug 2 großen, eiförmigen Cuerfteden auf bem jraeiten, 2 fd^malen Ouerflecfen auf bem britten, einer S3inbe auf bem üierten unb einem großen ^^tecf auf bem fünften Hinterleibgringe befte^t; p^Ierfd^aft bräunlid^; $?änge 8—10™™. häufig; im Sommer auf Senecio jacobaea unb eruci- folius unb auf Tanacetum vulgare. * N. flava '") Pz. 3)?itteIIeib ä^nlid) tüte bei ber üorigen 5lrt; Hinte^^^^ücfen jutt)eilen gelb geflecft; Hinterleib bröun= Üd^ mit fc^tt^arjer SSurj^el unb gelben, oft fd^ttjarj geranbeten S3inben auf bem jtt>eitcn big fünften Hinterleibgringe, erfte 53inbe oft in ber SD^itte unter= brocken; 33auc^feite beg Hinterleibeg Tot^ mit 2 (9) ober 4 (d) gelben 1) Melecta = ä^nlit^e. 2) trauerbott. 3) >unrtirt. 4) bon xpox(; Wolliger ^lod en. 5) am@t^ilb(^en (scutellum) auögeseic^net. 6) Wstrio (g^aufpieler. 7) bunt. 8) vo.ads SSic]^^erbentbeibenb,um^erfc^hjeifenb. 9) mit Tot^braunen ^ü^Iern. 10) gelb. g-ig. 206. Xomäda succmcta; 2/[. IL Hymenoptgra. ^autflügler. 225 53inben unb gelben (Snbfteden: gü^Ier bröunlic^, oben metfi gelb gcflecft; ^önge 9_10mm. §äuftg; bie ö» befonfcerö im i^rübja^r auf StaAcIbecrblüten unb SBeiben* fä§(6en; ijt tf>ai)x\ä}nmh(i} eine S3arietät ber f crimen 2lrt. * N. succlncta '> Pz. (gig 206.)- S^ütteücib fc^njor^ mit 2 gelben gteden auf bem §interrü(fen; Hinterleib fd)raarj mit 5 gelben 53inben; Schienen gelb ober ^ettroftrot^, gelb geflecft ; gaigeljc^iippd)en rein gelb; ?änge 9— 10 »°™. 3m iyriibUna pufig an ©racramcn, »o fte niebrig über bie (grbc ^inpiegt, bann ouf 8ta<)8», SÖeiben» unb @tac^elbeerblüten. «e. PhllereiiiusV Latr. ernftcblcraicitc (§. 935,26.). gü^ler Wrjcr a(« ber Äo|3fr feulenförmig, auc^ beim c? «uv 12güeberig; Oberlippe long, üorn tierfc^mälert nnb obgerunbet; ^iefertafter 2gUeberig; ^obidjcüc mit fleinem, bunften Stn^ange; Hinterleib breit, furj, foft !o^{. i ssrt in 3)eut|(^lanb, 2 in iHu§» Kant, 1 in 3llbanien, 2 in Diortafrila. * Ph. punctätus'') Fabr. (kirbyänus Latr.). @d)tt)Qrj; Hinterleib !urj, feget* förmig, braunrot^, an ben (Seiten f(J)iDarj unb mit 2 9?eifen meiner ^lecft^en; S3eine fci^raar^; ?önge 6^»™. ©elten, im ®pät)ommer, auf BaUöta. XMM, Sieiina' (§. 935, xii.). «». Stell« '> Pz. ^üftetüicttc (§. 935, 27.). i^ü^Ier bei cj' unb Q tuenig länger al6 ber topf; Cberüefer 3^ät)nig; tiefertafter 2glieberig; gmeite Subitaljette etmaS größer ol8 bie erfte; ^^lügel oft fe^r buu!el; Hinterleib breit, faft maljenförmig, hinten auc^ beim 9 nad) unten gerichtet. 9 Slrten in Suro^a (6), 9knbamerifa unb C)ft= inbien. ^axht fc^warj. ©c^maro^en bei Mega- chile unb Osmia. * St. aterrtma'^ Latr. (gig. 207.). Hinterleib obne iuei^lic^e ®eitenflecfen; bie 9fönber ber 5Riuge breit bla^bräunlid^gelb ober ujei^lid) gefäumt; glügel ftarf ge« trübt; ?änge7,5— 9™m Sänfig, im Sommer, befcnber§ auf Xiftefn unb Scabiösa arvensis, auc^ an alten SCRauern. «8. Coelldxysv Latr. ÄCftClÖicnc (§. 935, 2s.). tiefertafter 3glicbcrig; beibe (Subita! Jetten jiemlid^ gleich; ^lügel getrübt; Hinterleib be« Q beim (saugen nad^ oben gerichtet unb nad) oben ftec^enb, Hmte^^cib be« d* hinten abgeftu^t unb in mehrere 2)orneu enbigenb. 50 febr fc^mer ju unterfe^eibenbe 9lrten aue aüen örb- t6ei(en mit '^u«inabme Stuftralien«, barunter etwa 25 beutfd)C. Sie fliegen im Sommer, be= fonber§ auf Scabiösa arvensis, Rubus, Origänum, auc^ an aWauern, unb fc^maro^en bei Anthophöra- unb Megachile - Slrten. * C. punctäta^^ Lep. ^ unb $ finb öon ben übrigen Slrten aufigcjcirfjnet burc^meiße, 3e(fige®eitenfle(fen auf bemHintcrIeibSrüden; (g(^ienenfporen fd^marj, mitunter mit braunrot^er 3nnenfeite; ?änge be« d 11'""% beS 9 13,5»"". 9H(^t häufig. * C.conicaV L. ^^eiuer punftirt al« bie übrigen Slrten ; Hinterleib mit 4 lüeißen in ber Wxttt üerf(^ malerten Haai^&inben unb öorn jeberfeit« einem tpeitlen, 3 cdigen glecfc^en; (Sc^ienenfporen fc^warj; ^änge 9—11™™. 3iemli(^ ^äupg. IB. Kapieiitia '^. 'Slanbtveipen (§. 934, i.b.). Grfte« guß- glieb ber Hinterbeine me^r ober lueniger iraljig, meber auffättig breitgebrürft, noc^ auffättig behaart, 2. 5. Vespitlae" (Diploptera "0. ^eipen, Tfaiteni i0eipen, ^apiettveipen (§. 934,2.). P^ler meift bcutlic^ gebrochen, 1) Umgürtet. 2) cpiX^pirjfxo? bie Sinfamfeit liebenb. 3) <)unftirt. 4) Stelis*ä^nti(be. 5) oteXU eine S(^maro^eren jer|aßen. 3)ie einen leben gef eilig, bie anberen einfam; im erfteren ^aiit finb au§er ben c? unb Q auä^ 31rbeiter öor^anben, im Ichteren nur d"' uni' Q- Sei ben gefeüig tebenben bauen bie Q unb Slrbeiter auö jernagten 5ßf(anäent^ eilen, njel(^e fie mit i^rem fiebrigen (gpeici^el ju einer Ipfcf))}a^ier= ä^nlic^en SD^affe »erarbeiten, S^efter, in tceli^^en bie einzelnen für bie ^^ufna^me ;tnb (Snt= itiicflung je eine« Sie§ beftimmten, ßedigen S^ilm ju einer ober mehreren äöaben mit ein= anber bereinigt finb. ^äufig finb bie 9'iefter äu§erli(^ bon einer gemeinfamen §üüe umgeben, tpet^e bei frei aufgebangten 9^eftern nur eine untere Ceffnung (^lugloc^), bei' unterirbifd^en 5Reftern (j. 33. berVespa vulgaris) aber ju^ei entgegengefeßteCeffnungen befißt. 2)ie ®röf!e, ^crm unb 2lrt ber Sefeftigung bee ?{efte§ ift bei ben etnjetnen 2lrten öerfc^ieben. 3;ie23aben ftnb me;^r ober it>eniger ^orijontal ober fd^ief gefteüt unb tragen nur an i^rer unteren Seite 3eüen, bereu Deffnungen alfo ftetS na^ unten gerichtet finb. 3m §erbft fterben bie cj unb Strbeiter ab unb bie befruchteten Q »^erbringen ben SBinter in S^erftecfen (unter Steinen, Woo^, unter ber Srbe u. f.n?.), um bann im ?5^rü^Iing ben Sau eine« neuen 5Reftes 5U beginnen; im Saufe beö ?^rü^Iing§ unb Sommer? erjeugt baö Q nur 2(rbeiter, tt>el(^e fic^ am SSeiterbau be«i ilfiefteö betfieiligen. 2tuc^ fönnen bie Strbeiter o^ne befruchtet ju fein, alfo auf ^artf^eno- genetifcben Söege, neue 3nbi»ibuen erzeugen. 2; i e cT treten erft im S^ätfommer auf unb begatten ftc^ ^oc^ in ber ?uft mit ben jur felben S^xt entftanbenen Q. 2)ie fic^ enticicfelnben Sar»en teerben i^on ben Q unb Arbeitern gefüttert; toor ber S3er)>u)?^ung t>erfd^IieBen fie i^re ^züz burd^ ein jarteö ©efpinnft, toelc^eg öon bem au§fc$Iü)nenben 3nfeft burc^broc^en wirb. — Sie einfam (ebenben gleichen in i^rer Seben^rceife ben ©rabtüefpen (§. 938.); bie Q bauen für jebeS ßi eine ctjHnbrifc^e, feltener !ugelige S^üt unb beuu^en baju meiftens lehmige örbe ober Sanb; in bie 3.^1^2" trägt ba§ Q Snfeften, ^nfeftenlarüen unb S:pinnen ein, tceld^e e§ »or^er burc^ einen Stid^ geläbmt ^at, bamit biefelben ber ftd^ entnjirfeinben Sartoe ai^ 9^a^run0 bienen. — 2)ie 9^a^rung ber SBefpen beftef)t auö ^ßflanjenfaften, fußen j^rüc^ten, 3uc!er, §ontg, bem fü§en Safte, ben bie SBIattläufe abfcnbern, aus anberen Snfetten, Snfeften* lartjen. Spinnen, felbft aud^ au« bem ro^en gleifc^e tobter äöirbelt^iere. — Stimme unb Stimmcrgane ä^nlic^ toie bex ben SSienen. Ueberfti^t ber totdjtigftcn (Gattungen ber Vespiclae. fcy, Q unb Slrbeiter; gefeüig lebenb, ^a:pierartige D^efter bauenb ; Cberfiefer breit; 3u"Se !urj, breit; SafiS ber erften Subitaljeüe merflid^ länger, alö bie ber beiben folgenben 5U=^ fammen; 5DJittelf^ienen mit 2 (Snb= froren; ^uplauen einfach, ofine 3fl^n* 1. Sociales, ^«i)icrnje|>en; SRur o* unb Q; einfam lebenb; bauen au§ ?e^m oberSanbeinsefneSeEen; Cberüefer meift fd^mal unb lang; Bunge jiem= li(^ lang unb fd^mal; SSafi« ber erften (5ubital= icüe fo lang tt>ie bie ber' beiben folgenben jufam=^ men; 9JIittelfd^ienen nur mit einem enbf^jorn; g^u§= flauen unten mit einem 3a^n: IL Solitariae, ge^mwtHien; crfter 9ling be§ Hinterleiber trid^ter= förmig, fd^imäler aU ber stoeite; erfter Üling beg Sinterleibe« glodfen^ förmig, nur n>enig fd^mäler al§ ber jJceite; |>interleib fegeiförmig ; JloVn'ft^ilfc oben unb unten bogenförmig auSgeranbet; £)berliefer am öube merflic^ breiter al§ an ber 23afiö; f^^üf^ler be§ c? am Snbe nid^t eingefrümmt 1) Vespa. Hinterleib eiförmig; ^o^^ffd^ilb am Unterranbe in ber SDIitte njinfelig borgejogen, oben faft gerabe abgc« ftu^t; Cberfiefer öorn nid^t er= ireitert; gü^ler beg cj mit ^afen= förmig gefrümmtem Snbe 2) PoUstes. britter üiing beg Sinterleibeö beut=: lid^ toom jweiteri abgefegt; 33ruft faft fugelig; äußerer Seitenranb ber ä^eiten Subitaljelle merflid^ länger al8 ber innere; le^te? ?yüf;lerglieb be? cJ berbünnt, ^afen= förmig 3) Eumenes. britter IRing beö Hinterleibes nic^t abgefegt; ©ruft längö=obal; äußerer unb innerer Seitenranb ber jujeiten Subitahette ungefäl^r glei(|; bie beiben legten gü^ler* alieber be§ cj^ berfc^mälert unb pafenförmig umgebogen 4) Discoelius. Hinterrüden an ben Seiten abge= ' runbet, o^ne 9ianb unb SdEc; Si^p^entafter länger als bie BunS^; gü^ler beö c? an ber S^ilje f)5iralig geroüt 6) Pterochllus. Hinterrüden geranbet unb an ben Seiten meiftenS mit einer bor= fpringenben ©dte; ?i)))jentafter fürjer ale bie Bunge; am »^übler be§ c5' finb bie 2 legten ©lieber fe^r fur5 unb umgebogen 5) Odymrus. II. Hymenoptgra. ^autpglcr. 227 JT. Socifites'), ^apiettt>cipe\u 1. Vespa'^ L. ^tt)Jicrtticf)Jf. ^interrüdfen fcnfrct^t abgeftu^t; .^opffc^ilb oben ben gü^lertrurjeln genähert, ungefähr 40 jum J^eir ft^wierig ju unterfAeitcntc girten in ber Mten 2BeIt unb in 9?orbamerifa, baöon « in 3:;cuti(^lanb. €ic bauen umbaute 9Ieftcr, njeld^e in ber Olegel mehrere Söaben umfc^Iiefeen, bic tmä) fäulenartiae i^feilet mit einanbcr tjerbunben finb. ^ V. crabro^> L. §orntffc. ©rimbfarbe braun bis braunrot^, mit braun» gelben Betc^nungen am §tnterteibe unb Äopfe; gtügel ftarf gelb getrübt; Väuge ber (^ 24 «i™, ber 9 30 m™ ber 5trbeiter 22™m. c^roßter beutic^er §autnügict ; in eurc)>ci überaü l^äuftg; niftet in ^c^Ie Säume, in ÜJJauerlöc^er, feltcner unter bie ^rbe, unter ba§ SBatfennjerf wenig befud^ter ©ebäube, in toerlaffene 3?ienenförbe. Xn% 9Jeft ift faft eimergrep unb enthält oft fünf ober nc^ me^r berbe SSaben; e« ift, befonber«« an ber öüUe, auö grobem, brühigem 9)laterial gearbeitet unb balb f^eüer, balb bunffer bräuntit^. ^ecft ben Saft ber ©äume, namentti(^ alter (gid^en unb ber Obftbäume, ferner ben Saft ber :ölatts laufe, greift auc^ mit ia^ierartig, citronenförmig, biß 20 cm lang; finbet fic^ auf ben mit bemfüpen Safte ber Slattläufe bebedten Stättern ber Obftbäume, ferner auf Slüten unb aud^ am füfien Cbfte. ^ V. germamcaV Fabr. 2)eutfd^e Sßef^e. ©runbfarbe fc^warj mit gelben 3eid)nungen an Äo^f, 3)^ittel* unb Hinterleib; Hinterleib öor^errfd^cnb gelb; SBurjet be8 Oberfiefer« ben unteren Slugenranb faft erreic^enb; ^ü^lerf^aft unten fc^roarj, nur feiten an ber d^er; fliegt befonber« auf Slüten unb ©raeplä^en umf;er; rcirb ebenfc wie bie folgenbe, oft bamit öerroec^felte, beut 9)Jenfcben burd^ ibre 3ubringlid^feit unb 9lafc^^aftigfeit (an Cbft, Trauben u. f. n.\) läftig unb fdjäblic^. ' V. vulgaris") L. ® emeine SÖefpe. Unterfc^eibet fic^ üon ber ä^nlic^en üorigen 21rt baburd^, \i(x^ baS topffrf)ilb einen unten erweiterten, fc^roarjen l*äng8ftreifen auf gelbem ©riinbe trägt unb ber gelbe, Wintere 2Iugenranb üon einem fc^marjen gletf imterbrodjen ift, ferner trägt ber Ütüdent^cil beS erften HtnterlcibSriuge« oorn eine fd)male, in furje ©den au«gcjogene, fc^marje S3inbe; ^änge ber o' 17 m™, ber 9 19 mm, ber 5trbeiter 13 ™™. ©emein; ftimmt in ber 8eben8ttjeife mit ber »crigcn überein. Xa« $Reft befielt meiften« au« brüd^igem SOlaterial l^on getbli^er ober bräunlicher Jarbe. «. Polisfes'^ Fabr. gclbtocf^c Htnterrücfen fc^räg abfaßenb; Äopf» fc^itb oben meit Don ben gü^lermurjeln entfernt. 3af)lrei(^e girten au« aUen (Srb= tbeilen; in 3)eutfd^tanb nur 2 2lrten. 3^ie 5Refter befielen au^ einer einzigen burc^ einen Stiel befeftigten, gerccf^nli^ fc^ief geftettten 2Babe o^ne äußere Um^üüung. •^ P. gallica'> (L.) Fabr. (gig. 208 u. 209.). @d^marj mit gelben ^t\on Polistes galllca. 1) ©efeUig lebenbc. 2) 2Bef^)e. 3) §orniffc. 4) medlus in ber ?Wittc fte^cnb. 5) bcutf«^. 6) genjöf;nlid^. 7) TioKvs-zifi, erbauet einer Stafct. 8) gaUift^, ftanjöftf*. 15* 228 Boo'foö^^ ^^^^ 9^Qturgefc^id^tc bcg Z^invtiä)^. nungcn; gü^ter nur oben auf bem @c^afte unb oben ouf bem erftcn big britten ®etBc(giiebe {djwav^, fonft on ber ®eißet ^eßbroungelb, am ©d^ofte gelb; ?änge ber d 13 ™™, ber 9 14 ^m^ ^er 2lrbeiter 11 »«»^ ©e^r häufig auf siüten, be-- fonber« auf Fabr. Srfte ©igcoibat^elle am @nbe jugefpi^t; OberKefer fe^r lang unb [einmal, fa[t Serfig, unbeutüd^ geja^nt; oorberer ^öruftring feitlic^ ntd^t ja^nartig üorfpringenb. so n>eit öerbreitete 2trten, baöon nur eine in S^eutfc^Ianb. * E. pomiförmisV Fabr. ^tllenit)ef|)e. ^^djXüaxy, Äopfjc^tlb, SBorberranb unb mehrere ^(erfen beg 9[)HtteI(eibeö , ^interranb atter ^tnterleibsringe unb 2 üJJtttelftecfe auf ben betben erften §interleibgrtngen golbgetb; S3eine rot^gelb; ^änge 12 — 15™"^. 2?cm 3uti bi§ @e)>tember pufig auf Sliiten; baut an bünne 3tpeige, an f^Ianlen unb üJiauern ein5e(ne, Heine, runbtic^e, gefc^Icffene Se(>mjeIIen mit ^ijcferiger £)berfläd^e. 4. Diseoeliiis Latr. Srfte SDiöcoibalsette om @nbe gerabe abgeftu^t; Oberüefer ni(i)t fe^r lang, tra^je^^förmig, beutlid^ ge^afint; oorberer ^ruftring feit* ftc^ äa^nartig üorfpringenb. Sn 3)eutf(^Ianb fommt nur bie fclgenbe 2trt bor: "* D. zonalis"^ Pz. «Sd^raarj mit fe^r öeränberüc^en, gelben 3etd^nungen; $?önge 12—15 nim. Selten. 5. Oclynerus'^ Latr. ^ip^entafter au§ 4 fd^maten, nid^t befieberten ©liebern gebUbet. ^a^Ireid^e, fd^wer ju unterfc^eibenbe Sorten, barunter befcnber« lne(e curc^jäifd&e, etwa 12 beutfdbe. 2)ie Q bauen raeiftenä mehrere aneinanber gereifte 3eßen in allerlei Sijd^er unb (2i>alten. * 0. pariUum") L. (Släusenb fd^Vüar;^; gelb finb: om (beim (5* meift gonj getben) to)jffd)i(b 2 ©eitenflecfen, ber gü^lerfc^aft unten, mehrere ^lecfen auf bem a)?ittet(eibe, 5—6 §interleib«binben, öon benen bie erfte Dorn quabratifcf) au«- gejc^nitten ift, unb tt)eiln)eife bie ^etne; §interf dientet faft gan^ fc^iüar^; :Oänge 10 — 13 mm (d" 7 — 10 mm). häufig. O. Pf eroeliilus '^ Kl. !?tppenta[ter au6 3 breiten, befieberten ©liebern gebilbet. 3n 2) eutf erlaub 6 STrten. * Pt. spiTiipesV H. Seh. (gd^marj; 9)^itteIIeib nur mit gelbem §at8!ragen; ©d^ilbd^en fdimarj; am ^interleibe 5 gelbe 53inben, öon benen bie jweite fiä) beim 9 über ben iBaud) fortfe^t; 2Jütte(fc^enfeI beg d^ mit 3 Bö^ne"; öon benen ber smette unb britte meift ftum^f fmb; l^änge 9-11 m™. häufig, auf toerfc^iebenen ©tüten, toom 3Jiai bi§ ^uguft. §.938. 3. g. Crabroiiidae"^ (Sphegidae "0- ^tahivefpen (§. 934,3.). gü^ter meift !urj, ungebro(^en ober mit menig öerlöngertem @cf)aft, bei (^ unb 9 gleich lang; ^unftaugen meiftenS oor^anben; gacettenaugen in ber SRcgel oöal; SSorberrücfen feitlic^ bie glügetrourset nic^t erreic^enb; 35orberpge( nic^t faltbar, mit 1—4 (SubitaläeHen (gig. 210.); @c^en!el glatt; ®d)ienen unb PÜe gebomt; Hinterleib geftielt, meift mit 7 beuttid^en fingen; ©iftftac^el o^ne Siber^afen unb beim @tid) nic^t abbrec^enb; feine 5lrbeiter. ?aufen unb fliegen fc^r ft^nell, galten ft(^ gern im fieifjeften ©onnenfd^ein auf. 2^i^n bon §onig unb S8Iüten= ftaub. 2)ic g graben 9tö^ren unb ©änge, meiften§ in beft Scben, feboc^ aud^ in 5)oIs)?fä^te, SÖÄUmjtDeige u. f. h?. unb bauen am Gnbe ber 9tö^re iftre »rutjeüen. 3n jebe Srutjeae »irb nur ein 5i abgelegt, gür bie <5rnäf;rung ber ?art»en tragen bie Q anbere ^nfeften (nament- Itc^ manpcxi, ^aferlartoen, 9iüffelfäfer, »u^reftiben, ©riüen, -öeuft^recfen u. f. n?.), nac^bem fie biefelben burc^ einen ©tid^ in§ 33au($marf gelähmt ^aben, in einer für bie ganje (äntmidflung 1)^ (Sinfam lebenbe. 2) z^it-ivifi njo^I»oüenb. 3) a^jfelförmig. 4) zona ©ürtel. 5) öo-j- VT)poc fd^merj^aft. 6) parles 2öanb. 7) zrepov ^tüget, X^'^Q« ?i^^e- 8) spina 2)orn, pes 5u§. 9) Crabro = ä^nIid^e. 10) Sphex = ä^nti(^e. II. Hymenoptgra. |)autflü9ter. 229 ter ?arüe genugcnbenJWenge m fcic »rutjellen ein unb toerf*Iie§cn al^fcann bie lebtcren: ß Q<^8 in anberen gaüen (5.33. bet Mellinus) bleiben bie »rutjeüen offen unb bic Q tragen bcr ber= ^' anwac^fenben ?art^e tägüc^ frifc^eö gutter ju. Sic einselnen ?lrten geljen mcift auf eine gans beitimmte 2trt bcr SBeute aug. Sic Jamilie ift in mc^r al« 1200 arten übet bie ganje Srbe verbreitet. m- 210. »orberflüacl einer ®tab« »ef^jc (Mellinus Hrvensis); »ergrößert. a Stanbmal; b JRabiu«, 9iabialaber; c ßubitu«, 6u:= bitalaber; d', d", d"- erfle, i»cite, britte Gubitalquer= aber; e', e" erfte, jweitc Si»- ccibalqueraber ober rücfs laufcnbe 3lber; f Si^coibal* aber; g Webiafqucraberj h i" erfte, jioeite >f jeüe mit beut» ^uer; ©c^ilbc^en mit feitlic^en 5)aut= Ii(^cm ^nbange ; l. iä)>^^en, ba^inter ein Sern '..... Hinterleib lang gcftrerft, feulenförmig, bünn geftiett; JRabials jeüe o^ne Sln^ang ; Singen niercnförmig ; eine jrceite Subital» unb Si^coibaljeüe burc^ ganj feine, unauegebilbetc Slbcrn angebeutet B. S3orberflügel mit jnjei Subitalquerabcrn; beibe rüdflaufenbe 2lbern t>or= ^anben; 9labialseae mit Stn^ang; Hinterleib faum geftielt; Äo»>f quer; 2Iugen greß ; Sü^lcr fc^Ianl, gebroCf>en, mit toerbidtem Schafte Ütabialjeüc mit 9ln^ang; erfte Subitat^etle furj unb burtfc eine fcljr blaffe 9lbcr irie gctbcilt; 51ftcr5cUc ber Hinterflügel binter bem Urf^runge ber Subitalaber enbenb C. 9?orber= flügel mit brei Subital* querabern; Hinterleib?' ftiet faum bemerfbar; bie sweite (Subitaljelle nimmt beibe^ rücflaufenbe Slbern auf; 1) Crahro. 2) Oxyb?lus. 3) Trypoxplon. 4) Dinitus. 5) AäSta. (}) Nysamu jÄciter Sau(^ring mdf vorn ober ganj feael= förmig angeft^woUcn; jweite SubitaljcUc 3= 9iabial= erfig, geftielt; H»ntfi^* jeüe ) rüden mit je einem ofinc \ fcitlic^en (gtac^el Sln^ang; jhjciter 33au(^ring nic^t angef4)rcollen; jweite (Subitaljelle ni4»t gc= ftieU;Cberlip^jef(^na= bclartig verlängert ... 1) Bembex. bie jttjeite (Subitaljelle nimmt bie erfte, bie britte bie jiveite rücflaufenbe Slber auf; H»"tcr= leib in bcn®elenfen ftavf cingefc^nürt; jttjctte ^^ ^ . . Subitaljeüc 3 ecfig unb geftielt 8) Cercens. runb nad) hinten angef(^»oflen.... 9) Meinnus. f Hinterleiber unb überatt gleich bünn, ct?linbrif(*, fticl ■[ glatt; S($ienen an bcr Sluficn» Iglicberig f^ntc beftac^elt; Alanen unten l 2 • Hinterleib?» ftielb entließ; '- 2jä^mg a3orberrüdten< &i„terleib«f?ifee 2 glieberig, länger al? ber übrige »ulfticj I ^ Piintcrleib ; bie jroeite (Subitaljcüe nimmt beibe abgef^nürt;| rücflaufenbe »bem auf; ©ruft an bcn Seiten unb hinten mit golbigcn ober filberncn ^aax' fleden 10) Sphex. 11) AmmophVa. 230 Zoologie ober ^^aturgefc^id^te be8 Xi)kxxt\(i}^. mg- 211. 938. *^- 2Jotbcrf[üflel mit einer ©ubitolqucrober. 1. Crabro '- Fabr. «ilbernmttUuicj)JC. ^ü^Ier !urj, gebrod^en, bie ©eiBel beim c? oft mit ermeiterten ©liebem; Sorberfc^tenen be§ d" ^äufig in eine gro^e platte erroeitert, S5orberfüße be8 c? ebenfaüs breitgebrücft. Färbung glänjenb fd^njarj, in b er Siegel gelb gejeid^net; ba« Äo^jffc^ilb ift mei[ten§ ftlber= ober goIb= glänjcnb. 3a:^lrei(^e, fleine bi§ gro§e äCrten, bie Befonber^ in euro:pa Verbreitet finb itnb tfieil« an altem ^ctj, tfteil^ aitc^ auf Stumen, namentlid^ auf Heracleum, fic^ finben. Sic niften meiften^ in mcrfc^e Saumftämme ober alte ^^^fcften, ober in auöge^öMte, alte S3rcmbcer= stueige, feltcner in fanbigen Soben unb tragen Ütau^en unb S)i)jteren ein. 3n 2:eutf(^Ianb lommen über 40 ?[rteu vor; bie be!anntcfteu nnb: * Cr. fossorhis'Hh.) Fabr. Süättlerer ^ruftring oben imb an ben ©eiten (ängg geftreift; ^o))ff(^iIb füberglönjenb ; Cberfiefer am 3nnenranbe einjäl^nig; S?orber« rüden mit bornartig borragenben ®d)nltere(fen; ((^roarj; Oberfiefer rot^gelb, am ©runbe fd^marj; Hinterleib gelb bonbirt; topf, TOtelleib unb Surjel be8C>inter= Ieibe§ grau behaart; gül^tergeiBel beö d^ unten auggeranbet; ?änge 11 — 18™"». (Seltener al^ bie foCgcnbe 2Irt. * Cr. striätus^> Lep. (gig. 211.). a«ittlerer iBruftring, topffc^ilb unb Cberfiefer tt)ie beiberöoiigen^Irt; ©d^ulter« erfen bc§ 35orberrüc!en« nic^t bomartig Dorragenb; f c^raarj; Cberfiefer getbgefledt; §in» terleib gefbbonbirt; f^ü^Ier^ geilet be8 (5* unten nid)t auegeranbet; ^änge 9 bi^ 13,5™™. häufig. * Cr. cephalotesV Sh. 3RittIerer S3ruflring oben leberartig, förnig ober run« selig; Iopffcf)ilb be§ Q faft immer meffingglänsenb, beim ö^ filberglänjenb ; topf, befonberS beim Q, fel^r bicf; Oberfiefer am 3nttenranbe ungeja^nt; bie beiben testen tiefertaftergtieber siemlid^ gleich bid; fc^morj, mit gelbbanbirtem Hinterleib; ^ü^lergei^et be§ d unten 45ä5nig; l^änge 9 — 11™™. §äufig; niftct in Saumftämmen. * Cr. vagus^) (L.) Fabr. äJättterer S3ruftring mie bei ber borigen 2frt; topf« fc^ilb ftlbergtön^enb; @d^eitel ettraS !onfaü; Oberfiefer om 3nnenranbe mit einem ftarfeuBa^ne; öorberer 53ruftring mit fe^r !urjem, fpi^en ©eitenbörnd^en; f(^marj; SD^ittelleib unb 33eine t^eiltreife gelb; Hinterleib auf bem erften unb britten 9^inge meift o^ne, fettener mit gelben ^^unften; ^^ü^tergeißet beg r^- am fünften unb fec^ftcn ©liebe unten auggeronbet; ?änge 6,5—10 ™™. häufig; nifiet in S3aum= ftämmen. * Cr. cribrariusV L. ©iebtüefpe. SKittlercr S3ruftnug an ben ©eiten glatt, f(^n)a(!^ punftirt, behaart, oben längs geftreift; erfter Hinterleib§ring jeberfeitg mit fc^arfem ?äng«!ie(; fc^marj, abfte^enb bel^aart; SDMelleib meift mit gelben j^nnften; Hinterleib mit 5—6 gelben iöinben, bie mittleren unterbrochen; (^ mit fd)ilb* förmig erujeiterten S5orberfü^en unb mit einem ftarfen 3ti^n am Hinterfopf; ?ängc 11—13,5 ™™. §äuftg; niftet in fanbigem »oben. «. Oi^ybelusV Latr. gül)ler !urj, einfad), faum gebrochen; ha^ topf» f(^ilb beg^c^ ift ftar! auSgeranbet unb trägt in ber ä)?itte eine fc^nabelartig tior= ragcnbe @pi^e. kleine bi« mittemeine 2lrten Von gebrungener ©eftalt; fie niften im ©anbe unb tragen 3)tpteren ein; au§er in (Suro^ja finben fie iiil) aud} in 2lmcrif a unb Slfien. 8 beutfc^c 'arten. * 0. mucronatusV Fabr. ©d^warj, ftlberttjciß behaart; Oberfiefer beim 9 rot^gelb; 9)JittelIeib mit einigen gelben Rieden; am Hintcrieibe 4—5 fd^mefelgelbe SSorberftiigel von Crabro striätus; Vergrößert. a9tanbmal; d' erfte SuSitalqueraber; e' erfte 2)i8cotbaI= queraber ober rüdlaufenbc Slber; 1 Dlabialjeüe; 1' ansang ober 2ln^ang8äeüe; 2' erfte SubitaljeUe ; 3' erfte 2)igcoibaI= jeüe. 1) ^orjnjef^jc, §orniffe bei ben Sllten. 2) grabenb. 3) geftreift. 4) -/ecpaXwro; mit einem grollen to»>fe. 5) unftät. 6) jum Siebe (cribrum) gehörig. 7) ösußsXVi? fc^arf 'jugefpiöt. 8) mit einer @^>i§e (mucro) Verfemen. II. Hymenoptgra. ^outflügler. 231 g(c(fen^Qare,jou benen bie Hinteren beim 9 ju SBinbcn öcrfc^mcljcn : 3)oni» ip\i^d)m beö ec^ilbd)en§ [d)iüar5, fpi^; ißeinc rotfigelb ober citroncngelb, nur bic (gc^enfet tne^r ober tueiiiger fcfjtüarj; 5(fter fc{)iüar5 ober (beim 9) braiingelb; ^änge 7— 9»"^ ^j^^^ * 0. iinicjlümis') (L.) Fabr. ©{^tüarj; awi) ber Oberfiefcr ft^roor^; «Drittel« leib nic^t ge,:^cicf)net, nur bi«tüei(en mit tt)ei§er @d)ulterbcule ; 5)interleib mit 1 bi« 5 '^aar njeifien (^eitenflecfen ; glüget g(a§f)ett; S3eine jd)war5^ rot{)gclb unb gelb gejeid)net; 2)ornfpi^c^en be« ®d)ilbd)eng fd^iuorj, abgeftu^t; bie ^interrönber bcr S3aud^ringe beim (S mäßig mit S3orfteu bewimpert; vönge 6 — 8 mm. 3„ xcutf(*» Kant überall f;äuftg. 3. Trypoxyloii'-^ Latr. .^opf quer; p^Ier fc^Ianf, nirf|t gebrochen; uorberer 33ruftring ftarf abgefd^nürt; bei ben ein^eimifc^en 2trten ift ber iDiittcl« leib weiß feibcntjaarig, ^opfidjilb unb ^interranb ber §interleib«ringc filbcr- glänjenb, glügclfaum gebräunt, giiften in trodenem ^cljc. 3a^Irei(^e Slrtcn in amerifa, 2 in ^eutfc^tanb. * Tr. ßgülus'J (L.) Latr. 2:ö^fermefpe. ©(önjenb fc^roorj; Oberfiefcr an ber @^i^e bräuntic^; S3eine fc^morj mit gelblichen (Sporen; (SubitotjeHe ^inlen red)tunnMig ; ?änge 8— 12 mm. ueberatl ^änfig; niftet in $oIj*>foftcn unb trägt be« fontcrö S^>innen ein; oft üeitet fie i^re ©änge mit ?e^m aii^, ba^cr ber ^iame 2cpfcrs itefpe. B. S^orberffüffcl mit 2 €:ubitalqueratern. 4. ]>i lief IIS '-^ Jur. SSorberfüße bei c? "«^ 9 ftarf fammförmig gebontt. S)ie einzige 5trt ift: * D. pictus'^ Fabr. ©d^marj; 9 fi" i»^" erften ^interleibSringen rot^ mit gelben Rieden; c? Q" ^en 3 erften ^interleiböringen getb unb mit gelben ^txd)* mingen an Äopf unb 2J?itteKeib; £änge 6 — 7 mm. Oemein; niftet im Sanbc. €. ^orberffüf^el mit 3 6ubitalquerabern. 5. Astäta'^ Latr, gü^ler (ong, fc^Ianf, nid^t tjebrod)en; Körper gebrungen: iBorberranb beö to^ffd)iIbeö etinog" ^ugefpi^t; S3eme bornig; güße gefämmt; Hinterleib üorn rott), an ber ®pi^c fdjroarj; beim 9 ft"b bie 5lugen fleiner ot« beim c? U"i) auf bem ©d^eitel ^trennt, iifjiften im Sanbe unb tragen §emipteren, Sienen unb 2<)innen ein. 3»>^trei(^e mten in aüen ©rbt^cilen, 3 bcutf(^e. * A.boopsV Sehr. (^ig. 212.). «Sd^marj; erfter ^interteibgring am 53aud)e fd)U)arj, jroeiter beim (5 ebenfo, fonft ftnb erfter bi§ brittcr Hinterleib«- ring rot^; ^(üget in ber 9Jiitte gelb gemölft; §interrüdcn neuartig gerunjelt; l^änge 7 bis 13 mm. 9?i(^t häufig. 6. ;Ä^ys80ii*-^ Latr. ^ü^ter furj, berb; ^opf fur^, quer; Körper gebrungen; garbe fc^marj ober fdjwarj unb rot^, mit gelben ober meinen 3eic^nungen. 6 beutfc^e 5lrten, bie befonber« auf Umbeüaten »orlommen unb beiCrabro = 3lrten ju fc^ma- ro^en fd^einen. * N.maculätusV Fabr. ©(^tuarj; erfter hinter« leibgring beim ^ fd^mar^, beim Q braunrot!); meiBtidjgetb fmb: eine Cuerünie auf bem ^orber= rüden, bie @d)utterbeulen, eine jumeiten fe^Ienbc ?inie auf bem @d)ilbd)en, 3 ^aar «Seiten 5i9. 2i2. Söorberflügel »on Astäta boops; t?ergrö§ert. a 9ianbmal; e', e" erfte, jweite 3)i«coibat = Oueraber ober rü(f= laufenbe «ber; l JJtabiaf^cUe; 1' 3lnbang ober 9lnbang«5eUe; 2', 2", 2'", •!"•' erfte, jroeite, britte, feierte SubitatjeUe; 3', 3", 3'" erfte, j»citc, britte Xi^coibal* jeüc. [treifen auf ben 3 erften ^interteib^ringen ; ©c^ienen unb %\\^t braunrot^; beim ^ ift ba« (Subgtieb ber gü^ter unten einmol tief bogenförmig ouSgeranbet unb bitbct an ber Surjel ein öorragenbeö ®pi^c^en, bat^ üorle^te ®Ueb ifl oerbirft; ?änge 6,5 mm. ^iemtic^ pufig. 1) Unus einer, gluma $ülfe, Schale. 2) TpuTrdui i(^ burc^bo^te, 5üXov ^^olj. 8) Zip^tt. 4) Sivr^To; im Greife gebre^t, umgeteirbelt. 5) bematt, geft^mücft. 6) astato; unflät. 7) cc^fenäugig; ßou; ID(^fe, oitj^ 2luge. 8) »on vuoou> ftec^en. 9) geftedt. 232 3ooIo8tc ober ^oturgefd^ic^te beS 2;^terretc^g. gig. 213. Bembex rostrata Q. 938. 7. Bembex "^ Fabr. p^Ier furj, gebrod^cn; ^o^Df quer; Shigen fe^r groß; bie fc^nabelartige Cberft)3)De am (gnbe bogenförmig auSgeranbet; Oberfiefer fici)el= förmig; Unterfiefer unb Unterlippe rüffelartig öertängert; Äörper jottig behaart, fcftraar^ mit gelb banbirtem Hinterleib; d* an^gejeici^net burc^ unten au6ge^ö^Ite, bornige ober gcfägte, le^te p^Icrgüeber unb burc^ ja^nartige 2lu«raü$fe am S3aUC^e. 3a^trei(fie, in allen (Srbt^eilen, nament= lic^ aber in ber ^ei^en S'>^^ »crlommenbe meift gro§e Slrten; in 2)eutf(^ranb 2 Slrten. 33eim fliegen fummen fie fe^r laut unb f^arf. * B. rostrata'^ L. (^ig. 213.). ZdjWaxi mit fe^r üerönberlid^en 3eid^nungen, meiere burc^ bie bid)te, grauliche ^e^aarung beS Äopfe§, ber iBruft unb be§ Slnfangeö be8 Hinterleibes fjter menig ouffaßen, auf bem Hinterleibe aber Qug 5—6 ^um S^eil unterbrochenen, fc^wefelgelben, treüigen 33in* bcn befte^en; 33eine gelb, ebenfo bie Unter» feite ber t^ü^Ier, bie Oberlippe unb ta^ Äopffd^ilb; ?änge 15,ö — 18™"». g^g^^^ ^^^ feltenen Sphex maxülosa bie größte ein^eimifd^e ©rabttjefiJe; giemlic^ ^äufig; niftet im Sanbe; ba« Q füttert bie :^erantDad^fenben ?arüen mit fliegen. 8. eereerls'> Latr. (gtg. 214.). j^ü^ter gebrochen, gegen bie ©pi^e leidet öerbidt, jrcifc^en benfelben ein erfiabener ^iel; ^opf quer 4e{fig; Körper fc^Ianf, gelb ober xod^ gc^eic^net; erfter HinterleibSring fc^mal, bie übrigen breiter; Hinterfrfjenfel an ber (Spi^e ermeitert, na^ unten burc^ einen einf^nitt 2 lappig; d*- : Äopffd)ilb unten jeberfeitg golbig geraimpert; $: ^opffc^itb nic^t geroimpert. gne^r aU lOO über atte erb= t^eile verbreitete, mittelgroße US Keine 2lrten, barunter 10 beutfd^e. Stiften im ©anbe, aui^ tccH jreifd^en ^flafterfteinen unb tragen befonberöÄäfer unb S^meno^Jteren ein. * C. variabilisV Sehr. @d^tt)Qrj; iERittedeib meift ungeflecft; Unterfeite ber t^ü^ter, ©efic^t, 3—4 Hinterleib^binben , baüon bie iXütitt auSgeranbet unb am breiteften, ®rf)ienen unb §üße gelb; ^tüget faft glaS^ett, ^Mbiat^elle unb ©piijen* ranb ongeräu(f)ert; ber jttjeite Öoud)ring" ^at an'ber ^Burjel eine l^albfreisförmige,. ettt)a§ erhabene ©teile; ?änge 8 — 121»™. ©en^ein- ^efonberg auf £iftet6lüten, 3. 33. auf Cirsium arvense. * C. arenaria''^ L. ©d^marj, fein bebaart; Hinterleib mit 4, beim (^ mit 4 bi6- 5 fc^malen, gelben 53inben; erfter Hint^^'^eibSring beim c^ ganj fc^niarj, beim 9 mit 2 gelben ^teden; auf bem ^Hücfen meift 4 gelbe fünfte; 53eine gelb bis getbrot^; glügel g(a§^et(, 9?anbmat unb ©pi^e fc^märjlic^; beim (f ift ber oor* letzte 55oud|ring am Snbronbc gelb gefronft; ?änge 8— 14 mm. n^^^^aü häufig; bag Q trägt atüffelfäfer ein. C. labiätaV Fabr. 9 ^it borftef|enbem, nafenartigen Sln^ang im ©eftd^tf fc^marj; Hinterleib mit 4 — 5 gelben, in ber äRitte üerfc^mälerten ober unter« brot^enen 53inben; auf bem §fücfen gelbe Rieden; ^ü^Ier unb S3eine rot^gelb; d* mit einem röt^Iic^braungelben öaarbüfd^el jeberfeitg am oorfe^ten 53au(i)ring; $?Öngc 9-11 mm. 3im feiten. m- 214. SSorberflügel einer Cerceris»2lrt; üergrcßcrt. a aianbmal; e', e" erfte, jtoeite 3^igccibalc?ueraber ober rücflaufenbe 3Iber; l JKabial^eüe; 2', 2", 2'", 2"" erfte, jweite, britte, tierte (Subttaljette; 3', 3", 3"' erfte, jreeite, britte Si8coibaI= jeüe. 1) BifJ.ßi$ Äreifel, SBirbel. 2) mit einem (Schnabel, rostrum. 3) cerceris iRame eine* auf bem ?anbe unb im SSaffer Icbenben SJogelö. 4) üeränberlic^. 5) im Sanbe lebenb. 6) an ber ?ip^e (lablum) auggejeit^net. II. HymenoptÖra. ^autflügler. 233 9. JVIelliiiiis Fabr. p^Icr fabenförmig; bic erftc rücflaufcnbe «bcr miinbet iii bie erfte ober jirifc^en ber crften imb jiüeiten eubital-^cttc, bic Jiücite rücflaufenbe 2(ber münbet in bie britte (Subitalsettc; Körper glönjenb fcfiraon, mit gelben ober ttjei^en 3eic^nungen. 2 teutfc^e «rten. * M. arvlnsis'J L. ©län^enb fd)tt)arj mit citronengctbcn, fe^r öcräuberlicficn 3et(f)nungen; 5)interIeiB meift mit 3 breiten, gelben 33inbcn, bie beiben erftcn mcifl nicf)t unterbrocf)en ; «eine gelb, an ber SSurjel fc^iuar^: ?änge 15,5°»™. ?et,r |aufig unb f(|aarenireife ; fintet fic^ im ^eifjefteu Sonneufc^cin auf UmbeUaten, aurten »lattern von 33aumen unt iträu(^ern, unfc an au^fließenben »aumfäftcn; niflet in fanbiaen Xammen unb trä.qt ber ]\(i) entiDicfelnben ?arBc fcrtirä^renb 3^ipteren unb 331attläufe ju. tO. Splie^K'^ Fabr. ^^ü^Ier foben* förmig; Öberüeter gro§, gebogen, innen 23ä^nig; ^orberbruft fc^mal, abgefd^nürt; bie ymzxit Subitatjeße nimmt bie erfte, bie britte bie jmeite rücflonfenbe Slber auf. lieber 100 biö ju 5,5 cm 9rc§e 2(rten anö allen SBeltt^eiten; niften in bie (Srbe. * Sph. maxillosaV Fabr. (^ig. 215.\ ©c^marj; jtlberglänjenb moÜig behaart; SSorbert^eil bee Hinterleib e§, S5;ur;^e(n ber Oberfiefer, ^üßc, beim Q auc^ bie 3Sorber* f(i)ienen rot^; glügel gelblirf), gegen bie ®pi^e gebräunt; mittlere Subitaljelle breit, foft quabratifc^; ?ängc 20— 25 mm. On «Sübeurc^a unb D^torbafrifa, jelten in 2^eutf(^= lanb. 11. AiiiiiiopliilaV Kirby. gii^Ier fabenförmig; Äopf breiter ol3 ber 3)?itteHeib, oorn unb hinten augge^ö^It; güße biel länger at« bie (Srf)ienen ; jmeitc Subitaljette 5ec!ig; beim r? ift ba8 topff(f)iIb fttbcrljaarig , beim 9 fc^marj unb breiter. ^ahXxzxü^t 9lrten, au§ allen Üöeltt^eilen, namentlich au« ben S^ro^jen; niften im (Sanbe, tragen meiften^ ütau^en ein. Xie einjige in 2)eutf(^lanb »orlommenbc ?lrt ifl: * A. sabulösaV L. dritte (Subitatjette nid^t geftielt, trapejf örmig ; Äopffcftilb oorn auggeranbet: 9iü(fen Dorn leberartig, punttirt, f^warj; ba« ^mcite @lieb beS ^inter(eib«ftie(eg , ber folgenbe §interleib8ring unb oft aucf) bie 33orber^äIfte bcg näc^ftfolgenben rot^; S^orberbeine unb glügelf(^uppen fd)n)ar5; ?änge 18 bis 20 mm. §äufig; iaS Q öerforgt jebc Srutjelle mit einer großen Oiau^e, »el(^e bur<^ einen Sti^ in einen mittleren, fuflofen törperring gelö^mt »orben ift. 4. g. IPoillllilldae'^ (§.934,4.). pfiler lang, ungebrochen, beim §. 939. (^ geftredter alö beim Q: '^ninttaugen bcutUd^, ttein; ^^acettenaugcn nic^t oii«» geranbet: SSorberrücfen feitlid^ biö jur glügelmurjel berlöngert; 33orberf(ügc( mit meit üom Snbranb be« ^tügelö abfte^enber ^abial= unb mit 2—4 (in ber 9?eQd 3) Subitaljetten (gig. 216. u. 217.); iBeine fe^r öerlängert, glott, mit geftac$e(tcn unb on ber ©pilje (anggebornten (Bedienen; Äopf unb iBruft gercö^nlic^ gtänjenb gtatt. Siefe ^anxilie Jcirb häufig mit ber vorigen unb ber fclgenben \u ber grijperen l^amilic ber Fossorla (§. 934.) bereinigt. Xa^ auffallenbfte üJJerfmal ber ^:i(cmpiliben ift bie S{räc^tig gefärbte; bic ein^eimif(^en finb fc^warj ober fd^njarj unb rotb, feltener mit »ei§ ober gelb gefledt. 1) Mellinus ^onigartig (mel v^onig). 2) auf bem 2lcfcr lebenb. 3) ocp'/jS ©ef^e. 4) an ben liefern (maxiUae) au«gejeic^net. 5) afAjxo; @anb, cpt>itu ic^ liebe. 6) fanfcig. 7) Pompllus-ä^nlic^e. 234 3ootogte ober 9?aturge[(^td^te be8 2;§tervetc!^§. §. 939. Uekrftdit ber ö)i(5tioften ®nttunoen ber Pomiiiliclae. 3—4 gubitoljettcn; Seiten heg öinterrürfenä nir^t jo^norttg öorfte^cnJj. grfle Sieicoibaläeße ^ebeutenb über ten Ur)>rung bev jiDeiten Suömebiatjefle ^inauSveic^enb ; Sinterfd^ienen be§ Q t\ä}t mit mehreren ütei^en toon 3a^ii(^en unb 2)o'rnen befe^t; Snbglieb ber 5öorberfü§e bC'g o' ftetS fpm^ metrifc^ 1) Priocnemis. §interf(^ieiten be§ Q mit langen, beuttit^en 2)örn(i^n tüeitläufig befe^t; (Snbglieb ber 9?orberfü§e be§ ö" in ber ütegel innen me^r erweitert aU außen 2) Pompiius. ^ör^er gan^ f^tüdrs; gtügel »affer^ :^eß mit 2 fd^njarjenSinben; äWeiter Sauc^ring beg Q mit einem queren (äinbrucf ; Stac^elfc^eibe be« Q nid^t torfte^enb 3) Pogonlus. (ärftc 3)iöccibal= jeüe fe:^r wenig ober gar ni(^t über ben Urfprung ber jweiten 'SubmebialjeHe fjinaugreic^enb; $interfcbienen beä Q tveittäufig mit fe^r furjen, feinen 2)örH(^en befel3t Subitataber ber 33 erb er ff üg et erreicht ben i^Iüget= ranb; Hinterleib fd^Warj ober fc^Warj unb rotf) unb wie ber 5Borberteib mit Weißen ober gelben 3ei<^nungen; glügel waffer(iell; jweiter äiauc^ring beä Q o^ne queren Sinbrud; Q mit borfte^enber Stac^elfc^eibe 4) Ceropules. gig- 216. S^orberflügel toon Priocnemis fuscus; toergröfert. a Dlanbmal; 1 Otabialseae; 2', 2", 2'", 2"" erfte, jweite, britte, toierte eubitaljeüe; 3', 3", 3'" erfte, jweite, britte 2)i§coibaI= jeüe; 6', 6" erfte, jWeite Sub= mebialjeüe. 1. Prioeiieiiiiis''^ Schröd. ßttJeiter SSaud^nng be6 9 ntit einem queren ©inbrutf; ^Rabiatjeße siemtic^ lang nnb fc^maf, unten bogen= förmig. 9 beutf(^e Wirten. Sie ?eben§weife ift ber= jenigen ber folgenben ©attung ä^nli^; \xt fliegen gern auf Sc!^irmblumen. * Pr. fuscus'^ Fabr. (gig. 216.). ©rfimarj; C»interleib Dorn braunrot^; mittlerer 33ruftriug an ben (Seiten me^ir ober njeniger grautic^ behaart; gtreite (£ubital^ette oben fe^r menig öerfrf)niälert, britte (Snbitaljette breiter at§ bod); S5orberftüge( ^effbräunlid^ mit braunem (Snbranb unb 3 braunen Tstecfen; $?änge 11 — 15°^™. 3n 2)eutf(^tanb überaü häufig. * Pr. exahätus^) Ydihr. {%\o^.2\l.). ®d)n:)ar5; Hinterleib üorn braunrot^; mittlerer Sruftring unbehaart; britte SubitatjeHe l^ö^er a(g breit; bor ber ^lügelfpi^e ein weißer ^lecf, im übrigen ift ber ^orberftüget ö^nlid^ gefärbt wie bei ber öorigen %xi] ?änge 6,5 — 13 »»'». 3n 3:eutf(^tanb gemein. Ä. Poiiipiliis'-^ Schröd. Btt'eiter 33au(^* ring be§ $ o^ne queren (Sinbrucf; Stabiat^ette breit unb furj, oft 3erfig; bie Subita^ unb bie S)i§cotbaI- aber erreidjen in ber 9?ege( beu gtügelraub nid)t. (§.t\üa 50 curopäifc^e, barunter 20 beutfc^e ^rten. 5Riften t^eilö in bie Srbc, tbeil§ in 6otj; einige fammeln Spinnen; bie in §015 niftenben benu^en fc^on toorf;anbene 9iöf;ren in "bemfelben ober graben fic^ felbft eine folt^e unb legen in jebe Ütijf^re ein Si unb 7—8 <£:|jinnen für bie (Srnä^rung ber au^fd^Iüpfenben ?artoe; ben Eingang in bie ^fü^f^re toerftopft bie 2ßef^>e mit §oIäme(>I. ®ie in bie Srbe niften- ben rauben an 2Begen (bal^er Söegwefpen) unb Ufern stiegen, Spinnen, &iaupen u. f. w., um i^re ?arten ju ernäi^ren. * P. plumbeus'^ Dahlb. ©c^warj; ©nbranb ber ^interleiböringe mit blei- grauen ^iljbinben; güiget fd^mu^ig maffer^ett, am (Subranbe braun; S^orberfüße be« 9 long fammförmig bebornt; ?änge 4,.5— 9™™. häufig. * P. nigerV Fabr. @(^tt)orj, mit grauen f^il^binben an ber SSurjet ber hinter- Icibgringc; S^orberfüßc beg 9 "lit furjen 2)örn^en fe^r weitläufig befe^t; glüget fcfimufeig waffer^ett mit braunem (Subranbe; britte SubitatjeHe 3ecfig, faft geftielt; beim 9 ift ber (gubring bic^t mit taugen, fc^warjen paaren befe^t; i^änge 6,5 big 9™". Häufig. m- 217. 35orberf(üget t^on Priocnemis exaltatus; öergrößert. 33c5ei^nung Wie in ^^ig. 216. 1) »on TTpfiu fägen unb xvt)!j.(; Seinft^ienc. 2) bun!etbraun. 3) erp^t. 4) TrotJLTTtXo?, itOfXTTÖ« Söegleiter, ^ü^rer, SBote. 5) bleifarben. 6) fc^warj. II. Hymenoptgra. ^autftügler. 235 * P. quadripimctätus^) Fabr. ©d^ittarj; iDJunb, ^ü^Ier, 3(ugcnfrei§, 53eine ^cübraun^ gelb; ®c!^enfel mit 5lu§na^me ber ©pilje fd)roarj; ^fanb bc8 ^orberrüdcn«, ein ^imtt üor bem @rf)ilbd)en, ein folc^er auf bemfetben unb 4— 8 paarige gkden auf "i^tw Hinterleibs- ringen gelb ; ^(ügel gelb, am (Snbranbe fi^roärj« lidi; !i?änge 15—21 »"". §äufig. * P.viaticus^) (L.) Latr. ©emeine 2Beg = m ef p e (^ig. 218.). (Sc^roarj ; erftcr bl8 britter .^intcrleib^ring braunrot^ mit fc^marjem ©nb= raub; §interrücfen unb (beim Q) auc^ ber (gubring beS Hinterleibes ftarf behaart; ^tügel braun; SSorberfü^e beö 9 long fammförmig bebornt; ^änge 10— 13,5 mm. ueBeratt häufig; niftet in bie (ärbe. 3. PO|^oniti8'> Dahlb. treine, feiten mittetgrcge 2lrten (5 bcutf^e), »ctt^e fcbr fö^nett f)ü^fenfc ii" alten, morftben Saumftämmen unb i^fcften um^er laufen unb fliicgen unb €^nnncn inj^re 9ieftcr eintragen. 2)ie c?_fini" fef'r feiten. ^ P. hircänus") Fabr. @c^i * P. hircämis") Fabr. ©d^marj; Äopff^ilb am SSorberranbc glänjenb; Hinter» rüden ftarf gemölbt, fein ))unftirt, raie ^oUrt gtänjcnb; 35orberfü6e beim c^- nic^t getüimpert, beim 9 fe^i^ ^'^H gctüim^ert; $?änge 3,5—5,5 ™'". 3n 2)eutf(^ianb Päufig. 4. Ceropäles '-^ Latr. 3 beutfc^e Slrten, )pelcbc {\6) befonbcr« auf Xolben» Mitten finben. * C. maculäta'' Fabr. ®(^marj; SSeine rot^getb; mei§Iic^ bi« ftro^gelb finb in ber 9?egcl: \ia% (Seftd)t, je ein gted hinter bem @d)Ub(^en, über ber Hintf^' löüfte, ju beiben @eiten ber 2 erften Hinterleib «ringe unb an ber 2(fterfpitjc, fcnier ber Hinterranb beS SSorberrüdenS unb beS jmeiten HintcrtcibsringeS ; l^ängc 4bi« 9 «1". häufig. 5. g. Hetero^yiia '^ (Sapygidae'^ Scoliadae ''^, Mutilli- dae'"-^) (§. 934,5.). gü^Ier fräftig, beim d* lang» tieim 9 meift furj unb gc= brod^en; ^^unftaugen üorl^anben; ^acettenaugen oöal ober innen auSgeranbet: iBorberrüden feitüc^ big jur glügelmurj^el reid)enb; ^lügel beim 9 oft fe^Icnb ober berfürjt; 53eine meiftenS furj, gebruugen, nur an ben ^^üßen tjerlöngert, bi(^t be^aort; (S- unb 9 oft fe^r öerfc^ieben. 1200—1300 »ortpiegenb ben Jrcpcn ange= l^örenbe Wirten, barunter toielc große unb fc^ön gefärbte. Ucberft^t ber iDi^tigftcn (Sattunoen ber Hetero^yiia. Seine glatt; erfter unb ^weiter v^interleib^ring am 33au(^e ni(^t i>cn einanber abgefegt; (J unb Q geflügelt; 9iabialjeüe ber glügelfpi^e genäbert 1) Sapyija. bie erfte unb jnjeite Subitaljcllc liegen »er einanber; Sungc beutli(b; erfter cy unb Q gepgett; $interleib8ring auf bem 5Kü(Jen wenig gjjittclbüften weit I abgefegt; Hinterleib gelb gejei(^net.. 2) ScoUa. oiiSeinanber gerücft; \ tje Reiben eubitaljeCcn liegen neben ein= Schiene fo lang wie ^nber; Snnge ni*t beutlitb; erfter baö erfte tfußglieb; ßinterleiböring au(^ auf bem 3iücfen ftarf abge)e|5t; irfijrper glänjenb f(^warj 3) ri>/.Ta. /J^üblet geTniet; S3orbcrp9eI be? d" mit 3 ucüftänbigen (SubitaljcUen, ebne ;)tanbmal; Q mit ungetbcil- tem Sßruftrücfen 4) Mutvia. Seine baarig unb fta(^elig; erfter unb ;jreiter §intcrleib^ring am Saucbe burc^ eine Oucrfurcbe ijcn einanber abgefegt; güblev be^ Q gelräufelt, bc8 (3^ geftrecft; Q ungeftügelt, febr abweidbenb »om ö^; ajJittelbüften nabe bei= fammen; Scbiene länger al« ba8 erfte ^ufeglieb; i^übter ungebrochen; Sorberflügcl beö ö^ mit 2 öoUftänbigen (^ubital* J jeüen unb beutliiem Oianbraal; ^ Q mit 3rnotigem Sruftrürfcn.... 5) Mdhtica. 1) 5nit 4 fünften. 2) auf SBegen (via) lebenb. 3) TrtoYiuvfa; bärtig. 4) hircus Siegen« bocf. 5) x^pa« §orn, gübler, T.oXaim [6) ringe. 6) gcflecft. 7) Srepo; anbcr«, T'-»^^* SB"^' Q- S) Sapyga = äbnli(^e. 9) Scolla^äbnlic^e. 10) Mutilla^äbnlicie. 940. 3ooIogte ober 9^Qturgefci^id^te be§ Xl)\txxdi}9. m- 219. Sap^ga punctata-, %. 940. t. ISapf ga Latr. 2)ritte (EuUtaU jede o6en (an ber 9?abia(jetle) bet^eutenb frfjmäler al6 unten; pf)IergetBeI bei (^ unb 9 fcutenförmig. 2 beutf(^e m-ten, luelc^e i^te Sicr in bie Sfiefter anbetet §^meno:pteren legen. * S. punctata V Kl. (pacca Fabr.) (gig.219.). ©c^marj; beim d' to^ffc^ilb unb je ein ©eitenfted auf bem britten unb öierten |)inter(eib0rtnge meiß; beim 9 fi"i> ber jraeite unb britte ^interleibgring braun« rot^, ber öierte unb oft aud^ ber fünfte mit je einem meinen ©eitenflecf, ber fec^fte mit einem meinen ä)'JitteIflecf auögeftattet; ?änge 8 — 11 ™™. 9^i(^t feiten; auf 33Iumen, ^äuftget abet an alten Saumftämmen unb ^foften. «. lieoliaV Fabr. Xolä^totlpt, Körper grob unb tief ^unftirt mit borftiger iBe^aarung, bei ben ein^eimifc^en Slrten I)at ber 35orberpgel nur 2 Subitaljetten. 3a^Irei(!^e (gegen 200) ii§ gu 6 cm große Sitten, bie aber faft aüe ben tüärmeren unb Reifen Säubern angehören. 3n Seutfd^lanb nur bie Reiben folgenben: * Sc. quadripunctätaV Fabr. (^ig. 220.). @(!^tt)arj; gemöl^nlid^ jeberfeitg 2 bteid^= gelbe ©eitenflecfen am jmeiten unb britten §interleibgrtnge; ^lügel gelb, am Snbranbe breit braun, "öiotett fc^immernb; i^änge 9 _ 11 mm. gfiii^t feiten. * Sc. notäta"^ Fabr. (bicincta*-^ Rossi; si^äta*^ Pz.). ©d^marj; jmeiter . unb britter ^intcrleibsring mit einem bteid^gelben hattet; ^lüget getrübt; ?änge 13,5 — 18 "^i". (Seltener al8 bie öcrige 9lrt; Baut in fanbigen Soben Big ju einer Siefe bcn 50 cm. 3. TipliiaV Fabr. 3lottttic||iC. S)ie erfte ber bciben (Subitalj eilen faft boppelt fo lang mie bie jmeite; 9?abial5e{Ie beim 9 offen, beim c? gefd^toffen; ®(!^enfel unb ©d^ienen beim O f^^i^ fui^S ««^ hxtit; Hinterleib unb S5eine mit meinen 53orften^aaren befeljt. 2luf XoIbeuBIüten unb auf ©ebüfc^en; niften in bie erbe. 3 beutfc^e 2Irten, bie fit^ im ©»ätfontmer befonber« auf Heracleum spondylium finben. * T. femoräta^) Fabr. ©länjenb fc^marj, mit gla§^elten, an ber ®pi^e gebräunten glügeln; ©eiten be§ ^interrüdenS beutlid^ querftreifig ; Hinterleib jiemUd^ grob unb bic^t pun!tirt; an ben ä)2ittel» unb Hinterbeinen be§ 9 fiiii> ©(^enfet'unb (Schienen braunrot^; $?änge 6—13,5 ™m. ©e^r häufig; gräbt fenfrec^te 9?öl^ren in fanbigen 33oben. A. jffutilla'-^ Latr, Siencnameifc. ^üblcr beim c? länger als beim 9 > britte (Subitatäeße öecfig; S^abialsette üon ber ^lügelfpi^e treit entfernt; ^Kittel» leib beg 9 4ectig. J)ie meiften ber ja^Ireic^en (gegen 500) 2lrten gepren ben JrcJpen (namentli^ gübamerifa unb Slfrifa) an; in 5)eutf(]^Ianb fommen ungefähr 10 Wirten »or. 2^ie Q finbet man auf unb unter ber (5rbe, bie (^ auf Slumen. m- 220. ScoHa quadripunctäta ; 2/| 1) 5ßunftirt. 2) öon oxoXio« Irumm, tuegen ber gefrümmten gül^Ier ber Q, ober »on oxüiXoc e^i^e, @ta(^el. 3) mit 4 fünften. 4) mit einem 9Rerfjei(^en (nota). 5) mit 2 ©ürteln. 6) mit einem Seii^en (Signum) »erfe^en. 7) T^cpr^ bei ^elian ein 3nfeft. 8) femur Sc^enfel. 9) muttlus üetftümmelt. IL Hymenoptßra. §autf(üg(cr. 237 * M.europaea'^ L. (gig. 221 u. 222.). $: ft^marj; 2)?ittcHctb brounrotf): crfter big britter Hinterleib «ring mit raei^er, auf bcm äroeiten unb britten 9?ing nntcrbrot^encr ^aarbinbe; i?änge 9— 11 mm. ^. ^^p^ y^^ 53orberrüden jc^raarj, blauüc^ gig. 221. Mutilla europaea Q; i/j. fjig. 222. gtügcl »on Mutilla europaea c?; bctgröfeert. fdjimmernb; 3)?itte(= unb ^interrücfen braunrot^; 53ruft unb 33ru|tfcitcn fc^morj; Hinterleib btaufd^njarj mit 3 fttberroei^en ^aarbinben, öon benen bic le^te unter» brodien ift; ^änge 11 — 13,5 '"m. ^^ eurc^ja überaü toerbrcitet; bie garöe fc^maro^t in ben SIeftern toerfc^iebencr §ummelarten, öon beren ?ar»e fie fic^ ernährt, r^ unb Q bringen bei 23ent()r;mg einen l^eüen Zon ^eröor, »elc^er babur(^ entfielt, ba§ ein breiecfige«, fein= gevillte§ ^elb auf ber Oberfläche be« üierten §interleib§ringe8 burc^ ein f^arfeö geift^en bc« »or^erge^enben 3iinge§ angegeigt irirb. 5. Ifletliöea'^ Latr. ^ü^Ier bc8 ^ berBcr unb bop^clt fo long wie beim 9 ; erfte ©ubitaljcüe fe^r long; jutüeiten mit ber @^ur einer Ouerober, 5n)eite4c(fig; SJabial^eüe faft bie ^ü'igelfpit^e erreic^enb; iUJittetleib beS 9 feitlic^ j^ort jufammcn« gebrüiit, SD^ittelrücfen mit einer Cuerfurdtje. 2)ie einjige ^ilrt ift: * M. ichieumonides'^ Latr, 9* fo»"! behaart, ^tatt, gtänjenb; Äopf fc^roors; OberÜefer unb (Snb^ätfte ber ^ü^Ier braunrot^; SO^tttelleib braunrot^; ^interteib fc^raarj; 33eine braunrot^, nur an ben «Scfienfeln unb §üften t^eilroeife fc^njarj; iOönge 4,5— 8 mm, ^: gtänjenb fc^roars, furj graulich betjoart; ^pi^e ber Ober» üefer braunrot^; Singen behaart; ^inter^üften mit einem B<^^^^'i ?änge 11 mm. Sticht feiten. 6. g. Clirysiditlae'^ &oibiveipen (%. dU,«.). p^ier gebrod^en, gettjuuben, 13g(ieberig, bic^t über bem iDcunbe eiugclcnft; ^unftaugcn beutlid^; (5'^<^^ttenaugen ooat; SSorberftügel (gig. 223.) mit einer naä) au^en offenen Subitoli^eöe; §interf(ügel faft imgeabert; Körper ct^ünbrifd), ^artfd^alig, glänjenb metattifc^ ge= färbt, mcift jum ^ufammenfngeln; öinterteib gteicf) breit, hinten bogig abgerunbet ober folbig unb ftumpf ^ugcfpiljt, mitnur3— 4(fe(tener 5) beutüd^en 9iingen, in melcfie bie legten 9tingc fernro^rartig eingebogen fmb; ^interronb be8 Hinterleiber pufig gejä^nt. 3)er 9lame ®clb= njefpen bejief^t iiö) auf ben ©olbglanj i^re3 blau, toiotett, grün ober rotf; gefärbten tcrper«. ifopf unb aJJittetreib finb meift arob punftirt. 2)ie Q ftet^en jWar, boc^ toerurfac^t i^r @ti^ nur geringen Sdjmerj unb feine ©efc^iuulft. Sei ®efaf;r !ugeln fic§ bie Spiere jufammen. 3tm ^äufigfteu finbet man )ie im Suli unb Sluguft im ^eifjeften gonnenfc^ein befonber« an altem ^oljwcrfe, ee^mwänbcn, ferner auf Slumen, toon beren ©aft fie leben. Sie laufen unb fliegen fc^r f*ncll unb jtnb baber fdjrcer ;u fangen. 2)ie beinicfen ?ari)en fc^maro^en in ben 5Reftem ber ©rabwefpen, ber ;in« famen galten» unb Stumennjefpen. «Wan fennt ungefähr 400 «rten au« aOen (Srbt^etlen, barunter aber befcnber^ Piele au9 Suropa. §. 941. gfig. 223. aScrberPügel toon Cleptes semi- aurätus ; Pergrofeert. a Sianbmal; 1 (SoftalseUc (»tanb* ' 3 untere 4 «nai» jwcite untere aKitteljeüe (^ubmcbialjeflc). 1) europäifc^. 2) »o^t richtiger metoeca ju [(^reiben ; fi^TOixo; ein in einer frcmben ®tabt al9 ©c^u^genoffe lebcnber grembling, (Sinlicger, 3nfaffc. 8) Ichneumon * ä^nli(^. 4) Clirysis = ä^nli(^e. 3oo(ogie ober ^fJoturgefd^ic^te beS X^ierreic^ö. §. 941. UeBctfiAt ber tuit^tigftcn ®attmigen bcr Cliryisididae. 5)interIeiB unten au§= gelö^It, breit abgeftunH>ft, mit 3 beutlic^en 9tingen; werterer Sruftring ni(^t< ^al^förmig i>erf(^mä(ert ; fcaS §interf4)ilt(^en reitet mint-eften§ big jum Snfce fceö £>interrüdEen§ ; 2) Hedychrum. 4) Elampus. (fcritter §interleiböring burc^ eine mit ©rubelen toerfe^ene Ouerfalte in einen größeren ücrberen unb einen fleineren Hinteren getf;eilt; £iö= coibaljeUe teutlic!^; i'lraüen einfach l) Chrysis. J Tratten unten mit einem^al^ne; Gnbranb beS britten hinter* leiböringeg c^ne^u^fd^nitt; Xi^coibafjeüe gefc^Ioffen.. . ^.. .^ , „ trauen unten mit mef;reren £t<cn benen man an 1200 übet aüc Grttbcilc t?er= breitete 3lvten fennt, leben gefeüig in Staaten (tolcnien). Tie bei allen 3lrtcn fcrbantcnen Srrbettcr nnterfc^eiben fid) öon ben ö" unb Q outjer ben f(^on angegebenen gjferfmalen ant^ no(^ burc^ geringere ©vöjje unb burc^ ben juf ammeng ebrütften, fimä^tigen 2;^craj: jnwcilen, namentlich bei gctt»iffen trc^jifd^en 2lrten, treten fie in jnjei jorraen auf, mit groeem Äopfe, fog. Solbaten, unb mit fleinem .^c^fe. ^er ©iftftac^el ber SIrbeiter unb Q ift hid>t bei allen Slrten entivicfelt; in^befcnbcre mangelt berfelbc ber Unterfamilie ber Forniioina, Jrii(irenb er bei ben Ponerina unb Myrmicina »orf;anben ift; bafür aber fef;It bie @iftbrüfe niemal?, fie fonbert ein ä^enbeö, an 5lmeifenfäure rei(^eS Secret anö, n.>el^e« in feinem Strahle ani' gef^jri^t iüirb. @ie bauen ein @ett?irre toon ®ängen unb ^ij^lungen ent»eber in morfc^e Säume ober in bie (Srbe ober tragen jum Dteftbau bügelartige .gjaufen l^cn allerlei i>flanjcn* unb Srbtl^eilen jufammen; balb finb bie 9Jefter (Sauten) flein unb beberbergcn nur eine geringe 3nbilnbuen3a^I, balb, 3. 33. bei Formica rul'a, meffen fie an ipc^e unb Oucrburd^» meffer biö ju einem 9)?eter unb umf(^Iie§en bann eine ^abliefe a^enge r«cn Onbiüibuen. 3?ie q' fterben im ^erbfte unb eö übernjintern nur bie an B<^^^ ftct« übertriegenben 3lrbciter unb bie Q. ÜDie 3lrbeiter beforgen bie Vergrößerung unb Scrtbeibigung beö' S'Jcfte? unb füttern bie ?artoen, »eld^e ftc^ au9 ben oft fc^on im Serbfte abaclegten eiern cntiricfcin; auc^ tragen bie 2lrbeiter bie ?arüen unb ^i>uypen im Sfiefte'bin unb per, t^cilji um fie an Crte jn bringen, bie if;rer (Sntivicfetung mcglit^ft günftig finb, tf^eil^g um fie vor Ökfabren jn fK^ern. "i>ie SSer:pu^V^ung erfolgt meifteni^ (mit 3iu^nabme ber Myrmicina) im Onnern einee ton ber ?artoe gef^onncnen, eiförmigen (5oconö, ber im 5ßoIf!?munbe gewö^nilic^ al^ .,?lmeifenei" bc» jeic^net wirb. 3m ?aufe beö €ommerv^ entf*tüpfen ben ^Iü$e berVlmeifen nannte. Dmü^ i^re ®ier nad^ Sü§igfeiten loerben ik in ben nienfc^lic^en 2Bof;nungen, befonber? in ben trärmeren @egenben, oft fel^r läftig. Sie freffen axiäf S^ilblaufc, Staupen, ifäfcrlart?en, ^Jtegeniüürmer unb jernagen bie ?eic^en Heiner SBirbeltf^iere, biö nur no(^ ba? Sfefct übrig bleibt, 2luc^ grüd^te »erben oon if;nen gefreffen, jeboc^ erft bann, wenn fie fc^on cutblöKte Steüen baben. Tie 91meifen nü^en burc^ Sertilgung fc^äblit^cr Onfeften unb oeriuefcnber 2:^ierrefte. — 9)lan(!^e Stmeifen l)aben bie eigent^ümlid>e ©etoo^n^eit, bie Warfen unb i>uppen ber Arbeiter anberer 9trten ju rauben unb in i^rem tiefte aufjujie^en. Xiefe 3lrbeiter (Sllatoen genannt) muffen bann in bem fremben tiefte tfjäti^ lein. Unter unferen ein» beimifc^en 9lrten baben nnr nur jwei, loel^e Sflaoen machen, nämlic^ Polyergus rufescens unb Formica sanguinea; beibe rauben Formica fusca unb F. cimicularla. — Ter ^-»au?« balt ber 9lmeifen gewinnt babur^ noc^ ein befonbere? Ontereffc, baf; Diele Onfcftcn me^r ober weniger aueifd^Iießlic^ in SÄmeifenneftern leben. 3)ian nennt berartige 3nfeften SmeiKn* freunbe ober 9)i^rmef op^ilen unb fennt bereu bereit? über 300. (fntwcber leben biefclbcn nur wä^renb ibrer entwidelung?ftabien (j. S. Cetonia aurata §. 905.) ober nur gelegentlich (manche Stapr?i)liniben, 5. S. Tachypönis saginatus §.801.) ober aber wä^renb i^re? ganzen ?eben? in Slmeifenneftern ; ju k^teren gef;örcn ja(;trei_d)e Wirten ber Stapbplinibcn, befonber« au? ben Gattungen: Mvrmedonta (§. S91.), Lomochu.sa (§.S91.), ferner mancbe SlaiMgcribcn (3. S. Clavlger'foveolatus §. 892.). 2)ie meiften 9lrten fotc^er «DiDrmefop^ilen beherbergen unter unferen ein^eimifc^en ^mcifen Laslus fuliginösus (an 150) unb Fonniea rufa (an 100). 1) ©länjenb. 2) Formica = ä(mli^. 240 3ootogte ober Sf^aturgefd^ic^te be§ 2^§terretc^§. §. 942. Uekrftj^ftt ber 3 Unterfamilicn uiib ber tDt(5tigften Gattungen ber foriiiieitlae (mit Sefonberer 33erü(fftc!^tigung bev 2tr6eiter unb ber Q). 5ü6Ierü6erbem§interranbe be§ tra^ejfcrmigen, mit ben Seitenränbern naiS) borit bi»evgiren= ben 5!o^ffc^itbeS ait ben j förmig gebogenen "Stirnleiften eingelenit, 12gliebeng; (Stirnfelb nic^t beutlic^ abgegrenzt, et»a bo:p^elt fo breit ttjie lang; !g^u^)?e beg fStieteä aufredet, bei= berfeitß gleid^mägig iä)tvaä) gewijlbt; glüget be§ V JTiit einer ßubitaljeüe; Strbeiter o^ne ^^unftaugen 1) Camponötus. Oberfiefer c^Iinbrif^, gefrümmt, fe^r fd^mat itnb jugei>i^t, o^ne Äauranb; (gtirnfelb fd^arf ah= gegrenjt; ^interrüdEen ftarf budetig er^ö^t; Sd^u^pe bitf, otoal, pod^; ^tügel beg Q mit einer dnbitaljeüe; 2trbeiter mit '^unftaugen 2) Polyergus. @(ieb 1—5 ber j^ii^Ier^ 'ber eigentlid^e Hinterleib äh?iid^en bem erften unb . jtDeiten ©liebe nid^t eingefd^nürt: 1. Formicina; £)inter= leibgftiel eingtie= berig, mit einer* €d^u^pe, Seifte ober tnoten ; güMer in einem äBinfel entfpringenb, »eld^en bie ©tirnleiften mit bem §tnterranbe beg Äopf= fd^ilbeöbilben; le^tereä fe^t fid^ tocn ber ^ü6Iergrube an ni(^t nacb hinten fort; Cber= fiefer gebrücft, mit ge= jä^ntem tau= ranbe; §inter= leibgftiel 5»eigtie= berig, mit 2 Änoten: III. Myr- micina ; (bie fol=' genben ajferfmale besiegen fid^ nur auf bie Arbeiter); gei§el länger aU bie näd^ftfolgenben; (Stirnfelb fd^arf ah= gegrenjt; ^entafter 4glieberig; Stirnfelb hinten f^i§ ; a^itteüeib jwifd^en mitUU unb Hinter= Formica. bie 3 legten ©lieber ber 5üMergei§eI fo lang ober länger aU bie übrigen, ba§ Snbgtiebme^rnii^e. IS) xoifATiT] Krümmung, vcüto; ytuaen. s) iignum ^oij, pemcie 4) §er!uleg = attig; »egen ber ©rößc unb Stärfc. 5) roXuspYo; febr arbeitfam. 6) rötljli(^. 7) Slmeife. ?euni3'ö S^nc^^fiS. Ir 2^1. 3. Slufl. 2r Sb. 16 242 Zoologie ober D'^aturgefc^id^te beö 5;^terret(^g. 942. * FormJca savguinea V Latr. 5lrbeiter imb $ : ^etfblutrot^ ; ®tirtt unb «Scheitel braun: Hinterleib fcf)n)arsbraun, grau behaart: 2tugen unbel^aart; @tirnfelb g(än== jenb. d ' \df\vavibxaun mit rött)üd)geIbbrQunen deinen unb gü^Iern unb rotf)* brauner Hinterleib §[pil?e. ^tügel bee r? «"b $ gebräunt, gegen bie 'Bpxi^t geller, i^änge be« d 7—8 mm, be§ 9 9—10 ™™, be§ 2lrbeitcr§ 5—8 m^. ^-^^^^ {„ Söäifcern unb an Söegen; Baut unter Steine unb '>SRoo^] in i^rem iRefte finbet man 3en>c^n= lic^ Slrbciter t>on F. cunicularla unb F. fusca, »et(^e aU 5ßu^J^en geraubt unb ju (SÜaüen gemalt Sorben finb. * F. rufa'^ L. SÖalbameif e, rot^e Stmcife, ^ügelameife. Sraunrot^, an @tirn unb @(^eite( fc^mar^braun; ^ü^terfc^aft braun, ^öc^ften^ unten röt^» lief); ißruftrücfen ganj ober t^eilraeife fc^raar^;. Hinterleib fc^tt^arjbraun bis fc^ujarj, beim 9 gtänjenb unb oorn imb hinten braunrot^ ; iöeine braun; 2(ugen fa^l ober (bei d unb 9) ^tmaS behaart; ©tirnfelb glän^enb: glügel gelblic^ getrübt; ?änge bea d^ unb 9 9 mm 5e§ 5(rbeiterg 4—7 "i™. (äuro)>a, 9^orbaften, 3tcrb= amerifa; fcefonbcrS in 9^abelf)cljn>albungen gemein; 6aut au§ aßcrlei !(einen, jerbiffenen ^^Jfianjent^eilen gro§e, pgelige Sauten; fcfeujärmt im 9JJai unb 3uni. 3^re ^up)>en fommen unter bem Flamen »2lmeifeneier" al§ ^ßcgelfutter in ben Raubet. * F. congerens^^ Nyl. 33raunrot^e 2lmei[e. Sluggejeid^net unter ben ein= ^eimif(^en Slrten burd^ bie iBe^aarung ber 5lugen. 5lrbetter unb 9 * braun* rot^, auf bem ®c^eitel meift fd^margbraun, ebenfo auf bem 53ruftrü(ien unb Hinterleibe; le^terer am ®runbe, beim 9 oud) an ber @^i^e geller, im gongen matt, grau fc^immernb; ©tirnfelb glän^enb. c?: fc^roar^braun, an ben deinen jum größeren X^tik rot^roun. ^lügel bei r^ unb 9 onr ©runbe fc^mad^gelb. ?ängc beg ^ unb 9 9—10 m«", bee 2trbeiter§ 6—7 mm. ^^ufig auf 2öalbn?iefen ; fc^iDärmt erfi im S^ätfommer unb §erbft. * F. cunicularia") Latr. 2(rbeiter unb 9* braunrotf); obere ^opf^ätfte fc^marg* braun; gü^terfc^aft beßrot^braun; älMeKeib braunrot^ ober braun ober (beim 9) mit 3 braunen ?äng§flecfen ; Hinterleib rötbtid^braun (Slrbeiter) ober frf)tt)arj (9) mit grauem Sd^immer; Stugen unbehaart: @tirnfe(b matt, d": frfjwarj* braun mit röt^Iic^er gü()IergetBeI. ^lügel nur fd)marf) grauUc^ getrübt. ?änge beg (5* 8— 9™"», be§ 9 9— 10°!™, be§ 2(rbeiterg 4— 6™^ Gemein. * F. fusca^) L. Slrbeiter unb 9- braunfrfjmarj, o^ne ©cibenglanj ; gü^ter unb 53eine mel^r ober minber braunrot^, glügel fci)mac^ getrübt; l^änge 7—9™"". ©emein. 4. liasius'^ Fabr. (5^ : gü^Ier ISglieberig; äußere ©enitolfloppen f(ac^, bo^pelt fo lang mie am ©runbe breit, gegen ba6 @nbe öerfc^mölert unb bafelbft ^alb!reigförmig abgerunbet. * L. fuliginösus'^ LsitY. Holjameife. ®(änjenb fc^ttjar^; %ü^t gelbbraun. 2trbeiter: ^^ü^ter unb @rf)ienen fc^mar^braun. 9 • S^^ter unb iBeine rotbraun. d* : ©c^enfel unb (Schienen fc^märsüdjbrauu. ^lügcl an ber Surjelfiälfte fd^trac^ gebräunt. ?änge 4-5. 3n ganjeurcpa mitaiugna^me ber pi}renäifc^en unb berSSalfan* ^albinfel; baut i^r iFieft in alte 33aumftämme ((Sieben, ^a^^etn, Sinben, äöeiben u.f. ».), aber au(^ in bie Srbe; fc^»ärmt »cn SJiai ii^ ^tpttmbex. * L.nigerVh. ©d^marjbrauneSlmeife. iBraun big bunfelbraun; ®e(en!e ber 53eine unb bie %ii^t röt|tic^ ; mit feinen, abfte^enben ^orftenbaaren an gü^ler* fc^aft unb Schienen; Hinterldb furj antiegenb be^aort; ^lüget waffer^ett; ?ängc bc8 d* 4mm^ bc§ 9 8mm^ beg 2trbeiterg 3— 5 mm. 3„ guro^a unb D^orbamerifa ; auf aöegen unb gelbern, and) in SBälbern fe^r gemein; baut meiftenS in bie Srbe, aber auc^ m Saumftämme, 9Jiauern unb ^^el^fpalten; fci^wärmt tcm 3uni biö Cttober. * L. flaimsV Fabr. Heßcr ober bunfler gelb, mit feinen S3orftenf)aaren. 9 : an 5?opf unb 3«ittel(eib bunfler, big röt^Iic^gelb. d": tietter ober bunfter braun mit bleichen ^ii^Iern unb Seinen, ^lügel am ©runbe fc^raarf) getrübt. £'änge mie bei ber borigen 2(rt. «orlommen »ie bei ber »origen 2trt; i^re S^erttjunbungen finb befonbcr§ brennenb. a i / a > 1) Srutrot^. 2) rot^. 3) jufammentragenb. 4) minirenb. 5) bunfelbraun. 6) Xdoios bi(^t bcifaaxt. 7) ru§farben; fuligo IRu§. 8) fc^tcarj. 9) gelb. II. Hymenoptöra. ^autflüglcr. 243 5. PoiieraV Latr. d" mit f(f)malcm, ungejö^ntcn Obcrficfer. 3a6trcid,e §• 942. 3lrten in tcn Zrcpen ber Sitten unb i)^eucn SSelt, taruntet öiele t>on bcttäc^tlicber ®rcfie; in 2;eiitfc^raub nur 3 5lrten. €ie beft^en einen Stritulationöap^jarat in ©eftalt einet äufierft feinen 9tafyel_auf bem jiDciten unb btitten öinterleibSringe. * P. contracfaV Latr. ÜJot^biaun; Äo^f unb Hinterer 3[bf(^mtt bc8 hinter« leibe? fc^rcarj ober braun; güfjler, tnie, ©c^cnfetrourjcl, ®d)icnen unb pßc ^elt- rot^braun; ^Önge 2— 3,ö mm. g^^^ j„ ^^^^ jig-„g„ ^^ptenjen ,„ ter (Srbe unter Steinen unb SJJoeö. MMM, IfiyrwnicinaV. ^ttoteitamcifciu O. lieptotliörax.'-^ Mayr. (St^ienenfporen einfach ; glügcl mit einer unget^eilten Subital^eöe ; c? mit 12— ISgUeberigen 5ü{)(em. 3a^irei*e arten, bic faft aüe unter Saumrinbe ober in gel'^fvatten in fkinen .Kolonien leben. * L. unifasciätusV Latr. Slrbciter: gelb; ber erfte ^interleibSring oben mit brauner ißinbe. 9 ♦ ^opf «"^ ÜJJittcHeib gelbbraun ; ?5ö^Jfr, Seine unb hinter« teib mel^r ober weniger gelb; ^interrönber aöer §interleibt^ringe breit braun unb glänaienb. ^^änge be§ 9 4™™, beS 2trbeiter« 3»™. häufig; unter Steinen. t. Tetraniorium'^ Mayr. ©c^ienenfporen einfach; ^^fügcl mit einer unget^eilten (Jubitalgette ; (^ mit lOglieberigen ^^ü^Iern. 2)ie ctnjige beutfc^e Strt ift: * T. caespitum^^ Latr. 9iaf enameife. Slrbeiter: bettgc^B^raun biö braun= jc^inorj, an Oberfiefer, gü^(ergei§el, ben ©elenfen ber 53eine unb ^ü^e geller; Äopf unb SDütteileib runzelig (ängggeftreift, bajttjiic^en am iKittelleibe glatt unb glänjenb; 9: ä^nüc^ gefärbt, glän^enb; Äopf, Seiten beö flachen, breiten ä)?ittel« ieibe«, Sorber« imb ^interrücfen geftreift; SKittelrücfen jum größeren X^eile unb baö ^gc^ilb^en glän^enb glatt. (^ nur an Äopf unb ^intcrrücfen geftreift, fonft faft ganj glatt. ?änge be« r? 6— 7™", beö 9 6— Smm, beö 5lrbeiter8 2,3 — 3,5 mm, ueberaü gemein, bisweilen auc^ in Käufern; niftet in berSrbe, unter Steinen, 9JJco^, Olafen, in alten 3Jiauem, jyetöfpalten, alten ^Baumftämmen ; fc^wärmt j»if(^en 3uni unb £)ftcber; ift fe^r biffig. 8. JflypiMicaV Latr. ^lügel mit einer l^albget^ eilten Subitatjettc; gü^Ier beS (^ 13güeberig. g^iniren in ber erbe unter Steinen, bauen aber feine ^ügel. Unter ben 7 beutfc^en Slrten ift bie befanntefte: * M. laevinödis'"^ Nyl. 9?ot^e Quoten* ametfc (gig. 228.). 5lrbeiter: rotfigelb; Oberfeite be§ topfe« bräuntic^; ÜJJitte be8 ^interleibsrücfenö braun. 9 • tot^gelb ober bräunüd)gctbrotf) ; Cberfeite be8 Äopfc«, hinter» raub beö ^alsfrageng, ein %kd an ber ^mgelmurjel, ber größte 2:^eil bee e(!^ilbd)en8 braun ober fc^tDörjürf). 5: fc^iüavjbraun; Dbertiefer, ^üf|lergeißel unb ^üf^e gelb. Sänge be« (5' 5,5 moi^ beö 9 6,5—7 mm^ be§ 2lr< beiterg 4,5— 5 «i™. Se^r gemein; niftet in2ßäl= bem, ©arten, an ©egen, auf SBiefen, auc^ in alten Saumftrünfen, unter Saumrinbe unb in alten gJiauern; f^wärmt jTOifc^en 3uli unb Oftober. 9. Atta'V Fabr. glügel beim 9 mit 2, beim cf mit 3 (Eubitaljeüen. 3af}lrei(^e, meiften« ben Reißen ?änbern, namentlich Sübamerifa ange^örenbe, burt^gängig grc§e Slrten, 2 beutfc^e. ^^ , . * Ä. structor'') Latr. Sänge be8 d^ 7,5-8°»™, be« 9 9— lO"»««, bc« Slrbettcr« 4— 9 mm. rjft njaHt^ei"Ii<^ a"«* njärmeren ©egenben nac^ 2)eutf(^lanb eingeft^Iep?>t »orben, »ofelbft if^r SBorfommen ncc^ immer feiten unb >?ereinäelt ift. Myrmica laevinödis ?trbeiter; 3,. 1) Ponera = ö^nlic^e. 2) rovrjpo; läftig, fc^Umm. 3) jufammengejogen. 4) Myrmica- äl^ntic^e. 5) Xstttö« bünn, fein, i^mpaS »ruft. 6) mit einer »inbe. 7) TeTf>7fAopoc »ier» t^eilig. 8) caespes ein 9?afenftücf. 9) (^üpf^T^^ Slmeifc. 10) laevis glatt, nodus «noten. 11) atta, Seiname für ^erfonen, »el(^e auf ber ©o^lcnft>itc gc^en («ttu» i(^ ^ü^fe). 12) ÜWaurer. 16* 244 Zoologie ober 9^aturgefc^i(ftte ht^ 2;§ierretc^§. 943. 2. lltttetorlittttttg. Terebrautia '^ (Ditiöcha '^). :geges ^tttttt^tt (§• 934, II.). 3^ift^c" ^üftglieb unb @cf)en!el ein 2gUebertger (gc^enf dring; 9 mit ^egebo^rer. A.Eiitomoiiliäga'^. Sd^Iu^fipefpeit(§.934,ii.A.). eege= bo^rer ftoc^etarttg, meift rueit au§ ber ^interleibsfpilje J)eroorragenb unb an ber Söurjel öon 2 feitlicf)en tiappen umgeben: Hinterleib geftielt ober an^angenb; SSorberflügel o^ne ^anjettjette; ^interflügel mit 2 Söurjetj eilen. 2)ic eier luerben mit §ülfe be§ ?egebo6rerö in tie Farben oter Sier anberer 3nfeften ober (Cynipidae) in ^flanjen abgelegt; bie ?avöen finb fu§= unb aftertcei unb leben ^arafitif(^ in ber ?ei6eg^ö^te jener 3nfe!tenlarben ober (Cynipidae) in ^^flanjengaüen. 8. S. IclineuiMoiiidae^^. ^dfte (Blv Ira gef^jißt; Sau^ring 2-4 bitbet nac^ Tana- ' ^^"^ ^"^^^ ""^ üelartige ^DJittelfalte. t) Ichneumon. »erfterft: J flacfi; j "^^Ä^Seue «ßauc^ring 2— 3 bilbet nac^ bem 2cbe I. Ichneu-^ ^ ^'"S ' \ eine fielartige g)^ittelfalte 2) Amblymes. monina: 1 l^o^f fugelig; 2piegel5eüe ber furjen glügel 3etfig. 3) Aiomya. l©^ilbc^en ))i)ramibenförmig »orragenb (meift grc§c Strten) ... 4) Trogus. -3rj,i I jgübler unb ^öeine lang unb bünn; Segebobrer lang; ^'pffp J Hinterleib meift fc^Jrars, in ber 9)iitte meift rotb= 5 et^a • I ^'^'i""' "^tt mit ioeißem Stfterflecf 5) Cryptus. ^' Ijü^Ier unb Seine fur^^unb bicf; 8egebol^rer furj... 6) Phygadeuon. I S^iegctjeßc, toenn »orbanben, 3= ob. 4e(fig ob. un»oü= ( ftänbig öerfig; ?egebo^rer ^er»or= ragenb; Scbilbc^en Pac^: IL Cryp- tfna; ( '^lüael C^^iegeljelle flein, meift 3- I ipobi- I ^'^^S' ?egebcbrer lang 7) Mesostenu«. ents toirfelt; )>iegel,jeüe untjoßftänbig 5= erfig 8) HemitUes. ^iegel5eüe fe^It 9) Orthopelma. j^Iügel untooüfommen ober fe^Ienb 10) Pezomächus. b. ©interleib faft fi^enb ober faft geftielt, ^nten folbig; Äopf quer; ®efi(^t nid^t toerbidt; ?egebobrer faum toor = tretenb; Scbilbt^en fta* ober geioölbt; S^jiegeljelle 3e(iig ober unregelmäßig ober geftielt oberfc^It 11) Tryphon. 1) Terebra S3o^rer. 2) oi- jn,ci, Tpoyo; Scbcnfelring. treffen. 4) Ichneumon = ä^nli^e. 3) evToixov 3nfeft, cpocYciv 2) ^interJetb ftt^enti a, IL Hymenoptgra. ^»autflüglcr. ^dftttUi nie tterbitft; 245 6intei;Iei& fiarf niefcerg ebrüd t, breit; erfter .'(hinter» leib^ring »>Iatt, öorn unb hinten glcit^ breit; ^Ailb. c^en Jecftg; Spiegeljelle 3erfig ober feOIt; eeaeb^htcr üertterft §. 943. b. öi tnterfeib oben gewölbt; S^ilb^en 4e(fig (oft fc^arffantig unb fpitsirinfdig naö) hinten au^ae;cgen): ©eitert fcbilbtcrmig eingebrücft; iMnterteib ftarf runjclig punftirt feine Ütinge gelb geranbet; i'egebc^rer berftecft 12) Baum: 13) Mdojj}iu. iJc^ilbd^en runblic!^; &tiid)t nic^t einge= brücft; ?egebobrer ^ lang »orragenb: IV. Finiplariae: Hinterleib glatt, glänjenb; Hinterleib bur(^ ein= brücfe uneben; Hinter^ riicfcn quernmjelig ; l'egebcf^rer entjpringt auö einer 33au(^furc^)c; SRittelrüden querrunjelig ; g^Jiegeljellc 3 erfig ; ?ege= bcbrer einer ©auc^f^alte entf»?ringenb 14) Iihy$*a. 2Rittelrücfen »?unftirt ; 2^?ie= aeljeUe 3ccfig ober fcblt; ?egebcbrcr bcr Hinter^ leibfiifpi^c entfpringenb . . löi LUson-Jn. 2piegeljelle fe^It; Hinter^ leibgrmge 2 bis 4 mit je 2 f(^rägen Ginbrüden 1-, ,,n,,A,i. (fcrbere unb mitt= lere Hinterleib«« ringe länger aU jtuc breit IT) Ephiältet. 3^*»9; I mittlere Hinterleibs^ ringe breiter al« lang 18) Pimpla. R. Hinterleib fcitiidi mefjr ober roentger ;ufatnmenqebriteft; 1) dinterleib ft^cnH ober faft fit^cnH ; 3|itegel}eaetiort|an&cn: V. Banchlna; (Hinterleib fibenb, mit »erftecftem begebe &rer; S^?iegeljelle faft rautenförmig; I ' jnjeite rücflaufenbe 2lber gerabe ober ^äfwaitf gebogen 19) Banehus. JHinterleib faft fitjenb, mit furj vorragenbemi'egebo^rer; Sipiegeljelle rauten= ' ' förmig ober Se'rfig; jtoeite rücflaufenbe 31ber über ber 9JJitte gebrochen., 20) ExetäsU». 2) öintcritifi flcfticlt oUer foft BCftielt: VI. Ophionina; ^gü^ler gegen bie Spi^e feulcnförmig »crbirft; Spiegeljeüe febU 21) HtUwi^. Hinterfüße »crbirft; Hinterleib lang geftielt, tjom jireitcn Jiinge an ftarf feitlic^ ^ufammengebrücft; Spiegcljelle feblt 22) Anomälon. i^'xTXiixSäitntii un^c»ö()nli^ bicf ; Hinterleib geftielt, oben ?;ü()ier i"siff w'Ji^f gefielt; Spiegeljelle fe^lt 23) Prittomtnu. aben= < /bie erfte (Subitaljellc nimmt beibc rücflaufenbe förmig; ^.„^_ 5lbern auf; Spiegeljeüe fe^It 2\) Oph}on. Hinterleib nur an ber Spi^c f(t>n?a(^ < jufammengebrücft, fonft me^r ge= wölbt, fet>r bünn geftielt 25) MeaoiltAut. Stiel furj, allmäblid» fi* erreeiternb;Hinterleib ftfton »om jweiteh unb britten 5)iinge an sufammenge^ brüdt; 2}:iegcljeüe 3= edig 26) PanUau. Spiegeheöe 3* Hinter* ■fufje nicbt terbidt; Hinter» f(^enfel ni(^tun= gewö^n- lid? bid; bie crfte ßubital* jeüe nimmt nur eine rüds laufenbe 31 ber auf; Hinter» leib beutlicb . ä"' " fammen« gebrüdt; Stiel lang edig; »labial« u. beutlic^ jeUc geftredt, abgefegt 3edig, ftumtf= ober, »0 »infelig; i'ege* ba8 ni(^t bobrer furj... 27) CampOplex. c.j^ ^" J ^^«cgcljeüe Hinterleibs feblt ;^abiaU erft tjom »eye g^og , mcrten ^^ tr^pej» klinge an förmig; ?ege. iufammen» ^p^^^^ jurj^ ^ gebrüdt; aufwärt« ge= ^ frünimt 28) PorUon. Xie ©attungen U) Tryphon, 12) Bassus, 13) Metoplus bilben jufammen bie III. Unter» familie Tryphoiiina, ju welcber ^ewöbnlit^ au(^ bie ^ier ju ben Ophlomna gefteate ©attung 25) Mesoleptus gcred^net wirb. 246 Boo^ogi^ ober D^aturgefc^id^te beö 2:§terret(^8. §. 943. M, XcÄtt^MtMOtttw« '>>. ^intertetb geftielt, ntcbergebrücft ; (g^iegelseße nie geftielt, in ber Üfeget öedig (bei Alomya Secfig); ^egcbo^rer öerftedt ober faum Dortretenb. t. Icliiieuiiioii* L. ®r^tu|ifnJC||)C. ^o^ffc^ilb oorn gerobe; ©tigmen be8 ^interrücfeng mel^r ober ireniger linienf örntig ; ^interleibgftiel nit^t breiter als öoc^; Hinterleib (ang geftredt ober länglirf) -eiförmig, beim 9 mit 7 9?üc!en' fd^ienen; Hinterbeine üerfängert. gtwa 150 ein^eimifc^e fc^wer ju unterfc^eifcenfce9lrten; bie ?aröen fc^maro^en »orjug^ireife in be